Apple Crumble Sponge

Ein weiteres Buch meiner wachsenden Sammlung ist „Home Bake“ von Eric Lanlard. Ich bin auch sehr froh darüber, dass meine Schwester das Buch aus dem Regal zog, mir in die Handdrückte und sagte „mach mir mal das!“. Wenn mich die Backlust überkommt, nehme ich dies immer wieder gerne zur hand, entweder um mich zu inspirieren oder um gleich was daraus zu backen. Lanlard bietet eine sehr schone Auswahl, die sich nicht nur auf klassische Kuchen und Muffins beschränkt, sondern widmet auch Cheesecakes, Puddings und Meringues (Baiser) ein Kapitel (wenn auch nur kleines mit z.B. 8 Rezepten). Neben den schönen Bildern der Backergebnisse, lockern die teilweise eingesetzten Schritt-für-Schritt-Bilder das ganze Buch auf. Was mich besonders freut, ist dass die Mengenangaben auch in Gramm angegeben werden.

Apple Crumble Sponge, also eine englische Version des Apfelkuchens.

Zutaten Kuchen:

  • 100g weiche Butter (+ zum einfetten)
  • 100g Zucker
  • 2 Eier
  • 100g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Vanille Extrackt (oder 1/2 Vanilleschote ausgekratzt)
  • 4 große Äpfel

Zutaten Streusel:

  • 125g Mehl
  • 50g brauner Zucker
  • 50g Butter
  • 1/2 TL Zimt
  • 50g Haferflocken

Ofen auf 180°C (160°C Umluft) vorheitzen. 22cm Springform ausbuttern.

Butter mit dem Handrührgerät oder Standrührer cremig rühren, den Zucker hinzugeben, bis alles schön fluffig ist. Die Eier nacheinander unter weiter rühren bei mittlere Geschwindigkeit hinzufügen. Mehl, Backpulver, Zimt vermengen und zu die Buttermasse geben. Vanille Extrakt vorsichtig unter den Teig heben.

Den Teig in die Springform geben und glatt streichen. Die Äpfel schählen und enternen, in dünne Scheiben schneiden und auf den Teig verteilen. Dabei einen Rand freilassen.

Für den Crumble/Streussel: alle Zutaten bis auf die Haferflocken in die Küchenmachine geben und kurz mixen. In eine Schussel geben und die Haferflocken einarbeiten. Oder alle Zutaten in eine Schussel mit der Hand zu einem Krümelteig vermengen.

Die Streussel auf den Kuchen verteilen und für 35 Minuten backen. Nach dem Backen 5 Minuten stehen lassen, bevor man ihn aus der Form nimmt. Mit Honig oder etwas warme vanille Sauce servieren, oder einfach pur und noch warm.

Insgesamt war der Kuchen sehr lecker, schön saftig, allerdings hat mir die Streuselschicht nicht ganz so gut gefallen. Beim nächsten Mal werde ich eine andere Streusel-Variante nehmen.

Will haben!

Ich war heute noch in der örtlichen „Groß-Buchhandlung“ ein bisschen schmökern. Ja, ich habe mich zusammen gerissen und nur ein Buch gekauft, aber ich hätte gut ein Paar 100 Euros in der Kochbuchabteilung lassen können 😀

Um gehauen hat mich das Kochbuch von Sven Elverfeld. Mal von der Größe (400 S., 30 x 26 x 4,4 cm) abgesehen, habe ich noch nie so ein Kochbuch in den Händen gehabt! Die Bilder der Kreationen (hier kann man nicht einfach von Essen reden) sind grandios und man würde am liebsten gleich ins Buch beißen! Das Buch ist nicht wirklich Etwas für den einfachen Hobbykoch, es erfordert viel Handwerks Kunst um auf diesem Niveau zu kochen. Ausführliche Rezepte gibt es nur zu den Menüs, wer sich an die kreative Herausforderung ran machen will. Zu den restlichen Kreationen werden lediglich die Komponenten aufgezählt, aber bieten dennoch eine wunderbare Quelle der Inspiration und laden zum Träumen ein. Wer in den Genuss dieser Kreationen kommen will und in der Nähe von Wolfsburg ist, sollte dem „Aqua“ im „The Ritz-Carlton Hotel“ ein Besuch abstatten. Über die „Aqua-Boutique“ kann man auch eine signierte Ausgabe bestellen.

Beim weiteren Stöbern bin ich auf ein weiteres „Will-Haben“ Buch gestoßen. Das große Buch der Desserts ist mehr als ein Buch mit einer Sammlung von Backrezepten, sondern bietet ausführliche, bebilderte Information zu Warenkunde und Küchenpraxis in einem sehr ansprechenden Layout. Das Buch ist eine Sinnvolle Ergänzung für das Kochbuchregal jedes Hobbykoches. Alle 6 Bücher der „Das große Buch…“ Teubner-Reihe auf einmal zu kaufen würde definitiv meine Geldbörse sprengen, aber wozu gibt es Geburtstage und Weihnachten 😉