Kotelett mit Apfelsauce

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Manchmal muss man mal was Neues ausprobierten.Wie zum Beispiel Äpfel zum Kotelett.

Apfelsauce zum Kotelette für 4 Personen

  • 4 EL Zucker
  • Abrieb 1 kleinen Bio-Zitrone
  • 1 EL Zitronen Saft
  • 2 EL Wasser
  • 450g Boskop-Äpfel (geschählt, entkernt & gewürfelt)
  • 1 Schuss brauner Rum (z.B. Pott)
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin
  • 1 klecks Butter
  1. Zucker, Abrieb, Zitronensaft und Wasser in einem Topf mit schwerem Boden mischen. Die gewürfelten Äpfel darin gut vermengen und zum Kochen bringen. Den Rum hinzufügen und kurz weiter köcheln lassen.
  2. Die Hitze reduzieren, Rosmarin in den Topf geben  und ca. 10-15 Min. bei geschlossenem Topf simmern lassen. Gelegentlich testen wie weich die Äpfelstückchen sind.
  3. Wenn die Äpfel nach Geschmack weich genug sind, den Rosmarin-Zweig entfernen, Butter hinzufügen und alles gut verrühren. Abschmecken und ggf. etwas mehr Zucker oder Zitronensaft hinzufügen.
  4. Warm zum Kotelette servieren.

Wer kein Alkohol in seinem Essen mag, kann den Rum auch weg lassen, aber gerade der hat die Sauce das gewisse Etwas verliehen. Dazu gab es Ofenkartoffel mit Kräuterquark (Mager-Quark, mit TK Kräutern, Salz & Pfeffer, etwas Zitronensaft gemischt) und ein frischer Salat.oder TK

Viel Spaß beim Nachkochen

Alles Käse

Gestern gab es die zweite New York Cheesecake Variante. Bei BBC Goodfood habe ich eine Version mit Soured Cream (Saure Sahne) Topping gefunden. Mit Topping meine ich eher wie Spiegel oben auf den Cheesecake. Leider kann ich nicht sagen, ob mich dieses Rezept überzeugt hat. Geschmacklich war es mit der Saueren Sahne und den hauch von Zitrone wirklich sehr gut und der Boden war besser als der von letztes Wochenende, obwohl die gleichen Zutaten verwendet wurden. Nun zum Aber… der Käseteil würde nicht richtig fest. Das lag vermutlich nicht an dem Rezept, sondern an meine (unsere) Ungeduld. 4 Std. Kühlung haben einfach nicht ausgereicht.

Das BBC Rezept ist ausgelegt für eine 23cm Springform und der Cheesecake sollte min. 8 Std. in den Kühlschrank. Nun gut, ich hab die Menge wieder auf eine 18er Springform umgerechnet, allerdings die original Backzeiten eingehalten, daher dachte ich 4 Std. könnten ausreichen. Pustekuchen… an den Seiten war er einigermaßen Fest aber die Mitte floss fast davon.

 

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Ich werde das Rezept noch ein zweiten Versuch geben. Es diesmal aber Übernacht in den Kühlschrank stehen lassen. Und vielleicht damit es nicht zu langweilig wird mit einem Früchtespiegel 😉

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Cheesecake für 18er Springform +2 Weckgläser – es blieb wieder etwas Cheesecakemasse über

  • 90g Digestive Kekse (McVitie’s) ca. 7-8 Stk.
  • 50g Butter (geschmolzen)
  • 600g Frischkäse
  • 160g Zucker
  • Priese Salz
  • 2 EL Mehl
  • 1/2 TL Vanille-Extrakt
  • Abrieb einer 1/2 Zitrone
  • 1/2 TL Zitronensaft
  • 2 Eier (L)
  • 200g (1 Becher) Saure Sahne
  • 1 EL Buttermilch

Saure Sahne Spiegel/Topping

  • 95g Saure Sahne
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 TL Zitronensaft

18er Springform mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 180°C  (160°C Umluft) vorheitzen. Die Kekse zu feine Krümel verarbeiten und mit der geschmolzenen Butter gut mischen. Die Butterkrümmel in die Springform verteilen und gut fest drücken. 10 Minuten backen und abkühlen lassen.

Frischkäse auf niedrigster Stufe glatt rühren. Wenn ein Standrührgerät verwendet wird, dann hier denFlachrührer verwenden. Den Zucker nach und nach hinzufügen. Salz und Mehl hinzufügen. Alles gut verrühren, ggf. die Seiten mit einem Teigschaber bearbeiten.

Flachrührer mit dem Schneebesenaufsatz tauschen und Vanille-Extrakt, Zitronenabrieb und Zitronensatz verrühren. Die Eier nacheinander vollständig unter rühren.

In einer kleinen Schüssel die Saure Sahne mit der Buttermilch glatt rühren. 65g davon abnehmen und dies zur Seite stellen. Die restliche Saure Sahne bei niedrigster Stufe zu mit Frischkäsemasse verrühren, bis alles gerade vermengt ist. Nicht über mischen.

Den Backofen auf 240°C (Umluft 200°C) vorheizten. Die Seiten der Springform mit flüssiger Butter bestreichen und die Käsemasse eingießen. Auf Backblech auf der Mittleren Schiene 10 Min. Backen. Die Temperatur auf 110°C (90°C) verringern und 25 Minuten weiter backen. Der Cheesecake sollte in der Mitte noch leicht wabbeln. Nach Ablauf der Zeit den Ofen ausschalten und den Cheesecake 2 Std. bei geschlossener Backofentür abkühlen lassen.

Für das Topping, die zur Seite gestellte Saure Sahne mit der zusätzlichen Saure Sahne, Zucker und Zitronensaft glatt rühren. Über den Cheesecake gießen und gleichmäßig bis zum Rand verteilen. Die Springform locker mit etwas Alufolie abdecken und min. 8 Std. besser Übernacht im Kühlschrank stellen.

Den Cheesecake vorsichtig mit einem Messer vom Rand lösen und anrichten. Wenn euer Cheesecake auch noch zu flüssig ist, einfrieren „FrozenCheesecake“ist auch sehr lecker.

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Tomaten Mozzarella Muffins

Ich bin bekennender Tomatenverschmäher, zumindest was Tomaten in Reinform also pur angeht. Als Kind habe ich die wohl verspeist, aber jetzt finde ich Tomaten einfach sagen wir mal *igitt*. Die komische Haut, der Glibber innen und das Fleisch…. Allerdings  Tomaten in Form von Ketchup oder verarbeitet in Sauce oder in Muffins gebacken find ich ganz lecker. Wie auch diese Tomaten Mozzarella Muffins, garniert mit einem Tupfer Frischkäse und Frühlingszwiebeln. Die „Deko-Tomate“ habe ich allerdings linksliegen lassen.

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Tomaten-Mozzarella Muffins (12 Stück)

  • 125g Mozzarella
  • 100g getrocknete & eingelegte Tomaten (abgetropft) – ich hatte welche  die mit Kräuter eingelegt waren.
  • 250g Mehl
  • 2,5 TL Backpulver
  • 0,5 TL Natron
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Ei (M)
  • 200ml Buttermilch
  • 60ml Öl
  • Zum Garnieren: Frischkäse, Frühlingszwiebeln (oder Basilikum) und Kirschtomaten

Mozzarella & Tomaten abtropfen lassen und beides fein hacken und vermengen. In einer Schüssel das Mehl, Backpulver, Natron und etwas Salz und Pfeffer mischen. Die Tomaten-Mozzarella dazugeben und alles gut mischen.

Das Ei verquirrlen und mit der Buttermilch und Öl mischen. Zu den restlichen Zutaten hinzufügen und gut vermengen.

Die Masse auf 12 gefettete Muffinförmchen verteilen und 20-25 Minuten bei 180°C (Ober-/Unterhitze) goldgelb backen.

5 Minuten noch in der Form stehen lassen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Zum garnieren ein ordentlichen Klecks Frischkäse auf die Muffins geben, ein Paar Röllchen Frühlingszwiebeln (oder Basilikum) darauf verteilen und zum Schluss eine halbe Kirschtomate drauf setzen.

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English Version

Tomatoe-Mozzarella Muffins (12 Pieces)

  • 125g mozzarella
  • 100g dried tomatoes in oil (drained) – I used a type which also had herbs in the oil.
  • 250g flour
  • 2,5 TL baking powder
  • 0,5 TL baking soda
  • Salt & pepper
  • 1 egg (M)
  • 200ml buttermilk
  • 60ml oil (e.g. sunfloweroil)
  • Garnisch: cream cheese, spring onions (oder basil) and cherry tomatoes

Drain mozzarella & dried tomaten, finely chop and mix.

In a bowl mix the flour, baking powder, baking soda and some salt & pepper. Add the tomatoes-mozzarella and mix well.

Scramble the egg and mix with buttermilk and oil. Add to the remaining ingredients and mix well.

Divide the batter into the well greased muffin-tin moulds and bake about 20-25 minutes at 180°C (top-/ bottom heat) until the muffins are golden brown.

Let the muffins sit in the tin for about 5 minutes, then remove and let them cool completely on a cooling rack.

For the garnish: whisk the cream cheese and add a good dollop on top of each muffin, sprinkle with finely choped spring onions oder basil and top off with half a cherry tomato.

Viel Spaß beim Nachbacken

Schokoladen-Orangen-Kuchenbällchen

Bei „No Kitchen For Old Men“ gab es letzte Woche „The Most Bestest Soft Baked Chocolate Cookies EVER!„. Oh Mann! Als ich die gesehen hatte, hatte ich auf einmal richtig Bock auf schokolishous soft Cookies. Also stand ich abends um 9 in der Küche und rührte Teig. Leider ging der Versuch völlig in die Hose. Zuerst dachte ich es liegt wohl an der späten Uhrzeit und meine Matschebirne, aber beim zweiten Anrühren musste ich feststellen, dass der Vollrohrzucker SUCANAT von Naturata zusammen mit geschmolzener Butter nicht funktioniert. Die Masse im Topf wurde nach dem Zufügen von der Schoki nicht wirklich cremig. Auch meine selbstgemachte Apfelsauce hat nicht wirklich zum Endresultat beigetragen. Das Ergebnis war eine etwas fettige, krümelige Schokoteigmasse. Irgendwie habe ich es geschafft daraus Kugeln zu formen und die zu Backen. Ausgesehen haben die Dinger super, allerdings hätte man mit den Cookies Nägel in die Wand hauen können. Nach einem halben Liter eiskalter Milch und eine Scheibe Schinken um den Schokogeschmack zu neutralisieren, ging ich gefrustet ins Bett.

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Neuer Tag neues Glück, diesmal mit braunen Zucker und gekaufter Apfelmuss. Und es hat alles super funktioniert! Die Cookies waren soft, schokoladig und „fingerlickinggood“. Selbst der ungebackene Teig war schon so saugeil, dass ich mir dachte „wieso backen?“. Noch etwas frischen Orangenabrieb dazu, fix Kugeln geformt und mit Milchschokolade überzogen … ich war im Himmel 😀 Schoko und Orange ist einfach eine göttliche Kombi! Zusätzlich verleiht der nicht geschmolzene Zucker diese Kuchenbällchen auch einen angenehmen Crunch.

Also wenn Ihr auch Bock auf super schokolishous Cookies habt, schaut mal bei Jim & George vorbei! Und auch wenn nicht, ein Blick oder zwei lohnen sich trotzdem.

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Schokoladen-Orangen-Kuchenbällchen (Ergibt. ca. 12 Stück)

  • 50g Butter
  • 150g Brauner Zucker
  • 25g Kakaopulver
  • 50g gehackte Zartbitterschokolade
  • 2 EL Apfelmus
  • 130g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • Abrieb 1 Bio-Orange
  • Milchschokolade

Die Butter in einem Topf langsam zum Schmelzen bringen. Zucker hinzugeben und alles gut verrühren. Kakaopulver und Schokolade dazu geben. Wenn die Schoki geschmolzen ist, das Apfelmuss einrühren und den Topf vom Herd nehmen.

In einer Schüssel das Mehl mit dem Salz mischen und die Schokozuckermasse und Orangenabrieb dazugeben. Alles zu einem Teig kneten und 1/2 – 1 Std. in dem Kühlschrank stellen.

Aus dem Teig Kugeln formen und mit geschmolzene Milchschokolade überzeihen. Fest werden lassen und schnell verschenken, bevor man alle selber vernascht.

Wer will kann die Kugeln auch auf Stile aufspießen und Cake-Pops nennen 😉

Viel Spaß beim Nachkochen

Pasta e Salami con Rucola

Ich war letztens in Münster und dort das erste Mal bei Vapiano. Für alle die das nichts sagt, Vapiano ist eine Restaurant-Kette die man mittlerweile in fast jede Stadt findet. Man hat die Auswahl zwischen die Pasta, Pizza und Antipasti die jeweils eine eigene Station haben. Vom Prinzip her ist es eine gehobene Kantine, nur mit schönere Atmosphäre und Inneneinrichtung und dass der Koch die Pasta & Co. direkt vor deinen Augen frisch zubereitet. Was mir natürlich sehr gefallen hat, denn ich konnte genau sehen was alles in mein Pasta-Gericht gewandert ist. Zugeschaut und für später gespeichert 😉

So gab es dann gestern Vapiano inspirierte Pasta mit Salami und Rucola. Leider nicht bei mir Zuhause, also daher gibt es dies mal kein schönes Foto 😉

 

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Pasta e Salami con Rucola für 3-4 Personen (je nach Hungeraufkommen)

  • Lieblingspasta
  • 1 Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe (oder 2 kleine)
  • 1 (80-100g) Packung Paprika Salami
  • 1 Paprika
  • Olivenöl
  • Weißwein oder Brühe
  • Zitronen-Pfeffer (oder schwarzer)
  • Rucola (ca. 300g +/-)
  • Basilikum
  • Parmesan

Die Lieblingspasta nach Packungsangabe al dente kochen.

Zwiebel würfeln, Knoblauch fein hacken, Salami in Streifen schneiden und die Paprika fein würfeln.

Olivenöl in eine Pfanne erhitzen und die Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen. Nacheinander die Salami und Paprika hinzufügen und anbraten.

Mit einem Schuss Weißwein oder Brühe ablöschen. Mit etwas Zitronenpfeffer würzen. Ca. 2-3 Handvoll Rucola in die Pfanne geben, bis der leicht zusammenfällt.

Die Pasta mit in die Pfanne geben und alles gut vermengen.

Mit frischen Basilikum und frisch gehobelten Parmesan servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen

Say Cheese

Wie Ihr vielleicht wisst, ist Käsekuchen einer meiner Lieblings Kuchen. Ich mag ja am liebsten den meiner Mutter (wer tut das nicht) aber die amerikanische Variante mit Keksboden finde ich auch sehr lecker, auch als „to-go“ Version im Glas gebacken. Nur eines darf ein Käsekuchen nicht haben: Dosen Mandarinen *igitt*

Die ganze Woche über gab es bei Baby Rock My Day und …like a piece of New York Cheesecake… leckere Cheesecake Varianten. Zusammen haben sie virtuell (räumlich getrennt) verschiedene Varianten gebacken, gekostet und verbloggt. Schaut da mal vorbei und sieht euch die Köstlichkeiten an! Persönlich finde ich die Karamell, Schoko und Oreo Variante am besten. Dies habe ich auch zum Anlass genommen einen klassischen NY Cheesecake zu backen.

Ich hätte zwar in meine unzähligen Backbücher nach einem Rezept suchen können, aber wie immer zog ich Tante Google zu Rate und suchte den besten, authentischen NY Cheesecake. Zwei Rezepte kamen in die engere Auswahl. Da man nicht so viel Kuchen verdrücken kann, habe ich mir gestern die eine Version vorgenommen und nächstes Wochenende teste ich die andere Version.

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Das erste Rezept stammt von Nina von Ninerbakes, die wiederum Martha Stuart für das Rezept zu Rate gezogen hat. Ihr Geschmacks-Vergleichs-Ausgangspunkt ist der Cheesecake von Starbucks und The Cheesecake Factory. Also liegt die Vermutung nahe, dass es sich um einen authentischen NY Cheesecake handelt. Ich kann diesen Geschmacksvergleich nicht bestätigen, aber Ninas Rezept ist wirklich TOP! Der „Käseteil“ ist wirklich lecker, nicht schwer und vor allem nicht nass, aber auch nicht zu trocken und bröselig, sondern lecker cremig! Um zu verhindern, dass die Oberfläche des Cheesecakes reißt, hat Nina auch einen guten Tipp: einfach den Kuchen in einem Wasserbad backen. Den ganzen Zubereitungsvorgang hat Nina fotografisch Dokumentiert, also wenn Ihr eine bebilderte Step-by-step Anleitung sucht, schaut mal bei www.ninerbakes.com vorbei.

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Als ich Ninas Zutatenliste sah war ich zunächst etwas geschockt. 1575g Frischkäse! Das sind neuen 175g Phil-Packungen. Viele der Kommentare meinten auch, dass nach dem Befüllen der Springform sehr viel von der Käsemasse übrig bleiben würde. Da ich aber eh nicht vorhatte, eine große Springform (26-28er) zu verwenden, sondern meine kleine 18cm Form, habe ich die Zutatenmenge umgerechnet. Wenn ein Rezept nach 5 Eier verlangt ist das halbieren nicht so einfach, also mit Hilfe des guten alten Dreisatzes habe ich die Menge der Zutaten auf 2 Eier umgerechnet. Siehste mal wo zu Mathe doch gut ist 😉 Leider habe ich dann doch nicht die verlangten L-Eier zu Hause, also habe ich dann 3 M-Eier genommen. Hat auch gut funktioniert. Die Amerikaner verwenden für ihre Cheesecake-Böden oft Graham Cracker, aber die bekommt man hier zu Lande so schlecht, also habe ich zu Digestive Kekse gegriffen. Diese englischen Kekse bekommt man auch mittlerweile bei uns z.B. bei Rewe.

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Folgendes Rezept ist angepasst für eine 18er Springform. Etwas von der Käsemasse bleibt auch übrig und reicht um 2 (WECK-Sturzglas 290 ml, Rundrand 80) zu 2/3 zu füllen. Sa hat auch was gutes, da der Käsekuchen mindesten 6 Stunden oder besser Übernacht kühl stehen soll, kann man nachdem abkühlen schon mal probieren wie der Cheesecake schmeckt 😉 Damit alles gelingt sollten alle Zutaten Zimmertemperatur haben! Ich habe mein Standrührgerät verwendet, aber das nächste Mal würde ich den Handrührer verwenden.

New York Cheesecake (18cm/7″ Springform)

Die Springform mit Butter einfetten und für das Wasserbad vorbereiten. Mit Alufolie die Form incl. Boden von außen verkleiden. Es reicht nicht die Ränder abzudichten. Am besten zwei Stück Alufolie kreuzweise übereinanderlegen, die Form in die Mitte stellen und die Seiten hochklappen und festdrücken.

Boden

  • 80g Digestive Kekse (McVitie’s) ca. 6-7 Stk.
  • 3 EL (45ml) flüssiger Butter

Die Kekse zerkrümeln. Entweder in der Küchenmaschine oder in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz bearbeiten. Die Kekskrümmel mit der Butter vermengen und auf den Boden verteilen und ebenmäßig fest drücken (z.B. mit einem Glas). Die Springform 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Den Backofen auf 180°C vorheizen und den Boden ca. 15 backen. Vollständig abkühlen lassen, bevor man die Käsemasse einfüllt.

Käsemasse

  • 630g Frischkäse (Philadelphia)
  • 170g Zucker
  • 30g Mehl
  • 90g Saure Sahne
  • 1/2 TL Vanille-Extrakt
  • 3 Eier, Größe M (oder 2 Größe L)
  1. Den Frischkäse gut verrühren bis er schön cremig ist, ca. 3 Minuten.
  2. In einer zweiten Schüssel Zucker und Mehl mischen.
  3. Zuckermehl dann bei niedriger Stufe nach und nach mit dem Frischkäse verrühren bis alles gut vermengt ist.
  4. Sauerrahm und Vanille-Extrakt hinzufügen und weiter rühren.
  5. Die Eier nach einander kurz unter rühren. Die Masse in der abgekühlten Springform füllen.
  6. Die Springform in einem Bräter oder ähnlich hohe Form stellen und diesen vorsichtig mit kochendem Wasser füllen. Die Springform sollte bis zur Hälfte bedeckt sein.
  7. Auf der mittleren Schiene bei 180C° Ober-/Unterhitze 40 Minuten backen. Danach den Cheesecake noch ca. 1 Std. bei ausgeschaltetem Ofen und  mit halb offener Tür ruhen lassen.
  8. Den Cheesecake 6 Std. besser Übernacht kühl stellen. Vorsichtig aus der Springform lösen, ggf. mit einem Messer vom Rand lösen.

Viel Spaß beim Nachbacken.

Herzhafte Cupcakes

Open Door Geburtstags-Event (Einsendeschluss 24. März 2013)
Ich bin ein Muffin und auch Cupcake Fan. Diese mini Küchlein finde ich nicht nur wegen der Sortenvielfalt toll, sondern weil die auch sehr Praktisch sind. Im Gegensatz zu Kuchen werden die nicht so schell trocken, weil man sie nicht anschneiden muss und man kann sie auch viel einfacher Transportieren – eine Tüte reicht völlig aus. Nun ja, um fertig verzierte Cupcakes zu transportieren braucht man schon eine praktische „Cupcake-Tavelbox„, aber unverziert kann man das Topping z.B. in einem Gefrierbeutel transportieren und diesen dann als Spritzbeutelersatz verwenden. Daher finde ich Muffins und Cupcakes auch perfekt als Picknick oder Party-Mitbringsel.

Apropos Party Dorothée von Bushcooks Kitchen feiert Ihr 2-Jahrigen Bloggeburtstag und im April Ihren eigenen. An diesem Tag plant sie eine „Open Door“ Feier und braucht Hilfe für das Geburtstagsbuffet. Gesucht wird partytaugliche Rezeptvorschläge die auch ein bisserl stehen können, also fällt Eis schon mal weg. An einem Geburtstag sollte das Geburtstagskind auch nicht Kuchen backen, dafür sind meiner Meinung nach die Freunde/Freund-in/Familie zuständig, also wieso nicht herzhafte Cupcakes. Herzhafte Muffins sind ja nichts Neues aber herzhafte Cupcakes sind für mich auch eine Premiere. Die Inspiration dazu hatte ich aus meinem neuen Cupcake-Backbuch (ja ich habe nicht wiederstehen können) „130 Gramm Liebe“ von Renate Gruber.

Wenn Ihr auch ein Rezeptvorschlag für Dorothée habt, oder neugierig sind was andere Blogger vorschlagen, klickt einfach oben rechts auf das „Open Door“ Bildchen.

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Die Basis also der Muffin ist ein körniger, leicht scharfer Mais-Muffin und das Topping ist eine kühlende Avocado-Frischkäse-Mousse besprenkelt mit Kresse. Eigentlich wollte ich noch etwas Wasabi noch in der Mousse untermischen, aber das wäre dann doch zu viel. Diese Idee hebe ich mir für eine andere Variante auf. Gebacken wurden diese Cupcakes in einer „Jumbo-Muffin-Form“ aber für eine Party würde ich die dann doch ehr als „normale“ oder auch als Mini-Muffins backen, da die Zusammen mit der Mousse doch recht mächtig werden können.

Rezept:

Spicy Mais-Muffin (6-7 Jumbo-Muffins)

  • 150g Mehl
  • 100g Maisgries (Polenta)
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 Brief Safran
  • 1 lange gelbe Peperoni
  • 100g Peccorino (geraspelt)
  • 300g Buttermilch
  • 1 Ei
  • 60ml Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
  • 1 kl. 150g Dose Mais (140g abgetropft)
  1. Die trockenen Zutaten (Mehl bis Safran) gut vermischen.
  2. Die Peperoni entkernen und sehr fein würfeln und mit dem Mehlgemisch mischen.
  3. In einer zweiten Schüssel die Buttermilch, das Ei und das Öl gut mischen und das Mehlgemisch unterheben.
  4. Den Mais abspülen, abtropfen lassen und unter dem Teig heben.
  5. 10-15 Minuten stehen lassen.
  6. Den Ofen auf 180°C Vorheizen und die Muffinförmchen vorbereiten.
  7. Die Förmchen ca. zu 3/4 füllen und ca. 25-30 Minuten goldgelb backen.
  8. Wenn man kleinere Förmchen Verwendet die Backzeit dann entsprechend anpassen.

Avocado-Frischkäse-Topping (für 6 Jumbo Muffins)

  • 1 reife Avocado
  • 1 TL Zitronensaft (frischgepresst)
  • 200g Frischkäse
  • Kresse
  1. Die Avocado zusammen mit dem Zitronensaft fein pürieren, dann gut mit dem Frischkäse mischen.
  2. In einen Spritzbeutel füllen und die Muffins garnieren.
  3. Zum verzieren etwas Kresse über das Topping streuen.

Für Cupcake-Toppings nehme ich am liebsten Philadelphia weil der nicht so salzig ist wie andere, aber bei herzhaften Toppings funktioniert auch jede andere Sorte ganz gut.

Viel Spaß beim Nachbacken und auch feiern 😉

Lecker Salätchen

Nach dem ganzen süßen Kuchen und Gebäck war mir gestern nach einem meiner Leibspeisen: Steak mit Salat. Rezepte für Salate find ich ein bisserl albern, obwohl ich die gerne mal zur Inspiration anschaue. Rezepte für Dressings oder Vinaigrette dagegen find ich super! Da muss ich auch schon gleich mal was beichten… ich kann nur Olivenöl & Balsamico (gern auch BalsamicoCreme). Das liegt nicht nur an meine Faulheit mich mit Salatsoßen auseinander zu setzten, sondern weil es mir einfach besser schmeckt. Dicke Dressings (American, French usw.) mag ich einfach nicht so gerne. Da ist auch die Gefahr alles zu ertränken viel höher als mit Olivenöl & Balsamico und die getarnten Tomaten entdeckt man auch erst wenn es zu spät ist… Nicht desto trotz habe ich für mich beschlossen etwas experimentierfreudiger bei meiner Dressing-Wahl zu sein. Zumindest in kleinen Schritten. Man muss ja nicht gleich übertreiben 😉

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Ich dachte mir einfach den Balsamico mit Limettensaft ersetzen, noch etwas Olivenöl und Honig dazu und mit Salz und Zitronenpfeffer abschmecken. Ich hätte mir mal ein Rezept vorheranschauen sollen. Im Grunde genommen war es ganz gut und schmeckte über die Steakstreifen geträufelt richtig gut. Aber für den Salat war der Limettensaft-Anteil zu hoch, außer man hat in jedem Bissen ein paar Granatapfelkerne erwischt, die balancierten die Säure ganz gut aus.

Auf bei der Salat Zusammenstellung war ich diesmal experimentierfreudig. Zu den zwei-drei Handvoll Rucola und 1/4 Granatapfel gesellte sich noch ein kleines Sträußchen (15g) Koriander und zwei kleine Zweige frische Minze (kleingezupft). Den Pecorino hatte ich vergessen. Es war interessant, aber für mich eindeutig zu viel Koriander. Wie gesagt hatte man alle Komponenten auf der Gabel schmeckte die Kombi sehr gut. Das nächste Mal werde ich vielleicht den Koriander mit Minze und etwas Chili in einem Dressing verarbeiten. Mal sehen.

Zwei Sachen an diesem Salat fand ich allerdings wirklich toll: das Steak und der Zitronenpfeffer 😀

 

Tu mal lieber die Mörchen

Bei uns in der Abteilung ist es Brauch, dass man an oder nach seinem Geburtstag etwas ausgibt. Dies erfolgt meist in Form von „Frühstück zur Mittagszeit“ oder Kaffee und Kuchen. Letztes Jahr habe ich zusammen mit einem Kollegen Frühstück ausgegeben, aber dies Jahr hatte ich keine Lust auf den Aufwand und habe mich für den anderen Klassiker entscheiden.  Also stellte ich mich am Vorabend in die Küche und habe Schokomuffins und Möhrenkuchen gebacken.

Die Muffins sollten ursprünglich Cupcakes werden, aber ich wusste nicht wie ich die 30 Stück heile zur Arbeit bekomme, außerdem schmecken fertig verzierte Cupcakes am nächsten Tag nicht so opti. Und ehrlich gesagt extra dafür früh aufzustehen hat mich nicht wirklich gereizt. Ähnlich war es auch bei dem Möhrenkuchen. Das Original Rezept war ein runder Kuchen mit Frischkäse-Creme gefüllt und bestrichen. Aus den gleichen Gründen wie bei den Cupcakes, habe ich auf Creme und Topping verzichtet und den Teig als Kastenkuchen gebacken. Dies stellte sich als eine sehr gute Entscheidung raus. Die Muffins waren okay aber der Möhrenkuchen war super saftig und lecker, sogar noch 3 Tage später. Vom Geschmack her geht es in richtung Gewürzkuchen. Die dunkele Farbe kommt übrigens von den lila Möhren die ich verwendet habe.

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Rezept für 1 Kastenform (Maße:)

  • 250g geraspelte (lila) Möhren
  • 225g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1,5 TL Zimt
  • 1/2 TL Ingwer (gemahlen)
  • 1/2 TL Piment (gemahlen)
  • 150g Mascobado Zucker
  • 1 TL Zitronenabrieb (getrocknet) oder von einer 1/2 frischen Zitrone
  • 100g Haselnüsse (gemahlen)
  • 3 Eier
  • 150ml Öl
  1. Ofen auf 180°C vorheizen.
  2. Möhren schälen und raspeln.
  3. In einer großen Schüssel Mehl sieben und mit Backpulver, Zimt, Ingwer und Piment vermischen.
  4. Zucker, Zitronenabrieb und Haselnüsse hinzufügen und mischen.
  5. Die Eier verquirlen und zusammen mit dem Öl und geraspelte Möhren zu den restlichen Zutaten hinzufügen und alles gut durchmischen/rühren.
  6. Den Teig in einer gefetteten und bemehlten Kastenform füllen und min. 25 Minuten bis die Oberfläche schön goldbraun ist backen.

Viel Spaß beim Nachbacken

 

 

 

Ein Knochen für Verliebte

Morgen ist Valentins-Tag. Persönlich finde ich diesen Tag um es mal salopp zu sagen voll blöd. Nicht weil ich Single bin und mir dieses ganze kommerzielle Herzchengedöns auf dem Keks geht, sondern weil das Jahr 364 andere Tage hat an dem man Blumen oder Aufmerksamkeiten verschenken kann. Ist ein bisserl sowie mit Muttertag, eine sinnfreie Erfindung der Floristen. Nichtdestotrotz ergebe ich mich dem Gruppenzwang und werfe den Verliebten ein Knochen hin. Nicht irgendein Kochen, sondern ein Liebesknochen 🙂

Ich mag Liebesknochen oder wie die Franzosen sie nennen Eclairs! Die sind fast genauso toll wie Creme-Berliner, die es leider immer nur zur Karnevalszeit gibt. Traditionell sind Eclairs ein längliches Brandteig-Gebäck mit Pudding oder Vanillecreme gefüllt und mit einer dunklen Schokoglasur überzogen. In meine Abwandlung wird noch Erdbeercurd und weiße Schokiglasur verwendet. Diese Teilchen schmecken nicht nur zu Valentinstag, sondern auch an einem sonnigen Frühlingstag 😉

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Die Basis ist der Brandteig. Brandteig ist auch irgendwie eine Klasse für sich, ähnlich wie Macarons, mal klappt’s, mal nicht. Ich muss auch gestehen, bei meinem ersten Brandteigversuch vergangenen Sommer hat es eindeutig besser geklappt. Ob es an dem Rezept, an die Backtechnik, an dem Wetter oder an der Spritztechnik lag, kann ich euch leider nicht sagen. Die Hälfte sind nicht wirklich aufgegangen und wurden nicht so schön luftig und hohl und diese Dinger zu befüllen war zum Teil ein echter Krampf. Diesmal hatte ich das Brandteig und Crème Pâtissière-Rezept aus „LAROUSSE Schokolade: 380 Rezepte von Pierre Hermé“. Die vermeintliche Crème Pâtissière ähnelte auch mehr eine Vanillesauce, aber ich glaub ich hab die einfach nicht lang genug gekocht. Ein zweites aufkochen mit Einsatz von mehr Speisestärke hat die Crème dann auch fester werden lassen, mehr so richtung Puddingkonsistenz.

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Wenn ihr auch eure liebsten ein Erdbeer-Liebesknochen backen wollt, sucht euer lieblings Brandteig und Crème Pâtissière-Rezept  raus und nimmt noch folgendes Erdbeercurd-Rezept und die Bauanleitung mit.

Erdbeercurd

300g TK Erdbeeren (frische schmecken um diese Jahreszeit noch nicht)

2cl Marsala

1 EL Zucker

2 EL Speisestärke

Die gefrorenen Erdbeeren zusammen mit dem Marsala in einem Topfgeben und auf niedrige Hitze erwärmen bis die Erdbeeren aufgetaut sind. Zucker hinzufügen, pürieren und aufkochen lassen. Die Speisestärke mit etwas kaltes Wasser glattrühren und zu den Erdbeeren geben. Sobald die Masse andickt in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen.

Kein Marsala im Haus? Saft oder Wasser geht auch 🙂

Tipps:

Wenn die Crème Pâtissière sehr fest ist 100g weiße Schoki schmelzen und in die Crème reinrühren. Ist die immer noch zu fest, noch ein Schuss Sahne unterrühren. Ist Sie zu Flüssig, wieder aufkochen und evtl. noch Speisestärke reinrühren.

Haben die Erdbeermasse und Crème Pâtissière die gleiche Konsistenz haben, umso besser 😀 Dann füllt man beide zusammen (nebeneinander nicht nacheinander) in den Spritzbeutel. Das geht am besten wenn man den Beutel hinlegt und mit einem Löffel füllt (VORSICHT Schweinerei-Alarm)

Die Crème und den Erdbeercurd kann man auch nach einander in die Hohlkörper spritzen, aber dann kann es passieren, dass sich alles im Éclair vermischt (schmeckt aber auch gut)

Bauanleitung:

Man nehme ein Spritzbeutel mit länglicher Tülle und füllt diese mit der Crème und dem Curd. Die Enden der Eclair-Hohlkörper mit dem Spritzbeutel einstechen und befüllen. Ggf. in der Mitte (seitlich oder oben) nochmal einstechen und füllen. 200g Weißeschoki schmelzen, mit 50ml Sahne gut verrühren und die Eclairs damit bestreichen. Die Glasur trockenen lassen und schnell verschenken, bevor man alle alleine vernascht.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen schönen verliebten Valentinstag 😉