Schokolade und Passionsfrucht

Auf meiner Küchen To-Do-Liste steht schon länger Passionsfrucht Curd. Lemon Curd mag ich wirklich sehr, Erdbeer Curd ohne Ei auch, da kann wohl eine Passionsfrucht Variante doch nur super schmecken, oder? Gestern habe ich endlich Zeit gefunden den Curd zusammenzurühren. Da ich voller Tatendrang war und bei der Curd Produktion auch eine Menge Eiweiß übrig bleibt, hatte ich überlegt endlich meine Macaron-Backunterlage auszuprobieren. Die Zutaten hatte ich alle da, aber mir war irgendwie nicht nach Gebäck. Vielmehr hatte ich richtig Lust auf Kuchen und zwar auf Schokoladenkuchen. Außerdem für die Macaron Produktion schadet es nicht wenn das Eiweiß einen Tag „altert“.

Auf der Suche nach einem superduper Schokokuchenrezept bin ich bei Home&Woman auf einen Schokoladen-Guinness-Kuchen gestoßen. Ich hatte zwar kein Guinness, aber dafür Schwarzbier im Kühlschank. Kennt Ihr die Serie „2 Broke Girls“? Worum geht’s? Kurz gesagt: Max & Caroline sind total pleite, aber wollen ihr eigenes Cupcake Geschäft aufbauen. In einer Folge möchten die beiden Martha Stewart von ihr Vorhaben mit Max’s Spezial Cupcake überzeugen: dem „Beer Batter Maple Bacon Spring Break Cupcake“. Seit ich diese Folge gesehen hatte, wollte ich auch Bier in Cupcakes oder Kuchen ausprobieren. Allerdings verlangte das Home&Woman Rezept nach Griechischen Joghurt, welches ich nicht im Hause hatte, also Tante Google nach einem anderen Rezept gefragt. Freundlicherweise stellte Nigella Lawson ihr „Chocolate Guinness Cake“ zur Verfügung.

Nigella`s Rezept ist ausgelegt für eine 23er Springform, aber ich hab die Menge für meine 18er Springform halbiert. Den Kuchen habe ich auch nicht als Ganzes gebacken und dann geschnitten, sondern in drei Portionen. Ich war mir auch nicht wirklich sicher ob Passionsfrucht Curd und Dunkelbier-Schokokuchen zusammen passt, aber es war eine Wucht. Meine Test-Esser waren auch von der Kombination, wie auch den Curd allein begeistert. Der Curd erinnert geschmacklich an den Überzug vom Solero-Eis und somit auch an Sommer. Durch den Curd bekommt der schwere Kuchen eine gewisse exotische sommerliche Leichtigkeit. Genau das richtige für alle die den Sommer herbei sehnen.

schokoladepassionsfrucht

Passionsfrucht Curd (adaptiert von Drizzel & Drip) Ergibt ca. 500ml

  • 10 Passionsfrüchte (ausgekratzt ca. 240g)
  • 150g Zucker
  • 6 Eigelb (L)
  • 1/2 Vanilleschote (ausgekratzt)
  • 120g kalte Butter (gewürfelt)

Passionsfruchtfleisch mit dem Zucker in einem Topf erhitzen, bis der Zucker sich aufgelöst hat und es kurz vor dem Kochen ist. Durch ein Sieb streichen, ggf. mehrmals um die Kerne zu entfernen.

In einer Metall Schüssel die Eigelb schaumig schlagen. Passionsfrucht in einem dünnen Strahl schnell unterrühren. Die Vanille unterrühren. Die Schüssel auf einem Topf mit köchelndem Wasser (Wasserbad) stellen und unter Rühren erwärmen. Nach und nach die kalte Butter hinzugeben. So lange erwärmen und rühren, bis die Masse eindickt. Beachte: der Curd dickt beim Abkühlen noch weiter nach. Für den Kuchen sollte der Curd eine festere Konsistenz haben.

Dunkelbier Schokoladen Kuchen

  • 125ml Schwarzbier
  • 125g Butter
  • 35g Kakao (kein Kaba)
  • 200g Zucker
  • 70g Saure Sahne
  • 1 Ei
  • 1/2 EL Vanille Extrakt
  • 140g Mehl
  • 1 1/4 TL Natron

Schwarzbier und Butter in einem weiten Topf erwärmen bis die Butter schmilzt. Den Topf vom Herd nehmen. Kakao und Zucker hinzugeben und gut verrühren.

In einer Schüssel die Saure Sahne, das Ei und Vanille Extrakt verrühren und unter Kakao-Butter-Bier-Masse rühren. Zum Schluss das Mehl mit dem Natron mischen und zu (flüssigen) Teig verrühren.

Den Teig abwiegen und die Menge durch 3 teilen. Einen Drittel in eine gefettete 18er Springform und 20 Minuten bei 180°C backen. 5 Minuten in der Form stehen lassen und dann vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Mit den 2 weiteren Portionen wiederholen.

Zusammenbau: den Boden auf einer Kuchenplatte o.ä. legen und mit dem Curd bestreichen zum Rand hin etwas dicker, da der Kuchen leicht gewölbt ist. Mit der zweiten Lage wiederholen. Deckel drauf und fertig. Ich finde der Kuchen kommt ganz gut ohne Deko aus, aber wer will kann noch etwas Puderzucker obendrauf sieben. Vom Curd wird auch etwas übrig bleiben, aber ich empfehle ihn einfach so weg zu löffeln oder zum Frühstück auf Toast zu genießen, statt die oberste Lage damit zu dekorieren.

Viel Spaß beim Nachbacken

Achso… wenn Ihr jetzt auch noch vom „Beer Batter Maple Bacon Spring Break Cupcake“ träumt schaut mal bei „Just Putzing Around the Kitchen“ vorbei.

Ohhh ein Schokohase

Frohe Ostern! Aus gegeben Anlaß gibt es heute einen Schoko(kuchen)hasen für euch :). Der ist zwar nicht so hübsch und von vorne ähnelt es eher einen Huhn, aber mein kleiner Neffe (2) hat es zumindest sofort als Hase erkannt und staunte mit einem leichten lispeln „Ohhh ein Schokohase“. Für Kuchenglasur und -deko habe ich einfach kein Händchen, da ist meine Schwester definitiv talentierter.

Eigentlich wollte ich für Ostersonntag einen Hefezopf oder Brioche backen, aber ich hatte nicht genügend Mehl oder Zeit zwischen Baggerschlüssel suchen, Einkaufen (Mehl vergessen), Gartenarbeit, Spielplatz, Rumtoben mit meinem Neffen, mit der Ritterburg spielen und Osterfeuer. Wieso Zeit so wichtig ist, könnt Ihr bei MissBoulette nachlesen. Also werde ich mir das Brioche-Abenteuer für ein rühigeren Tag aufheben.

Wenn Ihr jetzt schon keine Hasen & Co. mehr sehen könnt, den Rührteig kann man auch gut in jede andere Backform zubereiten. Das Rezept ist ausgelegt für einen Halb-Liter-Hase, für normale Backformgrößen sollte man die Menge entsprechend verdoppeln oder verdreifachen.

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Schoko(kuchen)hase  – Form mit 0,5L Fassungsvermögen

  • 60g weiche Butter
  • 60g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 2 TL Eierlikör
  • 40g gemahlene Kürbiskerne
  • 40g Mehl
  • 40g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver (leicht gehäuft)

Die Zutenten sollten Zimmertemperatur haben. Alles der Reihe nach zu einem Rührteig verarbeiten.

Die Form einfetten, mit Mehl bestäuben, zusammenbauen und mit dem Teig befüllen. Ggf. noch mit einem Löffelstiel sichergehen, dass die Ohren auch ausgefüllt sind. Auf einem Backblech stellen und auf der unteren Schiene bei 160°C (Umluft) ca. 35 Minuten backen.

Den Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Den „Boden“ abschneiden damit er sicher stehen kann und mit Schokolade glasieren oder mit Puderzucker betäuben.

Rhabarber Toertchen mit Himbeersauce

Zweierlei aus Rhabarber

Jedes Frühjahr gibt es Sachen auf die ich mich besonders freue. Mal von wärmeren Teperaturen abgesehen, freue ich mich besonders auf saisonales Obst und Gemüse wie  Spargel, Neue Kartoffeln, Bärlauch, Erdbeeren und Rhabarber. Für Erdbeeren und Spargel aus Deutschland ist es noch zu früh, aber den ersten Rhabarber bekommt man bereits.

Rhabarber habe ich erst letztes Jahr für mich so richtig entdeckt. Zwar erstmal nur in süßer Form als Kuchen, Mus oder Sirup, aber vielleicht erweitert sich mein Repertoire diese Saison. Für ein bisserl Frühling im Glas habe ich den Rhabarber erst einmal wieder zu Sirup verarbeitet, diesmal jedoch mit etwas Minze. Das übriggebliebene Fruchtmus habe ich auch weiterverarbeitet, diesmal als Mousse für ein Törtchen, denn zum weg schmeißen fand ich es einfach zu schade. Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert 😉

Rhabarber-Minz-Sirup

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  • 700g Rhabarber
  • 700ml Wasser
  • 12 g frische Minze (1 Pk)
  • 300g Zucker
  • 1 Zitrone, Saft
  • Sterilisierte Flasche

Den in Stücke geschnittenen Rhabarber mit dem Wasser in einen großen Topf geben. Ca. 20 Min. auf mittlere Hitze weich kochen. Nach 10-15 Minuten die Minze hinzugeben und  weiter köcheln lassen. Den Rhabarbermuss in ein feinmaschiges Sieb oder Passiertuch abgießen und ausdrücken, den Saft auffangen und zurück in den (ausgespülten) Topf geben. Das Mus nicht weg werfen!.

Den Zucker und Zitronensaft in den Saft rein rühren und 5-10 Minuten weiter köcheln lassen (Lässt man es länger einkochen sollte es theoretisch dicker werden.). Den Sirup in eine sterilisierte Flasche abfüllen.

 

Der Sirup kommt auch zum Einsatz bei den Törtchen. Diese bestehen aus einem Mandel Joconde Boden, Rharbarber-Mousse, getoppt mit einer Himbeersoße. Da ich manchmal Imperfektion auch ganz schön finde, habe ich etwas von der Soße die Seiten vom Törtchen runterlaufen lassen, anstatt eines sauberen Spiegels.

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Rhababer-Himbeer-Moussetörtchen (6 Portionen)

Boden: Mandel Joconde von Berry Lovely
Die Menge reicht für 1 Backblech. Den restlichen Boden lässt sich auch Prima einfrieren.

  • 75g Marzipan
  • 25g Gemahlene Mandeln
  • 100g Zucker
  • 2 Ei-gelb
  • 1 Ei
  • 4 Eiweiß
  • 65g Mehl

Den Backofen auf 200°C vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen.

Marzipan, Mandeln und die Hälfte des Zuckers mit den Händen verkneten. In einer kleinen Schüssel die Eigelb und Das Ei verquirlen. Die Eier nach und nach langsam mit dem Mandel-Marzipan verkneten. Mit einem Handmixer die Masse cremig rühren.

In einer weiteren Schüssel das Eiweiß steif schlagen. Wenn es schäumig wird, langsam den restlichen Zucker hinzufügen bis das Eiweiß steif ist. Vorsichtig unter der Marzipanmasse unterheben. Das Mehl darüber sieben und ebenfalls vorsichtig unterheben.

Den Teig gleichmäßig auf das Backblech verteilen und glatt streichen. Ca. 8 Min goldbraun backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Mit einem Dessert-Ring Böden ausstechen. Die nicht benötigten Böden einzeln einwickeln und einfrieren.

Die Dessert-Ringe auf einem Blech oder Teller geben und in jedem Dessert-Ring ein Boden rein legen.

Rhababer-Himbeer-Mousse (adaptiert von Lisa Kochen&Backen)

  • 200g RhababerMinz-Muss (Stengel entfernt)
  • 6 EL Rhababer-Sirup
  • 100g Himbeeren(TK)
  • 6 Bl. Gelatine
  • 100g weiße Schokolade
  • 3 Eiweiß
  • 105g  Zucker
  • 250g Sahne

Das vom Sirup übriggebliebene Rhabarbermuss von den Minzstengel befreien und mit dem Sirup und Himbeeren pürieren.

Die Gelatine in kaltes Wasser einweichen.

Die Schokolade klein hacken und über dem heißen Wasserbad schmelzen.

Das Fruchtpüree erwärmen (nicht kochen) und die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Die geschmolzene Schokolade untermengen. Etwas abkühlen lassen.

Währenddessen das Eiweiß steif schlagen, dabei den Zucker langsam einrieseln lassen. Das steife Eischnee unter das Schoko-Fruchtpüree heben. Die Sahne steif schlagen und unterheben.

Die Mousse auf in die Dessert-Ringe füllen und min. 2 Std., besser Übernacht in den Kühlschrank stellen.

  • 300g Himbeeren (TK)
  • 100ml Rhabarber-Sirup
  • 6 Blatt Gelatine

Die Himbeeren mit dem Sirup weich kochen und durch ein Sieb passieren um die Kerne zu entfernen. Die Gelatine in kaltes Wasser einweichen, auspressen und in den warmen Himbeeren auflösen.

Die Törtchen aus den Dessert-Ringe auslösen und die Himbeersauce auf die Törtchen Löffelweise geben. Ca. 1/2-1 Stunde in den Kühlschrank geben bis der Spiegel fest ist.

Cupcakes mit Hütchen

Wie so of habe ich Etwas gesehen und dachte cool DAS will ich auch. Und dann hab ich es vergessen. Heute erinnerte ich mich wieder daran „Hey, da war doch was… wo hatte ich es nochmal gesehen?“. Wahrscheinlich bei Pinterest oder doch irgendwo im World Wide Web? Gesucht & gefunden. Diesmal hatte ich die richtigen Suchbegriffe und binnen ein paar Minuten hatte ich es gefunden. Das ist nicht immer der Fall, ich sag nur „Lost in Space“ 😉 Was habe ich nochmal gesucht…? Ach ja „dipped Cupcakes“. Dies sind Cupcakes mit einem Schokoüberzug – genannt Hi-Hat Cupcakes und erinnern mich an etwas aus meiner Kindheit.

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Bei uns kam im Sommer regelmäßig ein Eiswagen vorbei. Gibt es die eigentlich noch? Neben leckere Slushies war das Softeis mit Erdbeer oder Schokoüberzüg mein Favorite. Diese Hi-Hat Cupcakes mit der in Schoko getauchtes Topping sehen dem so ähnlich, das musste ich unbedingt ausprobieren.

Gefunden habe ich die Idee (natürlich) bei Pinterest. Aber wie so oft musste ich erst einmal einige Seiten durch klicken um an die Quelle zu kommen, aber manch mal ist der Weg das Ziel 😉 Ursprünglich stammt die Idee (zumindest in dieser Geschichte) wohl aus „Cupcakes!“ von Elinor Klivans, die wiederum von Martha Stewart in ihrer „Martha Stewart Show“ gebacken wurden, die wiederum von der Cake-Pop-Erfinderin Bakerella mit einem schönen Bilder-How-To ergänzt würde, die wiederum bei Pinterest fleißig gepinnt wurden. Und jetzt hier…

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Ich hab mich nur der Idee und dem How-To bedient, denn die amerikanischen Rezepte sind mir oft zu süß. Das Topping habe ich zuerst mit einer Lochtülle aufdressiert, aber ein Schokobrauner-Überzug würde doch sehr an etwas anderes ähneln 😉 Also habe ich dann nach 3 Cupcakes zu einer Sterntülle gewechselt. Das Schöne an Überzogene Cupcakes ist, das man beim Transport keine sehr großen Sorgen um das Topping machen muss.

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Die Cupcake-Basis ist angelehnt an Schwarzwälder-Kirsch Cupcakes, also eine Schoko-Basis mit Schattenmorellen.

Schoko-Kirsch-Muffin für ca. 12 Stück (adaptiert von Sweet Cupcake)

  • 30g Sucant (Voll-Rohrzucker)
  • 45g Zucker
  • 50g Butter
  • 1 Ei
  • 100g Apfelmus
  • 200g Mehl
  • 30g Kakao (nicht Kaba)
  • 2TL Backpulver
  • 1Prise Salz
  • 8 EL (120ml) Milch
  • 12 Kirschen (TK, angetaut)

Butter mit dem Zucker schaumig schlagen.Das Ei hinzufügen und weiter schlagen bis alles gut vermischt ist. Anschließend das Apfelmus einrühren.

Mehl, Kakao, Backpulver und Salz vermischen und die Hälfte nach und nach hinzugeben. Die Milch unterrühren und dann das restliche Mehlgemisch. Nach Bedarf etwas mehr Milch oder Mehl hinzufügen.

Den Teig in die vorbereiteten Muffinförmchen füllen. Je eine Kirsche auf die Förmchen verteilen und leicht eindrücken, nicht versenken. Bei 180°C (Ober-/Unterhitze 15-20 Minuten backen.

5 Min. in der Form lassen und dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Ital. Meringue Topping

Das Rezept habe ich aus 130 Gramm Liebe (sehr zu empfehlen!) Allerdings reicht die angegebene Menge für mehr als 12 Cupcakes. Ich würde schätzen Mindestens 30. Also seit gewarnt 😉 Oder sucht im Netz nach einer alternative. Auch ein Standrührgeräht ist sehr zu empfehlen, außer man hat sehr gute Oberarme. Wichtig hierbei ist auch ein Zuckerthermometer.

  • 405g feinster Zucker
  • 200g Eiweiß (ca. 6 L Eier)
  • 110ml Wasser

75g Zucker mit dem Eiweiß in einem Standrührgerät zu festem Ei-Schnee schlagen.

330g Zucker mit dem Wasser zum Kochen bringen. Wenn die Temperatur exact 118°C hat, vom Herd nehmen und in einem dünnen Strahl unter rühren (hohe Geschwindigkeit) zum Ei-Schnee hinzugeben.

Die Maschine ca. 30-40 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit weiter laufen lassen, bis die Meringue abgekühlt ist.

In einem Spritzbeutel mit Stern- oder Lochtülle geben und die Muffins aufdressieren. Ca. 15 Minuten in den Gefrierschrank geben.

Schoko-Überzug

  • 200g Zartbitter Schokolade (70%)
  • ca. 10g Palmin (festes Pflanzenfett)

Schokolade mit dem Fett schmelzen. In einem kleinem aber Hohem Gefäß gießen.

Die Cupcakes einzeln aus dem Froster nehmen, in die Schokoglasur tauchen, abtropfen lassen und kurz wieder in den Froster stellen. Wenn die Schokolade hart ist aus dem Froster nehmen und genießen. Vermutlich bleibt der Überzug etwas glänzend wenn man es bei Zimmertemperatur hart werden lässt. Aber ich war nicht so geduldig.

Viel Spaß beim Nachbacken.

Alles Käse

Gestern gab es die zweite New York Cheesecake Variante. Bei BBC Goodfood habe ich eine Version mit Soured Cream (Saure Sahne) Topping gefunden. Mit Topping meine ich eher wie Spiegel oben auf den Cheesecake. Leider kann ich nicht sagen, ob mich dieses Rezept überzeugt hat. Geschmacklich war es mit der Saueren Sahne und den hauch von Zitrone wirklich sehr gut und der Boden war besser als der von letztes Wochenende, obwohl die gleichen Zutaten verwendet wurden. Nun zum Aber… der Käseteil würde nicht richtig fest. Das lag vermutlich nicht an dem Rezept, sondern an meine (unsere) Ungeduld. 4 Std. Kühlung haben einfach nicht ausgereicht.

Das BBC Rezept ist ausgelegt für eine 23cm Springform und der Cheesecake sollte min. 8 Std. in den Kühlschrank. Nun gut, ich hab die Menge wieder auf eine 18er Springform umgerechnet, allerdings die original Backzeiten eingehalten, daher dachte ich 4 Std. könnten ausreichen. Pustekuchen… an den Seiten war er einigermaßen Fest aber die Mitte floss fast davon.

 

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Ich werde das Rezept noch ein zweiten Versuch geben. Es diesmal aber Übernacht in den Kühlschrank stehen lassen. Und vielleicht damit es nicht zu langweilig wird mit einem Früchtespiegel 😉

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Cheesecake für 18er Springform +2 Weckgläser – es blieb wieder etwas Cheesecakemasse über

  • 90g Digestive Kekse (McVitie’s) ca. 7-8 Stk.
  • 50g Butter (geschmolzen)
  • 600g Frischkäse
  • 160g Zucker
  • Priese Salz
  • 2 EL Mehl
  • 1/2 TL Vanille-Extrakt
  • Abrieb einer 1/2 Zitrone
  • 1/2 TL Zitronensaft
  • 2 Eier (L)
  • 200g (1 Becher) Saure Sahne
  • 1 EL Buttermilch

Saure Sahne Spiegel/Topping

  • 95g Saure Sahne
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 TL Zitronensaft

18er Springform mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 180°C  (160°C Umluft) vorheitzen. Die Kekse zu feine Krümel verarbeiten und mit der geschmolzenen Butter gut mischen. Die Butterkrümmel in die Springform verteilen und gut fest drücken. 10 Minuten backen und abkühlen lassen.

Frischkäse auf niedrigster Stufe glatt rühren. Wenn ein Standrührgerät verwendet wird, dann hier denFlachrührer verwenden. Den Zucker nach und nach hinzufügen. Salz und Mehl hinzufügen. Alles gut verrühren, ggf. die Seiten mit einem Teigschaber bearbeiten.

Flachrührer mit dem Schneebesenaufsatz tauschen und Vanille-Extrakt, Zitronenabrieb und Zitronensatz verrühren. Die Eier nacheinander vollständig unter rühren.

In einer kleinen Schüssel die Saure Sahne mit der Buttermilch glatt rühren. 65g davon abnehmen und dies zur Seite stellen. Die restliche Saure Sahne bei niedrigster Stufe zu mit Frischkäsemasse verrühren, bis alles gerade vermengt ist. Nicht über mischen.

Den Backofen auf 240°C (Umluft 200°C) vorheizten. Die Seiten der Springform mit flüssiger Butter bestreichen und die Käsemasse eingießen. Auf Backblech auf der Mittleren Schiene 10 Min. Backen. Die Temperatur auf 110°C (90°C) verringern und 25 Minuten weiter backen. Der Cheesecake sollte in der Mitte noch leicht wabbeln. Nach Ablauf der Zeit den Ofen ausschalten und den Cheesecake 2 Std. bei geschlossener Backofentür abkühlen lassen.

Für das Topping, die zur Seite gestellte Saure Sahne mit der zusätzlichen Saure Sahne, Zucker und Zitronensaft glatt rühren. Über den Cheesecake gießen und gleichmäßig bis zum Rand verteilen. Die Springform locker mit etwas Alufolie abdecken und min. 8 Std. besser Übernacht im Kühlschrank stellen.

Den Cheesecake vorsichtig mit einem Messer vom Rand lösen und anrichten. Wenn euer Cheesecake auch noch zu flüssig ist, einfrieren „FrozenCheesecake“ist auch sehr lecker.

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Tomaten Mozzarella Muffins

Ich bin bekennender Tomatenverschmäher, zumindest was Tomaten in Reinform also pur angeht. Als Kind habe ich die wohl verspeist, aber jetzt finde ich Tomaten einfach sagen wir mal *igitt*. Die komische Haut, der Glibber innen und das Fleisch…. Allerdings  Tomaten in Form von Ketchup oder verarbeitet in Sauce oder in Muffins gebacken find ich ganz lecker. Wie auch diese Tomaten Mozzarella Muffins, garniert mit einem Tupfer Frischkäse und Frühlingszwiebeln. Die „Deko-Tomate“ habe ich allerdings linksliegen lassen.

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Tomaten-Mozzarella Muffins (12 Stück)

  • 125g Mozzarella
  • 100g getrocknete & eingelegte Tomaten (abgetropft) – ich hatte welche  die mit Kräuter eingelegt waren.
  • 250g Mehl
  • 2,5 TL Backpulver
  • 0,5 TL Natron
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Ei (M)
  • 200ml Buttermilch
  • 60ml Öl
  • Zum Garnieren: Frischkäse, Frühlingszwiebeln (oder Basilikum) und Kirschtomaten

Mozzarella & Tomaten abtropfen lassen und beides fein hacken und vermengen. In einer Schüssel das Mehl, Backpulver, Natron und etwas Salz und Pfeffer mischen. Die Tomaten-Mozzarella dazugeben und alles gut mischen.

Das Ei verquirrlen und mit der Buttermilch und Öl mischen. Zu den restlichen Zutaten hinzufügen und gut vermengen.

Die Masse auf 12 gefettete Muffinförmchen verteilen und 20-25 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) goldgelb backen.

5 Minuten noch in der Form stehen lassen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Zum garnieren ein ordentlichen Klecks Frischkäse auf die Muffins geben, ein Paar Röllchen Frühlingszwiebeln (oder Basilikum) darauf verteilen und zum Schluss eine halbe Kirschtomate drauf setzen.

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English Version

Tomatoe-Mozzarella Muffins (12 Pieces)

  • 125g mozzarella
  • 100g dried tomatoes in oil (drained) – I used a type which also had herbs in the oil.
  • 250g flour
  • 2,5 TL baking powder
  • 0,5 TL baking soda
  • Salt & pepper
  • 1 egg (M)
  • 200ml buttermilk
  • 60ml oil (e.g. sunfloweroil)
  • Garnisch: cream cheese, spring onions (oder basil) and cherry tomatoes

Drain mozzarella & dried tomaten, finely chop and mix.

In a bowl mix the flour, baking powder, baking soda and some salt & pepper. Add the tomatoes-mozzarella and mix well.

Scramble the egg and mix with buttermilk and oil. Add to the remaining ingredients and mix well.

Divide the batter into the well greased muffin-tin moulds and bake about 20-25 minutes at 180°C (top-/ bottom heat) until the muffins are golden brown.

Let the muffins sit in the tin for about 5 minutes, then remove and let them cool completely on a cooling rack.

For the garnish: whisk the cream cheese and add a good dollop on top of each muffin, sprinkle with finely choped spring onions oder basil and top off with half a cherry tomato.

Viel Spaß beim Nachbacken

Say Cheese

Wie Ihr vielleicht wisst, ist Käsekuchen einer meiner Lieblings Kuchen. Ich mag ja am liebsten den meiner Mutter (wer tut das nicht) aber die amerikanische Variante mit Keksboden finde ich auch sehr lecker, auch als „to-go“ Version im Glas gebacken. Nur eines darf ein Käsekuchen nicht haben: Dosen Mandarinen *igitt*

Die ganze Woche über gab es bei Baby Rock My Day und …like a piece of New York Cheesecake… leckere Cheesecake Varianten. Zusammen haben sie virtuell (räumlich getrennt) verschiedene Varianten gebacken, gekostet und verbloggt. Schaut da mal vorbei und sieht euch die Köstlichkeiten an! Persönlich finde ich die Karamell, Schoko und Oreo Variante am besten. Dies habe ich auch zum Anlass genommen einen klassischen NY Cheesecake zu backen.

Ich hätte zwar in meine unzähligen Backbücher nach einem Rezept suchen können, aber wie immer zog ich Tante Google zu Rate und suchte den besten, authentischen NY Cheesecake. Zwei Rezepte kamen in die engere Auswahl. Da man nicht so viel Kuchen verdrücken kann, habe ich mir gestern die eine Version vorgenommen und nächstes Wochenende teste ich die andere Version.

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Das erste Rezept stammt von Nina von Ninerbakes, die wiederum Martha Stuart für das Rezept zu Rate gezogen hat. Ihr Geschmacks-Vergleichs-Ausgangspunkt ist der Cheesecake von Starbucks und The Cheesecake Factory. Also liegt die Vermutung nahe, dass es sich um einen authentischen NY Cheesecake handelt. Ich kann diesen Geschmacksvergleich nicht bestätigen, aber Ninas Rezept ist wirklich TOP! Der „Käseteil“ ist wirklich lecker, nicht schwer und vor allem nicht nass, aber auch nicht zu trocken und bröselig, sondern lecker cremig! Um zu verhindern, dass die Oberfläche des Cheesecakes reißt, hat Nina auch einen guten Tipp: einfach den Kuchen in einem Wasserbad backen. Den ganzen Zubereitungsvorgang hat Nina fotografisch Dokumentiert, also wenn Ihr eine bebilderte Step-by-step Anleitung sucht, schaut mal bei www.ninerbakes.com vorbei.

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Als ich Ninas Zutatenliste sah war ich zunächst etwas geschockt. 1575g Frischkäse! Das sind neuen 175g Phil-Packungen. Viele der Kommentare meinten auch, dass nach dem Befüllen der Springform sehr viel von der Käsemasse übrig bleiben würde. Da ich aber eh nicht vorhatte, eine große Springform (26-28er) zu verwenden, sondern meine kleine 18cm Form, habe ich die Zutatenmenge umgerechnet. Wenn ein Rezept nach 5 Eier verlangt ist das halbieren nicht so einfach, also mit Hilfe des guten alten Dreisatzes habe ich die Menge der Zutaten auf 2 Eier umgerechnet. Siehste mal wo zu Mathe doch gut ist 😉 Leider habe ich dann doch nicht die verlangten L-Eier zu Hause, also habe ich dann 3 M-Eier genommen. Hat auch gut funktioniert. Die Amerikaner verwenden für ihre Cheesecake-Böden oft Graham Cracker, aber die bekommt man hier zu Lande so schlecht, also habe ich zu Digestive Kekse gegriffen. Diese englischen Kekse bekommt man auch mittlerweile bei uns z.B. bei Rewe.

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Folgendes Rezept ist angepasst für eine 18er Springform. Etwas von der Käsemasse bleibt auch übrig und reicht um 2 (WECK-Sturzglas 290 ml, Rundrand 80) zu 2/3 zu füllen. Sa hat auch was gutes, da der Käsekuchen mindesten 6 Stunden oder besser Übernacht kühl stehen soll, kann man nachdem abkühlen schon mal probieren wie der Cheesecake schmeckt 😉 Damit alles gelingt sollten alle Zutaten Zimmertemperatur haben! Ich habe mein Standrührgerät verwendet, aber das nächste Mal würde ich den Handrührer verwenden.

New York Cheesecake (18cm/7″ Springform)

Die Springform mit Butter einfetten und für das Wasserbad vorbereiten. Mit Alufolie die Form incl. Boden von außen verkleiden. Es reicht nicht die Ränder abzudichten. Am besten zwei Stück Alufolie kreuzweise übereinanderlegen, die Form in die Mitte stellen und die Seiten hochklappen und festdrücken.

Boden

  • 80g Digestive Kekse (McVitie’s) ca. 6-7 Stk.
  • 3 EL (45ml) flüssiger Butter

Die Kekse zerkrümeln. Entweder in der Küchenmaschine oder in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz bearbeiten. Die Kekskrümmel mit der Butter vermengen und auf den Boden verteilen und ebenmäßig fest drücken (z.B. mit einem Glas). Die Springform 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Den Backofen auf 180°C vorheizen und den Boden ca. 15 backen. Vollständig abkühlen lassen, bevor man die Käsemasse einfüllt.

Käsemasse

  • 630g Frischkäse (Philadelphia)
  • 170g Zucker
  • 30g Mehl
  • 90g Saure Sahne
  • 1/2 TL Vanille-Extrakt
  • 3 Eier, Größe M (oder 2 Größe L)
  1. Den Frischkäse gut verrühren bis er schön cremig ist, ca. 3 Minuten.
  2. In einer zweiten Schüssel Zucker und Mehl mischen.
  3. Zuckermehl dann bei niedriger Stufe nach und nach mit dem Frischkäse verrühren bis alles gut vermengt ist.
  4. Sauerrahm und Vanille-Extrakt hinzufügen und weiter rühren.
  5. Die Eier nach einander kurz unter rühren. Die Masse in der abgekühlten Springform füllen.
  6. Die Springform in einem Bräter oder ähnlich hohe Form stellen und diesen vorsichtig mit kochendem Wasser füllen. Die Springform sollte bis zur Hälfte bedeckt sein.
  7. Auf der mittleren Schiene bei 180C° Ober-/Unterhitze 40 Minuten backen. Danach den Cheesecake noch ca. 1 Std. bei ausgeschaltetem Ofen und  mit halb offener Tür ruhen lassen.
  8. Den Cheesecake 6 Std. besser Übernacht kühl stellen. Vorsichtig aus der Springform lösen, ggf. mit einem Messer vom Rand lösen.

Viel Spaß beim Nachbacken.

Herzhafte Cupcakes

Open Door Geburtstags-Event (Einsendeschluss 24. März 2013)
Ich bin ein Muffin und auch Cupcake Fan. Diese mini Küchlein finde ich nicht nur wegen der Sortenvielfalt toll, sondern weil die auch sehr Praktisch sind. Im Gegensatz zu Kuchen werden die nicht so schell trocken, weil man sie nicht anschneiden muss und man kann sie auch viel einfacher Transportieren – eine Tüte reicht völlig aus. Nun ja, um fertig verzierte Cupcakes zu transportieren braucht man schon eine praktische „Cupcake-Tavelbox„, aber unverziert kann man das Topping z.B. in einem Gefrierbeutel transportieren und diesen dann als Spritzbeutelersatz verwenden. Daher finde ich Muffins und Cupcakes auch perfekt als Picknick oder Party-Mitbringsel.

Apropos Party Dorothée von Bushcooks Kitchen feiert Ihr 2-Jahrigen Bloggeburtstag und im April Ihren eigenen. An diesem Tag plant sie eine „Open Door“ Feier und braucht Hilfe für das Geburtstagsbuffet. Gesucht wird partytaugliche Rezeptvorschläge die auch ein bisserl stehen können, also fällt Eis schon mal weg. An einem Geburtstag sollte das Geburtstagskind auch nicht Kuchen backen, dafür sind meiner Meinung nach die Freunde/Freund-in/Familie zuständig, also wieso nicht herzhafte Cupcakes. Herzhafte Muffins sind ja nichts Neues aber herzhafte Cupcakes sind für mich auch eine Premiere. Die Inspiration dazu hatte ich aus meinem neuen Cupcake-Backbuch (ja ich habe nicht wiederstehen können) „130 Gramm Liebe“ von Renate Gruber.

Wenn Ihr auch ein Rezeptvorschlag für Dorothée habt, oder neugierig sind was andere Blogger vorschlagen, klickt einfach oben rechts auf das „Open Door“ Bildchen.

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Die Basis also der Muffin ist ein körniger, leicht scharfer Mais-Muffin und das Topping ist eine kühlende Avocado-Frischkäse-Mousse besprenkelt mit Kresse. Eigentlich wollte ich noch etwas Wasabi noch in der Mousse untermischen, aber das wäre dann doch zu viel. Diese Idee hebe ich mir für eine andere Variante auf. Gebacken wurden diese Cupcakes in einer „Jumbo-Muffin-Form“ aber für eine Party würde ich die dann doch ehr als „normale“ oder auch als Mini-Muffins backen, da die Zusammen mit der Mousse doch recht mächtig werden können.

Rezept:

Spicy Mais-Muffin (6-7 Jumbo-Muffins)

  • 150g Mehl
  • 100g Maisgries (Polenta)
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 Brief Safran
  • 1 lange gelbe Peperoni
  • 100g Peccorino (geraspelt)
  • 300g Buttermilch
  • 1 Ei
  • 60ml Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
  • 1 kl. 150g Dose Mais (140g abgetropft)
  1. Die trockenen Zutaten (Mehl bis Safran) gut vermischen.
  2. Die Peperoni entkernen und sehr fein würfeln und mit dem Mehlgemisch mischen.
  3. In einer zweiten Schüssel die Buttermilch, das Ei und das Öl gut mischen und das Mehlgemisch unterheben.
  4. Den Mais abspülen, abtropfen lassen und unter dem Teig heben.
  5. 10-15 Minuten stehen lassen.
  6. Den Ofen auf 180°C Vorheizen und die Muffinförmchen vorbereiten.
  7. Die Förmchen ca. zu 3/4 füllen und ca. 25-30 Minuten goldgelb backen.
  8. Wenn man kleinere Förmchen Verwendet die Backzeit dann entsprechend anpassen.

Avocado-Frischkäse-Topping (für 6 Jumbo Muffins)

  • 1 reife Avocado
  • 1 TL Zitronensaft (frischgepresst)
  • 200g Frischkäse
  • Kresse
  1. Die Avocado zusammen mit dem Zitronensaft fein pürieren, dann gut mit dem Frischkäse mischen.
  2. In einen Spritzbeutel füllen und die Muffins garnieren.
  3. Zum verzieren etwas Kresse über das Topping streuen.

Für Cupcake-Toppings nehme ich am liebsten Philadelphia weil der nicht so salzig ist wie andere, aber bei herzhaften Toppings funktioniert auch jede andere Sorte ganz gut.

Viel Spaß beim Nachbacken und auch feiern 😉

Tu mal lieber die Mörchen

Bei uns in der Abteilung ist es Brauch, dass man an oder nach seinem Geburtstag etwas ausgibt. Dies erfolgt meist in Form von „Frühstück zur Mittagszeit“ oder Kaffee und Kuchen. Letztes Jahr habe ich zusammen mit einem Kollegen Frühstück ausgegeben, aber dies Jahr hatte ich keine Lust auf den Aufwand und habe mich für den anderen Klassiker entscheiden.  Also stellte ich mich am Vorabend in die Küche und habe Schokomuffins und Möhrenkuchen gebacken.

Die Muffins sollten ursprünglich Cupcakes werden, aber ich wusste nicht wie ich die 30 Stück heile zur Arbeit bekomme, außerdem schmecken fertig verzierte Cupcakes am nächsten Tag nicht so opti. Und ehrlich gesagt extra dafür früh aufzustehen hat mich nicht wirklich gereizt. Ähnlich war es auch bei dem Möhrenkuchen. Das Original Rezept war ein runder Kuchen mit Frischkäse-Creme gefüllt und bestrichen. Aus den gleichen Gründen wie bei den Cupcakes, habe ich auf Creme und Topping verzichtet und den Teig als Kastenkuchen gebacken. Dies stellte sich als eine sehr gute Entscheidung raus. Die Muffins waren okay aber der Möhrenkuchen war super saftig und lecker, sogar noch 3 Tage später. Vom Geschmack her geht es in richtung Gewürzkuchen. Die dunkele Farbe kommt übrigens von den lila Möhren die ich verwendet habe.

moehrenkuchen

Rezept für 1 Kastenform (Maße:)

  • 250g geraspelte (lila) Möhren
  • 225g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1,5 TL Zimt
  • 1/2 TL Ingwer (gemahlen)
  • 1/2 TL Piment (gemahlen)
  • 150g Mascobado Zucker
  • 1 TL Zitronenabrieb (getrocknet) oder von einer 1/2 frischen Zitrone
  • 100g Haselnüsse (gemahlen)
  • 3 Eier
  • 150ml Öl
  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Möhren schälen und raspeln.
  3. In einer großen Schüssel Mehl sieben und mit Backpulver, Zimt, Ingwer und Piment vermischen.
  4. Zucker, Zitronenabrieb und Haselnüsse hinzufügen und mischen.
  5. Die Eier verquirlen und zusammen mit dem Öl und geraspelte Möhren zu den restlichen Zutaten hinzufügen und alles gut durchmischen/rühren.
  6. Den Teig in einer gefetteten und bemehlten Kastenform füllen und min. 25 Minuten bis die Oberfläche schön goldbraun ist backen.

Viel Spaß beim Nachbacken

 

 

 

Ein Knochen für Verliebte

Morgen ist Valentins-Tag. Persönlich finde ich diesen Tag um es mal salopp zu sagen voll blöd. Nicht weil ich Single bin und mir dieses ganze kommerzielle Herzchengedöns auf dem Keks geht, sondern weil das Jahr 364 andere Tage hat an dem man Blumen oder Aufmerksamkeiten verschenken kann. Ist ein bisserl sowie mit Muttertag, eine sinnfreie Erfindung der Floristen. Nichtdestotrotz ergebe ich mich dem Gruppenzwang und werfe den Verliebten ein Knochen hin. Nicht irgendein Kochen, sondern ein Liebesknochen 🙂

Ich mag Liebesknochen oder wie die Franzosen sie nennen Eclairs! Die sind fast genauso toll wie Creme-Berliner, die es leider immer nur zur Karnevalszeit gibt. Traditionell sind Eclairs ein längliches Brandteig-Gebäck mit Pudding oder Vanillecreme gefüllt und mit einer dunklen Schokoglasur überzogen. In meine Abwandlung wird noch Erdbeercurd und weiße Schokiglasur verwendet. Diese Teilchen schmecken nicht nur zu Valentinstag, sondern auch an einem sonnigen Frühlingstag 😉

eclair

Die Basis ist der Brandteig. Brandteig ist auch irgendwie eine Klasse für sich, ähnlich wie Macarons, mal klappt’s, mal nicht. Ich muss auch gestehen, bei meinem ersten Brandteigversuch vergangenen Sommer hat es eindeutig besser geklappt. Ob es an dem Rezept, an die Backtechnik, an dem Wetter oder an der Spritztechnik lag, kann ich euch leider nicht sagen. Die Hälfte sind nicht wirklich aufgegangen und wurden nicht so schön luftig und hohl und diese Dinger zu befüllen war zum Teil ein echter Krampf. Diesmal hatte ich das Brandteig und Crème Pâtissière-Rezept aus „LAROUSSE Schokolade: 380 Rezepte von Pierre Hermé“. Die vermeintliche Crème Pâtissière ähnelte auch mehr eine Vanillesauce, aber ich glaub ich hab die einfach nicht lang genug gekocht. Ein zweites aufkochen mit Einsatz von mehr Speisestärke hat die Crème dann auch fester werden lassen, mehr so richtung Puddingkonsistenz.

eclair3

Wenn ihr auch eure liebsten ein Erdbeer-Liebesknochen backen wollt, sucht euer lieblings Brandteig und Crème Pâtissière-Rezept  raus und nimmt noch folgendes Erdbeercurd-Rezept und die Bauanleitung mit.

Erdbeercurd

300g TK Erdbeeren (frische schmecken um diese Jahreszeit noch nicht)

2cl Marsala

1 EL Zucker

2 EL Speisestärke

Die gefrorenen Erdbeeren zusammen mit dem Marsala in einem Topfgeben und auf niedrige Hitze erwärmen bis die Erdbeeren aufgetaut sind. Zucker hinzufügen, pürieren und aufkochen lassen. Die Speisestärke mit etwas kaltes Wasser glattrühren und zu den Erdbeeren geben. Sobald die Masse andickt in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen.

Kein Marsala im Haus? Saft oder Wasser geht auch 🙂

Tipps:

Wenn die Crème Pâtissière sehr fest ist 100g weiße Schoki schmelzen und in die Crème reinrühren. Ist die immer noch zu fest, noch ein Schuss Sahne unterrühren. Ist Sie zu Flüssig, wieder aufkochen und evtl. noch Speisestärke reinrühren.

Haben die Erdbeermasse und Crème Pâtissière die gleiche Konsistenz haben, umso besser 😀 Dann füllt man beide zusammen (nebeneinander nicht nacheinander) in den Spritzbeutel. Das geht am besten wenn man den Beutel hinlegt und mit einem Löffel füllt (VORSICHT Schweinerei-Alarm)

Die Crème und den Erdbeercurd kann man auch nach einander in die Hohlkörper spritzen, aber dann kann es passieren, dass sich alles im Éclair vermischt (schmeckt aber auch gut)

Bauanleitung:

Man nehme ein Spritzbeutel mit länglicher Tülle und füllt diese mit der Crème und dem Curd. Die Enden der Eclair-Hohlkörper mit dem Spritzbeutel einstechen und befüllen. Ggf. in der Mitte (seitlich oder oben) nochmal einstechen und füllen. 200g Weißeschoki schmelzen, mit 50ml Sahne gut verrühren und die Eclairs damit bestreichen. Die Glasur trockenen lassen und schnell verschenken, bevor man alle alleine vernascht.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen schönen verliebten Valentinstag 😉