Obst im Salat

Der Sommer zeigt sich seit einigen Tagen von seiner schönsten Seite, Sonne pur und warme Temperaturen. Ich hoffe das geht weiter so und wir dieses Jahr nicht wieder so früh mit dem schönen Wetter abgespeist werden. Nun ja, wir wollen ja nicht den Teufel an die Wand malen.

Wenn es so schön warm ist mutiere ich gerne zum Salatesser. Nicht wegen der drohenden Bikinisaison, sondern einfach weil für eine lecker deftiges, warmes Gericht es zu warm ist.  Neulich habe ich Obst in meinem Salat entdeckt…Himbeeren. Da Salat gesund ist und man ohne schlechtes Gewissen eine Menge verputzen kann, gibt’s keine Mengenangaben sondern nur eine Inhaltsangabe 😉

Rucola, junger Spinat, Radieschen in Scheiben, Möhre (geraspelt), Himbeeren, Olivenöl, Himbeeressig, Salz & Pfeffer, Basilikum und dazu ein Medium gebratenes Steak.

Das Steak kurz in die Pfanne hauen und von jeder Seite ca. 3 Minuten braten, aus der Pfanne nehmen, in Alufolie wickeln und ruhen lassen. In der noch warmen Pfanne den Rucola und Spinat kurz anwärmen, aber nicht komplett zusammen fallen lassen. Alle Salatzutaten auf einem Teller anrichten, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Olivenöl und Himbeeressig beträufeln. Das Steak aus der Folie nehmen, auf dem Salatbett legen und mit dem Bratensaft übergießen.

Himbeeressig kann man auch gut selber Herstellen. Für alle die an „Post aus meiner Küche“ teilnehmen, vielleicht ist das was für euch. Schaut einfach in den nächsten Tagen hier wieder vorbei.

So das war‘s fürs erste. Ich werde jetzt meine Sonnencreme und Buch nehmen und die Sonne auf meiner Dachterrasse genießen. Wünsche euch ein sonniges Wochenende.

 

Risotto mit Seeteufelfilet

Es gibt Reis (mit Fisch), Baby! Ehrlich gesagt gab es das nicht Heute, sondern letzte Woche, aber diese Woche war ich etwas schreib faul. Und bin es eigentlich immer noch, also fass ich mich kurz.

In der Fisch-Theke hat mich so ein leckeres Stück Seeteufel Filet angelacht. Ich habe es noch nie gegessen (zumindest kann ich mich nicht daran erinnern), geschweige denn selber zubereitet, also ab in den Einkaufswagen damit. Seeteufel Filet ist zwar nicht ganz günstig, aber mir war nach etwas Besonderes. Da die grüne Spargel auch super aussah wurde er mit eingepackt.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich gehe meist etwas planlos einkaufen. Für Grundsachen wie Milch, Eier und co. schreib ich mir meist (ab und zu) einen Einkaufszettel, aber fürs Abendessen lass ich mich meist vom Angebot inspirieren. Ab und an passiert es auch, dass ich etwas Einkaufe aber erst wenn ich daheim bin überlege was ich damit anstellen kann. Oft hilft hierbei diverse Food-Blogs und/oder Communities. Bei dem Seeteufel war es auch der Fall. Bei Lecker.de bin ich auf ein Rezept für „Seeteufel-Medaillons mit Pestokruste„. Das hörte sich super lecker an, aber ich war dann doch zu faul, außerdem musste der Spargel ja auch verwertet werden.

Vor zwei Wochen hab ich euch das Staatl. Fachingen Kochbuchlein „Natürlich besser kochen“ vorgestellt, darin gibt es auch ein Rezept für „Risotto mit Scheiben vom marinierten Lachs“. Den Lachs habe ich weg gelassen und stattdessen den Teufel in die Pfanne gehauen.

Wie auch Seeteufel habe ich noch nie Risotto zubereitet und ich muss gestehen, es war zwar etwas schlonzig aber echt lecker. Der Seeteufel hat mir auch sehr gut geschmeckt. Das Fleisch war fest, aber nicht gummiartig, sehr saftig und erinnerte mich geschmacklich an Jakobsmuscheln (die ich auch sehr gerne mag). Obwohl es mir sehr gut gemundet hat, hat meine kleine Bude eine Woche danach noch nach Fisch gerochen. Gut eine Woche ist vielleicht etwas Übertrieben, aber im Gegensatz zu andere Fischarten entwickelt es beim Braten doch ein sehr starkes Aroma. Bei solchen Sachen wünsche ich mir ich hätte eine Außen Küche *träum*.

War wohl nix mit kurz fassen 😉

Risotto mit grünem Spargel (für 2 Personen)

  • 2 kleine Schalotten
  • 1 EL Olivenöl
  • 125g Risottoreis
  • 50ml Weißwein
  • 1 kl. Thymianstrauch
  • 1 Lorbeerblatt
  • 200ml Gemüsebrühe
  • Salz & Pfeffer
  • 100g grüner Spargel
  • 1 EL Parmesan

Schalotten würfeln und in Olivenöl anschwitzen. Reis hinzugeben und unter Rühren mit anschwitzen, bis er glasig ist. Mit dem Wein ablöschen, Thymian & Lorbeerblatt zufügen und für 2 Minuten köcheln lassen.

Gemüsebrühe angießen, mit Salz & Pfeffer würzen, gut umrühren und den in mundgerechte Stückchen geschnittenen Spargel unterheben. 15 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren.

Thymian und Lorbeer aus dem Risotto entnehmen, den Parmesan unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Seeteufel

  • 400g Seeteufelfilet
  • Butter
  • 4 Salbeiblätter

In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und den Seeteufel bei mittlerer Hitze auf jeder Seite 2–3 Minuten braten. Herausnehmen und in der Pfanne etwas Butter zerlassen und den Salbei darin „braten“ bis sie leicht knusprig sind.

Das Risotto auf einem Teller anrichten, den Seeteufel dazu geben und mit der Salbeibutter beträufeln.

Foto-Fragen-Freitag

Es ist wieder Freitag, das heißt Foto-Fragen-Freitag. Es werden 5 Fragen gestellt, die mit Fotos beantwortet werden sollen. Initiert von Bei Steffi (Ohhh…Mhhh…) und Okka (Slomo), also shaut mal bei denen vorbei es lohn sich!

Welche Überschrift trägt deine Woche?

Wo isst du im Moment am liebsten?

In deinem Bad?

Dein Ohrwurm?

Was machst du Pfingsten?

Post aus meiner Küche – Runde 2

Clara, Jeanny und Rike haben sich nach dem grandiosen „Post aus meiner Küche“ Auftakt mit dem Thema „Schokoladiges“ (Pinterestboard) wieder die Mamut-Aufgabe gestellt und haben die zweite Runde unter dem Motto „Very Berry“ eingeläutet.

Bei der letzten (ersten) Tauschaktion war ich auch dabei und es hat mächtig Spaß gemacht. Nicht nur das Aufmachen und Vernaschen der Post, sondern auch das Experimentieren und die Freude wenn es beim Tauschpartner(in) gut angekommen ist.  Auf Runde zwei habe ich mich schon sehr gefreut, aber leider bin ich in der „Tauschwoche“ unterwegs 😦

Da ich aber das Thema sehr zur Jahreszeit passend finde ich Beeren auch ganz toll finde, werde ich bestimmt einige „Very Berry“- Koch und Backaktionen in der nächsten Zeit posten.

Falls ihr euch entscheidet an der Küchengaudi mitzumachen, wünsche ich euch ganz viel Spaß (ich hatte es jedenfalls).

 

 

 

Das Vorgehen ist wie in Runde 1… da die Damen das schon so wunderbar geschrieben haben zitiere ich mal:

Und so werdet Ihr Teil der Küchensause: 

Meldet Euch bis zum 6. Juni bei uns per Email via Postausmeinerkueche@googlemail.com an.
Schreibt unbedingt Eure Post-Adresse dazu und Euren Bloglink, falls ihr einen Blog habt (ein Blog ist jedoch keine Pflicht!).
Wenn ihr aus der Schweiz, Österreich, Dänemark oder Südostasien kommt, versuchen wir alles möglich zu machen und Euch einen Tauschpartner aus Eurem Land zuzulosen.

Bis zum 10. Juni bekommt Ihr eine Email mit Eurem Tauschpartner. Bitte nehmt Kontakt miteinander auf, um sicher zu gehen, dass ihr beide die Email erhalten habt und die Email bei Eurem Partner nicht evtl. im Spamordner untergegangen ist.

Der Tausch findet dann in Zeit vom 25.-30. Juni statt. Das Datum innerhalb dieses Zeitrahmens könnt Ihr Euch aussuchen!

Innerhalb der ersten Stunden sind schon 100 Anmeldungen eingegangen, am folgenden Tag (Dienstag) waren es bereits über 900 Anmeldungen. Die 1000er Marke wurde bestimmt schon geknackt. Ich wünsche Clara, Jeanny und Rike jedenfalls viel Kraft, Durchhaltungsvermögen und auch ganz viel spaß! Ihr seid super!

 

Schnelles Abendessen

Das schnellste und einfachste (also fast ohne Aufwand) zubereitete Abendessen gibt’s vom Imbiss um die Ecke. Und mal ehrlich, manchmal hat man auch einfach keine Lust selbst zu kochen. Und manchmal sogar noch weniger Lust aus den Haus zu gehen und es selbst zu holen, zum Glück gibt es ja auch solche wunderbare Geschäfte die einem das Abendessen nach Hause liefern. Egal ob Döner, Pizza, Sushi oder Schnitzel mit Pommes für jede Geschmacksrichtung kann man „schnell“ und günstig etwas zu futtern bekommen. Leider (und jetzt kommt der große Nachteil) gehen diese Produkte direkt auf die Hüften und sind meist alles andere als Gesund. Zudem weiß man auch nicht immer wie frisch die Lebensmittel sind und wie viel „convience“ dadrinne steckt.

Aber was macht man wenn man Lust auf einen Döner hat und keine gescheite Dönerbude in der Nähe hat, oder man vergessen hat sich Bargeld zu holen? Selbermachen! 😉 Man weiß dann auch genau wie frisch der Salat oder die Dressings sind. Die Home-Döner Varianten kann reichen von aufwendig, also alles selbst gemacht, bis hin zu nur ein Zusammenbringen von Einzelteilen.

Wie man an der Zahl meiner Posts diese Woche vielleicht erkennen kann, war mir nicht wirklich groß nach kochen oder backen. Gestern z.B. gab es zum Abendbrot Nusspli-Erdnussbutter Toast. Es hat toll geschmeckt, ist aber nicht wirklich erwähnenswert. Mein Döner eigentlich auch nicht. Es ist wahrlich keine Meisterleistung einen Fladenbrot, Salat, Gurke, (fertigen) Zaziki und Fleisch zu kaufen und dies zu einem Dönerähnliches Gebilde zusammen zubauen (natürlich das Fleisch vorher gebraten). Aber ich möchte Euch von der Gewürzmischung Berichten, die ich für das Fleisch verwendet habe.

Wie Ihr vielleicht gemerkt habt, ich bin kein Fix-Tüten Freund. Ab und zu verirrt sich so etwas Mal in den Einkaufswagen, aber meistens nur für Notfälle (Hollandaise) oder aus Neugier. Ein guter Freund von mir hatte Geburtstag und ich wollte Ihm eine Auswahl an selbst gemachte Fix Mischungen schenken. Auf meiner Suche bin ich bei Chefkoch auf ein Rezept für „Selbstgemachtes Fix für Chili con Carne“ gestoßen.

Von dieser Mischung habe ich 1-2 EL beim Braten zu den Schweineschnitzelstreifen gegeben und auch ein TL von dem „Sud“ mit auf das belegte Fladenbrot geträufelt. Sehr lecker!

Rezept:

Folgende Zutaten in eine Schüssel vermengen, oder Schichtweise in ein ca. 200-250 ml Glas schichten. Anwendung bei Chili: 3-6 EL für 4 Portionen.

  • 8 EL Paprikapulver, edelsüß
  • 5 EL Kreuzkümmel
  • 4 EL Oregano
  • 4 EL Salz
  • 3 EL Cayennepfeffer
  • 2 EL Pfeffer, schwarzer (frisch gemahlen)
  • 2 EL Pfeffer, weißer (frisch gemahlen)
  • 2 EL Kakaopulver, (dunkler Backkakao)
  • 1 EL Piment
  • 1 TL Nelkenpulver
  • 1 TL Zimtpulver

 

 

Erdbeer-Minz-Smoothie

Ein schneller Post aus dem Mixer… lecker, sommerlich, frisch: Erdbeer und Minze

1 sehr reife kleine Banane

eine große oder 2 kleine Handvoll Erdbeeren (TK)

6 Minze Blätter (1 kl. Stengel)

Wasser

Alles in den Mixer geben und so viel Wasser bis zur gewünschten Konsistenz hinzufügen.

Spargel klassisch auf zwei Arten

Ich bin definitiv ein Spargel Fan! Am liebsten esse ich ihn klassisch mit neue Kartoffeln und Butter, ja ab und zu auch mit einem Stück Fleisch, wahlweise Kotelett oder Schnitzel. Vor ein/zwei Jahren habe ich mir auch extra einen Spargel-Topf (mit Körbchen) angeschafft. Er wird zwar meist nur ein paar Monate im Jahr benutzt, also eigentlich nur zur Spargelzeit, aber der Kauf hat sich gelohnt. Spargel im Topf kochen (mit etwas Salz, Butter und Zucker) kennt jeder, aber man kann ihn auch im Backofen bzw. in einem Bratenschlauch zubereiten. Hierzu einfach ca. 1 Pfund geschälten Spargel in den Schlauch geben, Salz, Butter, Zucker und evtl. ein Spritzer Weißwein dazugeben, zubinden und Folie einstechen und bei 180°C für ca. 30 Minuten in den Backofen geben.

Am Wochenende habe ich bei Freunden für Freunde Spargel gekocht, nun ja mein Spargeltopf stand auch noch vom letzten Jahr dort ;). Als ich in der Sonne saß und die gut 2 Kilo Spargel schälte, erinnerte das mich an meiner Kindheit. Bei meiner Oma auf der Terrasse sitzen und Sie beim Spargel schälen helfen. Ich durfte immer die Spargelenden abrechen. Dieses schöne „knack“ Geräusch von dem frischen Spargel, die Hände in die glitschig, feuchte Schalen stecken…ach toll. Als Kind ist vieles schöner 😉

Nachdem ich gefühlte Stunden geschält hatte (es gab nur 1 Spargelschäler), hatte ich etwas bedenken, ob alles in den doch recht schmalen Topf passen würde, also habe ich ein Teil im Backofen wie oben beschrieben zu bereitet. Allgemein war der Spargel egal ob Topf oder Bratschlauch ungemein lecker, kein einziger Stängel war bitter, einfach nur köstlich. Einen Unterscheid schmeckte/fühlte man schon. Der Ofenspargel war etwas bissfester und der Wein hat auch eine deutliche Note hinterlassen, obwohl es nur ein Schuss war. Vielleicht war der Schuss auch zu großzugig, den der überdeckte zu stark das zarte Spargelaroma. Meine Freunde fanden beides lecker aber bevorzugten auch den Topf-Spargel.

Zu Spargel gehört auch eine Sauce. Wie gesagt bevorzuge ich einfach geschmolzene Butter, aber meine Freunde wollten eine Hollandaise. Ich habe bisher nur einmal eine Hollandaise selbergemacht und das ist voll in die Hose gegangen. Aber davon ließ ich mich nicht abschrecken, schließlich hatte ich auch einen Plan B: die gute alte Fertigsauce 😉 In der „Martha Stuart Living“ war ein Rezept für „die perfekte Hollandaise“. Das Rezept war für 4 Personen ausgelegt, wir waren zwar nur 5 aber darunter waren auch Soßenfans, also habe ich die Menge verdoppelt und es war nicht viel übrig. Und wie Hannibal zu sagen pflegt „Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert“ 😀

Wie siehts bei euch aus? Wie habt ihr am liebsten euer Spargel?

Hollandaise (6-8 Personen)

  • 6 Eigelb
  • 6 EL Wein
  • 250g Butter
  • 8 EL siedendes Wasser
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • Zitronensaft

Wasserbad vorbereiten (also Wasser in einem Topf erhitzen, nicht kochen, sonst gerinnt die Soße). In eine Schüssel die Eigelbe und Wein mit einem Schneebesen schaumig schlagen. Die Farbe sollte hellgelb sein. 6-8 EL von dem siedenden Wasser nach und nach kräftig unter den Eierschaum schlagen. Die Schüssel auf dem Wasser-Topf setzen. Sie sollte ca. 2/3 in dem Wasser eingetaucht sein. Die Eimasse kräftig weiter schlagen bis sie andickt und cremig wird.

Die Butter in einem Topf bei mittlere Hitze zerlassen, bis sich die weißen Flocken auf dem Boden absetzen. Die Butter dann durch ein feinmaschiges Sieb gießen, die abgesetzten Flocken im Topf lassen. Unter kräftiges schlagen die Butter einem feinen stätigen Strahl in die Eimasse geben bis die Masse cremig ist. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und einige Spritzer Zitronensaft abschmecken. Den Topf vom Herd nehmen, die Soße im Wasserbad bis zum Servieren lassen, ab und zu umrühren.

Falls die Soße sich trennt (also aussieht als ob sie flocken würde), nachdem man sie aus dem Wasserbad herausgenommen hat, mit dem Schneebesen kräftig schlagen bis sie wieder cremig ist.

Rhabarber-Erdbeercreme-Tarte

Gestern war mal wieder ein richtig schöner Sonntag, einen Sonnentag im wahrsten Sinne. Ausgeschlafen und ausgeruht habe ich mein Frühstücks Milchkaffee in der Sonne genossen und habe den Tag völlig stressfrei eingeleitet. Ich hatte auch so gute Laune, dass ich Lust hatte einen Kuchen zu backen. Naja, es wurde eine Tart, aber das ich ja auch ein Kuchen, nur auf Französisch. Und es gab wieder etwas mit Rhabarber mit Erdbeeren. Die Grundlage für die Tart stammte auch wieder aus der Mai „Living at Home“ Ausgabe, allerdings habe ich diesmal beabsichtigt kleine Änderungen vorgenommen. Eigentlich war die Tart als Nachtisch mit Vanilleeis vorgesehen, aber es wurde dann doch als Vor-Snack gereicht, da die Zeit einfach davon lief und das Essen später als gedacht gekocht wurde. Aber an einem Sonntag mit so schönem Wetter, lässt man sich auch nicht stressen.

Das Rezept von „Living at Home“ klang schon sehr gut, aber einfach Rhabarber auf einem Bisquitboden fand ich doch etwas langweilig und ich wollte unbedingt eine Erdbeer-Vanillecreme als Unterlage für den Rhabarber haben. Nach einem Blick in den Kühlschrank musste ich leider feststellen, dass ich für eine „echte“ Vanillecreme nicht genügend Eier hatte, also musste ich (leider) zu Puddingpulver zurückgreifen. Außerdem musste ich ja noch wählen gehen und wer will denn schon bei so tollem Wetter stundenlang in die Küche stehen 😉

Zutaten Boden

  • 50g gemahlene Mandeln (Original: 50g geröstete, gesalzene Macadamianüsse fein gehackt)
  • 220g Mehl
  • Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 175g Butter (kalt, in flocken)
  • 40g brauner Rohrzucker
  • 2 EL kaltes Wasser

Mandeln, Mehl, Eigelb, Butter, Zucker und Wasser zügig zu einem Teig verarbeiten. In Folie einwickeln und 1 Stunde in den Kühlschrank kalt stellen.

Zutaten Belag

  • 375g Erdbeeren
  • 1/4 L Milch
  • 40g Zucker
  • 2 Pk. Vanillepudding
  • 700g Rhabarber
  • 40g brauner Vollrohrzucker*
  • gehackte Mandeln

Erdbeeren putzen, klein schneiden und pürieren. Vanillepuddingpulver mit dem Zucker vermischen und mit 10-12 EL kalte Milch glattrühren. Die restliche Milch aufkochen und Puddingmix und Erdbeerpüree zugeben, unter Rühren kurz aufkochen. Von Herd nehmen und ca. 1 Min weiter kräftig rühren. Die Creme wird ziemlich fest werden. Abkühlen lassen.

Den Rhabarber putzen und in ca. 1 cm breite und ca. 4 cm lange Stückchen scheiden. Mit 60g Zucker vermengen und ziehen lassen. Austretendes Wasser abgießen.

Den Teig kurz kneten und auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Die Tartform ausbuttern und mit Mehl bestäuben. Den Teig in die Form legen und leicht an die Seiten andrücken.

Die Erdbeer-Vanille-Creme nochmal gut durchrühren, auf den Teig verteilen und glatt streichen. Den Rhabarber auf die Creme verteilen und mit gehackte Mandeln und dem braunen Zucker bestreuen.

Bei 180°C ca. 50 Minuten backen. Die Tart abkühlen lassen, evtl. mit etwas Puderzucker bestäuben und mit eine Kugel Vanilleeis genießen.

Mal davon abgesehen, dass mein Rhabarber nicht so Rot war wie das gestylte Food-Foto, aber es war optisch trotzdem sehr ansprechend. Allerdings haben die Raupen zugeschlagen, bevor ich von dem ganzen (intakten) Tart ein Foto machen konnte. Von dem Boden war ich echt begeistert, der war knusprig, lecker, trocken aber nicht furztrocken und hat wie lecker Keks geschmeckt :D. Die Creme war auch gut, nicht überragend aber gut. Als „richtiger“ Pudding, also nur mit einer Packung Vanilliepudding-Fix bestimmt noch besser. *Ursprünglich habe ich nur 40g brauner Zucker verwendet, aber der Rhabarber war damit doch etwas zu sauer. Hier lieber etwas mehr verwenden. Insgesamt Experiment gelungen. Test-Esser Urteil: lecker. Aber was sollten die auch anders sagen… sonst hätte es keinen Abendessen gegeben. Was es zu essen gab, erzähl ich euch morgen.

Ich hoffe Ihr hattet auch so einen schönen Sonntag und wünsche viel Spaß beim nachbacken 😀

Der Nachtisch der nichts wurde, aber trotzdem schmeckte

Es ist Rhabarber-Zeit und alle Zeitschriften und Blogs übertrumpfen sich gegenseitig mit verschiedenen Variationen von Kuchen, Eis, Sirup und diverse andere leckere Kompositionen. Was die können kann ich auch, naja zumindest fast 😉

Ich hatte einige Stängel Rhabarber zuhause und überlegte mir was ich daraus machen könnte. Sirup hatte ich ja schon, also musste was anderes her, zudem bekam ich ja Abends noch Besuch zum Essen und Flopmodel gucken (ja ich weiß 😉 ). Da es ziemlich schwül war, war Kuchen und Co. keine Option. Mir war nach etwas Süßes und Erfrischendes, Vanilleeis mit Rhabarber-Erdbeerkompott, dachte ich… aber dann beim Blättern der Mai-Ausgabe der „Living at Home“ stieß ich auf das Rezept „Pistazien-Joghurtcreme mit Himbeersauce“.  Hörte sich gut an. Die Pistazien habe ich ersatzlos gestrichen, die Himbeersauce mit dem Rhabarber-Erdbeerkompott ersetzt und die Mengen halbiert, denn die ursprüngliche Menge war für 10 Gläser ausgelegt.

Erdbeer Rhabarber Kompott

  • 350g Rhabarber
  • 350g Erdbeeren
  • 65g Zucker
  • Mark ½ Vanilleshote
  • Schale 1 Bio-Orange

Rhabarber und Erdbeeren putzen und kleinschneiden. Mit dem Zucker, ausgekratzte Vanilleschote und Orangenschale in einem Topf bei mittlere Hitze aufkochen und köcheln lassen bis der Rhabarber weich ist. Alles gut verrühren und kalt stellen.

Orangen-Joghurtcreme

  • 1 ¼ Blatt Gelatine
  • Orangenabrieb
  • ½ große oder 1 kleine Bio-Orange
  • 250g Griechischer Joghurt
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 30g Honig
  • 125g Sahne
  1. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Schale von ca. einer 1/4 Orange fein abreiben. Die Orange auspressen.
  2. Joghurt mit Vanillemark, Orangenabrieb, Orangensaft und Honig mischen, evtl. etwas nachsüßen.
  3. Gelatine nach Packungsangabe auflösen und mit 2-4 EL Joghurt Masse verrühren und dann unter die restliche Joghurtmasse rühren. Kurz kalt stellen.
  4. Die Sahne steif schlagen und unter den Orangen-Joghurt ziehen. Die Creme in Gläser füllen, mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 1 Stunde kalt stellen.
  5. Anrichten: Etwas Kompott auf die Creme geben und mit karamellisierte, gestoßene Mandelblättchen bestreuen.

So war der Plan. Leider ist es nichts geworden. Die Creme wurde einfach nicht fest, auch nicht nach einigen Stunden im Kühlschrank.

Jedenfalls hatte ich den Nachtisch, als Rhabarber-Erdbeerkompott mit Organgen-Joghurtsauce serviert. War aber sehr lecker und kam auch gut bei meinen Gästen an. Wenn Ihr die Joghurtsauce „nachkochen“ wollt, einfach die Gelatine weg lassen und die Sahne nur leicht aufschlagen, oder auch durch etwas Milch ersetzten.

Natürlich habe ich überlegt wieso die Creme nicht fest wurde. Hierbei können nur zwei Komponenten die Ursache sein: Verarbeitung von Gelatine und auch Sahne schlagen. Darin bin ich voll die Niete. Die Gelatine wird nie wie gewünscht fest, dann werde ich ungeduldig und erhöh die Menge. Danach kann man dann das Zeug als Mörtelersatz verwenden. Bei Sahne schlagen ist es auch ähnlich…entweder wird sie nicht Steif genug oder sie wird zu Butter. Ob es nur mir so geht? Was gelingt bei euch nicht so auf Anhieb?

Kochbuchsammlung: Natürlich besser kochen.

Über ein/zwei Kochbücher aus meiner stetig wachsenden Sammlung habe ich schon geschrieben. Nun habe ich vorgenommen euch alle zwei Wochen ein neues Koch- oder Backbuch vorstellen, natürlich mit ein/zwei Rezepte die ich nachgekocht habe. Vielleich habt ihr auch das eine oder andere Kochbuch, ich würde mich definitiv sehr über ein Kommentar und eure Meinung dazu freuen.

Heute gibt’s einer meiner neueren Zugänge „Natürlich besser kochen“ von Gabi Schierz und Gabi Vallenthin, herausgegeben von Staatl. Fachingen (Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH).

Die ersten zwei Seiten des Rezeptbüchleins (48 Seiten) geben eine kleine Einführung in Säure-Basen Haushalt und Ernährung, sowie hebt die Besonderheiten von Staatl. Fachingen Mineralwasser hervor, die sich bestens in eine Säure-Basen-bewusste Ernährung integriert. Auf der letzten Seite werden zusätzlich Lebensmittel nach ihrer basischen Wirkung von stark bis leicht aufgezählt. Die 22 Rezepte reichen von Salat, über Fisch und Fleisch, bis hin zu Kuchen und sollen dabei helfen den Säurehaushalt (entstanden durch den Verzehr von Kaffee, Zucker, Eier usw.) auszugleichen.

Jedes Rezept kann für sich eine Doppelseite beanspruchen. Links das Rezept und die Mengenangaben, rechts das ansprechend gestylte Food-Foto. Die Fotos sind hell gestaltet und das Essen macht Lust darauf es nachzukochen.  Alle Rezepte sind für 4 Personen ausgelegt, ob man die ohne Probleme halbieren oder vierteln kann, habe ich nicht getestet, aber ich denke es sollte nicht so ein Problem darstellen.

Apropos nachkochen, natürlich habe ich auch ein paar der Rezepte nachgekocht und auch gleich an Freunde getestet. Das Urteil der Test-Esser fließt natürlich auch in die Wertung mit ein 😉

Insgesamt habe ich 3 Rezepte ausprobiert… hier werde ich aber nur zwei vorstellen.

Als erstes wurde „Brathähnchen gefüllt mit Couscous und Sauerkirschen“ getestet.

Hier ist das Original Rezept

  • 50g getrocknete Sauerkirschen
  • etwas Staatl. Fachingen Medium
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Bund Lauchzwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 1 Stange Zimt
  • 600ml Gemüsebrühe
  • 200g Couscous
  • 1 Bund Petersilie, gehackt
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • Kräutersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Küchenfertiges Bio-Hähnchen, ca. 1,5 kg
  • 600g Möhren, geschält, längs halbiert

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Backzeit 1,5 Stunden

Zubereitung

  1. Die Sauerkirschen in etwas Staatl. Fachingen Medium einweichen. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  2. 2 Esslöffel Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Lauchzwiebelringe kurz anbraten. Knoblauch unterrühren und die Zimtstange dazugeben, ca. 2 Minuten unter Rühren weiterbraten.
  3. Die Hälfte der Brühe zugeben und aufkochen lassen. Couscous unter Rühren einstreuen, vom Herdnehmen und ca. 5 Minuten quellen lassen.
  4. Sauerkirschen mit dem Wasser, Petersilie und Zitronenschale in den Couscous rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Das Hähnchen innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen. Ungefähr 1/3 des Couscous füllen und die Öffnung mit zwei Zahnstochern verschließen.
  6. Die Möhren in einen Bräter legen, mit Salz und Pfeffer würzen. Die restliche Brühe angießen. Das Hähnchen auf die Möhren legen, mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und für 1 1/2 Stunden im Backofen braten, zwischen durch mehrmals mit etwas Bratensaft begießen.
  7. Das restliche Couscous im Topf erwärmen, die Möhren und das Hähnchen auf einer Platte anrichten und alles zusammen servieren.

Fazit

Bevor ich zum Geschmacksurteil komme, musste ich leider etwas von dem original Rezept abweichen. Ich habe keine getrocknete Sauerkirschen (der große Supermarkt hatte überhaupt keine getrocknete Kirschen im Sortiment) bekommen, also habe ich 50g Sauerkirschen aus dem Glas verwendet und auch das Wasser zum einweichen weg gelassen (Schritt 1). Auf Kräutersalz habe ich auch verzichtet und nur „normales“ Salz verwendet. Das Hähnchen war kein Bio-Huhn, bei fast 20 Euro das Kilo war das Budgettechnisch nicht drinne. Bei Schritt 5 habe ich das Hähnchen mit etwas Olivenöl eingerieben und dann das Salz und Pfeffer einmassiert und das Olivenöl nicht erst hinzugefügt als es im Bräter war. Zahnstocher habe ich auch nicht gehabt, aber kurzer Hand wurde das Hähnchen einfach mit Nadel und Faden zugenäht 😉

Meine Bilder sind leider nicht so schön geworden, da ich nicht in meiner Küche gekocht habe und nur mein Handy dabei hatte, aber es sah fast so gut aus wie das gepimmtes Kochbuchbild.

Nun zum Endresultat… das Hähnchen war perfekt gegart, saftig und fiel formlich von den Knochen. Der Couscous mit den Kirschen und Zimt passte wirklich sehr gut dazu und war auch eigentlich sehr lecker, aber … ich weiß nicht, für meinen (empfindlichen) Geschmack hatte es einen ganz leichten undefinierbaren Nachgeschmack. Entweder war es zu viel Zitronenabrieb (1 ganze Zitrone) oder die Zimtstange war zu lange im Couscous,  da nichts angegeben wurde habe ich die Stange erst zum Servieren herausgenommen. Urteil der Testesser: insgesamt sehr lecker! Couscous wird es wohl jetzt auch öfters geben.

Das zweite Rezept gefiel meine Testesser und mir zumindest vom Bild her sofort: Lasagne mit Bolognese von roten Linsen

Hier das original Rezept

  • 2 EL Olivenöl
  • 2 kleine Möhren, klein gewürfelt
  • 2 Stangen Staudenselerie, fein gewürfelt
  • 1 Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 125g rote Tellerlinsen
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 800g gestückelte Tomaten, aus der Dose
  • 1 EL Gemüsebrühe, Instant
  • 200ml Wasser
  • 500ml flüssige Sojacreme
  • Muskat, gemahlen
  • 12 Lasagneblätter
  • 200g frischer Spinat, kurz blanchiert
  • 150g Büffel-Mozzarella, in Scheiben geschnitten

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung

  1. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und Mähren, Staudensellerie, Zwiebel und Knoblauch unter Rühren ca. 4 Minuten andünsten. Linsen zugeben und weitere 4 Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Tomaten, Brühe und Wasser hinzufügen, gut verrühren und alles ca. 20 Minuten köcheln lassen.
  2. Inzwischen die Sojacreme in einem Topf erhitzen, mit einer Messerspitze Muskat sowie etwas Salz und Pfeffer würzen.
  3. Den Boden einer Auflaufform mit etwas Linsensauce und Sojacreme bedecken, 4 Lasagneblätter darauflegen, wieder mit Sauce, der Hälfte des Blattspinats und Sojacreme bedecken. Die nächsten 4 Lasagneblätter auflegen und ebenso schichten. Alles mit den letzten 4 Lasagneblättern bedecken, den Rest der Linsensauce und der Sojacreme darauf schichten und die Mozzarellascheiben obendrauf verteilen.
  4. Die Lasagne in vorgeheizten Backofen bei 180°C auf der mittleren Schiene für ca. 35 Minuten backen.

Fazit

Hier habe ich leider auch ein paar Änderungen vornehmen müssen. Frischer Spinat war im Supermarkt und auch bei dem Bio-Händler meines Vertrauens ausverkauft oder nicht zubekommen, also habe ich zu TK Blattspinat zurückgegriffen. Ein anderes Problem war die Sojacreme. Ich habe keine Ahnung was Sojacreme sein soll (habe ja zum Glück kein Problem mit Laktose o.ä.), also habe ich mir gedacht es ist so was wie Sahneersatz und habe zu Alpro Soja Cuisine gegriffen. Da diese selbst nach dem aufkochen ja noch ziemlich flüssig und überhaupt nicht Bechamelartig war, habe ich es mit Speisestärke eingedickt.

Das Foto habe ich mit meiner neuen Canon (*freu*) aufgenommen. Dazu gibt es auch eine kleine Geschichte. Die Kamera hatte ich mit einem Tele und ein 50mm Objektiv bestellt, leider wurde das kleine Objektiv nicht mit geliefert und sollte am nächsten Tag (Freitag) geliefert werden. Also war mein Plan die übrig gebliebene Portion am nächsten Tag zu fotografieren.  Aber das war auch ein Satz mit X.  Das Objektiv wurde erst am Samstag ausgeliefert, aber die bescheidene Packstation war mal wieder voll, also konnte ich das Paket erst Montag von der Hauptpost abholen. Aber das war auch wieder ein Satz mit X. Die gute Dame in der Hauptpost konnte es nicht finden und ich musste bei der DHL ein Nachforschungsantrag stellen. Mal sehen wann und ob es ankommt. Zurück zum Foto, da ich die Cam ja neu hatte musste ich natürlich gleich ausprobieren. Das Foto habe ich in 3 Meter Entfernung aufgenommen und wollte es eigentlich nicht hier verwenden, aber wie gesagt ich habe ja keine andere.

Naja… hier geht es ja um die Lasagne 😉 Auch wenn das Ergebnis nicht so ganz aussah wie das Bild und ich mit der Sauce trixen musste war es super lecker! Da haben mir meine Testesser auch zugestimmt. Der männliche Part konnte auch kaum glauben, dass es kein Fleisch enthielt und hat auch gleich einen Nachschlag genommen (immer ein gutes Zeichen). Ach so, übrig geblieben ist etwas, aber nur weil wir zu dritt waren. Das Rezept kann ich definitiv uneingeschränkt weiter empfehlen, auch mit der „Sojacreme“. Wenn es so was wie milchfreier Käse gibt, ist es bestimmt sogar für Veganer geeignet (glaube ich).

„Besser natürlich kochen“ Fazit

Wer sich nach dem Säure-Basen Prinzip ernährt, findet in dieses Kochbuch einige leckere Rezepte, aber wem so was völlig egal ist (so wie mir) wird auch nicht enttäuscht sein 🙂 Wer sich allerding das erste Mal mit dem Thema Säure-Basen Haushalt auseinander setzen will, sollte sich anderes (umfangreicheres) Buch zum Thema zulegen. Nun ja, dieses Kochbuch kann man ja eigentlich auch nicht kaufen, sondern bekommt (bzw. bekam) es als kostenlose Beigabe beim Kauf einer Kiste Staatl. Fachingen.

Insgesamt ist das Kochbüchlein sehr nett aufbereitet, mit interessanten Rezepten. Ein/zwei weitere Rezepte, in der einen oder anderen Abwandlung werde ich sicherlich noch aus probieren. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings schon. Einige Rezepte rufen nach Kräutersalz oder Dosentomaten, oder auch Birnenpüree als Fertigprodukt… nach meiner Definition passt das nicht ganz zum Titel, mit der Betonung auf „Natürlich“. Eine Bolognese oder Tomatensauce kann man auch mit frischen Tomaten zubereiten, aber bevor man die Holland Tomaten nimmt, sind Tomaten aus der Dose vielleicht doch keine so schlechte alternative. Aber Kräutersalz geht gar nicht.

Was meint Ihr?