apfelbombe mit apfelkaramellsauce

Bratapfelbomben mit Apfelkaramelsauce zum Nachtisch von #TwitterKocht

Heute Abend noch halb im Fresskoma muss ich euch von meinem bombastischen TwitterKocht Nachtisch erzählen. Da es draußen auch schon dunkel ist und meine Tageslichtlampe gerade ausgeliehen ist, habe ich „nur “ Handyfotos von diesem Köstwerk. Was gab es? Es gab Bratapfelbomben garniert mit Apfelkaramellsauce. Hört sich gut an, oder? Und das war es auch 😀

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Mandeljogurt mit Erdbeersauce

Nachtisch zum #TwitterKocht: Yogurtmousse mit Erdbeeren

Gleich also ab 18 Uhr gibt es wieder das Synchron-Koch-Event von 3Glocken via Twitter aka TwitterKocht. Die Zutatenliste und eine Liste der benötigten Utensilien (Topf, Reibe, Garn usw.) wurden vorab bekannt gegeben. Das Rezept, also die Zubereitungsschritte bekommt man dann via Tweets. Was es genau gibt, kann ich nur raten, allerdings irritiert mich das geforderte Küchengarn. Wir werden es heute Abend ja sehen… Und zwar hier: http://3glocken-kocht.de/

Zu so ein schönes Abendessen gehört selbstverständlich auch ein Nachtisch. Vor allem eins was sich schnell und einfach und am besten am Vortag zubereiten lässt. Da es neben Lachs und Bandnudeln auch noch Sahne auf der Zutatenliste stand, wollte ich etwas leichtes zum Nachtisch. Zumindest mit der Illusion etwas Leichtes zu sein: Yogurtmousse.

Mandeljogurt mit Erdbeersauce

Ich habe zu einer Joghurtalternative mit Mandel gegriffen. Nicht wegen Laktose sondern wegen dem Mandelgeschmack. Wer Laktose-Probleme hat, kann die Sahne bestimmt auch mit einer Laktosefreien-Variante ersetzten.

NACHTRAG  (20 Uhr): Normalerweise poste ich hier nur Rezepte die funktionieren bzw. erst nachdem ich diese gegessen habe. Aus gegebenen Anlass heute mal nicht. Leider muss ich sagen, dass mit dem Mousse hat nicht funktioniert. Es wurde nicht fest oder geschweige denn luftig. Vielleicht war es zu wenig Agar Agar oder es war zu alt (lag schon einige Zeit im Schrank)  Dennoch war der Nachtisch sehr sehr lecker. Es hat potential, also werde ich weiter testen.

MandelYogurtmousse mit Erdbeeren

  • 50ml Wasser
  • 1 TL Agar Agar
  • 500g Natur-Jogurt mit Mandel
  • 1/2 EL Vanillezucker
  • 40g Puderzucker
  • 100g Sahne

Wasser und Agar Agar in einem Topf mischen und erhitzen. Zusammen mit dem Jogurt, Vanillezucker und Puderzucker verrühren.

Die Sahne schlagen, unter dem Jogurt heben und in 4 Dessertschalen füllen. Über nacht kaltstellen.

Erdbeersauce. 250g Erdbeeren (geputzt) mit 1 EL Zucker erhitzen. Pürieren und mit Saft einer 1/2 Zitrone abschmecken.

Kaffee Eiscreme mit Schokoladenspäne

Eine Liebeserklärung und Kaffee Eiscreme

Ich gehöre zu den Menschen die morgens ohne eine Tasse Kaffee nicht in Gang kommen. Die erste Tasse Kaffee ist ein fast heiliges Ritual und wenn das gestört wird kann es passieren, dass mein Tag mit dem falschen Fuß beginnt 😉

Aber Kaffee ist mehr als nur der schwarze Zaubertrank der Zombies im Halbschlaf in aufgeweckte und energetische Menschen verwandelt. Kaffee ist so komplex wie Rotwein. Hört sich zwar komisch an, aber ein gut gerösteter Kaffee kann auch an Blaubeeren, Vanille, Schokolade und Kakao erinnern. Plörre kommt mir jedenfalls nicht (mehr) in die Tasse.

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Zitronen Pudding

Pudding der Saison: Zitronenpudding

Wir haben Winter (vielleicht nicht so heftig wie an der Ostküste der USA) und das heißt Zitrus-Saison! In den Supermärkten merkt man das meistens nur am Preis und überangebot von Zitronen, Clementinen und Navel-Orangen, aber die Zitrus Familie hat so vieles mehr zu bieten. Bei meinem Gemüsedealer gibt es beispielsweise Pomeranzen, Minneolas, Kefir-Limetten, Bergamotten und andere Exoten. Auch am Markt gibt es richtig toll schmeckende Mandarinen, nicht diese geschmackslose, kernlose, leicht zu schälende Clementinen. Zitrusfrüchte haben nicht nur eine Menge Vitamine, sondern verkürzen das warten auf den (hoffentlich) bald nahendem Frühling. Außerdem heißt es ja bekanntlich sauer macht lustig 😉

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Germknoedel mit Vanillesauce

Germknödel mit Vanillesauce

Besonders im Winter habe ich Sehnsucht nach den Bergen. Leider sind seit meinem letzten Besuch schon einige Jahre vergangen und jedes Jahr verspreche ich mir „nächstes Jahr“. Aus „nächstes Jahr“ wird es diesen Winter wieder leider nichts. Das nächste halbe Jahr steht bei mir einfach ziemlich viel an. Beruflich stehen ungewisse Veränderungen an und mein Studium will ich endlich diesen Sommer mit der Masterarbeit erfolgreich abschließen. Wie viel oder wenig ich zum Kochen und Bloggen komme kann ich leider nicht sagen, aber ganz aufhören werde ich wohl nicht, denn Kochen und Backen ist für mich ein Weg zum Entspannen. Nur allzu sehr ablenken darf ich mich nicht 😉

Wenn alles gut geht vielleicht belohne ich mich im Sommer mit eine Woche in den Bergen, denn auch ohne Schnee kann man es dort auch ganz gut aushalten 😉 Wenn ich an die Berge denke, denke ich natürlich auch an die Speisen die ich im Urlaub dort gerne gegessen habe, wie Kaiserschmarren oder eine zünftige Brotzeit oder auch Germknödel.

Germknoedel

Germknödel habe ich noch nie selbst gemacht und wollte mir damit ein kleines Stück Bergefeeling nach hause holen. Ein passendes Rezept wurde schnell gefunden. Allerdings geht die Zubereitung der selbigen leider nicht so schnell von statten. Damit der Germknödel gut auf geht muss der Teig einige Zeit gehen. Bei mir hat es fast 2 Stunden gedauert bis das Volumen vom Teig sich verdoppelt hat. Dann nach den Formen der Knödel nochmal gehen. Also keine Schnelle Leckerei, sondern eher etwas für einen faulen Sonntag. Das Rezept habe ich halbiert und für einen oder zu zweit sind 6 wenn auch kleine Germködel immer noch zu viel. Die restlichen Knödel habe ich kurzer Hand einfach eingefroren. Schließlich kann man auch tiefgefroren Hefeteig kaufen. Mal schauen ob die nach dem Auftauen auch essbar sind.

Statt wie im Rezept die Germknödel zu Kochen habe ich sie gedämpft. Lecker waren sie schon, wenn vielleicht ein bisserl zäh. Ich weiß nicht ob es am Dämpfen lag, oder das ich den Teig vielleicht etwas zu viel geknetet habe. Vermutlich war die zweite Gärrunde nicht lang genug. Also definitiv kein schlechter Start, mit Verbesserungspotential. Dazu gab es natürlich selbst gemacht Vanillesauce. Zur Zwetschgenzeit hätte ich vielleicht noch die Füllung selbst gemacht, aber mit „Aachener Pflümli“ geht es auch ganz gut.

Germknoedel von Innen

Germknödel (Rezept nach Sarah Wiener: La Dolce Wiener)

  • 100ml Voll-Milch (3,8%)
  • 10g Hefe
  • 250 g Mehl
  • 30g Zucker
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1/4 TL Salz
  • 1 Eigelb (L)
  • Abrieb von 1/4 Bio-Zitrone
  • 35g weiche Butter
  • Ca. 50-100g Zwetschgenmus (Aachener Pflümli)
  • 25g gem. Mohn
  • 25g Puderzucker
  • 6-8 EL geschmolzene  Butter

Die Milch erwärmen, aber nicht kochen. Die Hälfe in eine kleine Schüssel geben und darin die Hefe auflösen. 1 EL Mehl (von den 250g) abnehmen und unterrühren. Mit etwas Klarsichtfolie abdecken und 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Die andere hälfte der lauwarmen Milch mit dem Zucker, Vanillemark, Salz, Eigelb und Zitronenabrieb in eine Schüssel verrühren. Das Mehl zusammen mit der Hefe hinzufügen und verkneten. Die weiche Butter hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten. Die Schüssel abdecken und 1-2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Den Teig durchkneten und in 6 gleich große Portionen teilen. Jeden Teigling  mit den Fingern zu einem flachen Teller formen und ½ EL Zwetschgenmus in die Mitte setzen. Die Seiten hochnehmen, zusammen drücken und den Knödel verschließen. Mit dem Verschluss nach unten auf ein bemehltes Brett setzen, abdecken und ca. 30-60 Minuten erneut gehen lassen, bis sich das Volumen fast verdoppelt hat.

In einem großen Topf  mit Dampfeinsatz etwas Wasser hineingeben und zum kochen bringen. Je nach Topfgröße so viel Knödel hinein geben wie es passt. Bedecke dabei, dass die Knödel etwas Platz benötigen. Deckel drauf legen und bei niedrige bis mittlere Hitze 20 Minuten dämpfen.

Puderzucker sieben und mit dem Mohn mischen. Die Germknödel auf ein Teller legen, mit ca. 1 EL Butter übergießen und mit dem Puderzucker-Mohn-Gemisch bestreuen. Zusammen mit der warmen Vanillesauce servieren.

Vanillesauce

  • 450ml Vollmilch
  • 1 Vanilleshote
  • 4 Eigelb (M)
  • 2 EL Zucker

Milch zusammen mit der ausgekratzten Vanillemark und Vanilleshote in einem Topf aufkochen. Vom Herd nehmen und 15 Minuten ziehen lassen.

In eine Schüssel die Eigelb mit den Zucker gut verrühren. Die Schüssel am besten auf einem feuchten Tuch stellen, damit die sie nicht weg rutscht. Die Vanille Milch unter ständigen rühren hinzugießen.

Die Sauce zurück in den Topf geben und unter rühren langsam erhitzen. Zu schnelles erhitzen kann dazu führen, dass das Eigelb stockt. Wenn die Sauce langsam eindickt vom Herd nehmen und in eine vorgewärmte Karaffe füllen und servieren.

Rhabarber Toertchen mit Himbeersauce

Zweierlei aus Rhabarber

Jedes Frühjahr gibt es Sachen auf die ich mich besonders freue. Mal von wärmeren Teperaturen abgesehen, freue ich mich besonders auf saisonales Obst und Gemüse wie  Spargel, Neue Kartoffeln, Bärlauch, Erdbeeren und Rhabarber. Für Erdbeeren und Spargel aus Deutschland ist es noch zu früh, aber den ersten Rhabarber bekommt man bereits.

Rhabarber habe ich erst letztes Jahr für mich so richtig entdeckt. Zwar erstmal nur in süßer Form als Kuchen, Mus oder Sirup, aber vielleicht erweitert sich mein Repertoire diese Saison. Für ein bisserl Frühling im Glas habe ich den Rhabarber erst einmal wieder zu Sirup verarbeitet, diesmal jedoch mit etwas Minze. Das übriggebliebene Fruchtmus habe ich auch weiterverarbeitet, diesmal als Mousse für ein Törtchen, denn zum weg schmeißen fand ich es einfach zu schade. Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert 😉

Rhabarber-Minz-Sirup

rhabarbersirup

  • 700g Rhabarber
  • 700ml Wasser
  • 12 g frische Minze (1 Pk)
  • 300g Zucker
  • 1 Zitrone, Saft
  • Sterilisierte Flasche

Den in Stücke geschnittenen Rhabarber mit dem Wasser in einen großen Topf geben. Ca. 20 Min. auf mittlere Hitze weich kochen. Nach 10-15 Minuten die Minze hinzugeben und  weiter köcheln lassen. Den Rhabarbermuss in ein feinmaschiges Sieb oder Passiertuch abgießen und ausdrücken, den Saft auffangen und zurück in den (ausgespülten) Topf geben. Das Mus nicht weg werfen!.

Den Zucker und Zitronensaft in den Saft rein rühren und 5-10 Minuten weiter köcheln lassen (Lässt man es länger einkochen sollte es theoretisch dicker werden.). Den Sirup in eine sterilisierte Flasche abfüllen.

 

Der Sirup kommt auch zum Einsatz bei den Törtchen. Diese bestehen aus einem Mandel Joconde Boden, Rharbarber-Mousse, getoppt mit einer Himbeersoße. Da ich manchmal Imperfektion auch ganz schön finde, habe ich etwas von der Soße die Seiten vom Törtchen runterlaufen lassen, anstatt eines sauberen Spiegels.

rhabarbertoertchen1

Rhababer-Himbeer-Moussetörtchen (6 Portionen)

Boden: Mandel Joconde von Berry Lovely
Die Menge reicht für 1 Backblech. Den restlichen Boden lässt sich auch Prima einfrieren.

  • 75g Marzipan
  • 25g Gemahlene Mandeln
  • 100g Zucker
  • 2 Ei-gelb
  • 1 Ei
  • 4 Eiweiß
  • 65g Mehl

Den Backofen auf 200°C vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen.

Marzipan, Mandeln und die Hälfte des Zuckers mit den Händen verkneten. In einer kleinen Schüssel die Eigelb und Das Ei verquirlen. Die Eier nach und nach langsam mit dem Mandel-Marzipan verkneten. Mit einem Handmixer die Masse cremig rühren.

In einer weiteren Schüssel das Eiweiß steif schlagen. Wenn es schäumig wird, langsam den restlichen Zucker hinzufügen bis das Eiweiß steif ist. Vorsichtig unter der Marzipanmasse unterheben. Das Mehl darüber sieben und ebenfalls vorsichtig unterheben.

Den Teig gleichmäßig auf das Backblech verteilen und glatt streichen. Ca. 8 Min goldbraun backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Mit einem Dessert-Ring Böden ausstechen. Die nicht benötigten Böden einzeln einwickeln und einfrieren.

Die Dessert-Ringe auf einem Blech oder Teller geben und in jedem Dessert-Ring ein Boden rein legen.

Rhababer-Himbeer-Mousse (adaptiert von Lisa Kochen&Backen)

  • 200g RhababerMinz-Muss (Stengel entfernt)
  • 6 EL Rhababer-Sirup
  • 100g Himbeeren(TK)
  • 6 Bl. Gelatine
  • 100g weiße Schokolade
  • 3 Eiweiß
  • 105g  Zucker
  • 250g Sahne

Das vom Sirup übriggebliebene Rhabarbermuss von den Minzstengel befreien und mit dem Sirup und Himbeeren pürieren.

Die Gelatine in kaltes Wasser einweichen.

Die Schokolade klein hacken und über dem heißen Wasserbad schmelzen.

Das Fruchtpüree erwärmen (nicht kochen) und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Die geschmolzene Schokolade untermengen. Etwas abkühlen lassen.

Währenddessen das Eiweiß steif schlagen, dabei den Zucker langsam einrieseln lassen. Das steife Eischnee unter das Schoko-Fruchtpüree heben. Die Sahne steif schlagen und unterheben.

Die Mousse auf in die Dessert-Ringe füllen und min. 2 Std., besser Übernacht in den Kühlschrank stellen.

  • 300g Himbeeren (TK)
  • 100ml Rhabarber-Sirup
  • 6 Blatt Gelatine

Die Himbeeren mit dem Sirup weich kochen und durch ein Sieb passieren um die Kerne zu entfernen. Die Gelatine in kaltes Wasser einweichen, auspressen und in den warmen Himbeeren auflösen.

Die Törtchen aus den Dessert-Ringe auslösen und die Himbeersauce auf die Törtchen Löffelweise geben. Ca. 1/2-1 Stunde in den Kühlschrank geben bis der Spiegel fest ist.

Maria sucht… last Minute Geschenke aus der Küche

OMG Weihnachten! Kurz vor dem Fest kann man viele Kopflos durch die Stadt eilen sehen, weil das Fest dann doch überraschend vor der Tür steht. Mir kann das (eigentlich) nicht passieren, zumindest nicht in Punkto Geschenke. Die laufen mir irgendwie vorher über den Weg, werden eingesackt, verpackt und Transport bereit in den Schrank gelegt. Bei Zutaten für das Weihnachtsessen sieht das allerdings anders aus. Letztes Jahr bin ich kurz vor Heiligabend in gefühlte 100 Supermärkte und Gemüseladen auf der suche nach frischen Feigen gewesen. Dieses Jahr wirds hoffentlich anders. Ich habe zwar noch keinen 100% Plan was ich kochen werden, aber Feigen brauch ich definitiv nicht  😉

Für spontane Einladungen nimm ich gerne „Geschenke aus der Küche“ mit, sei es ein Kuchen, einen leckeren Nachtisch oder andere Leckereien. Maria von „Ich bin dann mal kurz in der Küche“ sucht nach selbstgemachte Last Minute Geschenke aus der Küche und ich habe genau das richtige…

Maria sucht....

Bratapfel-Kit mit Gewürzhonig und Amaretto-Kirschen

Man Benötigt:

  • Körbchen oder ähnliches
  • 2 Gläser mit Schraubverschluss je ca. 200-250ml
  • Geschenkband, Etiketten und/oder Anhänger
  • Lieblings Bratapfel Rezept oder siehe unten.
  • und Säuerliche Äpfel wie z.B. Boskoop

Gewürz-Honig

  • 1 Vanilleschote
  • 2 TL gem. Zimt
  • 2 TL gem. Nelken
  • 200g Honig (flüssig)

Vanilleschote auskratzen. Das Mark mit Zimt und Nelken unter den Honig rühren. In ein sterilisiertes Glas mit „Löffelgroße-Öffnung“ füllen und verschließen.

Haltbarkeit: ca. 2-3 Monate (ohne Gewähr)

gewuerzhonig

Amaretto-Kirschen

  • 80g getrocknete Kirschen
  • 150-200ml Amaretto*

Kirschen in ein sterilisiertes (Marmeladen-)Glas geben, mit Amaretto bedecken und Gläser verschließen. Diese sollten am besten 2 Wochen ziehen.

Haltbarkeit: mit Amaretto bedeckt ca. 1 Jahr (ohne Gewähr)

amarettokirschen

*Amaretto kann man auch selber herstellen. Schnell gibt es hier, aufwändig hier

Die Gläser dann hübsch verpacken und mit einem Etikett (z.B. diese hier) versehen. Rezeptkarte für die Amaretto-Kirschen, den Gewürzhonig und das Bratapfel-Rezept erstellen (z.B. online hier) und ausdrucken. Die Gläser, Rezepte und Äpfel in einem Körbchen (mit Servietten oder Stoff ausgelegt) anrichten 😉

bratapfel

Bratapfel in Amaretto-Honig-Sauce

Bratapfel-Füllung:

  • 40g Mandelstifte
  • 40g Amaretto-Kirschen (abgetropft)
  • 150 g Marzipan-Rohmasse
  • 30 g Puderzucker
  • 1 Prise Zimt
  • 2 EL Amaretto
  • 4 säuerliche Äpfel (z.B. Boskoop)
  • Zitronensaft

Mandelstifte rösten. Marzipan, Puderzucker, Zimt, Mandelstifte, Amaretto-Kirschen und 2 Esslöffel Amaretto verkneten (das wird sehr klebrig). Deckel vom Apfel ca. 1/4 abschneiden, Kerngehäuse ausstechen (Apfel nicht durchstechen) und aushöhlen. Deckel und Apfel mit Zitronensaft beträufeln. Die Äpfel auf ein Backblech oder in eine „Riesen-Muffin-Form stellen und mit der Marzipanmasse füllen. Für ca. 20-25 Minuten bei 200°C (Umluft 175°C) im vorgeheizten Backofen geben. Die Deckel die letzten 5 Minuten mit zugeben.

Amaretto-Honig-Sauce

  • 250ml Apfelsaft
  • 1 EL Gewürzhonig
  • 2 EL Amaretto
  • 1 EL Speisestärke, gehäuft

200 ml Apfelsaft und Honig aufkochen. Restlichen Apfelsaft, 2 Esslöffel Amaretto und Stärke glatt rühren und in den kochenden Apfelsaft rühren.  Ca. 2 Minuten köcheln, dabei gelegentlich rühren.

Die Bratäpfel am besten mit 2 Löffel aus der Muffinform heben und auf einem Teller geben und mit der Amaretto-Honig-Sauce anrichten. Wer möchte kann das ganze noch mit etwas Puderzucker bestäuben.

Tipp: Wenn man keine eingelegten Kirschen hat, kann man auch Cranberries nehmen. 40g Cranberries mit 60ml Amaretto erwärmen. Die Cranberries abtropfen, dabei den Amarettosud auffangen und 2 EL davon zu der Marzipanmasse geben.

Viel Spaß beim Nachkochen

P.S.: Die Bratäpfel nicht zu lange backen oder im Backofen vergessen sonst hat man dies hier 😉

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Käsekuchen auf amerikanisch

Ich liebe Käsekuchen! Da bin ich glaub ich nicht ganz alleine. Auf fast jeder Feier ist der Käsekuchen immer als erstes aufgefuttert. Am liebsten mag ich den Käsekuchen von meiner Mama, der ist ähnlich wie der von Chaosqueen. Nur Käsekuchen mit Mandarinen (besonders Dosen Mandarinen) find ich ekelig. Aber es gibt so viele köstliche Arten und Variationen von Käsekuchen, wie das Blogevent – Der perfekte Käsekuchen von Alice im kulinarischen Wunderland vergangenen Juni zeigt. Dort findet ihr 94(!) Käsekuchen zur Auswahl, mit oder ohne Boden, mit Schokolade, mit Früchte, vom Blech, als Cupcake oder die amerikanische Variante Cheesecake. Die sehen alle super lecker aus. Wenn man jedes Wochenende ein Rezept nachbackt, würde man für alle Rezepte fast 2 Jahre brauchen!

Das einzige Problem ist, ein Kuchen für eine kleine Kaffeerunde von 4 Personen oder als Nachtisch ist einfach zu viel. Nun gut den Rest könnte man am nächsten Tag oder als Mitternachtssnack verspeisen, aber der nächste Sommer kommt bestimmt ;). In einem der unzählichen Food & Life-Style Magazine (vielleicht war es Living at Home, ich weiß es nicht mehr)  hab ich den perfekten Nachtisch Cheesecake gefunden. Im Gegensatz zum Käsekuchen meiner Mama, enthält der Cheesecake wirklich Käse und zwar Frischkäse 😉

Der Cheesecake-To-Go. Der Clou: er wird in Weck-Gläser gebacken. Wenn man diese verschließt hat man auch einen tollen Nachtisch für z.B. ein Picknick. Ich habe diesen leckeren Nachtisch als Teil eines kleines „Willkommen Zuhause-Menu“ (Ofenkäse, Baguette zum aufbacken) bei meine besten Freunde im Kühlschrank gelegt. Eins habe ich allerdings selbser verputzt. Gekühlt ist der Cheesecake im Glass 3 Tage haltbar.

Cheesecake-To-Go fur 4 (WECK-Sturzglas 290 ml, Rundrand 80)

  • 150g Magerquark
  • 300g Frischkäse
  • ½ TL Vanilleextrakt
  • 30g Zucker
  • 20g Mehl
  • 1 Ei (L)
  • 8 (Hafer)Kekse
  • 40g Butter, flüssig
  • 1 EL Zucker
  • 200ml Marsala
  • 300g Himbeeren (TK)
  • 1 gestr. TL Speisestärke

Magerquark, Frischkäse, Vanille-Extrakt, Zucker und Mehl gut mischen. Das Ei unterrühren und gleichmäßig auf die Gläser verteilen. Im auf 160°C (Umluft 140°C) vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Die Kekse zerkrümeln, aber nicht zu Staub verarbeiten, mit der Butter vermischen und auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und 10 Minuten bei 160°C (Umluft 140°C) backen. Abkühlen lassen.

1 EL Zucker in einem Topf schmelzen, den Marsala zugeben und auf die Hälfte einkochen. Die tiefgefrorenen Himbeeren dazugeben und 10 Min. köcheln lassen. Die Speise Stärke mit etwas Wasser verrühren und zu den Marsala-Himbeeren dazugeben, kurz aufkochen und komplett abkühlen lassen. Ggf. durch ein Sieb passieren um die Körner zu entfernen.

Die Marsala-Himbeer-Sauce auf die Gläser verteilen und mit den Kekskrümeln bedecken. Die Gläser verschließen oder gleich verspeisen.

Die Himbeeren kann man auch mit Kirschen oder anderes Obst ersetzen.

Viel Spaß beim Nachkochen.

Der Nachtisch der nichts wurde, aber trotzdem schmeckte

Es ist Rhabarber-Zeit und alle Zeitschriften und Blogs übertrumpfen sich gegenseitig mit verschiedenen Variationen von Kuchen, Eis, Sirup und diverse andere leckere Kompositionen. Was die können kann ich auch, naja zumindest fast 😉

Ich hatte einige Stängel Rhabarber zuhause und überlegte mir was ich daraus machen könnte. Sirup hatte ich ja schon, also musste was anderes her, zudem bekam ich ja Abends noch Besuch zum Essen und Flopmodel gucken (ja ich weiß 😉 ). Da es ziemlich schwül war, war Kuchen und Co. keine Option. Mir war nach etwas Süßes und Erfrischendes, Vanilleeis mit Rhabarber-Erdbeerkompott, dachte ich… aber dann beim Blättern der Mai-Ausgabe der „Living at Home“ stieß ich auf das Rezept „Pistazien-Joghurtcreme mit Himbeersauce“.  Hörte sich gut an. Die Pistazien habe ich ersatzlos gestrichen, die Himbeersauce mit dem Rhabarber-Erdbeerkompott ersetzt und die Mengen halbiert, denn die ursprüngliche Menge war für 10 Gläser ausgelegt.

Erdbeer Rhabarber Kompott

  • 350g Rhabarber
  • 350g Erdbeeren
  • 65g Zucker
  • Mark ½ Vanilleshote
  • Schale 1 Bio-Orange

Rhabarber und Erdbeeren putzen und kleinschneiden. Mit dem Zucker, ausgekratzte Vanilleschote und Orangenschale in einem Topf bei mittlere Hitze aufkochen und köcheln lassen bis der Rhabarber weich ist. Alles gut verrühren und kalt stellen.

Orangen-Joghurtcreme

  • 1 ¼ Blatt Gelatine
  • Orangenabrieb
  • ½ große oder 1 kleine Bio-Orange
  • 250g Griechischer Joghurt
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 30g Honig
  • 125g Sahne
  1. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Schale von ca. einer 1/4 Orange fein abreiben. Die Orange auspressen.
  2. Joghurt mit Vanillemark, Orangenabrieb, Orangensaft und Honig mischen, evtl. etwas nachsüßen.
  3. Gelatine nach Packungsangabe auflösen und mit 2-4 EL Joghurt Masse verrühren und dann unter die restliche Joghurtmasse rühren. Kurz kalt stellen.
  4. Die Sahne steif schlagen und unter den Orangen-Joghurt ziehen. Die Creme in Gläser füllen, mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 1 Stunde kalt stellen.
  5. Anrichten: Etwas Kompott auf die Creme geben und mit karamellisierte, gestoßene Mandelblättchen bestreuen.

So war der Plan. Leider ist es nichts geworden. Die Creme wurde einfach nicht fest, auch nicht nach einigen Stunden im Kühlschrank.

Jedenfalls hatte ich den Nachtisch, als Rhabarber-Erdbeerkompott mit Organgen-Joghurtsauce serviert. War aber sehr lecker und kam auch gut bei meinen Gästen an. Wenn Ihr die Joghurtsauce „nachkochen“ wollt, einfach die Gelatine weg lassen und die Sahne nur leicht aufschlagen, oder auch durch etwas Milch ersetzten.

Natürlich habe ich überlegt wieso die Creme nicht fest wurde. Hierbei können nur zwei Komponenten die Ursache sein: Verarbeitung von Gelatine und auch Sahne schlagen. Darin bin ich voll die Niete. Die Gelatine wird nie wie gewünscht fest, dann werde ich ungeduldig und erhöh die Menge. Danach kann man dann das Zeug als Mörtelersatz verwenden. Bei Sahne schlagen ist es auch ähnlich…entweder wird sie nicht Steif genug oder sie wird zu Butter. Ob es nur mir so geht? Was gelingt bei euch nicht so auf Anhieb?