Fa Fa Falafel

Ich habe noch nie Falafel gegessen und wusste auch nicht wirklich was das sein sollte. Ich hatte immer irgendetwas mit Blätterteig vor Augen, ähnlich wie Börek, aber jetzt weiß ich besser 😉 Einer meiner Testesser hat immer zu von Falafel geschwärmt und neugierig wie ich bin begab ich mich auf die Suche nach Falafel. Zumindest Virtuell, für einen Kurz Urlaub nach Israel wo diese frittierten Kichererbsen Bällchen ein Nationalgericht sind, hatte mein Budget nicht gereicht. Es gibt zwar im Bio-Laden Falafel-Mix welches bestimmt auch okay ist, aber das wäre ja schummeln. Also begann die Reise mit einem Suchauftrag bei Google. Sucht man nach Falafel bekommt man fast 2,5 Mio. Treffer, ergänzt man die Suche noch mit dem Wort „Rezept“ schränkt sich das Ergebnis immerhin auf ca. 268.000 Treffer ein. Aber wieso in die Ferne schweifen, wenn die Antwort so nahe liegt?

Vor kurzem habe ich das tolle Kochbuch „Das große Buch der Gewürze“ gekauft, weil ich gerne neue Gewürze und vor allem Gewürzmischungen probiere. In diesem besagten Kochbuch unter dem Stichwort Cumin (Kreuzkümmel) fand ich das heutige Falafel Rezept. Rezept gefunden, aber was isst man dazu? Solo mit Dipp fand ich langweilig, Pommes fand ich irgendwie nicht passend, also wieso nicht wie in Israel in einem Pita-Brötchen mit Salat? Aus der Falafel Aktion wurde eine richtige Kochaktion, neben frische Pitas, Salt und Dipp gab es auch noch mit Tomaten gefüllte Aubergine. Ein durchweg Vegetarisches Essen. Falafel werden nicht nur gerne von Vegetariern oder Veganern gegessen, sondern kann auch sogar bei Fleischfans punkten. Zudem sind die auch wunderbar für alle die mit Gluten so ihre Probleme haben.

falafel

Falafel ca. 15 Stk. (Quelle: Das große Buch der Gewürze)

  • 250g getrocknete Kichererbsen
  • 1/2 rote Zwiebel (gehackt)
  • 2 (kl.) Knoblauchzehen (gehackt)
  • 1/2 Bund Petersilie (gehackt)
  • 50ml Wasser
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL Cumin
  • 1/2 TL Pimentkörner
  • Salz & Pfeffer
  • Weißer Sesam
  • Öl für die Fritteuse

Die Kichererbsen in eine Schale geben mit Wasser bedecken und 8-12 Std einweichen. Gut abtropfen und in einer Küchenmaschine mit der Zwiebel, Knoblauchzehen und Petersilie pürieren, dabei das Wasser und Natron hinzugeben. Ggf. etwas mehr Wasser hinzugeben wenn die Masse zu trocken ist, aber nicht zu viel sonst kann man keine Bällchen daraus formen.

Koriandersamen, Cumin und Piment in eine Pfanne rösten bis sich ein angenehmer Duft in der Küche verbreitet. Aufpassen das die Gewürze nicht anbrennen. Abkühlen lassen und in einem Mörser mahlen. Die Gewürze mit der Kichererbsenmasse gut verrühren und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Esslöffel große Portionen abstechen, zu Kugeln formen (am besten mit angefeuchtete Hände) und in dem Sesam wälzen.

Das Öl auf 170°C erhitzen und portionsweise ca. 3-5 Minuten je nach Größe goldbraun frittieren. Auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen und ggf. im Ofen warm halten bis alle frittiert sind.

Noch ein/zwei Tipps am Rande… man muss nicht zwingend eine Küchenmaschine besitzen, aber die Kichererbsen mit einem Pürierstab zu bearbeiten ist sehr mühselig, vor allem wenn man wie ich die doppelte Menge macht. Außerdem wird die Masse nicht ganz so fein, schmecken tut’s aber dennoch sehr sehr lecker. Die meisten Falafel-Rezepte kommen ohne Sesammantel daher, schmecken bestimmt auch aber er hat wirklich gut gepasst und hat ordentlich zur Crunchyness beigetragen 😉 Dazu gab’s auch natürlich Sauce bzw. Dips einmal Zaziki (gekaufter) und Jogurt- Tahini-Dipp aus 200g Jogurt, 4 EL Tahini, Saft einer 1/2 Zitronen, etwas Cumin und Salz & Zucker. Bei Facebook hatte ich die Frage gestellt „Falafel fritieren oder backen?“. Ganz klare Aussage: fritieren. Beim nächsten mal werde ich einen Vergleich zwischen Öl-Friteuse, Heißluft-Friteuse und Ofen machen. Denke aber die Öl-Friteuse wird die Nase vorn haben.

Pita – Brot (Quelle: Chefkoch) Reicht aus für 10 Pitas

  • 300 ml Wasser, lauwarmes
  • 1 Pck. Hefe (Trockenhefe)
  • 1 TL Salz
  • 450g Mehl

Wasser, Hefe, Salz und Mehl vermischen und gut durchkneten. Ca. 45 Minuten gehen lassen.

Aus dem Teig 10 runde, flache, ca. 0,5 cm dicke Stücke formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. 5 Minuten gehen lassen

Im vorgeheizten Backofen bei 225°C ca. 10 Minuten backen (bis die Pita-Brote eine schöne Farbe haben).

Etwas abkühlen lassen, aufschneiden, füllen und genießen

Schweinefilet im Schinkenmantel

Heute schon Schwein gehabt? Ich schon und zwar doppelt. Zum einen ist heute in NRW ein Feiertag (Fronleichnam) zum anderen weil es heute Schweinefilet im Schinkenmantel gab. Den freien Tag hätte ich gut fürs Studium oder Kuchen backen nutzen können, aber ich habe stattdessen meine Bude von oben bis unten geputzt und geschrubbt. Ich glaub von dem Essigreiniger war ich zeitweise auch etwas high 😉

Apropos high… für den ersten High des Tages sorgte eine E-Mail aus dem Hause RTL, genauer gesagt von deren Rezeptseite „Kochbar„. Nachgekocht wurde zum Blog der Woche gekürt. WOOOHUU 😀

Bloggerin Denise, die auch immer mal wieder Emma genannt wird, will nicht das Rad neu erfinden, begeistert aber umso mehr mit Altbekanntem – nämlich dem Nachkochen von kreativen Rezepten.
Lies mehr über Nachgekocht – Kochblog der Woche bei www.kochbar.de

Einen lieben Dank an die Redaktion und auch an die-/denjenigen die/der Nachgekocht vorgeschlagen hat!

Mit so einer schönen Nachricht geht man noch beschwingt ans Werk, oder? Von meinem Koch Club Besuch habe ich euch ja von dem mit Pflaumen gefülltem und mit Schinken umwickeltem Schweinefilet vorgeschwärmt und wollte euch das Rezept mal zeigen. Nun ja, das war eigentlich der Plan. Leider wollte das Schwein nicht so wie ich. Also wurde er aufgeschnitten, satt erstochen 😉 Das süßliche der Pflaumen habe ich dann durch Feigen Senfsauce ersetzt. Einen Hinweis zum Schinkenmantel. Spart euch den Ärger und nehmt nicht den günstigsten oder dünsten Schinken. Es war ein Krampf die Scheiben auseinander zu ziehen, ohne dass sie völlig so zerfleddert sind.

schweinefiletschinkenmantel

Ich weiß nicht ob es euch manchmal auch so geht… man hat sich für einen Teil der Hauptspeise entschieden, aber dann keinen wirklichen Plan was es dazu geben soll. Normalerweise würde es dann Kartoffel und Gemüse (wenn vorhanden) hinauslaufen, aber ich hatte Lust auf Salat. Irgendwie schwebte mir Tabouleh ein arabischer Bulgursalat in den Sinn. Tomaten, Gurke und ein Haufen Kräuter hatte ich, aber kein Bulgur mehr im Haus aber dafür Quinoa (auch Inkareis genannt).

Ich war mir nicht sicher ob die Kombi mit dem süß und salzigem Schweinefilet und dem herben und frischen Salat passen würde, aber es hat super harmonisiert und war wirklich sehr lecker.

quinoatabouleh

Schweinefilet im Schinkenmantel (für 4 Personen)

  • 1 Schweinefilet (ca. 500-600g)
  • 2 TL Tessiner Senfsauce Feige
  • 50g Büffel-Feta (oder Ziegen-Feta)
  • 150-200g Schwarzwälder Schinken (je nach Filet länge)

Das Schweinefilet längs aufschneiden, mit der Feigensenfsauce bestreichen und mit dem zerkrümelten Feta belegen. Zu klappen und fest andrücken.

Den Schinken überlappend auf einem Küchenbrett ausbreiten. Das Filet mit der Schnittfläche nach unten auf dem Schinken legen und fest auf wickeln. Dabei darauf achten, dass im Schinkenmantel keine Löcher sind und auch die Enden vom Filet nicht vergessen.

Auf einem Backblech legen und bei 170°C ca. 20 Minuten oder bis der Bratenthermometer 58°C anzeigt. Vor dem Anschneiden noch ein bisserl ruhen lassen.

Tabouleh Quinoa Salat

  • 150g Quinoa
  • 250g Kirschtomaten
  • 1 Gurke (entkernt)
  • 1 rote Chili (entkernt)
  • 50g ca. 5 kleine Frühlingszwiebeln
  • 30g Petersilie
  • 5g frische Minze Blätter
  • 10g Koriander
  • 2 EL (ca. 30ml) Zitronensaft
  • 2 EL Walnussöl
  • 1 TL Zitronenpfeffer
  • 1 TL Salz

Quinoa nach Packungsangabe zubereiten.

Tomaten und Gurke fein würfeln. Chilishote und Frühlingszwiebeln in feine Streifen schneiden. Kräuter fein hacken und alles zusammen mit dem Quinoa vermengen.

Zitronensaft, Walnussöl, Zitronenpfeffer und Salz mischen und unter den Salat mischen. Den Salat etwas durchziehen lassen und ggf. noch mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Viel Spaß beim Nachkochen

English Version

Today is a holiday in NRW and I had the day off. I could of put to good use to it for studying or baking, but instead I cleaned and scrubbed my place from top to bottom. I think because of the vinegar cleaner I was at times a little high ;). Speaking of high … the first high of the day was provided by an e-mail from RTL (a German TV-Station), specifically their recipe page „Kochbar“. Nachgekocht was named blog of the week. WOOOHUU 😀

Blogger Denise, who is also called Emma from time to time does not want to reinvent the wheel, but thrills with well-known – namely, to recreate creative recipes.
The full article in German: Nachgekocht – Kochblog der Woche

A dear thanks to the editors and to the person which recommended Nachgekocht!

With such a beautiful message you can go elated to work, right? In my post about my Cooking Club visit, I raved about the prunes stuffed and with ham wrapped pork filet and wanted to show you the recipe. Well, that was the plan. Unfortunately, the pig did not like me. So he was cut open, instead of stabbed ;). The sweet plums I replaced with fig mustard sauce. Note for the ham wrap: save yourself the trouble and do not buy the cheapest or thinnest ham. It was a pain to pull apart the slices, without shredding them.

I’m not sure if this also happens to you … you’ve chosen a part of the main course, but then you have no idea what to serve with it. Normally it would then be potatoes and vegetables (if available), but today I craved some salad. Somehow Tabouleh an Arab bulgur dish came to my mind. Tomato, cucumber and a bunch of herbs I had, but no bulgur, so I used quinoa instead.  I wasn’t sure if the combination with the sweet and salty pork and herb-rich and fresh salad would work, but it harmonized great and was really delicious.

Pork fillet wrapped in Parma ham (for 4 people)

  • 1 pork tenderloin (about 500-600g)
  • 2 tsp fig mustard sauce
  • 50g buffalo feta (or goat feta)
  • 150-200g Black Forest ham (amount depending on the length of fillet)

Cut the pork tenderloin lengthwise, spread with fig mustard sauce and top with the crumbled feta. Fold and press firmly together.
Spread the ham overlapping on a kitchen board. Place the fillet with the cut side down on the ham and wrap securely. Make sure that there are no holes in the ham wrap and also don’t forget the ends of the fillet.

Place on a baking sheet and bake at 170 ° C for about 20 minutes or until the meat thermometer indicates 58 °C. Let it rest a little before slicing.

Quinoa Tabbouleh Salad

  • 150g quinoa
  • 250g cherry tomatoes
  • 1 cucumber (deseeded)
  • 1 red chili (deseeded)
  • 50g approx. 5 small spring onions
  • 30g parsley
  • 5g fresh mint leaves
  • 10g coriander (cilantro)2 tbs (about 30ml) lemon juice
  • 2 tbs walnut oil
  • 1 tsp lemon pepper
  • 1 tsp salt

Prepare quinoa according to package information.
Finely dice the tomatoes and cucumber. Cut spring onions and chili Shote into fine strips. Chop herbs finely and mix everything together with the quinoa.
Mix lemon juice, walnut oil, lemon pepper and salt and mix with the salad. Let the salad stand and infuse a bit. If necessary add some salt and pepper to taste.

Grüner Risotto

Deutschland ist wettertechnisch zweigeteilt. Die Berliner freuen sich über Sonnenschein und sommerliche Temperaturen über 25°C und in Aachen ist der Himmel grau und das Quecksilber im Thermometer verharrt um die 10°C. Ich habe echt schon überlegt wieder die Heizung an zu machen, aber ich weigere mich schließlich haben wir Mitte Mai! Also dann muss was frisches Frühlinghaftes auf den Teller um die Laune zu heben, aber es sollte auch von innen wärmen. Etwas mit Spargel und auch Bärlauch dachte ich mir. Inspiration habe ich bei Mary Miso gefunden: Bärlauchrisotto mit Spargel. Mariannes Blog kommt zwar Wortkarg daher, aber dafür tolle Bildern und schmackhaften Rezepte. Zum Glück ist die Bärlauch Saison noch nicht ganz vorbei, sie hat ja auch wetterbedingt recht spät angefangen, also habe ich bei meinem Gemüsehändler ordentlich eingedeckt. Die im Rezept verlangten Erbsen habe ich durch Edamame (Sojabohnen) ersetzt.

spargelrisotto

Grüner Risotto mit Spargel und Edamame (für 4. Personen)

  • 15g Bärlauch + etwas zum garnieren
  • 15g Pistazien (ungesalzen)
  • 1 EL Walnussöl
  • 250g Edamame (TK)
  • 2 Bund grüner Spargel (1 kg)
  • 1-2 EL Rapsöl (oder Olivenöl)
  • 1 Schalotte (feingewürfelt)
  • 250g Risottoreis
  • 100ml Weiß Wein (z.B. Grau Burgunder)
  • 700ml Gemüsebrühe (ca. 2-2,5 TL Pulver)
  • 4 EL Parmesan (frisch gerieben ca. 15g)
  • Spritzer Zitronensaft und Pfeffer

Bärlauch, Pistazien und Walnussöl zu einem Pesto verarbeiten und zur Seite stellen. Die Edamame auf tauen und von ihren Hülsen befreien, ebenfalls zur Seite stellen.

Den Spargel in ca. 2cm große Stücke schneiden und in salz Wasser gar kochen und mit kaltes Wasser abschrecken. Der Spargel sollte allerdings noch etwas biss haben. Ebenfalls zur Seite stellen

Die Pfanne erhitzen und im Öl die Schalotte mit Risottoreis unter Rühren glasig dünsten. Mit Weißwein ablöschen und kurz köcheln lassen. Die Brühe nach und nach hinzugeben, dabei gelegentlich rühren und köcheln bis der Reis gar ist.

Pesto, Spargel und Edamame unter dem Reis rühren. Mit Zitronensaft und Pfeffer abschmecken und etwas gehacktes Bärlauch garnieren.

Ich wünsche Euch ein schönes Pfingst-Wochenende und viel Spaß beim Nachkochen

English Version

Germany is divided into two weather fronts. The Berliners are pleased with sunshine and summer temperatures above 25 ° C and in Aachen the sky is gray and the mercury in the thermometer remains around 10 ° C. I’ve really been thinking about turning the heating back on, but I refuse to do so since we have middle of May! So, I wanted something fresh and springlike at least on my plate, but it should also warm up from the inside. Something with asparagus and wild garlic I thought. At Mary Miso I found some inspiration: wild garlic risotto with asparagus. Fortunately, the wild garlic season is not over yet, it has also started quite late due to the weather, so I’ve stocked up properly from my trusted greengrocer. The recipe required peas but I replaced them by Edamame (soybeans).

Green Risotto with asparagus and edamame (for 4 people)

  •      15g wild garlic + extra for garnish
  •      15g pistachios (unsalted)
  •      1 tablespoon walnut oil
  •      250g edamame (frozen)
  •      2 bunches of green asparagus (1 kg)
  •      1-2 tablespoons canola oil (or olive oil)
  •      1 shallot (finely diced)
  •      250g risotto rice
  •      100ml white wine (Pinot Gris example)
  •      700ml vegetable stock (about 2-2.5 tsp powder)
  •      4 tablespoons Parmesan cheese (about 15g freshly grated)
  •      Splash of lemon juice and pepper

Process wild garlic, pistachio and walnut oil to a pesto and set aside. Thaw the edamame and to free them from their pods, also set aside.

Cut the asparagus into 2cm large pieces, boil in salt water and rinse with cold water. However, the asparagus should still have some bite. Also set aside.

Heat the pan and sauté the shallot and risotto rice while stirring until glazed. Deglaze with white wine and simmer briefly. Gradually add the broth, while stirring occasionally and simmer until the rice is cooked.

Stir pesto, asparagus and edamame into the rice. Season with lemon juice and pepper and garnish with some minced wild garlic.

Die Saison beginnt

Juhu es gibt endlich wieder Spargel! Heute gab es bei uns zwar noch keinen weißen Spargel, aber dafür grüner. Eigentlich wollte ich den Spargel mit Bacon umwickeln und auf den Grill hauen, nun ja der Grill blieb heute aus. Dafür bekam der Spargel spontan ein Bett aus Blätterteig und Bacon. Dieses Gericht kann man als Snack oder Vorspeise oder für 2 auch als Hauptgericht reichen. Wie so oft bei spontanen Küchenaktionen, habe ich einfach auf vorhandene Zutaten im Kühlschrank zurückgegriffen und die Wage blieb im Schrank 😉

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Spargel-Bacon-Tart

  • 1 Pk. frischer Blätterteig (275g)
  • 1 Bund Spargel
  • 1 Pk. Bacon
  • 1 Becher Saure Sahne
  • 1 kl. Knoblauchzehe
  • Frischer Oregano
  • Salz & Pfeffer

Den Blätterteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech aus rollen. Die Seiten ca. 1 cm breit umklappen und etwas fest drücken.

Vom Spargel die trockenen, holzigen Enden entfernen und ca. 10 Minuten dünsten.

Den Bacon in der Pfanne (nicht zu kross) anbraten und mit Küchenkrepp das überschüssige Fett aufsaugen.

Die Saure Sahne mit der gepressten Knoblauchzehe und gehackter Oregano gut verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Saure Sahne nach Augenmaß auf den Blätterteig verteilen, die Ränder dabei auslassen. Bei mir war es ca. die Hälfte. Den Rest habe ich einfach dazu serviert.

Den Bacon auf  die Sahne verteilen und darüber den Spargel aufreihen, ggf. noch passend kürzen.

Die Tart bei 200°C ca. 20 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen

English Version

Yay, finally asparagus! We didn’t have any white asparagus today, but some green one. I actually wanted to wrap the asparagus with bacon and chuck it on the grill, well the grill stayed cold today. Instead the asparagus was spontaneously bedded on puff pastry and bacon. This dish can be served as a snack or appetizer or as a main dish for two. As so often with spontaneous kitchen actions, I simply fell back on existing ingredients in the fridge and the scales remained in the closet 😉

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Asparagus Bacon Tart

  • 1 Pk. fresh puff pastry (275g)
  • 1 bunch asparagus
  • 1 Pk. cacon
  • 1 cup sour cream
  • 1 small clove of garlic
  • Fresh oregano
  • Salt & pepper

Roll out the puff pastry on a lined baking tray. Fold the sides down about 1 cm wide and slightly press together.

Remove the dry, woody ends from the  asparagus and blanch it about 10 minutes.

Fry the bacon (not too crispy) and place on some kitchen paper to absorb the excess fat.

Mix the sour cream with the crushed clove of garlic and chopped oregano, season with salt and pepper.

Spread about half (or by eye measurement) the sour cream on the puff pastry, leaving the edges out. The rest of the sour cream I just served with the tart.

Place the bacon on the cream and line on top the asparagus.

Preheat the oven at 200 ° C and bake the tart for about 20 minutes until the edges are golden brown.

Das knochenlose Hähnchen

Vor knapp zwei Wochen habe ich bei „Parsley, Sage & Sweet“  vorbei geschaut und etwas faszinierendes, fesselndes und auch ein bisserl schockierendes gefunden. Naja nicht ganz, aber los gelassen hat es mich nicht – das knochenlose Hähnchen. Ein Hähnchen komplett zu entbeinen? Wieso sollte man so was machen? Weil ich es noch nie gemacht habe, ist doch logisch. Meine Freunde haben mich auch kurz angeschaut, also ob einen Sprung in meine Schüssel hatte, aber zuckten dann mit den Schultern und meinten nur „okaay“ 😉 Wahrscheinlich haben sie gedacht, jetzt dreht sie durch.

An dieser Stelle eine kleine Warnung! folgendes ist nichts für schwache Nerven 😉

Eigentlich bin ich ja nicht so eine Zimperliese und weiß auch, dass Hähnchenfilets nicht an Bäumen wachsen, aber ein Hähnchen so zu zerlegen hat mir schon etwas Überwindung gekostet. Vor allem weil ich erst einmal die Innereien aus dem Teil raus pulen musste. Bei meinen bisherigen Hähnchen waren die Innereien netterweise in einem Tütchen verpackt. Ich war auch froh, dass ich alleine war und keiner mir über die Schulter geschaut hat, während ich das arme maisgelbe  Hähnchen malträtiert habe. Ganz alleine war ich aber eigentlich auch nicht. Zur Seite stand mir der digitale Jacques Pépin, der auch an der Seite von Julia Child den TV-Kochlöffel geschwungen hatte.

Nach einer Stunde Operation am offenen Hähnchen, als das offene und ausgebreitete Hähnchen so vor mir lag, war ich schon etwas stolz auf mich. Es hat so lange gedauert, weil ich auch immer wieder das Video zurück gespult habe um wirklich alles richtig zu machen. Ein kleiner Tipp wenn man mit Hähnchen und Laptop arbeitet und man nicht das Touchpad einsauen will – den Bedien-Finger in ein Sauberes Küchentuch wickeln, bevor man sich der Tastatur nährt. Denn das entbeinen erfordert richtiges Zupacken mit beiden Händen und ein sehr scharfes Messer. Also Vorsicht mit Finger und Daumen.

Eigentlich wollte ich das ganze filmen, weil mit Finger voller Hähnchen wollte ich meine Kamera nicht bedienen. Leider war die Batterie leer bevor es richtig losgehen konnte, aber die Schnappschüsse geben bestimmt einen guten Einblick wie es weiter gegangen ist 😉

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Im Nachhinein fand ich es gar nicht so schlimm. Auf eine morbide Art hat es auch Spaß gemacht. Ein Hähnchen mit der Geflügelschere auf zu schneiden, also die Rippen, Knochen usw. durch zu brechen um ein plattes Hähnchen (Road-Kill-Chicken) zuzubereiten, fand ich viel schlimmer.

So… das Hähnchen lag ausgebreitet vor mir, die Hauptarbeit getan, dann musste nur noch das Hähnchen verschnürt werden. Die Füllung hatte ich vorher vorbereitet, damit es schön durchziehen konnte. Die Füllung auf das Hähnchen verteilt, auch in die Beine gestopft und in diesem Augenblick klingelte es an der Tür. „Krass…was machst du da???“ Mein Besuch war leicht schockiert. Ich hab mich nicht weiter stören lassen und hab das Hähnchen zugeklappt und mit Küchenschnur verschnürt. Als das Hähnchen-Paket so vor mir lag erinnerte es mich total an „Fifty Shades of Chicken„.

Das knochenlose und gefüllte Hähnchen findet man auch unter der Bezeichnung Ballottine oder Galantine je nach Zubereitung.

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Entbeintes Hähnchen mit Toastbrot-Bacon-Füllung

  • 1 entbeintes (Mais-)Hähnchen
  • 4-5 Scheiben (Sandwich-)Toast
  • 15g Bärlauch
  • 1 Ei
  • 75ml Milch
  • 50g Cheddar
  • Salz & Pfeffer
  • 4 Scheiben Bacon
  • Öl

Toast über Nacht unverpackt/unverdeckt liegen lassen, oder bei 50°C ein paar Minuten im Backofen trocknen. Toast würfeln, Bärlauch in Streifen schneiden, Cheddar reiben und alles zusammen mit dem Ei, der Milch und etwas Salz und Pfeffer mischen. Mindestens 20 Minuten ziehen lassen.

Den Bacon auf das Hähnchen legen und darüber die Füllung verteilen, davon auch etwas in die Beine stopfen. Das Hähnchen zuklappen, zuschnüren und mit etwas Öl einreiben.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Das Hähnchen mit einem Bratenthermometer ausstatten und in einem Bräter (mit Rost) legen. Ca. 1 Stunde bzw. bis der Thermometer 73°C anzeigt garen.

Das Hähnchen in Scheiben schneiden und z.B. mit glasierte Möhren, cremige Polentabrei und Sauce servieren.

Wer mehr Information und Inspiration für das entbeinen benötigt, schaut bei Parsley, Sage & Sweet vorbei und/oder schaut euch das Video von Jacques Pépin bei Youtube  an.

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English Version

About two weeks ago I was over at „Parsley, Sage & Sweet“ and found something fascinating, captivating and also a bit shocking. Well not quite, but definitely unforgettable – the boneless chicken. Completely debone a whole chicken? Why would one want to do that? Because I’ve never done it before of course. My friends also looked at me briefly, like I´ve gone off my rocker, but then shrugged and said „okaay“ 😉

At this point, a little warning! The following is not for the faint of heart 😉
I’m not that overly squeamish and I also know that chicken fillets do not grow on trees, but to take a chicken apart, that really cost me some effort. Especially since I had to scrape out the giblets of the chicken, which were kindly NOT packed in a sachet and stuffed back into the cavity. I was also glad that I was alone and no one was looking over my shoulder while I was maltreated the poor corn yellow chicken. Although I really wasn´t all alone. I had the digital Jacques Pépin at my side, who had also swung the TV cooking spoon together with Julia Child.

After an hour of open chicken surgery, I was a bit proud of myself looking at the chicken open and spread out in front. It took me so long because I always had to wind back the video, so I could really get it right. A little tip: when working with chicken and a laptop and no one wants soil their touchpad – wrap a clean kitchen towel around your index finger, before nearing the keyboard. The Deboning requires the use of both hands and a very sharp knife. So be careful with your fingers and thumbs.

I actually wanted to film the whole thing, because with fingers full of chicken I didn´t want to touch my camera. Unfortunately, the battery died before I really got started, but the snapshots provide a good insight how it went on 😉

In retrospect the deboning wasn´t that bad. In a morbid way, it was fun. Cutting up the back of a raw chicken with poultry shears, breaking the ribs, bones, etc. to make a flat chicken (“Road-kill Chicken”), I found much worse.

So … the chicken lay spread out before me, most of the work done, the chicken just had to be trussed up. The filling I prepared beforehand, to let the flavors blend. I spread the filling on the chicken, stuffed some in the legs and at that moment the doorbell rang. „Wow … what are you doing?“ My Visitor was slightly shocked. I didn`t let myself be disturbed and finished my chicken-mission. I folded the chicken and tied it with kitchen string. As the chicken package lay in front of me it reminded me totally of „Fifty Shades of Chicken“.

The boneless stuffed chicken and can also be found under the name Ballottine or galantines depending on the preparation.

Boneless chicken with toast and bacon stuffing

  •      1 boneless (corn) Chicken
  •      4-5 slices (sandwich) toast
  •      15g wild garlic
  •      1 egg
  •      75ml milk
  •      50g Cheddar
  •      Salt & pepper
  •      4 slices of bacon
  •      oil

Leave the unpackaged toast uncovered overnight to dry out, or put it for a few minutes in the oven at 50°C. Cut the toast into cubes, the garlic into strips, grate the Cheddar and mix everything together with the egg, milk and salt and pepper. Let sit at least for 20 minutes.

Line the open chicken with the bacon and spread the filling over it, stuff some of it in the legs too. Fold the chicken close, tie it up and rub it down with a little oil.

Preheat the oven to 200 ° C. Insert the meat thermometer into the chicken and place it in a roasting pan. Let it cook approx. 1 hour or until the thermometer indicates 73 ° C.

Cut the chicken into slices and for example serve with glazed carrots, creamy polenta and sauce.

If you need more information and inspiration for deboning a chicken, take a look at Parsley, Sage & Sweet and / or check out the video of Jacques Pépin on Youtube.

Ein Tag am Meer

Der Frühling ist endlich da! Man hat auch das gefühlt, dass Deutschland kollektiv aufatmet und morgens ohne grauen aus den Fenster blickt ob die weiße Pest schon wieder da ist. Der Wetterbericht sah für Sonntag Sonnenschein und min. 20°C vorher, das perfekte Wetter um die Grillsaison zu eröffnen. Tja, wie heißt es so schön unverhofft kommt oft, oder so ähnlich. Nein, es hatte in Aachen nicht Übernacht einen Temperatursturz und Schnee gegeben, sondern die spontane Idee ans Meer zu fahren. Von Aachen erreicht man die Nordsee in ca. 2,5 Std,  wieso also nicht. So wurde Samstag Abend die Picknickdecke entstaubt, die Kühlbox gereinigt und schnell noch ein paar Köstlichkeiten zusammen gestellt.

Am Freitag fand ich in unserem türkischen Supermarkt frische Mandeln. Zunächst wusste ich überhaupt nicht was das war, denn ich kann kein Türkisch, aber der freundliche Gemüsemann kläre mich auf. Ich hatte zwar keine Ahnung wie die schmecken, oder was ich daraus machen sollte, aber ich bin ja experimentierfreudig. Nach ein bisserl Recherche im Netz, fand ich heraus, dass man die im Arabischenraum als Snack (also Roh und Pur) nur mit etwas Salz vernascht werden. Todesmutig 😉 habe ich es ausprobiert und muss wirklich sagen TOP! Die sind zwar etwas bissfest aber sehr erfrischend. Geschmacklich erinnern die etwas an Gurke. Perfekt für ein Picknick am Strand. Mit den restlichen frischen Mandeln habe ich dann weiter experimentiert und heraus kam ein Couscous-Salat. Der auch von meine Testesser für lecker befunden wurde. Wenn Ihr neugierig auf frische Mandeln seid, dann schnell zugreifen, denn ähnlich wie Bärlauch gibt es diese nur kurze Zeit im Jahr.

Grüne Mandeln

In dem Picknick-Korb wanderte auch ein paar Lemon-Curd-Törtchen. Da die Strand-Idee so spontan war (gefasst Samstag Abend) und ich schon den Teig und Curd im Kühlschrank hatte, wurden Abends auch noch die Törtchen fix gebacken und wanderten am nächsten Morgen auch in den Picknick-Korb.

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Im Endeffekt waren wir zwar nur ein paar Stunden am Meer, aber es tat richtig gut. Wegen der steifen Meeresbrise war gefühlt nicht so warm, aber wenn man eine windgeschützte Ecke fand knalle die Sonne knallte schon sehr. HERRLICH! Alleine für das Gefühl den Sand unter den nackten Füßen zu spüren, das Meeresrauschen und Möwen kreischen zu hören oder die frische Seeluft zu atmen, hat sich der Ausflug gelohnt!  Eigentlich sagt man „Frische Luft macht hungrig“ aber irgendwie war das nicht so der Fall. Die Törtchen und Gemüsesnacks haben wir zwar gegessen, aber den Couscous Salat haben wir dann Zuhause zu einem schönen Stück argentinisches Steak und dem Radieschenblätter Pesto gegessen.

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Couscous Salat mit frische Mandeln

  • 3 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200g Grüne Mandeln
  • Olivenöl
  • 200g gehackte Tomaten (1/2 Dose)
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • ca. 1 EL Harrissa
  • Salz & 1 Priese Zucker
  • 180ml Wasser
  • 120g Couscous
  • 1 Bundbasilikum

Schalotten fein würfeln. Knoblauch fein hacken. Grüne Mandeln waschen, trocken tupfen und in Scheiben schneiden. In der Pfanne mit Olivenöl anschwitzen. Mit dem Zitronensaft ablöschen. Tomaten hinzugeben und alles gut verrürhen. Mit dem Harissa würzen. Kurz köcheln lassen, bis die grüne Mandeln weicher sind. Die sollten aber noch etwas Biss haben. Mit Salz und Zucker abschmecken.

Wasser aufkochen und den Couscous dazugeben. 5 Min. bei niedrige Hitze und geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis das Wasser aufgesaugt wurde. Mit einer Gabel auflockern.

Basilikum grob hacken. Grüne Mandeln, Couscous und Basilikum gut mischen. Ggf. nochmal abschmecken.

Viel Spaß beim Nachkochen

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English Version

Spring is finally here! It feels like Germany took a collective breath and looked out the window without angst of the white plague (snow) returning. The weather forecast for Sunday foretold sunshine and 20 ° C, the perfect weather to start the barbecue season. Well that was the plan, but like they say in Germany “It’s always the unforeseen that occurs”, or something like that. No, there wasn’t an overnight temperature drop and snow on the windosill, but the spontaneous idea to take a trip to the beach. Aachen is not that far from the North Sea, about 2.5 hours by car. So Saturday night I dusted off the picnic blanket, cleaned the cooler and put a few dishes and snacks together.

On Friday I was in our Turkish supermarket and found fresh green almonds. At first I had no idea what they were, because I don’t speak Turkish, but the friendly greengrocer enlightend me. Although I’ve never tasted fresh almonds and had no idea how or what I should do with them, but I’m a food adventurer ;). After a little bit of research on the net, I found out that in the Arab region they are eaten as a snack, raw with a little salt. I tried it and must say they are really great! They are crunchy and very refreshing. The taste reminds me a little of cucumber and something else. Perfect for a picnic on the beach. With the remaining fresh almonds I continued to experiment and came up with a couscous salad. If you’re curious about fresh or green almonds, then get a move on, because they are only available a short time in the year.

In the end, we were only spent a few hours by the sea, but it soothed my soul. It wasn’t sunbathing warm, but alone to feel the sand beneath my bare feet, listening to the waves and seagulls screech or to breathe the fresh sea air was worth the trip! They say „fresh air makes you hungry“ but somehow that didn’t apply. The snacks we ate, but the couscous salad we had at home with a nice piece of Argentine steak and radish leaves pesto.

Couscous salad with fresh green almonds

  • 3 shallots
  • 1 clove of garlic
  • Green almonds 200g
  • Olive oil
  • 200g chopped tomatoes (1/2 can)
  • Juice of 1/2 lemon
  • about 1 tablespoon Harissa spice mix
  • 1 pinch of salt & sugar
  • 180ml water
  • 120g couscous
  • 1 bunch of basil

Finely dice the shallots. Finely chop the garlic. Wash the green almonds, pat dry and cut into slices. Sauté onions, garlic and almonds in a pan with olive oil. Deglaze with the lemon juice. Add the tomato and stir everything well. Season with Harissa to taste. Simmer briefly until the green almonds are softer. They should still have some bite. Season with salt and sugar.

Boil the water and add the couscous. Simmer for 5 minutes at low heat and the lid closed until the water has been absorbed. Fluff with a fork.

Coarsely chop the basil. Add the green almonds, basil to the couscous and mix well. If necessary add salt/seasoning to taste.

 

Presto Pesto

Auf diverse Blogs findet man aktuell diverse Formen von Pesto. Ist ja eigentlich auch kein Wunder. Alle sehnen sich nach Frühling und ein frisch zubereitetes Pesto mit seinem satten Grün strahlt dies doch aus, oder? Mir geht es auch nicht anders. Ich mag Pesto sehr, nicht nur als schnelle Pasta Würzsauce, sondern auch zum Aufpeppen von Salate oder Dips, als Sauce zu Fisch oder auch als Brotaufstrich. Pesto ist auch eine wunderbare Möglichkeit frische Kräuter zu verwerten oder auch haltbar zu machen. Es muss ja nicht immer Basilikum sein. Bärlauch oder Rucola eignet sich für Pesto natürlich auch wunderbar.

 

baerlauchpesto1

Bärlauchpesto

  • 50g Bärlauch
  • 30g Pistazien (ungesalzen)
  • 1/4 TL Salz
  • Walnussöl
  • 30g Parmesan (frisch)

Bärlauch waschen, trocken tupfen und grob hacken. Die Pistazien mit Salz in einem Mörser verarbeiten. Den Bärlauch dazugeben und zusammen mit etwas Öl zu einem Mus mörsern, ggf. mehr Öl nach und nach hinzugeben. Den Parmesan in einem Zerkleinerer zu Brösel verarbeiten und mit dem Bärlauch-Mus gut vermischen. In ein sauberes besser steriles Glas füllen und mit etwas Öl zudecken. Im Kühlschrank aufbewahren.

radieschenpesto2

Man kann auch vermeintliche Gemüse Küchenabfälle wie Radieschenblätter oder Kohlrabiblätter zu Pesto verarbeiten. Das und auch einiges mehr zeigt Usch von der Winden in ihrem Kochbuch „Essbar – Rest(e)loses Kochvergnügen„. Mal ehrlich in der Küche wird vieles verwertbares einfach weg geschmissen, oft weil man nicht weiß was man damit anstellen soll. Meine Oma sagte immer, dass die beste Basis für eine tolle Spargelcremesuppe eine Brühe aus dem Spargelwasser und den Schalen ist. Nun ja in unserer Zeit ist man zwar nicht mehr auf eine restlose Küchenverwertung angewiesen, aber manches kann man sich doch abschauen und stellt überraschend fest, dass es sehr schmackhaft ist und wundert sich wieso man nicht früher darauf gekommen ist. Mir ging es jedenfalls so mit Pesto aus Radieschenblättern.

radieschenpesto

Das Rezept habe ich aus dem oben genannten Kochbuch. Allerdings habe ich etwas geriebenen Parmesan dazugegeben, weil ich den Geschmack und die zusätzliche körnige Textur mag, aber man kann es auch ganz gut weg lassen. Den Parmesan reibe ich eigentlich für Pesto nie, sondern häcksle den in meinem Zerkleinerer klein. Abgeschmeckt habe ich das Pesto zusätzlich noch mit etwas Zucker, da ich 3 EL Zitrone verwendet habe und mir dies ein Tick zu dominant war. Apropos dominant, wer Kreuzkümmel nicht mag oder Geschmacksempfindlich ist, sollte die angegebene Menge reduzieren oder komplett weg lassen. Ich finde aber es gibt dem Pesto eine schöne Note.

Radieschenblätter-Pesto

  • 50g Radieschenblätter
  • 15g Basilikum
  • 2 Knoblauchzehen
  • 25g gem. Mandeln
  • 1/2 TL gem. Kreuzkümmel
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 150ml Rapsöl (oder anderes kaltgepresstes Öl)
  • 20g Parmesan (optional)
  • Salz & Zucker

Die Radieschen- und Basilikumblätter waschen, trocken tupfen und grob hacken. Knoblauch schälen und fein hacken.

Kräuter und Knoblauch zusammen mit den restlichen Zutaten pürieren, dabei nach und nach das Öl hinzugeben. Parmesan unterrühren.

Mit Salz und Zucker abschmecken. In ein bis zwei saubere Gläser füllen und mit etwas Öl zudecken. Im Kühlschrank aufbewahren.

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English Version

On various blogs different types of pesto can be currently found. It’s actually not surprising. Erveryone is yearning for spring and a freshly prepared pesto with its rich green color radiates spring, right? I’m no different. I like pesto very much, not only as a quick pasta condiment, but also to spice up salads and dips, as well as a sauce for fish or just slatherd on bread. Pesto is also a wonderful way to use up fresh herbs or even to make them durable. It does not have to be basil. Wild garlic (ramsons) or arugula are also wonderful.

Wild garlic pesto

  • 50g wild garlic
  • 30g pistachio nuts (unsalted)
  • 1/4 teaspoon salt
  • Walnut oil
  • 30g parmesan cheese (fresh)

Wash, pat dry and chop the wild garlic coarsely. In a mortar process the pistachios with salt. Add the garlic with a little oil and crush it into a pulp, if necessary, gradually add more oil. Prozess the parmesan in a grinder to crumbs and mix well with the garlic puree. Fill into a glean jar/glass and cover with a little oil. Keep in the fridge.

The following recipe I adapted form the german cookbook „Essbar – Rest(e)loses Kochvergnügen“. I also added some grated parmesan, because I like the taste and the extra grainy texture, but you can also just leave it out. I never actually grate the parpesan for my pesto, i throw it in my herb grinder. I also added a little sugar to the pesto because I used 3 tablespoons of lemon and to me the sourness was a tad too dominant. Speaking of dominant, if you don’t like cumin or are a bit taste sensitiv you schould reduce the specified amount or omit completely. But I think it gives the pesto a nice touch.

Radish leaf pesto

  • 50g radish leaves
  • 15g basil
  • 2 cloves of garlic
  • 25g  ground Almonds
  • 1/2 tsp. round Cumin
  • 2-3 tbsp lemon juice
  • 150ml canola oil (or other cold pressed oil)
  • 20g Parmesan cheese (optional)
  • Salt & sugar

Wash, pat dry and chop the radish and basil leaves coarsely. Peel the garlic and chop finely.

Puree the herbs and garlic  together with the remaining ingredients, gradually adding the oil. Stir in Parmesan cheese (optional).

Season with salt and sugar. Fill into one or two clean jars/glasses and cover with a little oil. Keep in the fridge.

Viel Spass beim Nachkochen

Schweinefleisch Asiatisch

Ich bin ein Fan der Asiatischen Küche. Mein Singlewok ist fast genauso oft im Einsatz wie meine anderes Kochgeschirr. Asiatisch hieß für mich früher was beim Chinabringdienst zu bestellen. Das mache ich zwar ab und an auch noch, aber selbst zu kochen ist oft besser und auch gesünder. Oft ist mir das gelieferte Essen zu fettig, oder einfach überwürzt. Nicht zu Letzt finde ich die Vorliebe vieler Asia-Lieferdienste für Glutamat sehr bedenklich. Da kommen mir glatt solche Begriffe wie „Chinarestaurant-Syndrom“ in den Sinn. Glutamat wird sicherlich nicht von allen asiatischen Restaurants oder Lieferdienste verwendet, aber weiß man (frau) es?

Die asiatische Küche ist so wunderbar vielfältig und ist einfach mehr als nur Sojasauce, Chop Suey oder Fleisch/Gemüse süß-sauer. Was mich am meisten an dieser Küche fasziniert sind die interessanten Geschmacks- und Aromenkombination. In dem normalen Supermarkt bekommt man schon einige Kräuter, Gewürze und Zutaten, aber oft bleibt der Gang zum Asia-Markt unerlässlich. Ich könnte dort auch Stunden verbringen, stöbern, schauen, staunen und dann mit viel Inspiration und vollem Einkaufskorb nach Hause zu gehen.

Wer meint die asiatische Küche ist nicht für ihn/sie ist weil sie zu komplex, langweilig oder nur scharf  ist oder er/sie nur den Asiabringdienst kennt… dem würde ich Bill Grangers „Easy Asia – Einfach Asiatisch Kochen“ empfehlen. Granger hat durch seine langen Asia Reisen bekannte und beliebe Rezepte gesammelt, für den westlichen Gaumen angepasst und für den Heimkoch vereinfacht. Ich habe zwar einige Kochbücher aus dem Asiatischen-Bereich, aber Easy Asia ist mein neustes Nachschlagewerk und wird sicherlich öfters zum Einsatz kommen, wenn ich wieder Lust auf Asiatisches habe.

Das erste Rezept welches ich ausprobiert habe war „Gegrilltes Schweinefilet mit vietnamesischer Karamellsauce“ und es hat super geschmeckt, das bestätigten auch meine Testesser. Die waren über die Aromenkombination und dem Schweinefilet überrascht und fragten wieso hat man so was nicht schon viel früher ausprobiert. Es ist auch ein wunderbares „Einsteiger-Gericht“ in die Asiatische-Küche. Als Beilage wird Reis (zum Aufsagen der Sauce) und gedämpftes Gemüse empfohlen.

 

asiaschweinefilet

Vietnamesische Karamellsauce

2 EL Zucker, 2 EL Brauner Zucker und 2 EL Wasser in einem Topf bei niedrige Temperatur erhitzen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Die Temperatur erhöhen und ca. 2 Minuten reduzieren, Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. 2 EL Sonnenblumenöl (oder anderes neutrales Öl), 1,5 EL Fischsauce, 1,5 EL Limettensaft hinzufügen und umrühren. Die lange rote Chilishote in ringe schneiden und zu der Sauce geben. Wer bedenken hat, dass es dann zu scharf wird, kann auch die Kerne und weiße Haut entfernen.

Schweinefilet

Ein Stück Schweinefilet (ca. 600g) 10 Minuten in folgende Zutaten im Kühlschrank mariniert: 1 EL Fischsauce, 1 TL Zucker, 2 Knoblauchzehen gepresst. Am einfachsten ist es man wenn man das Filet halbiert und es in einem Gefrierbeutel mariniert. Das Schweinefilet in der Pfanne oder auf dem Grill zubereiten, etwas ruhen lassen und dann in dicke Scheiben schneiden. Mit Reis, Gemüse und der Karamellsauce servieren, ggf. mit etwas Koriander garnieren.

 

Ganze Lachsforelle ganz einfach

Mir fällt gerade auf, dass ich ja noch nichts wirklich Osterliches gepostet habe, keine bunten Eier, kein Hefegebäck, Osterlamm oder dergleichen. Aber wie heißt es so schön „better late, than never“…

Ich bin weder religiös noch gläubig, aber am Karfreitag gibt es bei meiner Familie traditionell Fisch. Das schöne daran ist, dass ich mich nicht darum kümmern muss. Hier führt meine Mama das Küchenregiment. Ich helfe zwar wirklich gerne aber ganzer toter kalter Fisch mit Kopf und Augen mag ich nicht so gerne anpacken. Das Beste ist, Mama bereitet ihn nicht nur zu sondern filetiert und nimmt ihn auseinander, so dass ich nur mein Teller hinreichen muss. Es ist ja nicht so, dass ich mich völlig aus der Küche verziehe aber es ist ja schön auch mal bekocht zu werden 😀

Ein ganzer Fisch wie eine Lachsforelle ist fast schon einfacher zuzubereiten als z.B. ein küchenfertiges Fischfilet. Die Garzeit ist zwar wesentlich länger aber die Gefahr den zu versauen ist eigentlich nicht so hoch. Ein Filet kann z.B.  ganz schnell trocken werden, aber Fisch im Bratschlauch oder in Alufolie gehüllt zubereitet gelingt eigentlich immer.

lachsforelle

Bei ganzen Fischen finde ich es oft schwierig einzuschätzen wie viel Fisch man z.B. für 4 Personen braucht. Mamas Tipp für 4 Personen einen 1/2 Meter 😉 welches ungefähr 1,5kg entspricht. Einfacher hingegen ist die Wahl der Gewürze und Kräuter: Salz, Pfeffer, Dill, Petersilie, Knoblauch und natürlich Zitrone. Bei der Zubereitung im Ofen darf auch Butter nicht fehlen.

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Ein genaues Rezept habe ich leider nicht für euch vielmehr eine Art „Gebrauchsanweisung“:

1 Lachsforelle (ca. 1,5kg)

Salz & Pfeffer

Dill & Petersilie feingehackt

Knoblauch

1-2 Bio Zitronen

Butter

Die Lachsforelle abspülen, trocken tupfen und auf ein langes Stück Alufolie legen. Das innere vom Fisch mit Salz, Pfeffer und den fein gehackten Kräuter würzen. Hier an besten noch ein paar helfende Hände dazu nehmen, sonst flutscht der Fisch von der Arbeitsfläche.

Den Knoblauch grob hacken und in den Fisch geben. Die Zitrone heiß abspülen, in Scheiben schneiden, halbieren und ebenfalls in den Fisch geben. Die Butter klein würfeln und ein paar in den Fisch und den Rest auf den Fisch verteilen.

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Die Alufoile zu einem Päckchen gut verschließen und bei 100°C ca. 2 Std in Backofen ziehen lassen. Wenn er noch nicht gar ist (Druckprobe) eine weitere 1/2 Std bei 150°C

Den Fisch vorsichtig aus der Folie heben. Den entstandenen Sud in einem Topf geben und mit einem guten Schuß Weißwein aufkochen. Sahne und noch ein paar Kräuter hinzugeben und abschmecken. Kurz köcheln lassen bis die etwas eindickt. Fertig.

Bei uns wurde die Lachsforelle mit Pellkartoffeln und Salat serviert. Falls was übrig bleibt, der Fisch schmeckt auch gut kalt zum Frühstück.

Ich wünsche euch schöne Feiertage und viel Spaß beim Nachkochen.

Krustenbraten

Es ist zwar immer noch kalt draußen, aber ich halte an meine „Frühlingsgefühle“ fest und habe gute Laune. Meine gute Laune hat mich auch heute morgen aus dem Bett und auf den Markt getrieben um frisches Gemüse für den heutigen Festschmaus zu besorgen: Krustenbraten mit Dunkelbiersauce und selbstgemachte Semmelknödel. Normalerweise passt Krustenbraten eher in die Herbst/Wintermonate, aber durch die Beigabe von Bärlauch zu den Semmelknödel und die dazu gereichten glasierten Möhrchen, habe ich beschlossen, dass es ein Frühlingsmenü ist. Außerdem haben wir ja noch keine 15-20°C draußen 😉

Krustenbraten mit Biersauce ist zwar ein traditionelles Bayrisches Gericht, aber es hat bei uns in Aachen schon fast eine eigene Geschichte. Nun das ist vielleicht etwas Übertrieben, aber das Gericht hat seit meinem Studium hier einen festen Platz auf der Speisekarte und war auch immer ein besonderer Anlass die Freunde und Kommilitonen zusammen zu trommeln.

Seit je her ist mein BBF (Bayrischer-Bester-Freund) Michi für die Knödel zuständig, egal ob Kartoffel oder Semmelknödel. Ein genaues Rezept hat er eigentlich nie, aber ich habe ihn heute mal genauer über die Schulter geguckt und ihn Bärlauch statt Petersilie zum verarbeiten gegeben. Leider war nicht genug Milch zum einweichen da, aber ein Knödelmaster 😉 weiß sich zu helfen. Die fertigen Knödel waren wirklich Saulecker! Wer allerdings nicht so sehr auf den Geschmack von Knoblauch steht, sollte sich mit dem Bärlauch zurückhalten.

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Wer hier in NRW Krustenbraten oder Schweinebraten mit Schwarte kauft, sollte darauf achten, dass es nicht gepökelt ist. Diesen Fehler haben wir auch schon mal gemacht und waren etwas enttäuscht als der Braten dann wie Kassler und nicht wie Schweinebraten geschmeckt hat.

Beim Krustenbraten habe ich mir Hilfe von der LandfrauenKüche geholt. Aber die angegebenen 2,5-3 Std. sind definitiv zu lang. Meine Sauce würde auch ziemlich dickflüssig (siehe Bild), also etwas mehr Fleisch-/Gemüsebrühe zum nach gießen bereithalten. Ein weiter Tipp: zum einschneiden der Schwarte braucht man ein wirklich scharfes Messer! Dabei aber nicht in das Fleisch oder zu Tief in den Speck schneiden.

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Krustenbraten mit Dunkelbiersauce (adaptiert: LandfrauenKüche)

  • 1,5kg Krustenbraten (Schweinebraten mit Schwarte)
  • 300g Möhren
  • 200g Sellerie
  • 3 Zwiebeln
  • 3EL Schweineschmalz
  • 1 TL Zucker
  • 2 Zweig Rosmarin
  • 2-3 Zweige glatte Petersilie (etwas weniger als ein 1/2 Bund)
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1/2L Fleisch oder Gemüsebrühe (ggf. etwas mehr zum nach gießen)
  • 1/8L Dunkelbier
  • 2 EL  Honig
  • Für die Sauce zusätzlich noch Fleisch-/Gemüsebrühe oder Wasser & Dunkelbier

Den Backofen auf 160°C vorheizen.

Selerie, Möhren, Zwiebeln putzen, schälen und grob würfeln. Die Schwarte mit einem scharfen Messer rautenförmig einschneiden. Dabei nicht in das Fleisch schneiden! Mit Salz und Pfeffer einreiben und in einem Bräter auf der Fleischseite im Schweineschmalz anbraten. Das Gemüse dazugeben und kurz mit rösten.

Die Kräuter waschen, trocken schütteln, ggf. grob zerteilen und mit in dem Bräter geben. Das Tomatenmark ebenfalls in den Bräter geben und kurz rösten. Mit der Fleischbrühe ablöschen. Den Braten auf mittlere Schiene ca. 2 Stunden in den Ofen geben.

Schwarzbier mit dem Honig mischen. Nach 1 Stunde die Schwarte mit dem Dunkelbier-Honig mehrmals übergießen. Nach einer weiteren 1/2 Std. wiederholen. Bei jedem Vorgang die Flüssigkeit im Gemüse überprüfen, ggf. etwas Brühe nach gießen.

Den Braten aus dem Bräter nehmen und auf einem Rost im Ofen warm halten. Die Kräuterzweige aus dem Gemüse entfernen und das Ganze pürieren und durch ein feines Sieb in einem Topf streichen. Wenn die Sauce zu dick ist, mit Wasser oder Fleischbrühe und Dunkelbier strecken und aufkochen, ggf. nochmal durch ein Sieb streichen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Semmelknödel mit Bärlauch

  • 6-7 Brötchen vom Vortag
  • 200ml warme Milch
  • 1 Zwiebel
  • Ein Klacks Butter
  • 50ml Dunkelbier
  • 3 Eier
  • Bärlauch ca. 1/2 Bund
  • Salz, Pfeffer, Muskat (frisch gerieben)

Die Brötchen würfeln und in eine große Schüssel geben. Die Milch erwärmen (nicht kochen) und darüber gießen. Das ganze dann 20 Minuten quellen lassen.

Die Zwiebel fein würfeln und in etwas Butter glasig andünsten und mit dem Dunkelbier ablöschen. Etwas abkühlen lassen und mit den Brötchen gut vermengen. Ca. 10 Minuten Stehen lassen.

Die Eiern und den Bärlauch zu der Brötchenmasse geben gut durchkneten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Masse dann weitere 10 Minuten ruhen lassen.

Mit angefeuchteten Händen 5-6 Knödel formen. In einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen und Salz hinzugeben. Die Knödel dann im siedenden Wasser 20 Min. ziehen (nicht kochen!) lassen.

Die Knodel abgießen und etwas ausdapfen lassen. Sofort servieren.

Glasierte Möhren (adaptiert von Lecker.de)

  • 1 Bund Möhren (möglichst kleine)
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Zucker

Die Möhren vom Grünzeug befreien, dabei etwas Grün stehen lassen. Gut waschen und schälen.

Salzwasser zum Kochen bringen und darin die Möhren darin ca. 8 Minuten kochen. Herausnehmen und abtropfen lassen.

Die Butter in einer Pfanne schmelzen und mit dem Zucker bestreuen und kurz karamelisieren lassen. Die Möhren in der Pfanne schwenken. Servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen