Vitelotte in die Pfanne gehauen

Uwe’s Highfoodality Jahres-Blog-Event „Cookbook of Colors“ ruft im Februar „Hellblaue Gerichte“ auf den Plan. Im Vorfeld habe ich mir schon den Kopf zerbrochen welche Lebensmittel es gibt, die natürlich blau sind. Und es gibt nicht viele. Ist ja auch kein Wunder, wenn man sich mal in der Natur umschaut ist Blau (außer vielleicht bei Blumen) keine natürliche Farbe für Lebensmittel.

Wie mit jeder Regel, gibt es auch ein paar Ausnahmen, wie blauer Mais oder Schimmel-Käse (igitt – was schimmelt gehört in die Tonne ist mein Motto). Und Kartoffeln nicht zu vergessen. Zufällig hab ich ja zwei blaue Kartoffel-Sorten zuhause. Naja, nicht ganz zufällig ;-). Auf der Suche nach einem Blauen bzw. Hellblauen Gericht, habe ich bzw. werde ich mit den Kartoffeln und Zubereitungsformen mal experimentieren und berichten.

Die Kartoffeln werden zwar unter Blaue-Sorten geführt, aber die sind nicht wirklich Blau und schon gar nicht Hellblau, zumindest nicht im Rohzustand. Die „Salad Blue“ ist vielmehr Dunkelblau bis Royal Blau mit Tendenz zu Lilia und die Vitelotte (auch Trüffelkartoffel genannt) ist violett.

Der erste Versuch war ja der Blaue Mini Gratin mit der Salad Blue. Heute mal ein Versuch mit der Vitelotte als Puffer:

Zutaten (1 Pers.):

  • 1 Kartoffel, festkochend (Vitelotte)
  • 1 Eigelb
  • Frühlingszwiebel
  • Salz & Pfeffer

 

Zubereitung:

Kartoffel schälen (Handschuhe verwenden!!) und raspeln. Die Raspelmasse gut ausdrücken. Würzen. Mit dem Ei vermengen. Das weiße der Frühlingszwiebel in feine Röllchen schneiden und zu den Raspeln geben und vermengen. In einer Pfanne Öl oder Butterschmalz erhitzen und Raspelmasse hinein geben und platt drücken. Man kann die auch als große oder 3 kleinere Puffer braten. Wenn die Unterseite kross ist wenden. Auf Küchenkrepp das überschüssige Fett weg saugen lassen. Vor dem Servieren noch mit etwas von dem Grün der Frühlingszwiebel garnieren. Fertig.

Wie man auf den Bildern unschwer erkennen kann, wurde es nicht Blau. Die rohe Vitelotte farblich erinnert eher an Rotkohl/Blaukraut. Die fertigen Puffer werden dann noch dunkler. Zumindest fallen die verbrannten Stellen dann nicht mehr so auf 😉

Und wie hat es geschmeckt? Nach knusprige Kartoffel-Puffer 😉

 

Besoffene Spagetti und Grünkohl

Ich out mich mal als Rachael Ray Fan. Auf Sixx gab es eine Zeitlang ihre TV(Talk)-Show mit „Celebrities“ Interviews, sowie Tipps und Tricks zu allem was mit Haushalt, Kosmetik, Gesundheit und natürlich Essen zu tun hat. Gut, die Zielgruppe ist vielmehr die Mutti oder Hausfrau, bin zwar beides nicht (soll keinesfalls eine Wertung sein), aber die Sendung ist jedenfalls besser was das übliche deutsche nachmittags Programm hergibt – sage nur Skripted Reality.

Rachael auch Rach (wird nicht wie der „Restaurant-Aufmöbler“ ausgesprochen) genannt, bringt gerne italienisch angehauchte Rezepte auf den Tisch, welches sicherlich aus ihre Wurzeln aus Bella Italia resultiert. Berühmt wurde sie mit ihre „30 Minute Meals“. Besonders gefällt mir, dass sie bodenständige Rezepte mit einem gewissen pfiff zeigt, die leicht nachzukochen sind und nicht zu mit exotischen oder teuren Lebensmittel überladen sind.

Bei meinem lokalen Bioladen gab es frischen Grünkohl und solange es noch in Saison ist, habe ich zugelangt. Aber was machen? Auf der Suche nach eine andere Möglichkeit Grünkohl zuzubereiten, also nicht mit Kassler & Bregenwurst oder als Smoothie (*schüttel*), fiel mir wieder ein, dass Rach des Öfteren Kale (Grünkohl) angepriesen hat. Gesucht, gefunden: „Drunken Spaghetti with Black Kale„.

Pasta in Rotwein kochen? Na gut, kann man mal ausprobieren. Hier meine Abwandlung:

Zutaten:

  • frischer Grünkohl
  • Olivenöl
  • Knoblauch
  • Frühlingszwiebel
  • Bacon
  • Salz & Pfeffer
  • Parmesan
  • Rotwein (trocken)

Habe hier mal keine Mengenangaben genannt, aber für eine Person (mich) habe ich ca. 5-6 Grünkohlblätter, 1 kleine Knobizehe, 1 Frühlingszwiebel, 2 Scheiben Bacon verwendet.

Die Kochdauer der Spagetti beachten, also vorher oder während der Grünkohl Zubereitung ansetzen. Ich verwende am liebsten die dünnen Spagetti von Barilla (No.3 – 5 min Kochdauer), die gehen schnell und nehmen mehr Sauce auf ;). Der Einfachheit halber werde ich mal die Instruktion getrennt aufführen: Die hälfe des Kochwassers mit Rotwein ersetzen, etwas Salz rein und aufkochen. Spagetti nach Packungsangabe kochen. Wenn die Pasta fertig ist, nicht das ganze Wein-Wasser wegschütten, ca. eine Tasse davon auffangen.

Den Grünkohl waschen, trocken tupfen, von den Stängeln befreien und etwas klein zupfen. Die Hälfte des Bacons auf einem Backrost (mit Backblech drunter) im Ofen zubereiten. Wenn er schön knusprig ist, auf ein Küchenkrepp abkühlen lassen und in ca. 1 cm große Stückchen hacken. Zur Seite stellen. Die andere des Bacons Hälfte klein schneiden.

In einer Pfanne Olivenöl auf mittlere Stufe erhitzen, Bacon hinzufügen ca. 2-3 Min. an knuspern. Knobi fein hacken, das weiße der Frühlingszwiebel in ringe schneiden. Beide zum Bacon hinzufügen und mitbraten (ca. 1 Min.). Den Grünkohl hinzugeben, kochen (oder heißt das Dämpfen?) bis der Grünkohl weich aber noch bissfest ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. Vorsicht mit dem Pfeffer, der Grünkohl nimmt ihn sehr an (nicht jeder steht auf Pfeffer). Das Rotwein-Wasser (1 Person: 1/4 bis 1/2 Tasse)  hinzufügen ggf. nochmal kurz aufkochen.

Die Spagetti abtropfen, in die Pfanne geben und ordentlich mischen. Parmesan darüber reiben evtl. noch mal mischen. Anrichten, mit dem Ofen-Bacon bestreuen und servieren. Bon Appetit.

Ich fand’s super lecker. Auf Spagetti in Rotwein kochen wäre ich nie gekommen. Kann es wirklich weiter empfehlen und das wird es sicherlich nochmal geben bevor die Grünkohl-Saison vorüber ist.

Bilder Serie:

 

 

 

 

 

Mal was anderes

In Deutschland werden an die 150 Sorten Kartoffeln angebaut, bzw. sind zum Anbau zugelassen. Letztes Jahr wurden über 11 Tonnen des Knollengemüses geerntet. Aber mal ehrlich welche Sorten kennt man, geschweige denn hat man schon mal gegessen? Die meisten Supermärkte haben vielleicht 3-5 verschiedene Sorten. Der Klassiker Belana ist eigentlich immer dabei, manchmal gibt es auch rotschalige (k.a. welche Sorte) und Drillinge (kleine Kartöffelchen die man am besten ganz, mit Schale in die Pfanne oder Backofen schmeißt). Wenn ich im Supermarkt Kartoffeln kaufe gucke ich meist nicht welche Sorte es ist, sondern achte eher auf die Kocheigenschaft: Festkochend, Vorwiegend-Festkochend und Mehligkochend ;).
Manche Supermärkte haben auch mal Exoten, aber das ist meist Glückssache, denn diese Exoten sind teurer und Nachfrage ist nicht so hoch. Übrigens (vorsicht Klugscheißer-Anmerkung) Kartoffeln unterliegen nicht der EU-Marktordnung, somit wird der Preis von Angebot und Nachfrage bestimmt. Ich kaufe keine 5 oder 10kg Säcke, das lohnt sich für mich nicht. Somit wenn ich mal „Gourmet-Kartoffeln“ finde kaufe ich lieber die 1kg Portion und zahle mehr, bevor ich die Hälfte weg schmeiße. Außerdem probiere ich gerne mal was Neues aus. Ich könnte auch mal zum Wochenendmarkt gehen und mich dort nach anderen Sorten umsehen, aber bis ich aufgestanden und los bin ist der Markt vorbei :). Im Internet kann man ja fast alles kaufen, also wieso nicht auch Kartoffeln? Tante Google gab mir einen Tipp: kartoffel-express.de
Bei kartoffel-express.de gibt es über 30 Sorten, auch alte Sorten, sortiert nach deren Kocheigenschaft, in den Mengen von 1 – 25 kg je nach Sorte. Wenn man nicht genau weiß welche Sorte(n) man nehmen soll, gibt es schöne Probierpakete mit 3-4 Sorten zwischen ca. 5 – 11€. Die Lieferkosten sind auch in Ordnung (4,95€ bis 25kg).
Ich habe das Probierpaket Pfalz,- Heide,- Trüffelkartoffel bestellt. (Sonntagabend bestellt, Mittwoch angekommen

Ich hab irgendwie überlesen, dass das Probierpaket jeweils aus 1kg pro Sorte besteht und nicht aus 1kg für alles zusammen, d.h. hab ich auch noch zwei weitere Sorten bestellt:

Somit habe ich nun 6kg verschiedene Kartoffeln. Tja, dann muss ich mal wieder Freunde einladen 😀

Fazit: öfters mal was neues Propieren. Kartoffel-express.de empfehle ich gerne weiter. Es hat alles super schnell und unkompliziert funktioniert. Die Kartoffeln wurden super verpackt und sehen auf den ersten Blick sehr gut aus. Für alle die mal eine blaue Kartoffel essen möchten, oder schon eine lieblings „Exoten“ Sorte hat, probier’s einfach mal aus.

 

 

 

 

Einen Teller voll nur für mich

Ich liebe Garnelen, Scampi oder sonstige Meeresfrüchte. Meeresgetier macht sich besonders gut in Pil-Pil oder mit Spaghetti aglio e olio oder im Sommer vom Grill. Meine Mama macht ein super Pil-Pil und genau darauf hatte ich heute Lust. Aber wie so oft hatte ich mir das Rezept nicht gemerkt oder aufgeschrieben und mal ehrlich ist es auch ziemlich fettig. Stattdessen habe ich eine weniger fettige alternative gefunden.

Garnelen mit Knoblauch und Chili für 4 Personen:

Zutaten:

  • 1,5 EL Olivenöl
  • 4 Zehen Knoblauch (fein gehackt)
  • 2 Chilischoten (entkernt, fein gehackt)
  • 200g Garnelen (geschält, aufgetaut)
  • 3 Tomaten (entkernt, fein geschnitten)
  • 1 Paprika (in Streifen geschnitten)
  • 1 TL Brühe in 150 ml Wasser aufgelöst
  • 2 EL Petersilie (gehackt)
  • 2 EL Basilikum (gehackt)
  • 100 g Feta
  • Salz
  • Pfeffer

Öl in eine Pfanne erhitzen. Knoblauch und Chili zu geben und bei mittlere Hitze kurz anbraten. Garnelen hinzufügen und von beiden Seiten anbraten bis sie sich fester einkringeln. Alles aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Nun die Tomaten, Paprika und Brühe in die Pfanne geben und aufkochen. Die Kräuter hinzufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und unter Rühren ca. 5 Min. reduzieren lassen.

Die Garnelen wieder in die Pfanne geben und gut mit der Sauce vermengen. Feta darüber bröseln 2-3 Min. köcheln lassen. Basilikum darüber streuen und anrichten.

Die Petersilie kann man auch mit etwas Koriander ersetzen, aber nicht zu viel sonst schmeckt das leicht nach Seifenlauge. Wenn man kein Feta im Haus hat und die Sauce etwas sämiger haben möchte, einfach 1 Löffel Creme Frais oder Frischkäse unter rühren. Und was isst man dazu? Salat? Vieleicht. Auf jeden Fall Weißbrot zum auf wischen der leckeren Sauce. Ich hatte keins im Haus und extra losgehen. Wieso wenn ich doch alle Zutaten im Haus habe für Focaccia.

Focaccia ist ein italienisches Fladenbrot aus Hefeteig, mit Kräutern, Olivenöl und manchmal Käse überbacken. Es geht super einfach und schmeckt am besten frisch aus dem Ofen.

Zutaten:

  • 1 Pk. trocken Hefe
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 500g Weizenmehl
  • 1 TL Salz
  • 6 TL Olivenöl
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Rosmarin
  • 8 EL Parmesan (frisch geraspelt)
  • 1 TL grobes Meersalz

Mehl in ein Schüssel sieben und eine Mulde rein drücken. Hefe mit dem Wasser verrühren und in die Mulde geben, das Öl auch hinzugeben. Alles verkneten, bis der Teig nicht mehr am Schüsselrand klebt. Den frischen Thymian und Rosmarin fein hacken. 3/4 der Kräuter und in den Teig einkneten. Den Teig in der Schüssel in zwei Hälfen teilen. Die Schüssel abdecken und ca. 1 Std an einem Warmen Ort gehen lassen.

Auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech die erste Teighälfe zu einem Teigfladen formen und mit dem frisch geraspelten Parmesan und dem Salz bestreuen. Die zweite Hälfte darauf legen. Mit dem Finger oder Stiel eines Holzlöffels kleine Mulden in den Teig drücken und die restlichen Kräuter darauf verteilen. Ich hab noch zusätzlich etwas Fleu de Sel, sowie etwas feingehackter Knoblauch auf dem teig verteilt.

Das Ganze dann bei 200°C für ca. 25 Min. auf mittlere Schiene backen. Wenn der Teig goldbraun ist, aus dem Ofen nehmen, in Streifen schneiden und warm servieren. Wahlweise kann man den Teig auch mit etwas Olivenöl beträufeln und mit extra Parmesan bestreuen.

Leckerei aus dem Ofen

Ich liebe Kartoffeln, egal ob Folienkartoffel, Wedges, Ballonkartoffel, Rosmarinkartoffel oder Pommes. Aber nicht aus der Fritteuse (so was kommt mir nicht ins Haus!) sondern aus dem Ofen. Die Kartoffeln muss man noch nicht mal schälen und meist auch nicht vorkochen. Besonders einfach gehen Pommes:

Kartoffel waschen (oder schälen), in gleich große Stücke (wichtig!) schneiden. Stärke kurz abspülen und trocken tupfen (können die Faulen unter uns das auch weg lassen). Auf ein Backblech legen und mit etwas Öl beträufeln & Salzen. Das Blech in den Ofen (oberste Schiene) schieben und ca. 20-30 bei 200°C backen bis die Pommes schön knusprig werden. Nach der Hälfte der Zeit Pommes wenden. Fertig.

Die Amerikaner verwenden statt Öl auch gerne etwas (Öl)Backspray. Dies lässt sich leichter und gleichmäßig auf die Pommes sprühen. Dies habe ich noch nicht ausprobiert. Ich nehme am liebsten mein Knoblauch- oder Rosmarinöl. Die Pelle lasse ich auch noch dran, das gibt noch einen knusprigen Twist 😉

Hähnchen mit Pak Choi

Bevor ich zu dem Gericht in der Überschrift komme, eine kurze Geschichte wie es dazu kam.

In meiner Nachbarschaft bzw. nähere Umgebung gibt es drei kleinere Supermärkte/Discounter. Bei einem habe ich meine Wochenend-Einkaufstüten u.a. mit Obst und Gemüse vollgepackt: Äpfel, Mandarinen, Bananen, Salat, Zucchini, Paprika usw. Also die üblichen Verdächtigen. Schon seit Freitag habe ich richtig Lust auf Mangold, aber leider hatte dieser Supermarkt leider keinen nicht im Angebot. Na gut, dann halt nicht. Da ich vollgepackt und zu Fuß Einkaufen war, hatte ich keine Lust in extra dafür noch in einem anderen Supermarkt zu gehen. Zuhause angekommen und alles verstaut, freute ich mich auf einen knackigen, süß-sauren Apfel (mein liebstes Obst). Tja, das war ein Satz mit X. Der Apfel war eigentlich nur Süß und überhaupt nicht nach meinem Geschmack. So saß ich da, mit blöde Äpfel und ohne Mangold. Nochmal extra losgehen? Ja! Ich hatte so einen Heißhunger auf süß-saurere Äpfel. Schuhe an, in den Mangel geschlüpft und ab zum Bio-Laden um die Ecke. Dieser hatte leider auch keinen Mangold und die Äpfel sahen auch nicht so toll aus, also weiter zum nächsten Supermarkt. Die hatten auch kein Mangold, aber dafür gut aussehenden Äpfel, außerdem hatte ich eh was beim ersten Einkauf vergessen. Wieder ab nach Hause, wieder hingesetzt, Apfel geschält und mit Freude reingebissen… und wieder ausgespuckt. Ich hatte mich vergriffen es waren auch süße, aber dafür mehlige Äpfel (noch schlimmer!). Ich kann mir einfach die Sorten nicht merken.

Was hat das Ganze mit Hähnchen und Pak Choi zu tun? Kommt noch… Gestern Abend habe ich bei einigen Food-Blogs gesurft und bin auf Justbento.com gestoßen. Makiko Itoh widmet ihre Seite den Bento-Boxen (Japanische Lunch-Box) mit viel Hintergrundwissen, Tipps und Trick, sowie natürlich viele Rezepte. Empfehlenswert! Heute Morgen fiel mir ein, in irgendeinem Rezept (weiß nicht mehr wo) kann man Pak Choi auch mit Mangold ersetzten. Da es hier anscheinend keine Nachfrage für Mangold gibt, also Pak Choi. Ich hatte sowieso kein Sesamöl mehr, also ab zum Asia-Laden. Ich glaube hätten die kein Pak Choi wäre ich durchgedreht 😉 Glücklich verließ ich den kleinen Asia-Laden. Gegenüber ist auch ein Türkischer Supermarkt, „vielleicht haben die leckere Äpfel“ dachte ich. Dies Mal hatte ich dann den Gemüsehändler nach Rat gefragt, damit ich mich nicht wieder vergreife. Und was habe ich dort auch gefunden? Ja richtig Mangold 🙂 Ende gut, alles gut.

Nach dem Hähnchen habe ich super leckere Apfelstücke zum Nachtisch genossen. Lange Rede kurzer Sinn hier das Rezept:

Hähnchen mit Pak Choi

  • Hähnchenbrust (ca. 150-200g)
  • 1 TL Fischsauce (optional)
  • 1 TL Austernsauce (optional)
  • 1 EL Sesam
  • Knoblauch (1 Zeh fein gehackt)
  • Ingwer, frisch (ca. 1 cm breit, fein gehackt oder gerieben)
  • 2-3 Frühlingszwiebel (je nach dicke, geschnitten)
  • 10 Pak Choi Blätter (ohne Stiel)
  • Sesamöl
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Balsamico Essig

Hähnchenfilet waschen, trocken tupfen, der Länge nach halbieren und in Streifen schneiden. In einer Schüssel Fischsauce, Austernsauce und Sesam mischen. Hähnchen darin kurz marinieren (optional). In einer Pfanne Sesamöl erhitzen und Hähnchen anbraten (3-4 Min.). Ingwer und Knoblauch kurz mit braten (Ca. 30 Sek.). Die Pak Choi Blätter und Frühlingszwiebel in die Pfanne geben, Deckel drauf und kurz dünsten (2-3 Min) bis die Blätter etwas einfallen (ähnlich wie Spinat) sind. Sojasauce und Balsamico und wahlweise Petersilie (ich hatte keinen) hinzufügen kurz um rühren. Servieren.

Wer es etwas scharf mag kann natürlich auch etwas Chili, frische oder Chiliflocken hinzufügen. Die schwarzen Punkte im Bild ist nicht verbrannter Koblauch, sondern schwarzer Sesam 🙂

Nachtrag für WW’ler: mit 150g Hähnchen & 5 EL Reis = 7PP