Frischer Pfefferminztee

Langsam wird’s draußen ja echt kalt. Da wärmt man sich ja gerne mal mit einem heißen Tee. Ich mag gerne Pfefferminztee. Wenn ich nur den Beutel-Tee habe, dann auch gerne mit einem Schuss Milch und ein Löffelchen Honig. Aber um Welten besser schmeckt frischer Pfefferminztee. Minze lässt sich auch super auf der Fensterbank oder in Kübeln auf dem Balkon züchten. Mit der Auspflanzung im Garten wäre ich vorsichtig. Viele Minzsorten verbreiten sich über Rhizomen aus und können schnell zur Plage werden.

Minze ist nicht gleich Minze. Es gibt sehr viele Sorten. Für Tee nehme ich gerne Marokkanische Minze oder Spearmint. Aber Zitronen oder Orangenminze schmecken auch sehr gut. Bei Rühlemann’s gibt es eine sehr große Auswahl. Einfach vorbeischauen und die eigene Lieblingssorte entdecken.

Frischer Minztee geht schnell und einfach:

Pro Glas eine Handvoll Minzblätter (gewaschen), eine Scheibe Ingwer (die Pelle kann dran bleiben), ein kleiner Zweig Rosmarin, etwas Zitrone und nach Belieben Honig. Das Ganze mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen. Wenn man sich gleich eine Kanne davon machen will, sollte man den Rosmarin nicht zulange mit ziehen lassen, sonst wird’s zu dominant. Lässt man den Tee länger stehen, bekommt er durch den Ingwer eine leicht scharfe Note. Bei einer Kanne verwende ich dann doch lieber ein Teeei oder Teebeutel. Gewürze rein, 5-7 Min. ziehen lassen und raus nehmen und auf einem Stövchen warm halten.

Besoffene Spagetti und Grünkohl

Ich out mich mal als Rachael Ray Fan. Auf Sixx gab es eine Zeitlang ihre TV(Talk)-Show mit „Celebrities“ Interviews, sowie Tipps und Tricks zu allem was mit Haushalt, Kosmetik, Gesundheit und natürlich Essen zu tun hat. Gut, die Zielgruppe ist vielmehr die Mutti oder Hausfrau, bin zwar beides nicht (soll keinesfalls eine Wertung sein), aber die Sendung ist jedenfalls besser was das übliche deutsche nachmittags Programm hergibt – sage nur Skripted Reality.

Rachael auch Rach (wird nicht wie der „Restaurant-Aufmöbler“ ausgesprochen) genannt, bringt gerne italienisch angehauchte Rezepte auf den Tisch, welches sicherlich aus ihre Wurzeln aus Bella Italia resultiert. Berühmt wurde sie mit ihre „30 Minute Meals“. Besonders gefällt mir, dass sie bodenständige Rezepte mit einem gewissen pfiff zeigt, die leicht nachzukochen sind und nicht zu mit exotischen oder teuren Lebensmittel überladen sind.

Bei meinem lokalen Bioladen gab es frischen Grünkohl und solange es noch in Saison ist, habe ich zugelangt. Aber was machen? Auf der Suche nach eine andere Möglichkeit Grünkohl zuzubereiten, also nicht mit Kassler & Bregenwurst oder als Smoothie (*schüttel*), fiel mir wieder ein, dass Rach des Öfteren Kale (Grünkohl) angepriesen hat. Gesucht, gefunden: „Drunken Spaghetti with Black Kale„.

Pasta in Rotwein kochen? Na gut, kann man mal ausprobieren. Hier meine Abwandlung:

Zutaten:

  • frischer Grünkohl
  • Olivenöl
  • Knoblauch
  • Frühlingszwiebel
  • Bacon
  • Salz & Pfeffer
  • Parmesan
  • Rotwein (trocken)

Habe hier mal keine Mengenangaben genannt, aber für eine Person (mich) habe ich ca. 5-6 Grünkohlblätter, 1 kleine Knobizehe, 1 Frühlingszwiebel, 2 Scheiben Bacon verwendet.

Die Kochdauer der Spagetti beachten, also vorher oder während der Grünkohl Zubereitung ansetzen. Ich verwende am liebsten die dünnen Spagetti von Barilla (No.3 – 5 min Kochdauer), die gehen schnell und nehmen mehr Sauce auf ;). Der Einfachheit halber werde ich mal die Instruktion getrennt aufführen: Die hälfe des Kochwassers mit Rotwein ersetzen, etwas Salz rein und aufkochen. Spagetti nach Packungsangabe kochen. Wenn die Pasta fertig ist, nicht das ganze Wein-Wasser wegschütten, ca. eine Tasse davon auffangen.

Den Grünkohl waschen, trocken tupfen, von den Stängeln befreien und etwas klein zupfen. Die Hälfte des Bacons auf einem Backrost (mit Backblech drunter) im Ofen zubereiten. Wenn er schön knusprig ist, auf ein Küchenkrepp abkühlen lassen und in ca. 1 cm große Stückchen hacken. Zur Seite stellen. Die andere des Bacons Hälfte klein schneiden.

In einer Pfanne Olivenöl auf mittlere Stufe erhitzen, Bacon hinzufügen ca. 2-3 Min. an knuspern. Knobi fein hacken, das weiße der Frühlingszwiebel in ringe schneiden. Beide zum Bacon hinzufügen und mitbraten (ca. 1 Min.). Den Grünkohl hinzugeben, kochen (oder heißt das Dämpfen?) bis der Grünkohl weich aber noch bissfest ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. Vorsicht mit dem Pfeffer, der Grünkohl nimmt ihn sehr an (nicht jeder steht auf Pfeffer). Das Rotwein-Wasser (1 Person: 1/4 bis 1/2 Tasse)  hinzufügen ggf. nochmal kurz aufkochen.

Die Spagetti abtropfen, in die Pfanne geben und ordentlich mischen. Parmesan darüber reiben evtl. noch mal mischen. Anrichten, mit dem Ofen-Bacon bestreuen und servieren. Bon Appetit.

Ich fand’s super lecker. Auf Spagetti in Rotwein kochen wäre ich nie gekommen. Kann es wirklich weiter empfehlen und das wird es sicherlich nochmal geben bevor die Grünkohl-Saison vorüber ist.

Bilder Serie:

 

 

 

 

 

Mal was anderes

In Deutschland werden an die 150 Sorten Kartoffeln angebaut, bzw. sind zum Anbau zugelassen. Letztes Jahr wurden über 11 Tonnen des Knollengemüses geerntet. Aber mal ehrlich welche Sorten kennt man, geschweige denn hat man schon mal gegessen? Die meisten Supermärkte haben vielleicht 3-5 verschiedene Sorten. Der Klassiker Belana ist eigentlich immer dabei, manchmal gibt es auch rotschalige (k.a. welche Sorte) und Drillinge (kleine Kartöffelchen die man am besten ganz, mit Schale in die Pfanne oder Backofen schmeißt). Wenn ich im Supermarkt Kartoffeln kaufe gucke ich meist nicht welche Sorte es ist, sondern achte eher auf die Kocheigenschaft: Festkochend, Vorwiegend-Festkochend und Mehligkochend ;).
Manche Supermärkte haben auch mal Exoten, aber das ist meist Glückssache, denn diese Exoten sind teurer und Nachfrage ist nicht so hoch. Übrigens (vorsicht Klugscheißer-Anmerkung) Kartoffeln unterliegen nicht der EU-Marktordnung, somit wird der Preis von Angebot und Nachfrage bestimmt. Ich kaufe keine 5 oder 10kg Säcke, das lohnt sich für mich nicht. Somit wenn ich mal „Gourmet-Kartoffeln“ finde kaufe ich lieber die 1kg Portion und zahle mehr, bevor ich die Hälfte weg schmeiße. Außerdem probiere ich gerne mal was Neues aus. Ich könnte auch mal zum Wochenendmarkt gehen und mich dort nach anderen Sorten umsehen, aber bis ich aufgestanden und los bin ist der Markt vorbei :). Im Internet kann man ja fast alles kaufen, also wieso nicht auch Kartoffeln? Tante Google gab mir einen Tipp: kartoffel-express.de
Bei kartoffel-express.de gibt es über 30 Sorten, auch alte Sorten, sortiert nach deren Kocheigenschaft, in den Mengen von 1 – 25 kg je nach Sorte. Wenn man nicht genau weiß welche Sorte(n) man nehmen soll, gibt es schöne Probierpakete mit 3-4 Sorten zwischen ca. 5 – 11€. Die Lieferkosten sind auch in Ordnung (4,95€ bis 25kg).
Ich habe das Probierpaket Pfalz,- Heide,- Trüffelkartoffel bestellt. (Sonntagabend bestellt, Mittwoch angekommen

Ich hab irgendwie überlesen, dass das Probierpaket jeweils aus 1kg pro Sorte besteht und nicht aus 1kg für alles zusammen, d.h. hab ich auch noch zwei weitere Sorten bestellt:

Somit habe ich nun 6kg verschiedene Kartoffeln. Tja, dann muss ich mal wieder Freunde einladen 😀

Fazit: öfters mal was neues Propieren. Kartoffel-express.de empfehle ich gerne weiter. Es hat alles super schnell und unkompliziert funktioniert. Die Kartoffeln wurden super verpackt und sehen auf den ersten Blick sehr gut aus. Für alle die mal eine blaue Kartoffel essen möchten, oder schon eine lieblings „Exoten“ Sorte hat, probier’s einfach mal aus.

 

 

 

 

Hüftgold

Der Schnee diesen Winter lässt ja auf sich warten, zumindest hier im „Flachland“. Der Schneeregen von vorgestern zählt nicht. Zumindest habe ich bei diesen fast schon Frühlingstemperaturen die Möglichkeit mir Schnee auf meinen Dessert-Teller zu zaubern. Schnee weiße (Schoko) Creme mit Erdbeersauce. Schneeweiß und Rosenrot. Hätte jetzt eigentlich richtig Lust auf dem Sofa zu lümmeln und alte Märchen zu gucken. Wieso zeigen sie so was eigentlich nur zu Weihnachten? Naja, Ostern ist ja auch bald und da holen die TV-Sender hoffentlich nicht nur diese schrecklichen Jesus-Dramen, sondern auch die guten alten Märchen wieder aus der Mottenkiste.

Dieses Schoko-Dessert ist bei meiner Familie der Renner und gibt es meist auf jeder Familienfeier. Das super einfache Rezept stammt von meiner Tante. Wo sie es her hat? Keine Ahnung. Auf jeden Fall ist es nicht etwas was man jeden Tag oder jede Woche essen sollte, weil es wie der Titel sagt Hüftgold ist. Am besten man macht es nur wenn man Gäste hat, sonst könnte es passieren, dass die Schlüssel plötzlich leer ist und man mit einem leichten Zuckerschock durch die Bude spring. Aber man gönnt sich ja sonst nichts 😉

Das Rezept ist ein 1:1 Rezept. Die Zutaten werden zu gleichen Teilen verwendet. Daher ist es seh einfach das Dessert für 1 oder für 10 zuzubereiten.

Zutaten für 4 Personen:

  • 200g weiße Schokolade
  • 200g Quark
  • 200g Sahne (kalt!)

Für die Sauce

  • 500g Erdbeeren
  • Wasser
  • Erdbeersirup

Die weiße Schokolade klein hacken und im Wasserbad schmelzen. Am besten eine Metallschüssel verwenden.

Die aufgelöste Schokolade etwas abkühlen lassen. Den Quark hinzufügen und gut durchmischen, bis eine homogene Masse entsteht 😉 Meine Tante nimmt eigentlich Schmand, aber ich hatte keins im Haus

Die Sahne aufschlagen und unter der Masse heben. Min. 1 Std, besser länger kalt stellen.

Ich hab heute bei der Sahne gepatzt und es ist mal wieder Butter entstanden. Die Sahne war zum Aufschlagen nicht kalt genug und ich hab eine zu hohe Geschwindigkeit beim Handmixer verwendet. Statt Sahne kann man vielleicht auch Eischnee verwenden, ca. 6 Eier würde ich schätzen. Vorsichtig unterheben und am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen. Dann wirds sicherlich mehr wie eine Mousse statt Creme. Werde es das nächste Mal ausprobieren.

Noch einfacher geht die Erdbeersauce. Erdbeeren mit etwas Wasser in den Mixer pürieren. So viel Wasser hinzufügen bis zur gewünschten Konsistenz. Die sollte aber nicht zu flüssig werden. Wenn man TK Erdbeeren verwendet sollte man am besten die Erdbeeren vorher auftauen oder zumindest antauen lassen, sonst hat man eher Sorbet. Wenn die Sauce zu sauer ist ein Schuss Erdbeersirup hinzufügen. Aber nicht zu viel da die Creme schon sehr süß ist. Bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

Die Erdbeersauce neutralisiert etwas von der Süße der Creme und erinnert geschmacklich an Spagetti Eis. Ich mags am liebsten mit viel Sauce :). Kiwi- oder Mango-Sauce passt auch sehr gut.

Bei Highfoodality gibt es ja den Blog-Event „Cookbook of Colors“. Meine erste Einreichung „Maiscremesüppchen“ war eher Cremeweiß, aber dies ist wirklich fast Reinweiß. Somit fix dieses Rezept für den Monat Januar eingereicht.
HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Einen Teller voll nur für mich

Ich liebe Garnelen, Scampi oder sonstige Meeresfrüchte. Meeresgetier macht sich besonders gut in Pil-Pil oder mit Spaghetti aglio e olio oder im Sommer vom Grill. Meine Mama macht ein super Pil-Pil und genau darauf hatte ich heute Lust. Aber wie so oft hatte ich mir das Rezept nicht gemerkt oder aufgeschrieben und mal ehrlich ist es auch ziemlich fettig. Stattdessen habe ich eine weniger fettige alternative gefunden.

Garnelen mit Knoblauch und Chili für 4 Personen:

Zutaten:

  • 1,5 EL Olivenöl
  • 4 Zehen Knoblauch (fein gehackt)
  • 2 Chilischoten (entkernt, fein gehackt)
  • 200g Garnelen (geschält, aufgetaut)
  • 3 Tomaten (entkernt, fein geschnitten)
  • 1 Paprika (in Streifen geschnitten)
  • 1 TL Brühe in 150 ml Wasser aufgelöst
  • 2 EL Petersilie (gehackt)
  • 2 EL Basilikum (gehackt)
  • 100 g Feta
  • Salz
  • Pfeffer

Öl in eine Pfanne erhitzen. Knoblauch und Chili zu geben und bei mittlere Hitze kurz anbraten. Garnelen hinzufügen und von beiden Seiten anbraten bis sie sich fester einkringeln. Alles aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Nun die Tomaten, Paprika und Brühe in die Pfanne geben und aufkochen. Die Kräuter hinzufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und unter Rühren ca. 5 Min. reduzieren lassen.

Die Garnelen wieder in die Pfanne geben und gut mit der Sauce vermengen. Feta darüber bröseln 2-3 Min. köcheln lassen. Basilikum darüber streuen und anrichten.

Die Petersilie kann man auch mit etwas Koriander ersetzen, aber nicht zu viel sonst schmeckt das leicht nach Seifenlauge. Wenn man kein Feta im Haus hat und die Sauce etwas sämiger haben möchte, einfach 1 Löffel Creme Frais oder Frischkäse unter rühren. Und was isst man dazu? Salat? Vieleicht. Auf jeden Fall Weißbrot zum auf wischen der leckeren Sauce. Ich hatte keins im Haus und extra losgehen. Wieso wenn ich doch alle Zutaten im Haus habe für Focaccia.

Focaccia ist ein italienisches Fladenbrot aus Hefeteig, mit Kräutern, Olivenöl und manchmal Käse überbacken. Es geht super einfach und schmeckt am besten frisch aus dem Ofen.

Zutaten:

  • 1 Pk. trocken Hefe
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 500g Weizenmehl
  • 1 TL Salz
  • 6 TL Olivenöl
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Rosmarin
  • 8 EL Parmesan (frisch geraspelt)
  • 1 TL grobes Meersalz

Mehl in ein Schüssel sieben und eine Mulde rein drücken. Hefe mit dem Wasser verrühren und in die Mulde geben, das Öl auch hinzugeben. Alles verkneten, bis der Teig nicht mehr am Schüsselrand klebt. Den frischen Thymian und Rosmarin fein hacken. 3/4 der Kräuter und in den Teig einkneten. Den Teig in der Schüssel in zwei Hälfen teilen. Die Schüssel abdecken und ca. 1 Std an einem Warmen Ort gehen lassen.

Auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech die erste Teighälfe zu einem Teigfladen formen und mit dem frisch geraspelten Parmesan und dem Salz bestreuen. Die zweite Hälfte darauf legen. Mit dem Finger oder Stiel eines Holzlöffels kleine Mulden in den Teig drücken und die restlichen Kräuter darauf verteilen. Ich hab noch zusätzlich etwas Fleu de Sel, sowie etwas feingehackter Knoblauch auf dem teig verteilt.

Das Ganze dann bei 200°C für ca. 25 Min. auf mittlere Schiene backen. Wenn der Teig goldbraun ist, aus dem Ofen nehmen, in Streifen schneiden und warm servieren. Wahlweise kann man den Teig auch mit etwas Olivenöl beträufeln und mit extra Parmesan bestreuen.

Ein Grüner Smoothie der auch Grün wurde

Mein letzter „Grüner Smoothie“ war eher Braun als gut, aber geschmeckt hat es trotzdem. Heute gab es als morgendlicher Energie-Drink eine andere Variante, zwar auch mit Spinat und Banane aber ohne Jogurt. Hatte irgendwo gelesen, das die in den Jogurt enthaltene Milch Proteine die Aufnahme Antioxidantien in dem Spinat verhindert, so oder ähnlich. Daher gab es heut Morgen eine andere Version:

Zutaten:

  • Spinat (Iglu TK, aufgetaut)
  • 1/2 Banane
  • 100 Ml O-Saft
  • 1/2 – 1 Kaki (geschält)
  • Optional Eiswürfel

Wie immer alles in dem Mixer! Ich hab vergessen den Spinat abzuwiegen, es war 1/4 Block aus der Iglu Packung über Nacht aufgetaut. Die Banane hatte ich am Tag vorher in Scheiben geschnitten und eingefroren. Ich hatte nur eine Halbe Kaki, aber eine Ganze würde das besser abrunden. Wichtig ist auch eine wirklich reife Kaki (dunkel orange) zu nehmen, die schmecken intensiver und süßer. Dies wird ein wirklich dicker Smoothie, wer es lieber etwas flüssiger mag sollte mehr Saft oder mit Wasser und Eiswürfel strecken. Da ich nie Eiswürfel im Haus habe verwende ich gerne gefrorenes Obst.

Auf dem Bild siehts giftiger aus als er war 😉

Frühstück aus der Muffinform

Bei so einem schlechten Wetter wie heute würde mir das englische „Soul-Food“ gerade recht sein, aber für mich alleine… und dann riecht die Bude wie eine Fettpfanne. Außerdem hab ich keine Baked Beans und Pork Sausages. Ohne dies wird’s kein richtiges Breakfast. Aber Toast (leider nicht das wabblige englische), Eier und Bacon hatte ich hier. Die einfachste Variante wäre Rührei mit Bacon und Toast. Den Frühstückspeck wohl gemerkt nicht in der Pfanne sondern im Ofen gemacht. Aber darauf hatte ich keine Lust, sondern vielmehr auf ein Variante von Martha Stuart (die Amerikanische Hausfrauen Ikone schlechthin, nicht dass ich mich als Hausfrau sehe 😉 )

Bacon, Egg & Toast Cups. Das Original ist für 6 Personen, aber kann man auch gut für eine Person zubereiten.

Zutaten für 1 Portion:

  • 1 Ei
  • 1 Scheibe Toast
  • 1-2 Scheiben Frühstücksspeck
  • Butter

Eine Mulde in der Muffin-Form ausbuttern. Den Frühstücksspeck anbraten oder in den Backofen anbraten, aber nicht durchbraten, da das ganze gleich nochmal in den Ofen gehet.

Die Scheibe Toast mit dem Nudelholz (oder saubere, volle Wasser Flasche) platt rollen, halbieren und die Mulde auskleiden. Ich habe einfach von einer Toast hälfe 1/3 abgeschnitten und als „Boden“ verwendet. Die restlichen Toast darum drapiert, ggf. mit ein weiteres Stückchen geplättetes Toast die Löcher stopfen. Wichtig ist das die Toastränder über der Mulde rausragen (siehe Bild)

 

Das Toast leicht mit etwas geschmolzene Butter bestreichen und den Speck rein legen (überkreuzt wenn man 2 Stück nimmt).

Nun das Ei aufschlagen und in das Specknest legen und mit Salz & Pfeffer oder nach Wunsch würzen.

Ab in den Ofen damit, bei 180°C für 20-25 Min. backen. Nach 15 min reinschauen, falls der rauslugende Speck zu verbrennen droht, einfach mit etwas Alufolie oder Backpapier abdecken, ggfs. Hitze etwas runterdrehen. Nach 20 Min. gucken ob die Ei Konsistenz euch gefällt, falls das Eiweiß noch zu flüssig oder wabblig ist weitere 5 Min. backen. (Ich habs leider ein bisserl zulange drin gelassen, d.h. ist der Speck etwas dunkler)

Der Toast-Cup mit einem Messer vorsichtig von der Form lösen, auf ein Teller geben und sofort aufessen 🙂 Bon Appetit

 

 

 

 

 

 

Pinterest

Vielleicht ist es euch schon aufgefallen, aber ich habe nun endlich einen Pinterest Account 🙂 . Pinterest finde ich ansprechender als andere Socialbookmarks-Dienste, denn die gespeicherten Lesezeichen werden mit Bildern repräsentiert. Da ich eine gefühlte Million Bookmarks (besonders zu Rezepten) habe und der einfache Link mir meist nichts sagt, erinnern die Bilder mich wieder daran was das für Leckereien waren. Ihr könnt mich auch auf Pinterest „folgen“, dort habe ich viele meiner Netz-Funde gespeichert, die ich hoffentlich bald auch nachkochen werde, wenn die Zeit und Lust es zulässt. 🙂

Ein kleiner Nachteil gibt es bei Pinterest: man kann nur Seiten „pinnen“ wenn diese auch Bilder oder Videos enthalten.

Granatapfel

Obst ist gesund, das weiß jedes Kind. Ob der Granatapfel wirklich so eine Wunderwaffe ist, welche vor Krebs oder Herzkreislaufprobleme schützen soll, sei mal dahin gestellt. Zumindest gibt es noch keine belegbaren Studien zu diesen Aussagen. Ist ja auch egal, wenn es einem Schmeckt, oder? Die größte Herausforderung ist neben „Woran erkennt man eine reife Granatapfel?“, ist an die Samen ranzukommen, ohne sich, die Klamotten oder die Küche einzusauen. Hierzu gibt es verschiedene Techniken, aber erst einmal zu dem Grundwissen 😉

Granatäpfel beheimatet in wärmeren Gefilden, werden von September bis Dezember geerntet. Da die Granatäpfel nicht nach reifen, sollte man beim Kauf auf die Farbe der Schale achten. Gelblich-Rot bis Tief-Rot sollte diese sein, dann haben die Kerne auch eine wunderbare süß-säuerlichen Note.

Nun gut. Und wie kommt man an die Kerne ran?

  1. Aufschneiden und rausklopfen?
  2. Einritzen und aufbrechen, Körner vorsichtig mit einem Löffel auskratzen?
  3. Aufschneiden & auspressen?
  4. Frucht mit der Handfläche (etwas drück) über die Arbeitsplatte hin- und her rollen?
  5. ?

1. Ergibt eine Sauerei und dauert ewig. Vorsicht vor herumfliegenden Kernen. Die 2. Variante verhält sich fast genauso. Bei 3. wird das Aufschneiden schon zur Sauerei und dann noch in der Saft oder Zitruspresse? 4 klappt eigentlich ganz gut. Genug rollen und man hat auch gleich den Saft. Aber nicht zu viel Druck! Sonst platzt die Haut und die Wände oder Küchenzeile sehen aus wie nach einem Massaker. Bei allen oben genannten Methoden, würde ich vorsichtshalber die Küche und sich Selbst (altes Shirt, Schürze, Einmal-Handschuhe) spritzgeschützt einpacken 😉

Die meiner Meinung nach beste Methode ist die „Wasser-Methode“:

  1. Deckel und Boden abschneiden
  2. Die Haut einschneiden, aber nicht zu tief!
  3. Eine große Schüssel mit Wasser füllen und den Granatapfel unter Wasser auseinanderbrechen.
  4. Vorsichtig die Samen lösen. Diese sinken dann zum Boden und die ungenießbaren, bitteren weißen Teile treiben zur Oberfläche.
  5. Die weiße Fruchthaut abschöpfen
  6. Kerne sieben. Fertig

Eine schöne Bilderanleitung findet Ihr bei Steamykitchen.com

Das werde ich zumindest morgen mit den beiden Granatäpfeln auf dem Foto machen. Die Kleine ist eine „Standard-Große“ aus dem Supermarkt, die Größe ist vom türkischen Gemüsehändler. Mal sehen welche besser schmeckt. Was ich aus den Kernen mache, ob Saft, als Zutat zu Obst-Jogurt Salat oder zu etwas Orientalisches, weiß ich noch nicht – werde aber berichten.

Leckerei aus dem Ofen

Ich liebe Kartoffeln, egal ob Folienkartoffel, Wedges, Ballonkartoffel, Rosmarinkartoffel oder Pommes. Aber nicht aus der Fritteuse (so was kommt mir nicht ins Haus!) sondern aus dem Ofen. Die Kartoffeln muss man noch nicht mal schälen und meist auch nicht vorkochen. Besonders einfach gehen Pommes:

Kartoffel waschen (oder schälen), in gleich große Stücke (wichtig!) schneiden. Stärke kurz abspülen und trocken tupfen (können die Faulen unter uns das auch weg lassen). Auf ein Backblech legen und mit etwas Öl beträufeln & Salzen. Das Blech in den Ofen (oberste Schiene) schieben und ca. 20-30 bei 200°C backen bis die Pommes schön knusprig werden. Nach der Hälfte der Zeit Pommes wenden. Fertig.

Die Amerikaner verwenden statt Öl auch gerne etwas (Öl)Backspray. Dies lässt sich leichter und gleichmäßig auf die Pommes sprühen. Dies habe ich noch nicht ausprobiert. Ich nehme am liebsten mein Knoblauch- oder Rosmarinöl. Die Pelle lasse ich auch noch dran, das gibt noch einen knusprigen Twist 😉