Smoothiepulver von Lebepur

Auf meiner verzweifelten online suche nach gefriergetrocknete Früchte bin ich auf Lebepur gestoßen. Lebepur ist ein kleines Startup aus Berlin, welches sich das pure Leben mit gesunden Smoothies auf die Fahne geschrieben hat. Ihre Smoothies kommen aber nicht in Flaschen daher, sondern als Frucht und Obst pur in Pulverform.

Im Angebot gibt es drei Obst und Gemüse Mischungen in 200g Packung zu je 9,90€:

  • „Himbeere Pur“ besteht wie der Name schon sagt zu 100% aus gefriergetrocknete, fein gemahlene Himbeeren.
  • Die „Rote Beete Beeren“-Mischung enthält Rote Beete (20%), Himbeeren (30%), Äpfel (30%) und Erdbeeren (20%).
  • Die dritte Mischung „Apfel Kiwi“ besteht aus 5 Äpfel (40%), 4 Birnen (30%), 5 Kiwis (20%), 45 Blätter Spinat (5%) und zwei Stangen Sellerie (5%).

Alle drei Mischungen sind (laut Webseite) 100 % fein gemahlenes Obst und Gemüse gefriergetrocknet, ohne Zusatzstoffe, Reich an sekundären Pflanzenstoffen + Vitaminen, kalorienarm und ballaststoffreich, für die vegane Ernährung geeignet und aus kontrolliert biologischem Anbau. Eine Packung ergibt ca. 10 Smoothies (1,00 Euro/Smoothie).

Bestellt hatte ich je eine Packung „Himbeere Pur“ & „Apfel Kiwi“. Die Rote Beeren Mischung ist nicht in meinem Einkaufskorb gelandet, wegen der Rote-Beete.

Aufgrund des anscheinend unerwarteten Andrangs verzögerte sich die Auslieferung, aber nach 4 Wochen hatte ich endlich meine Pulver-Smoothie-Päckchen zu Hause.

Als erstes habe ich mir gleich einen Himbeer-Smoothie nach Packungsangabe (3 EL auf 200ml) gemischt. Riecht nach Himbeere, sieht aus wie Himbeere und schmeckt auch nach Himbeere. Für mein Geschmack leider zu sehr. Versteht es nicht falsch es war gut und sehr himbeerig, aber für mich einfach zu sauer. Ich habe es zurück in den Mixer gegossen und eine halbe Banane hinzugefügt, das hat es verbessert aber erst mit einer ganzen Banane war die richtige Menge Süße erreicht um die Säure auszubalancieren.

Jetzt zu der „Apfel-Kiwi“-Mischung. Auf diese war ich sehr gespannt, denn die Mischung hörte sich sehr lecker an, ich mag Äpfel sehr und Spinat gibt es auch des Öfteren in meinen Smoothies. Nur mit dem Sellerie hatte ich etwas bedenken, aber da nur so wenig (5%) in der Mischung ist, dachte ich vielleicht passt es. Fehlanzeige. Apfel und Kiwi kann man raus schmecken, aber der Sellerie ist einfach zu dominant und überdeckt alles, auch wenn man noch eine Banane hinzufügt. Es schmeckt nicht schlecht, aber ich habe geschmacklich Apfel-Kiwi erwartet und nicht Sellerie-Apfel-Kiwi.

Fazit

Insgesamt sind diese Lebepur Smoothies eine gute Sache. Die Packung mit einem „Handshaker“ oder kleiner Mixer im Büro deponiert und man hat immer einen Gesundheitsshot zur Hand und man so kommt man auch leicht auf die empfohlene 5 Portionen Obst/Gemüse pro Tag.

Einen Himbeere Pur Smoothie werde ich zwar nicht nochmal machen, aber ein EL davon werde ich sicherlich zu meinem Obst-Smoothies hinzufügen, oder das Pulver zu Backen verwenden z.B. für Himbeere Macarons.

Die Apfel Kiwi Mischung werde ich nicht wieder bestellen, aber die Packung werde ich dennoch aufbrauchen. Da ich jetzt weiß wie es schmeckt, werde ich es bestimmt mit anderen Obst oder Gemüse Komponenten nach meinem Gusto mixen. Oder mit einem Schuss Sahne als schnelle Suppe aufkochen, mal sehen. Vielleicht bin ich zu sensitiv gegenüber dem Geschmack von Sellerie, aber jeder sollte es selbst mal ausprobieren.

Mal sehen welche Geschmacks-Mischungen sich das Lebepur-Team als nächstes ausdenkt. Trotz allem werde ich bestimmt die ein oder andere neuen Geschmacksrichtungen bestellen und ausprobieren.

Update April

Kennt Ihr das „Cookbook of Colors“? Seit Januar ruf Uwe von Highfoodality jeden Monat eine neue Farbe aus und der April war Rosa. Wie in den vergangenen Monaten habe ich natürlich auch mitgemacht, eingereicht wurde mein Rharbarbarsirup und die rosa gebratene Entenbrust mit Erdbeer-Balsamico Sauce.

Leider hatten meine vorherigen Einreichung es nicht in die engere Auswahl geschafft, aber nicht schlimm denn das Experimentieren und Ausprobieren war die eigentliche Belohnung, sowie die super netten Kommentare von Uwe. Aber jetzt steht mein Rharbarbersirup mit anderen tollen rosafarbenen Gerichten und Getränke in der engeren Auswahl. Juhu *freu*… also schaut mal bei Highfoodality vorbei und votet (für mich oder) für euer Lieblings Rezept.

Last but not least… ganz herzlichen Dank an Uwe! Nicht nur für die Auswahl, sondern für die ganze Mühe die er sich gibt mit der Auswahl/Vorstellung der Einreichungen, die Kommentare zu jedem Gericht. Ich bin wirklich gespannt auf das Cookbook of Colors, auch wenn ich es diesmal nicht schaffe.

Also wenn Ihr auch Lust habt mitzumachen, der Mai ist Hellgrün und vielleicht werden dieses mal 100 (Einreichungen) geknackt.

Hilfe Besuch kommt

Was macht man wenn sich Besuch zum Kaffee ankündigt und man kein Kuchen im Haus hat? Man mixt schnell ein sommerliches Dessert zusammen…

Griechischer-Joghurt mit Erbeerpüree auf Amarettini (4 Portionen)

  • 300g Erdbeeren (TK)
  • 1 TL Zitronensaft Konzentrat (Hitchcock)
  • 40g Gelier Zauber (Diamant)
  • 60g Amarettini
  • 450 Griechischer Joghurt (Natur)

Die gefrorenen Erdbeeren in einem Topf auf mittlere Hitze auftauen und pürieren. Zitronensaft hinzugeben. Abkühlen lassen, ggf. im Froster. Den Gelierzucker (Gelier Zauber) mit dem Pürierstab rein mixen. Die Amarettini klein bröseln und auf 4 Weckgläser verteilen und fest andrücken. Hilfreich ist hierbei ein Capi-Stößel. Den Joghurt abwechselnd mit dem Erdbeerpüree in die Gläser schichten. Die oberste Schicht mit Amarettini-Brösel bestreuen. Bis zum Servieren kalt stellen.

Am besten schmeckt es gut durchgemischt, aber das sieht ja nicht so appetitlich aus 😉 Ach so… von dem Erdbeerpüree beleibt etwas über, ca. 4 EL. Das kann man später z.B.  mit etwas Vanilleeis oder auch pur wech löffeln.

Und was macht Ihr wenn sich unerwartet Besuch ankündigt?

Post aus Ihrer Küche

Heute Morgen wurde ich unsanft von meiner Haustürklingel aus dem Schlaf gerissen. Mit dem Gedanken „Oh man, wer ist das denn“ bin ich zur Gegensprechanlage gestolpert und habe ein Hallo in die Uralte Anlage gequakt. „Ich habe ein Paket für Sie!“. Als ich auf den Summer drückte, fiel es mir ein: „Post aus Priscillas Küche“. Sofort war ich hell wach, sprang in meine Jogginghose und eilte mit original Bedhead dem Postboten die hundert Treppen entgegen. Da hielt ich nun mein Schoko-Päckchen in den Händen, riss ungeduldig das Packpapier ab, welches Priscilla liebevoll mit „Post aus meiner Küche“ gestempelt hat und öffnete es.

Darin waren weitere kleine Bunte Päckchen und eine Rolle. Vorsichtig holte ich eines nach den anderen raus und stellte es vor mir. Die einzelnen Sachen waren so schön verpackt, dass ich erst einmal einige Minuten davor saß und Sie bewundert habe, fast wie ein Kind an Weihnachten. Vorsichtig nahm ich das Bändchen der Rolle ab und las Priscillas lieben Brief.

Über die lieben Worte und auch dass nicht nur sie, sondern auch ihre ganze Familie das Schoko-Granola so toll fanden, habe ich mich sehr gefreut. Ich glaub ich saß davor mit einem Grinsen im Gesicht. Fast zaghaft nahm ich eines der Päckchen in die Hand und öffnete es vorsichtig. Zum Vorschein kamen süße Brownies in Gugli Form. Auf dem Glas mit Schokosauce stand, dass sie über (oder heißt das auf) die Brownies super lecker sei.

Das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen! Schnell in die Küche gehüpft und mir eine Tasse Kaffee gemacht, eines der Guglis auf ein Teller gelegt und mit der Schokosauce übergossen. Mmmh Schokolade zum Frühstück :D. Ich sag euch Ober-Lecker!

Noch während ich die Krümel vom Teller geleckt habe, habe ich Priscilla eine Email geschrieben und mich für das tolle Päckchen bedankt. Ich muss mich echt zusammenreißen die Anderen nicht auch gleich wegzuputzen, aber ich werde die nachher mit meinen besten Freunden teilen, dann aber die Schokosauce vorher etwas erwärmen.

Das Rezept für die Brownies und Schokosauce möchte ich euch auch verraten:

Brownies:

  1. 200g Schokolade mit 130g Butter im Wasserbad schmelzen.
  2. 140g Mehl mit 1/2 TL Backpulver mischen und sieben.
  3. 210g Zucker mit 3 Eiern und 1 Pck. Vanillezucker schaumig rühren.
  4. Alle 3 (o.g.) Schritte zusammenfügen. Nach Belieben gehackte Schoki oder Nüsse dazugeben
  5. Bei 160°C 20 Minuten backen.

Schokosauce:

300ml Sahne, 150g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker und 50g Butter kurz aufkochen, dann 75g Schoki einrühren.

Einen ganz lieben Dank an meine Schokotauschpartnerin und auch an die „Drei von der Post“. Ich bin mal gespannt was sie sich für das nächste Mal ausdenken. Wenn Ihr auch bei der nächsten Aktion mitmachen wollt schaut einfach bei „Post aus meiner Küche“ vorbei.

Foto-Fragen-Freitag

Bei Steffi (Ohhh…Mhhh…) und Okka (Slomo) gibt es den Foto-Fragen-Freitag. Es werden 5 Fragen gestellt, die mit Fotos beantwortet werden sollen. Ich finds witzig und ihr bekommt auch mal mehr Infos über mich 😉

Dein Urlaub dieses Jahr?“

„Dein Parfum?“

„Was tut dir gerade gut?“ vom leckersten Eisladen der Stadt

„Deine Farbe?“

„Die schlimmste Fernsehsendung, die du gern guckst?“ Ich steh aber dazu 😉

Jetzt seid ihr dran! Schaut auf jeden fall bei Ohhh…Mhhh… vorbei, dort findet ihr viele schone Sachen, nicht nur Foto-Fragen-Freitag-Posts 😀

Für die nervöse Braut

Eine sehr liebe Kommilitonin von mir heiratet diesen Samstag. Inspiriert von der „Post aus meiner Küche“-Aktion, habe ich für Sie auch ein kleines Päckchen vorbereitet. Der Inhalt war natürlich auch Schokoladig, denn Schokolade hilft ja bekanntlich auch bei Nervosität 😉 Eine nicht seltene Erscheinung bei Heiratswilligen.

Schokolade ist wahrlich ein Zaubermittel. Bei Wikipedia werden folgende positive Wirkungen aufgeführt:

Positive Wirkungen

Ungesüßtes Kakaopulver enthält 1 bis 3 Prozent Theobromin, das chemisch dem Koffein ähnlich ist. Es wirkt auf den Organismus mild und dauerhaft anregend und leicht stimmungsaufhellend. Für Menschen ist dieser Anteil – im Gegensatz zu Hunden, Katzen und Pferden – ungefährlich. Weitere Inhaltsstoffe, die in Zusammenhang mit der stimmungsaufhellenden Wirkung von Schokolade gebracht werden, sind unter anderem das molekulare Grundskelett des AmphetaminsPhenylethylamin, die Serotonin-Vorstufe Tryptophan, ein natürliches Antidepressivum, und das Cannabinoid Anandamid[16], letzteres ein Derivat der Arachidonsäure. Die enthaltene Menge Anandamid ist jedoch für einen merklichen Effekt viel zu gering,[17] obwohl in Schokolade zusätzlich Substanzen enthalten sind, die den Abbau hinauszögern.[18] Der stimmungsaufhellende Effekt von Schokolade ist durch die Inhaltsstoffe alleine nicht schlüssig erklärbar, sondern schließt auch psychische Einflüsse ein.[13]

Schokolade, insbesondere Bitterschokolade mit hohem Kakaoanteil, kann den Spiegel an herzschützenden Antioxidantien im Blut für einige Stunden stark anheben. Allerdings wird dieser positive Effekt bei gleichzeitigem Genuss von Milch wieder neutralisiert. Diese Tatsache führt zu der Annahme, dass der Nutzen von anderen antioxidantien-reichen Nahrungsmitteln, wie Früchten und grünem Gemüse, ebenso durch die gleichzeitige Aufnahme von Milch zunichte gemacht werden könnte. Bei dem im Falle von Schokolade und Kakao wirksamen Antioxidans handelt es sich um ein Flavonoid namens Epicatechin.[19]

Schokolade enthält über den Kakaoanteil auch N-Phenylpropenoyl-L-aminosäureamid, das sich wachstumsfördernd auf Hautzellen auswirkt und damit Wundheilung unterstützt, Hautschäden therapiert, Falten vorbeugt und das Risiko von Magengeschwüren verringert. Es gibt Hinweise darauf, dass Schokolade beziehungsweise der darin enthaltene Kakao, karieshemmende Wirkung hat.[20] Bei dem in (dunkler) Schokolade enthaltenen Theobromin handelt es sich nach einer im FASEB Journal veröffentlichten Studie aus dem Jahre 2004 möglicherweise um einen Wirkstoff zur Linderung von Hustenanfällen.[21] Allerdings ist nach Ansicht der Forscher die Theobromin-Konzentration in Schokolade viel zu gering, als dass das Naschwerk als wirksames „Hustenmittel“ in Betracht käme.

Zusammengefasst: Schokolade ist super!

Einer meiner Schoki-Experimente war Schokoladen-Himbeer-Likör. Ein Kurzer soll ja auch gegen flatternde Nerven helfen, aber dieser sollte vielleicht einen Abend vorher bzw. nicht im weißen Brautkleid getrunken werden.

Rezept (adaptiert von den Küchengöttern)

  • 50 g Vollmilch-Kuvertüre,
  • 35 g Zucker
  • 25 g Kakaopulver
  • 250 g Sahne
  • 25 g Honig
  • 150 ml Himbeer-Wodka (ca. 40 %)
  • 1 TL Himbeer-Pulver (gefriergetrocknete Himbeeren fein gemahlen)

Die Kuvertüre hacken und im heißen Wasserbad schmelzen lassen.

Zucker und Kakaopulver mischen und nach und nach 50 ml kaltes Wasser hinzufügen und gut verrühren. Die Sahne in einem Topf aufkochen lassen, den Zucker-Kakao hinzugeben und mit dem Schneebesen kräftig einrühren. Den Topf vom Herd nehmen.

Den Honig und die geschmolzene Kuvertüre zu der Sahne hinzugeben und gut vermischen. Abkühlen lassen und dabei ab und zu umrühren.

Nach dem Abkühlen den Himbeer-Wodka und Himbeerpulver zu der Schoko-Sahne hinzugeben und alles mit einem Pürierstab glatt mixen. In eine sterilisierte Flasche füllen und gut verschließen. Den Likör am besten dunkel und kühl lagern, aber nicht im Kühlschrank. Vor dem Servieren kräftig durchschütteln. Ergibt ca. 600-700ml

Himbeer-Wodka kann man auch gut selbst erstellen: Himbeeren (TK geht auch) in ein Schraub-Glas geben. Das Glas mit Wodka auffüllen, bis die Himbeeren gut bedeckt sind. Das Ganze ca. 1 Woche kühl und dunkel und einmal am Tag das Glas schütteln. Am Ende der Wartezeit den Wodka abgießen, dabei die Himbeeren leicht ausdrücken und mit Hilfe eines Kaffeefilters die Rückstände rausfiltern. In eine sterilisierte Flasche füllen. Fertig.

An gefriergetrocknetes Obstpulver ranzukommen ist gar nicht so einfach. Wenn man Glück hat findet man gefriergetrocknetes Obst in der Müsli-Abteilung von gut sortierten Lebensmittelgeschäften oder Feinkostläden. Ansonsten aus eine Packung Cornflakes das Obst raus pulen 😉 und in der Kaffeemühle oder ähnliches Feinmahlen.

Das kleine Fläschen sah in dem Päckchen so alleine aus, also musste noch etwas her…

Bei der Schokotauschaktion werden auf Pinterest alle Austauschpäckchen dokumentiert. Dort habe ich was Tolles entdeckt: Home Made Snickers. Dani von Klitzeklein (kleinaberfein) hat ihrer Tauschpartnerin eine sehr schöne und liebevoll dekorierte Dose mit selbstgemachten Snickers zugeschickt. Perfekt! dachte ich, und endlich hatte ich eine Gelegenheit gefunden die Dose Marshmallow Fluff zu verarbeiten. Zufällig hatte ich auch alle Zutaten Zuhause (was nicht immer vorkommt) und konnte gleich loslegen.

Normalerweise würde jetzt hier das Rezept stehen. Da ich es aber nicht verändert, sondern nur die Mengen halbiert habe, werde ich das Rezept nicht hier aufführen. Schaut bitte bei Dani’s Blog vorbei, das Rezept findet ihr hier. Ihr Blog ist auf jeden Fall ein oder mehrere Besuche wert.

Nach etwas über 1 ½ Stunden lag ein riesen großes Snickers vor mir. Oh man o man… super LECKER!!! Das schmeckt wie das Original nur sehr viel besser. Die Riegelchen wurden in Alufolie eingewickelt und gleich verpackt. Sonst hätte ich die vermutlich alle aufgegessen.

Nach dem Genuß kommt die Arbeit… meine Küche sah wieder aus als ob ne Bombe eingeschlagen wäre. Ich bin halt ein Chaot in der Küche. Ausserdem sehen kleine Küchen immer schnell chaotisch aus 😉 Hier der Beweis:

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Gebratener Spargel

Es ist endlich wieder Spargel Saison! Naja, der meiste Spargel den man jetzt im Supermarktregal findet kommt aus Griechenland, Spanien oder Peru, aber ich habe auch schon Deutschen Spargel gesehen. Ich konnte einfach nicht länger wiederstehen und habe gestern ein Bund in meinem Einkaufskorb gelegt. Normalerweise mag ich Spargel klassisch mit Neue Kartoffeln und Butter, aber heute war mir nach etwas anderem.

Momentan locken diverse Koch- und Frauenzeitschriften mit „Die Lieblingsrezepte der Redaktion“ oder „Ganz neue Spargel Rezepte“. Auch in der in Deutschland neu erschienen Martha Stewart Living werden ein paar Seiten dem Kaisergemüse gewidmet. Dort hat mich besonders das Rezept für gebratenen Spargel angesprochen.

Rezept adaptiert von Martha Stuart Living (Für 2 Personen)

  • ½ Bund Frühlingszwiebel
  • 2 Koteletts
  • 500g Spargel (geschält, gewaschen, geputzt)
  • ½ Zwiebel (gewürfelt)
  • 3 Möhren (geschält)
  • 10g Ingwer (geschält, in feine Streifen geschnitten)
  • 1 Knoblauchzehe (gehackt)
  • 1 kleine Chilischote (entkernt, in Streifen geschnitten)
  • Saft 1 großen Orange (ca. 100-150 ml)
  • Wasser (ca. 100 ml)
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 EL Butter
  • 4 Blätter Bärlauch

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Frühlingszwiebeln putzen, der Länge nach halbieren und in eine Feuerfeste Form legen. Die Pfanne erhitzen und die Koteletts in 1 EL ca. anbraten. Aus der Pfanne nehmen, auf die Frühlingszwiebel legen und für ca. 5 Min. in den Ofen garen. Herausnehmen und 5 Min. ruhen lassen.

Den Spargel halbieren und mit der Zwiebel in dem heißen Kotelett-Fett 5 Min. anbraten. Die Möhren mit dem Sparschäler in Scheiben hobeln und zu dem Spargel geben. Ingwer, Knoblauch und Chilishote mit dem Orangensaft und Wasser vermischen und in die Pfanne gießen. Auf die Hälfte einkochen lassen. Die Zucchini ebenfalls mit den Sparschäler hobeln. Die Scheiben halbieren, in Streifen schneiden und in die Pfanne geben. Butter zufügen, mit Salz & Pfeffer abschmecken. Die Bärlauchblätter waschen und in feine Streifen schneiden und unter dem Gemüse mischen. Mit den Frühlingszwiebeln anrichten. Etwas von dem Sud auch über das Kotelett gießen.

EDIT 29. April

Aus gegeben Anlaß hat Peter von Aus Meinem Kochtopf zum „Duell der Köpfe“  aufgerufen. Er sucht DAS beste Spargelrezept 2012, egal ob Grün, Weiß oder Violett, nur frisch muss er sein. Ich war ja so angetan von der Kombination aus Orange, Ingwer, Knoblauch, Chili und Spargel und auch weil es für mich eine Premiere war, habe ich dieses Rezept fix eingereicht. Wer sein Spargelrezept dort vorstellen möchte, oder nach Sparelrezept-Inspirationen sucht, schaut bei „Duell der Köpfe – Duell der Töpfe „. Einsendeschluss ist 25. Mai.

Blogevent Duell der Köpfe

Schokolade zum Frühstück – Post aus meiner Küche

Diese Woche ist es endlich soweit… Ich bekomme Schoki-Post!!!

Post bekommt jeder gern (außer vielleicht Rechnungen) und Schokoladen-Post ist fast mit das schönste 🙂 Vor einiger Zeit habe euch von der Aktion „Post aus meiner Kücheberichtet.

Die „Drei Mädels von der Post“ hatten die verrückte Idee Köstlichkeiten die man in seiner Küche zaubert mit andere (völlig fremde) zu teilen und denen mit hübschen Leckereien eine Freude zu bereiten.

Am 8. April habe ich meine Tauschpartnerin in Schoki-Crime zugeteilt bekommen. Die nachfolgenden Wochen hatte nur noch Schoki im Kopf. Es wurde gerührt, gebacken, gemixt und getestet, wie sicherlich auch in über 300 andere Küchen, die an diese coole Aktion teilnehmen. Leider konnte ich nicht von meinen Experimenten berichten, denn sonst wäre die Überraschung für mein „Schleckermäulchen“ Priscilla aus dem hohen Norden futsch. Da das Päckchen heute angekommen ist, kann ich ja diesen Post veröffentlichen 😉 Ich hoffe Priscilla hat genau so viel Spaß beim auspacken und vernaschen, wie ich beim Experimentieren hatte.

Was ich alles ausprobiert habe? Hier eine kleine Auflistung:

  • Himbeer-Schoki Marmelade
  • Brombeer-Rosmarin-Schokosauce (zu Schweinefilet und Spargel…mmmh lecker)
  • Double-Choc-Cookies
  • Weißer Mocha Schokosirup (wie das von Starbucks)
  • Himbeer-Schoki-Likör
  • Schokoladensirup
  • Schoko-Granola

Ich glaube so viel habe ich mich noch nie mit Schoki auseinander gesetzt und ich habe (fast) jeden Tag ein neues Rezept gefunden, welches ich ausprobieren wollte. Wenn ihr Wissen wollt was die anderen Teilnehmer quer durch Deutschland verschickt haben, schaut bei den Mädels oder auf deren Pinterest Board „Schokoladiges“ rein. Es lohnt sich, nicht nur für Chocoholics.

Und was hat bei mir das Rennen gemacht? Ich konnte mich nicht entscheiden, aber ein Motto wurde schnell gefunden: Schokolade zum Frühstück

Was passt also zu dem Motto? Klar, Müsli und Kakao…

Schoko-Granola

Adaptiert von: Geschenkideen aus der Küche von Nicole Stich & Coco Lang

Rezept:

  • 100 g Zartbitterschokolade (70%Kakao)
  • 125 g dunkelbrauner Roh-Rohrzucker (z.B. Muscovado)
  • 50 ml Sonnenblumenöl
  • 3 EL Ahornsirup
  • 100g Mandeln (geschält, gehackt)
  • 100g Walnüsse (gehackt)
  • 350 g Basis Müsli
  • 50 g Rice Krispies oder Puffreis
  • 50 g Kokosraspel
  • 3 EL Kakaopulver
  • ½ TL gemahlener Zimt
  • 1 Prise Meersalz
  • 50g Milchschokolade (gehackt)

Zucker in 1/8 L Wasser auflösen, unter Rühren aufkochen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Topf vom Herd nehmen und Öl, Ahornsirup und Schokolade unterrühren, bis sich diese vollständig aufgelöst hat.

Restliche Zutaten vermengen und mit der Schoko-Sirup-Mischung übergießen & alles gut mischen. Auf das Blech gleichmäßig verteilen und bei Umluft 160 °C 30–40 Minuten backen, bis alles  vollständig getrocknet ist. Dabei alle 10 Minuten das Granola durchrühren, damit es einheitlich trocknet.

Aus dem Backofen nehmen und auf dem Black ganz abkühlen lassen. Für den extra Schoko-Genuss nach den abkühlen die gehackte Milchschokolade unter mischen (die Menge kann auch verdoppelt oder verdreifacht werden). In luftdicht verschlossenen Behältern aufbewahren. Ergibt ca. 750-800g

Schokoladen Sirup

adaptiert von Bravetart

Rezept:

  • 200g brauner Zucker
  • 130g Voll-Rohrzucker (Muscovado)
  • 140g Kaffee (ca. 1 Tasse)
  • 56g Kakaopulver
  • 30g Milchschokolade
  • 1/4 TL Salz
  • 28g Vanille Extrakt

Zucker, Kaffee, Kakao, Schokolade und Salz in ein mittelgroßen Topf gut vermengen und bei mittlere Hitze unter Rühren aufkochen. Sobald alles sich aufgelöst hat und etwas eingedickt ist, vom Herd nehmen und den Vanille Extrakt unterrühren. In eine sterilisierte Flasche gießen, verschließen und abkühlen lassen. Im Kühlschrank aufbewahren. Ergibt ca. 350ml

Für einen leckeren Kakao: 1-2 EL (jenach Schokogelüste)  in ein großes Glas warmer oder kalter Milch.

Dieser Sirup wird wirklich sehr dickflüssig, umsomehr wenn er im Kühlschrank steht, also kurz in ein Wasserbad gestellt und schon kann man das flüssige Hüftgold auf dein Eis, in seine Milch oder wie auf den nachfolgenden Bild zu pochierten Birnen.

Mein Soul Food

Heute war ein echt bescheidener Tag… stressig, blöd und einfach doof. Was mach ich dann? Kochen natürlich. Das lenkt ab und macht den Kopf frei. Was mir dann am meisten Hilft ist eine leckere Portion warmer Milchreis. Das erinnert mich immer an Zuhause und tröstet mich ungemein, wie echtes „Seelentröster-Essen“ eben.

Heute gab es mal eine andere Variante und zwar mit Mandelmilch, also auch für Laktoseintollerante geeignet.

Vanille-Mandelmilchreis (1-2 Portion, je nach Tröstungsgrad 😉 )

Zutaten:

  • ½ L Milch
  • 20g Vollrohrzucker
  • ½ Vanilleschote (ausgekratzt)
  • Prise Salz
  • 125g Rundkorn (Milch)Reis

Milch mit dem Zucker, Vanille und Salz aufkochen. Reis hinzufügen und auf niederige Hitze ca. 25-30 köcheln lassen. Gelegentlich umrührern.

Milchreis pur ist schon eine feine Sache, aber heute musste es etwas mehr sein:

Schoko-Birnen-Kompott

  • 100g Birne (geschält, entkernt)
  • 20g Vollrohrzucker
  • 25g Zartbitterschokolade

Birnen in Würfel schneiden und mit dem Zucker in einem Topf erhitzen. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, die Schoki zugeben und schmelzen lassen. Einen großzügigen Klacks auf den Milchreis geben und servieren.

Mmmmh körnig, cremig und schokoladig. Beim nächsten mal werde ich allerdings den Birnenanteil auf 150-200g erhöhen.

 

Erdbeer-Bananen-Brot

Heute ein schneller und kurzer Post. Inspiriert von Prairiesummers und weil ich so viele reife Bananen über hatte, gibt es heute Erdbeer-Bananen-Brot. Die Erdbeeren mussten ja auch weg 🙂

Original Rezept

Zutaten:

  • 125g Butter
  • 3 reife Bananen
  • 150g Erdbeeren (in Scheiben)
  • 130g Vollrohrzucker (Muscovado)
  • ½ TL Natron
  • 1 ½ TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 2 Eier
  • 180g Mehl
  • 1 TL Vanille Extrakt

Ofen auf 180g vorheizen. Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Butter und Zucker in Standrührer cremig schlagen und Bananen hinzufügen. Weiter schlagen. Eier nacheinander hinzufügen. Weiter schlagen. Vanille Extrakt hinzufügen und in Teig einarbeiten. Erdbeeren vorsichtig unter heben und in eine gefettete Kasten-Backform geben. Für ca. 60 Minuten backen. Zahnstocher-Probe machen.

Serviervorschlag: mit einem klacks griechischer Joghurt bestreichen und etwas Zimt draufstreuen.

Fazit: Lecker, nicht zu süß, fluffig, saftig! Die Erdbeeren schmeckt man leider nicht so doll raus, aber es ist ja noch nicht wirklich Erdbeer-Saison.