Bananenkuchen oder Bananenbrot?

Bananen habe ich zwecks Frühstücks-Smoothies eigentlich immer im Haus. Ich lasse die auch so lange liegen bis sie schöne schwarze Flecken haben, denn dann sind sie am süßesten und der Geschmack  ist am intensivsten. Bevor die Bananen allerding zu schwarz werden, friere ich sie entweder im ganzen oder in Scheiben ein. Leider manchmal mit dem Effekt „aus den Augen aus den Sinn“. Vergangenes Wochenende wollte ich wieder Bananen einfrieren, allerdings stellte ich fest, dass ich schon min. 10 Bananen schon im Froster hatte. Also musste ein Verwertungsrezept her.

Bananenkuchen oder Bananenbrot war die Antwort. Worin hier der Unterschied liegt? Mal abgesehen von der Backform, wurde ich mal behaupten die Zuckermenge.  Ich habe recht wenig Zucker verwendet. Meine Testesser fanden die Menge genau richtig. Ich allerdings fand es hätte etwas süßer sein können. Mir war mehr nach Kuchen 😉 Leider hat das Bananenbrot so lecker geschmeckt und wurde restlos verputzt, so dass ich leider kein schönes Foto für euch habe. Das nächste Mal werde ich noch ein bisserl gehackte Nüsse untermischen, oder vielleicht auch Schokolade. Was meint Ihr?

bananenbrot

Bananenbrot

  • 115g Butter(zimmerwarm)
  • 50g Muscovado Light (heller Muscovado)
  • 25g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 TL Natron
  • 230g Mehl
  • 40g gem. Mandeln
  • 4 sehr reife Bananen

Butter und Zucker cremig rühren. Nach einander die Eier hinzufügen und alles gut verrühren. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken, zur Butter-Masse geben und gut einarbeiten.

Natron, Mehl und gem. Mandeln mischen und mit der Buttermasse verrühren.

Den Teig in eine vorbereitete 25cm Kastenform (gefettet & bemehlt) geben und bei 200°C ca. 60 Min backen, bzw. bis zur „positiven Stäbchenprobe“.

In der Form 5-10 Minuten abkühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen, bevor man es anschneidet.

Viel Spaß beim Nachbacken

English Version

I always have a stash of bananas for my breakfast smoothies at home. Normally I leave them until they have nice black spots, because they then taste the sweetest. Before the bananas turn totally black, I freeze them either in whole or in slices. Unfortunately sometimes with the effect of „out of sight out of mind“. Last weekend I wanted to freeze bananas, but I realized that I already at least 10 bananas in the freezer. So I needed a recipe.

Banana cake or banana bread was the answer. What’s the difference? Aside from the baking dish, I would claim the amount of sugar. In the following recipe I used very little sugar. My food testers found it was just the right amount. However, I thought it could have been a bit sweeter. I was craving cake 😉 Unfortunately, the banana bread tasted so delicious and was completely devoured, so I unfortunately do not have a nice picture for you. Maybe next time. And maybe I’m going to mix in a little bit of chopped nuts, or maybe even chocolate. What do you think?

Banana Bread

  •     115g butter (room temperature)
  •     50g Light Muscovado
  •     25g sugar
  •     2 eggs
  •     1 tsp. baking soda
  •     230g flour
  •     40g ground almonds
  •     4 very ripe bananas

Cream the sugar and butter until light and fluffy. Add the eggs one at a time, beating well after each addition. Mash the bananas with a fork and add to the butter and mix well.

Add dry ingredients, mixing just until flour disappears. Pour batter into prepared pan and bake 60 minutes at 200°C, until a toothpick inserted in the center comes out clean.

Let cool in the pan for about 5-10 Minutes, then remove from the pan, invert onto rack and cool completely before slicing.

Green Smoothie mit Matcha

Ich bin ein Frühstücksmuffel. Mein Magen ist morgens einfach noch nicht wach und Toast, Cornflakes und Co. (also feste Nahrung) bekomme ich vor dem 2.ten Kaffee einfach nicht runter. Aber ohne was im Magen den Tag zu starten ist suboptimal. Meine Frühstücksmuffelalternative sind Smoothies. Eine Handvoll dies, eine Handvoll jenes, etwas Flüssigkeit in den Mixer und fertig ist der Smoothie. Das Schöne daran ist, man hat unendlich viele Geschmackskombinationen und es ist eine prima Form der Obst und Gemüseverwertung.

Claudia von „Food with a view“ ist gerade auf einen Matcha-Trip. Das erinnerte mich daran, dass ich noch eine Dose Matcha im Schrank hatte. Dieser traditionelle pulverisierter (Tencha) Grüntee wird in Japan hochgeschätzt und eignet sich nicht nur zur Zubereitung von Tee, sondern passt auch wunderbar in ein Smoothie. Ich bin zwar ein Tee-Trinker aber ich bin kein Tee-Experte, geschweige denn Matcha-Kenner. Ich habe ihn letztes Jahr das erste Mal gekauft um eigentlich Matcha-Eis zu machen, was ich bisher immer noch nicht gemacht habe. Pur getrunken habe ich ihn zwar schon mal, aber ich bin ein „Tee mit Milch Trinker“ und Matcha pur war nicht so meins. Matcha-Latte gefällt mir allerdings sehr. Die Milch „neutralisiert“ die leichte bitternote und diesen süßlichen „grasigen“ Geschmack kommt gut zur Geltung. Dieser Geschmack passt auch wunderbar zu Banane

matchasmoothie

Green Matcha Smoothie

  • 1 sehr reife Banane (gefroren)
  • 1 Handvoll junger Spinat
  • 1/2 Apfel (Braeburn)
  • Wasser (ca. 1/2 Glass/100ml)
  • Milch (ca. 50ml)
  • 1/2 bis 1 TL Matcha

Alle Zutaten bis auf den Macha in den Mixer geben und pürieren. Mit der Flüssigkeitsmenge müsst ihr experimentieren, je nachdem wie dick oder flüssig ihr euer Smoothie mögt. Zum Schluss den Matcha hinzugeben und kurz durch mixen.

Ich wünsche euch einen schönen Start in den Tag.

English Version

I am not a breakfast person. In the morning my stomach is just not awake enough for toast, cornflakes and co. (ie solid foods) befor my 2nd coffee. But starting the day on an empty stomach is suboptimal.  Smoothies are a grate alternative. A handful of this, a handful of that, a little liquid in the blender and the smoothie is ready. The nice thing is, you have an infinite number of flavor combinations and it is a great form to use up fruit and vegetables.

Claudia from „Food with a view“ is on a Matcha-trip. It reminded me that I had a small tin of Matcha in the kitchen cupboard. This traditional pulverized (Tencha) green tea is highly prized in Japan and is not only suitable for tea, but also fits perfectly into a smoothie. Although I am a tea drinker but I’m no tea expert, let alone Matcha connoisseurs. The first time I bought Matcha was actually to make Matcha ice cream, which I still not have done. I’ve drunk it pure before, but I am a „tea with milk drinker“ and pure Matcha was not to my taste. But I really like Matcha latte. The milk „neutralizes“ the slight bitter note and the sweet „grassy taste“ comes out really well. This taste also fits nicely with banana flavo

Green Matcha Smoothie

  • 1 very ripe Banana (frozen)
  • 1 handful young spinach leaves
  • ½ Apple (Braeburn)
  • Water (approx. ½ Glass/100ml)
  • Milk (1/4 Glass/ 50ml)
  • ½ – 1 tsp. Matcha

Process all ingredients except the Matcha in a blender. You have to experiment with the amount of fluid, depending if you like your smoothies thick or liquid. Add the Matcha and give it a short blend.

 

Schwarzwälderkirsch-Smoothie

Gestern hatte ich richtig Japp auf was Süßes und Leckeres. Ein Blick in den Froster – kein Eis, ein Blick ins Schoki-Regal auch nuscht, im Kühlschrank das gleiche Ergebnis und der Nusspli-Becher war auch schon leer.  *Arrrgh*. Zum Büdchen (auch Kiosk genannt) gehen? Keine Lust. Wieder Kühlschrank auf (vielleicht hatte ich was übersehen), ein Schluck Milch aus der Tüte genommen, fast in den Ausguss gek****, die Milch war sauer und ich auch, Kühlschrank wieder zu. Schnell Wasser hinterher geschüttet und den Mund ausgespült, um den Geschmack los zu werden. Dann doch überlegt, einfach ein Toast mit Butter & Salz zu essen. Butter aus dem Kühlschrank geholt, Brot aus dem Schrank. Brot in die Tonne geschmissen. Es hatte schon eine sehr schöne Frisur und winkte mir zu, obwohl ich es erst am Wochenende gekauft hatte. Frustriert in Küche umgeschaut und was entdeckt… SCHOKOSIRUP!

Nein, ich habe nicht die Flasche geext, aber mir kam eine Idee, besser gesagt ein Geschmack in den Sinn. Schwarzwälder Kirschtorte… mmmh. In den Froster wieder geschaut. Juhu! Kirschen! Banane war auch noch da, also ab in den Mixer!

Zutaten:

  • 150g Kirschen (TK)
  • 1/2 Banane
  • 100ml Wasser
  • 2 EL Schokosirup

Mmmmh es schmeckte fast wie ein Stück Torte in den Mixer gehauen und püriert…das wär’s doch… nee lieber doch nicht. Leider hatte ich keine Milch mehr und da Sahne reinzukippen bin ich nicht darauf gekommen (meine Hüften danken mir) somit war es leider nicht so schön „sahnetortencremig“, aber es hatte dafür ein toller Schoko-Sauerkirsch-Geschmack! Lecker, lecker, lecker.

Also nicht das Ihr jetzt denkt, dass ich immer wie ne Irre durch meine Küche hüpfe und Schränke aufreiße auf der Suche nach dem nächsten Süß-Fix bin, das passiert nur zu bestimmten Zeiten (im Monat) ;).

Erdbeer-Bananen-Brot

Heute ein schneller und kurzer Post. Inspiriert von Prairiesummers und weil ich so viele reife Bananen über hatte, gibt es heute Erdbeer-Bananen-Brot. Die Erdbeeren mussten ja auch weg 🙂

Original Rezept

Zutaten:

  • 125g Butter
  • 3 reife Bananen
  • 150g Erdbeeren (in Scheiben)
  • 130g Vollrohrzucker (Muscovado)
  • ½ TL Natron
  • 1 ½ TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 2 Eier
  • 180g Mehl
  • 1 TL Vanille Extrakt

Ofen auf 180g vorheizen. Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Butter und Zucker in Standrührer cremig schlagen und Bananen hinzufügen. Weiter schlagen. Eier nacheinander hinzufügen. Weiter schlagen. Vanille Extrakt hinzufügen und in Teig einarbeiten. Erdbeeren vorsichtig unter heben und in eine gefettete Kasten-Backform geben. Für ca. 60 Minuten backen. Zahnstocher-Probe machen.

Serviervorschlag: mit einem klacks griechischer Joghurt bestreichen und etwas Zimt draufstreuen.

Fazit: Lecker, nicht zu süß, fluffig, saftig! Die Erdbeeren schmeckt man leider nicht so doll raus, aber es ist ja noch nicht wirklich Erdbeer-Saison.

Massaker im Büro

Note to my mental self: Dein Frühstücks-Smoothie nicht in einer Glas Flasche auf dem Schreibtisch neben dem Telefon stehen lassen!

Oh man, hab mich wirklich darauf gefreut, einen halben Liter leckeres Obst und ich Trottel schmeiß die Flasche um. Und die Sauerei erst. Habe bestimmt eine halbe Stunde gebraucht um alles weg zu wischen. Naja gut, zumindest duftet mein Büro jetzt nach Citrus-Frische und ich glaub so sauber war der Boden schon lange nicht mehr 😉

Wer sich dafür interessiert was alles in dem Smoothie drinne war:

  • viele 😉 Schattenmorellen (TK)
  • 1 Banane
  • 100g Mango (TK)
  • 2 EL Kölln Instant Flocken
  • Wasser

My Green Monster

Man sollte eigentlich 5 Portionen Gemüse und 3 Portionen Obst an einem Tag zu sich nehmen. Obst kann man schon schaffen, aber mit dem Gemüse wird’s schwer (zumindest bei mir). Die Lösung? Ab in den Mixer!

Zutaten für ein kleines Glass:

  • 1/2 reife Banane
  • 1-2 große Handvoll kernlose Trauben
  • 1-2 große Handvoll junger frischer Spinat (Küchenfertig)

Wem der Smoothie zu dick ist, kann es mit kaltem Wasser auffüllen. Ein/Zwei Eiswürfel helfen, wenn die Zutaten nicht aus dem Kühlschrank kommen. Durch die reife Banane braucht man auch kein zusätzlichen Zucker. Und nein, den Spinat schmeckt man nicht! Es schmeckt einfach nach Banane mit Trauben 😀

Der Office Drink

Okay, dass ich Smoothies mag ist vielleicht bekannt. Es ist ja auch super einfach die Dinger selbst herzustellen. Auch ohne Rezept. Meine Begeisterung ist anscheinend auch ansteckend. Mein bester Freund fand es so toll, dass er mich regelrecht gelöchert hat wie das geht, was gibt’s für Rezepte usw. Wie ich findet er es schwer morgens was Festes runter zu bekommen, da kommen gesunde Frucht-Shakes, Smoothies o.ä. genau richtig. Daher brummt seit zwei/drei Wochen jeden Morgen mein Standmixer (zumindest wenn ich nicht vergessen habe das Ding abzuwaschen) und mein Gefrierfach ist voll mit TK-Obst und im Kühlschrank ist immer Jogurt und/oder Buttermilch.

Momentan habe ich Unmengen frisches Obst (zumindest für meine Verhältnisse) zu hause. Meine Kollegen denken schon ich bin Bananen süchtig, wenn ich in der Mittagspause wieder mit einem Pack unterm Arm ins Büro zurückkomme. Also was tun mit dem ganzen Obst und vor allem Bananen? In den MIXXXXEER, natürlich.

Da ich morgens immer unter chronischem Zeitmangel leide fülle ich mein Fruchtdrink in eine kleine (500ml) Flasche ab und genieß im Büro den Vitamin-Cocktail während der Rechner hochfährt.

 

Die Zutaten für diesen grünen Smoothie:

  • 1 große Handvoll (besser 2) Weintrauben (Kernlose)
  • 1/2 Honigmelone
  • 1 Banane (in Scheiben gefroren)

Zuerst die Trauben mixen, dann die in Stücke geschnittene Melone dazu geben und mixen. Zum Schluss die gefrorene Banane dazugeben und mixen bis die Masse smooth ist 🙂

Durch die Trauben und Melone braucht man kein Wasser oder Saft und die gefrorene Banane ersetzt die Eiswürfel die man sonst zu kühlen braucht.

 

Ein Grüner Smoothie der auch Grün wurde

Mein letzter „Grüner Smoothie“ war eher Braun als gut, aber geschmeckt hat es trotzdem. Heute gab es als morgendlicher Energie-Drink eine andere Variante, zwar auch mit Spinat und Banane aber ohne Jogurt. Hatte irgendwo gelesen, das die in den Jogurt enthaltene Milch Proteine die Aufnahme Antioxidantien in dem Spinat verhindert, so oder ähnlich. Daher gab es heut Morgen eine andere Version:

Zutaten:

  • Spinat (Iglu TK, aufgetaut)
  • 1/2 Banane
  • 100 Ml O-Saft
  • 1/2 – 1 Kaki (geschält)
  • Optional Eiswürfel

Wie immer alles in dem Mixer! Ich hab vergessen den Spinat abzuwiegen, es war 1/4 Block aus der Iglu Packung über Nacht aufgetaut. Die Banane hatte ich am Tag vorher in Scheiben geschnitten und eingefroren. Ich hatte nur eine Halbe Kaki, aber eine Ganze würde das besser abrunden. Wichtig ist auch eine wirklich reife Kaki (dunkel orange) zu nehmen, die schmecken intensiver und süßer. Dies wird ein wirklich dicker Smoothie, wer es lieber etwas flüssiger mag sollte mehr Saft oder mit Wasser und Eiswürfel strecken. Da ich nie Eiswürfel im Haus habe verwende ich gerne gefrorenes Obst.

Auf dem Bild siehts giftiger aus als er war 😉