Ohhh ein Schokohase

Frohe Ostern! Aus gegeben Anlaß gibt es heute einen Schoko(kuchen)hasen für euch :). Der ist zwar nicht so hübsch und von vorne ähnelt es eher einen Huhn, aber mein kleiner Neffe (2) hat es zumindest sofort als Hase erkannt und staunte mit einem leichten lispeln „Ohhh ein Schokohase“. Für Kuchenglasur und -deko habe ich einfach kein Händchen, da ist meine Schwester definitiv talentierter.

Eigentlich wollte ich für Ostersonntag einen Hefezopf oder Brioche backen, aber ich hatte nicht genügend Mehl oder Zeit zwischen Baggerschlüssel suchen, Einkaufen (Mehl vergessen), Gartenarbeit, Spielplatz, Rumtoben mit meinem Neffen, mit der Ritterburg spielen und Osterfeuer. Wieso Zeit so wichtig ist, könnt Ihr bei MissBoulette nachlesen. Also werde ich mir das Brioche-Abenteuer für ein rühigeren Tag aufheben.

Wenn Ihr jetzt schon keine Hasen & Co. mehr sehen könnt, den Rührteig kann man auch gut in jede andere Backform zubereiten. Das Rezept ist ausgelegt für einen Halb-Liter-Hase, für normale Backformgrößen sollte man die Menge entsprechend verdoppeln oder verdreifachen.

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Schoko(kuchen)hase  – Form mit 0,5L Fassungsvermögen

  • 60g weiche Butter
  • 60g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 2 TL Eierlikör
  • 40g gemahlene Kürbiskerne
  • 40g Mehl
  • 40g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver (leicht gehäuft)

Die Zutenten sollten Zimmertemperatur haben. Alles der Reihe nach zu einem Rührteig verarbeiten.

Die Form einfetten, mit Mehl bestäuben, zusammenbauen und mit dem Teig befüllen. Ggf. noch mit einem Löffelstiel sichergehen, dass die Ohren auch ausgefüllt sind. Auf einem Backblech stellen und auf der unteren Schiene bei 160°C (Umluft) ca. 35 Minuten backen.

Den Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Den „Boden“ abschneiden damit er sicher stehen kann und mit Schokolade glasieren oder mit Puderzucker betäuben.

Eier-Hase & Eier-Bär

Die Japaner sind schon verrückt, nicht nur hinsichtlich deren Tech-Gadgets, sondern auch in Sachen essen – nein, ich meine nicht Affenhirn auf Eis oder solche Grüseligkeiten, sondern der Bento-Kult. Bento heißt so was wie „unterwegs Mahlzeit“ und die Bento-Box ist die japanische Lunch-Box. Manche Bento Zusammenstellungen sehen so gut aus, dass es fast zu schade wäre diese zu Essen. Jedenfalls bin ich auf der Suche nach Bentos auf Justbento.com und Makiko Itohs dazugehörige Buch „The Just Bento Cookbook“ gestoßen. Genau das richtige für Bento-Einsteiger.

Ich steh ja auf Kitsch und Lustiges und bei den Eierformer konnte ich nicht wieder stehen:

Die Handhabung ist ganz einfach: Eier hart kochen, pellen und das noch heiße Ei in die Form geben. Form schließen und in kaltes Wasser legen. Nach 10 Min. hat man einen Eier-Hase oder Eier-Bär. Wichtig: am besten passen S oder M Eier 😉 L geht zur not auch, wird aber nur etwas unsauber und man bekommt die Eier vielleicht nicht wieder raus.