PAMK – Cranberry Mincemeat

Mincemeat ist die Füllung für Mince Pies. Hat nichts mit Fleisch zu tun 😉

Rezept stammt von Nigella Lawson, hier mit einer leichten Abwandlung meinerseits. Ursprünglich verwenden die Engländer Brandy, aber ich hatte keins und habe Cognac verwendet. Weinbrand würde auch funktionieren, denk ich.

Cranberry Mincemeat

  • 75g Sucanat (Voll-Rohrzucker)
  • 60ml Portwein
  • 300g frische Cranberries
  • 1 TL Zimt (gemahlen)
  • 1 TL Ingwer (gemahlen)
  • ½ TL Nelken (gemahlen)
  • 75g Korinthen
  • 75g Sultaninen
  • 30g getrocknete Cranberries
  • Abrieb ½ Orange
  • Saft 1 Orange
  • 25ml Cognac
  • einige Tropfen Mandelaroma
  • ½ TL Vanille Extrakt
  • 2 EL Honig

In einem großen Topf den Zucker und Portwein mischen und auf niedrige Hitze den Zucker auflösen. Die Cranberries hinzufügen und umrühren. Dann Zimt, Ingwer, Nelken, Korinthen, Sultaninen, Abrieb und Saft der Orange hinzugeben und alles gut verrühren. Die Masse ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Cranberries zusammen gefallen sind und das Meiste der Flüssigkeit aufgesaugt ist. Ggf. mit einem Holzlöffel die Früchte zerdrücken.

Den Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Cognac, Vanille Extrakt und Honig hinzufügen und alles gut umrühren. In einem Glas mit festschließendem Deckel löffeln.

Das Mincemeat ist ca. 2 Wochen im Kühlschrank haltbar.

Weitere PAMK – In der Weihnachsschickerei Rezepte:

PAMK Runde 4 – Zusammenfassung

Fruitcake

Mini Christmas Puddings

Mascobado Milchlikör

Mascobado Milch-Likör

Milch-Likör ist ein tolles, leckeres und einfaches Likör-Rezept (gefunden via Pinterest) von Thekitchn.com, die es wiederum von David Leite’s The New Portuguese Table hat.

Das Grundrezept ist einfach und lässt sich beliebig Adaptieren. Wichtig ist nur, dass man frische nicht homogenisierte Voll-Milch verwendet!

Variante Mascobado Milch-Likör:

250ml frische Voll-Milch

250ml Wodka

130g Mascobado (Vollrohrzucker)

Saft einer halben Zitrone

Alles in einer sterilisierten Flasche oder Glas geben, verschließen, gut schütteln und nach 10 Tagen filtern. Je feiner der Filter oder Menge der Filterdurchgänge wird der Likör klarer. Den fertigen Likör in eine sterilisierte Flasche(n) füllen… und verschenken oder Selber trinken 😉

Die Milch macht den Wodka samt weich und der Mascobado verleiht das Ganze eine karamellige Note. Ich habe noch eine zweite Variante angesetzt mit Kandis, Zitronenschale und mehr Zitronensaft. Der war auch wunderbar weich, etwas süßer (200g Kandis) und mit einer sehr angenehmen zitronige Note. Die Varianten sind ja fast grenzenlos. Mal sehen was mir da noch so einfällt.

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Mincemeat

Virtuelles Kochen

In meinem letzten Post habe ich kurz angerissen was bei mir momentan alles so ansteht. Meine Küche hat mich wieder und das ganze Wochenende wurde gewerkelt. JUHU. Ich klebe, die Küche klebt und ich bin Glücklich. Nur wer kommt jetzt vorbei und hilft mir das Chaos zu beseitigen. Freiwillige? Jemand? Naja, das bisserl Aufräumen mach das ja auch fast schon gerne… nicht wirklich. Wat mut dat mut. Die Küche muss ich ja schließlich auch hinsichtlich Donnerstag auf Vordermann bringen.

Was war da nochmal? Das Koch-Event „Virtuelles Kochen“ von Staatl. Fachingen. Gestern gab’s die letzten Infos, Rezepte und Einkaufsliste. Die benötigte Software habe ich installiert und die Technik wurde erfolgreich getestet. Es kann losgehen 😀 Ich bin auch ganz schön gespannt wie das sein wird und freue mich auf den Austausch mit den anderen Foodies. Hoffentlich stell ich mich nicht zu blöd an und blamier mich 😉

Ich fasse die Fakten und Infos nochmal kurz zusammen:

Was?

Staatlich. Fachingen hat eingeladen unter dem Motto „Virtuelles Kochen“ das Web in einer interaktiven Küche zu verwandeln. Fernsehkoch Matthias Ruta  und Natalie Simons von “Pastasciutta” werden zusammen mit 6 Blogger (am heimischen Herd) zwei Gerichte aus dem Kochbuch “Natürlich besser Kochen” kochen.  

Gekocht wird Kartoffel-Sellerie-Suppe mit Pfifferlingen  und als Hauptgang Rosa Lammkarree mit Bohnen-Schalottengemüse und Rosmarinkartoffeln. (Klingt lecker oder?) Und das schöne ist Ihr könnt das ganze live mitverfolgen und via Twitter auch mitmachen. Meinung, Fragen und Kommentare sind erwünscht und herzlich wilkommen. Einfach mit dem Hashtag #sfkocht twittern.

Wer?

Die Blogger sind Uwe (Highfoodality), Lena (Leonie Löwenherz) , Daniel (Gaumenthrill), Lea (Buntleben), Ann-Katrin (Penne im Topf) und Ich.

Wann?

Donnerstag 29.11.2012. Start ist um 19 Uhr. Dauer ca. 2 Std.

Wo?

Online unter www.livestreamer.tv/fachingen – oder einfach auf folgendes Bild klicken:

Noch was…Montag geht mein PAMK-Päckchen zur Post. Ein Post mit Infos und Rezepten zum Paketinhalt gibt’s wenn meine liebe Tauschpartnerin Ramona das Paket in den Händen hält. Ich will ja nicht die Überraschung verderben 😉

Viel Spaß beim Mitgucken 😀

Viel zu tun und noch etwas Zucker

Puh… bei mir ist momentan ziemlich viel los, besonders nächste Woche wird es in meiner Küche hoch hergehen.

Nächste Woche heißt es „In der Weihnachtsschickerei“. Post aus meiner Küche geht in die vierte Runde und es werden diesmal Weihnachtliche Leckereien quer durchs Land geschickt. Mein Päckchen-Plan steht und ich hoffe meine liebe Tauschpartnerin Ramona schmecken die Schleckereien. Gekocht, gebacken und gerührt wird allerdings erst am Wochenende, weil ich diesen Freitag auch noch eine Prüfung hinter mir bringen muss *argl*. Zudem wird nächste Woche noch an etwas für meine Mama gearbeitet, aber das verrate ich euch noch nicht, denn sie liest ab und an hier mit.

Das zweite Highlight nächste Woche ist die Teilnahme an einem Interaktiven Kochevent. Vor einiger Zeit habe ich euch das Kochbuch „Natürlich besser Kochen“ von Staatl. Fachingen vorgestellt. Die Rote-Linsen-Lasagne ist wirklich saulecker und begeisterte auch überzeugte Fleischfresser. Das kleine Kochbuch gibt es oder gabs als Beigabe zu einer Kiste Staatl. Fachingen oder auch auf diversen Blogs zu gewinnen. Letzte Woche wurde ich wieder von der Marketing Firma angeschrieben, diesmal mit eine Einladung zum Virtuellen Kochen.

Was heißt das im Konkreten und wie soll das funktionieren?

Fernsehkoch Matthias Ruta wird zusammen mit Natalie Simons von „Pastasciutta“ in einer ca. zweistündigen Veranstaltung zwei Gerichte aus dem Kochbuch „Natürlich besser Kochen“ kochen. Einige Blogger und ich sind dann via Webkonferenz zugeschaltet. Es wird zusammen, in Echtzeit am heimischen Herd mitgekocht und sich mit Matthias und Natalie ausgetauscht. Ihr könnt das  ganze dann auch via Live-Stream mit verfolgen.

Schulungen, Support oder Kolloquien via Video- oder Webkonferenz kenne ich von der Arbeit, aber ein Kochkurs via Webkonferenz? Ich bin gespannt. Mehr Infos folgen nächste Woche. Merkt euch schon mal Donnerstag den 29. November 19 Uhr vor. Wenn Ihr dann keine Zeit habt, das Event wird auch aufgezeichnet. Allerdings werde ich nicht zu darin zusehen sein 😉 Vielleicht mach ich mein eigenes „Heim-Video“ *g*.

So siehts aus, aber es kommt jetzt noch besser, zumindest für euch 😉 Obwohl ich mir Küchenverbot auferlegt habe, konnte ich ja ich anders und habe was leckeres zusammengerührt. Schließlich braucht man ja auch mal eine Pause vom lernen.

Ich liebe Fudge oder weiche Caramels. Zucker wird auch sauheiß, daher habe ich mich nie wirklich ans Zuckerkochen getraut. Beim kochen mit Zucker ist Temperatur  und Sicherheit das A & O, also besorgt euch ein Zuckerthermometer. Diese kann man am Topf klemmen und man hat damit beide Hände frei. Da ich jetzt endlich ein Zuckerthermometer habe, konnte ich auch endlich was aus dem Kochbuch „Sugar Baby“ nach kochen. Zumindest mich daran lang hangeln. Das Muscobado Fudge Rezept habe ich ein bisserl gepimmt und zwar mit Bacon. Mit Speck schmeckt doch schließlich alles besser oder? Ich weiß nicht wieso ich soviel angst davor hatte,denn es war doch recht einfach. Ich lebe noch, habe mich nur einmal minimal verbrannt, meine Küche ist ganz (klebt nur leicht) und der Topf ist auch nicht in die Tonne gelandet, also war es ein voller Erfolg.

Auch hier wieder eine Warnung: Fudge ist Zucker pur! Die Zubereitung ist auch nicht etwas für ungeduldige!

Mascobado Fudge mit Bacon

  • 125g Bacon (Frühstücksspeck)
  • 275g Mascobado (Vollrohrzucker)
  • 125g brauner Zucker
  • 200g Zucker
  • 240ml Sahne
  • 2 EL Golden Sirup
  • 1 TL grobes Meer-Salz
  • 28g Butter
  • 1 TL Vanille Extrakt

Den Bacon auf einem Rost dunkelbraun (fast Schwarz) kross backen. Auf Küchenkrepp abtropfen und abkühlen lassen. Klein hacken und zur Seite stellen.

Den ganzen Zucker, Sahne, Sirup und Salz in einem Topf gut vermischen und auf mittlere Hitze erwärmen bis der Zucker sich aufgelöst hat. Den Zuckerthermometer anklemmen und die Hitze auf mittel-hoch erhöhen. Nicht mehr rühren. Die Zucker Masse wird blubbern und hochsteigen. Weiter köcheln bis die Temperatur 116°C erreicht. Den Topf sofort vom Herd nehmen und die Butter mit einem Holzlöffel einrühren, Stehen lassen bis sich die Zuckermasse auf zwischen 43°C und 60°C abgekühlt hat.

Vanille Extrakt hinzufügen und gut verrühren bis die Masse nicht mehr glänzt. Die Bacon Krümeln unterrühren und in eine gefettete 20x20cm Form gießen. Weiter abkühlen lassen, dann mit Folie bedecken und mehrere Stunden aushärten lassen. Am besten über nacht.

Diese Fudge darf man nicht einfach verschlingen, denn sonst merkt man nicht viel vom Bacon. Erst wenn der Fudge einen herrlichen Zuckerfilm im Mund hinterlässt, entfaltet der Bacon seine Herrlichkeit. NomNom. Um das Bacon-Aroma zu erhöhen werde ich das nächste mal die Sahne über nacht mit gebratenem Bacon ziehen lassen.

Viel Spaß beim Nachkochen

Da diese süß-salzige Sünde auch so schön braun ist, reiche ich das auch mal fix bei Uwes Cookbook of Colors ein.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Apple Crumble

Der Herbst zeigt sich nicht grad von seiner schönsten Seite. Es ist kalt, nass und ungemütlich. Das ist eigentlich auch die Definition vom Aachener Winter, also wird sich das in den nächsten Monaten wohl nicht ändern ;). Zum Glück gibt es gegen so etwas ein Heilmittel. Ein Flug in den Süden… aber das meine ich nicht. Ich meine „Comfort Food“. Wahrscheinlich hat jeder so sein Lieblingsgericht, welches die Stimmung Hebt oder schöne Erinnerungen hervorruft. Bei mir sind das einfache Gerichte wie Milchreis oder Apple Crumble.

Für mich ist Apple Crumble etwas zwischen Kuchen und Auflauf. Man kann ihn zum Kaffee und Kuchen oder zum Nachtisch servieren. Manche mögen es pur oder mit Sahne. Ich mag am liebsten etwas warme Vanillesauce (Custard) dazu.

Apple Crumble für 2 Personen

  • 15g Haferflocken (zart)
  • 25g Butter
  • 30g Mehl
  • 30g Mascobado (Vollrohrzucker)
  • 2 Äpfel ca. 270g geschält
  • 1 EL Apfelwein
  • 1 TL Vanille Extrakt
  • Priese Zucker

Haferflocken, Mehl und Zucker mischen und mit der Butter zu Streusel verarbeiten.

Die Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben (ca. 1 cm dick) schneiden. Die Äpfel mit dem Apfelwein (ersatzweise Apfelsaft), Vanille Extrakt und Zucker in einem Topf mischen und ca. 5 Minuten andünsten bis die Äpfel anfangen weich zu werden.

Die Äpfel in eine Auflaufform geben und mit den Streuseln bedecken. Bei 200°C für ca. 30 Min. backen oder bis die Streusel goldbraun sind.

Warm pur oder mit etwas Vanillesauce servieren.

Die Apfelschalen habe ich weiter verarbeitet. Zusammen mit 400ml Apfelwein, 2 Qumquats in Scheiben, 110g Zucker, 1 grüne Kardamom Kapsel, ½ Stange Zimt, ½ Vanille Schote zu einem leckeren Sirup eingekocht. Ein/zwei EL in den Apfel-Tee oder heißen Apfelsaft … köstlich.

Viel Spaß beim Nachkochen

Entenbrust mit Kürbis und Mangold

Ich weiß nicht wie es euch so geht, aber ab und zu kaufe ich Zutaten wie ein schönes Stück Fleisch oder Fisch, ohne genau zu wissen was ich daraus mache, geschweige denn was ich dazu serviere. Wie auch dieses Wochenende. Es haben mich ein paar schöne Entenbrüste angelächelt. Also ab damit in den Einkaufswagen und angekündigt „Morgen gibt es Ente“. Kartoffeln passen immer, mal schauen was sonst noch an Gemüse zuhause ist. Hauptsache es gibt eine gute Sauce. Und wenn sich nichts findet, dann kann man die Entenbrüste ja zur Not einfrieren und wann anders zubereiten.

Gekocht wurde allerdings meiner Zweit-Küche (die Küche meiner besten Freunde), also noch ein paar Zutaten wie Kartoffeln und selbstgemachte Erdbeer-Balsamico-Creme eingepackt und mit einem Werbejingel auf den Lippen „Vollgepackt mit schönen Sachen…“ zu den Freunden aufgemacht. Nach einem leckeren Tee haben wir uns überlegt was kann man mit der Ente anstellen. In deren Kühlschrank gab’s noch allerlei an Gemüse wie Kürbis, Wirsing oder Mangold zu verarbeiten. Kürbis und Ente passt ja schon gut zusammen, vielleicht als Kartoffel-Kürbispüree oder einfach mit gebackene Kürbis Stückchen. In solchen Momenten liebe ich das Internet.

Das Problem allerdings ist, es gibt so viele leckere Rezepte und dann hat man doch nicht die richtigen Zutaten da heim. Doch diesmal hatte ich Glück. Eine Suche nach „Entenbrust Kürbis Mangold“ ergab ein Volltreffer! Kurzer check ob alle Zutaten da waren, den Freund noch zum Büdchen (Kiosk) Orangensaft holen geschickt und schon konnte es losgehen.

Das Essen war so lecker ich habe einfach vergessen ein Foto von mein Teller zu machen. Das Foto ist von den Resten, nicht hübsch angerichtet, aber dennoch sehr lecker. Das Rezept ist für 4 Personen ausgelegt aber wir hatten genug Ente eine fünfte oder sechste Person wäre auch noch satt geworden. Das Fleisch wird ca. 2 Std. mariniert. Also plant genüg Zeit ein. Die größte Herausforderung für mich allerdings ist, bei so vielen Töpfen alles punktgenau hinzubekommen 🙂 Übrigens das Rezept stammt von Essen & Trinken, allerdings fand ich manche Angaben fehlten und für mich war es etwas unübersichtlich, also habe ich die Anweisungen nach den Bestandteilen aufgeteilt.

Entenbrust

  • 60g Zucker
  • 200ml Wasser
  • 100ml Balsamico
    60 g Honig
  • 3 Entenbrüste je ca. 350g

Zucker in einem Topf hellbraun karamellisieren, mit Essig und Wasser ablöschen. Bei mittlerer Hitze so lange kochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Honig unterrühren und in ein flaches Gefäß geben, abkühlen lassen. Die Haut der Entenbrüste mit einem scharfen Messer kreuzweise einritzen, mit der Hautseite nach unten in die Marinade legen und abgedeckt mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Entenbrüste aus der Marinade nehmen, leicht abtupfen und mit der Hautseite nach unten bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten braten. Entenbrüste wenden und weitere 7-8 Minuten bei mittlerer Hitze braten, mit Salz und Pfeffer würzen. Entenbrüste herausnehmen und in Alufolie gewickelt 2-3 Minuten ruhen lassen

Orangensauce

  • 380ml Orangensaft
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Sojasauce

Orangensaft in einem Topf mit Lorbeer bei starker Hitze auf 100 ml sämig einkochen lassen. Zucker und Sojasauce zugeben und beiseite stellen. Die Sauce kann man vorbereiten während die Ente mariniert und zum Servieren wieder erwärmen. Die Sauce hat eine sehr flüssige Konsistenz

Kürbisgemüse

  • 1  Hokkaido ca. 700-800g (gesamt Gewicht)
  • 3-4 Schalotten
  • 2 kleine rote Chilischoten
  • 2 kleine Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 20g Zucker
  • 3 EL. Weißweinessig
  • 150ml Gemüsefond
    Salz & Pfeffer

Kürbis halbieren, entkernen und schälen. Die Hälften quer halbieren und in ca. 1cm dicke Schnitzen schneiden. Schalotten fein würfeln. Chili in feine Ringe schneiden. Knoblauch pellen und zerdrücken. Butter in einem weiten Topf schmelzen. Kürbis, Schalotten, Knoblauch und Chili zugeben und 2 Minuten glasig andünsten. Zucker zugeben und 1 Minute leicht karamellisieren, mit Essig ablöschen und kurz einkochen lassen. Fond zugeben und den Kürbis zugedeckt 8-10 Minuten garen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Mangoldgemüse

  • 500g grüner Mangold
  • 1 EL Butter
  • 150ml Gemüsefond
  • Salz & Pfeffer
  • Zucker
  • 1 EL Zitronensaft

Mangold putzen, waschen und abtropfen lassen. Mangoldstiele von den Blättern schneiden und schräg in 1/2 cm dünne Scheiben schneiden. Mangoldblätter in Streifen schneiden. Butter in einem Topf zerlassen, Mangoldstiele darin bei mittlerer Hitze 5-6 Minuten dünsten. Mit Fond auffüllen und mit Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker und Limettensaft würzen. Kurz vorm Servieren die Mangoldblätter zugeben und unter Rühren weitere 2-3 Minuten mitdünsten, eventuell leicht nachwürzen.

Servier- Empfehlung: Kürbis- und Mangoldgemüse auf vorgewärmte Teller geben und mit Orangensauce beträufeln. Die Entenbrüste in dünne Scheiben schneiden, auf das Gemüse legen. Oder die Töpfe auf den Tisch stellen und die Gäste sich selber die Teller belegen lassen. Aus Rotwein, Entenfond und etwas der Marinade habe ich noch zweite Sauce eingekocht und mit etwas Mehl abgebunden und diese auf der Ente geträufelt. Dazu gab es auch noch knusprige Thymian-Kartoffelwürfel.

Viel Spaß beim Nachkochen

 

Brownies für Chocoholics

Manch mal hat man so richtig Lust auf Schoki und ein Stücken (oder eine Tafel) der Lieblings-Schokolade bringt nicht den richtigen Kick. Gegen diese Schoko-Cravings habe ich was für euch: Chocoholic Brownies. In diesen Brownies wird fast 3 Tafeln Schoki verarbeitet. Nur zum Spaß habe ich noch getrocknete Schwarzkirschen dazugegeben, aber diese kann man auch durch frische oder wahlweise gehackte Walnüsse oder sonstige Nüsse ersetzten oder ganz weg lassen.

Zu Brownies habe ich eine ganz nostalgische Beziehung. Das war mein erster „Kuchen“, ich war 11 oder 12 glaub ich. Das Rezept stammte aus mein erstes Kochbuch, welches ich immer noch habe. Meine Schwester würde sagen, dass es Ihr gehörte, aber wer hats denn nun im Regal ;). Das kleine Büchlein hat 31 Kinder gerechte Rezepte mit süße Illustrationen.

Nun ja, diese Brownies stammt allerdings nicht aus mein Kinderkochbuch. Wenn Ihr diese super schokoladige Brownies backen wollte, bitte beachtet folgende Warnung. Und sagt nicht ich hätte euch nicht vorgewarnt!

WARNUNG: diese Brownies sind suuuper schokoladig und süß! Beim nächsten mal würde ich die Zuckermenge reduzieren. Er ist nach dem Backen innen noch sehr matschig. Also komplett auskühlen lassen, in Quadrate schneiden und noch etwas stehen lassen! Wer das absolut nicht mag, sollte die Backzeit etwas erhöhen.

Chocoholic Brownies (adaptiert von Eric Lanlard „Home Bake“)

  • 185g Butter
  • 185g dunkel Schokolade (70%)
  • 85g Mehl
  • 40g Kakao
  • Prise Salz
  • 50g weiße Schokolade
  • 50g Milch-Schokolade
  • 3 Eier
  • 150g weißer Zucker
  • 75g Vollrohrzucher (Muscobado)
  • 100g getrocknete Schwarzkirschen (optional)

Ofen auf 170°C vorheizen. 22x22cm Brownie-Blech (o.ä.) einfetten und mit einem Streifen Backpapier auslegen. Hiermit kann man dann die Brownies nach dem Backen leichter aus der Form bekommen, also an den Seiten etwas Papier überstehen lassen.

Die Butter würfeln und zusammen mit der in Stückchen gebrochenen Schokolade in einer Schüssel über ein Wasserbad schmelzen. Gelegentlich umrühren. Schüssel vom Topf nehmen und etwas abkühlen lassen.

Mehl und Kakaopulver in eine weitere Schüssel sieben. Eine Prise Salz dazugeben und zur Seite stellen. Die restliche Schokolade in Stückchen hacken, zur Seite stellen.

Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Ei-Masse ist fertig wenn sie eine hell karamellige Farbe und das doppelte Volumen hat. Vorsichtig die lauwarme Schokolade unterrühren. Am besten mit einem Teigspachtel. Das Mehlgemisch vorsichtig unterheben. Zum Schluss die gehackte Schokolade und Kirschen unterrühren. Den Teig in die Backform geben und glatt streichen.

Bei 170°C ca. 30 Minuten backen. Fertig sind die Brownies wenn die Kruste etwas aufgebrochen ist und innen noch etwas matschig. In der Backform komplett abkühlen lassen, dann erst entfernen und in Quadrate schneiden. Mit Sahne oder Eis oder pur vernaschen. Die schmecken auch sehr gut mit mein Orangen-Maracuja-Sirup.

Viel Spaß beim Nachkochen

Ohne Rezept

Es passiert ab und zu, dass ich ohne Rezept koche (eigentlich jeden Tag) und am ende kommt auch was leckeres dabei raus. Wie dieser Salat: Feldsalat mit gebratenen Topinamburscheiben und gebackenen Kürbisschnitzen

Ich hab jetzt nicht die genauen Mengen aufgeschrieben, aber das bekommt man auch gut ohne hin.

Zutaten:

  • Schwarzwälder oder Tirolerschinken am Stück, gewürfelt
  • Butterschmalz
  • Topinambur, geschählt und in Scheiben geschnitten
  • Salz & Pfeffer
  • Weißwein
  • Muskat-Kurbis, geschählt in 1-2 cm Scheiben/Stücke geschnitten
  • Tymian
  • Knoblauchgranulat
  • Feldsalat
  • Gurke
  • Olivenöl
  • Crema di Balsamico

Den Schinken würfeln und in eine Pfanne mit etwas Butterschmalz anbraten. Die Topinambur-Scheiben hinzugeben und mit anbraten. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und mit einem guten Schüß Weißwein ablöschen. Ein Deckel auf die Pfanne geben. Wenn der Wein verdampft bzw. verkocht ist, ggf etwas Butter hinzugeben und alles kross anbraten.

Die Scheiben auf ein Backblech geben mit Olivenöl bestreichen und mit Salz, Pfeffer und Knoblauchgranulat würzen. Tymian mit etwas Öl einreiben damit er baim backen nicht verbrennt und auf den Kürbis verteilen. Die Scheiben bei 180°C weich, aber nicht zu weich, ca. 15 Minuten backen.

Feldsalat waschen, trocknen und auf Teller verteilen. Gurke schählen und in Scheiben schneiden und auf den Feldsalat verteilen. Wer Tomaten Mag kann hier bestimmt auch Tomaten hinzufügen.Topinambur und Schinken auf den Salat verteilen und mit den Kürbisschnitzen toppen. Etwas Oliven Öl und Balsamico Creme darauf verteilen und servieren.

Das schöne an diesem Herbst-Salat ist nicht nur der Geschmack sondern auch die unterschiedlichen texturen.

Viel Spaß beim Nachkochen

Flüssige Sonne

Es ist draußen richtig ungemütlich geworden. Am liebsten kuschele ich mich in eine Decke bewaffnet mit einem leckeren Apfel oder frischen Pfefferminztee und einem guten Buch auf mein Sofa ein. Wenn die Sonne scheint macht mir die Kälte nichts aus, aber dieses nass-kalte Wetter ist echt fies. Umso mehr freut man sich über jeden Sonnenstrahl. Wenn es euch auch so geht, habe ich genau das richtige für euch: Sommer aus der Flasche. Nein keinen Selbst-Bräuner sondern Orangen-Maracuja-Sirup.

Die Inspiration für den Sirup habe ich aus dem neuen Food-Magazin „deli“ von „essen & trinken“ bekommen. Das deli-Rezept war für einen Orangen-Aperitifs „Ingwer-Incident – Prosecco mit Organgen-Ingwer-Rosmarin-Sirup. Frischer Ingwer habe ich zwar immer im Haus, aber ich hatte auch sehr reife Maracujas die ich irgendwie verarbeiten musste. Reife Maracujas sehen so aus als ob sie extreme Cellulite haben 😉

Flüssige Sonne ca. 250ml

  • 400ml frischer Orangensaft (Direktsaft aus dem Kühlregal)
  • 4 reife Maracujas
  • 100g Zucker
  • 2 Zweige Rosmarin

Den Orangensaft durch ein feines Sieb geben um das Fruchtfleisch zu entfernen. Maracuja-Fruchtfleisch aus der Schale höhlen und in einem kleinen Sieb den Saft von den Kernen pressen, die Kerne aber nicht entsorgen. Den Zucker in einem Topf bei mittlere Hitze goldbraun Karamellisieren. Mit dem Orangensaft vorsichtig ablöschen, dabei stetig umrühren. Alles so lange kochen bis der Zucker sich aufgelöst hat. Maracuja-Saft, Maracuja-Kerne und Rosmarin in dem Topf zugeben. Den Sirup auf die Hälfte einkochen. Die Kerne und Rosmarin raussieben und in eine sterilisierte Flasche füllen.

Der Sirup passt wunderbar zu Prosecco. Hierbei den Sirup am besten min. Stunden im Kühlschrank kalt stellen. 2 EL in einem Sekt-Glas geben, mit Prosecco auffüllen und mit den Mädels genießen. Egal ob Warm oder kalt passt der Sirup auch sehr gut zu Eis und besonders gut als Nachtisch zu Schoko-Muffins.

Ich habe mir vor kurzem ein „Riesen-Muffin Blech zugelegt. Die „normal“ großen Muffins sind zwar auch super, vor allem wenn man Cupcakes backen will, aber ich komm mir immer ein bisserl verfressen vor wenn ich mehr als eins verdrücke (grins). Bei einem Riesen-Muffin langt einer allemal (naja meistens). Das folgende Rezept habe ich aus „The complete Magnolia Bakery Cookbook“ umgerechnet und adaptiert. Damit die Muffins wirklich gut gelingen, ist es wichtig dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben.

Rezept für 12 Schoko-Muffins

  • 170g Schokolade (70% Kakaoanteil)
  • 240g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 225g weiche Butter
  • 180g brauner Vollrohrzucker
  • 4 Eier (L)
  • 240ml Milch
  • 1 EL Zitrone
  • 1 TL Vanille Extrakt
  • 12 Stückchen Schokolade

Schokolade in einem Wasserbad schmelzen und ca. 5-10 Minuten abkühlen lassen. Mehl in eine kleine Schüssel sieben mit dem Natron mischen und zur Seite stellen. Butter in einer großen Schüssel (Stand-Rührschüssel) rühren bis es glatt ist. Zucker hinzufügen und ca. 3 Minuten cremig schlagen. Eier nach und nach hinzufügen und weiter schlagen. Schokolade hinzufügen und alles gut verrühren. Milch und Zitrone mischen und 3-5 Minuten stehen lassen (oder Buttermilch verwenden). Abwechselnd Mehl und Milch zu dem Schokogemisch geben und alles gut unterrühren. Den Teig in die vorbereiteten Förmchen ca. zu 3/4 füllen. In jedem Förmchen ein Stückchen Schokolade drücken. Bei 180°C ca. 25 Minuten backen, oder bis zur „Positiven Stäbchenprobe“.

Abkühlen lassen und mit dem Orangen-Maracuja-Sirup übergießen. Mmmmh lecker. Und weil der Sirup so schön orange ist, habe ich es auch beim „Cookbook of Colours“ Orange eingereicht.
HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Viel Spaß beim Nachkochen

Käsekuchen auf amerikanisch

Ich liebe Käsekuchen! Da bin ich glaub ich nicht ganz alleine. Auf fast jeder Feier ist der Käsekuchen immer als erstes aufgefuttert. Am liebsten mag ich den Käsekuchen von meiner Mama, der ist ähnlich wie der von Chaosqueen. Nur Käsekuchen mit Mandarinen (besonders Dosen Mandarinen) find ich ekelig. Aber es gibt so viele köstliche Arten und Variationen von Käsekuchen, wie das Blogevent – Der perfekte Käsekuchen von Alice im kulinarischen Wunderland vergangenen Juni zeigt. Dort findet ihr 94(!) Käsekuchen zur Auswahl, mit oder ohne Boden, mit Schokolade, mit Früchte, vom Blech, als Cupcake oder die amerikanische Variante Cheesecake. Die sehen alle super lecker aus. Wenn man jedes Wochenende ein Rezept nachbackt, würde man für alle Rezepte fast 2 Jahre brauchen!

Das einzige Problem ist, ein Kuchen für eine kleine Kaffeerunde von 4 Personen oder als Nachtisch ist einfach zu viel. Nun gut den Rest könnte man am nächsten Tag oder als Mitternachtssnack verspeisen, aber der nächste Sommer kommt bestimmt ;). In einem der unzählichen Food & Life-Style Magazine (vielleicht war es Living at Home, ich weiß es nicht mehr)  hab ich den perfekten Nachtisch Cheesecake gefunden. Im Gegensatz zum Käsekuchen meiner Mama, enthält der Cheesecake wirklich Käse und zwar Frischkäse 😉

Der Cheesecake-To-Go. Der Clou: er wird in Weck-Gläser gebacken. Wenn man diese verschließt hat man auch einen tollen Nachtisch für z.B. ein Picknick. Ich habe diesen leckeren Nachtisch als Teil eines kleines „Willkommen Zuhause-Menu“ (Ofenkäse, Baguette zum aufbacken) bei meine besten Freunde im Kühlschrank gelegt. Eins habe ich allerdings selbser verputzt. Gekühlt ist der Cheesecake im Glass 3 Tage haltbar.

Cheesecake-To-Go fur 4 (WECK-Sturzglas 290 ml, Rundrand 80)

  • 150g Magerquark
  • 300g Frischkäse
  • ½ TL Vanilleextrakt
  • 30g Zucker
  • 20g Mehl
  • 1 Ei (L)
  • 8 (Hafer)Kekse
  • 40g Butter, flüssig
  • 1 EL Zucker
  • 200ml Marsala
  • 300g Himbeeren (TK)
  • 1 gestr. TL Speisestärke

Magerquark, Frischkäse, Vanille-Extrakt, Zucker und Mehl gut mischen. Das Ei unterrühren und gleichmäßig auf die Gläser verteilen. Im auf 160°C (Umluft 140°C) vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Die Kekse zerkrümeln, aber nicht zu Staub verarbeiten, mit der Butter vermischen und auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und 10 Minuten bei 160°C (Umluft 140°C) backen. Abkühlen lassen.

1 EL Zucker in einem Topf schmelzen, den Marsala zugeben und auf die Hälfte einkochen. Die tiefgefrorenen Himbeeren dazugeben und 10 Min. köcheln lassen. Die Speise Stärke mit etwas Wasser verrühren und zu den Marsala-Himbeeren dazugeben, kurz aufkochen und komplett abkühlen lassen. Ggf. durch ein Sieb passieren um die Körner zu entfernen.

Die Marsala-Himbeer-Sauce auf die Gläser verteilen und mit den Kekskrümeln bedecken. Die Gläser verschließen oder gleich verspeisen.

Die Himbeeren kann man auch mit Kirschen oder anderes Obst ersetzen.

Viel Spaß beim Nachkochen.