Flüssig Obst-Frühstück

Ich liebe Smoothies und finde sie als kleines Frühstück ideal. Jedoch finde ich die meisten käuflich erwerblichen Smoothies im Supermarktregal einfach zu teuer und sie enthalten meist zusätzlich Zucker.  Eigentlich bin ich kein Frühstücksmensch, aber ich versuche das gerade zu ändern, sowie auch mehr Obst und Gemüse in meine Ernährung aufzunehmen. Deswegen gab es heute einen flüssig Obst-Frühstück: Banane-Blaubeeren Smoothie

Smoothies brauchen eigentlich kein Rezept, ein Handvoll dies, eine Handvoll jenes, etwas Flüssigkeit und ein Mixer (oder Pürierstab)

Banane-Blaubeeren Smoothie

  • 1/2 Banane
  • 50 g Blaubeeren (TK)
  • 100 g Mager Naturjogurt 0,1%
  • 100 ml Orangensaft (100%)

Die Banane in Scheiben schneiden, mit den gefrorenen Blaubeeren und Jogurt in den Mixer (oder hohes Gefäß) geben und pürieren. Den O-Saft hinzugeben und kurz mixen. Fertig.

Durch die gefrorenen Blaubeeren ist der Smoothie angenehm kalt und benötigt keine zusätzlichen Eiswürfel. Den O-Saft (wie auch das Obst) kann man mit einem anderen Saft ersetzen, oder einfach weg lassen dann hat man einen leckeren Fruchtjogurt.  Ob man den Saft mir Wasser (oder Sprudel) ersetzen kann, muss man ausprobieren. Für die WW’ler unter uns, dieser Smoothie hat 2 PP.

 

Maiscrèmesüppchen

Gestern hab ich das HighFoodality Blog-Event als Anlass für meinen ersten Blog-Eintrag genommen. Auf der Suche nach einem neuen Kochbuch bin ich auf ein Rezept von André Jaeger gestoßen: Maissüppchen. Auf dem dazugehörigen Bild sah das Süppchen ziemlich weiß aus, also dachte ich das wäre doch was für den Monat Januar (Weiß).

Das Rezept ist eigentlich sehr einfach. Original Rezept von André Jaeger „Fischerzunft“:

  • 100 ml Hühnerbrühe
  • 100 ml Milch
  • 200 g Mais (Dose)
  • 100 ml Sahne
  • Salz & Pfeffer (gemahlen)
  • 30 g Butter

Hühnerbrühe und Milch mit abgetropften Mais in einem Topf aufkochen. Hitze dann reduzieren und ca. 5 Min. köcheln lassen. Topf vom Herd nehmen & Masse pürieren. Sahne hinzufügen, weitere 5 Min. köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Butter hinzufügen. Vor dem servieren nochmal kurz mit dem Pürierstab aufschäumen.

Soweit so gut… mal davon abgesehen, dass die Mengen Angaben mir doch etwas abwegig vor kamen (es sollte eigentlich 5 L Suppe dabei heraus kommen) hab ich mir die Zutaten und Anleitung kurz notiert und mich in die Küche aufgemacht. Wie sich jetzt im Nachhinein rausgestellt habe habe ich nicht alles richtig notiert:

Die Hühnerbrühe und Milch habe ich mit den Mais Körnern aufgekocht und die angegebenen 5 Min. köcheln lassen. Dann habe ich gemerkt da muss ja noch Sahne rein, also 100 ml Sahne reingekippt und das Ganze dann püriert. Achja und die Butter rein – die ganzen 30g. Entweder hatten die Körner nicht lang genug gekocht, oder mein (Zauber-)Pürierstab hat nicht genug Saft – aber es war noch störende Maiskörnchenhaut in der Suppe. Also ab ins Sieb und passieren. Das ganze nochmal kur aufgekocht und in eine Schüssel gefüllt. Und so sah das Ergebnis aus:

Vielleicht wäre ich mit dem Ergebnis zufriedener, wenn ich mich an die „Arbeitsanweisung“ gehalten hätte. Jedenfalls ist für die Menge die 30g Butter definitiv zu viel, denke 5-10g reichen völlig aus. Das Süppchen hatte einen intensiven sahnigen Maisgeschmack und hat trotz Sahne erstaunlich leicht geschmeckt. Mmmh. Ich weiß nicht was mich genau an dem Ergebnis gestört hat, vielleicht war es die m.E. zu flüssige Konsistenz oder mein schlechtes Gewissen bezüglich der Sahne. Jedenfalls hatte ich nun Hunger und das Süppchen war nicht nach meinem Gusto, aber zu wegkippen zu schade….

Kurzerhand habe ich 500g Süßkartoffel geschält, in Würfel geschnitten und weichgekocht. Als die Kartoffel schön weich waren, das Wasser abgegossen und die Hälfte der Suppe hinzu und das ganze püriert. Sehr lecker! Dazu gab es Pengasius Spießchen mit Frühlingszwibeln gebraten und Blattspinat.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Nachgekocht – Wo soll ich anfangen?

Ich habe vor Weihnachten ein sehr schönen Blog entdeckt: HighFoodality und habe auch gleich das Lebkuchenparfait mit Feigen, Rotweinsauce und Nougat-Strudel für mein Weihnachsmenu nachgekocht. Die Rotweinsauce ist einfach der Hammer!

Uwe Spitzmüller hat für 2012 ein Blog-Event „Cookbook of Colors“ ins Leben gerufen. Am Ende des Jahres soll ein Community Kochbuch (zum Download) entstehen. Der Clou: jeder Monat hat eine Farbe – d.h. die vorgeschlagenen Gerichte sollen hauptsächlich aus der vorgegebene Farbe bestehen. Die besten 3 Rezepte schaffens ins Kochbuch. Somit ergeben sich 12 Monate mit 12 Farben mit je 3 Rezepten.

Farbe des Monates: Weiß

Ich hab da eine schon Idee…