Foto-Fragen-Freitag

Es ist wieder Freitag, das heißt Foto-Fragen-Freitag. Es werden 5 Fragen gestellt, die mit Fotos beantwortet werden sollen. Initiert von Bei Steffi (Ohhh…Mhhh…) und Okka (Slomo), also shaut mal bei denen vorbei es lohn sich!

Welche Überschrift trägt deine Woche?

Wo isst du im Moment am liebsten?

In deinem Bad?

Dein Ohrwurm?

Was machst du Pfingsten?

Post aus meiner Küche – Runde 2

Clara, Jeanny und Rike haben sich nach dem grandiosen „Post aus meiner Küche“ Auftakt mit dem Thema „Schokoladiges“ (Pinterestboard) wieder die Mamut-Aufgabe gestellt und haben die zweite Runde unter dem Motto „Very Berry“ eingeläutet.

Bei der letzten (ersten) Tauschaktion war ich auch dabei und es hat mächtig Spaß gemacht. Nicht nur das Aufmachen und Vernaschen der Post, sondern auch das Experimentieren und die Freude wenn es beim Tauschpartner(in) gut angekommen ist.  Auf Runde zwei habe ich mich schon sehr gefreut, aber leider bin ich in der „Tauschwoche“ unterwegs 😦

Da ich aber das Thema sehr zur Jahreszeit passend finde ich Beeren auch ganz toll finde, werde ich bestimmt einige „Very Berry“- Koch und Backaktionen in der nächsten Zeit posten.

Falls ihr euch entscheidet an der Küchengaudi mitzumachen, wünsche ich euch ganz viel Spaß (ich hatte es jedenfalls).

 

 

 

Das Vorgehen ist wie in Runde 1… da die Damen das schon so wunderbar geschrieben haben zitiere ich mal:

Und so werdet Ihr Teil der Küchensause: 

Meldet Euch bis zum 6. Juni bei uns per Email via Postausmeinerkueche@googlemail.com an.
Schreibt unbedingt Eure Post-Adresse dazu und Euren Bloglink, falls ihr einen Blog habt (ein Blog ist jedoch keine Pflicht!).
Wenn ihr aus der Schweiz, Österreich, Dänemark oder Südostasien kommt, versuchen wir alles möglich zu machen und Euch einen Tauschpartner aus Eurem Land zuzulosen.

Bis zum 10. Juni bekommt Ihr eine Email mit Eurem Tauschpartner. Bitte nehmt Kontakt miteinander auf, um sicher zu gehen, dass ihr beide die Email erhalten habt und die Email bei Eurem Partner nicht evtl. im Spamordner untergegangen ist.

Der Tausch findet dann in Zeit vom 25.-30. Juni statt. Das Datum innerhalb dieses Zeitrahmens könnt Ihr Euch aussuchen!

Innerhalb der ersten Stunden sind schon 100 Anmeldungen eingegangen, am folgenden Tag (Dienstag) waren es bereits über 900 Anmeldungen. Die 1000er Marke wurde bestimmt schon geknackt. Ich wünsche Clara, Jeanny und Rike jedenfalls viel Kraft, Durchhaltungsvermögen und auch ganz viel spaß! Ihr seid super!

 

Update April

Kennt Ihr das „Cookbook of Colors“? Seit Januar ruf Uwe von Highfoodality jeden Monat eine neue Farbe aus und der April war Rosa. Wie in den vergangenen Monaten habe ich natürlich auch mitgemacht, eingereicht wurde mein Rharbarbarsirup und die rosa gebratene Entenbrust mit Erdbeer-Balsamico Sauce.

Leider hatten meine vorherigen Einreichung es nicht in die engere Auswahl geschafft, aber nicht schlimm denn das Experimentieren und Ausprobieren war die eigentliche Belohnung, sowie die super netten Kommentare von Uwe. Aber jetzt steht mein Rharbarbersirup mit anderen tollen rosafarbenen Gerichten und Getränke in der engeren Auswahl. Juhu *freu*… also schaut mal bei Highfoodality vorbei und votet (für mich oder) für euer Lieblings Rezept.

Last but not least… ganz herzlichen Dank an Uwe! Nicht nur für die Auswahl, sondern für die ganze Mühe die er sich gibt mit der Auswahl/Vorstellung der Einreichungen, die Kommentare zu jedem Gericht. Ich bin wirklich gespannt auf das Cookbook of Colors, auch wenn ich es diesmal nicht schaffe.

Also wenn Ihr auch Lust habt mitzumachen, der Mai ist Hellgrün und vielleicht werden dieses mal 100 (Einreichungen) geknackt.

Post aus Ihrer Küche

Heute Morgen wurde ich unsanft von meiner Haustürklingel aus dem Schlaf gerissen. Mit dem Gedanken „Oh man, wer ist das denn“ bin ich zur Gegensprechanlage gestolpert und habe ein Hallo in die Uralte Anlage gequakt. „Ich habe ein Paket für Sie!“. Als ich auf den Summer drückte, fiel es mir ein: „Post aus Priscillas Küche“. Sofort war ich hell wach, sprang in meine Jogginghose und eilte mit original Bedhead dem Postboten die hundert Treppen entgegen. Da hielt ich nun mein Schoko-Päckchen in den Händen, riss ungeduldig das Packpapier ab, welches Priscilla liebevoll mit „Post aus meiner Küche“ gestempelt hat und öffnete es.

Darin waren weitere kleine Bunte Päckchen und eine Rolle. Vorsichtig holte ich eines nach den anderen raus und stellte es vor mir. Die einzelnen Sachen waren so schön verpackt, dass ich erst einmal einige Minuten davor saß und Sie bewundert habe, fast wie ein Kind an Weihnachten. Vorsichtig nahm ich das Bändchen der Rolle ab und las Priscillas lieben Brief.

Über die lieben Worte und auch dass nicht nur sie, sondern auch ihre ganze Familie das Schoko-Granola so toll fanden, habe ich mich sehr gefreut. Ich glaub ich saß davor mit einem Grinsen im Gesicht. Fast zaghaft nahm ich eines der Päckchen in die Hand und öffnete es vorsichtig. Zum Vorschein kamen süße Brownies in Gugli Form. Auf dem Glas mit Schokosauce stand, dass sie über (oder heißt das auf) die Brownies super lecker sei.

Das habe ich mir nicht zweimal sagen lassen! Schnell in die Küche gehüpft und mir eine Tasse Kaffee gemacht, eines der Guglis auf ein Teller gelegt und mit der Schokosauce übergossen. Mmmh Schokolade zum Frühstück :D. Ich sag euch Ober-Lecker!

Noch während ich die Krümel vom Teller geleckt habe, habe ich Priscilla eine Email geschrieben und mich für das tolle Päckchen bedankt. Ich muss mich echt zusammenreißen die Anderen nicht auch gleich wegzuputzen, aber ich werde die nachher mit meinen besten Freunden teilen, dann aber die Schokosauce vorher etwas erwärmen.

Das Rezept für die Brownies und Schokosauce möchte ich euch auch verraten:

Brownies:

  1. 200g Schokolade mit 130g Butter im Wasserbad schmelzen.
  2. 140g Mehl mit 1/2 TL Backpulver mischen und sieben.
  3. 210g Zucker mit 3 Eiern und 1 Pck. Vanillezucker schaumig rühren.
  4. Alle 3 (o.g.) Schritte zusammenfügen. Nach Belieben gehackte Schoki oder Nüsse dazugeben
  5. Bei 160°C 20 Minuten backen.

Schokosauce:

300ml Sahne, 150g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker und 50g Butter kurz aufkochen, dann 75g Schoki einrühren.

Einen ganz lieben Dank an meine Schokotauschpartnerin und auch an die „Drei von der Post“. Ich bin mal gespannt was sie sich für das nächste Mal ausdenken. Wenn Ihr auch bei der nächsten Aktion mitmachen wollt schaut einfach bei „Post aus meiner Küche“ vorbei.

Gebratener Spargel

Es ist endlich wieder Spargel Saison! Naja, der meiste Spargel den man jetzt im Supermarktregal findet kommt aus Griechenland, Spanien oder Peru, aber ich habe auch schon Deutschen Spargel gesehen. Ich konnte einfach nicht länger wiederstehen und habe gestern ein Bund in meinem Einkaufskorb gelegt. Normalerweise mag ich Spargel klassisch mit Neue Kartoffeln und Butter, aber heute war mir nach etwas anderem.

Momentan locken diverse Koch- und Frauenzeitschriften mit „Die Lieblingsrezepte der Redaktion“ oder „Ganz neue Spargel Rezepte“. Auch in der in Deutschland neu erschienen Martha Stewart Living werden ein paar Seiten dem Kaisergemüse gewidmet. Dort hat mich besonders das Rezept für gebratenen Spargel angesprochen.

Rezept adaptiert von Martha Stuart Living (Für 2 Personen)

  • ½ Bund Frühlingszwiebel
  • 2 Koteletts
  • 500g Spargel (geschält, gewaschen, geputzt)
  • ½ Zwiebel (gewürfelt)
  • 3 Möhren (geschält)
  • 10g Ingwer (geschält, in feine Streifen geschnitten)
  • 1 Knoblauchzehe (gehackt)
  • 1 kleine Chilischote (entkernt, in Streifen geschnitten)
  • Saft 1 großen Orange (ca. 100-150 ml)
  • Wasser (ca. 100 ml)
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 EL Butter
  • 4 Blätter Bärlauch

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Frühlingszwiebeln putzen, der Länge nach halbieren und in eine Feuerfeste Form legen. Die Pfanne erhitzen und die Koteletts in 1 EL ca. anbraten. Aus der Pfanne nehmen, auf die Frühlingszwiebel legen und für ca. 5 Min. in den Ofen garen. Herausnehmen und 5 Min. ruhen lassen.

Den Spargel halbieren und mit der Zwiebel in dem heißen Kotelett-Fett 5 Min. anbraten. Die Möhren mit dem Sparschäler in Scheiben hobeln und zu dem Spargel geben. Ingwer, Knoblauch und Chilishote mit dem Orangensaft und Wasser vermischen und in die Pfanne gießen. Auf die Hälfte einkochen lassen. Die Zucchini ebenfalls mit den Sparschäler hobeln. Die Scheiben halbieren, in Streifen schneiden und in die Pfanne geben. Butter zufügen, mit Salz & Pfeffer abschmecken. Die Bärlauchblätter waschen und in feine Streifen schneiden und unter dem Gemüse mischen. Mit den Frühlingszwiebeln anrichten. Etwas von dem Sud auch über das Kotelett gießen.

EDIT 29. April

Aus gegeben Anlaß hat Peter von Aus Meinem Kochtopf zum „Duell der Köpfe“  aufgerufen. Er sucht DAS beste Spargelrezept 2012, egal ob Grün, Weiß oder Violett, nur frisch muss er sein. Ich war ja so angetan von der Kombination aus Orange, Ingwer, Knoblauch, Chili und Spargel und auch weil es für mich eine Premiere war, habe ich dieses Rezept fix eingereicht. Wer sein Spargelrezept dort vorstellen möchte, oder nach Sparelrezept-Inspirationen sucht, schaut bei „Duell der Köpfe – Duell der Töpfe „. Einsendeschluss ist 25. Mai.

Blogevent Duell der Köpfe

Schokolade zum Frühstück – Post aus meiner Küche

Diese Woche ist es endlich soweit… Ich bekomme Schoki-Post!!!

Post bekommt jeder gern (außer vielleicht Rechnungen) und Schokoladen-Post ist fast mit das schönste 🙂 Vor einiger Zeit habe euch von der Aktion „Post aus meiner Kücheberichtet.

Die „Drei Mädels von der Post“ hatten die verrückte Idee Köstlichkeiten die man in seiner Küche zaubert mit andere (völlig fremde) zu teilen und denen mit hübschen Leckereien eine Freude zu bereiten.

Am 8. April habe ich meine Tauschpartnerin in Schoki-Crime zugeteilt bekommen. Die nachfolgenden Wochen hatte nur noch Schoki im Kopf. Es wurde gerührt, gebacken, gemixt und getestet, wie sicherlich auch in über 300 andere Küchen, die an diese coole Aktion teilnehmen. Leider konnte ich nicht von meinen Experimenten berichten, denn sonst wäre die Überraschung für mein „Schleckermäulchen“ Priscilla aus dem hohen Norden futsch. Da das Päckchen heute angekommen ist, kann ich ja diesen Post veröffentlichen 😉 Ich hoffe Priscilla hat genau so viel Spaß beim auspacken und vernaschen, wie ich beim Experimentieren hatte.

Was ich alles ausprobiert habe? Hier eine kleine Auflistung:

  • Himbeer-Schoki Marmelade
  • Brombeer-Rosmarin-Schokosauce (zu Schweinefilet und Spargel…mmmh lecker)
  • Double-Choc-Cookies
  • Weißer Mocha Schokosirup (wie das von Starbucks)
  • Himbeer-Schoki-Likör
  • Schokoladensirup
  • Schoko-Granola

Ich glaube so viel habe ich mich noch nie mit Schoki auseinander gesetzt und ich habe (fast) jeden Tag ein neues Rezept gefunden, welches ich ausprobieren wollte. Wenn ihr Wissen wollt was die anderen Teilnehmer quer durch Deutschland verschickt haben, schaut bei den Mädels oder auf deren Pinterest Board „Schokoladiges“ rein. Es lohnt sich, nicht nur für Chocoholics.

Und was hat bei mir das Rennen gemacht? Ich konnte mich nicht entscheiden, aber ein Motto wurde schnell gefunden: Schokolade zum Frühstück

Was passt also zu dem Motto? Klar, Müsli und Kakao…

Schoko-Granola

Adaptiert von: Geschenkideen aus der Küche von Nicole Stich & Coco Lang

Rezept:

  • 100 g Zartbitterschokolade (70%Kakao)
  • 125 g dunkelbrauner Roh-Rohrzucker (z.B. Muscovado)
  • 50 ml Sonnenblumenöl
  • 3 EL Ahornsirup
  • 100g Mandeln (geschält, gehackt)
  • 100g Walnüsse (gehackt)
  • 350 g Basis Müsli
  • 50 g Rice Krispies oder Puffreis
  • 50 g Kokosraspel
  • 3 EL Kakaopulver
  • ½ TL gemahlener Zimt
  • 1 Prise Meersalz
  • 50g Milchschokolade (gehackt)

Zucker in 1/8 L Wasser auflösen, unter Rühren aufkochen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Topf vom Herd nehmen und Öl, Ahornsirup und Schokolade unterrühren, bis sich diese vollständig aufgelöst hat.

Restliche Zutaten vermengen und mit der Schoko-Sirup-Mischung übergießen & alles gut mischen. Auf das Blech gleichmäßig verteilen und bei Umluft 160 °C 30–40 Minuten backen, bis alles  vollständig getrocknet ist. Dabei alle 10 Minuten das Granola durchrühren, damit es einheitlich trocknet.

Aus dem Backofen nehmen und auf dem Black ganz abkühlen lassen. Für den extra Schoko-Genuss nach den abkühlen die gehackte Milchschokolade unter mischen (die Menge kann auch verdoppelt oder verdreifacht werden). In luftdicht verschlossenen Behältern aufbewahren. Ergibt ca. 750-800g

Schokoladen Sirup

adaptiert von Bravetart

Rezept:

  • 200g brauner Zucker
  • 130g Voll-Rohrzucker (Muscovado)
  • 140g Kaffee (ca. 1 Tasse)
  • 56g Kakaopulver
  • 30g Milchschokolade
  • 1/4 TL Salz
  • 28g Vanille Extrakt

Zucker, Kaffee, Kakao, Schokolade und Salz in ein mittelgroßen Topf gut vermengen und bei mittlere Hitze unter Rühren aufkochen. Sobald alles sich aufgelöst hat und etwas eingedickt ist, vom Herd nehmen und den Vanille Extrakt unterrühren. In eine sterilisierte Flasche gießen, verschließen und abkühlen lassen. Im Kühlschrank aufbewahren. Ergibt ca. 350ml

Für einen leckeren Kakao: 1-2 EL (jenach Schokogelüste)  in ein großes Glas warmer oder kalter Milch.

Dieser Sirup wird wirklich sehr dickflüssig, umsomehr wenn er im Kühlschrank steht, also kurz in ein Wasserbad gestellt und schon kann man das flüssige Hüftgold auf dein Eis, in seine Milch oder wie auf den nachfolgenden Bild zu pochierten Birnen.

Entenbrust mit Burgundy-Püree und Erdbeer-Balsamico Sauce

Seit einiger Zeit schwebt mir ein Gericht ganz in Rosa vor. Auslöser war natürlich Uwe’s Blog-Event „Cookbook of Colors“ bei HighFoodality.com. Für diesen Rosa-Monat habe ich bereits eine Post (Rhabarber-Schorle) eingereicht, aber man darf ja zwei einreichen :).  Der April hat noch einige Tage, aber es sind bereits viele Phantastische Rosa-Gerichte eingereicht und es werden sicherlich noch einige folgen. Also wenn ihr wissen wollt welche rosa Gerichte die Küche hergibt, oder vielleicht eine Prinzessinnen-Party schmeißen wollt, schaut einfach mal bei HighFoodality vorbei.
HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Zurück zu meinem rosa Gericht… Rosa gebratene Entenbrust mit Kartoffelpüree aus Highland Burgundy Red Kartoffeln und Erdbeer-Balsamico-Sauce.

Kartoffelpüree (oder Kartoffelstampf wie es bei uns heißt) zuzubereiten ist nicht schwer: Kartoffeln schälen, kochen, stampfen (nicht mit dem Mixer), etwas Milch, ein Klacks Butter einrühren. Fertig. Entenbrust ist im Grunde genommen auch nicht schwer, außer vielleicht das Timing hinzubekommen, aber da schafft ein Braten-thermometer Abhilfe. Das einzig wirklich neue für mich an diesem Gericht war die Erdbeer-Balsamico-Sauce. Süß aber zugleich Sauer, aromatisch mit einer eindeutigen Erdbeer-Note, abgerundet durch ein Hauch Rosmarin.

Erdbeer-Balsamico-Sauce Zutaten:

  • 140g Erdbeeren (gewürfelt)
  • 20g Vollrohrzucker (z.B. Muscavado)
  • 2 EL Balsamico Essig (keine Creme)
  • 1/2 TL Rosmarin (getrocknet)
  • Prise Salz & Pfeffer

Alles zusammen in ein Topf geben und bei mittlere Hitze unter gelegentliches Rühren für ca. 10 Minuten köcheln. Grob lassen oder durch ein Sieb passieren, weitere 5 min auf niedrige Hitze eindicken lassen.

Die Sauce in Kombination mit einem ordentlich gepfeffertes stück Entenbrust war (für mich)geschmacklich  außergewöhnlich und hat mir sehr gut gefallen.

Highland Burgundy Red ist eine mehlig- kochende Sorte, also perfekt geeignet für Kartoffelstampf. Diese alte Sorte ist innen Rosa marmoriert, die Farbe bleibt auch nach dem kochen erhalten. Wer diese farblich außergewöhnlichen Kartoffeln mal kosten möchten, kann die z.B. wie ich bei Kartoffel-Express bestellen. Aber erst ab Herbst wieder.

Post aus meiner Küche / Mail from my Kitchen

Die „Drei von der Tankstelle Post“ Clara, Jeanny und Rike haben ein super Event ins Leben gerufen: „Post aus meiner Küche“, eine Tauschaktion für selbstgemachte Köstlichkeiten zu einem bestimmten Thema. Die wissen was Foodies mögen.

Wie das genau funktioniert beschreiben die Drei wie folgt:

Das Ganze funktioniert so: Alle zwei Monate geben wir hier auf dem “Post aus meiner Küche”-Blog ein kulinarisches Thema bekannt. Jeder, der Lust hat, meldet sich per Mail an und erhält innerhalb von einer Woche einen Tauschpartner. Dann geht’s ab in die Küche: Kocht, backt, rührt, tranchiert, flambiert und verziert was das Zeug hält, macht ein Foto von den Köstlichkeiten und schickt es hübsch verpackt an euren Tauschpartner. Wer Lust hat, postet das Selbstgemachte auf seinem eigenen Blog. Wer keinen Blog hat, schickt uns einfach das Bild und wir veröffentlichen es auf diesem Blog. Damit jeder die Küchenpost bestaunen kann, sammeln wir am Ende alle Bilder bei Pinterest.

Das Thema für das erste Event ist SCHOKOLADIGES. Da fällt einem natürlich vieles ein, aber nicht alles kann man einfach mit der Post verschicken, Eis zum Beispiel. Eine Schoko-Mokka Torte mit der Post zu verschicken ist sicherlich auch eine Herausforderung.

Gestern habe ich virtuelle Post mit meine Tauschpartnerin erhalten. Somit habe ich den gestrigen Abend damit verbracht meine Kochbücher und Lieblings- Webseiten/Blogs zu wälzen auf der Suche nach Schokoladiges was man gut verschicken kann. Deadline ist der 23. April, denn zwischen dem 23.- 28. April geht die Tauschaktion los.

Also wundert euch nicht, wenn es hier schokoladig wird.

Ich wollte eigentlich schon früher über diese super Aktion schreiben, aber wie es manchmal so ist kommt etwas dazwischen, wie Urlaub, Ostern und Prüfungen. Wenn Ihr bei der nächsten Tauschaktion mitmachen wollt, schaut einfach bei den Drei von der Post vorbei 😉 Die Aktion ist natürlich nicht nur für deutsche Tauschwillige, von den über 300 Anmeldungen waren auch Internationale Anmeldungen dabei, z.B. aus Irland, Spanien und Italien. Damit es mit der Post auch klappt und die Versandgebühren nicht zu hoch werden, wurde versucht ihnen Tauschpartner aus dem gleichen Land zu zuordnen.

So ich gehe mal meine Schoki-Vorräte prüfen…

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The „Three from the Post-Office“ Clara, Jeanny and Rike have initiated a brilliant event: “Mail from my kitchen”, a tradeoff with homemade delicacies with a specific theme. They know what foodies like.

The three describe „How it works” as follows:

Every two months we announce here on the “Post aus meiner Küche”-blog the culinary theme. Everyone which wants to participate registers via email and receives within a week a “swap-buddy”. Then off into the kitchen: cook, bake, stir, carve, flame and decorate for all ones worth, take a picture of your delicacies and send it pretty packed to your “swap-buddy”.  If you want write a blog-post about it. If you don’t have a blog, send us your picture and we will put a post on our blog. So everyone can marvel at the “kitchen-mail” we’ll collect the pictures on Pinterest.

The theme for the first event is CHOCOLATEY. Of course there comes a lot of things to mind, but you can’t send everything easily with the mail, ice-cream for example. A chocolate-mocha-torte is also surely a challenge.

Yesterday I received a virtual letter with info’s about my swap-buddy. So I spent the evening poring over my cookbooks and favorite websites/blogs searching for chocolaty things which can easily be sent with the mail. Deadline is the 23rd. of April, between 23.-28. April the tradeoff takes place. So don’t be surprised if it’s going to be very chocolaty here.

I wanted to write about this event a bit earlier, but sometimes things get in the way, like holidays, Easter and exams. If you want to participate in the next tradeoff, keep your eye on the “Drei von der Post“ for the next dates and themes. The tradeoff is not only open for German swappers, of the 300 applicants there were also international participators, e.g. from Ireland, Spain and Italy. In order to keep problems and costs with the post-office at a minimum, they will try to find other swappers from the same country.

Right, I’m off to check my chocolate stock…

Black & White Keks Praline

Bei einem bekannten Diskounter gibt es Back & White Kekse die sehr stark an Oreo Kekse erinnern. Glaubt es oder nicht, ich habe noch nie einen Oreo Keks gegessen. Da habe ich spontan die Packung Black & White in mein Einkaufskörbchen gelegt. Einige Tage später als ich Besuch hatte, fielen mir wieder die Kekse ein. Okay, ausgepackt und rum gereicht. In der Werbung zeigt ja ein Kind seinem Hund wie man diese Oreo Kekse isst. Ich mache das auch immer so, egal ob es Prinzenrolle oder Custard-Creams sind. Also habe ich zuerst den Keks Deckel abgeknabbert und verzog das Gesicht *bäh*. Kein Wunder, dass die Kekse schwarz sind. Er hat auch so geschmeckt und zwar verkohlt. So hatte ich eine große Packung Kekse, die mir nicht schmeckt im Schrank liegen. Liegen lassen für den nächsten Besuch? Nee… ich habe natürlich nach eine Verwertungsmöglichkeit gesucht und bin auf ein Rezept für Cookie Truffels von „Framed Cooks“ gestoßen.

NACHTRAG: Ich habe die original Oreos probiert. Die sind lecker und schmecken überhaupt nicht verbrannt 😀

Man braucht auch nur 3 Zutaten (die Mengen habe ich an meinem Vorrat angepasst):

  • 20 Kekse (Original oder Fake Oreo)
  • 100g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 200g Weiße Schokolade
  • Puderzucker

Kekse in der Küchenmaschine oder Mixer pulverisieren und mit dem Frischkäse gut vermengen, bis ein einheitlicher schwarzer Brei entsteht. Aus der Masse kleine Bällchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Wenn die Masse zu klebrig zum rollen ist. Kurz in Puderzucker wälzen und dann Bällchen formen. Das Backbleich ca. 10 Minuten in den Froster legen. Währenddessen die Weiße Schoki im Wasserbad schmelzen. Jetzt kommt das Pralinen Set zum Einsatz… wer keins hat, eine Gabel oder Essstäbchen tut’s auch. Die Bällchen aufspießen und in die abgekühlte Schoki tunken. Auf ein Pralinengitter oder Backblech (dann gibt’s Praline mit Fuß) legen. Damit die Schoki schneller härtet, ab mit dem Blech in den Kühlschrank.

Nur ein kleiner Warnhinweis: Diese Pralinen machen Süchtig! Besser man lädt gleich gute Freunden ein, denn bis zum nächsten spontan Besuch oder nächsten Tag werden sie nicht halten 😉

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Nachtrag 15.04.11

Maria von „Ich bin dann mal kurz in der Küche“ ruft in ihrem aktuellen Blogenvent „Maria sucht…Schokoladenrezepte zum Thema Black&White„. Diese leckeren Parlinen passen da doch wunderbar 🙂

Blaubeeren sind nicht Blau

Uwe`s Hellblauer Monat lässt mir ja keine Ruhe. Vor allem wenn man am besten ohne Lebesnmittelfarbe etwas hell-blaues kreieren soll. Blaue Kartoffel werden beim kochen auch nicht blau, genau so wenig wie besagte Blaubeeren. Was auch immer damit verarbeitet wird, wenn man die Zutat auch noch schmecken soll, wird lila. Aber nicht so schlimm, dann habe ich wenigstens mal wieder was gelernt und vor allem etwas neues ausprobiert.

Besonders mit meine neu erworbene Eismaschine. Es ist zwar nur eine die man min 12 Std. in den Tiefkühler stellen muss, bevor man Eis machen kann, aber die mit Kompressor sind mir zu groß und einfach zu teurer. Vielleicht war es auch eine Schnaps-Idee (es war aber kein Alkohol im Spiel 😉 ) mir eine Eismaschine anzuschaffen, die vielleicht nach 1-2 mal benutzen in die Sammlung unnötige Haushaltsgeräte über gehen wird. Aber mein Mixer gehörte bis vor ein paar Wochen auch dazu und erlebt jetzt nach einem Jahr ein Revival. Okay, jeden Tag werde ich kein Eis machen, meine Hüften haben schon genug Polster, aber ich kann Eis machen wann ich will (naja fast) und der wird auch noch wirklich wie Eis. Eiszubereitung ohne Maschine ist mir zu mühselig (immer wieder rühren und so) und dann Bilden sich ein Haufen Eiskristalle und das ganze ist dann nicht Cremig, außerdem bin ich nicht gerade Geduldig. Ein momentaner Nachteil ist auch, dass die Eis-Schüssel 1/4 vom Platz in meinem kleinen Gefrierschrank (wohl eher Fach) einnimmt, aber ich liebäugle schon mit einem neuen Kühlschrank-Kombi-Gerät 😀

Dass das Netz eine wahre Fundgrube ist, wissen wir ja bereits und so bin ich auch auf ein Rezept für „Frozen Yogurt“ gestoßen. Welches glaub ich auch das Zünglein auf der Wage bezüglich Eismaschine war.

Ich hab das original Rezept halbiert und etwas modifiziert:

Zutaten:

  • 220g Blaubeeren
  • 200g Griechischer Joghurt 200g
  • 100g Crème Fraich
  • Süße Kondensmilch (Milchmädchen) ca. 20g
  • 1 TL Vanille-Extrakt

 

Blaubeeren pürieren, alle Zutaten in eine Schüssel geben und ordentlich vermengen. Ich hab nur einen guten Schuss ca. 20g Milchmädchen hinzugefügt, am besten die Masse vor dem zugeben abschmecken und ggf. mehr hinzugeben oder auch ganz weg lassen. Damit die Maschine schneller arbeiten kann, evtl. die Masse vorher in den Kühlschrank kühlen. Masse in die Eis-Maschine geben und Anleitung der Maschine befolgen. Wenn die Masse noch nicht fest genug ist, in eine gefrier-geeignete Dose geben und für eine 1/2 – 1 Std. in den Froster geben. Im Nachhinein würde ich auch ein Schuss Zitrone und etwas Zitronen Abrieb dazugeben, damit der Geschmack etwas runder wird.

Wenn man nicht weiß was man mit den übriggebliebenen Blaubeeren machen soll, aufheben für die Garnierung oder einen Blaubeer-Bananen-Shake machen:

Edit 10. Mäz: Wenn ich es mir recht überlege ist das Eis doch recht blau, so violett-blau 😉
HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors