Weiße Schokolade und Beeren Cookies

Egal welches ich Rezept ausprobiere, meine Cookies bekommen nie diese aufgeplatzte Oberfläche. Das Ärgert mich schon ein bisserl, denn im meinem Kopf habe ich das Bild von dem perfektem Cookie und der hat immer eine aufgeplatzte Oberfläche. Egal, eigentlich kommt es ja auf die innere Werte drauf an. Schmecken tun sie auf jeden Fall! Das Schöne an diesem Cookie-Rezept ist, dass man es nach Gusto immer wieder abwandeln kann. Einfach die weiße Schoki und getr. Beeren mit 100g der Lieblingszusätze (Früchte, Schokolade, Gummibeeren usw.) austauschen. So hat man immer wieder ein andere Sorte Cookie 😉

Wihte Chocolate Berry Cookies

White-Chocolate-Berry-Cookies (Adaptiert aus The Great Britisch Book of Baking)

Diese Cookies habe ich in einem mittel-großen Topf zusammen gerührt, da alle meine Schüsseln im Geschirrspüler waren. 😉 Ergibt ca. 16 Cookies.

  • 125g Butter
  • 50g Muscovado (heller)
  • 50g Zucker
  • 1 Ei (L)
  • 1/2 TL Vanille Extrakt
  • 175g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100g Lieblingszusätze z.B.
    • 40g getrocknete Beeren
    • 60g weiße Schokolade (grob gehackt)

Die Butter auf niedriger Hitze schmelzen und dann den Topf vom Herd nehmen. Beide Zuckersorten in die Butter einrühren. Hierzu habe ich einen flachen Schneebesen genommen. Das Ei verquirlen und zu der Butter geben. Alles gründlich verrühren. Den Schneebesen mit einem Holzlöffel austauschen. Mehl und Backpulver mischen und in drei Portionen in den Topf geben und zu einem Teig gut verrühren. Die Beeren und Schokolade gleichmäßig unterrühren.

Den Backofen auf 180°C (ober-unterhitze) aufheizen. Ein Backblech mit Backpapier aus legen und mit einem EL kleine Teigportionen mit genügend Abstand auf das Backblech geben. Am besten nicht zu viele Cookies auf ein Mal.

Die Cookies ca. 10 Minuten backen, bis die Oberfläche ganz leicht goldbraun sind backen. 5 Minuten auf dem Backblech lassen, bevor sie auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen.

Schoko-Ingwer-Cookies

In vielen Zeitschriften findet man momentan Cookie-Mixes, also Keks-Backmischungen zum Verschenken. An sich eine geniale Idee. Der Schenker muss keine Angst haben, dass die Kekse unterwegs auseinander fallen, oder falls das Versandunternehmen unerwartend über eine Woche braucht bis das Päckchen ankommt und der Inhalt fröhlich mit neuer Frisur dem Beschenkten entgegen winkt. Außerdem schmecken (die meisten) Kekse frisch gebacken doch am besten, oder?  Cookie-Mixes sind auch super als Wichtel Geschenk, also bekam mein liebes Wichtelopfer ein in Lagen gefülltes Weck-Glas mit Schoko-Ingwer-Kekse inkl. Backanleitung.

Bei Rezepte für Backmischung bin ich immer vorsichtig, besonders bei Zeitschriften. Ich bin mir nicht wirklich immer sicher, ob diese Rezepte einfach nur eingekauft (inkl. Stockfoto) und nicht wirklich in der „Redaktions-Küche“ getestet wurden. Deswegen backe ich die Rezepte immer min. einmal selbst, bevor ich die Backmischung verschenke. So haben sich schon einige Rezepte als totaler Flop herausgestellt, andere habe ich dann entweder in den Zutaten oder auch in der Backanleitung angepasst.

Diese Cookies sind nicht zu süß und auch chewy. Die Konsistenz erinnert leicht an Kuchen.

Schoko-Ingwer Cookies

Schoko Ingwer Cookies (Quelle Landidee)

Die Back-Mischung:

  • 200g Mehl
  • 50g brauner Zucker
  • 1 EL Kakao
  • 50g Zucker
  • 100g Cashewkerne, gehackt
  • 50g dunkle Schokolade (75%), gehackt
  • 50g kandierter Ingwer, fein gehackt

Alle Zutaten nacheinander in ein ca. 800ml- 1L umfassendes Glass schichten und hübsch verpacken.

  • 125g Butter
  • 2 Eier (L)
  • 3 EL Milch

Die Butter auf niedrige Hitze schmelzen. Die Eier in eine kleine Schüssel verquirlen. Die Butter in einem dünnen Strahl unter die Eier rühren.

Die Backmischung in eine große Schussel geben und gut durchmischen. Die Ei-Butter-Mischung dazugeben und zu einem klebrigen Teig verrühren.

Auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech EL große Teigportionen geben und diese etwas flach drücken.

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Cookies 15-20 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Bacon Cookies

Bacon Cookies

Die Besten Kekse Ever!!!

Ich bin ein absoluter Bacon Fan, eigentlich könnte mein Lebensmotto „Mit Speck, schmeckt alles besser“ sein. Okay, das war vielleicht ein bisserl übertrieben, aber Bacon muss man nicht nur zum Frühstück straight aus der Pfanne (oder Ofen) zu Toast und Rührei essen. Bacon im Salat oder der Quiche, Schweinefilet umhüllt mit Bacon, Bacon mit Grünkohl, Bacon auf der Pizza um einige Beispiele zu nennen. Bacon passt aber auch wunderbar zu süßem! Ich steh auf diesen funky Süß-Salziger-Geschmack. Letztes Jahr habe ich Bacon-Fudge gemacht und fand ihn echt klasse. Die meisten Testesser haben auch nicht sofort erkannt, was diese Knusperstückchen im Fudge sein sollten ;). Keine Angst so was verfüttere ich nicht an ahnungslose Vegetarier, so gemein bin ich wirklich nicht.

Vor ein/zwei Wochen auf der Suche nach Plätzchen und Avents-Inspiration bin ich auf Tidy Mom’s „Candied Bacon & Bourbon Chocolate Chip Cookies“ gestoßen. Da wusste ich sofort, das muss ich ausprobieren! Die Schokoladen-Drops habe ich weg gelassen, ebenso wie das Baconfett, nicht weil es eine Nummer zu heftig wäre, sondern weil ich sie schlicht weg nicht im Haus hatte. Bacon fat/grease, also das ausgelassene Fett bekommt man wenn man Bacon anbrät, aber ich hatte auch nicht so viel Bacon um die Fettmenge im Rezept auszubraten 😉 Das nächste Mal werde ich mich aber vorbereiten und fett (im Glas und hoffentlich nicht auf den Hüften) sammeln. Angeblich soll es die Cookies noch einen extra Kick geben.

Bacon Cookies

Diese Karnivoren-Cookies schmecken natürlich auch ohne Bacon. Soft aber mit einer krümeligen Textur. I Like!

Bacon Cookies (adaptiert von Tidy Mom)

  • 4 Scheiben Bacon
  • Ahorn-Sirup
  • 250g Mehl (550er)
  • 1 geh. TL (7g) Weinsteinbackpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 150g Butter (Zimmertemperatur)
  • 70g brauner Zucker
  • 30g weißer Zucker
  • 1 Ei (L)
  • 1 TL Vanille Extrakt
  • 1 EL Bourbon (Jim oder Jack)

Backofen auf 200°C vorheizen. Den Bacon auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und von beiden Seiten ordentlich mit Ahornsirup bestreichen. 15-20 Minuten backen, bis der Bacon schon kross ist. Den Bacon dann auf Küchenkrepp vom überschüssigen fett befreien. Wenn der Bacon kalt ist, in eine Schüssel zerbröseln und zur Seite stellen.

Mehl, Weinsteinbackpulver und Salz gut mischen und zur Seite stellen.

Butter zusammen mit dem Zucker in der Schüssel vom Standmixer geben und mit dem Paddelaufsatz solange auf mittel-hohe Geschwindigkeit schlagen bis die Buttermasse cremig und sehr hell wird (min. 5 Minuten). Die Geschwindigkeit verringern, das Ei hinzufügen und gut verrühren lassen. Vanille Extrakt und Bourbon dazugeben. Bei laufender Maschine nach und nach das Mehlgemisch einrühren lassen. Zum Schluss den Bacon unterrühren.

Mit einem EL etwas Teig abstechen und zu Walnuss große Kugeln formen. Diese auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech geben und etwas flach drücken. Wer flache Cookies haben möchte, die Kugeln entsprechend etwas flacher drücken.

Backofen auf 180°C vorheizen. Die Cookies 10 Minuten backen. Die Cookies sollten obenauf noch ziemlich hell sein. Auf einem Kuchengitter vollständig aus kühlen lassen.

Muesli Verwertung

Ich bin ja nicht so der Frühstückstyp. Morgens muss es einfach schnell gehen. Außer am Wochenende wenn ich Zeit habe dann Frühstücke ich gerne lang und ausgiebig. Als Kind hab ich gerne Cereal, Weetabix oder Porridge vor der Schule gegessen. Aber ein Fan von Müsli war ich eigentlich nie. Es kommt ab und an vor, da hab ich richtig Japp drauf. Dann kaufe ich wieder eine Packung, obwohl ich genau weiß, dass die restliche Packung dann Wochen(Monate)lang in meiner Küche rum steht. Tja, was tun mit dem restlichen Müsli. Na klar, Kekse backen! 😉

Muesli Kekse

Muesli-Kekse (adaptiert von Taste.com)

  • 250g Ovomaltine Crisp Müsli
  • 70g Mehl (405)
  • 100g Butter (geschmolzen)
  • 40g Honig (flüssig)
  • 1 Ei (L)
  • 25g Backfeste Schokodrops

Müsli und Mehl in einer Schüssel mischen.

Geschmolzene Butter, Honig und Ei verquirlen und zusammen mit den Schokodrops mit dem Müsli gut vermischen. 15 Minuten stehen lassen.

Von der Masse löffelweise abstechen walnussgroße Kugeln formen. Wer lieber etwas flachere Kekse möchte, sollte die Kugeln etwas flach drücken.

Die Kekse auf ein bzw. zwei mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzten und bei 175°C (Ober-/Unterhitze) 15 Minuten backen.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Cookies aus dem Glas

Eine liebe Freundin und Kommilitonin hat mir sehr in der Lernphase weiter geholfen. Ehrlich gesagt, ohne ihre Hilfe, wäre ich völlig aufgeschmissen gewesen. Als kleines Dankeschön hatte ich ihr ein „Gruß aus meiner Küche“ mitgebracht und zwar ein (selbst) fertig-gemischter Cookie-Mix. Es wäre ein leichtes gewesen die Cookies auch noch selber zu backen, aber ich fand sie Idee des Cookie Mix im Glas schön und is auch mal was anderes.

Der Aufkleber und die Rezeptkartevorlage stammt von Lecker.de – es gibt dort auch andere schöne Vorlagen. Leider habe ich keinen Farbdrucker, aber es geht auch ohne 🙂

Zutaten im Glas (von unten nach oben):

  • 395g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 170g Schokolade (Drops oder grob gehackt)
  • 200g Cranberries
  • 75g brauner Zucker
  • 40g Kakao
  • 90g Zucker

Alle Zutaten in das Glas einschichten und gut runterdrücken. Nach dem Mehl und Kakao das Glas leicht auswischen. Das Glas ist von Buttlers umfasst 750ml.

Für die Cookies wird zusätzlich benötigt:

  • 40g Zucker
  • 175 Butter (weich)
  • 1 Ei
  • 1 EL Vanille Extrakt

Zubereitung:

Zutaten im Glas in eine Schüssel geben. Zucker, Butter, Ei und Vanilleextrakt hinzugeben und zu einem Teig verarbeiten.

Aus dem Teig kleine Kugeln formen und in ca. 4 cm Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei 190°C für 13-15 Minuten backen.

Ergibt 30 Stück