Waffeln aus dem Ofen

Spontane Lust auf Waffeln

Gestern hatte ich spontan Lust auf frische Waffeln. Ich hatte die Wahl zwischen Kaufen oder selber machen. Naja, da war die Entscheidung eigentlich nicht so schwierig. Ein Waffeleisen habe ich sogar im Küchenführpark, aber ich wollte keine flachen Herzchen Waffeln, sondern diese dicken nach Belgische-Art. Innen fluffig und außen knusprig. Wenn ich etwas nicht will, dann auch den ganzen Tag nicht 😉 Zum Glück habe ich irgendwann mal spontan beim Kaffeeröster eine Silikon-Waffel-Backform käuflich erworben und bemerkenswerterweise noch nie verwendet. Ich war echt gespannt, ob das hinhaut. Zur Not hatte ich ja noch das Herzchen Eisen im Schrank.

Waffeln aus dem Ofen

Fazit: Mit der Silikonform hat es erstaunlicherweise richtig gut geklappt. Die Waffeln waren ziemlich schmackhaft… Aber an Waffeln aus einem richtigen Waffeleisen Belgischer-Art kommen die nicht ganz heran. Das liegt einfach daran, dass an den heißen Platten der Zucker karamellisiert und die Waffel viel knuspriger wird.

In dem Waffelteig habe ich dunklen Muscovado-Zucker verwendet. Diesen leicht karamell, malzigen Geschmack mag ich sehr. Wenn du keinen Muscovado daheim hast, dann kannst du es auch mit normalem Zucker ersetzen.

Waffeln aus dem Ofen

Ofen Waffeln

  • 275g Mehl
  • 50g Zucker
  • 50g dunkler Muscovado
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/4 TL Salz
  • 150ml Milch
  • 125g Butter (geschmolzen)
  • 2-3 Eier*

In eine Schüssel alle trockenen Zutaten (Mehl bis Salz) mischen. Die übrigen Zutaten hinzufügen und das ganze kräftig zu einem glatten Teig rühren.

Den Backofen auf 220°C (Ober/Unterhitze) vorheizen.

Den Teig in die Waffel-Form füllen, ca. 1 EL pro Herz/Segment und ca. 10 Minuten auf mittlere Schiene backen. Aus der Form lösen und ggf. noch 2-3 Minuten ohne Form in den Ofen zum nachbräunen geben.

Mit Puderzucker bestreuen und mit einem großen Glas eiskalter Milch genießen.

Wer es nicht schafft alle Waffeln aufzufuttern, die kann man wohl auch ganz gut einfrieren und dann toasten. Ausprobiert habe ich das allerdings nicht 😉

*Für diese Waffeln habe ich kleine Eier (Eier von Junghennen) verwendet. Bei „normalen“ Hühnereiern würde ich zunächst nur zwei Eier in den Teig geben. Wenn der Teig zu fest ist, dann ein drittes Ei oder mit etwas mehr Milch strecken.