Say Cheese

Wie Ihr vielleicht wisst, ist Käsekuchen einer meiner Lieblings Kuchen. Ich mag ja am liebsten den meiner Mutter (wer tut das nicht) aber die amerikanische Variante mit Keksboden finde ich auch sehr lecker, auch als „to-go“ Version im Glas gebacken. Nur eines darf ein Käsekuchen nicht haben: Dosen Mandarinen *igitt*

Die ganze Woche über gab es bei Baby Rock My Day und …like a piece of New York Cheesecake… leckere Cheesecake Varianten. Zusammen haben sie virtuell (räumlich getrennt) verschiedene Varianten gebacken, gekostet und verbloggt. Schaut da mal vorbei und sieht euch die Köstlichkeiten an! Persönlich finde ich die Karamell, Schoko und Oreo Variante am besten. Dies habe ich auch zum Anlass genommen einen klassischen NY Cheesecake zu backen.

Ich hätte zwar in meine unzähligen Backbücher nach einem Rezept suchen können, aber wie immer zog ich Tante Google zu Rate und suchte den besten, authentischen NY Cheesecake. Zwei Rezepte kamen in die engere Auswahl. Da man nicht so viel Kuchen verdrücken kann, habe ich mir gestern die eine Version vorgenommen und nächstes Wochenende teste ich die andere Version.

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Das erste Rezept stammt von Nina von Ninerbakes, die wiederum Martha Stuart für das Rezept zu Rate gezogen hat. Ihr Geschmacks-Vergleichs-Ausgangspunkt ist der Cheesecake von Starbucks und The Cheesecake Factory. Also liegt die Vermutung nahe, dass es sich um einen authentischen NY Cheesecake handelt. Ich kann diesen Geschmacksvergleich nicht bestätigen, aber Ninas Rezept ist wirklich TOP! Der „Käseteil“ ist wirklich lecker, nicht schwer und vor allem nicht nass, aber auch nicht zu trocken und bröselig, sondern lecker cremig! Um zu verhindern, dass die Oberfläche des Cheesecakes reißt, hat Nina auch einen guten Tipp: einfach den Kuchen in einem Wasserbad backen. Den ganzen Zubereitungsvorgang hat Nina fotografisch Dokumentiert, also wenn Ihr eine bebilderte Step-by-step Anleitung sucht, schaut mal bei www.ninerbakes.com vorbei.

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Als ich Ninas Zutatenliste sah war ich zunächst etwas geschockt. 1575g Frischkäse! Das sind neuen 175g Phil-Packungen. Viele der Kommentare meinten auch, dass nach dem Befüllen der Springform sehr viel von der Käsemasse übrig bleiben würde. Da ich aber eh nicht vorhatte, eine große Springform (26-28er) zu verwenden, sondern meine kleine 18cm Form, habe ich die Zutatenmenge umgerechnet. Wenn ein Rezept nach 5 Eier verlangt ist das halbieren nicht so einfach, also mit Hilfe des guten alten Dreisatzes habe ich die Menge der Zutaten auf 2 Eier umgerechnet. Siehste mal wo zu Mathe doch gut ist 😉 Leider habe ich dann doch nicht die verlangten L-Eier zu Hause, also habe ich dann 3 M-Eier genommen. Hat auch gut funktioniert. Die Amerikaner verwenden für ihre Cheesecake-Böden oft Graham Cracker, aber die bekommt man hier zu Lande so schlecht, also habe ich zu Digestive Kekse gegriffen. Diese englischen Kekse bekommt man auch mittlerweile bei uns z.B. bei Rewe.

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Folgendes Rezept ist angepasst für eine 18er Springform. Etwas von der Käsemasse bleibt auch übrig und reicht um 2 (WECK-Sturzglas 290 ml, Rundrand 80) zu 2/3 zu füllen. Sa hat auch was gutes, da der Käsekuchen mindesten 6 Stunden oder besser Übernacht kühl stehen soll, kann man nachdem abkühlen schon mal probieren wie der Cheesecake schmeckt 😉 Damit alles gelingt sollten alle Zutaten Zimmertemperatur haben! Ich habe mein Standrührgerät verwendet, aber das nächste Mal würde ich den Handrührer verwenden.

New York Cheesecake (18cm/7″ Springform)

Die Springform mit Butter einfetten und für das Wasserbad vorbereiten. Mit Alufolie die Form incl. Boden von außen verkleiden. Es reicht nicht die Ränder abzudichten. Am besten zwei Stück Alufolie kreuzweise übereinanderlegen, die Form in die Mitte stellen und die Seiten hochklappen und festdrücken.

Boden

  • 80g Digestive Kekse (McVitie’s) ca. 6-7 Stk.
  • 3 EL (45ml) flüssiger Butter

Die Kekse zerkrümeln. Entweder in der Küchenmaschine oder in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz bearbeiten. Die Kekskrümmel mit der Butter vermengen und auf den Boden verteilen und ebenmäßig fest drücken (z.B. mit einem Glas). Die Springform 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Den Backofen auf 180°C vorheizen und den Boden ca. 15 backen. Vollständig abkühlen lassen, bevor man die Käsemasse einfüllt.

Käsemasse

  • 630g Frischkäse (Philadelphia)
  • 170g Zucker
  • 30g Mehl
  • 90g Saure Sahne
  • 1/2 TL Vanille-Extrakt
  • 3 Eier, Größe M (oder 2 Größe L)
  1. Den Frischkäse gut verrühren bis er schön cremig ist, ca. 3 Minuten.
  2. In einer zweiten Schüssel Zucker und Mehl mischen.
  3. Zuckermehl dann bei niedriger Stufe nach und nach mit dem Frischkäse verrühren bis alles gut vermengt ist.
  4. Sauerrahm und Vanille-Extrakt hinzufügen und weiter rühren.
  5. Die Eier nach einander kurz unter rühren. Die Masse in der abgekühlten Springform füllen.
  6. Die Springform in einem Bräter oder ähnlich hohe Form stellen und diesen vorsichtig mit kochendem Wasser füllen. Die Springform sollte bis zur Hälfte bedeckt sein.
  7. Auf der mittleren Schiene bei 180C° Ober-/Unterhitze 40 Minuten backen. Danach den Cheesecake noch ca. 1 Std. bei ausgeschaltetem Ofen und  mit halb offener Tür ruhen lassen.
  8. Den Cheesecake 6 Std. besser Übernacht kühl stellen. Vorsichtig aus der Springform lösen, ggf. mit einem Messer vom Rand lösen.

Viel Spaß beim Nachbacken.

Herzhafte Cupcakes

Open Door Geburtstags-Event (Einsendeschluss 24. März 2013)
Ich bin ein Muffin und auch Cupcake Fan. Diese mini Küchlein finde ich nicht nur wegen der Sortenvielfalt toll, sondern weil die auch sehr Praktisch sind. Im Gegensatz zu Kuchen werden die nicht so schell trocken, weil man sie nicht anschneiden muss und man kann sie auch viel einfacher Transportieren – eine Tüte reicht völlig aus. Nun ja, um fertig verzierte Cupcakes zu transportieren braucht man schon eine praktische „Cupcake-Tavelbox„, aber unverziert kann man das Topping z.B. in einem Gefrierbeutel transportieren und diesen dann als Spritzbeutelersatz verwenden. Daher finde ich Muffins und Cupcakes auch perfekt als Picknick oder Party-Mitbringsel.

Apropos Party Dorothée von Bushcooks Kitchen feiert Ihr 2-Jahrigen Bloggeburtstag und im April Ihren eigenen. An diesem Tag plant sie eine „Open Door“ Feier und braucht Hilfe für das Geburtstagsbuffet. Gesucht wird partytaugliche Rezeptvorschläge die auch ein bisserl stehen können, also fällt Eis schon mal weg. An einem Geburtstag sollte das Geburtstagskind auch nicht Kuchen backen, dafür sind meiner Meinung nach die Freunde/Freund-in/Familie zuständig, also wieso nicht herzhafte Cupcakes. Herzhafte Muffins sind ja nichts Neues aber herzhafte Cupcakes sind für mich auch eine Premiere. Die Inspiration dazu hatte ich aus meinem neuen Cupcake-Backbuch (ja ich habe nicht wiederstehen können) „130 Gramm Liebe“ von Renate Gruber.

Wenn Ihr auch ein Rezeptvorschlag für Dorothée habt, oder neugierig sind was andere Blogger vorschlagen, klickt einfach oben rechts auf das „Open Door“ Bildchen.

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Die Basis also der Muffin ist ein körniger, leicht scharfer Mais-Muffin und das Topping ist eine kühlende Avocado-Frischkäse-Mousse besprenkelt mit Kresse. Eigentlich wollte ich noch etwas Wasabi noch in der Mousse untermischen, aber das wäre dann doch zu viel. Diese Idee hebe ich mir für eine andere Variante auf. Gebacken wurden diese Cupcakes in einer „Jumbo-Muffin-Form“ aber für eine Party würde ich die dann doch ehr als „normale“ oder auch als Mini-Muffins backen, da die Zusammen mit der Mousse doch recht mächtig werden können.

Rezept:

Spicy Mais-Muffin (6-7 Jumbo-Muffins)

  • 150g Mehl
  • 100g Maisgries (Polenta)
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 Brief Safran
  • 1 lange gelbe Peperoni
  • 100g Peccorino (geraspelt)
  • 300g Buttermilch
  • 1 Ei
  • 60ml Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
  • 1 kl. 150g Dose Mais (140g abgetropft)
  1. Die trockenen Zutaten (Mehl bis Safran) gut vermischen.
  2. Die Peperoni entkernen und sehr fein würfeln und mit dem Mehlgemisch mischen.
  3. In einer zweiten Schüssel die Buttermilch, das Ei und das Öl gut mischen und das Mehlgemisch unterheben.
  4. Den Mais abspülen, abtropfen lassen und unter dem Teig heben.
  5. 10-15 Minuten stehen lassen.
  6. Den Ofen auf 180°C Vorheizen und die Muffinförmchen vorbereiten.
  7. Die Förmchen ca. zu 3/4 füllen und ca. 25-30 Minuten goldgelb backen.
  8. Wenn man kleinere Förmchen Verwendet die Backzeit dann entsprechend anpassen.

Avocado-Frischkäse-Topping (für 6 Jumbo Muffins)

  • 1 reife Avocado
  • 1 TL Zitronensaft (frischgepresst)
  • 200g Frischkäse
  • Kresse
  1. Die Avocado zusammen mit dem Zitronensaft fein pürieren, dann gut mit dem Frischkäse mischen.
  2. In einen Spritzbeutel füllen und die Muffins garnieren.
  3. Zum verzieren etwas Kresse über das Topping streuen.

Für Cupcake-Toppings nehme ich am liebsten Philadelphia weil der nicht so salzig ist wie andere, aber bei herzhaften Toppings funktioniert auch jede andere Sorte ganz gut.

Viel Spaß beim Nachbacken und auch feiern 😉

Lecker Salätchen

Nach dem ganzen süßen Kuchen und Gebäck war mir gestern nach einem meiner Leibspeisen: Steak mit Salat. Rezepte für Salate find ich ein bisserl albern, obwohl ich die gerne mal zur Inspiration anschaue. Rezepte für Dressings oder Vinaigrette dagegen find ich super! Da muss ich auch schon gleich mal was beichten… ich kann nur Olivenöl & Balsamico (gern auch BalsamicoCreme). Das liegt nicht nur an meine Faulheit mich mit Salatsoßen auseinander zu setzten, sondern weil es mir einfach besser schmeckt. Dicke Dressings (American, French usw.) mag ich einfach nicht so gerne. Da ist auch die Gefahr alles zu ertränken viel höher als mit Olivenöl & Balsamico und die getarnten Tomaten entdeckt man auch erst wenn es zu spät ist… Nicht desto trotz habe ich für mich beschlossen etwas experimentierfreudiger bei meiner Dressing-Wahl zu sein. Zumindest in kleinen Schritten. Man muss ja nicht gleich übertreiben 😉

steaksalat

Ich dachte mir einfach den Balsamico mit Limettensaft ersetzen, noch etwas Olivenöl und Honig dazu und mit Salz und Zitronenpfeffer abschmecken. Ich hätte mir mal ein Rezept vorheranschauen sollen. Im Grunde genommen war es ganz gut und schmeckte über die Steakstreifen geträufelt richtig gut. Aber für den Salat war der Limettensaft-Anteil zu hoch, außer man hat in jedem Bissen ein paar Granatapfelkerne erwischt, die balancierten die Säure ganz gut aus.

Auf bei der Salat Zusammenstellung war ich diesmal experimentierfreudig. Zu den zwei-drei Handvoll Rucola und 1/4 Granatapfel gesellte sich noch ein kleines Sträußchen (15g) Koriander und zwei kleine Zweige frische Minze (kleingezupft). Den Pecorino hatte ich vergessen. Es war interessant, aber für mich eindeutig zu viel Koriander. Wie gesagt hatte man alle Komponenten auf der Gabel schmeckte die Kombi sehr gut. Das nächste Mal werde ich vielleicht den Koriander mit Minze und etwas Chili in einem Dressing verarbeiten. Mal sehen.

Zwei Sachen an diesem Salat fand ich allerdings wirklich toll: das Steak und der Zitronenpfeffer 😀

 

Tu mal lieber die Mörchen

Bei uns in der Abteilung ist es Brauch, dass man an oder nach seinem Geburtstag etwas ausgibt. Dies erfolgt meist in Form von „Frühstück zur Mittagszeit“ oder Kaffee und Kuchen. Letztes Jahr habe ich zusammen mit einem Kollegen Frühstück ausgegeben, aber dies Jahr hatte ich keine Lust auf den Aufwand und habe mich für den anderen Klassiker entscheiden.  Also stellte ich mich am Vorabend in die Küche und habe Schokomuffins und Möhrenkuchen gebacken.

Die Muffins sollten ursprünglich Cupcakes werden, aber ich wusste nicht wie ich die 30 Stück heile zur Arbeit bekomme, außerdem schmecken fertig verzierte Cupcakes am nächsten Tag nicht so opti. Und ehrlich gesagt extra dafür früh aufzustehen hat mich nicht wirklich gereizt. Ähnlich war es auch bei dem Möhrenkuchen. Das Original Rezept war ein runder Kuchen mit Frischkäse-Creme gefüllt und bestrichen. Aus den gleichen Gründen wie bei den Cupcakes, habe ich auf Creme und Topping verzichtet und den Teig als Kastenkuchen gebacken. Dies stellte sich als eine sehr gute Entscheidung raus. Die Muffins waren okay aber der Möhrenkuchen war super saftig und lecker, sogar noch 3 Tage später. Vom Geschmack her geht es in richtung Gewürzkuchen. Die dunkele Farbe kommt übrigens von den lila Möhren die ich verwendet habe.

moehrenkuchen

Rezept für 1 Kastenform (Maße:)

  • 250g geraspelte (lila) Möhren
  • 225g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1,5 TL Zimt
  • 1/2 TL Ingwer (gemahlen)
  • 1/2 TL Piment (gemahlen)
  • 150g Mascobado Zucker
  • 1 TL Zitronenabrieb (getrocknet) oder von einer 1/2 frischen Zitrone
  • 100g Haselnüsse (gemahlen)
  • 3 Eier
  • 150ml Öl
  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Möhren schälen und raspeln.
  3. In einer großen Schüssel Mehl sieben und mit Backpulver, Zimt, Ingwer und Piment vermischen.
  4. Zucker, Zitronenabrieb und Haselnüsse hinzufügen und mischen.
  5. Die Eier verquirlen und zusammen mit dem Öl und geraspelte Möhren zu den restlichen Zutaten hinzufügen und alles gut durchmischen/rühren.
  6. Den Teig in einer gefetteten und bemehlten Kastenform füllen und min. 25 Minuten bis die Oberfläche schön goldbraun ist backen.

Viel Spaß beim Nachbacken

 

 

 

Ein Knochen für Verliebte

Morgen ist Valentins-Tag. Persönlich finde ich diesen Tag um es mal salopp zu sagen voll blöd. Nicht weil ich Single bin und mir dieses ganze kommerzielle Herzchengedöns auf dem Keks geht, sondern weil das Jahr 364 andere Tage hat an dem man Blumen oder Aufmerksamkeiten verschenken kann. Ist ein bisserl sowie mit Muttertag, eine sinnfreie Erfindung der Floristen. Nichtdestotrotz ergebe ich mich dem Gruppenzwang und werfe den Verliebten ein Knochen hin. Nicht irgendein Kochen, sondern ein Liebesknochen 🙂

Ich mag Liebesknochen oder wie die Franzosen sie nennen Eclairs! Die sind fast genauso toll wie Creme-Berliner, die es leider immer nur zur Karnevalszeit gibt. Traditionell sind Eclairs ein längliches Brandteig-Gebäck mit Pudding oder Vanillecreme gefüllt und mit einer dunklen Schokoglasur überzogen. In meine Abwandlung wird noch Erdbeercurd und weiße Schokiglasur verwendet. Diese Teilchen schmecken nicht nur zu Valentinstag, sondern auch an einem sonnigen Frühlingstag 😉

eclair

Die Basis ist der Brandteig. Brandteig ist auch irgendwie eine Klasse für sich, ähnlich wie Macarons, mal klappt’s, mal nicht. Ich muss auch gestehen, bei meinem ersten Brandteigversuch vergangenen Sommer hat es eindeutig besser geklappt. Ob es an dem Rezept, an die Backtechnik, an dem Wetter oder an der Spritztechnik lag, kann ich euch leider nicht sagen. Die Hälfte sind nicht wirklich aufgegangen und wurden nicht so schön luftig und hohl und diese Dinger zu befüllen war zum Teil ein echter Krampf. Diesmal hatte ich das Brandteig und Crème Pâtissière-Rezept aus „LAROUSSE Schokolade: 380 Rezepte von Pierre Hermé“. Die vermeintliche Crème Pâtissière ähnelte auch mehr eine Vanillesauce, aber ich glaub ich hab die einfach nicht lang genug gekocht. Ein zweites aufkochen mit Einsatz von mehr Speisestärke hat die Crème dann auch fester werden lassen, mehr so richtung Puddingkonsistenz.

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Wenn ihr auch eure liebsten ein Erdbeer-Liebesknochen backen wollt, sucht euer lieblings Brandteig und Crème Pâtissière-Rezept  raus und nimmt noch folgendes Erdbeercurd-Rezept und die Bauanleitung mit.

Erdbeercurd

300g TK Erdbeeren (frische schmecken um diese Jahreszeit noch nicht)

2cl Marsala

1 EL Zucker

2 EL Speisestärke

Die gefrorenen Erdbeeren zusammen mit dem Marsala in einem Topfgeben und auf niedrige Hitze erwärmen bis die Erdbeeren aufgetaut sind. Zucker hinzufügen, pürieren und aufkochen lassen. Die Speisestärke mit etwas kaltes Wasser glattrühren und zu den Erdbeeren geben. Sobald die Masse andickt in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen.

Kein Marsala im Haus? Saft oder Wasser geht auch 🙂

Tipps:

Wenn die Crème Pâtissière sehr fest ist 100g weiße Schoki schmelzen und in die Crème reinrühren. Ist die immer noch zu fest, noch ein Schuss Sahne unterrühren. Ist Sie zu Flüssig, wieder aufkochen und evtl. noch Speisestärke reinrühren.

Haben die Erdbeermasse und Crème Pâtissière die gleiche Konsistenz haben, umso besser 😀 Dann füllt man beide zusammen (nebeneinander nicht nacheinander) in den Spritzbeutel. Das geht am besten wenn man den Beutel hinlegt und mit einem Löffel füllt (VORSICHT Schweinerei-Alarm)

Die Crème und den Erdbeercurd kann man auch nach einander in die Hohlkörper spritzen, aber dann kann es passieren, dass sich alles im Éclair vermischt (schmeckt aber auch gut)

Bauanleitung:

Man nehme ein Spritzbeutel mit länglicher Tülle und füllt diese mit der Crème und dem Curd. Die Enden der Eclair-Hohlkörper mit dem Spritzbeutel einstechen und befüllen. Ggf. in der Mitte (seitlich oder oben) nochmal einstechen und füllen. 200g Weißeschoki schmelzen, mit 50ml Sahne gut verrühren und die Eclairs damit bestreichen. Die Glasur trockenen lassen und schnell verschenken, bevor man alle alleine vernascht.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen schönen verliebten Valentinstag 😉