Flüssige Sonne

Es ist draußen richtig ungemütlich geworden. Am liebsten kuschele ich mich in eine Decke bewaffnet mit einem leckeren Apfel oder frischen Pfefferminztee und einem guten Buch auf mein Sofa ein. Wenn die Sonne scheint macht mir die Kälte nichts aus, aber dieses nass-kalte Wetter ist echt fies. Umso mehr freut man sich über jeden Sonnenstrahl. Wenn es euch auch so geht, habe ich genau das richtige für euch: Sommer aus der Flasche. Nein keinen Selbst-Bräuner sondern Orangen-Maracuja-Sirup.

Die Inspiration für den Sirup habe ich aus dem neuen Food-Magazin „deli“ von „essen & trinken“ bekommen. Das deli-Rezept war für einen Orangen-Aperitifs „Ingwer-Incident – Prosecco mit Organgen-Ingwer-Rosmarin-Sirup. Frischer Ingwer habe ich zwar immer im Haus, aber ich hatte auch sehr reife Maracujas die ich irgendwie verarbeiten musste. Reife Maracujas sehen so aus als ob sie extreme Cellulite haben 😉

Flüssige Sonne ca. 250ml

  • 400ml frischer Orangensaft (Direktsaft aus dem Kühlregal)
  • 4 reife Maracujas
  • 100g Zucker
  • 2 Zweige Rosmarin

Den Orangensaft durch ein feines Sieb geben um das Fruchtfleisch zu entfernen. Maracuja-Fruchtfleisch aus der Schale höhlen und in einem kleinen Sieb den Saft von den Kernen pressen, die Kerne aber nicht entsorgen. Den Zucker in einem Topf bei mittlere Hitze goldbraun Karamellisieren. Mit dem Orangensaft vorsichtig ablöschen, dabei stetig umrühren. Alles so lange kochen bis der Zucker sich aufgelöst hat. Maracuja-Saft, Maracuja-Kerne und Rosmarin in dem Topf zugeben. Den Sirup auf die Hälfte einkochen. Die Kerne und Rosmarin raussieben und in eine sterilisierte Flasche füllen.

Der Sirup passt wunderbar zu Prosecco. Hierbei den Sirup am besten min. Stunden im Kühlschrank kalt stellen. 2 EL in einem Sekt-Glas geben, mit Prosecco auffüllen und mit den Mädels genießen. Egal ob Warm oder kalt passt der Sirup auch sehr gut zu Eis und besonders gut als Nachtisch zu Schoko-Muffins.

Ich habe mir vor kurzem ein „Riesen-Muffin Blech zugelegt. Die „normal“ großen Muffins sind zwar auch super, vor allem wenn man Cupcakes backen will, aber ich komm mir immer ein bisserl verfressen vor wenn ich mehr als eins verdrücke (grins). Bei einem Riesen-Muffin langt einer allemal (naja meistens). Das folgende Rezept habe ich aus „The complete Magnolia Bakery Cookbook“ umgerechnet und adaptiert. Damit die Muffins wirklich gut gelingen, ist es wichtig dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben.

Rezept für 12 Schoko-Muffins

  • 170g Schokolade (70% Kakaoanteil)
  • 240g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 225g weiche Butter
  • 180g brauner Vollrohrzucker
  • 4 Eier (L)
  • 240ml Milch
  • 1 EL Zitrone
  • 1 TL Vanille Extrakt
  • 12 Stückchen Schokolade

Schokolade in einem Wasserbad schmelzen und ca. 5-10 Minuten abkühlen lassen. Mehl in eine kleine Schüssel sieben mit dem Natron mischen und zur Seite stellen. Butter in einer großen Schüssel (Stand-Rührschüssel) rühren bis es glatt ist. Zucker hinzufügen und ca. 3 Minuten cremig schlagen. Eier nach und nach hinzufügen und weiter schlagen. Schokolade hinzufügen und alles gut verrühren. Milch und Zitrone mischen und 3-5 Minuten stehen lassen (oder Buttermilch verwenden). Abwechselnd Mehl und Milch zu dem Schokogemisch geben und alles gut unterrühren. Den Teig in die vorbereiteten Förmchen ca. zu 3/4 füllen. In jedem Förmchen ein Stückchen Schokolade drücken. Bei 180°C ca. 25 Minuten backen, oder bis zur „Positiven Stäbchenprobe“.

Abkühlen lassen und mit dem Orangen-Maracuja-Sirup übergießen. Mmmmh lecker. Und weil der Sirup so schön orange ist, habe ich es auch beim „Cookbook of Colours“ Orange eingereicht.
HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Viel Spaß beim Nachkochen

Schoko, Erdnuss und Karamel

Soll man eigentlich ein Blog-Post mit einer Entschuldigung beginnen? Und Besserung geloben?Nun ja, ich hab schon länger nichts gepostet und den September einfach ganz ausgelassen, aber hey es ist mein Blog und ich werde dafür ja auch nicht bezahlt, jede Woche oder regelmäßig etwas zu schreiben, oder? Mir hat das Kochen und darüber zu Bloggen seit Januar sehr viel Spaß gemacht, aber in letzter Zeit war mir einfach nicht danach. Es ist ja nicht so, dass man einfach was kocht, knipst und schnell ein paar Wörter dazu nieder schreibt, bloggen ist ein Hobby, welches Zeit und Motivation kostet und vor allem nicht in Arbeit ausarten soll. Zumindest sollte man nicht das Gefühl haben, das es Arbeit ist, oder? Manchmal will man einfach nur lecker kochen und es (noch heiß) genießen. Ehrlich gesagt, weiß ich ja noch nicht mal ob irgendwer hier regelmäßig liest, oder ob die alle nur wegen dem Regenbogen-Kuchen vorbei schauen. Wenn Ihr die Rezepte mögt, oder auch nicht oder oder… „show some love“ 😉 auf englisch klingt das einfach schöner. Genug lamentiert, ich koche wieder und werde auch wieder Bloggen und wenn ich ehrlich bin habe ich es schon etwas vermisst.

Vor einiger Zeit habe ich euch von eine liebe Kommilitonin erzählt, die geheiratet hatte. Ich habe für die Braut ein kleines Päckchen mit Homemade Snickers und Schoko-Likör geschnürt und geschickt. Was ich nicht wüsste, das das Brautpaar eine ganz besondere Beziehung zu Snickers hatte und sich tierisch über die hausgemachten Riegel gefreut haben. Die liebe Kommilitonin heißt Nina und die habe ich sehr ins Herz geschlossen nicht nur weil Sie mir im Studium zuseiten steht, sondern auch für die langen und kurzen ICQ-Chats. Danke Nina :).   Vergangenes Wochenende haben wir uns in Duisburg zur Präsentation unserer Projekte wieder gesehen, und ich konnte es mir nicht nehmen Ihr auch ein kleines (gebackenes) Dankeschön mitzubringen. Bei Pinterest (wo auch sonst) habe ich ein tolles Bild gesehen, von einem Schickers Cupcake. Perfekt dachte ich.

Das Rezept von „Homemade by Holman“ ist super, nun bis auf die Tatsache, dass es in Cups gemessen wird, für ca. 30 Cupcakes ausreicht und viel zu viel Zucker enthält, als der deutsche Gaumen gewöhnt ist.Bei amerikanischen Kuchen oder Cupcake Rezepte reduziere ich immer den Zuckergehalt. Ich habe mich schon immer gefragt, wieso die Amis immer viel Zucker verwenden. Irgendwo habe ich mal gelesen, das die Amerikaner wenn Sie Kuchen essen eigentlich immer nur 1 Stück essen und nicht wie wir gern 1, 2 oder mehr Stücke uns gönnen. Ist eigentlich eine gute Erklärung für den hohen Zuckergehalt, oder?

Zurück zum Cupcake-Rezept. Der Kuchenteil ist eine Schoko-Kuchen und das Topping (also die Creme oben drauf) ist eine Karamell-Buttercreme. Mir fehlten bei dieser Komposition etwas wesentliches – die Erdnüsse. Also suchte ich mir ein Rezept für ein Topping mit Erdnussbutter. Gefunden hatte ich es bei Allreciepies.com. Eine Mischung aus Butter, Erdnussbutter und Puderzucker. Die Menge im Rezept reicht locker für 1 großen Kuchen, oder 30-50 Cupcakes, also habe ich den Rest eingefroren.

Der Kuchenteig ist wirklich toll, schokoladig, fluffig aber nicht trocken… mmh lecker. Leider habe ich keine Eier mehr sonst würde ich jetzt noch ein Batzen in der Küche anrühren. Das Rezept ist definitiv Merkenswert.

Leider habe ich meine Speicherkarte für meine gute Cam verlegt, also d.h. gibt es leider nicht so gute Fotos 😉 Außerdem hab ich die sündigen Kleinteile schnell verpackt, damit ich nicht über alle herfalle 😉

Schoko-Basis für 12 Snickers Cupcakes

  • 150g Zucker
  • 100g Mehl
  • 45g Kakao
  • 3/4 TL Backpulver
  • 3/4 TL Natron
  • 1/4 TL Salz
  • 1 Ei
  • 110ml Milch
  • 55ml Öl
  • 1 TL Vanille Extrakt
  • 110ml kochendes Wasser

Zucker, Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Salz in eine Schüssel mischen. Das Ei, Milch, Öl und Vanille Extrakt hinzugeben  und mischen, dann auf höchster stufe und ca. 2-3 Minuten weiter rühren. Das Wasser unterrühren. Der Teig wird sehr flüssig sein. Die Muffinförmchen ca. 3/4 füllen. Bei 180°C ca. 22 Minuten backen. Mit der Zahnstocherprobe nachschauen ob der Teig „durch“ ist. Vollkommen abkühlen lassen, bevor man das Topping darauf verteilt.

Erdnussbutter-Topping (Achtung: sehr große Menge)

  • 115g Butter (Zimmertemperatur)
  • 250g Erdnussbutter
  • 250g Puderzucker
  • 3-4 EL lauwarme Milch

Die weiche Butter mit der Erdnussbutter mischen. Nach und nach den Puderzucker unter arbeiten. Die Erdnussbutterkrümmel werden durch die Beigabe der Milch schön cremig. Im Zusammenspiel mit dem Kuchen und Karamell ist es wirklich super, aber es ist nicht das Beste, da muss ich noch mal etwas experimentieren.

Die Masse in eine Spritztüte füllen und die Küchlein dekorieren. Zum Schluss etwas Karamellsauce auf das Topping geben und evtl. mit klein geschnittene Snickers dekorieren.

Kochen ohne Geschmack

Der Titel bezieht sich nicht auf ekelige Kochexperimente und wilde Geschmackskompositionen, sondern darauf dass ich momentan zeitweise nichts schmecken kann. Echt blöd wenn man gerne kocht, oder? Der Grund dafür ist ganz banal und zwar eine richtig „schöne“ dicke Erkältung. Und ich verrate euch noch was, bei fast 30°C macht es auch kein spaß schniefend und keuchend tot auf dem Sofa zu liegen. Ich wäre lieber in mein bestimmt mollig-warmes Büro und könnte dafür nach Feierabend ein leckeres Radler oder Alster im Biergarten genießen. Zwischen Schlafen, viel Tee und das „bisschen Haushalt“, muss ich ja auch ab und zu was essen. Am besten was Gesundes mit viel Vitamine und ohne viel Aufwand. Aber was heißt Aufwand für eine kochbegeisterte? Das definiert wohl jeder für sich. Ich glaube ich meine hier vielmehr ohne viel Stress. Denn ein aufwändiges 4-Gänge Menü mit vielen Zutaten wäre sicherlich nicht drinne, überhaupt mehr als 1 Topf gleichzeitig auf dem Herd würde sich ja fast schon in stress ausarten ;).

Was ist das Erkältungselixier schleicht hin? Eine Kraftbrühe natürlich! Die einfachste Variante ist etwas Wasser aufkochen, darin etwas Hühner-Kraftbouillon-Pulver aus dem Glas hinzugeben und z.B. als Einlage ein Hühner-Ei. Kredenzt mit eine Scheibe Toast. Einfach, lecker, schnell und effektiv… zumindest Magenfüllend. Nur hat das ganze leider nicht viele Vitamine.

Die Königsdisziplin ist wohl eine echte Hühnersuppe, also eine Brühe ausgekocht mit Suppenhuhn und Gemüse. Vom Stress-Level würde ich das nicht so hoch einstufen, ist aber deutlich Aufwändiger als die schnelle Boullion mit Ei, zumindest was die Zubereitungszeit betrifft. Das gewaschene Huhn mit ein Bund Suppengrün (Karotte, Knollensellerie, Lauch) ca. 2 Std auskochen. Das Huhn raus nehmen, abkühlen lassen und das Fleisch von den Knochen pulen. Jetzt weiß ich zumindest woher der Begriff „gummi-Adler“ kommt. Die Haut des Suppenhuhns kann man nicht einfach abziehen, sondern muss schon den mit einem Messer zu Leibe rücken. Die Brühe durch ein Sieb gießen und das Aufgefangene Gemüse wech schmeißen. Der Erste Teil wäre somit fertig. Die Brühe wieder in einem Topf geben und frisches Suppengemüse nach Wahl hinzugeben gar kochen und zum Schluss noch etwas von dem Hühnerfleisch, evtl. Suppennudeln und Eierstich hinzugeben. Jetzt hat man auch eine gehaltvolle Suppe. Wie hat es geschmeckt? Keine Ahnung. Meine geschmacksnerven haben zu dem Zeitpunkt gestreikt, aber mit ne Menge Maggi konnte ich dann wenigstens etwas schmecken ;), aber gesund und kraftgebend war es alle Mal. Und wie sah es aus? Gut, gesund, lecker. Nur leider frei nach dem GNTM-Motto „ich habe leider kein Foto für dich“. Das wäre dann auch zu viel des guten. Nach dem sättigenden und geschmacklosen Mahl habe ich mich wieder auf dem Sofa eingefunden und genoss das nachmittägliche TV Spektakel.

*hust*

Gestern ging es mit meinem Geschmacksnerven schon wieder etwas bergauf, die sind zwar immer noch nicht auf voller hohe, aber eine Avocado konnte ich geschmacklich von einer Banane unterscheiden. Ein echter Fortschritt, wenn man bedenkt, dass  am Vortag die Karotten genauso wie das Sellerie oder Hähnchen geschmeckt hat. Ich weiß nicht wie es bei euch ist, aber wenn’s mir nicht gut geht, habe ich so gewisse Komfort-Food Gerichte, oder auch Soul-Food genannt, wie z.B. Schokoladen-Pudding. Auch gerne schnell gemacht aus dem Hause des Dr’s. Gestern bin ich aber online auf eine andere Variante gestoßen: Schokoladen-Avocado-Pudding. Mmmh? Klang interessant und wie der Zufall nu war, hatte ich eine reife Avocado auf dem Küchentisch liegen. Ein Schokopudding mit Avocado ist für mich schon was außergewöhnliches, aber ein Schokopudding ohne Milch und Sahne habe ich noch nie Gemacht. Das wirklich besondere an diesem Rezept, ist aber die Beigabe von rohe, also ungeröstete Kakaobohnen. Diese bekommt man online oder in Feinkost- und gutsortierte Bio-Läden. Ich werde euch nicht von den tollen Vorteilen vollquatschen, aber diese Kakaosplitter geben dem Ganzen das gewisse etwas. Sie schmecken schon schokoähnlich, sind aber überhaupt nicht süß. Erst in der Kombination mit Zucker oder mit Milch erwärmt kommt (m.E.) das volle Aroma raus. Wenn Ihr mehr über rohe oder Kakaobohnen allgemein wissen wollt, schaut einfach bei Google oder div. Vegane Seiten vorbei.

Vegane Schokoladen-Avocado-Pudding (Rezept Quelle)

1 Avocado

1 reife Banane

2 EL Kakao-Pulver (das Gute!)

Zucker/Honig/Agaven Nektar (Optional)

5 (rohe) Kakaobohnen oder 1 EL Kakaosplitter

Avocado mit der Banane pürieren. Kakaopulver hinzufügen und gut vermischen. Süßmittel nach Wahl bis zur gewünschten Menge hinzufügen. Kakaobohnen mit einem Mörser oder Messerrücken zerstoßen und unter der Masse mischen. Ergibt 1 größere bzw. 2 kleine Portionen.

Ich gebzu Optisch (Bild oben) hätte ich das bestimmt besser anrichten können ;). Geschmacklich? Interessant. Die Kakaosplitter sind tol,l aber dies wird nicht mein neuer Lieblings-Pudding werden. Da ich guter Laune war habe ich mit der Masse weiter experimentiert. Avocados wandern schon  mal in den einen oder anderen Smoothie, also die Hälfe der Masse in den Mixer und noch ein Glass Milch und ein TL (selbstgemachte) Vanillezucker dazu. Schon lecker, hätte ich noch Eiswürfelgehab wäre es noch besser gewesen. Die andere Hälfte des Puddings ist dann auch in den Mixer gewandert und so wurde aus der Vegane variante ein Milch-Avocado-Schokopudding. Die Konsistenz war zwar nicht so „fest“, aber geschmacklich hat es mir besser gefallen.

Noch besserer (das ist doch kein Wort, oder?) gefiel es mir, als ich die Masse aufkochte. Das Schokoaroma wurde intensiver und hatte einen leicht nussigen Geschmack. Es war zwar dann nicht mehr so seidig glatt, aber das war dann auch nicht so schlimm.

Wieder was Neues kennengelernt und experimentieren in der Küche macht ja auch spaß. Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen oder auch experimentieren.

 

Schoko Erdbeer Cupcakes

Wieder ein Geburtstag und diesmal gibt es Cupcakes. Mit Muffins und Cupcakes ist das so ne Sache… meistens ist ein fluffig leichter teig das non plus Ultra, aber bei Schokomuffins sehe ich das etwas anders. Ich hab lieber eine leicht an Brownies erinnernde Konsistenz und ich meine nicht diese furz-trockenen wie viele Deutsche die machen, sondern die klitschigen, saftigen mit intensivem Schoki-Geschmack. Wollte ich ein feinkrümeligen leichten Kuchen, würde ich ein sand- oder Marmorkuchen backen.

Diese Cupcakes kann man auch gut und gerne auch als Muffins (also ohne Topping) servieren. Die schmecken auch am nächsten Tag wunderbar saftig, schokoladig.

Ich hab diesmal wieder Klebreismehl (glutinous rice flour erhältlich im Asialaden) verwendet, weil im Eifer des Gefechtes hab ich vergessen, dass ich doch Mehl gekauft hatte. Wie das Ergebnis wird wenn man normales Mehl nimmt, muss ich noch ausprobieren, aber ich denke genauso gut. Außerdem enthält Klebreismehl trotz dem englischen Namen kein Gluten, also auch für diejenigen die unter eine Gluten Unverträglichkeit oder Allergie leiden geeignet.

Das Topping-Rezept stammte aus einer Notheraus. Am liebsten verwende ich Cream-Cheese-Toppings, also mit Frischkäse, aber ich hatte keins im Haus. Also kurzerhand den feuchten Quark den ich im Kühlschrank hatte im Käsetuch entwässert bzw. ausgepresst. Geschmacklich habe ich den Quark mit Erdbeer-Fruchtpulver erweitert…mmmh schleck. Erdbeerfrucht-Pulver bekommt ihr z.B. bei Madavanilla. Die haben auch supertolle Vanilleshoten, besser als die die man im örtlichen Supermarkt bekommt.

Topping für 12 Cupcakes

  • 500g Quark, gepresst ergibt ca. 300g
  • 120g Puderzucker
  • 4 TL Erdbeerfrucht-Pulver

Den Quark mit Hilfe eines Käse- oder Geschirrtuches entwässern und in eine Schüssel geben. Den Puderzucker darüber sieben und ebenfalls das Erdbeerfrucht-Pulver in die Schüssel geben. Alles gut durchmischen und zu einer glatten Creme rühren. Bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Die Creme sollte eine feste aber dennoch cremige Konsistenz haben. Ist die Creme zu flüssig mehr Puderzucker hinzufügen, aber dann wird es auch entsprechend süßer, daher am Anfang den Quark gut auspressen. Hat man kein Frucht-Pulver zur Hand kann man natürlich auch auf andere Aromen oder Extrakte zurückgreifen.

Wie gesagt habe ich folgendes Rezept mit Klebreismehl zubereitet, aber „normales“ Mehl sollte auch funktionieren 🙂 Das Rezept stammt übrigens aus dem „The Confetti Cakes Cookbook„. Du möchtest lieber ein Schoko-Kuchen backen, kein Problem verdoppelt einfach die untenstehenden Mengenangaben. Die Backzeit verlängert sich dann natürlich auch, auf ca. 1 Std oder bis zur positiven Zahnstocherprobe.

Ergibt 12 Schoko-Cupcakes

  • 170g (Klebreis)Mehl
  • 60g Kakao (beste Sorte)
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 115g Quark (magerstufe)
  • 1/4 – 1/2 Ampulle Bittermandel-Aroma
  • 1/2 – 1 TL Vanille Extrakt
  • 115g Butter (Zimmertemperatur)
  • 200g Zucker
  • 140ml starker Kaffee

Ofen auf 180°C vorheizen und Muffinform schon mal mit Förmchen auskleiden.

In eine großen Schüssel Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Salz gut vermischen und zur Seite stellen.

In einer anderen Schüssel den Quark mit dem Bittermandel-Aroma und Vanille Extrakt vermischen. Besser zuerst etwas weniger Aroma verwenden und die Menge ggf. erhöhen.

In den Standrührer-Schüssel die Butter und den Zucker geben und mit dem Paddel auf mittle-hoher Geschwindigkeit cremig rühren. Hat man kein Standrührer kann man auch natürlich ein Handrührer verwenden.

Die Geschwindigkeit auf die niedrigste Stufe runterschalten und das Ei hinzufügen. Wenn sich alles gut vermischt hat, abwechselnd den Mehl-Kakao-Gemisch und Quark unter rühren. Ab und zu die Seiten der Schüssel abstreifen, bis alles gut gemischt ist. Langsam und gleichmäßig den erkalteten Kaffee hinzu gießen und zu einem glatten Teig rühren.

Den Teig auf die Muffin Förmchen verteilen, dabei etwas Platz zum Rand lassen und für ca. 25 Minuten backen. Aus dem Ofen herausnehmen ca. 5 Minuten in der Form und dann auf einem Kuchengitter völlig abkühlen lassen.

Vor dem servieren mit dem Erdbeer-Quark und evtl. etwas Kakao-Pulver garnieren.

Viel Spaß beim Nachbacken.

Mein EM Cupcake

Die EM ist im vollen Gange. Heute Abend spielt Deutschland sein letztes Vorrundenspiel gegen Dänemark. Der Einzug ins Viertel-Finale ist schon sicher.

Kommt Deutschland als Gruppensieger weiter, geht es zum Viertelfinale nach Danzig (Fr. 22.06.2012, 20.45 Uhr).

Sollte Deutschland Gruppenzweiter werden, spielt die Mannschaft in Warschau (Do. 21.06.2012, 20.45 Uhr).

Quelle Süddeutsche.de

Ich geb zu mich interessiert es nicht wirklich und das EM-Fieber hat mich (noch) nicht gepackt, aber kein Grund nicht das Rudelgucken und die Deutsche Mannschaft kulinarisch zu unterstützen 😉 Es gibt es Schoki- Erdbeer-Pfirsich Cupcake. Der Teig ist eigentlich ein „White Cake“, welches ich mit Kakao und Erdbeerpulver (und etwas Lebensmittelfarbe) modifiziert habe. Der Erdbeerteig wird leider nicht wirklich rot, also habe ich etwas mit Lebensmittelfarbe getrickst.

Das Topping sollte eigentlich ein Cheese-Cream-Icing mit Pfirsichgeschmack sein. Es auch nach Pfirsich geschmeckt, war aber in der Konsistenz etwas zu flüssig geraten, also nicht so schön cremig und üppig auf die kleinen Törtchen verteilbar. Das Rezept war eigentlich für Mango-Cream-Cheese, da ich aber kein Mango-Püree hatte, habe ich Pfirsiche püriert. Wenn Ihr euch mal an dem original versuchen wollt, findet Ihr das hier. Das Rezept ruft nach „Cool Whip“ welches wohl so was wie fertig geschlagene Sahne ist, aber ich habe es weg gelassen.

Rezept adaptiert von allrecipes.com. Ergibt 12 Cupcakes bzw. Muffins

  • 200g Zucker
  • 115g Butter
  • 2 Eier
  • 1 EL Vanilleextract
  • 190g Mehl
  • 8g Backpulver
  • 120ml Milch + 3 EL Milch
  • 2 EL Kakaopulver
  • 2 EL Erdbeerfruchtpulver
  • Rote Lebensmittelfarbe (z.B. Wiltons Farbgel)

Zucker und Butter cremig schlagen. Eier nacheinander hinzufügen und Vanilleextrakt in die Schüssel geben und alles glatt mixen. Mehl und Backpulver mischen und zu der Masse geben. Alles gut verrühren. Zum Schluss die Milch hinzugeben und zu einem glatten Teig rühren.
Teig abwiegen und in zwei Portionen teilen. Die eine Hälfte mit dem Kakao und 2 EL Milch mischen, die andere Hälfte mit dem Erdbeerpulver, 1 EL Milch und optional Lebensmittelfarbe gut mischen.
Zuerst den Schoko Teig in die Förmchen Löffeln (1 EL sollte reichen) und darauf den Erdbeerteig vorsichtig verteilen.
20 – 25 Baken. Auf ein Kuchengitter auskühlen lassen.

Schwarzwälderkirsch-Smoothie

Gestern hatte ich richtig Japp auf was Süßes und Leckeres. Ein Blick in den Froster – kein Eis, ein Blick ins Schoki-Regal auch nuscht, im Kühlschrank das gleiche Ergebnis und der Nusspli-Becher war auch schon leer.  *Arrrgh*. Zum Büdchen (auch Kiosk genannt) gehen? Keine Lust. Wieder Kühlschrank auf (vielleicht hatte ich was übersehen), ein Schluck Milch aus der Tüte genommen, fast in den Ausguss gek****, die Milch war sauer und ich auch, Kühlschrank wieder zu. Schnell Wasser hinterher geschüttet und den Mund ausgespült, um den Geschmack los zu werden. Dann doch überlegt, einfach ein Toast mit Butter & Salz zu essen. Butter aus dem Kühlschrank geholt, Brot aus dem Schrank. Brot in die Tonne geschmissen. Es hatte schon eine sehr schöne Frisur und winkte mir zu, obwohl ich es erst am Wochenende gekauft hatte. Frustriert in Küche umgeschaut und was entdeckt… SCHOKOSIRUP!

Nein, ich habe nicht die Flasche geext, aber mir kam eine Idee, besser gesagt ein Geschmack in den Sinn. Schwarzwälder Kirschtorte… mmmh. In den Froster wieder geschaut. Juhu! Kirschen! Banane war auch noch da, also ab in den Mixer!

Zutaten:

  • 150g Kirschen (TK)
  • 1/2 Banane
  • 100ml Wasser
  • 2 EL Schokosirup

Mmmmh es schmeckte fast wie ein Stück Torte in den Mixer gehauen und püriert…das wär’s doch… nee lieber doch nicht. Leider hatte ich keine Milch mehr und da Sahne reinzukippen bin ich nicht darauf gekommen (meine Hüften danken mir) somit war es leider nicht so schön „sahnetortencremig“, aber es hatte dafür ein toller Schoko-Sauerkirsch-Geschmack! Lecker, lecker, lecker.

Also nicht das Ihr jetzt denkt, dass ich immer wie ne Irre durch meine Küche hüpfe und Schränke aufreiße auf der Suche nach dem nächsten Süß-Fix bin, das passiert nur zu bestimmten Zeiten (im Monat) ;).

Post aus Ihrer Küche

Heute Morgen wurde ich unsanft von meiner Haustürklingel aus dem Schlaf gerissen. Mit dem Gedanken „Oh man, wer ist das denn“ bin ich zur Gegensprechanlage gestolpert und habe ein Hallo in die Uralte Anlage gequakt. „Ich habe ein Paket für Sie!“. Als ich auf den Summer drückte, fiel es mir ein: „Post aus Priscillas Küche“. Sofort war ich hell wach, sprang in meine Jogginghose und eilte mit original Bedhead dem Postboten die hundert Treppen entgegen. Da hielt ich nun mein Schoko-Päckchen in den Händen, riss ungeduldig das Packpapier ab, welches Priscilla liebevoll mit „Post aus meiner Küche“ gestempelt hat und öffnete es.

Darin waren weitere kleine Bunte Päckchen und eine Rolle. Vorsichtig holte ich eines nach den anderen raus und stellte es vor mir. Die einzelnen Sachen waren so schön verpackt, dass ich erst einmal einige Minuten davor saß und Sie bewundert habe, fast wie ein Kind an Weihnachten. Vorsichtig nahm ich das Bändchen der Rolle ab und las Priscillas lieben Brief.

Über die lieben Worte und auch dass nicht nur sie, sondern auch ihre ganze Familie das Schoko-Granola so toll fanden, habe ich mich sehr gefreut. Ich glaub ich saß davor mit einem Grinsen im Gesicht. Fast zaghaft nahm ich eines der Päckchen in die Hand und öffnete es vorsichtig. Zum Vorschein kamen süße Brownies in Gugli Form. Auf dem Glas mit Schokosauce stand, dass sie über (oder heißt das auf) die Brownies super lecker sei.

Das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen! Schnell in die Küche gehüpft und mir eine Tasse Kaffee gemacht, eines der Guglis auf ein Teller gelegt und mit der Schokosauce übergossen. Mmmh Schokolade zum Frühstück :D. Ich sag euch Ober-Lecker!

Noch während ich die Krümel vom Teller geleckt habe, habe ich Priscilla eine Email geschrieben und mich für das tolle Päckchen bedankt. Ich muss mich echt zusammenreißen die Anderen nicht auch gleich wegzuputzen, aber ich werde die nachher mit meinen besten Freunden teilen, dann aber die Schokosauce vorher etwas erwärmen.

Das Rezept für die Brownies und Schokosauce möchte ich euch auch verraten:

Brownies:

  1. 200g Schokolade mit 130g Butter im Wasserbad schmelzen.
  2. 140g Mehl mit 1/2 TL Backpulver mischen und sieben.
  3. 210g Zucker mit 3 Eiern und 1 Pck. Vanillezucker schaumig rühren.
  4. Alle 3 (o.g.) Schritte zusammenfügen. Nach Belieben gehackte Schoki oder Nüsse dazugeben
  5. Bei 160°C 20 Minuten backen.

Schokosauce:

300ml Sahne, 150g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker und 50g Butter kurz aufkochen, dann 75g Schoki einrühren.

Einen ganz lieben Dank an meine Schokotauschpartnerin und auch an die „Drei von der Post“. Ich bin mal gespannt was sie sich für das nächste Mal ausdenken. Wenn Ihr auch bei der nächsten Aktion mitmachen wollt schaut einfach bei „Post aus meiner Küche“ vorbei.

Für die nervöse Braut

Eine sehr liebe Kommilitonin von mir heiratet diesen Samstag. Inspiriert von der „Post aus meiner Küche“-Aktion, habe ich für Sie auch ein kleines Päckchen vorbereitet. Der Inhalt war natürlich auch Schokoladig, denn Schokolade hilft ja bekanntlich auch bei Nervosität 😉 Eine nicht seltene Erscheinung bei Heiratswilligen.

Schokolade ist wahrlich ein Zaubermittel. Bei Wikipedia werden folgende positive Wirkungen aufgeführt:

Positive Wirkungen

Ungesüßtes Kakaopulver enthält 1 bis 3 Prozent Theobromin, das chemisch dem Koffein ähnlich ist. Es wirkt auf den Organismus mild und dauerhaft anregend und leicht stimmungsaufhellend. Für Menschen ist dieser Anteil – im Gegensatz zu Hunden, Katzen und Pferden – ungefährlich. Weitere Inhaltsstoffe, die in Zusammenhang mit der stimmungsaufhellenden Wirkung von Schokolade gebracht werden, sind unter anderem das molekulare Grundskelett des AmphetaminsPhenylethylamin, die Serotonin-Vorstufe Tryptophan, ein natürliches Antidepressivum, und das Cannabinoid Anandamid[16], letzteres ein Derivat der Arachidonsäure. Die enthaltene Menge Anandamid ist jedoch für einen merklichen Effekt viel zu gering,[17] obwohl in Schokolade zusätzlich Substanzen enthalten sind, die den Abbau hinauszögern.[18] Der stimmungsaufhellende Effekt von Schokolade ist durch die Inhaltsstoffe alleine nicht schlüssig erklärbar, sondern schließt auch psychische Einflüsse ein.[13]

Schokolade, insbesondere Bitterschokolade mit hohem Kakaoanteil, kann den Spiegel an herzschützenden Antioxidantien im Blut für einige Stunden stark anheben. Allerdings wird dieser positive Effekt bei gleichzeitigem Genuss von Milch wieder neutralisiert. Diese Tatsache führt zu der Annahme, dass der Nutzen von anderen antioxidantien-reichen Nahrungsmitteln, wie Früchten und grünem Gemüse, ebenso durch die gleichzeitige Aufnahme von Milch zunichte gemacht werden könnte. Bei dem im Falle von Schokolade und Kakao wirksamen Antioxidans handelt es sich um ein Flavonoid namens Epicatechin.[19]

Schokolade enthält über den Kakaoanteil auch N-Phenylpropenoyl-L-aminosäureamid, das sich wachstumsfördernd auf Hautzellen auswirkt und damit Wundheilung unterstützt, Hautschäden therapiert, Falten vorbeugt und das Risiko von Magengeschwüren verringert. Es gibt Hinweise darauf, dass Schokolade beziehungsweise der darin enthaltene Kakao, karieshemmende Wirkung hat.[20] Bei dem in (dunkler) Schokolade enthaltenen Theobromin handelt es sich nach einer im FASEB Journal veröffentlichten Studie aus dem Jahre 2004 möglicherweise um einen Wirkstoff zur Linderung von Hustenanfällen.[21] Allerdings ist nach Ansicht der Forscher die Theobromin-Konzentration in Schokolade viel zu gering, als dass das Naschwerk als wirksames „Hustenmittel“ in Betracht käme.

Zusammengefasst: Schokolade ist super!

Einer meiner Schoki-Experimente war Schokoladen-Himbeer-Likör. Ein Kurzer soll ja auch gegen flatternde Nerven helfen, aber dieser sollte vielleicht einen Abend vorher bzw. nicht im weißen Brautkleid getrunken werden.

Rezept (adaptiert von den Küchengöttern)

  • 50 g Vollmilch-Kuvertüre,
  • 35 g Zucker
  • 25 g Kakaopulver
  • 250 g Sahne
  • 25 g Honig
  • 150 ml Himbeer-Wodka (ca. 40 %)
  • 1 TL Himbeer-Pulver (gefriergetrocknete Himbeeren fein gemahlen)

Die Kuvertüre hacken und im heißen Wasserbad schmelzen lassen.

Zucker und Kakaopulver mischen und nach und nach 50 ml kaltes Wasser hinzufügen und gut verrühren. Die Sahne in einem Topf aufkochen lassen, den Zucker-Kakao hinzugeben und mit dem Schneebesen kräftig einrühren. Den Topf vom Herd nehmen.

Den Honig und die geschmolzene Kuvertüre zu der Sahne hinzugeben und gut vermischen. Abkühlen lassen und dabei ab und zu umrühren.

Nach dem Abkühlen den Himbeer-Wodka und Himbeerpulver zu der Schoko-Sahne hinzugeben und alles mit einem Pürierstab glatt mixen. In eine sterilisierte Flasche füllen und gut verschließen. Den Likör am besten dunkel und kühl lagern, aber nicht im Kühlschrank. Vor dem Servieren kräftig durchschütteln. Ergibt ca. 600-700ml

Himbeer-Wodka kann man auch gut selbst erstellen: Himbeeren (TK geht auch) in ein Schraub-Glas geben. Das Glas mit Wodka auffüllen, bis die Himbeeren gut bedeckt sind. Das Ganze ca. 1 Woche kühl und dunkel und einmal am Tag das Glas schütteln. Am Ende der Wartezeit den Wodka abgießen, dabei die Himbeeren leicht ausdrücken und mit Hilfe eines Kaffeefilters die Rückstände rausfiltern. In eine sterilisierte Flasche füllen. Fertig.

An gefriergetrocknetes Obstpulver ranzukommen ist gar nicht so einfach. Wenn man Glück hat findet man gefriergetrocknetes Obst in der Müsli-Abteilung von gut sortierten Lebensmittelgeschäften oder Feinkostläden. Ansonsten aus eine Packung Cornflakes das Obst raus pulen 😉 und in der Kaffeemühle oder ähnliches Feinmahlen.

Das kleine Fläschen sah in dem Päckchen so alleine aus, also musste noch etwas her…

Bei der Schokotauschaktion werden auf Pinterest alle Austauschpäckchen dokumentiert. Dort habe ich was Tolles entdeckt: Home Made Snickers. Dani von Klitzeklein (kleinaberfein) hat ihrer Tauschpartnerin eine sehr schöne und liebevoll dekorierte Dose mit selbstgemachten Snickers zugeschickt. Perfekt! dachte ich, und endlich hatte ich eine Gelegenheit gefunden die Dose Marshmallow Fluff zu verarbeiten. Zufällig hatte ich auch alle Zutaten Zuhause (was nicht immer vorkommt) und konnte gleich loslegen.

Normalerweise würde jetzt hier das Rezept stehen. Da ich es aber nicht verändert, sondern nur die Mengen halbiert habe, werde ich das Rezept nicht hier aufführen. Schaut bitte bei Dani’s Blog vorbei, das Rezept findet ihr hier. Ihr Blog ist auf jeden Fall ein oder mehrere Besuche wert.

Nach etwas über 1 ½ Stunden lag ein riesen großes Snickers vor mir. Oh man o man… super LECKER!!! Das schmeckt wie das Original nur sehr viel besser. Die Riegelchen wurden in Alufolie eingewickelt und gleich verpackt. Sonst hätte ich die vermutlich alle aufgegessen.

Nach dem Genuß kommt die Arbeit… meine Küche sah wieder aus als ob ne Bombe eingeschlagen wäre. Ich bin halt ein Chaot in der Küche. Ausserdem sehen kleine Küchen immer schnell chaotisch aus 😉 Hier der Beweis:

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Schokolade zum Frühstück – Post aus meiner Küche

Diese Woche ist es endlich soweit… Ich bekomme Schoki-Post!!!

Post bekommt jeder gern (außer vielleicht Rechnungen) und Schokoladen-Post ist fast mit das schönste 🙂 Vor einiger Zeit habe euch von der Aktion „Post aus meiner Kücheberichtet.

Die „Drei Mädels von der Post“ hatten die verrückte Idee Köstlichkeiten die man in seiner Küche zaubert mit andere (völlig fremde) zu teilen und denen mit hübschen Leckereien eine Freude zu bereiten.

Am 8. April habe ich meine Tauschpartnerin in Schoki-Crime zugeteilt bekommen. Die nachfolgenden Wochen hatte nur noch Schoki im Kopf. Es wurde gerührt, gebacken, gemixt und getestet, wie sicherlich auch in über 300 andere Küchen, die an diese coole Aktion teilnehmen. Leider konnte ich nicht von meinen Experimenten berichten, denn sonst wäre die Überraschung für mein „Schleckermäulchen“ Priscilla aus dem hohen Norden futsch. Da das Päckchen heute angekommen ist, kann ich ja diesen Post veröffentlichen 😉 Ich hoffe Priscilla hat genau so viel Spaß beim auspacken und vernaschen, wie ich beim Experimentieren hatte.

Was ich alles ausprobiert habe? Hier eine kleine Auflistung:

  • Himbeer-Schoki Marmelade
  • Brombeer-Rosmarin-Schokosauce (zu Schweinefilet und Spargel…mmmh lecker)
  • Double-Choc-Cookies
  • Weißer Mocha Schokosirup (wie das von Starbucks)
  • Himbeer-Schoki-Likör
  • Schokoladensirup
  • Schoko-Granola

Ich glaube so viel habe ich mich noch nie mit Schoki auseinander gesetzt und ich habe (fast) jeden Tag ein neues Rezept gefunden, welches ich ausprobieren wollte. Wenn ihr Wissen wollt was die anderen Teilnehmer quer durch Deutschland verschickt haben, schaut bei den Mädels oder auf deren Pinterest Board „Schokoladiges“ rein. Es lohnt sich, nicht nur für Chocoholics.

Und was hat bei mir das Rennen gemacht? Ich konnte mich nicht entscheiden, aber ein Motto wurde schnell gefunden: Schokolade zum Frühstück

Was passt also zu dem Motto? Klar, Müsli und Kakao…

Schoko-Granola

Adaptiert von: Geschenkideen aus der Küche von Nicole Stich & Coco Lang

Rezept:

  • 100 g Zartbitterschokolade (70%Kakao)
  • 125 g dunkelbrauner Roh-Rohrzucker (z.B. Muscovado)
  • 50 ml Sonnenblumenöl
  • 3 EL Ahornsirup
  • 100g Mandeln (geschält, gehackt)
  • 100g Walnüsse (gehackt)
  • 350 g Basis Müsli
  • 50 g Rice Krispies oder Puffreis
  • 50 g Kokosraspel
  • 3 EL Kakaopulver
  • ½ TL gemahlener Zimt
  • 1 Prise Meersalz
  • 50g Milchschokolade (gehackt)

Zucker in 1/8 L Wasser auflösen, unter Rühren aufkochen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Topf vom Herd nehmen und Öl, Ahornsirup und Schokolade unterrühren, bis sich diese vollständig aufgelöst hat.

Restliche Zutaten vermengen und mit der Schoko-Sirup-Mischung übergießen & alles gut mischen. Auf das Blech gleichmäßig verteilen und bei Umluft 160 °C 30–40 Minuten backen, bis alles  vollständig getrocknet ist. Dabei alle 10 Minuten das Granola durchrühren, damit es einheitlich trocknet.

Aus dem Backofen nehmen und auf dem Black ganz abkühlen lassen. Für den extra Schoko-Genuss nach den abkühlen die gehackte Milchschokolade unter mischen (die Menge kann auch verdoppelt oder verdreifacht werden). In luftdicht verschlossenen Behältern aufbewahren. Ergibt ca. 750-800g

Schokoladen Sirup

adaptiert von Bravetart

Rezept:

  • 200g brauner Zucker
  • 130g Voll-Rohrzucker (Muscovado)
  • 140g Kaffee (ca. 1 Tasse)
  • 56g Kakaopulver
  • 30g Milchschokolade
  • 1/4 TL Salz
  • 28g Vanille Extrakt

Zucker, Kaffee, Kakao, Schokolade und Salz in ein mittelgroßen Topf gut vermengen und bei mittlere Hitze unter Rühren aufkochen. Sobald alles sich aufgelöst hat und etwas eingedickt ist, vom Herd nehmen und den Vanille Extrakt unterrühren. In eine sterilisierte Flasche gießen, verschließen und abkühlen lassen. Im Kühlschrank aufbewahren. Ergibt ca. 350ml

Für einen leckeren Kakao: 1-2 EL (jenach Schokogelüste)  in ein großes Glas warmer oder kalter Milch.

Dieser Sirup wird wirklich sehr dickflüssig, umsomehr wenn er im Kühlschrank steht, also kurz in ein Wasserbad gestellt und schon kann man das flüssige Hüftgold auf dein Eis, in seine Milch oder wie auf den nachfolgenden Bild zu pochierten Birnen.

Mein Soul Food

Heute war ein echt bescheidener Tag… stressig, blöd und einfach doof. Was mach ich dann? Kochen natürlich. Das lenkt ab und macht den Kopf frei. Was mir dann am meisten Hilft ist eine leckere Portion warmer Milchreis. Das erinnert mich immer an Zuhause und tröstet mich ungemein, wie echtes „Seelentröster-Essen“ eben.

Heute gab es mal eine andere Variante und zwar mit Mandelmilch, also auch für Laktoseintollerante geeignet.

Vanille-Mandelmilchreis (1-2 Portion, je nach Tröstungsgrad 😉 )

Zutaten:

  • ½ L Milch
  • 20g Vollrohrzucker
  • ½ Vanilleschote (ausgekratzt)
  • Prise Salz
  • 125g Rundkorn (Milch)Reis

Milch mit dem Zucker, Vanille und Salz aufkochen. Reis hinzufügen und auf niederige Hitze ca. 25-30 köcheln lassen. Gelegentlich umrührern.

Milchreis pur ist schon eine feine Sache, aber heute musste es etwas mehr sein:

Schoko-Birnen-Kompott

  • 100g Birne (geschält, entkernt)
  • 20g Vollrohrzucker
  • 25g Zartbitterschokolade

Birnen in Würfel schneiden und mit dem Zucker in einem Topf erhitzen. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, die Schoki zugeben und schmelzen lassen. Einen großzügigen Klacks auf den Milchreis geben und servieren.

Mmmmh körnig, cremig und schokoladig. Beim nächsten mal werde ich allerdings den Birnenanteil auf 150-200g erhöhen.