Bayrische Gnocchi / Baverian Gnocchi

Ich koche gerne (wieso sollte ich auch übers Essen bloggen), aber am liebsten koche ich mit Freunden und gerne auch in deren Küche ;). Auf dem Menü stand Bärlauch, dies gab‘s diesen Freitag in der Bioliese-Kiste

Auf der Suche nach einer Verwertungsmöglichkeit, sind wir auf ein Rezept für bayrische Gnocchi, also Schupfnudeln oder Findernudeln mit Bärlauch gestoßen. Also schnell mal zu mir rüber geflitzt die Kartoffelpresse und Spätzlemehl eingepackt und wieder zurück geflitzt. Zum Glück wohne ich gegenüber.

Zutaten:

  • 500 g Kartoffeln
  • 1 Bund Bärlauch (ca. 75g)
  • 150 g Mehl (Hartweizenmehl / Nudelmehl / Spätzlemehl)
  • 2 EL Öl
  • 1 TL Salz
  • 2  Eier

Die Kartoffeln schälen und weich kochen. Am besten sind mehlig-kochende Kartoffeln geeignet aber mit den anderen Sorten geht’s auch. Wichtig ist allerdings die Kartoffeln durch eine Presse zudrücken, damit der Teig schön fluffig wird. Nimmt man stattdessen den Mixer/Handrührgerät werden die Schupfnudeln ziemlich zäh und gummiartig.

Die gepressten Kartoffeln abkühlen lassen. Währenddessen den Bärlauch waschen, welke Blätter aussortieren und fein hacken.

Kartoffeln mit dem Bärlauch und die restlichen Zutaten schnell(!) zu einem Teig kneten, aber nicht zu viel kneten, sonst wird das Ergebnis zäh. Die Hände vorher gut einmehlen. Den Teig zu einer Rolle formen und in Scheiben schneiden. Aus den Scheiben fingerdicke Zigarren formen.

Die Fingernudeln in einen Topf mit simmerndem Salzwasser geben und kochen bis die Nudeln zur Oberfläche steigen, ähnlich wie bei Gnocchi. Abschöpfen und zur Seite stellen bis alle Nudeln gekocht sind.

In einer Pfanne auf mittlere Hitze Butter schmelzen und darin die Schupfnudeln goldbraun anrösten. Servieren. Die Menge reicht als Beilage für 4 Personen, als Hauptgericht für 2 Personen.

Die Bärlauch-Schupfnudeln waren sehr lecker, auch kalt. Die haben einen leicht süßlichen Geschmack mit Knoblauch-Aroma, außen kross und innen fluffig weich. Da war aber nicht mein Verdienst, ich habe nur die Kartoffeln gepresst 😉

Zu den Schupfnudeln gab es Schweinefilet auf einem Spinatbett mit Bärlauch-Butter.

Bärlauch-Butter zubereiten ist auch sehr einfach und geht schnell. 125g weiche aber nicht flüssige Butter, mit etwas Salz und 4 Blätter Bärlauch fein gehackt vermischen und kalt stellen. Wer es später in Scheiben schneiden will, einfach die Bärlauch-Butter auf Frischhaltefolie geben und zu eine Rolle formen. Wenn’s schnell gehen muss, in den Froster geben bis die Butter schnittfest ist.

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Baerlauch is in English known as wood garlic, ramson, or leaf garlic. This recipe is for Schupfnudeln or “fingernoodels”, these are a specialty in the south of Germany and in Austria. They are very similar to gnocchi, hence the name Bavarian gnocchi ;). These gnocchi are shaped like think short fingers, cooked similar to gnocchi’s but finished in a pan, roasted with butter.

Ingredients:

  • 500 g potatoes
  • 1 bunch leaf garlic (approx. 75g)
  • 150 g pasta flour
  • 2 tbsp. oil
  • 1 tsp. salt
  • 2  eggs

Peel & cook the potatoes. High starch potatoes work best, but other will do. Mash the potatoes with a potatoes press. This is important. Don’t use a hand mixer to mash the potatoes, otherwise the finished fingernoodels/gnocchi will not be fluffy but more like a rubber tire. Let the mash cool down. Meanwhile wash the leaf garlic, sort out the limp leaves and finely chop.

Combine the mash, leaf garlic and other ingredients quickly (!) to dough. Don’t overdo it, or you’ll get tires ;). Flour your hands and roll out the dough to a log. Cut slices and form finger thick little cigars.

Cook the fingernoodles in simmering saltwater until they float to the top. Scoop out and put on a plate until all are finished.

Melt butter in a frying pan on medium heat. Roast the fingernoodles on all sides until they are golden brown.

This can be served as a main course for two, with some Parmesan sprinkled on top, sided with a salad. Or as a side dish for four with (like we did) fillet of pork on a bed of spinach and leaf garlic butter.

Kürbissuppe Mediterran

Bis letztes Jahr war Kürbis nicht wirklich Bestandteil meines Speiseplans. Bis dahin kannte ich eigentlich nur eingelegter Kürbis und wie einige andere Dinge nicht so meins. Meine ersten Experimente mit Kürbis war die einfachste und naheliegende Form: Kürbissuppe. Mal mit Kartoffeln, mal mit Karotten oder auch mit Ingwer und Sahne. Aber mein Favorit ist aber die mediterrane variante gefunden bei Chefkoch. Der Clou ist, dass der

Großteil der Zubereitung im Ofen stattfindet.

  • 1 Hokkaido (700-1000g)
  • 1 große Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Tomaten (ganze, geschält)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4-6 EL Olivenöl
  • 500ml Gemüsebrühe
  • Parmesan
  • Kürbiskernöl

Den Hokkaido entkernen und grob würfeln. Schälen muss man ihn nicht. Die Würfel in eine feuerfeste Form geben. Zwiebel in Scheiben schneiden auf die Kürbisstückchen verteilen. Knoblauch schälen und mit dem Messerrücken etwas platt drücken, in die Form geben. Darauf die Dose Tomaten inkl. Saft verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Olivenöl über die Masse verteilen. Die Rosmarinzweige mit Olivenöl einreiben (damit die nicht verbrennen) und zu Schluss in die Form geben. Das Ganze dann für ca. 50 Minuten bei 220°C in den Ofen geben.

Die Gemüsebrühe aufkochen. Rosmarinzweige entfernen und das Gemüse in die Brühe geben und fein Pürieren. Zum Anrichten etwas Parmesan auf die Suppe reiben und mit einige Tropfen Kürbiskern verzieren.

iChoc oder iChoc nicht

Öfters mal was Neues ausprobieren, dachte ich als ich im Bio-Laden die iChoc ElectricLicorice gesehen habe. Die grell pinke Verpackung hat mich zumindest sofort angesprochen, aber Schoki mit Lakritze?

Ich mag eigentlich keine Lakritze aber versuchen könne man es ja. Zum Glück ist das Täfelchen auch nur mit 40g eine geeignete Probierportion. Da hat man dann auch nicht so das schlechte Gewissen es dann zu entsorgen wenn’s dann doch nicht schmeckt.

Die Farbe der Schoki ist etwas gewöhnungsbedürftig, hat in etwa die Farbe meiner Arbeitsplatte (Marmorgrau). Riechen tut’s wie weiße Schoki mit leichten Lakritz Aroma. Und Schmecken? Erstaunlich lecker…so die ersten 5 Sekunden. Dann kommt so ein undefinierbarer Geschmack zum Vorschein. Da ich es sofort wieder ausgespuckt habe, zitiere ich mal Judith: „Schmeckt wie tote Maus, überfahren und 6 Wochen liegen lassen“.

Fazit: WIEDERLICH!

Wer diese Schoki mal testen will, kann die angebrochene Tafel gerne bei mir abholen.

Post aus meiner Küche / Mail from my Kitchen

Die „Drei von der Tankstelle Post“ Clara, Jeanny und Rike haben ein super Event ins Leben gerufen: „Post aus meiner Küche“, eine Tauschaktion für selbstgemachte Köstlichkeiten zu einem bestimmten Thema. Die wissen was Foodies mögen.

Wie das genau funktioniert beschreiben die Drei wie folgt:

Das Ganze funktioniert so: Alle zwei Monate geben wir hier auf dem “Post aus meiner Küche”-Blog ein kulinarisches Thema bekannt. Jeder, der Lust hat, meldet sich per Mail an und erhält innerhalb von einer Woche einen Tauschpartner. Dann geht’s ab in die Küche: Kocht, backt, rührt, tranchiert, flambiert und verziert was das Zeug hält, macht ein Foto von den Köstlichkeiten und schickt es hübsch verpackt an euren Tauschpartner. Wer Lust hat, postet das Selbstgemachte auf seinem eigenen Blog. Wer keinen Blog hat, schickt uns einfach das Bild und wir veröffentlichen es auf diesem Blog. Damit jeder die Küchenpost bestaunen kann, sammeln wir am Ende alle Bilder bei Pinterest.

Das Thema für das erste Event ist SCHOKOLADIGES. Da fällt einem natürlich vieles ein, aber nicht alles kann man einfach mit der Post verschicken, Eis zum Beispiel. Eine Schoko-Mokka Torte mit der Post zu verschicken ist sicherlich auch eine Herausforderung.

Gestern habe ich virtuelle Post mit meine Tauschpartnerin erhalten. Somit habe ich den gestrigen Abend damit verbracht meine Kochbücher und Lieblings- Webseiten/Blogs zu wälzen auf der Suche nach Schokoladiges was man gut verschicken kann. Deadline ist der 23. April, denn zwischen dem 23.- 28. April geht die Tauschaktion los.

Also wundert euch nicht, wenn es hier schokoladig wird.

Ich wollte eigentlich schon früher über diese super Aktion schreiben, aber wie es manchmal so ist kommt etwas dazwischen, wie Urlaub, Ostern und Prüfungen. Wenn Ihr bei der nächsten Tauschaktion mitmachen wollt, schaut einfach bei den Drei von der Post vorbei 😉 Die Aktion ist natürlich nicht nur für deutsche Tauschwillige, von den über 300 Anmeldungen waren auch Internationale Anmeldungen dabei, z.B. aus Irland, Spanien und Italien. Damit es mit der Post auch klappt und die Versandgebühren nicht zu hoch werden, wurde versucht ihnen Tauschpartner aus dem gleichen Land zu zuordnen.

So ich gehe mal meine Schoki-Vorräte prüfen…

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The „Three from the Post-Office“ Clara, Jeanny and Rike have initiated a brilliant event: “Mail from my kitchen”, a tradeoff with homemade delicacies with a specific theme. They know what foodies like.

The three describe „How it works” as follows:

Every two months we announce here on the “Post aus meiner Küche”-blog the culinary theme. Everyone which wants to participate registers via email and receives within a week a “swap-buddy”. Then off into the kitchen: cook, bake, stir, carve, flame and decorate for all ones worth, take a picture of your delicacies and send it pretty packed to your “swap-buddy”.  If you want write a blog-post about it. If you don’t have a blog, send us your picture and we will put a post on our blog. So everyone can marvel at the “kitchen-mail” we’ll collect the pictures on Pinterest.

The theme for the first event is CHOCOLATEY. Of course there comes a lot of things to mind, but you can’t send everything easily with the mail, ice-cream for example. A chocolate-mocha-torte is also surely a challenge.

Yesterday I received a virtual letter with info’s about my swap-buddy. So I spent the evening poring over my cookbooks and favorite websites/blogs searching for chocolaty things which can easily be sent with the mail. Deadline is the 23rd. of April, between 23.-28. April the tradeoff takes place. So don’t be surprised if it’s going to be very chocolaty here.

I wanted to write about this event a bit earlier, but sometimes things get in the way, like holidays, Easter and exams. If you want to participate in the next tradeoff, keep your eye on the “Drei von der Post“ for the next dates and themes. The tradeoff is not only open for German swappers, of the 300 applicants there were also international participators, e.g. from Ireland, Spain and Italy. In order to keep problems and costs with the post-office at a minimum, they will try to find other swappers from the same country.

Right, I’m off to check my chocolate stock…

Fisch aus dem Ofen

Ich bin ein Fleisch(fr)esser! Bei dem Gedanken an ein perfekt rosa gebratenes Steak mit Kräuterbutter läuft mir jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen, obwohl ich eigentlich statt bin. Rind mag ich sowieso am liebsten als Steak (egal ob gebraten oder vom Grill) oder als Braten aus dem Ofen. Bei uns ist Sauerbraten eine regionale Spezialität, aber da bleib ich Banause und sage „wie kann man das dem Fleisch nur antun“. Ich gestehe, ich habe es bisher noch nicht probiert und werde vielleicht meine Meinung ändern, vielleicht auch nicht. Aber ich schweife ab…es geht in diesem Post um Fisch.

Wie viele andere habe ich als Kind eigentlich nur Fisch in Form von Fischstäbchen gesessen. Mittlerweile finden diese nicht mehr ihren Weg auf meinem Teller, sondern vielmehr richtiger Fisch, meist in Form von Filets. An ganze Fische, also mit Kopf und Schuppen habe ich mich bisher nicht ran getraut. Außerdem ist mir das zu viel Arbeit und von der Menge her meistens auch zu viel. Scampi, Garnelen etc. habe ich immer im Tiefkühler und auch das eine oder andere Pangasius- oder Seelachsfilet, ansonsten kommt der frische Fisch aus der Edeka-Kühltheke, was gerade im Angebot ist oder mich neugierig macht. Ich versuche auch darauf zu achten, dass es aus nachhaltiger Fischerei kommt, sofern es geht. FollowFisch ist z.B. eine solche Marke. Eine Sorte Fisch wird sich aber nie auf meinem Teller bzw. in meinem Einkaufwagen wieder finden: Viktoria See Barsch! Diese Abneigung gilt nicht dem Fisch an sich z.B. Geschmack oder Konsistenz, sondern entstand nach einem Studienprojekt um den Dokumentarfilm „Darwin’s Nightmare„.

„DARWIN’S NIGHTMARE ist eine Geschichte  über Menschen zwischen dem Norden und dem Süden, über Globalisierung und über Fische.“ Quelle

Der Dokumentar-Film geht ganz schön unter die Haut. Wenn Ihr die Möglichkeit hab schaut euch das mal an… so zurück zum Thema…

Wie beim Fleisch kann man Fisch(Filets) in der Pfanne (Natur oder paniert) oder in dem Ofen zubereiten. Mein Favorit ist momentan die Alufolie/Backofen Methode. Ich glaub das habe ich aus „Genial kochen mit Jamie Oliver““ (kann mich aber auch irren): In einer feuerfesten Schüssel Alufolie legen, das Filet rein, Wein, Butter, Zitrone (Saft & Scheiben), Kräuter, Gewürze usw. darauf und zu einem Päckchen schließen. Dann für ca. 20-25 Minuten bei max. 180°C im Ofen garen. Der Fisch wird eigentlich immer super, wird nicht trocken und saugt die Aromen der Beigaben förmlich auf. Den entstandenen Sud fange ich meistens auf, füge noch einen guten Schuss Wein dazu und Konblauch dazu und lass es etwas reduzieren.

Ein Rezept gibt es heute nicht, nur Anregungen 🙂

 

I am a meat eater! Alone thinking about a perfect medium pink fried steak with herb butter, my mouth starts watering, although I’m full. Most of all I like my beef as steak (fried or grilled) or as a roast. One of our regional specialties is marinated beef, but all I can say to that: “how can you do that to the meat?!”. I admit I’ve never tried it and maybe I will change my mind, maybe not. But I’m zoning out a bit here…this post is about fish.

Like many others, as a child the only form of fish I ate was fish fingers. In the meantime they don’t find their way onto my plate anymore, but “real” fish (as fish filets) does. Whole fish, with heads and scales I haven’t dared yet, besides it’s a whole lot more work and mostly too much fish for me alone. I’ve nearly always got some sort of scampi, shrimp or prawns etc. as well as the odd pangasius (basa) / catfish or Alaska Pollack in my freezer. Other that I get my fresh fish from a local supermarket’s fish counter, either what’s on offer or what catches my eye.

I try to buy fish from sustainable fishery, if it is possible. “Followfish” is such a (German) brand. But one type of fish will never land on my plate or rather shopping cart: Lake Victoria Perch!!!  This antipathy is not for the fish itself like taste or texture, but because of a study project I did about the documentary “Darwin’s Nightmare”.

„Darwin’s Nightmare is a tale about humans between the North and the South, about globalization, and about fish.“ Source

The documentation really gets under your skin. If you have the possibility, take some time and watch it…. Okay back to the subject…

Like meat fish can be prepared in the frying pan (either pure or breaded) or in the oven. My favorite at the moment is the foil and oven method. I think I got it from Jamie Oliver’s “Happy Days with the Naked Chef“ (but I’m not quite sure): Line ovenware with aluminum foil, put the filet in it, add wine, butter, lemon (juice & slices), herbs, and spices on to the fish and close to a package. Then put it into the oven for 20-25 minutes at 180°C. The fish will nearly always be perfect, tender and juicy and absorbed with the aromas from the herbs and spices. For a sauce I pour the stock into a pot with a good douse of wine and some garlic and let it reduce.

Today I’ve got no recipe for you, just some inspiration.

 

Cookies aus dem Glas

Eine liebe Freundin und Kommilitonin hat mir sehr in der Lernphase weiter geholfen. Ehrlich gesagt, ohne ihre Hilfe, wäre ich völlig aufgeschmissen gewesen. Als kleines Dankeschön hatte ich ihr ein „Gruß aus meiner Küche“ mitgebracht und zwar ein (selbst) fertig-gemischter Cookie-Mix. Es wäre ein leichtes gewesen die Cookies auch noch selber zu backen, aber ich fand sie Idee des Cookie Mix im Glas schön und is auch mal was anderes.

Der Aufkleber und die Rezeptkartevorlage stammt von Lecker.de – es gibt dort auch andere schöne Vorlagen. Leider habe ich keinen Farbdrucker, aber es geht auch ohne 🙂

Zutaten im Glas (von unten nach oben):

  • 395g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 170g Schokolade (Drops oder grob gehackt)
  • 200g Cranberries
  • 75g brauner Zucker
  • 40g Kakao
  • 90g Zucker

Alle Zutaten in das Glas einschichten und gut runterdrücken. Nach dem Mehl und Kakao das Glas leicht auswischen. Das Glas ist von Buttlers umfasst 750ml.

Für die Cookies wird zusätzlich benötigt:

  • 40g Zucker
  • 175 Butter (weich)
  • 1 Ei
  • 1 EL Vanille Extrakt

Zubereitung:

Zutaten im Glas in eine Schüssel geben. Zucker, Butter, Ei und Vanilleextrakt hinzugeben und zu einem Teig verarbeiten.

Aus dem Teig kleine Kugeln formen und in ca. 4 cm Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei 190°C für 13-15 Minuten backen.

Ergibt 30 Stück

And the winner is…

ME 🙂

Yesterday I received this Award from „Prairiesummers„. Thank you Jen! I’m quite a bit gobsmacked in getting this, since I only started this Blog at the beginning of the year.

And now the „Oscar Speach“: I thank … just kidding 😉 Well, whats this Award about? Its kind of like a „chainmail-letter“. You get it, write seven interesting (unknown) things about yourself and pass the award to seven different Blogs.

Well lets see…

  1. I’m half english and half german. I spent half of my school carrier in the english school system, the other half in the german school system.
  2. I hate tomatoes, but love tomatoe-soup, ketchup and so on.
  3. My second passion is growing food & plants on my roof garden.
  4. I don’t really like cats, but they like me.
  5. When I moved out of my Moms house I had 5 pairs of shoes, now I have 10 times that many.
  6. I used to deliver pizza.
  7. I’ve never cooked a 3(4/5…) course dinner for more than 5  people.

Now to my winners. These seven are a few of the blogs I follow and have come to love:

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Gestern habe ich von „Prairiesummers“ diese Auszeichnung bekommen. Danke Jen! Ich bin ein bisserl sprachlos dies bekommen zu haben, da ich mit diesem Blog auch erst im Januar angefangen habe.

Nun zur „Oscar-Rede“: Ich danke… mach nur spaß 😉 Was hat es mit dieser Auszeichnung auf sich? Es ähnelt dem Prinzip eines Kettenbriefes: du erhältst es, schreibst sieben interessante (unbekannte) Dinge über dich und verleihst die Auszeichnung an sieben weitere Blogger weiter.

Mal sehen…

  1. Ich bin halb Engländerin, halb Deutsche. Die erste Hälfte meiner Schulkarriere verbrachte ich auf einer englischen Schule, die andere Hälfte in einer deutschen Schule.
  2. Ich hasse Tomaten, liebe aber Tomatensuppe, Ketchup usw.
  3. Meine zweite Leidenschaft ist das Anbauen von Obst und Gemüse auf meiner Dachterrasse.
  4. Ich mag Katzen nicht so wirklich, aber die mögen mich.
  5. Als ich von zuhause auszog hatte ich 5 Paar Schuhe, jetzt habe ich 10-mal so viel.
  6. Ich habe früher Pizza ausgeliefert.
  7. Ich habe noch nie einen 3(4/5/…) Gänge-Menü für mehr als 5 Personen gekocht.

Nun zu meinen Gewinnern. Diese sieben sind einige der Blogs die ich folge und sehr gerne lese:

 

Omelett bei Mama

Die Prüfungen sind endlich geschafft!!! Kein Lernen oder irgendwelche Aufgaben abarbeiten mehr, zumindest nicht für die nächsten Wochen. Endlich habe ich wieder Zeit zum Kochen, Backen (also Küche einsauen) und bloggen.

Diese Woche darf ich meine Mamas neue/alte Küche einsauen ;). Nach wochenlangen Umbaumaßnahmen ist der Durchbruch zum Wohnzimmer fertig, die neuen Fliesen verlegt, sowie Fenster eingebaut. Entstanden ist es schöner, großer, offener WohnEssKüchen-Bereich. Was jetzt noch fehlt ist der neue Küchenblock/Frühstücktresen, aber das kommt bald nach. Ich bin richtig neidisch auf Mamas Küche. Riesig, Licht durchflutet, Funktionell, mit direkten Zugang zum Garten und immer Aufgeräumt. Der große, massiver Holztisch ist ins Wohnzimmer bzw. in den neu entstandenen Essbereich gewandert. Meine geliebte Küchenbank auch, aber Mama plant mein Lieblingsplatz zu Gunsten von Designmobilar auszutauschen :(. Mal sehn ob ich sie davon abbringen kann. Nun gut der Bezug passt nicht mehr, aber das kann man ja ändern.

Der Blick von meinem (neuen) Lieblingsplatz in die Küche:

Bei uns in der Familie ist die Küche eigentlich der Mittelpunkt eines Zuhauses, nicht nur weil dort gekocht und gegessen wird. Bei meiner Küche ist das leider nicht der Fall, es passt zwar (grade noch so) ein Tisch rein an dem 3-4 Personen sitzen können, aber mehr als Essen und Kochen natürlich tu ich da nicht. Bei meiner nächsten Wohnung wird das anders werden. Wie siehts bei euch aus? Nächste Woche

Das erste was ich in Mamas Küche zubereitet habe war ein Omelett. Keine große Kulinarische Herausforderung ober dennoch sehr lecker.

Zutaten:

  • Öl
  • Speckwürfel (ca. 2 EL)
  • Zwiebel (fein gewürfelt, ca. 1 EL)
  • Pilze
  • Pinienkerne (1 EL)
  • Rucola (ca. eine Handvoll)
  • 2-3 Eier
  • Schnittlauch
  • Oregano
  • Parmesan
  • Basilikum

Öl in eine mittlere-kleine Pfanne erwärmen und die Zwiebeln mit Speckwürfel anbraten. Die Pilze putzen und in Scheiben schneiden und mit anbraten. Bei mir hat ein großer Pilz gereicht. Die Scheiben sollten sich nicht überlappen, also genüg Platz in der Pfanne haben. Pinienkerne in die Pfanne geben. Die Kräuter waschen und klein hacken und zu den Pilzen geben. Den Rucola waschen, grob Zupfen und ebenfalls in die Pfanne verteilen. Die Eier mit Salz und Pfeffer leicht verquirlen und über den Pfanneninhalt gießen. Die Eier stocken lassen. Dann vom Herd nehmen, ein paar Raspel Parmesan darauf verteilen und in den Ofen geben bis das Ei vollständig gestockt ist. Auf ein Teller geben und einige Blätter frisches Basilikum darauf zupfen.

Alles Rhabarber, oder was?

Rhabarber das unbekannte Gemüse. Zumindest wusste ich nicht, dass es zu Gemüse und nicht Obst zählt. Aber eigentlich ist es ja auch wurscht (nicht wörtlich). Ich weiß nicht was mich dazu getrieben hat einige Stängel in meinem Einkaufswagen zu legen, vielleicht war es die Erinnerung an Omas Rhabarberkuchen (oder war es doch von meine Tante?). Jedenfalls dachte ich „nimm mal mit, dir fällt bestimmt was ein“. Und mir ist auch was eingefallen. Kennt Ihr Rhabarbershorle? Nee? Kannte ich bis gestern auch nicht,  es ist sehr lecker und erfrischend. Die Basis der Schorle ist ein Sirup. Rhabarber pur ist nicht sonderlich süß, sondern eher sauer aber Zucker bewirkt hier wahre Wunder ;).

Rezepte für Rhabarbersirup findet man u.a. bei den „Küchengötter„, beim „Kleinen Kuriositätenladen„, bei „Rock the Kitchen“ oder auch bei „Lecker“ nur um einige zu nennen. Die genannten Blogs/Seiten sind nicht nur wegen dem Sirup sehenswert. Die Rezepte sind im Grunde alle ähnlich mit kleine Abwandlungen oder andere Mengenangaben. Die Grundzutaten sind jedenfalls gleich: Rhabarber, Wasser, Zucker und Zitronensaft.

Meine Abwandlung:

350g Rhabarber (geputzt & geschnitten)

350ml Wasser

50g Himbeeren (TK)

175g Zucker

1/2 Vanille-Schote (ausgekratzt)

1/2 Zitrone, Saft (unbehandelt)

Sterilisierte Flasche

Den in Stücke geschnittenen Rhabarber mit dem Wasser in einen großen Topf geben. Ca. 20 min auf mittlere Hitze weich kochen. Nach 10-15 Minuten die Himbeeren hinzugeben und  weiter köcheln lassen. Den Rhabarber-/Hinübermuss in ein feinmaschiges Sieb oder Passiertuch abgießen und ausdrücken, den Saft auffangen und zurück in den (ausgespülten) Topf geben. Das Mus nicht weg werfen.

Den Zucker, Zitronensaft und die ausgekratzt Vanille in den Saft reinrühren und 5-10 Minuten weiter köcheln lassen (Lässt man es länger einkochen sollte es theoretisch dicker werden.). Den Sirup in eine sterilisierte Flasche abfüllen.

Für eine Rhabarberschorle einfach ein Schuss Sirup (ca. 1 fingerbreit) in ein großes Glas geben und mit Wasser oder Sprudel auffüllen. Schmeckt sicherlich auch mit Prosecco oder Sekt 😉

Das übriggebliebene Mus kann man auch weiterverwerten. Zum Beispiel als RhabarberHimberPancakes:

Zutaten:

100g Mehl

etwas/priese Backpulver

Prise Salz

Mus (ergibt ca. 145g)

1 Ei

20g Zucker

100ml Milch (+/-)

Alle Zutaten gut zu einem Teig verrühren. EL große Portionen in die Pfanne geben. Wenn die Ränder Bläschen schlagen, wenden. Ergibt ca. 10-12 Pancakes. Auf einem Teller legen und mit dem Rhabarber-Sirup übergießen und mit Himbeeren garnieren.

Die Farbe der Pancakes erinnert etwas an gebratenes Scheine-Fleisch, aber waren sie waren trotzdem sehr lecker… auch kalt 🙂

Weil alles Zusammen so wunderbar Rosa ist reiche ich mal meine Rhabarberschorle und vielleicht auch die Pancakes mit Sirup bei Uwe’s Blogevent „Cookbook of Colous“ ein. Der April ruft nach Rosa Gerichte und Getränke. Ich hab beides ;). Falls mein Beitrag es in die Top 3 schaft und da die Fotos nicht so opti sind, werde ich es zwangsweise nochmal machen müssen …ooh wie schade 😉

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Die Fotos habe ich leider mit meinem Handy aufnehmen müssen, da ich meinen Fotoapparat mal wieder liegengelassen hatte, ich Trottel.