Pasta mit Pfifferlinge und Bärlauch

Pilze sind was Feines. Sie sind zwar nicht was für jeden, besonders nicht für Allergiker oder für diejenigen die sie einfach nicht mögen. Manche gehen soweit und behaupten sie wären allergisch um sich nicht jedes Mal zu rechtfertigen und wahrscheinlich auch um das heimliche Pilze untergeschoben zubekommen zu umgehen 😉

Ich mag jedenfalls Pilze, außer rohe Pilze im Salat und Champions aus der Dose. Diese glitschigen kleinen Dinger sind einfach ekelhaft.

Pfifferlinge ist eigentlich meine Lieblingssorte, besonders mit Speck und Zwiebeln. So eine Pfifferling-Pfanne kann ich auch gut nur mit etwas frisches Baguette oder Brot verputzen. Pasta und Pfifferling ist auch eine sehr leckere Combo. Was auch zufällig die neue Lecker-Ausgabe (Schinkenbandnudeln mit Pfifferlingen) zeigt. Meine heutige Variante ist allerdings mit Bacon und Bärlauch.

Ich weiß die Bärlauch Saison ist ja eigentlich schon fast vorbei, aber ich hatte ein/zwei Bund geschnittenes eingefroren.

Die Mengen im folgenden Rezept reicht für 1-2 Personen, kann aber gerne nach Gusto erhöht bzw. verringert werden. Eigentlich sollte dies auch mehr eine Rezeptinspiration als ein genues Rezept sein.

  • Pasta nach Wahl (z.B. Barilla Nr. 1)
  • 60g Bacon-Würfel (z.B. von Tulip)
  • ½ TL Fenchelsamen (Optional)
  • 200g Pfifferlinge
  • 2 Frühlingszwiebeln (in Ringe geschnitten)
  • 4-6 Blätter Bärlauch
  • Salz, Pfeffer & Öl

Pfifferling putzen, evtl. kurz waschen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Die Nudeln nach Packungsangabe zubereiten. Salz erst zum Nudelwasser hinzugeben, wenn das Wasser kocht. Kein Öl ins Wasser geben! 5-6 EL Nudelwasser auffangen.

Den Bacon in eine Pfanne anbraten und die leicht zerdrückten (z.B. im Mörser) Fenchelsamen dazugeben. Wenn der Bacon anfängt schon kross zu werden, die Pfifferlinge hinzugeben und ca. 5 Minuten weiter braten. Die Frühlingszwiebeln dazugeben. Zum Schluss der in streifen geschnittener Bärlauch in die Pfanne geben.

Das aufgefangene Nudelwasser und die Pasta zu den Pfifferlingen geben, alles gut umrühren, abschmecken und servieren.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen.

Ich will noch ne Pizza!

Es ist wieder soweit, die Essens-Lieferanten haben Hochkonjunktur! Wieso? Na, wegen der Fußball EM! Die nächsten Wochen werden Chips und Bier  und nicht zu Vernachlässigungen PIZZA die abendliche Speisepläne dominieren. Wenn Ihr allerdings keine Lust habt 2 Stunden auf dem Lieferservice zu warten, oder er nichts das nach eurem Gusto im Angebot hat, mal ganz zu schweigen von der Frische der Zutaten, habe ich was für euch! Besser als jede lauwarme und fettige Pizza die euch der Lieferservice ins Haus bringen kann:

Diese Pizza ist super lecker! Wäre ich nicht zum platzen voll gewesen, hatte ich sicherlich noch ein weiteres Stück gegessen! Der Boden schlägt die fertig-Pizza und auch Liefer-Pizza um Längen! Das Topping, also Belag ist jedem selbst überlassen. In unserem Fall gab es als Basis eine fruchtige Tomatensauce, gefolgt von Rucola, Paprikastreifen, gebratene Putenstreifen, kross gebratener Bacon in Stückchen geschnitten, Peperoni und eine Mischung aus Gouda und Buffel-Mozzarella.

Genug Selbstbeweihräucherung hier das Rezept:

Rezept Pizza-Teig

400g mehl

2 TL Salz

1 TL Zucker

1 Pck. Trockenhefe

4 EL Öl

200ml Wasser (lauwarm)

Alles zusammen zu einem Teigkneten und 30 Min an einem warmen Ort aufgehen lassen. Ausrollen und belegen.

Eine Anleitung für den Belag braucht man eigentlich nicht, aber hier kommt es dennoch. Sonst wäre der Post ja nicht vollständig 😉

½ Dose Pizza Tomaten in einem Topf geben, mit Paprikapulver, Salz, Pfeffer, Balsamico und Zucker würzen. Noch ein Schuss Olivenöl und getrocknete Kräuter dazugeben und auf kochen lassen. Alternativ: passierte Tomaten mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schmeckt nicht so gut, aber geht auch ;). Wichtig ist nur nicht zu viel Soße oder nasse Zutaten zu verwenden, sonst wird die Pizza am Rand kross und innen suppig.

Putenschnitzel in feine Streifen schneiden und anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Baconstreifen anbraten bis es schön dunkel ist und auf einen Küchenkrepp abtropfen und abkühlen lassen. Durch das „entfetten“ nach dem Braten wird der Bacon schön kross. Wer will kann den Bacon auch im Backofen zubereiten. Salat waschen und trocken. Paprika in Streifen schneiden, den Gouda reiben und Mozzarella klein krümeln.

Ich wünsche allen Fußballfans viel Spaß beim Leichenschmaus Public Viewing 😉 Falls ihr nicht wisst wer heute Spielt um 18 Uhr die Holländer gegen Dänemark und Anpfiff um 20 Uhr Deutschland gegen Portugal.

 

Frühstück aus der Muffinform

Bei so einem schlechten Wetter wie heute würde mir das englische „Soul-Food“ gerade recht sein, aber für mich alleine… und dann riecht die Bude wie eine Fettpfanne. Außerdem hab ich keine Baked Beans und Pork Sausages. Ohne dies wird’s kein richtiges Breakfast. Aber Toast (leider nicht das wabblige englische), Eier und Bacon hatte ich hier. Die einfachste Variante wäre Rührei mit Bacon und Toast. Den Frühstückspeck wohl gemerkt nicht in der Pfanne sondern im Ofen gemacht. Aber darauf hatte ich keine Lust, sondern vielmehr auf ein Variante von Martha Stuart (die Amerikanische Hausfrauen Ikone schlechthin, nicht dass ich mich als Hausfrau sehe 😉 )

Bacon, Egg & Toast Cups. Das Original ist für 6 Personen, aber kann man auch gut für eine Person zubereiten.

Zutaten für 1 Portion:

  • 1 Ei
  • 1 Scheibe Toast
  • 1-2 Scheiben Frühstücksspeck
  • Butter

Eine Mulde in der Muffin-Form ausbuttern. Den Frühstücksspeck anbraten oder in den Backofen anbraten, aber nicht durchbraten, da das ganze gleich nochmal in den Ofen gehet.

Die Scheibe Toast mit dem Nudelholz (oder saubere, volle Wasser Flasche) platt rollen, halbieren und die Mulde auskleiden. Ich habe einfach von einer Toast hälfe 1/3 abgeschnitten und als „Boden“ verwendet. Die restlichen Toast darum drapiert, ggf. mit ein weiteres Stückchen geplättetes Toast die Löcher stopfen. Wichtig ist das die Toastränder über der Mulde rausragen (siehe Bild)

 

Das Toast leicht mit etwas geschmolzene Butter bestreichen und den Speck rein legen (überkreuzt wenn man 2 Stück nimmt).

Nun das Ei aufschlagen und in das Specknest legen und mit Salz & Pfeffer oder nach Wunsch würzen.

Ab in den Ofen damit, bei 180°C für 20-25 Min. backen. Nach 15 min reinschauen, falls der rauslugende Speck zu verbrennen droht, einfach mit etwas Alufolie oder Backpapier abdecken, ggfs. Hitze etwas runterdrehen. Nach 20 Min. gucken ob die Ei Konsistenz euch gefällt, falls das Eiweiß noch zu flüssig oder wabblig ist weitere 5 Min. backen. (Ich habs leider ein bisserl zulange drin gelassen, d.h. ist der Speck etwas dunkler)

Der Toast-Cup mit einem Messer vorsichtig von der Form lösen, auf ein Teller geben und sofort aufessen 🙂 Bon Appetit