Backen mit (Ge)würze

Jede Saison hat für mich seinen Obst oder Gemüse Star auf dem man sich immer wieder freut. Im Frühling ist es der Spargel, im Sommer sind es die Beeren wie Erdbeeren, im Herbst ist es der Kürbis und im Winter der Grünkohl. Ich finde jede Jahreszeit hat auch bestimmte Gewürze oder Geschmacksrichtung zu der man gerne greift.

Zimt, Muskat, Nelken sind Gewürze die ich nicht wirklich mit Frühling oder Sommer verbinde, viel mehr mit stürmischen Herbsttagen, gemütlich am Kaminofen sitzen oder Weihnachten. Diese Gewürze rufen bei mir fast immer ein wohlig warmes Gefühl hervor. Besonders lecker sind diese Gewürze wenn man die z.B. in einem Kuchen verwendet – in einem Gewürzkuchen.

Das Rezept stammt von „cakes ’n‘ bakes“, allerdings mit einigen Änderung aus Mangel an bestimmten Zutaten.

Gewürzkuchen

  • 230g Mehl
  • 60g Speisestärke
  • 1 ½ TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • ½ TL Piment
  • ¼ TL Muskat
  • 1 TL Kakaopulver
  • ½ TL Salz
  • 115g Butter
  • 150g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 80g Frischkäse
  • 120ml Buttermilch
  • 60g gehackte Walnüsse

Die trockenen Zutaten (Mehl bis Salz) in eine Schüssel gut vermischen und zur Seite stellen.

In einer zweiten Schüssel Butter und Zucker ca. 2-3 Minuten auf mittlere Geschwindigkeit cremig rühren. Die Eier nach einander ein rühren. Den Vanille-Extrakt hinzugeben.

Die Buttermilch mit dem Frischkäse mischen und abwechselnd mit dem Mehlgemisch zu der Buttermasse geben und nach jeder Beigabe gut mischen. Zum Schluss die Walnüsse untermischen.

Den Teig in eine gebutterte 22er Springform geben und bei 180°C ca. 25 Minuten backen, ggf. die „Zahnstocherprobe“ machen.

Cakes ’n‘ Bakes hat den Teig in zwei Formen geteilt und gebacken, um dazwischen eine leckere Kürbis-Buttercreme zu füllen. Das getrennt backen habe ich mir gespart und den fertigen Kuchen mit einem Kuchenmesser geteilt. Gefüllt habe ich es auch, aber mit einem Kürbiscreme-Experiment. Wie es mit spontanen Küchen-Experimenten so ist, habe ich es nicht dokumentiert, also kann ich euch nicht genau sagen was oder wie viel wovon da drinne war, Butter war’s jedenfalls nicht 😉

Der Kuchen schmeckt auch sehr lecker ohne Füllung, evtl. zur Deko mit etwas Puderzucker bestäubt. Aber wenn Ihr unbedingt eine Füllung machen wollt, schaut bei Cakes ’n‘ Bakes vorbei oder startet einfach ein Küchen-Experimenten 😉

Würde mich freuen wenn du mich wissen lässt wofür du dich entschieden hast. Viel Spaß beim Nachbacken.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors
 

Ernte Saison

Der Sommer ist wohl endgültig vorbei. Das merkt man nicht nur an den kühleren Temperaturen oder das sich die Blätter an den Bäumen ihr Herbst Kleid tragen. Man kann an manchen Tagen wenn die Sonne scheint förmlich den Herbst riechen. Eine Mischung aus feuchtem Laub, die knackig frische Luft und Holzofen. Wie ich es liebe wie manche Gerüche Erinnerung ins Gedächtnis ruft oder einfach ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Wie z.B. diese Woche als ich morgens aus dem Bus stieg und der Duft von Printen (welche oft mit Lebkuchen verwechselt wird) über der Innenstadt lag. Da geht man auch gleich mit guter Laune in den Tag.

Das schöne am Herbst ist auch die saisonale Ernte. Es gibt Kürbis in verschiedenen Varianten, diverse Kartoffelsorten und auch die Äpfel, Maronen und Walnüsse nicht zu vergessen. Ein weiteres Indiz für den beginnenden Herbst ist der Federweißer. Dieser „Neuer Wein“ aus weißem Traubenmost ist sehr süß. Die Flasche sollte nur Stehend transportiert werden, da die Flaschen nicht fest verschlossen sind. Der Wein gärt noch nach. Also nicht auf Band am Supermarkt hinlegen. Zu einem frischen Federweißen passt etwas deftiges sehr gut z.B. Flammkuchen oder Zwiebelkuchen.

Ein Tipp für den Federweißen hab ich noch: wenn er zu süß ist, einfach bei Zimmertemperatur ein paar Stunden stehen lassen. Der Wein beginnt weiter zu gären. Den Gärprozess kann man stoppen bzw. verlangsamen wenn man Ihn wieder Kalt stellt.

Zum Federweißen habe ich mich diesmal für Zwiebelkuchen entschieden. Das Rezept stammt von tigerlilly63 gefunden auf Kochbar. Eigentlich ist die Menge für ein Blech ausgerichtet, aber ich hab es in eine runde Auflauf/Pie-Form zubereitet. Die Menge an Hefe-Teig war etwas zu viel und 1-2 Zwiebeln weniger wäre auch gut gewesen, aber das macht nichts. Aus dem überschüssigen Teig werde ich schon noch irgendwas anderes Zaubern.

Wenn Ihr hier jetzt das Rezept sucht, schaut mal hier vorbei. Zu der Eiersauerrahm-Masse habe ich noch etwas Peccorino untermischen. Mmh sehr lecker.

Schoko, Erdnuss und Karamel

Soll man eigentlich ein Blog-Post mit einer Entschuldigung beginnen? Und Besserung geloben?Nun ja, ich hab schon länger nichts gepostet und den September einfach ganz ausgelassen, aber hey es ist mein Blog und ich werde dafür ja auch nicht bezahlt, jede Woche oder regelmäßig etwas zu schreiben, oder? Mir hat das Kochen und darüber zu Bloggen seit Januar sehr viel Spaß gemacht, aber in letzter Zeit war mir einfach nicht danach. Es ist ja nicht so, dass man einfach was kocht, knipst und schnell ein paar Wörter dazu nieder schreibt, bloggen ist ein Hobby, welches Zeit und Motivation kostet und vor allem nicht in Arbeit ausarten soll. Zumindest sollte man nicht das Gefühl haben, das es Arbeit ist, oder? Manchmal will man einfach nur lecker kochen und es (noch heiß) genießen. Ehrlich gesagt, weiß ich ja noch nicht mal ob irgendwer hier regelmäßig liest, oder ob die alle nur wegen dem Regenbogen-Kuchen vorbei schauen. Wenn Ihr die Rezepte mögt, oder auch nicht oder oder… „show some love“ 😉 auf englisch klingt das einfach schöner. Genug lamentiert, ich koche wieder und werde auch wieder Bloggen und wenn ich ehrlich bin habe ich es schon etwas vermisst.

Vor einiger Zeit habe ich euch von eine liebe Kommilitonin erzählt, die geheiratet hatte. Ich habe für die Braut ein kleines Päckchen mit Homemade Snickers und Schoko-Likör geschnürt und geschickt. Was ich nicht wüsste, das das Brautpaar eine ganz besondere Beziehung zu Snickers hatte und sich tierisch über die hausgemachten Riegel gefreut haben. Die liebe Kommilitonin heißt Nina und die habe ich sehr ins Herz geschlossen nicht nur weil Sie mir im Studium zuseiten steht, sondern auch für die langen und kurzen ICQ-Chats. Danke Nina :).   Vergangenes Wochenende haben wir uns in Duisburg zur Präsentation unserer Projekte wieder gesehen, und ich konnte es mir nicht nehmen Ihr auch ein kleines (gebackenes) Dankeschön mitzubringen. Bei Pinterest (wo auch sonst) habe ich ein tolles Bild gesehen, von einem Schickers Cupcake. Perfekt dachte ich.

Das Rezept von „Homemade by Holman“ ist super, nun bis auf die Tatsache, dass es in Cups gemessen wird, für ca. 30 Cupcakes ausreicht und viel zu viel Zucker enthält, als der deutsche Gaumen gewöhnt ist.Bei amerikanischen Kuchen oder Cupcake Rezepte reduziere ich immer den Zuckergehalt. Ich habe mich schon immer gefragt, wieso die Amis immer viel Zucker verwenden. Irgendwo habe ich mal gelesen, das die Amerikaner wenn Sie Kuchen essen eigentlich immer nur 1 Stück essen und nicht wie wir gern 1, 2 oder mehr Stücke uns gönnen. Ist eigentlich eine gute Erklärung für den hohen Zuckergehalt, oder?

Zurück zum Cupcake-Rezept. Der Kuchenteil ist eine Schoko-Kuchen und das Topping (also die Creme oben drauf) ist eine Karamell-Buttercreme. Mir fehlten bei dieser Komposition etwas wesentliches – die Erdnüsse. Also suchte ich mir ein Rezept für ein Topping mit Erdnussbutter. Gefunden hatte ich es bei Allreciepies.com. Eine Mischung aus Butter, Erdnussbutter und Puderzucker. Die Menge im Rezept reicht locker für 1 großen Kuchen, oder 30-50 Cupcakes, also habe ich den Rest eingefroren.

Der Kuchenteig ist wirklich toll, schokoladig, fluffig aber nicht trocken… mmh lecker. Leider habe ich keine Eier mehr sonst würde ich jetzt noch ein Batzen in der Küche anrühren. Das Rezept ist definitiv Merkenswert.

Leider habe ich meine Speicherkarte für meine gute Cam verlegt, also d.h. gibt es leider nicht so gute Fotos 😉 Außerdem hab ich die sündigen Kleinteile schnell verpackt, damit ich nicht über alle herfalle 😉

Schoko-Basis für 12 Snickers Cupcakes

  • 150g Zucker
  • 100g Mehl
  • 45g Kakao
  • 3/4 TL Backpulver
  • 3/4 TL Natron
  • 1/4 TL Salz
  • 1 Ei
  • 110ml Milch
  • 55ml Öl
  • 1 TL Vanille Extrakt
  • 110ml kochendes Wasser

Zucker, Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Salz in eine Schüssel mischen. Das Ei, Milch, Öl und Vanille Extrakt hinzugeben  und mischen, dann auf höchster stufe und ca. 2-3 Minuten weiter rühren. Das Wasser unterrühren. Der Teig wird sehr flüssig sein. Die Muffinförmchen ca. 3/4 füllen. Bei 180°C ca. 22 Minuten backen. Mit der Zahnstocherprobe nachschauen ob der Teig „durch“ ist. Vollkommen abkühlen lassen, bevor man das Topping darauf verteilt.

Erdnussbutter-Topping (Achtung: sehr große Menge)

  • 115g Butter (Zimmertemperatur)
  • 250g Erdnussbutter
  • 250g Puderzucker
  • 3-4 EL lauwarme Milch

Die weiche Butter mit der Erdnussbutter mischen. Nach und nach den Puderzucker unter arbeiten. Die Erdnussbutterkrümmel werden durch die Beigabe der Milch schön cremig. Im Zusammenspiel mit dem Kuchen und Karamell ist es wirklich super, aber es ist nicht das Beste, da muss ich noch mal etwas experimentieren.

Die Masse in eine Spritztüte füllen und die Küchlein dekorieren. Zum Schluss etwas Karamellsauce auf das Topping geben und evtl. mit klein geschnittene Snickers dekorieren.

Ich mache Blau

Wüsstet ihr, das sich Blaubeeren ziemlich lange halten? Ich war auch erstaunt, dass die kleinen Blauen Scheißerchen nach eine Woche im Kühlschrank noch keine Plüschfrisur hatten. Als ich sie am Wochenmarkt (neben viele Zitronen und Erdbeeren) gekauft hatte, wollte ich die eigentlich mit den Erdbeeren zu Smoothies und Curd verarbeiten, aber irgendwie ist die Schale in die hinterste Ecke vom Kühlschrank gewandert und wurde fast vergessen. Zum Glück habe ich sie rechtzeitig entdeckt, aber auf Smoothies hatte ich dann doch keine Lust. Man kann Sie zwar auch super einfrieren, aber es war Sonntag und ich hatte meine Freude Kuchen zum Kaffee versprochen.

Was nun tun? Es gibt ja auch so viele schöne Verwertungsmöglichkeiten z.B. eine Blaubeer-Biskuit-Rolle (war glaub ich in der letzten Lecker Ausgabe). Aber das war nicht das richtige. Ich hatte ja schließlich 1 Pfund Blaubeeren zu verarbeiten. Nach etwas suchen auf meine üblichen Plattformen (tastspotting, foodgawker, pinterest) bin ich fündig geworden. Laura hat auf ihren Blog „a healty jalapeno“ eine „gesunde“ fresh Bluebeery Pie die genau in meine vorstellung passte und das schöne daran, ich hatte alle Zutaten zuhause. Außer eine fertige Pie Crust, also Tartboden, aber kein Problem für „little ol me“, ich hab ja ein neues tolles Back-Buch „The Great British Book of Baking„. Die Briten sind Pie Experten :), also konnte ja nichts schief gehen.

Eines hatte ich aber bei meinem Vorhaben nicht bedacht, die Pie bzw. Tartform. Ich habe eine schöne große aus Keramik, aber die Tart oder Pie heile in einem Stuck daraus zu bekommen ist fast unmöglich. Mmmh, da saß ich grübelnd vor dieser Form. Dann hatte ich einen dieser Momente… „Bling“ die Küche erhellte sich und mir fiel was ein. Voreiniger Zeit hatte ich ja bei einem Kaffeeverkaufskette 4 kleine Tart-Formen (nicht zu verwechseln mit Tortelett) mit herausnehmbaren Boden erstanden. Supi, passt.

Nur eines vorweg, dieses Rezept ist nicht für den Heißhunger nach Pie oder Tarts geeignet. Mit Ruhe-Zeit dauert es fast 3 Std. bis man in den Genuss dieser sättigenden Törtchen kommt. Sättigend? Ja, sättigend. Die kleine Törtchen haben ca. 10cm Durchmesser und in einer Sitzung schafft man vielleicht die Hälfte auf zu mümmeln. Es sind insgesamt 4 Törtchen, aber satt werden sicherlich 6-8 Personen.

Pie-Crust-Rezept

  • 220g Mehl
  • Prise Salz
  • 1 TL Zucker
  • 160g kalte Butter, gewürfelt.
  • 2-3 EL kaltes Wasser

Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Salz und Zucker vermischen. Die gewürfelte Butter hinzufügen und mit einem Spachtelmesser (oder stumpfes Messer) mit dem Mehl weiter zerkleinern. Die restlichen Butterstückchen mit de4n Findern zerbröseln. Das Wasser hinzufügen und mit dem Spachtelmesser rühren. Man sollte möglichst nicht zu viel mit den Händen kneten, damit die Butter nicht zu sehr schmilzt. Wenn Ihr unter „Eiskaltes-Händchen“ leidet, kann man auf das Spachtelmesser verzichten 😉

Den fertigen Teig in Frischhalte Folie einwickeln und für 20 Minuten in den Kühlschrank kalt stellen.

Den Backofen auf 190°C vorheizen und den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. ist er zu hart zum ausrollen noch etwas liegenlassen. Die Formen ausbuttern.

Den Teig in 4 Portionen teilen und etwas größer als die Form ausrollen, auf das Nudelholz (oder Ersatzwalze wie Rotwein Flasche) aufrollen und vorsichtig in die gefettete Form auskleiden. Den Boden mit einer Gabel anpieksen.

Nun werden die Pie-Crusts „Blind gebacken“, das bedeutet für jedes Pie etwas Backpapier passend zuschneiden, auf den Teig legen und die Form mit Erbsen oder Bohnen oder Reis (alles getrocknet natürlich) füllen, damit der Teig auch schon in Form bleibt.

Die Förmchen für ca. 20 Min. bzw. bis der Teig gold-braun ist backen. Vollständig auskühlen lassen bevor man sie füllt.

Dieser Pie-Crust ist  knusprig und leicht krümelig und wahrscheinlich verantwortlich für das sättigende Gefühl, denn die Füllung besteht nur aus Blaubeeren, Zucker, etwas Speisestärke und Zitrone. Aber ich vermute die Blaubeeren haben da auch ihre Finger im Spiel. Der Teig kommt auch sehr gut ohne Zucker aus, es gibt auch süße Versionen, aber in der Füllung ist genügen Zucker.

Bei Amerikanischen Rezepten reduziere ich fast immer die Zucker Menge aber in diesem Fall habe ich mich ziemlich an die Original Menge gehalten. Die Süße wird nicht nur wegen dem Boden ausbalanciert, sondern vor allem wegen den Blaubeeren. Die waren ja nicht so süß wie z.B. die Erdbeeren.

Blaubeer Pie Füllung

  • 170g Zucker
  • 2,5 EL Speisestärke (Kartoffel oder Mais)
  • 1/4 TL Salz
  • 1/4 TL Zimt
  • 160ml Wasser
  • 500g Blaubeeren
  • 1 TL Vanille Extrakt
  • 2 EL Butter
  • 3 TL Zitronensaft
  • 1 TL Zitronenabrieb

In einem Topf den Zucker, Stärke, Salt, Zimt und Wasser vermischen. Ca. 70g der Blaubeeren hinzugeben und unterrühren aufkochen. Die Heidelbeeren dabei ggf. mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Weiter kochen bis die Masse eindickt. Den Topf vom Herd nehmen und Vanille, Butter, Zitronensaft und -abrieb unterrühren. Abkühlen lassen.

Schneller geht’s wenn man dem Topf ein Eisbad geht und dabei ab und zu rührt.

Ca. 200g von den Blaubeeren zur Seite stellen. Die restlichen Blaubeeren unter die kalte Masse heben, bis alle bedeckt sind.

Nun die Heidelbeermasse gleichmäßig auf die Törtchen aufteilen. Nicht überfüllen. Die Törtchen nun mit der zur Seite gestellten Blaubeeren zu bedecke und für ca. 2 Std. in den Kühlschrank geben.

Wenn was von der Füllung übrig bleibt, einen Löffel nehmen und beim wech naschen sich auf die Törtchen freuen.

Viel Spaß beim Nachbacken.

Nachtrag

Simone von Ofenlieblinge sucht „Leckere Früchtchen“…einfach aufs Bild klicken und nachschauen was es dort noch leckeres gibt.

Schoko Erdbeer Cupcakes

Wieder ein Geburtstag und diesmal gibt es Cupcakes. Mit Muffins und Cupcakes ist das so ne Sache… meistens ist ein fluffig leichter teig das non plus Ultra, aber bei Schokomuffins sehe ich das etwas anders. Ich hab lieber eine leicht an Brownies erinnernde Konsistenz und ich meine nicht diese furz-trockenen wie viele Deutsche die machen, sondern die klitschigen, saftigen mit intensivem Schoki-Geschmack. Wollte ich ein feinkrümeligen leichten Kuchen, würde ich ein sand- oder Marmorkuchen backen.

Diese Cupcakes kann man auch gut und gerne auch als Muffins (also ohne Topping) servieren. Die schmecken auch am nächsten Tag wunderbar saftig, schokoladig.

Ich hab diesmal wieder Klebreismehl (glutinous rice flour erhältlich im Asialaden) verwendet, weil im Eifer des Gefechtes hab ich vergessen, dass ich doch Mehl gekauft hatte. Wie das Ergebnis wird wenn man normales Mehl nimmt, muss ich noch ausprobieren, aber ich denke genauso gut. Außerdem enthält Klebreismehl trotz dem englischen Namen kein Gluten, also auch für diejenigen die unter eine Gluten Unverträglichkeit oder Allergie leiden geeignet.

Das Topping-Rezept stammte aus einer Notheraus. Am liebsten verwende ich Cream-Cheese-Toppings, also mit Frischkäse, aber ich hatte keins im Haus. Also kurzerhand den feuchten Quark den ich im Kühlschrank hatte im Käsetuch entwässert bzw. ausgepresst. Geschmacklich habe ich den Quark mit Erdbeer-Fruchtpulver erweitert…mmmh schleck. Erdbeerfrucht-Pulver bekommt ihr z.B. bei Madavanilla. Die haben auch supertolle Vanilleshoten, besser als die die man im örtlichen Supermarkt bekommt.

Topping für 12 Cupcakes

  • 500g Quark, gepresst ergibt ca. 300g
  • 120g Puderzucker
  • 4 TL Erdbeerfrucht-Pulver

Den Quark mit Hilfe eines Käse- oder Geschirrtuches entwässern und in eine Schüssel geben. Den Puderzucker darüber sieben und ebenfalls das Erdbeerfrucht-Pulver in die Schüssel geben. Alles gut durchmischen und zu einer glatten Creme rühren. Bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Die Creme sollte eine feste aber dennoch cremige Konsistenz haben. Ist die Creme zu flüssig mehr Puderzucker hinzufügen, aber dann wird es auch entsprechend süßer, daher am Anfang den Quark gut auspressen. Hat man kein Frucht-Pulver zur Hand kann man natürlich auch auf andere Aromen oder Extrakte zurückgreifen.

Wie gesagt habe ich folgendes Rezept mit Klebreismehl zubereitet, aber „normales“ Mehl sollte auch funktionieren 🙂 Das Rezept stammt übrigens aus dem „The Confetti Cakes Cookbook„. Du möchtest lieber ein Schoko-Kuchen backen, kein Problem verdoppelt einfach die untenstehenden Mengenangaben. Die Backzeit verlängert sich dann natürlich auch, auf ca. 1 Std oder bis zur positiven Zahnstocherprobe.

Ergibt 12 Schoko-Cupcakes

  • 170g (Klebreis)Mehl
  • 60g Kakao (beste Sorte)
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 115g Quark (magerstufe)
  • 1/4 – 1/2 Ampulle Bittermandel-Aroma
  • 1/2 – 1 TL Vanille Extrakt
  • 115g Butter (Zimmertemperatur)
  • 200g Zucker
  • 140ml starker Kaffee

Ofen auf 180°C vorheizen und Muffinform schon mal mit Förmchen auskleiden.

In eine großen Schüssel Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Salz gut vermischen und zur Seite stellen.

In einer anderen Schüssel den Quark mit dem Bittermandel-Aroma und Vanille Extrakt vermischen. Besser zuerst etwas weniger Aroma verwenden und die Menge ggf. erhöhen.

In den Standrührer-Schüssel die Butter und den Zucker geben und mit dem Paddel auf mittle-hoher Geschwindigkeit cremig rühren. Hat man kein Standrührer kann man auch natürlich ein Handrührer verwenden.

Die Geschwindigkeit auf die niedrigste Stufe runterschalten und das Ei hinzufügen. Wenn sich alles gut vermischt hat, abwechselnd den Mehl-Kakao-Gemisch und Quark unter rühren. Ab und zu die Seiten der Schüssel abstreifen, bis alles gut gemischt ist. Langsam und gleichmäßig den erkalteten Kaffee hinzu gießen und zu einem glatten Teig rühren.

Den Teig auf die Muffin Förmchen verteilen, dabei etwas Platz zum Rand lassen und für ca. 25 Minuten backen. Aus dem Ofen herausnehmen ca. 5 Minuten in der Form und dann auf einem Kuchengitter völlig abkühlen lassen.

Vor dem servieren mit dem Erdbeer-Quark und evtl. etwas Kakao-Pulver garnieren.

Viel Spaß beim Nachbacken.

Mango Cupcakes mit Strawberry Marshmellow Icing

Wieder ein Cupcake und nein ich ernähre mich nicht nur von süßem 😀 Ich backe gerne, sehr gerne, aber essen tut ich es eigentlich nicht wirklich. Vielleicht mal ein Stück, aber ich tu meinen liebsten gerne was leckeres. Wie auch gestern. Zum Rudelgucken, gab es Weiße-Schoki-Mango Cupcakes mit Erdbeer Marshmellow Icing. Puh langer Name, aber es dauert nicht wirklich sehr lange diese Leckerli zu zubereiten. Das Icing trägt sogar im Original den Namen „7-Minute Icing“. Die Cupcakes kann man auch super als Muffins (also ohne Icing) servieren, evtl. mit etwas Puderzucker bestäubt.

Die Mango-Basis ist schön klitschig, aber nicht nass und schmeckt lecker schokoladig mit einem Hauch Mango. Für einen intensiven Mango Geschmack muss man leider zu Extrakte oder Aromen greifen.

Viel Spaß beim Nachkochen.

Weiße-Schoki Mango Muffin (adaptiert von Michelle Southan via taste.com.au)

  • 150g Butter
  • 150g Zucker
  • 200g (Reis)Mehl
  • 2 Eier
  • 150g weiße Schoki (geschmolzen)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 150g Mangopüree (1 frische, sehr reife Mango)
  • 2 EL Mangowasser aus einer Dose Mango
  • 4 Scheiben Mango (aus der Dose), gewürfelt.

Butter mit dem Zucker cremig schlagen. Die Eier nach und nach hinzufügen. Die geschmolzene Schokolade etwas abkühlen lassen und dann zu der Eier-Masse geben und gut rühren.

Mehl, Backpulver und Natron mischen. Abwechselnd das Mehlgemisch und Mangopüree hinzufügen, zum Schluss das Mangowasser. Alles rühren bis ein glatter Teig entsteht. Vorsichtig die Mangowürfel unterheben und die Cupcake Förmchen zu ca. ¾ füllen und bei 180°C für 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, etwas in der Form abkühlen und dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Erdbeer-Marshmellow-Icing (adaptiert von The complete Magnolia Bakery Cookbook)

  • 140g Zucker
  • 1 Eiweiß
  • 50ml kaltes Wasser
  • ½ TL Golden Sirup
  • Prise Salz
  • 1-2 TL Erdbeerfruchtpulver

Eiweiß, Zucker, Wasser, Sirup und Salz über ein sprudelndes Wasserbad stellen und auf höchster Stufe mit dem Handmixer ca. 6-8 Minuten schlagen, bis es steif ist und sich spitzen bilden. Erdbeerpulver rein mixen, ggf. abschmecken und nachlegen.

Die Schüssel vom Herd nehmen und ca. noch 1 Minute weiter schlagen. Sofort auf die abgekühlten Muffins streichen.

 

Mein EM Cupcake

Die EM ist im vollen Gange. Heute Abend spielt Deutschland sein letztes Vorrundenspiel gegen Dänemark. Der Einzug ins Viertel-Finale ist schon sicher.

Kommt Deutschland als Gruppensieger weiter, geht es zum Viertelfinale nach Danzig (Fr. 22.06.2012, 20.45 Uhr).

Sollte Deutschland Gruppenzweiter werden, spielt die Mannschaft in Warschau (Do. 21.06.2012, 20.45 Uhr).

Quelle Süddeutsche.de

Ich geb zu mich interessiert es nicht wirklich und das EM-Fieber hat mich (noch) nicht gepackt, aber kein Grund nicht das Rudelgucken und die Deutsche Mannschaft kulinarisch zu unterstützen 😉 Es gibt es Schoki- Erdbeer-Pfirsich Cupcake. Der Teig ist eigentlich ein „White Cake“, welches ich mit Kakao und Erdbeerpulver (und etwas Lebensmittelfarbe) modifiziert habe. Der Erdbeerteig wird leider nicht wirklich rot, also habe ich etwas mit Lebensmittelfarbe getrickst.

Das Topping sollte eigentlich ein Cheese-Cream-Icing mit Pfirsichgeschmack sein. Es auch nach Pfirsich geschmeckt, war aber in der Konsistenz etwas zu flüssig geraten, also nicht so schön cremig und üppig auf die kleinen Törtchen verteilbar. Das Rezept war eigentlich für Mango-Cream-Cheese, da ich aber kein Mango-Püree hatte, habe ich Pfirsiche püriert. Wenn Ihr euch mal an dem original versuchen wollt, findet Ihr das hier. Das Rezept ruft nach „Cool Whip“ welches wohl so was wie fertig geschlagene Sahne ist, aber ich habe es weg gelassen.

Rezept adaptiert von allrecipes.com. Ergibt 12 Cupcakes bzw. Muffins

  • 200g Zucker
  • 115g Butter
  • 2 Eier
  • 1 EL Vanilleextract
  • 190g Mehl
  • 8g Backpulver
  • 120ml Milch + 3 EL Milch
  • 2 EL Kakaopulver
  • 2 EL Erdbeerfruchtpulver
  • Rote Lebensmittelfarbe (z.B. Wiltons Farbgel)

Zucker und Butter cremig schlagen. Eier nacheinander hinzufügen und Vanilleextrakt in die Schüssel geben und alles glatt mixen. Mehl und Backpulver mischen und zu der Masse geben. Alles gut verrühren. Zum Schluss die Milch hinzugeben und zu einem glatten Teig rühren.
Teig abwiegen und in zwei Portionen teilen. Die eine Hälfte mit dem Kakao und 2 EL Milch mischen, die andere Hälfte mit dem Erdbeerpulver, 1 EL Milch und optional Lebensmittelfarbe gut mischen.
Zuerst den Schoko Teig in die Förmchen Löffeln (1 EL sollte reichen) und darauf den Erdbeerteig vorsichtig verteilen.
20 – 25 Baken. Auf ein Kuchengitter auskühlen lassen.

Cup Cake 4 2

Manch mal hat man (bzw. Frau) Gelüste, so mitternachts gelüste auf ein Muffin oder Cupcake. Oder man möchte einfach jemand mit etwas Süßem überraschen, aber kein ganzes Blech voll Muffins zubereiten will. Für all diejenigen die Munchies auf Muffins haben, aber nicht das ganze Blech vertilgen wollten, habe ich genau das richtige für euch… Cupcake4 2. Die Teigmenge reicht für 2 bzw. 3 Muffins/Cupcakes.

Ich muss auch vorweg nehmen, die Cupcakes habe ich nicht als Mitternachtssnack zubereitet (Hallo Mama), sondern weil ich Tiramisú gemacht habe. Macht kein Sinn? Na klar doch, meine Freundin mag kein Tiramisú bzw. „aufgeweichte Krankenhaus-Kekse“. Da ich ihr auch eine kleine Freude machen wollte, habe ich Fix diese kleine Portion Strawberry Cupcakes gezaubert.

Zum Glück, denn das Tiramisú war auch nicht so meins 😉 was nicht am Geschmack bzw. Rezept lag. Das Tiramisú war eigentlich lecker, die Creme war super, aber es war nach mein Geschmack zu matschig (also nass). Die Löffelbiskuits habe ich anscheinend etwas zu lange in den kalten Marsala-Cognac-Kaffee getaucht. Das Nächste Mal (wenn es eines gibt) werde ich die Kekse beträufeln und nicht tauchen und auch darüber hier berichten. Ach so das Rezept habe ich bei einem  Chocolate Chili Mango gefunden. Ein schöner (engl.) Food-Blog mit allerlei leckeres Süßkram.

Muffin-Teig-Rezept (original von „how sweet it is„)

  • 1 Eiweiß
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Butter, geschmolzen
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 30g Mehl (1/4 cup)
  • ¼ TL Backpulver (leicht gehäuft)
  • 1 Prise Salz
  • 1 ½ EL Milch

Ofen auf 190°C vorheizen. Muffin-Blech mit 2-3  Muffindingsies (mir fällt grad nicht ein wie die Papierdinger heißen) auslegen.

In einer Schüssel das Eiweiß mit dem Zucker schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Vanille und geschmolzene Butter hinzufügen und gut unter mixen. Mehl, Backpulver und Salz unterrühren bis die Masse glatt ist, dann die Milch unterrühren. Den Teig auf die Muffindingsies verteilen und für ca. 10-12 Minuten backen.

Das Vanille-Extrakt kann man auch mit anderen Geschmacksrichtungen ersetzen, z.B. Zitrone und das Muffin mit Puderzucker-Zitronen-Icing garnieren. Das Rezept soll für 2 Muffins sein, aber da ich die Förmchen nie bis zum Rand fülle, reichts immer für 3 😉

Als Topping habe Ich eine schnelle Erdbeer-Cream-Cheese-Topping gemacht und auch die Muffins etwas ausgehöhlt und mit einem Erdbeer-Rhabarber-Mus gefüllt. Das Topping bestand aus 3 EL Frischkäse, 1 TL Butter, Puderzucker und Erdbeerpüree (ca. 2 TL). Wie viel Puderzucker ich genau verwendet habe, kann ich leider nicht genau sagen (hab‘s nicht gewogen). Ich habe auch kein „fertiges Puderzucker verwendet (ich hatte keins mehr) also habe ich 3-4 EL mit meinem Zauberstab fein gemahlen. Den Zucker in eine Tüte und mit dem Nudelholz zu Staubzucker bearbeiten klappt wohl auch, hab ich gehört.

Ich wünsch euch viel Spaß beim nachkochen bzw. nachbacken.

Kuchen in Farbe und Bunt

Mein bester Freund hatte diese Woche Geburtstag. Vor einiger Zeit hatte ich ihn ein Geburtstagskuchen versprochen, nicht irgendeinen, sondern DEN Rainbow Cake. Dieser Kuchen ist auf Pinterest immer wieder der Renner und stand schon lange auf meiner „Nachback-Liste“. Seit dieses Wochenende kann ich sagen „Mission accomplished“ :). Eine Warnung vorweg…dieser Kuchen ist definitiv nichts für die „Schlanke Linie“, es enthält viieeeel, sehr viel Butter!!! und es braucht etwas Zeit. Also wenn Ihr euch der Rainbow-Challenge stellen wollt, dann nimmt euch min 4 (besser 5) Std. Zeit, vor allem wenn man wie ich nur eine Spring- bzw. Backform hat. Oder fragt in euren Freundes-/Bekanntenkreis nach Backformen.

Das Rezept für den „Super Epic Rainbow Cake“ stammt von Whisk Kid, auch einer der Foodblogs die ich regelmäßig lese. Als Kaitlin (aka Whisk Kid) 2009 über ihr Rainbowcake bloggte war sie ein Blogger Newbe und hätte sich nicht träumen lassen wie der Kuchen einschlug, geschweigen denn dass es fast ein halbes Jahr später eine Einladung in die Sendung von Martha Stewart nach sich ziehen würde. Da kann man nur sagen: Respekt!

Der Kuchen an sich ist nicht besonders schwer und mit den richtigen Lebensmittelfarben (z.B. Gelfarben von Milton) bekommt man auch super Farbergebnisse. Wie gesagt braucht der Teig part viel Zeit wenn man nur 1 Backform hat, denn die einzelnen Farben müssen auch separat (je 15 Min.) gebacken werden und in der Form (ca. 10 Min.) abkühlen. Das macht summa summarum 2,5 Std nur fürs Backen & Abkühlen.

Die Füllung & Frosting von Whisk Kid ist eine Swiss Meringue Buttercreme hierzulande auch Italienische Buttercreme genannt. Mit dieser „gekochten Buttercreme“ hatte ich so meine Probleme, sie wurde nach der Zugabe der Butter einfach nicht fest. Nach einer halben Stunde im Kühlschrank und unter der Zugabe von noch mehr Butter, sowie Puderzucker wurde sie endlich streichfest. Nach dieser Modifikation reichte die Menge auch aus für die Füllung und Guss.

Ich bin ja nicht so der Kuchenstreich Weltmeister, um die Glasur bzw. die Äußereschicht so glatt hinzubekommen habe ich nicht die Geduld. Also noch ein gute Portion Zuckerkonfetti auf den Kuchen drauf, um auch von den Bunten Kuchenkrümeln ab zu lenken und fertig ist die Geburtstagstorte 😀 Ich weiß eine vernünftige Crumbcoat und eine frische Portion Guss hätte das verhindert, aber nach gefühlten Stunden in der Küche war ich zu ungeduldig den Küchen noch so lange zu Kühlen (Gefrierfach war auch voll)  bis es fest ist und auf eine erneute Runde quirlen und mischen hatte ich ebenso wenig Lust. Schließlich wollte der Kuchen ja auch noch gegessen werden und zwar nicht als Mitternachtssnack. Dem Geburtstagskind und Mit-Kuchen-Esser sind die bunten Krümel im Guss nicht aufgefallen und werden es auch nie erfahren, außer die lesen jetzt das hier 😉

Amerikanische Kuchen und Torten Rezepte tendieren für den europäischen Geschmack doch sehr süß zu sein, also habe ich bei dem Teig die Zuckermenge reduziert zwar nur minimal (ca. 60g weniger) aber es war dann genau richtig. Die Buttercreme andererseits war schon sehr süß, aber da ich Unmengen von Zitronenkonzentrat (aus der Gelben Flasche) reingegeben habe, hat das die Süße etwas ausgeglichen. Ich würde Lügen wenn ich sagen würde der Kuchen ist nicht Süß, aber er war nicht zu süß, genau richtig. Allerdings durch die ganze Creme und besonders Butter ist die Torte sehr mächtig. Mein Kuchenstück habe ich in 2 Etappen gegessen. Diese kleine Torte (22 cm ø) reicht min. für 12 Portionen, wenn nicht sogar für 14. Also nicht so große Stücke abschneiden

Rezept von Whisk Kid

  • 226 g Butter, Zimmertemp.
  • 400g Zucker
  • 5 Eiweiß, Zimmertemp.
  • 2 TL Vanille-Extrakt
  • 375 g Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • ½TL Salz
  • 350 ml Milch, Zimmertemp.
  • 6 versch. Lebensmittelfarben (z.B. Gelfarben von Wilton) Flüssig Farbe wird nicht knallig genug!

Ofen auf 180°C vorheizen und die Backform(en) fetten und auskleiden.
Mehl, Backpulver und Salz gut vermengen und zur Seite stellen. Butter mit dem Zucker cremig rühren und die Eiweiße nach und nach hinzufügen. Den Vanilleextrakt hinzugeben und rühren bis eine einheitliche Masse entsteht. Milch und Mehl abwechseln in zwei Teile hinzufügen. Alles gut verrühren. Wenn man keine Oberarme wie Conan der Barbar hat (oder bekommen will), würde ich ein Standmixer empfehlen, aber der elek. Handrührer tut es auch.

Den Teig gelichmäßig auf 6 Schüsseln aufteilen. Hierfür am besten den Teig wiegen und durch 6 Teilen, nicht zu vergessen das Gewicht der Schüssel vorher abzuziehen. Nun den Teig einfärben. Der gebackene Teig wird genauso Farbintensiv wie der ungebackene Teig sein, also am besten etwas Farbgel nach und nach bis zur gewünschten Farbintensität hinzufügen.

Den Teig in die Spring-/Backform (22 cm ø) geben und für 15 Min backen. Nach dem Backen die Teigplatten für ca. 10 Min in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Dann aus der Form entfernen, umdrehen und im Kühlschrank zum Abkühlen deponieren, bis man sich an den Zusammenbau macht.

Die Swiss Meringue Buttercreme habe ich auch nach dem Rezept von Whisk Kid gemacht, aber bei mir wollte es nicht ganz so funktionieren. Da ich auch eine etwas wilde Rettungsaktion gestartet hatte, habe ich natürlich nicht die Menge Puderzucker, Butter und Zitronenkonzentrat abgewogen. Jetzt fällt mir auch auf, dass es bei den Grammangaben kleine Unterschiede zwischen „Webseite“ und „Druckversion“ gibt. Wenn Ihr Amerikanische Cupmessbescher habt, verwendet diese und vielleicht klappt es besser als bei mir. Oder verwendet doch gleich eine ganz andere Füllung 😀

Wer sich jetzt an den Super Epic Rainbow Cake ran wagen will, HIER gibt es das Rezept und HIER auch eine schöne Bebildere Anleitung für die „gekochte“ Buttercreme.

Ich wünsch euch einen schönen Feierabend…

EDIT NACHTRAG 01.06.

Miss Blueberrymuffin sucht Rezepte unter dem Motto „Süß, lecker und ein bisschen zu bunt!„. Da ist diese Torte doch prädestiniert um dort mitzumachen, oder?

Wenn Ihr auch auf Süßes und Buntes seht, schaut bei Miss Blueberrymuffin’s Kitchen vorbei