Petit Fours

Bei meinem Weihnachtsshopping-Streifzug durch Hannover wurde ein kleiner Zwischenstopp in Friedrich Bartels Holländische Kakao-Stube eingelegt. Diese gemütliche Stube gibt es in Hannover schon über 90 Jahre und man hat das Gefühl, dass die Zeit ist stehen geblieben. Leider war das Stübchen sehr voll also haben wir nicht Platz genommen, aber die haben auch ein außer Haus-Verkauf, also wurde ein paar Petit Fours für den Späteren Verzehr eingepackt und mitgenommen. Ich sage nur köstlich.

Dies war auch meine Inspiration für meinen Beitrag zur „Küchenplausch Cocktailparty“. Küchenplausch ist eine neue Community mit dem Motto „Bei uns werden Köche Freunde“ und zum Auftakt ist doch eine Party ein muss, oder? Bei der Küchenplausch Cocktailparty werden Fingerfood und Cocktailrezepte gesucht. Petit Fours werden eigentlich zum Kaffeeplausch gereicht, aber wieso nicht auch zu einer Cocktailparty 😉


Diese Petit Fours sind süß und lecker, aber sind nicht so toll wie die von Bartels. Aber für meinen ersten Versuch ganz gut 😀

petitfour

Orangen Petit Fours (ca. 21 Stk.) Adaptiert von Küchengötter

Biskuitteig

  • 60g Mehl
  • 30g Speisestärke
  • 1 Prise Salz
  • 80g Zucker
  • 1½ TL Vanillezucker
  • 3 Eier (M)

Füllung

  • Orangen-Maracuja-Gelee* oder Orangenmarmelade
  • ca. 100g Rollmarizpan oder Marzipanrohmasse mit 20g Puderzucker verknetet

Deko

  • 200g Puderzucker
  • 3 EL Orangenlikör
  • 2 EL Wasser
  • Gelbe Lebensmittelfarbe
  • Zuckersterne
  1. Mehl und Speisestärke mischen. Zucker, Vanillezucker und Salz in einer zweiten Schüssel ebenfalls mischen. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einem Handmixer schlagen, wenn die Masse beginnt steif zu werden, langsam das gemischte Zucker reinrieseln lassen. Die Eigelbe verrühren und langsam mit dem Eiweiß-Zucker verrühren. Das Mehlgemisch auf die Ei-Masse sieben und vorsichtig unterheben.
  2. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech geleichmäßig verteilen und glatt streichen. Bei 180°C vorgeheizten Backofen ca. 10-15 Min. goldgelb backen.
  3. Ein weiteres Stück Backpapier auf den Teig legen, auf ein Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen. Den Teig in 3 gleichgroße Streifen teilen.
  4. Gelee und auf 2 Streifen streichen, diese aufeinanderlegen, sodass die bestrichenen Seiten nach oben zeigen. Den dritten Streifen darauflegen. Mit einem Brett beschweren und 2 Std. kalt stellen.
  5. Das Marzipan dünn ausrollen. Noch etwas Gelee auf der Obersten Biskuitplatte dünn streichen und darauf das Marzipan legen. Überlappendes Marzipan abschneiden und die äußeren Kanten säubern. In 21 kleine Törtchen schneiden.
  6. Puderzucker in eine Schüssel sieben und mit dem Orangenlikör und Wasser zu einer dickflüssigen Masse verrühren. Ggf. etwas extra  Puderzucker oder Wasser hinzugeben wenn es zu flüssig bzw. fest ist. Den Zuckerguss mit der Lebensmittelfarbe einfärben und die Petit Fours damit rundherum bestreichen bzw. glasieren. Trocknen lassen.
  7. Noch bevor die Glasur trocken ist, die Petit Fours mit Zuckersterne verzieren und komplett trocknen lassen. Wenn vorhanden, in eckige Papiermaschetten stellen und auf einer Etagere arrangieren.

Viel Spaß beim Nachkochen

*Ach so ja, das Rezept für den Orangen-Maracuja-Gelee

  • 400ml Orangensaft
  • 4 Maracujas
  • 200g Gelierzucker (2:1)

Orangensaft mit dem Fruchtfleisch der Maracujas aufkochen. Gelierzucker hinzufügen und 1 Minute sprudelnd kochen lassen. Sofort durch ein Sieb in sterilisierte Gläser füllen und fest verschließen.

Sesam Lachs Bällchen

Das Jahr hat nur noch 15 Tage! Ich weiß die meisten sind noch arg mit Weihnachten beschäftigt, aber was ist mit Silvester? Schon ein Plan? Ich habe noch keinen, außer den Jahreswechsel mit meine Liebsten zu verbringen 🙂 Falls ihr Silvester Gäste habt und Finger-Food oder Häppchen servieren wollt, habe ich etwas asiatisches für euch: Lachs Bällchen im schwarzem Sesam-Mantel.

Die Idee diese Bällchen zu fabrizieren kam nicht wegen Silvester, sondern wegen dem „Cookbook of Colours“ von Uwe. Seit einem Jahr verfolge ich dieses Mammut-Blogevent und habe auch ein-zwei Einreichungen abgegeben. Jeden Monat sollten Gerichte zu einer bestimmten Farbe eingereicht werden. Davon wurden 3 Sieger Rezepte auserkoren und gewinnen einen Platz im Farben Kochbuch, welches Uwe selbst erstellt.

Nachgekocht gibt es auch seit fast einem Jahr und einer meiner ersten Blog-Posts habe ich prompt eingereicht. Leider hat noch keiner meiner Einreichungen in das Kochbuch geschafft, aber dafür habe ich ganz wunderbare Gerichte und auch einige tolle Blogs kennengelernt. Mal sehen vielleicht erstelle ich aus den beliebtesten Nachgekocht Posts selbst ein Kochbuch 😉

Ende des Jahres heißt immer Jahresrückblick. Hier ist mal mein „Cookbook of Colours“ Rückblick. Ich habe es nicht immer geschafft etwas einzureichen, aber ein Blick in die Zusammenfassung loht sich! Es war auch nicht immer leicht z.B. Blau und das ohne Lebensmittelfarbe. Die Monatsnamen verlinken zu der Zusammenfassung der jeweiligen Farbe, daneben meine Einreichung (wenn es eine gab)

Januar (weiß) Maiscrème-Süppchen

Februar (hellblau) Battenberg goes Bavaria & Himbeer Macarons

März (blau) Frozen Yoghurt

April (rosa) Rhabarber-Himbeer-Vanille-Sirup & Entenbrust mit Burgundy-Püree und Erdbeer-Balsamico-Sauce

Mai (hellgrün) keine Einreichung aber dafür 123(!) andere

Juni (grün) keine Einreichung aber dafür 46 andere

Juli (gelb) Hähnchencurry mit gelbe Möhren & Safran-Cumin Brot

August (rot) keine Einreichung aber dafür 80 andere

September (lila) keine Einreichung aber dafür 51 andere

Oktober (orange) Orangen-Maracuja-Sirup

November (braun) Gewürzkuchen & Bacon-Fudge Die ASTIMMUNG läuft noch bis zum 21.12. Vielleicht mit eurer Hilfe schaffe ich es diesmal 😉

DEZEMBER… Es ist Dezember also logischerweise gibt es noch keine Zusammenfassung, aber die (erste?) Einreichung 🙂

lachssesambaellchen

Das Rezept habe ich adaptiert von Food&Wein

  • 300g Lachsfilet (frisch, ohne Haut)
  • 30g Maronen
  • 1 gr. Frühlingszwiebel
  • 1 EL Speisestärke
  • Erbsengroßer Klecks Wasabi-Paste
  • 1 TL Ingwer gerieben
  • 1/2 Eiweiß
  • Schwarzer Sesam
  1. Den Lachs in Würfel schneiden und auf einem Teller für ca. 15 Minuten in den Froster geben. Den angefrorenen Lachs und Maronen fein hacken. Das weiße und hellgrüne ebenfalls fein schneiden.
  2. Alles gut mit der Speisestärke, dem Wasabi, Ingwer und Eiweiß vermengen.
  3. Portionsweise zu Kugeln formen und in schwarzem Sesam wälzen
  4. Die Bällchen auf einem bzw. zwei Teller geben und überkochendes Wasser in einem Dampfgarer ca. 6 Minuten dämpfen

Die Sauce zum Tunken besteht aus 1 EL Soja-Sauce, 1 TL Reiswein-Essig und 1/2 TL Sesamöl pro Schälchen. Noch von ein paar Frühlingszweibel-Röllchen dazu geben, ggf. noch etwas Ingwer. Dazu kann man Seegrassalat reichen.

lachssesambaellchen2

Diese Lachs-Bällchen kann man auch gut einfrieren. Die ungedämpften Bällchen auf einem Teller anfrieren und dann in ein Gefrierbeutel geben. Vor dem Dämpfen etwas antauen lassen.

Beim nächsten mal werde ich die Maronenmenge erhöhen oder es mit Wasserkastanien ausprobieren und die gewürzte Lachsmasse ohne Ei & Stärke etwas im Kühlschrank ziehen lassen.

Viel Spaß beim Nachkochen

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

November Wahl

Nee… nicht die Wahl zur Miss November, sondern die Wahl der November-Gewinner für Uwe’s (highfoodality.com) „Cookbook of Colours“ ist eröffnet. Zur Wahl stehen 18 wunderbare braune Gerichte, von süß bis herzhaft. Und meine zwei Einreichung „Gewürzkuchen“ und „Bacon-Fudge“ sind dabei. Yeay! Also schaut zur Abstimmung vorbei. Ihr habt 3 Stimmen und ich würde mich freuen wenn ihr 1 oder 2 davon für mich abgeben würdet 😉 Hier entlang zur ABSTIMMUNG

Eine Zusammenfassung der insgesammt 100 (!) Einreichungen findet ihr hier. Ein (oder zwei) Blick lohnt sich!

novemberbrown

Maria sucht… last Minute Geschenke aus der Küche

OMG Weihnachten! Kurz vor dem Fest kann man viele Kopflos durch die Stadt eilen sehen, weil das Fest dann doch überraschend vor der Tür steht. Mir kann das (eigentlich) nicht passieren, zumindest nicht in Punkto Geschenke. Die laufen mir irgendwie vorher über den Weg, werden eingesackt, verpackt und Transport bereit in den Schrank gelegt. Bei Zutaten für das Weihnachtsessen sieht das allerdings anders aus. Letztes Jahr bin ich kurz vor Heiligabend in gefühlte 100 Supermärkte und Gemüseladen auf der suche nach frischen Feigen gewesen. Dieses Jahr wirds hoffentlich anders. Ich habe zwar noch keinen 100% Plan was ich kochen werden, aber Feigen brauch ich definitiv nicht  😉

Für spontane Einladungen nimm ich gerne „Geschenke aus der Küche“ mit, sei es ein Kuchen, einen leckeren Nachtisch oder andere Leckereien. Maria von „Ich bin dann mal kurz in der Küche“ sucht nach selbstgemachte Last Minute Geschenke aus der Küche und ich habe genau das richtige…

Maria sucht....

Bratapfel-Kit mit Gewürzhonig und Amaretto-Kirschen

Man Benötigt:

  • Körbchen oder ähnliches
  • 2 Gläser mit Schraubverschluss je ca. 200-250ml
  • Geschenkband, Etiketten und/oder Anhänger
  • Lieblings Bratapfel Rezept oder siehe unten.
  • und Säuerliche Äpfel wie z.B. Boskoop

Gewürz-Honig

  • 1 Vanilleschote
  • 2 TL gem. Zimt
  • 2 TL gem. Nelken
  • 200g Honig (flüssig)

Vanilleschote auskratzen. Das Mark mit Zimt und Nelken unter den Honig rühren. In ein sterilisiertes Glas mit „Löffelgroße-Öffnung“ füllen und verschließen.

Haltbarkeit: ca. 2-3 Monate (ohne Gewähr)

gewuerzhonig

Amaretto-Kirschen

  • 80g getrocknete Kirschen
  • 150-200ml Amaretto*

Kirschen in ein sterilisiertes (Marmeladen-)Glas geben, mit Amaretto bedecken und Gläser verschließen. Diese sollten am besten 2 Wochen ziehen.

Haltbarkeit: mit Amaretto bedeckt ca. 1 Jahr (ohne Gewähr)

amarettokirschen

*Amaretto kann man auch selber herstellen. Schnell gibt es hier, aufwändig hier

Die Gläser dann hübsch verpacken und mit einem Etikett (z.B. diese hier) versehen. Rezeptkarte für die Amaretto-Kirschen, den Gewürzhonig und das Bratapfel-Rezept erstellen (z.B. online hier) und ausdrucken. Die Gläser, Rezepte und Äpfel in einem Körbchen (mit Servietten oder Stoff ausgelegt) anrichten 😉

bratapfel

Bratapfel in Amaretto-Honig-Sauce

Bratapfel-Füllung:

  • 40g Mandelstifte
  • 40g Amaretto-Kirschen (abgetropft)
  • 150 g Marzipan-Rohmasse
  • 30 g Puderzucker
  • 1 Prise Zimt
  • 2 EL Amaretto
  • 4 säuerliche Äpfel (z.B. Boskoop)
  • Zitronensaft

Mandelstifte rösten. Marzipan, Puderzucker, Zimt, Mandelstifte, Amaretto-Kirschen und 2 Esslöffel Amaretto verkneten (das wird sehr klebrig). Deckel vom Apfel ca. 1/4 abschneiden, Kerngehäuse ausstechen (Apfel nicht durchstechen) und aushöhlen. Deckel und Apfel mit Zitronensaft beträufeln. Die Äpfel auf ein Backblech oder in eine „Riesen-Muffin-Form stellen und mit der Marzipanmasse füllen. Für ca. 20-25 Minuten bei 200°C (Umluft 175°C) im vorgeheizten Backofen geben. Die Deckel die letzten 5 Minuten mit zugeben.

Amaretto-Honig-Sauce

  • 250ml Apfelsaft
  • 1 EL Gewürzhonig
  • 2 EL Amaretto
  • 1 EL Speisestärke, gehäuft

200 ml Apfelsaft und Honig aufkochen. Restlichen Apfelsaft, 2 Esslöffel Amaretto und Stärke glatt rühren und in den kochenden Apfelsaft rühren.  Ca. 2 Minuten köcheln, dabei gelegentlich rühren.

Die Bratäpfel am besten mit 2 Löffel aus der Muffinform heben und auf einem Teller geben und mit der Amaretto-Honig-Sauce anrichten. Wer möchte kann das ganze noch mit etwas Puderzucker bestäuben.

Tipp: Wenn man keine eingelegten Kirschen hat, kann man auch Cranberries nehmen. 40g Cranberries mit 60ml Amaretto erwärmen. Die Cranberries abtropfen, dabei den Amarettosud auffangen und 2 EL davon zu der Marzipanmasse geben.

Viel Spaß beim Nachkochen

P.S.: Die Bratäpfel nicht zu lange backen oder im Backofen vergessen sonst hat man dies hier 😉

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Blogger kochen gemeinsam und die Welt schaut zu

Wie vor ein paar Tagen hier und auf Facebook angekündigt war es gestern so weit. Staatl. Fachingen hat zu einem Virtuellen Koch-Event eingeladen und 6 Blogger sind der Einladung gefolgt. Natalie war in Köln mit Matthias Ruta im Kochstudio und Uwe, Helena, Lena, Daniel, Lea und ich waren Live aus unsere Küchen via Webcam zugeschaltet.

Meine Vorbereitungen für das Event begannen bereits letztes Wochenende. Von Laura und Sabine von der Presseagentur für Staatl. Fachingen bekam ich eine E-Mail mit den Rezepten, eine Einkaufsliste und technische Hinweise (Software, Anleitung usw.). Hier erst einmal ein Dank an das ganze Organisations-Team vor und hinter den Kulissen. Es hat alles super geklappt und auch die Technik hat super funktioniert.

Bezüglich Einkaufen der Zutaten machte ich mir keine so großen Sorgen, außer beim Lammkarree. Lamm kaufe ich normalerweise in unserem Türkischen Supermarkt, aber die hatten nur Lammkotletts. Ist zwar eigentlich das gleiche Fleisch, aber nicht so hübsch ;). In meiner Wohngegend und in der Innenstadt haben über die letzten Jahre ziemlich viel Metzger/Fleischereien Ihr Geschäft geschlossen. In Aachen kommt (gefühlt) auf jeden Einwohner dreieinhalb Friseure, aber ein Metzger findet man nur via Google wenn man keinen „StammFleischLieferant“ hat. Ich hab echt überlegt ob ich das Lamm via Internet bestelle, aber ich hab dann doch eine Fleischerei gefunden, bei dem ich das Lammkarree für Donnerstag vorbestellen konnte. Die restlichen Zutaten habe Mittwoch ich in einem Rutsch in dem Supermarkt die Lebensmittel liebt bekommen.

Ich war gestern Tagsüber schon aufgeregt und total gespannt was da wohl alles passieren würde. Also nach der Arbeit schnell noch das Fleisch geholt und ab nach Hause. Beim Auspacken des Fleisches traf es mich. Der Fleischer hatte die Knochen entfernt, obwohl ich ihm am Telefon sagte mit Knochen. Hey ich hab noch nie Lammkarree vorher zubereitet und es sollte dann doch auch so hübsch aussehen. Voll blöd :(. Aber naja, ich bin ja pragmatischer Natur…nein ich habe keine Knochen o.ä. ran geklebt 😉 Ich hab mir einfach gedacht „is‘ halt so, is‘ ja das gleiche Fleisch“. Laptop auf der Fensterbank aufgebaut, NetzKabel quer durch die Küche verlegt, kurzer Technik-Check, die Küche von überflüssiges wie Toaster und zusätzliche Stühle befreit, Rezepte am Schrank geklebt, benötigte Zutaten zur Seite gestellt und die Kochwaffen bereit gelegt, die beste Kochhelferin der Welt rein gelassen ….

kuechelaptop

Punkt 19 Uhr gingen wir dann online. Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellungsrunde ging es dann los. Ich weiß nicht genau wie es den anderen Bloggern ging, aber ich wollte ursprünglich die gleichen Koch-Schritte wie der Matthias machen, sozusagen Nachkochen 😉 Also wie der Matthias gings zuerst ans Lamm. Die HautSeite wie bei der Entenbrust kreuzweise eingeschnitten, gesalzt und gepfeffert. Die Pfanne zum an Braten sollte sehr heiß sein, also erstmal warten bis das alte Ding auf Touren kommt. Mein Herd ist so alt, in der Backofentür ist noch nicht mal ein Fenster. Endlich war die Pfanne heiß und so hüpfte das Lamm rein und legte sich auf die Haut Seite nieder bis diese richtig schon kross und Braun war. Während dessen gings an die Suppenzubereitung. Judith schibbelte fleißig mit und die Zutaten wanderten in den großen Suppentopf. Das Lamm dann von der anderen Seite gebräunt und bei niedrig Temperatur im Bräter zusammen mit Knoblauch, Schalotten und Rosmarin in den Ofen.

In meiner Küche bzw. beim Kochen habe ich so mein Eigenarten und auch eigenes Tempo. Bei Rezepten überlese ich gerne Schritte und improvisiere dann „nach gut dünken“. Also habe ich den Ruta-Pfad etwas verlassen und kochte einfach darauf los. Zwischendurch mit Judith rumgealbert, noch ein Schlückchen Prosecco und immer wieder ans Laptop schauen was die anderen so machen und auch ins Chat geschrieben. Das Chatten hat Judith zum Teil übernommen, vor allem wenn ich grad nicht von den Töpfen weg konnte. Wir waren ein echt gut eingespieltes Team.

judith

Die Suppe köchelte, die Cranberries bruzzelten in einer Pfanne zu einem leckeren Chutney, die Pilze in einer weiteren Pfanne und schon ging es an die Zubereitung der restlichen Hauptspeise. Die Kartoffeln gingen gewaschen und kleingeschnitten mit Rosmarin bestreut in den Ofen. Die Rezepte wurden nicht nach einander Zubereitet sondern parallel. Ganz fix war dann die Suppe auch fertig und konnte Püriert werden. Da ich nicht so die Geduld hatte mit dem Pürierstab zu hantieren, kam der Mixer zum Einsatz 😉 Der Clou an der Suppe war aber die letzte Zutat: Amaretto. Das muss man mal Probiert haben! Dazu noch den süß-saureren Cranberry-Kompott. Die Suppe war sehr lecker, aber ich bin nicht so der Sellerie-Fan. Es war mir dann doch zu dominant. Suppe mit Amaretto *hicks* gibt es bestimmt wieder, aber ohne Sellerie.

suppe

Das Bild ist jetzt nicht so prall, aber wir hatten Hunger 😀 Wenn Ihr das Rezept für die Suppe möchtet und auch sehen wollt wie schön diese aussehen kann, schaut mal hier bei Uwe vorbei. Wenn ich groß bin möchte ich auch solche Fotos machen können 😉

Nach der kurzen Suppenpause gings dann auch gleich weiter mit den Bohnen und Sauce für das Lamm. Die Bohnen wurden mit Zuckerrübensirup und Thymian in den Lammfond aufgekocht. Das erste kosten war, sagen wir mal ekelig ABER das Endresultat mit dem Rotwein super köstlich. Den Lamm habe ich aus dem Ofen genommen, vom restlichen Knochen befreit und in Alufolie eingewickelt, denn ich musste den Ofen höherdrehen sonst wären die Kartoffeln nie fertig geworden. Kurz bevor die Kartoffeln fertig wurden habe ich das Lamm auch noch mal ca. 5 Min. in den Ofen gegeben. Das Lammkaree habe ich im Endeffekt behandelt wie ein Roastbeef oder Filet behandelt. Und (ich weiß eigen lob stinkt) es ist perfekt geworden! Rosa und saftig durchunddurch. Dazu die Bohnen, Kartoffeln und diese leckeren Sauce…

lammfertig

Auch hier nur schnell ein Foto gemacht. Der Duft war einfach zu betörend und Lamm schmeckt kalt einfach nicht. Hmmmh und wie das schmeckte. Mir läuft jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen.

Der Abend endete mit einem Dank an die Teilnehmer und mit der Info das Staatl. Fachingen bald ein „Natürlich besser kochen“-Nachfolger herausgibt, welches nächste Woche in Köln dann Fotografiert werden wird. Zu diesem Zeitpunkt befand ich mich schon im himmlischen Fresscoma, aber ich glaube ich darf beim Food-Shoot dabei sein. Mal schauen ob da noch was kommt.

Die zwei Stunden gingen super schnell vorbei und war wie eine Rauschende online Küchenparty… lustig mit lecker essen, viel lachen, nette Menschen und schöne Gespräche rund ums Essen. Fazit: gelungener Abend! Gerne wieder 🙂

PAMK – In der Weihnachtsschickerei

Post aus meiner Küche kurz PAMK geht mittlerweile in die vierte Runde. Diesmal passend zur Jahreszeit heißt es „In der Weihnachtsschickerrei“. Bei der ersten Tauschaktion zum Thema Schokoladiges habe ich Teilgenommen und durfte der lieben Priscilla beschenken. Schaut mal hier und hier. Bei den letzten zwei PAMK-Aktionen „Very Berry“ und „Laß uns Picknicken“ hatte ich leider keine Zeit.  Diesmal ging mein Packte in den Süden nach Heidelberg zu der lieben Ramona.

Gleich nach der Anmeldung habe ich (bestimmt wie viele andere Teilnehmer auch) angefangen zu Überlegen was ich meiner Tauschpartnerin oder Tauschpartner (ja es haben sich auch Männer angemeldet, wieso auch eigentlich nicht 😉 ) gutes tun kann. Obwohl ich nicht wusste ob meine Tauschpartnerin Abneigung oder Allergien hatte wälzte ich schon mal meine Back- und Kochbücher, stöberte bei Pinterest oder kaufte Food-Zeitschiften. Wie sich raus stellte hat Ramona zum Glück nur eine sehr starke Abneigung gegen Kokos. Eine Gluten Allergie/-unverträglichkeit wäre echt schwieriger geworden, aber bestimmt auch machbar 🙂 Also alles was mit Koks zu tun hatte fiel raus, was ich persönlich auch nicht so schlimm finde.

Zuerst hatte ich überlegt eine kleine Kostprobe meiner Lieblingskekse wie Baisers mit Schoki und Nuss, aber die hätten den Transport, geschweige denn mich bestimmt nicht überlebt ;). Irgendwie war mir auch nicht so nach Kekse. Bei uns wird eigentlich erst ab dem ersten Advent mit der Keksbackerei angefangen. Vielleicht wissen das ja einige von euch, ich bin halbe Engländerin und da fiel mir was ein…

Packet-Inhalt: Mini Christmas Puddings, Fruitcake, (Cranberry) Mincemeat und Mascobado-Milchlikör.

Mini Christmas Puddings

In England wird zu Weihnachten „Christmas Pudding“ am ersten Weihnachtsfeiertag serviert und auch gerne mal verschenkt. Der gekaufte ist Jahrhunderte haltbar und selbst die home made Version hält sich ca. 1 Jahr oder länger. Traditionell wird mit der Chrismas Pudding Zubereitung am Sonntag vor dem ersten begonnen. Dieser Tag wird auch „Stir-up Sunday“ genannt. Der Pudding muss dann bis Weihnachten reifen. Christmas Day wird er im Dampfbad erwärmt, mit Brandy übergossen und angezündet *yeah*. Ich habe es echt überlegt einen Original Christmas Pudding zu machen, aber ich wollte das Ramona dann nun nicht antun bis Weihnachten mit dem Verzehr zu warten. Stattdessen gab es Mini Christmas Puddings. Die sind eigentlich keine echten Christmas Puddings, sondern Trüffel aus Früchtekuchen mit Schokolade überzogen. Die fand ich auch viel niedlicher 😉

Rezept hier entlang

Die Puddings kann man auch als Cake-Pops zubereiten, sehen süß & lustig aus, aber ich bin kein Cake-Pop-Girl. Ich mag es meine schokoverschmierten Finger abzuschlecken 😉 Außerdem sind die völlig unpraktisch wenn man die Dinger verschenken oder transportieren möchte. Das waren meine ersten Cake-Pops, mal sehen ob es die letzten bleiben… OK, check, next please…

Fruitcake

Fruitcake ist auch ein traditioneller Weihnachtskuchen. Das ist sozusagen die englische Antwort auf Stollen. Es gibt die in hell oder dunkel je nachdem ob man weißen oder braunen Zucker verwendet hat. Das Rezept und die Zubereitung kann je nach Region oder Familie unterschiedlich sein, aber alle verwenden kandierte Früchte und natürlich den einen oder anderen Tropfen Brandy. Die Basis der Mini Christmas Puddings Trüffel ist Fruitcake. Hier einen guten Früchtekuchen zu bekommen hat sich als äußerst schwierig gestaltet. Also habe ich ihn selbst zubereitet. Bei dem lesen des Rezeptes habe ich leider nicht ganz aufgepasst. Benötigt habe ich einen (!) Früchtekuchen, die Menge reichte aber für 3 (!) Kasten-Kuchen (oder 9 Mini-Kasten), also habe ich der Ramona auch noch ein bisserl Kuchen eingepackt. Der Kuchen ist echt lecker, feucht, fluffig, würzig und schmeckt tausendmal besser als gekaufter. Mir schmeckt auch besser als Stollen.

Rezept hier entlang

Cranberry Mincemeat

Eigentlich wollte ich Mince Pies machen, aber ich war mir nicht so sicher wie diese den Versand überstehen würden. Also habe ich Ramona zu dem Glas Mincemeat einzwei Mince  Pie Rezepte beigelegt. Entgegen dem Namen ist da kein Fleisch drin 🙂 Diese kleinen Küchlein mit Früchtefüllung haben wie Christmas Pudding und Fruitcake eine ähnlich lange Geschichte und Tradition in England.

Rezept hier entlang

Mascobado Milch-Likör

Da man und vor allem die Engländer zu Weihnachten gerne mit einem Likörchen anstoßen, gab es noch ein Fläschen Milch-Likör. Das Rezept ist wunderbar einfach und lässt sich vielfältig abwandeln. Durch die Milch wird der verwendete Wodka ganz weich und geschmeidig.

Rezept hier entlang

Da dieser Post schon Überlänge hat, hat jedes Rezept einen eigenen Post bekommen.

PAMK – Mini Christmas Puddings

Christmas Pudding ist DER Weihnachts-Klassiker in England. Ein Pudding wie wir den kennen ist er auch nicht, vielmehr ist er ein gedämpfter Kuchen aus der Pudding-Form. Diese Mini Christmas Puddings sind eigentlich keine echten Christmas Pudddings, aber sehen ja doch ganz süß aus, oder?

Mini Christmas Pudding (ergibt ca. 35 Stück)

800g Früchtekuchen

100g Schokolade 70%

Ca. 15g Palmin (1/2 Stück)

2 EL Cognac (Brandy/Brandwein)

100g Weiße Schokolade

Belegkirschen und (grünes) Zitronat/Sukkade zum Dekorieren

Den Früchtekuchen zu krümeln verarbeiten (wahlweise in der Maschine oder per Hand). Die Schokolade mit Palmin in einem Wasserbad schmelzen.  Die geschmolzene Schokolade  mit dem Cognac zu den Kuchenkrümel geben und alles gut vermischen. Aus der Masse Kugeln formen und diese auf einem Blech min. 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Die weiße Schokolade in einem Wasserbad schmelzen und die kalten Kuchenkugeln damit verzieren. Zum Schluss noch ein Stückchen Belegkirsche und Zitronat drauf geben.

Will man die Trüffel als Cake-Pops aufmotzen, Milchschokolade schmelzen. Die Kugeln vorsichtig aufspießen und mit der Schokolade überziehen. Wenn man dies nicht macht, kann es passieren, dass die Kugeln auseinanderbrechen. Wenn die Milch-Schokolade hart geworden ist mit der weißen Schoki und Früchte verzieren.

Weitere PAMK – In der Weihnachsschickerei Rezepte:

PAMK Runde 4 – Zusammenfassung

Mincemeat

Fruitcake

Mascobado Milchlikör

Virtuelles Kochen

In meinem letzten Post habe ich kurz angerissen was bei mir momentan alles so ansteht. Meine Küche hat mich wieder und das ganze Wochenende wurde gewerkelt. JUHU. Ich klebe, die Küche klebt und ich bin Glücklich. Nur wer kommt jetzt vorbei und hilft mir das Chaos zu beseitigen. Freiwillige? Jemand? Naja, das bisserl Aufräumen mach das ja auch fast schon gerne… nicht wirklich. Wat mut dat mut. Die Küche muss ich ja schließlich auch hinsichtlich Donnerstag auf Vordermann bringen.

Was war da nochmal? Das Koch-Event „Virtuelles Kochen“ von Staatl. Fachingen. Gestern gab’s die letzten Infos, Rezepte und Einkaufsliste. Die benötigte Software habe ich installiert und die Technik wurde erfolgreich getestet. Es kann losgehen 😀 Ich bin auch ganz schön gespannt wie das sein wird und freue mich auf den Austausch mit den anderen Foodies. Hoffentlich stell ich mich nicht zu blöd an und blamier mich 😉

Ich fasse die Fakten und Infos nochmal kurz zusammen:

Was?

Staatlich. Fachingen hat eingeladen unter dem Motto „Virtuelles Kochen“ das Web in einer interaktiven Küche zu verwandeln. Fernsehkoch Matthias Ruta  und Natalie Simons von “Pastasciutta” werden zusammen mit 6 Blogger (am heimischen Herd) zwei Gerichte aus dem Kochbuch “Natürlich besser Kochen” kochen.  

Gekocht wird Kartoffel-Sellerie-Suppe mit Pfifferlingen  und als Hauptgang Rosa Lammkarree mit Bohnen-Schalottengemüse und Rosmarinkartoffeln. (Klingt lecker oder?) Und das schöne ist Ihr könnt das ganze live mitverfolgen und via Twitter auch mitmachen. Meinung, Fragen und Kommentare sind erwünscht und herzlich wilkommen. Einfach mit dem Hashtag #sfkocht twittern.

Wer?

Die Blogger sind Uwe (Highfoodality), Lena (Leonie Löwenherz) , Daniel (Gaumenthrill), Lea (Buntleben), Ann-Katrin (Penne im Topf) und Ich.

Wann?

Donnerstag 29.11.2012. Start ist um 19 Uhr. Dauer ca. 2 Std.

Wo?

Online unter www.livestreamer.tv/fachingen – oder einfach auf folgendes Bild klicken:

Noch was…Montag geht mein PAMK-Päckchen zur Post. Ein Post mit Infos und Rezepten zum Paketinhalt gibt’s wenn meine liebe Tauschpartnerin Ramona das Paket in den Händen hält. Ich will ja nicht die Überraschung verderben 😉

Viel Spaß beim Mitgucken 😀

Curry Premiere

Vorherrschendes Thema ist ja momentan unser Wetter. Besonders bei Facebook. Ich habe das Gefühl, dass jeder dritter Post irgendetwas mit dem nicht-existenten deutschen Sommer zu tun hat. Es wird gemotzt und gemeckert oder freudig ja fast schon hämisch gepostet, dass der eine oder andere bald gen Sonne fliegen… mit dem meckern bin ich eigentlich keine Ausnahme. JA, das Wetter ist Schei**! Aber ich habe wenigstens 1 Woche etwas Sommer mit Sonne und Wärme genießen können. Jeah! Zumindest muss ich nicht bei 30°C und Sonnenschein 8 Std. im Büro verbringen 🙂 Also alles (noch) halb so schlimm.

Aber was mich an diesem Sommer wirklich ankotzt, ist das mein Obst und Gemüse leidet. Heute musste ich 2 Schalen Erdbeeren, die ich vorgestern gekauft habe, wegen Plüschfrisur in die Tonne befördern. Echt ärgerlich. Auch meine Pflanzen auf meiner Dachterrasse leiden und ich mit ihnen. Da macht man sich die Mühe Pflanzen zu ziehen und pflegen und dann kann man es noch nicht mal wirklich genießen, weil es dauernd regnet. Schade.
Dennoch gibt es auch was positives von meiner Terrasse zu Berichten… ich konnte die ersten Möhren ernten. Diese gelben, weißen und die eine orange Möhre habe ich vor Monaten in Mauerer-Kübel ausgesät und nun waren die endlich groß genug um aus der Erde zu rupfen. Ich mag es selbst Obst und Gemüse zu ziehen, besonders Sorten die man nicht so in dem Supermarkt bekommt, wie diese Möhren.

Das Wetter hat auch ein gewisser Einfluss auf mein Kochverhalten. Diese Woche habe ich keine Lust zu kochen gehabt. Montag und Dienstag war es so kalt, dass ich echt überlegt habe die Heizung wieder an zu machen. Ich hab‘s sein lassen und stattdessen die Fenster geschlossen und mich in eine Decke gehüllt auf dem Sofa gemütlich gemacht. Zum Kochen konnte ich mich auch nicht aufraffen, es dann gab Sandwiches. Mittwoch hatte ich so richtig Lust auf Hühnersuppe oder Curry, aber der Tag wurde ja so richtig schön warm, also blieb die Küche wieder kalt. Gut, nach 3 Tagen Sandwiches oder Brote, wollte ich dann doch mal was Warmes zu essen haben, egal wie das Wetter wird. Das Rennen hat dann das Curry gemacht.

Ein gutes Curry ist was feines, aber ich bestelle es fast nie weil ich es nicht so einschätzen kann wie scharf es ist, oder auch weil da sich oft Obst wie Ananas oder Mango darin versteckt *bääääh*. Obst im Salat ist okay, aber im warmes, herzhaftes Essen… nicht meins.

Ein „richtiges“ Curry, also ohne fix und fertige Gewürzmischungen habe ich noch nie gemacht. Ich glaub ich muss da noch weiter gehen, ich glaub habe noch nie Curry zubereitet.

Google hat mir bei der suche nach „world best curry“ das Rezept „Indian Chicken Curry (Murgh Kari)“ bei allrecipes.com ausgespuckt. Die genannten Gewürze hatte ich, also fehlten noch die frischen Zutaten. Zuhause angekommen, stellte ich fest, dass ich doch kein Curry-Pulver hatte, aber ich wollte nicht nochmal los gehen. Diese kleinen Dosen Curry-Pulver sind ja nicht gemahlene Curry-Blätter, sondern eine Gewürzmischung. Grob erinnerte ich mich an die Inhalte, zumindest an die ein oder andere, also improvisierte ich. Da ich auch noch die schönen Möhren hatte, wurden die auch gleich mit verarbeitet.

Ein wichtiger Tipp vorweg: die jeweiligen Zutaten vorbereiten, also waschen, schneiden, würfeln, mörsern oder hacken, bevor man mit der „Kochanweisung“ anfängt!

Hähnchen Curry mit ganzen Hähnchenbrustfilets

  • 4 Hähnchenbrustfilets
  • Salz
  • 120 ml Öl
  • 4-5 Zwiebeln, gewürfelt (ca. 250g)
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst (ca. 1 TL)
  • 1 ½ TL Ingwer, frisch gerieben (ca. 2 cm Stück)
  • 1 EL Curcuma
  • 1 ½ TL Kreuzkümmel (Cumin), gemahlen
  • ½ TL Nelken, gemahlen
  • 1 TL Cayenne Pfeffer
  • ¼ TL Chili-Flocken
  • ½ TL Fenchel Samen
  • 1 ½ TL Koriander Samen (oder 1 TL gemahlenen Koriander)
  • 4 Kardamom Kapseln
  • 1 EL Wasser
  • 300g gelbe/weiße Möhren, in Scheiben
  • 1 Dose gestückelte Tomaten (400g)
  • 250 g Joghurt
  • 1 EL frischer Koriander, gehackt
  • 1 TL Salz
  • 120 ml Wasser
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 Zitrone

Hähnchenbrüste von beiden Seiten gut salzen. In eine große, hohe Pfanne das Öl erhitzen und die Hähnchenbrüste gold-braun anbraten. Aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller zur Seite stellen.

Die Hitze auf mittel-hoch reduzieren. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in die Pfanne geben und braten bis die Zwiebeln glasig sind (ca. 8 min).

Curcuma, gemahlener Kreuzkümmel, gemahlene Nelken, Cayenne Pfeffer, Chili Flocken, Fenchel Samen, Koriander Samen und Kardamom Kapseln in einem Mörser geben und fein zerstoßen. Die Gewürze über die Zwiebeln streuen, 1 EL Wasser hinzugeben und verrühren. Die Möhrenscheiben hinzufügen und ca. 1 Min. weiter braten.

Tomaten, Joghurt, Koriander und 1 TL Salz hinzugeben und rühren. Die Hähnchenbrüste, mit evtl. austretenden Saft zurück in die Pfanne geben. Das Wasser hinzufügen und auf kochen lassen. Die Hähnchenfilets sollten bedeckt sein, ggf. in der Soße wenden.

Garam Masala über die Pfanne streuen und abgedeckt ca. 20 Min. köcheln lassen oder bis die Hähnchenbrüste gar sind.

Mit einem viertel Zitrone, Basmatireis und Naan-Brot servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen

Nachtrag

Bei Foodina gibt es ein Blogevent zum Thema “Thai-Wo(ch)ken“. Das hier ist zwar ein Indisches Gericht (danke Tina 😉 ), aber wer gerne exotisches wie Thai-Essen mag, egal ob warm, kalt, süß oder feurig, sollte da mal vorbeischauen und sich die leckeren Einreichungen mal anschauen.

Thai-Wo(ch)ken
Da dieses gold-gelbe Curry so eine schöne Farbe hat, habe ich es auch bei Uwe’s Jahres-Blogevent „Cookbook of Colors“ eingereicht. Passend zur endlich lachende Sonne werden noch bis zum 31.07. gelbe Gerichte gesucht.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Foto-Fragen-Freitag

Es ist wieder Freitag, das heißt Foto-Fragen-Freitag. Es werden 5 Fragen gestellt, die mit Fotos beantwortet werden sollen. Wie es Funktioniert, das sagt euch Steffi (Ohhh…Mhhh…), also shaut mal dort vorbei es lohn sich!

Wie zeigst du jemanden, dass er dir wichtig ist?

Dein Schönstes diese Woche?

Wovon bekommst du gerade nicht genug?

Was verheimlichst du?

Eine tolle Idee…?

Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende