liebster blog award

Blog Awards

Wie viele Blogger steh ich eigentlich nicht so auf Blogawards. Es sind sozusagen die Kettenbriefe der Blogosphäre. Versteh mich bitte nicht falsch, natürlich freue ich mich sehr über ein Kompliment wie „Liebster Blog“, aber wie mit den Kettenbriefe bzw. Ketten-Emails möchte ich mich nicht wirklich aktiv beteiligen. Ich habe hin und her überlegt, ob ich mitmache aber ich habe gute Laune und koch-/blogtechnisch grade eine Flaute.

Die Spielregeln: Bedanke dich, Beantworte 11 Fragen, Nenne 11 Fakten über dich, Stelle 11 Fragen und nominiere 11 andere Blogs. Es heißt doch „Regeln sind zum brechen da…“ also werde ich die letzte Aufforderung einfach mal ignorieren.

Also liebe Corinna von Brunettelifestyle ganz lieben Dank für die Auszeichnung 😀 und ich hoffe du bist mir nicht allzu böse 😉

liebster blog award

Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Bloggen tu ich schon eine ganze Weile, eigentlich schon seit dem Studium also viel länger als es Nachgekocht gibt. Aber mit dem Thema Kochen habe ich meine Nische und die Leidenschaft zum Bloggen wirklich erst entdeckt. Nachgekocht ist recht spontan vor über zwei Jahren entstanden, man könnte sagen aus eine Laune heraus, ausschlaggebend war aber Uwe´s Blogevent „Cookbook of Colors“ und auch der Film „Julie & Julia“ ;).

Wie viel Zeit investierst du pro Woche in deinen Blog?

Es kommt auf die Woche an. Ich arbeite Vollzeit und Studiere zu dem auch noch … ich finde es recht schwer abzuschätzen wie viel Zeit ich für den Blog genau aufbringe. Es ist ja nicht nur das Kochen, Fotografieren und Blogbeitrag schreiben. Dazu gehört auch das Planen, Social Media, Kommunikation und andere Sachen aus meinem Alltag die sich im Bloggen vermischen… Man kann aber schon sagen, dass ich recht viel Zeit in den Blog stecke (auch wenn nicht jeden Tag ein Post erscheint)

Könntest du dir vorstellen, über etwas anderes zu bloggen?

Been there, done that… Momentan kann ich mir das nicht wirklich vorstellen, höchstens auf ein Teilgebiet wie das Backen spezialisieren, aber wer soll denn die ganzen Backwerke essen 😉

Was machst du, wenn du gerade nicht am Bloggen bist?

Am Kochen 😉 Nee nicht nur. Ich lese unheimlich gerne und viel, verbringe viel Zeit mit Freunden und schau mir auch die eine oder andere Serie oder auch Filme gerne an.

Wie sieht für dich der perfekte Urlaub aus?

Sonne, Meer, Berge, Ruhe & Entspannung, Abenteuer, Spaß und gutes Essen.

Wenn du einen Wunsch frei hättest, was wäre er?

Die Fähigkeit Raum und Zeit zu falten. Dann könnte ich mich an jeden Ort der Welt oder in eine andere Epoche in einem Augenblick wünschen.

Was ist dein absoluter Lieblingsfilm?

Das Fünfte Element… nicht nur wegen Bruce Willis, sondern wegen der genialen Schnittführung

Was war das schönste Geschenk, das du je bekommen hast?

Ummm, mit Superlativen tue ich mich hier wirklich schwer… aber in den letzten Wochen war es ein Mixtape 🙂

Was wolltest du schon immer einmal machen, hast dich aber bisher nicht getraut/keine Zeit dafür gehabt?

Oh da gibt es auch Einiges… Spontan fällt mit Fallschirmspringen ein. Wollte ich schon seit Jahren machen, aber habe mich nie getraut und das wird wahrscheinlich auch so bleiben (ich bin ein kleiner Schisser 😉 )

Was würdest du tun, wenn morgen die Welt untergehen würde?

Eine riesen Party machen und mein ganzes Geld dafür auf den Kopf hauen.

Machst du gerne Sport?

Manchmal 😉 In meiner Jugend (also bis Anfang 20)  habe ich Leistungsrudern mit 6-7 Mal die Woche Training gemacht. Aus Zeitmangel und später aus Mangel an Fluss und Gewässer musste ich das Rudern aufgeben. Manchmal würde ich gerne wieder Rudern, aber ich würde wahrscheinlich nach den ersten Metern kentern 😉

11 Fakten über mich…

  1. Ich bin ein Online-Junkie.
  2. Ich lese Bücher hauptsächlich auf English.
  3. Ich werde schnell gelangweilt, wenn mir etwas nicht gefällt (besonders bei Musik und Filmen)
  4. Ich werde im Sommer nicht Braun, nur Rot.
  5. Ich kann richtig gut Böse gucken.
  6. Ich mag Wassereis lieber als Milch/Sahneeis.
  7. Ich singe beim Putzen, am liebsten zu Queen.
  8. Ich finde ein britischer Akzent ist sexy. Amerikanischer Akzent eher nicht.
  9. Ich habe gerade Spotify für mich entdeckt.
  10. Ich bin privat ein Chaot.
  11. Ich mag Worte/Sprüche/Sprichwörter/Sprichwendungen.

Kommen wir nun zu den letzten Aufgaben des Blogawards. 11 Fragen und die Nominees. Wie gesagt möchte ich keine bestimmten Blogger oder Bloggerinnen nominieren, sondern viel mehr euch allen das Staffelholz überreichen…

  1. Was ist das leckerste was Du jemals gegessen hast?
  2. Was war das schlimmste was Du jemals gegessen hast?
  3. Was ist Deine liebste Jahreszeit?
  4. Welches Buch hat Dich zuletzt wirklich beeindruckt?
  5. Eine Woche ganz ohne Computer und Smartphone. Traum oder Albtraum?
  6. Welches Lied bringt Dich lauthals zum Mitsingen?
  7. Welcher Superheld bzw. Superheldin wärst Du gerne?
  8. Vervollständige diesen Satz: “Es ist nie zu spät …”
  9. Mit welcher Berühmtheit (Tod oder lebendig) würdest du mal gerne Essen gehen?
  10. Hast du ein Küchen-Nemesis (Erzfeind)? Etwas was absolut nicht gelingen will oder Küchenmaschine die Dich in den Wahnsinn treibt?
  11. Was ist das schönste, was Dir heute passiert ist?

Zu guter Letzt…

No blog awards please
Nachtrag: die Vorlage für den Button habe ich von Pixeden

Kasten Weißbrot

Kasten Weißbrot

Ich bin bekennender Toastbrot-Fan. Besonders gern mag ich das englische Weißbrot. Ja genau, dieses weiche Weißbrot, dass man locker einen ganzen Laib zu einer faustgroßen Kugel zusammendrücken kann. Was für viele ein Graus ist, ist für mich ein besonderer Hochgenuss. Ungetoastet als Chip Butty (gebuttertes Weißbrot mit Pommes belegt) oder getoastet einfach mit etwas Butter bestrichen. „Deutsches“ Toastbrot fand und finde ich immer noch dagegen ziemlich unlecker. Es ist trocken und ungetoastet (für mich) ein Graus.

Frisch gebackenes Kastenweißbrot ist eine ganz andere Geschichte… LECKER! Mehr kann ich dazu nicht sagen, außer vielleicht, dass nachfolgendes Rezept super für Brotbackeinsteiger und nicht nur Weißbrotfans ist. Wenn du mehr Broteinsteiger-Rezepte oder eine Anleitung zum eigenen Sauerteig suchst, dann schau mal bei Yushka von Sugar Princess vorbei. Montag ist ihr Round-Up von dem Blogevent „Kruste und Krume für Einsteiger“ online gegangen. Viel Spaß beim Stöbern und Nachbacken 😀

Kasten Weißbrot

Kasten Weißbrot (Rezept Quelle: Brot Genießen)

  • 15g Frisch-Hefe
  • 50ml lauwarmes Wasser
  • 375g Mehl (Type 550)
  • 150ml Milch
  • 38g Butter (zimmerwarm)
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • Fett für die Kastenform (20x11cm) und etwas Milch zum bestreichen

Die Hefe in der Schüssel der Küchenmaschine zerbröseln und in das lauwarme Wasser auflösen.  Mehl, Milch, Butter, Zucker und Salz hinzugeben und ca. 2-3 Minuten auf niedrigste Stufe vermengen lassen. Wenn der Teig zusammen kommt, dann ca. 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten lassen.

Ein Stuck vom Teig abnehmen und den Fenstertest (siehe Foto) machen: den Teig leicht auseinander ziehen bis er so dünn ist, so dass man das Licht (oder die Sonne) durchscheinen sieht. Wenn der Teig vorher reißt, dann ein paar Minuten weiterkneten und den Fenstertest wiederholen.

Den Teig in eine leichtgefettete Schüssel geben, mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und ca. 2 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis das Volumen sich verdoppelt hat. Nach einer Stunde der Gehzeit den Teig einmal falten und ziehen (siehe Bilder unten)

Die Arbeitsfläche leicht bemehlen und darauf den Teig formen: leicht flachdrücken, alle Ecken in die Mitte zusammennehmen und auf der Naht (Schluss) drehen. Den Teig erneut abdecken und ca. 15 Minuten ruhen lassen.

Aus der Kugel  ohne viel Druck eine Rolle formen und diesen in den leicht gefettete Kastenform legen. Die Form diesmal mit etwas Frischhaltefolie abdecken und min. 30 Minuten gehen lassen. Mein Teig war recht aktiv und wuchs über die Form hinaus(siehe Bilder unten), also die Folie nicht fest um die Form wickeln, sondern nur ein großes Stück auflegen.

Ein ofenfestes Gefäß mit ½ Liter Wasser in den Ofen stellen und während der Teig aufgeht den Backofen auf 250°C (Ober-/Unterhitze) aufheizen. Kurz bevor man die Form in den Ofen gibt, den Teig in einem Abstand von ca. 2 cm mit einem Messer quer leicht einschneiden, mit etwas Milch bepinseln und sofort in den Ofen auf der mittleren Schiene geben. Insgesamt wird das Brot 50 Minuten gebacken. Nach 10 Minuten die Schale mit dem Wasser entfernen und die Temperatur auf 220°C zurückdrehen. Kurz vor dem Ablauf der Backzeit den Bräunungsgrad im Auge behalten, ggf. mit etwas Folie abdecken.

Das Brot aus der Form nehmen. Wenn das Brot zu hell ist, bis zu 10 Minuten ohne Form zum nachbräunen in den Ofen stellen. Wichtig! Das Brot min. 1 Stunde auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, bevor man das Laib anschneidet.

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Schokoladen Mandel Gugelhupf

Glutenfreier Schokoladen-Mandel Gugelhupf

Bei uns in der Abteilung ist es üblich zu oder nach seinem Geburtstag einen Auszugeben. Meist erfolgt dies in der Form von Frühstück zu Mittag oder man tut sich mit mehreren Kollegen zusammen und „sponsert“ die jährliche Weihnachts-Raclette-Feier. Die dritte klassische Option ist Kuchen. Dieses Jahr habe ich mich für den dritten Klassier Kuchen entschieden. Es ist die perfekte Gelegenheit ein paar Rezepte zu testen und auch dabei genügend Abnehmer zu finden. Wenn man für mehr als 1-4 Personen backt, erhöht sich auch die Gefahr von gewissen Unverträglichkeiten. Bei uns in der Abteilung haben wir Kollegen mit Gluten Unverträglichkeit und Laktoseintolleranz, da ich die nicht ausschließen wollte hatte ich mir vorgenommen einen Gluten- und Laktose freien Kuchen zu backen. Zum Glück habe ich keiner der beiden Unverträglichkeiten, aber somit auch keine wirkliche Ahnung bzw. Erfahrung damit.

Bei Kuchen kann man das Mehl ganz gut mit gemahlenen Nüssen ersetzten, das mache ich auch wenn ich nicht genug Mehl im Haus habe. Für Milchprodukte gibt es div. Ersatzprodukte z.B. auf Sojabasis oder spezielle Milchzuckerfreie-Milchprodukte. Also bin ich los und habe Margarine und laktosefreie Milch besorgt. Am (Sonn)Backtag habe ich dann doch ein paar Zweifel gehabt und mir dann doch die Inhaltsangabe auf die Magarinepackung genauer angeschaut.  So ein Mist! Da war Molke drin und die enthält natürlich auch Milchzucker. Wenn mir sonntags Mehl, Zucker oder Eier fehlen hilft oft ein Besuch beim Büdchen (Kiosk) um die Ecke, aber laktosefreie Butter o.ä. hat er leider nicht im Programm. Hinterher ist man immer schlauer. Also liebe Laktoseintollerante-Kollegen sorry… nächstes Jahr 😉

Schokoladen Mandel Gugelhupf

Glutenfreier Schokoladen-Mandel Gugelhupf (inspiriert von BackBube)

  • 250g gem. Mandeln (ohne Haut)
  • 150g gem. Haselnüsse
  • 60g Mandelstifte
  • 150g Zartbitterschokolade (75%)
  • 180g Zucker (plus etwas für die Form)
  • 200g Butter (plus etwas für die Form)
  • 5 Eier (L)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Vanilleextrakt

Die gemahlenen Mandeln und Haselnüsse in eine Pfanne ohne Fett auf mittel-hohe Hitze anrösten bis es duftet. Am besten nicht alles auf einmal in die Pfanne geben, sondern in Portionen, da die Nüsse schnell von duftend zu verbrannt wechseln. Die Mandelstifte ebenfalls anrösten bis sie leicht goldbraun sind. Alles mischen und vollständig abkühlen lassen.

Die Schokolade über ein Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Währenddessen die Butter und Zucker mit einem Handmixer cremig rühren und die Eier nach einander hinzugeben. Dabei das Ei vollständig unterrühren, bevor man das Nächste hinzufügt.

Backpulver mit den Nüssen mischen und diese unter den Teig rühren. Zum Schluss das Vanilleextrakt und die Schokolade einrühren.

Die Gugelhupf-Form ausbuttern und mit Zucker bestreuen. Den Teig hineinfüllen und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) im vorgeheizten Backofen ca. 1 Std. backen. Nach 35-45 Minuten nachschauen und ggf. den Kuchen mit etwas Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Den Gugelhupf ca. 10 Minuten in der Form lassen, dann auf einem Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Mit etwas Puderzucker bestäuben und mit einer guten Tasse Kaffee genießen.