Thai Beef Sir-Fry

Stir-Fry-Day: Thai Basilikum & Rind

Freitag ist schon ein toller Tag, für mich fast noch besser als Samstag. Die meisten Menschen sind Freitags besser gelaunt als z.B. Montag, ist ja auch nicht wirklich schwer zu glauben. Aber kann man es beweisen? Ja. Zumindest wenn man den „Hedonometer“ von den Datenexperten von Computational Story Lab Glauben schenkt. Seit Sept 2008, also über 5 Jahre haben sie Twitter „Launen“ vornehmlich aus Amerika ausgewertet und eindrucksvoll in einem Graphen visualisiert. Ein Blick lohnt sich.

Wieso ich den Freitag so mag? Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde es hätte absolut nichts mit dem anstehenden Wochenende zu tun, aber Freitag ist viel mehr einfach mein Tag. In dem Sinne, dass ich einfach Zeit für mich nehme. Was hat Freitag mit dem heutigen Gericht zu tun? Nicht viel, außer den Wortwitz „Stir-Fry-Day“ und dass man nach eine Schüssel davon der eigene Happiness-Index merklich steigt 😉

Thai Beef Sir-Fry

Thai Basilikum Rind Stir-Fry (für 2. Personen)

Zuerst das Rezept komplett lesen bevor du loslegst. Ich habe 2 kleine Thai-Chilis verwendet und es hatte ordentlich Wumms. Wer es nicht so scharf mag sollte nur eine oder eine nicht zu scharfe Sorte verwenden und/ oder auch die Kerne und weiße Samenwände entfernen.

  • 2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben
  • 2 kleine Chili, in feine Scheiben
  • 200g Roastbeef (oder anderes Rindfleisch), in Streifen
  • 1 Paprika, in dünne Streifen
  • 30g Thai Basilikumblätter (Ca. 200g mit Stiele)
  • 1 Frühlingszwiebel, in feine Scheiben
  • 4 TL Limettensaft (Saft von 1 Limette)
  • 2 TL Sojasauce
  • 1 TL Fischsauce
  • 1/2 TL Zucker
  • 2TL Öl
  • 30ml Brühe (Wasser mit eine Msp. Gemüsebrühe)
  • Gekochter Reis

Zuerst alle Zutaten vorbereiten bzw. griffbereit stellen!

Für das Dressing 3 TL Limettensaft mit Sojasauce, Fischsauce und Zucker in eine kleine Schüssel mischen. Zur Seite stellen.

Von den Basilikumblättern ca. 10g abnehmen und in Streifen schneiden. Diese mit 1 TL Limettensaft, 1 TL Öl und der Frühlingszwiebel in eine kleine Schüssel mischen. Zur Seite stellen.

Wok erhitzen und Knoblauch und Chili in 1 TL Öl anbraten bis es duftet. Rindfleischstreifen dazugeben und 2-3 Minuten anbraten. Paprikastreifen und 20g Basilikumblätter dazu geben, umrühren und mit der Brühe ablöschen. Kurz köcheln lassen, bis der Basilikum zusammenfällt. Sofort vom Herd nehmen.

Das schöne Anrichten: den Reis in einem Kreis auf einem Teller anrichten. Das Thai Rind in die Mitte geben. Mit den Frühlingszwiebel-Basilikum-Mischung toppen und mit dem Dressing beträufeln.

Das praktische Anrichten: Frühlingszwiebel-Basilikum-Mischung und Dressing einfach mit dem Thai-Rind im Wok mischen und sofort mit Reis servieren.

(Inspiriert von/Quelle: bon appétit)

Lecker Salätchen

Nach dem ganzen süßen Kuchen und Gebäck war mir gestern nach einem meiner Leibspeisen: Steak mit Salat. Rezepte für Salate find ich ein bisserl albern, obwohl ich die gerne mal zur Inspiration anschaue. Rezepte für Dressings oder Vinaigrette dagegen find ich super! Da muss ich auch schon gleich mal was beichten… ich kann nur Olivenöl & Balsamico (gern auch BalsamicoCreme). Das liegt nicht nur an meine Faulheit mich mit Salatsoßen auseinander zu setzten, sondern weil es mir einfach besser schmeckt. Dicke Dressings (American, French usw.) mag ich einfach nicht so gerne. Da ist auch die Gefahr alles zu ertränken viel höher als mit Olivenöl & Balsamico und die getarnten Tomaten entdeckt man auch erst wenn es zu spät ist… Nicht desto trotz habe ich für mich beschlossen etwas experimentierfreudiger bei meiner Dressing-Wahl zu sein. Zumindest in kleinen Schritten. Man muss ja nicht gleich übertreiben 😉

steaksalat

Ich dachte mir einfach den Balsamico mit Limettensaft ersetzen, noch etwas Olivenöl und Honig dazu und mit Salz und Zitronenpfeffer abschmecken. Ich hätte mir mal ein Rezept vorheranschauen sollen. Im Grunde genommen war es ganz gut und schmeckte über die Steakstreifen geträufelt richtig gut. Aber für den Salat war der Limettensaft-Anteil zu hoch, außer man hat in jedem Bissen ein paar Granatapfelkerne erwischt, die balancierten die Säure ganz gut aus.

Auf bei der Salat Zusammenstellung war ich diesmal experimentierfreudig. Zu den zwei-drei Handvoll Rucola und 1/4 Granatapfel gesellte sich noch ein kleines Sträußchen (15g) Koriander und zwei kleine Zweige frische Minze (kleingezupft). Den Pecorino hatte ich vergessen. Es war interessant, aber für mich eindeutig zu viel Koriander. Wie gesagt hatte man alle Komponenten auf der Gabel schmeckte die Kombi sehr gut. Das nächste Mal werde ich vielleicht den Koriander mit Minze und etwas Chili in einem Dressing verarbeiten. Mal sehen.

Zwei Sachen an diesem Salat fand ich allerdings wirklich toll: das Steak und der Zitronenpfeffer 😀