Gerolsteiner Wasserwoche Vorrat

Hallo? Hallo! Ein Glass Wasser gefällig?

Time flies when you’re having fun…oder wenn man viel zu tun hat. Mein Leben 1.0 hat mich voll in Beschlag genommen und manchmal muss man einfach Prioritäten setzen. Prio 1 „Neuer Job“ habe ich erfolgreich gemeistert, Prio 2 „Masterarbeit“ ist in Arbeit und alles andere läuft 🙂 Und somit auch Zeit hier mal wieder in Gang zu kommen…

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Kaffee Eiscreme mit Schokoladenspäne

Eine Liebeserklärung und Kaffee Eiscreme

Ich gehöre zu den Menschen die morgens ohne eine Tasse Kaffee nicht in Gang kommen. Die erste Tasse Kaffee ist ein fast heiliges Ritual und wenn das gestört wird kann es passieren, dass mein Tag mit dem falschen Fuß beginnt 😉

Aber Kaffee ist mehr als nur der schwarze Zaubertrank der Zombies im Halbschlaf in aufgeweckte und energetische Menschen verwandelt. Kaffee ist so komplex wie Rotwein. Hört sich zwar komisch an, aber ein gut gerösteter Kaffee kann auch an Blaubeeren, Vanille, Schokolade und Kakao erinnern. Plörre kommt mir jedenfalls nicht (mehr) in die Tasse.

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Cold brew coffee

Ich bin wie fast jeder Engländer ein Tee-Trinker – am liebsten Schwarzer mit Milch und Zucker.  Morgens brauche ich aber Kaffee. An (besser gesagt hinter) meine Bürotür hängt ein Warnschild „Don’t talk to me before 8 or coffee“ 😉 Das Schild ist ein kleiner Scherz unter Kollegen. So schlimm bin ich eigentlich nicht, aber erst mit einer schonen heißen Tasse Kaffee kann der Tag richtig beginnen.

In einem Forum auf Coursera bin ich auf „cold brew coffee“ gestoßen. Kalter Kaffee ist eigentlich nicht mein Ding, aber bei cold brew coffee beschreibt nur die Zubereitung. Statt den Kaffee mit heißem Wasser aufzugießen und wenige Minuten später eine dampfende Tasse schwarzes Glück zu genießen, wird der gemahlene Kaffee mit kaltem Wasser vermischt einige Stunden stehen gelassen, gefiltert und raus kommt ein starker Kaffee-Konzentrat. Der soll auch angeblich bis zu 4 Wochenhaltbar sein, kann ich aber noch nicht bestätigen. Wenn man einen Kaffee will, einfach ein Teil Konzentrat mit 2 Teile heißem Wasser aufgießen.

Und wieso sollte man das machen? Dieser kalt gefilterte Kaffee hat angeblich weniger Säuren und Bitterstoffe, aber behält dabei noch die schönen Kaffee-Aromen und soll auch noch süßlicher schmecken. Da ich immer Milch noch in mein Kaffee kippe, um die Bitterstoffe zu dämpfen, fand ich diese Aussage sehr interessant. Also ab in die Küche…

Eine Anleitung und Rezept habe ich bei Espresso-Blog.de gefunden. Dort findet Ihr auch eine ausführlich bebilderte Anleitung.

Ich habe selten gemahlenen Kaffee im Haus, weil ich zuhause nicht so viel Kaffee trinke und der gemahlene Kaffee würde zu sehr an Aroma verlieren bis ich es aufbrauche. Ganze Kaffee-Bohnen hingegen habe ich für diverse Anwendung eigentlich immer auf Vorrat. Eine elektr. Kaffeemühle habe ich auch, aber die wurde damals eher für Kräuter und Gewürze angeschafft 😉

Schritt 1: 100g Kaffeebohnen mahlen.

Schritt 2: Kaffee mit 500ml Wasser aufgießen und umrühren.

Schritt 4: Min. 12 Stunden bei Zimmertemperatur ziehen lassen.

Schritt 3: Filtern und abfüllen.

Das Kaffee-Konzentrat soll angeblich antibakterielle Wirkung haben, aber ich habe vorsichtshalber die Flasche sterilisiert.

Schritt 4: Kostprobe.

Fazit:

Mmh? Weniger Bitterstoffe habe ich jetzt nicht bemerkt, schmeckt nicht anders als heiß gebrühter. Vielleicht lag es auch an der Bohnensorte, oder an dem Röst- oder Mahlgrad, oder ich eigne mich nicht als Kaffeeverkoster… wer weiß. Cold Brew Coffee ist für mich kein Ersatz für meine Kapselmaschine (ich weiß Umweltsau, Teuer usw.), aber hätte ich die Maschine nicht wäre es definitiv eine alternative für gefriergetrocknetes Kaffeegranulat. Für Getränke wie Frappé oder Eiskaffee ist es bestimmt super oder als Basis für Kaluah.

Das Konzentrat ist bestimmt nicht nur für Kalte-Coffee-Drinks interessant. Besonders in Desserts kann ich mir die Verwendung sehr gut vorstellen, z.B. Mousse, Eis oder Kuchen. Oder auch in der Sauce zu Fleisch. Mal sehen was mir da noch einfällt.

coldbrew

English Version

Like many English I’m a tea drinker – preferably black tea with milk and sugar. But in the morning I need coffee. On (or rather behind) my office door hangs a warning „Do not talk to me before 8 or coffee“;) The sign is a little joke among colleagues. I’m not that bad actually, but only with a hot cup of coffee the day can begin properly.

In an online forum on Coursera I came across „cold brew coffee.“ Cold coffee is not really my thing, but cold brew coffee only describes the preparation. Instead of infusing the coffee with hot water and enjoy a few minutes later, the ground coffee is mixed with cold water allowed to stand for several hours and filtered. Out comes a strong coffee concentrate. Which can allegedly be stored up to four weeks? If you want a cup of coffee, just mix one part concentrate with 2 parts hot water.

And why would you want to wait several hours for a cup of coffee? This cold-filtered coffee has supposedly less acids and bitter substances, but still retains the nice coffee flavors and will also taste even sweeter. Since I pour milk in my coffee to dampen the bitters, I found this statement very interesting. So off to the kitchen…

A recipe and instructions I found at Espresso Blog.de. There you will find detailed illustrated instructions (in German).

I rarely buy ground coffee, because at home I don’t drink that much coffee and ground coffee would lose too much of its aroma. Whole coffee beans on the other hand I have for various uses almost always in my cupboard. I also have an electric coffee grinder, which I originally purchased for herbs and spices.

Step 1: grind 100g coffee beans.

Step 2: Put the coffee in a jar and pour in 500ml water. Stir.

Step 4: Leave at room temperature for 12 hours.

Step 3: Filter and bottle.
(The coffee concentrate is said to have an antibacterial effect, but as a precaution I sterilized the bottle.)

Step 4: Tasting.

Conclusion:

Hmm? Less bitterness? I didn’t notice any difference to hot brewed coffee. Maybe it was the type of bean, or to the roasting or grinding degree, or I’m not a good coffee taster … who knows. Cold brew coffee for me is not a replacement for my capsule machine (I know environment disaster, expensive, etc.), but if I didn’t have the machine it would definitely be an alternative for freeze-dried coffee. It’s probably great for drinks such as iced coffee or frappe or as a basis for Kaluah.

The concentrate is not only interesting for cold coffee drinks. I can imagine the use especially in desserts, as chocolate mousse, ice cream or cake. Or in a sauce to accompany meat. Let’s see what I can come up with… 😉

Kaffeeklatsch am Sonntag

Heute zeigt 3sat im Rahmen ihres Thementages „Kaffeehaus G’schichten“ den ganzen Tag Berichte und Sendungen rund ums Kaffee. Eigentlich auch nicht verwunderlich, da Kaffee noch vor Bier das Liebste-Getränk der Deutschen ist.  Schon im 17 Jhd. wurden Damen aus gutem Hause zum Kaffeekränzchen eingeladen, da es sich für Frauen ja auch nicht schickte in den öffentlichen Kaffeehäusern dieses anregendes Heißgetränk zu konsumieren. Sozusagen als Pendant zum Männer Stammtisch. Ich weiß nicht ob heutzutage immer noch das Kaffeekränzchen oder Kaffeeklatsch mit festen Mitgliedern und Termine zelebriert werden, vielleicht noch unter ältere Generationen. Sonntags zum Kaffee & Kuchen einzuladen oder eingeladen zu werden ist aber was Feines. Ich finde es hat nichts mit Spießigkeit zu tun, denn wer isst nicht gerne mal ein schönes Stück Kuchen zum Kaffee in gesellige Runde und die Männer sind dabei natürlich auch herzlich willkommen 😉

Um diesen Sonntag (der heute seinen Namengerecht wird) zu zelebrieren gab es meinen Lieblingskuchen: Erdbeerkuchen natürlich mit Biskuit und Pudding. Normalerweise nehme ich zum Kuchen backen gerne eine kleine 18 cm Backform, aber für Erdbeerkuchen dann doch lieber etwas größer NJAM 😀 Das Rezept habe ich bei „Frag Mutti“ gefunden und habe die Menge für eine 26er Form verwendet, aber der Boden war ganz schon dick. Fast dicker als die Erdbeerschicht. Ich mag’s lieber wenn der Boden etwas dünner ist. Beim nächsten Mal werde ich das Rezept auf 2 Eier „umrechnen“ und evtl. größere Erdbeeren. Ich habe zwar zig verschiedene Backformen, aber keine „Tortenboden-Form“, also habe ich eine Springform verwendet. In den Kommentaren stand, man sollte die Form nicht einfetten und somit sollte sich beim Backen automatisch einen Rand bilden (weil er fest klebt), aber anscheinend ist die Anti-Haftbeschichtung bei meiner Springform noch super in intakt. Mein Boden hatte wohl deswegen auch keinen erhöhten Rand oder Mulde. Wer einen „sauberen“ Erdbeerkuchen will, sollte beim Belegen einen Tortenring verwenden. Ich habs aus Mangel an einem nicht getan, aber ich finde so sieht er noch ein bisserl rustikaler aus 😉

erdbeerkuchen

Biskuitboden für Erdbeerkuchen

  • 3 Eier (L)
  • 90g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 90g Mehl

Die Eier trennen. Eiweiß und Zucker mit dem Handrührer steif schlagen bis sich spitzen bilden. Die Eigelbe verquirlen und auf niedrige Stufe unter das Eiweiß rühren. Das Mehl auf die Masse sieben und mit einem Schneebesen unterheben.

Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und den Teig geleichmäßig einfüllen und glatt streichen.

20-30 Minuten auf unterste Schiene bei 175°C backen. Nach 20 Minuten nachschauen ob er nicht zu dunkel wird, ggf. mit einem Zahnstocher kontrollieren (Stäbchenprobe) ob das Biskuit schon fertig ist.

Wünsche euch einen sonnigen Sontag!

English Version

Today 3sat (German TV station) shows as part of their theme day „Coffee Tales“ the whole day reports and broadcasts about coffee. This is actually not really surprising, since coffee is the favored drink of the Germans even before beer. In the 17th century women from good situated houses were offen invited for tea parties (in Germany called Kaffekraenzchen).  In that time it was frowned upon or not appropriate for a lady to be seen in a public coffee house and to consume this stimulating hot drink. The “Kaffeekranzchen” were sort of like a counterpart to the men`s “Stammtisch”. I’m not sure if the tea party with its fixed members and scheduled dated is still celebrated today, maybe with some older generations. But to invite or get invited on Sundays for coffee & cake is something nice. I don’t think it is old-fashioned… well who doesn’t like to eat a nice piece of cake with coffee in nice company and men of course are also welcome 😉

To celebrate this Sunday (today it’s consistent with its namesake) I baked my favorite cake: strawberry cake with sponge and custard. Normally I like to bake a cake in small 18 cm baking pans, but for strawberry cake I prefer slightly larger pans 😉 MORE CAKE! The recipe for the sponge cake I found at „Frag Mutti“ (ask mom). I used the amount recommended for a 26cm baking pan, but the finished sponge was quite high. Almost thicker than the strawberry layer. I like it better when the ground is slightly thinner. Next time I’ll convert the recipe down to 2 eggs and possibly use larger strawberries. Although I have dozens of different baking pans, I don’t have a „pie crust“ shape, so I used a springform pan. In the comments someone said, you should not grease the mold and there would automatically form an edge (because its stuck to the sides) while baking, but apparently the non-stick coating of my springform pan is obviously still in great shape. That’s probably why my sponge had no raised edges. If you want a „clean“ strawberry cake, you should use a cake ring for assembling the topping. I didn’t have one handy, but I like it when it looks a little bit rustic ;).

erdbeerkuchen2

Biscuit base for strawberry cake

  • 3 eggs (L)
  •  90g sugar
  • 1 teaspoon vanilla sugar
  • 90g flour

Separate the eggs. Beat egg whites and sugar with hand mixer until stiff peaks form. Whisk the egg yolks and stir into the egg whites on low setting. Fold in the flour with a whisk.
Line the bottom of the springform pan with baking paper and pour in the batter evenly and smooth.
Bake for 20-30 minutes at 175 ° C on the bottom rack until its light brown. Check after 20 minutes if it is not too dark, possibly with a toothpick to see if the sponge is ready.

Mein erster Gugl

Da Jahr hat zumindest für mein Bücherregal gut begonnen. Es hat 14 neue Kochbuch Schätzchen zum festhalten bekommen 😉 Einer von diesen Schätzchen war ein kleinesBackbuch, welches sammt Backform geliefert wurde. Die Deutsche Antwort auf Muffins und Co.: der Mini-Gugl. Die Gugl sind wirklich mini und eigenen sich perfekt als Keks-Ersatz für Kaffee oder Tee und sind mit einem Haps vernscht. Momentan ist mir auch mehr nach Backen als nach kochen 🙂

Das erste Rezept welches ich aus dem kleinen Backbuch „Feine Gugl“ getestet habe war der „Gugl Brombeere-Frischkäse“. Naja sagen wir mal ich hatte es vor, ich habe vergessen die im Rezept genannten Zutaten zu kaufen. Außerdem haben Brombeeren ja auch nicht Saison und die Frischen aus Chile importiert kaufe ich aus Prinzip nicht. Sauerrahm hatte ich auch nicht, also habe ich improvisiert. Vielleicht sind die durch meine Improvisation etwas klietschig geworden, oder die sollen so sein? Ich hab die ja noch nie gemacht. Vielleicht sollte ich eine Gegenprobe z.B. mit dem Möhre-Nuss Gugl machen.

gugl

Meine Improvisierte Variante ist ein Schattenmorellen-Marsala Gugl mit Schokolade überzogen. Das Ursprungsrezept soll 18 Gugl ergeben, bei mir hat der Teig nur für 15 Mini-Gugl gereicht, weil ich nicht wusste wie voll ich die Förmchen machen soll. Wie sich nach dem backen rausstellte müssen die noch so voll sein, nur knapp über den ersten Rand reicht aus.

Rezept für Schattenmorellen-Marsala Gugl

  • 200g Schattenmorellen TK
  • 1 EL (15ml) Marsala
  • Butter & Mehl für die Form (wichtig!!!)
  • 55g Doppelrahmfrischkäse
  • 20g Jogurt (Sahnejogurt oder Stichfest)
  • 1 Ei
  • 20g Puderzucker
  • 1g (Priese) Backpulver
  • 5g Speisestärke
  • 35g Mehl
  • 125g Vollmichschokolade (oder Lieblingsschoki)
  1. Die Schattenmorellen mit dem Marsala in ein Topf geben und erwärmen bis die Kirschen schön weich sind. Abkühlen lassen, oder besser noch über Nacht ziehen lassen. Die Kirschen sieben und grob pürieren.
  2. In einer Schüssel Frischkäse, Jogurt, Ei, Puderzucker gesiebt, Backpulver und Stärke cremig schlagen. Nach und nach das Mehl auf die Masse sieben und verrühren. Die Schattenmorellen unterziehen.
  3. Mit Hilfe von einem Spritzbeutel(Gefrierbeutel) in die Förmchen füllen und im 210°C vorgeheizten Backofen 15 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und die noch warmen Gugl auslösen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
  4. Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und die Gugl damit überziehen. Schokolade festwerden lassen. Nom nom

Petit Fours

Bei meinem Weihnachtsshopping-Streifzug durch Hannover wurde ein kleiner Zwischenstopp in Friedrich Bartels Holländische Kakao-Stube eingelegt. Diese gemütliche Stube gibt es in Hannover schon über 90 Jahre und man hat das Gefühl, dass die Zeit ist stehen geblieben. Leider war das Stübchen sehr voll also haben wir nicht Platz genommen, aber die haben auch ein außer Haus-Verkauf, also wurde ein paar Petit Fours für den Späteren Verzehr eingepackt und mitgenommen. Ich sage nur köstlich.

Dies war auch meine Inspiration für meinen Beitrag zur „Küchenplausch Cocktailparty“. Küchenplausch ist eine neue Community mit dem Motto „Bei uns werden Köche Freunde“ und zum Auftakt ist doch eine Party ein muss, oder? Bei der Küchenplausch Cocktailparty werden Fingerfood und Cocktailrezepte gesucht. Petit Fours werden eigentlich zum Kaffeeplausch gereicht, aber wieso nicht auch zu einer Cocktailparty 😉


Diese Petit Fours sind süß und lecker, aber sind nicht so toll wie die von Bartels. Aber für meinen ersten Versuch ganz gut 😀

petitfour

Orangen Petit Fours (ca. 21 Stk.) Adaptiert von Küchengötter

Biskuitteig

  • 60g Mehl
  • 30g Speisestärke
  • 1 Prise Salz
  • 80g Zucker
  • 1½ TL Vanillezucker
  • 3 Eier (M)

Füllung

  • Orangen-Maracuja-Gelee* oder Orangenmarmelade
  • ca. 100g Rollmarizpan oder Marzipanrohmasse mit 20g Puderzucker verknetet

Deko

  • 200g Puderzucker
  • 3 EL Orangenlikör
  • 2 EL Wasser
  • Gelbe Lebensmittelfarbe
  • Zuckersterne
  1. Mehl und Speisestärke mischen. Zucker, Vanillezucker und Salz in einer zweiten Schüssel ebenfalls mischen. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einem Handmixer schlagen, wenn die Masse beginnt steif zu werden, langsam das gemischte Zucker reinrieseln lassen. Die Eigelbe verrühren und langsam mit dem Eiweiß-Zucker verrühren. Das Mehlgemisch auf die Ei-Masse sieben und vorsichtig unterheben.
  2. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech geleichmäßig verteilen und glatt streichen. Bei 180°C vorgeheizten Backofen ca. 10-15 Min. goldgelb backen.
  3. Ein weiteres Stück Backpapier auf den Teig legen, auf ein Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen. Den Teig in 3 gleichgroße Streifen teilen.
  4. Gelee und auf 2 Streifen streichen, diese aufeinanderlegen, sodass die bestrichenen Seiten nach oben zeigen. Den dritten Streifen darauflegen. Mit einem Brett beschweren und 2 Std. kalt stellen.
  5. Das Marzipan dünn ausrollen. Noch etwas Gelee auf der Obersten Biskuitplatte dünn streichen und darauf das Marzipan legen. Überlappendes Marzipan abschneiden und die äußeren Kanten säubern. In 21 kleine Törtchen schneiden.
  6. Puderzucker in eine Schüssel sieben und mit dem Orangenlikör und Wasser zu einer dickflüssigen Masse verrühren. Ggf. etwas extra  Puderzucker oder Wasser hinzugeben wenn es zu flüssig bzw. fest ist. Den Zuckerguss mit der Lebensmittelfarbe einfärben und die Petit Fours damit rundherum bestreichen bzw. glasieren. Trocknen lassen.
  7. Noch bevor die Glasur trocken ist, die Petit Fours mit Zuckersterne verzieren und komplett trocknen lassen. Wenn vorhanden, in eckige Papiermaschetten stellen und auf einer Etagere arrangieren.

Viel Spaß beim Nachkochen

*Ach so ja, das Rezept für den Orangen-Maracuja-Gelee

  • 400ml Orangensaft
  • 4 Maracujas
  • 200g Gelierzucker (2:1)

Orangensaft mit dem Fruchtfleisch der Maracujas aufkochen. Gelierzucker hinzufügen und 1 Minute sprudelnd kochen lassen. Sofort durch ein Sieb in sterilisierte Gläser füllen und fest verschließen.