Der etwas andere Smoothie

Ich bin auf ein Rezept gestoßen bei dem ich zuerst „Igitt Bäääh“ dachte: Grünkohl Smoothie. Da musste ich zwangsläufig an grünen Schleim denken. Grünkohl mag ich am liebsten mit Kartoffeln (extra, nicht gemischt wie die Reinländer hier), Bregenwurst und Kassler! Grünkohl als Smoothie? Kann ich mir nicht vorstellen. Aus Film und Fernsehen kennt man diese amerikanischen Filme in dem die schönen, schlanken Menschen sich morgens ein grünes Gesöff reinprügeln um Energie für den Tag aufzutanken. Allein die Vorstellung sich so was (vor allem grünes) morgens zu gemüte zu führen *würg*.

Grüne Smoothies sind aber nicht ganz so abwegig und können überraschend lecker schmecken (laut Kommentare). Da bin ich mal mutig und probiere was aus, dachte ich. Mein erster „grüner Smoothie“:

Zutaten:

  • 100g Blattspinat (TK, halb aufgetaut)
  • 100g Blaubeeren
  • 100g Erdbeeren (TK, gefroren)
  • 1/2 Banane
  • 100g Jogurt (mild, 0,1%)
  • 200 ml O-Saft

Den halbaufgetauten Spinat mit der Hälfte des O-Safts pürieren. Blaubeeren hinzufügen, pürieren. Gefrorene Erdbeeren und restlichen O-Saft hinzufügen, solange mixen/pürieren bis zum gewünschten „Zerkleinerungs-Grad“. Zum Schluss noch den Jogurt rein mixen. Ergibt ca. 500-600 ml (2 große Beckergläser)

Ich habe zuerst versucht den Spinat mit einem Pürierstab kleinzukriegen, aber es blieben für meinen Geschmack zu große Stücke übrig. Also alles am besten in einen Standmixer zubereiten. Der Smoothie wird dann richtig „smooth“ ;). Das Endergebnis war nicht grün sondern eher Braun (siehe Bild). Und wirklich lecker! Den Spinat hat man überhaupt nicht rausgeschmeckt. Es war so lecker das ich beide Becher gleich weg gesüppelt hab. Ob ich mich an einen Grünkohl Smoothie ran traue weiß ich noch nicht, aber vielleicht probiere ich mal andere Varianten wie z.B. von Grüne Smoothies.

Hähnchen mit Pak Choi

Bevor ich zu dem Gericht in der Überschrift komme, eine kurze Geschichte wie es dazu kam.

In meiner Nachbarschaft bzw. nähere Umgebung gibt es drei kleinere Supermärkte/Discounter. Bei einem habe ich meine Wochenend-Einkaufstüten u.a. mit Obst und Gemüse vollgepackt: Äpfel, Mandarinen, Bananen, Salat, Zucchini, Paprika usw. Also die üblichen Verdächtigen. Schon seit Freitag habe ich richtig Lust auf Mangold, aber leider hatte dieser Supermarkt leider keinen nicht im Angebot. Na gut, dann halt nicht. Da ich vollgepackt und zu Fuß Einkaufen war, hatte ich keine Lust in extra dafür noch in einem anderen Supermarkt zu gehen. Zuhause angekommen und alles verstaut, freute ich mich auf einen knackigen, süß-sauren Apfel (mein liebstes Obst). Tja, das war ein Satz mit X. Der Apfel war eigentlich nur Süß und überhaupt nicht nach meinem Geschmack. So saß ich da, mit blöde Äpfel und ohne Mangold. Nochmal extra losgehen? Ja! Ich hatte so einen Heißhunger auf süß-saurere Äpfel. Schuhe an, in den Mangel geschlüpft und ab zum Bio-Laden um die Ecke. Dieser hatte leider auch keinen Mangold und die Äpfel sahen auch nicht so toll aus, also weiter zum nächsten Supermarkt. Die hatten auch kein Mangold, aber dafür gut aussehenden Äpfel, außerdem hatte ich eh was beim ersten Einkauf vergessen. Wieder ab nach Hause, wieder hingesetzt, Apfel geschält und mit Freude reingebissen… und wieder ausgespuckt. Ich hatte mich vergriffen es waren auch süße, aber dafür mehlige Äpfel (noch schlimmer!). Ich kann mir einfach die Sorten nicht merken.

Was hat das Ganze mit Hähnchen und Pak Choi zu tun? Kommt noch… Gestern Abend habe ich bei einigen Food-Blogs gesurft und bin auf Justbento.com gestoßen. Makiko Itoh widmet ihre Seite den Bento-Boxen (Japanische Lunch-Box) mit viel Hintergrundwissen, Tipps und Trick, sowie natürlich viele Rezepte. Empfehlenswert! Heute Morgen fiel mir ein, in irgendeinem Rezept (weiß nicht mehr wo) kann man Pak Choi auch mit Mangold ersetzten. Da es hier anscheinend keine Nachfrage für Mangold gibt, also Pak Choi. Ich hatte sowieso kein Sesamöl mehr, also ab zum Asia-Laden. Ich glaube hätten die kein Pak Choi wäre ich durchgedreht 😉 Glücklich verließ ich den kleinen Asia-Laden. Gegenüber ist auch ein Türkischer Supermarkt, „vielleicht haben die leckere Äpfel“ dachte ich. Dies Mal hatte ich dann den Gemüsehändler nach Rat gefragt, damit ich mich nicht wieder vergreife. Und was habe ich dort auch gefunden? Ja richtig Mangold 🙂 Ende gut, alles gut.

Nach dem Hähnchen habe ich super leckere Apfelstücke zum Nachtisch genossen. Lange Rede kurzer Sinn hier das Rezept:

Hähnchen mit Pak Choi

  • Hähnchenbrust (ca. 150-200g)
  • 1 TL Fischsauce (optional)
  • 1 TL Austernsauce (optional)
  • 1 EL Sesam
  • Knoblauch (1 Zeh fein gehackt)
  • Ingwer, frisch (ca. 1 cm breit, fein gehackt oder gerieben)
  • 2-3 Frühlingszwiebel (je nach dicke, geschnitten)
  • 10 Pak Choi Blätter (ohne Stiel)
  • Sesamöl
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Balsamico Essig

Hähnchenfilet waschen, trocken tupfen, der Länge nach halbieren und in Streifen schneiden. In einer Schüssel Fischsauce, Austernsauce und Sesam mischen. Hähnchen darin kurz marinieren (optional). In einer Pfanne Sesamöl erhitzen und Hähnchen anbraten (3-4 Min.). Ingwer und Knoblauch kurz mit braten (Ca. 30 Sek.). Die Pak Choi Blätter und Frühlingszwiebel in die Pfanne geben, Deckel drauf und kurz dünsten (2-3 Min) bis die Blätter etwas einfallen (ähnlich wie Spinat) sind. Sojasauce und Balsamico und wahlweise Petersilie (ich hatte keinen) hinzufügen kurz um rühren. Servieren.

Wer es etwas scharf mag kann natürlich auch etwas Chili, frische oder Chiliflocken hinzufügen. Die schwarzen Punkte im Bild ist nicht verbrannter Koblauch, sondern schwarzer Sesam 🙂

Nachtrag für WW’ler: mit 150g Hähnchen & 5 EL Reis = 7PP

Flüssig Obst-Frühstück

Ich liebe Smoothies und finde sie als kleines Frühstück ideal. Jedoch finde ich die meisten käuflich erwerblichen Smoothies im Supermarktregal einfach zu teuer und sie enthalten meist zusätzlich Zucker.  Eigentlich bin ich kein Frühstücksmensch, aber ich versuche das gerade zu ändern, sowie auch mehr Obst und Gemüse in meine Ernährung aufzunehmen. Deswegen gab es heute einen flüssig Obst-Frühstück: Banane-Blaubeeren Smoothie

Smoothies brauchen eigentlich kein Rezept, ein Handvoll dies, eine Handvoll jenes, etwas Flüssigkeit und ein Mixer (oder Pürierstab)

Banane-Blaubeeren Smoothie

  • 1/2 Banane
  • 50 g Blaubeeren (TK)
  • 100 g Mager Naturjogurt 0,1%
  • 100 ml Orangensaft (100%)

Die Banane in Scheiben schneiden, mit den gefrorenen Blaubeeren und Jogurt in den Mixer (oder hohes Gefäß) geben und pürieren. Den O-Saft hinzugeben und kurz mixen. Fertig.

Durch die gefrorenen Blaubeeren ist der Smoothie angenehm kalt und benötigt keine zusätzlichen Eiswürfel. Den O-Saft (wie auch das Obst) kann man mit einem anderen Saft ersetzen, oder einfach weg lassen dann hat man einen leckeren Fruchtjogurt.  Ob man den Saft mir Wasser (oder Sprudel) ersetzen kann, muss man ausprobieren. Für die WW’ler unter uns, dieser Smoothie hat 2 PP.

 

Maiscrèmesüppchen

Gestern hab ich das HighFoodality Blog-Event als Anlass für meinen ersten Blog-Eintrag genommen. Auf der Suche nach einem neuen Kochbuch bin ich auf ein Rezept von André Jaeger gestoßen: Maissüppchen. Auf dem dazugehörigen Bild sah das Süppchen ziemlich weiß aus, also dachte ich das wäre doch was für den Monat Januar (Weiß).

Das Rezept ist eigentlich sehr einfach. Original Rezept von André Jaeger „Fischerzunft“:

  • 100 ml Hühnerbrühe
  • 100 ml Milch
  • 200 g Mais (Dose)
  • 100 ml Sahne
  • Salz & Pfeffer (gemahlen)
  • 30 g Butter

Hühnerbrühe und Milch mit abgetropften Mais in einem Topf aufkochen. Hitze dann reduzieren und ca. 5 Min. köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen & Masse pürieren. Sahne hinzufügen, weitere 5 Min. köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Butter hinzufügen. Vor dem servieren nochmal kurz mit dem Pürierstab aufschäumen.

Soweit so gut… mal davon abgesehen, dass die Mengen Angaben mir doch etwas abwegig vor kamen (es sollte eigentlich 5 L Suppe dabei heraus kommen) hab ich mir die Zutaten und Anleitung kurz notiert und mich in die Küche aufgemacht. Wie sich jetzt im Nachhinein rausgestellt habe habe ich nicht alles richtig notiert:

Die Hühnerbrühe und Milch habe ich mit den Mais Körnern aufgekocht und die angegebenen 5 Min. köcheln lassen. Dann habe ich gemerkt da muss ja noch Sahne rein, also 100 ml Sahne reingekippt und das Ganze dann püriert. Achja und die Butter rein – die ganzen 30g. Entweder hatten die Körner nicht lang genug gekocht, oder mein (Zauber-)Pürierstab hat nicht genug Saft – aber es war noch störende Maiskörnchenhaut in der Suppe. Also ab ins Sieb und passieren. Das ganze nochmal kur aufgekocht und in eine Schüssel gefüllt. Und so sah das Ergebnis aus:

Vielleicht wäre ich mit dem Ergebnis zufriedener, wenn ich mich an die „Arbeitsanweisung“ gehalten hätte. Jedenfalls ist für die Menge die 30g Butter definitiv zu viel, denke 5-10g reichen völlig aus. Das Süppchen hatte einen intensiven sahnigen Maisgeschmack und hat trotz Sahne erstaunlich leicht geschmeckt. Mmmh. Ich weiß nicht was mich genau an dem Ergebnis gestört hat, vielleicht war es die m.E. zu flüssige Konsistenz oder mein schlechtes Gewissen bezüglich der Sahne. Jedenfalls hatte ich nun Hunger und das Süppchen war nicht nach meinem Gusto, aber zu wegkippen zu schade….

Kurzerhand habe ich 500g Süßkartoffel geschält, in Würfel geschnitten und weichgekocht. Als die Kartoffel schön weich waren, das Wasser abgegossen und die Hälfte der Suppe hinzu und das ganze püriert. Sehr lecker! Dazu gab es Pengasius Spießchen mit Frühlingszwibeln gebraten und Blattspinat.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Nachgekocht – Wo soll ich anfangen?

Ich habe vor Weihnachten ein sehr schönen Blog entdeckt: HighFoodality und habe auch gleich das Lebkuchenparfait mit Feigen, Rotweinsauce und Nougat-Strudel für mein Weihnachsmenu nachgekocht. Die Rotweinsauce ist einfach der Hammer!

Uwe Spitzmüller hat für 2012 ein Blog-Event „Cookbook of Colors“ ins Leben gerufen. Am Ende des Jahres soll ein Community Kochbuch (zum Download) entstehen. Der Clou: jeder Monat hat eine Farbe – d.h. die vorgeschlagenen Gerichte sollen hauptsächlich aus der vorgegebene Farbe bestehen. Die besten 3 Rezepte schaffens ins Kochbuch. Somit ergeben sich 12 Monate mit 12 Farben mit je 3 Rezepten.

Farbe des Monates: Weiß

Ich hab da eine schon Idee…