Grissini

Grissini

Weihnachten ist vorbei und in wenigen Tagen werden wir schon das neue Jahr 2014 begrüßen können. Silvester heißt nicht nur das neue Jahr steht vor der Tür, sondern auch für viele Partytime. Neben genügend Getränke, Luftschlangen und Konfetti, sollte es an keiner guten Party an Knabberkram fehlen. Egal ob die Party aus 200 oder nur 2 Personen besteht. Da habe ich heute genau das richtige für Dich: Grissini! Das Rezept ist wirklich einfach und nicht sehr aufwendig. Das schöne ist, Du kannst es ganz nach Deinem Gusto variieren, z.B. mit Rosmarin oder auch mit Parmesan überbacken. Ich habe mich für eine Brotgewürzmischung entschieden. Dazu am besten gleich dazu noch ein schneller Kräuterquark zum dippen zubereiten.

Grissini

Grissini (ca. 50 Stk.) adaptiert von Herbaria

  • 500g Mehl
  • 1 Pk. trocken Hefe
  • 2 TL Brotgewürz (Herbaria „Der Hofbäck“)
  • 1 TL Honig
  • 1/4 TL Salz
  • 150ml Walnussöl
  • 250ml lauwarmes Wasser

Die trockenen Zutaten gut vermischen. Honig, Öl und Wasser dazu geben und ca. 5 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Mit einem Geschirrtuch abdecken und 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Vom Teig kleine Portionen (ca. 50) abstechen, zu dünne Stangen aus rollen und mit ca. 2cm Abstand auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Diese dann 10 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 200°C (Umluft) vorheizen und die Grissini  ca. 10 Minuten goldbraun backen. Am besten immer nur ein Backblech füllen und backen. Während das erste Blech im Ofen ist, das zweite Blech vorbereiten und gehen lassen usw. Wer mag, kann die Grissinistangen vor dem Backen noch mit etwas Salz bestreuen.

Cranberry Mince Pies

Mini Cranberry Mincepies

Zu Weihnachten breite ich gerne auch Englische Spezialitäten zu. Letztes Jahr gab es z.B. Früchtekuchen (Fruitcake) und (fake) Mini-Christmas-Pudding-Pops. Dieses Jahr hatte ich eigentlich vor einen traditionellen Christmas Pudding zu zubereiten. Christmas Pudding ist ein gedämpfter Kuchen, nicht zu verwechseln mit Fruitcake, welcher am ersten Weihnachtstag serviert wird. Dieser reichhaltige Nachtisch ist recht aufwendig und braucht einige Zeit. Genauer gesagt wird er mindestens 5 Wochen vor Weihnachten, spätestens am letzten Sonntag im November an „Stir Up Sunday“ zubereitet und gut verpackt reifen lassen. Irgendwie ist mir die Zeit abhanden gekommen. Der letzte Sonntag im November, wurde schnell vom ersten Advent, dann zweiten, dritten und vierten Advent abgelöst und dann war es einfach zu spät. Diesen Plan muss ich erneut auf nächstes Jahr verschieben. Stattdessen habe ich eine andere englische weihnachtliche Spezialität für Dich: Mince Pies.

Der Name dieses Gebäcks ist etwas irreführend, er enthält zwar Mincemeat aber dieser wird nicht aus Fleisch, sondern aus Früchten zubereitet. Früher wurde zwar in dem Teig oder der Füllung noch Suet (Rinder Talg) verwendet, aber auch das wird heutzutage durch Butter oder vegetarische Alternativen ersetzt. Oft besteht die Füllung aus Apfel, Rosinen, Korinthen und Sultaninen, aber bisher gefällt mir die Cranberry Version von Nigella Lawson am besten.

Cranberry Mince Pies

Mini Cranberry Mince Pies (ca. 72 Stück) adaptiert von Nigella Lawson

Cranberry Mince Meat

  • 60ml Portwein
  • 80g dunkler Muscovado (dunkel brauner Rohrzucker)
  • 330 frische Cranberries
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Ingwer
  • 1/2 TL gem. Nelken
  • 100g Sultaninen
  • 75g getr. Cranberries
  • Abrieb & Saft einer 1/2 Orange
  • 20ml Bourbon (oder Cognac)
  • 1 TL Vanille Extrakt
  • 2 EL Reissirup (oder Honig)
  1. Den Portwein und Muscovado in einem mittelgroßen Topf unter gelegentliches Rühren erhitzen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Die frische Cranberries dazu geben und mit dem Port gut benetzen.
  2. Die Gewürze, Sultaninen, getr. Cranberries und Orangenabrieb und -saft dazu geben, alles gut vermengen und bei mittlere Hitze zum Köcheln bringen. Die Hitze runter drehen und ca. 20 Minuten simmern lassen, bis die Flüssigkeit von den Beeren absorbiert wurde und die Cranberries ganz weich sind.
  3. Bourbon, Vanille Extrakt und Reissirup unterrühren und vollständig abkühlen lassen.
  4. Das Mincemeat in eine Schüssel mit Deckel (oder Ziplock-Beutel) füllen und über Nacht im Kühlschrank durch ziehen lassen.

Mürbeteig

  • 120g Butter (kalt)
  • 120g Palmin
  • 300g Mehl
  • Priese Salz
  • Saft von 2 Orangen
  1. Die kalte Butter  und Palmin  mit der groben Reibe raspeln und zusammen mit dem Mehl und Salz zu feine Streusel verarbeiten. Den Orangensaft hinzufügen möglichst schnell zu einem Teig kneten. Den Teig in 3 Portionen teilen, jeweils mit Frischhaltefolie umwickeln und über Nacht in dem Kühlschrank kalt stellen.
  2. Einen der Teigportionen aus dem Kühlschrank nehmen und den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte dünn ausrollen und ca. 5cm große Kreise ausstechen. Ebenso viel kleine Sterne, Herzchen oder ähnliches als Deckel ausstehen. Den übrigen Teig gut verkneten und zurück in den Kühlschrank legen.
  3. Die Mini-Muffinform ausfetten und die Kreise vorsichtig in die Mulden drücken. Ca. 1/2 TL Cranberry Mincemeat in die Mulden füllen und jeweils mit einem Stern (Herz usw.) bedecken.
  4. Den Backofen auf 200°C vorheizen und die Mince Pies ca. 20-25 Minuten goldgelb backen. Kurz in der Form abkühlen lassen und dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  5. Mit dem restlichen Teig wiederholen bis er (oder die Füllung) vollständig auf gebraucht ist. Die Mince Pies lassen sich auch gut einfrieren. Einfach nach dem Auftauen kurz auf backen. Am besten schmecken sie mir noch leicht warm 😉

 

Makronen mit Schokolade

Makronen

Meine Mutter fragt mich jedes Jahr was für Plätzchen ich auf dem Naschteller haben mochte und jedes Jahr wünsche ich mir dieses fluffiges Eiweißgebäck mit Mandeln und Schokolade. Die Weihnachtsbackwahn-Saison habe ich mit Makronen eröffnet und schließe sie wieder mit Makronen. Langsam reicht’s ja auch 😉

Da diese Plätzchen nicht so lange halten, werden die bei uns erst kurz vor Weihnachten gebacken. Theoretisch haben die Kekse eine Haltbarkeit von ca. 2 Wochen, aber bei mir keine 2 Tage 😉

makronen

Makronen

  • 150g Mandeln (gestiftet)
  • 4 Eiweiß
  • 200g feinster Zucker
  • 100g Schokolade (85% Kakaoanteil, grob gehackt)

Die Mandeln ohne Fett in eine Pfanne leicht goldbraun anrösten und abkühlen lassen.

Das Eiweiß auf höchster Geschwindigkeit steif schlagen und dann langsam den Zucker rein rieseln lassen. Solange weiter schlagen bis der Zucker sich aufgelöst hat und eine feste Meringue entsteht.

Vorsichtig die Mandeln und Schokolade unterheben. Mit einem Esslöffel kleine Portionen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backbleck geben und bei 150° ca. 25-30 Minuten trocken lassen. Falls sie noch etwas feucht sind, nach ein bisserl länger trocknen lassen. Kurz auf dem Backblech lassen, dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Jammie Dodger

Foodblogger Adventswichteln Teil 3 und Jammie Dodgers

Ich wünsche Dir einen schönen 3. Advent. In 9 Tagen ist es endlich soweit und in 12 Tagen wieder alles vorbei 😉

Da wir ja den dritten Adventssonntag haben, möchte ich euch heute das dritte Geschenk aus meinem Foodblogger Adventswichtel Päckchen von Carrie-Ann zeigen.

marmelade

Die selbstgemachte Erdbeer-Vanille-Marmelade ist wirklich sehr lecker und kam genau passend zu meinem Weihnachtsbackwahn. Letztes Jahr Weihnachten gab’s hier überhaupt keine Kekse, Plätzchen oder Pralinen, also musste ich dies Jahr etwas nachholen.

Seit meiner Kindheit sind Jammie Dodgers einer meiner Lieblingskekse. Zu Weihnachten kennt man diese Kekse hierzulande auch als Spitzbuben, also Mürbeteigplätzchen mit Marmelade dazwischen. Ich könnte sie allerdings das ganze Jahr über essen, nicht nur zu Weihnachten. Dem originalen Jammies gibt es leider nicht im deutschen Handel, aber bei jeder Köln Shoppingtour ist „The English Shop“ ein gesetzter Stopp! Neben englische Schokolade und andere Spezialitäten wandert immer ein Päckchen Jammies mit in die Tüte. Diese horte ich dann Daheim und teile mit niemand!

Es ist noch nicht der perfekte Jammie Klon, aber es geht definitiv in die richtige Richtung…

Jammie Dodger

Jammie Dodgers Klone / Spitzbuben

  • 50g gemahlene Haselnüsse
  • 250g Mehl
  • Priese Salz
  • 80g Zucker
  • 180g kalte Butter (gewürfelt)
  • 1 Ei (L)
  • 1 (200ml) Glas selbstgemachter Erdbeer-Vanille-Marmelade oder andere Lieblingsmarmelade

Die Haselnüsse ohne Fett in einer Pfanne goldbraun rösten. Immer ein Auge darauf haben, denn die Nüsse gehen von goldbraun-duftend sehr schnell zu schwarz-verbrannt. Die Nüsse zum schnellen abkühlen auf einem Blech o.ä. verteilen.

In der Schüssel vom Standmixer (mit Paddelaufsatz) die Haselnüsse mit restlichen Zutaten (außer der Marmelade) geben und zu einem Teig verkneten. Wenn der Teig nicht zusammen kommt ggf. noch mal kurz mit den Händen verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für min. 2 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank legen.

Auf der gut bemehlten Arbeitsfläche den Teig dünn (ca. 3-5mm) ausrollen und mit einem runden Ausstecher (ca. 5cm) Kreise ausstechen. Bei der Hälfe der Kreisen Herzchen oder ähnliches ausstechen. Da dieses Ausstechen etwas dauert, habe ich den Teig halbiert und die eine Hälfte während der Bearbeitung in den Kühlschrank gelegt. Wenn der Teig zu warm wird, lässt er sich nicht gut verarbeiten. Der Ausstechüberschuss habe ich dann zu einer Kugel geknetet und kurz in den Froster gelegt, während ich die andere Hälfte bearbeitet habe.

Die Kekse vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 10 Minuten backen. Die Keksteile sollten leicht goldbraun sein. Vorsicht die werden schnell zu dunkel.

Währenddessen die Marmelade in einem Topf geben und bei mittlere Hitze erwärmen. Die noch warmen Keks-Unterteile (ohne Motiv) mit ca. 1 TL der Marmelade bestreichen, dabei die Ränder auslassen. Ein Keksdeckel (mit Motiv) draufsetzen und leicht andrücken. Füllt sich das Motiv nicht, kann man das vorsichtig mit Marmelade auffüllen bevor die Marmelade abkühlt.

Die Kekse auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Wer mag kann sie noch mit Puderzucker bestreuen.

Weiße Schokolade und Beeren Cookies

Egal welches ich Rezept ausprobiere, meine Cookies bekommen nie diese aufgeplatzte Oberfläche. Das Ärgert mich schon ein bisserl, denn im meinem Kopf habe ich das Bild von dem perfektem Cookie und der hat immer eine aufgeplatzte Oberfläche. Egal, eigentlich kommt es ja auf die innere Werte drauf an. Schmecken tun sie auf jeden Fall! Das Schöne an diesem Cookie-Rezept ist, dass man es nach Gusto immer wieder abwandeln kann. Einfach die weiße Schoki und getr. Beeren mit 100g der Lieblingszusätze (Früchte, Schokolade, Gummibeeren usw.) austauschen. So hat man immer wieder ein andere Sorte Cookie 😉

Wihte Chocolate Berry Cookies

White-Chocolate-Berry-Cookies (Adaptiert aus The Great Britisch Book of Baking)

Diese Cookies habe ich in einem mittel-großen Topf zusammen gerührt, da alle meine Schüsseln im Geschirrspüler waren. 😉 Ergibt ca. 16 Cookies.

  • 125g Butter
  • 50g Muscovado (heller)
  • 50g Zucker
  • 1 Ei (L)
  • 1/2 TL Vanille Extrakt
  • 175g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100g Lieblingszusätze z.B.
    • 40g getrocknete Beeren
    • 60g weiße Schokolade (grob gehackt)

Die Butter auf niedriger Hitze schmelzen und dann den Topf vom Herd nehmen. Beide Zuckersorten in die Butter einrühren. Hierzu habe ich einen flachen Schneebesen genommen. Das Ei verquirlen und zu der Butter geben. Alles gründlich verrühren. Den Schneebesen mit einem Holzlöffel austauschen. Mehl und Backpulver mischen und in drei Portionen in den Topf geben und zu einem Teig gut verrühren. Die Beeren und Schokolade gleichmäßig unterrühren.

Den Backofen auf 180°C (ober-unterhitze) aufheizen. Ein Backblech mit Backpapier aus legen und mit einem EL kleine Teigportionen mit genügend Abstand auf das Backblech geben. Am besten nicht zu viele Cookies auf ein Mal.

Die Cookies ca. 10 Minuten backen, bis die Oberfläche ganz leicht goldbraun sind backen. 5 Minuten auf dem Backblech lassen, bevor sie auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen.

Schoko-Ingwer-Cookies

In vielen Zeitschriften findet man momentan Cookie-Mixes, also Keks-Backmischungen zum Verschenken. An sich eine geniale Idee. Der Schenker muss keine Angst haben, dass die Kekse unterwegs auseinander fallen, oder falls das Versandunternehmen unerwartend über eine Woche braucht bis das Päckchen ankommt und der Inhalt fröhlich mit neuer Frisur dem Beschenkten entgegen winkt. Außerdem schmecken (die meisten) Kekse frisch gebacken doch am besten, oder?  Cookie-Mixes sind auch super als Wichtel Geschenk, also bekam mein liebes Wichtelopfer ein in Lagen gefülltes Weck-Glas mit Schoko-Ingwer-Kekse inkl. Backanleitung.

Bei Rezepte für Backmischung bin ich immer vorsichtig, besonders bei Zeitschriften. Ich bin mir nicht wirklich immer sicher, ob diese Rezepte einfach nur eingekauft (inkl. Stockfoto) und nicht wirklich in der „Redaktions-Küche“ getestet wurden. Deswegen backe ich die Rezepte immer min. einmal selbst, bevor ich die Backmischung verschenke. So haben sich schon einige Rezepte als totaler Flop herausgestellt, andere habe ich dann entweder in den Zutaten oder auch in der Backanleitung angepasst.

Diese Cookies sind nicht zu süß und auch chewy. Die Konsistenz erinnert leicht an Kuchen.

Schoko-Ingwer Cookies

Schoko Ingwer Cookies (Quelle Landidee)

Die Back-Mischung:

  • 200g Mehl
  • 50g brauner Zucker
  • 1 EL Kakao
  • 50g Zucker
  • 100g Cashewkerne, gehackt
  • 50g dunkle Schokolade (75%), gehackt
  • 50g kandierter Ingwer, fein gehackt

Alle Zutaten nacheinander in ein ca. 800ml- 1L umfassendes Glass schichten und hübsch verpacken.

  • 125g Butter
  • 2 Eier (L)
  • 3 EL Milch

Die Butter auf niedrige Hitze schmelzen. Die Eier in eine kleine Schüssel verquirlen. Die Butter in einem dünnen Strahl unter die Eier rühren.

Die Backmischung in eine große Schussel geben und gut durchmischen. Die Ei-Butter-Mischung dazugeben und zu einem klebrigen Teig verrühren.

Auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech EL große Teigportionen geben und diese etwas flach drücken.

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Cookies 15-20 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Lebkuchen Muffins

Foodblogger Adventswichteln Teil 2 – Lebkuchen Muffins

Vorab wünsche ich Dir einen schönen zweiten Advent! Heute möchte ich euch mein zweites Wichtelgeschenk aus meinem “Foodblogger Aventswichteln” Päckchen zeigen.

Wichtelgeschenk Nr. 2

Das kleine Cupcake Backbuch von Peggy Porschen ist wirklich zauberhaft. Schon beim ersten durchblättern haben mich von den 25 Cupcake-Rezepten einige sofort angelächelt wie „Erdbeere & Champagner“, „Schwarzwälder Kirsch“, „Salzkaramell“ oder „Cosmo“. Letztendlich habe ich mich für die Lebkuchen Cupcakes entschieden. So wegen Advent und Weihnachten und so 😉

Danke Carrie-Ann!

Lebkuchen Muffin

Das Rezept ist ausgelegt für 24 Cupcake, aber wer soll das bei mir alles essen? Die Freunde und Kollegen habe ich schon genug gemästet. Also habe ich das Rezept halbiert, es sind zwar immer noch 12 Stück, aber die bekomme ich schon noch los. Muffins sind wohl die buckelige Verwandtschaft der Cupcakes, aber ich fand die Muffins auch ohne Topping ganz köstlich.

Lebkuchen Muffin (aus Cupcake von Peggy Porschen)

  • 125ml Milch (3,8%)
  • Abrieb 1/2 Orange
  • 25ml Orangensaft
  • 75g brauner Zucker
  • Prise Salz
  • 150g heller Sirup (z.B. Grafschafter Karamell)
  • 75g Rübensirup
  • 2 TL Ingwer (gemahlen)
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL gem. Piment (gemahlen)
  • 90g kalte Butter (gewürfelt)
  • 175g Mehl
  • 1 TL (6g) Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 75g Eier (verquirlt)

In einem Topf Milch, Orangenabrieb, Orangensagt, Salz, Zucker, Sirup und die Gewürze gut mischen. Bei niedriger Hitze unter Rühren zum Köcheln bringen. Vom Herd nehmen und die kalte Butter einrühren.

In eine Schüssel Mehl, Backpulver und Natron vermengen und die etwas abgekühlte flüssige Masse gut unterrühren. Zum Schluss die Eier kräftig unterrühren. Den flüssigen Teig in die vorbereiteten Muffinförmchen zu ca. 3/4 füllen.

Im auf 175°C  (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Backofen ca. 25-30 Minuten backen, bzw. bis zur positiven Stäbchenprobe. Ca. 5 Minuten in der Form ruhen lassen und dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Mit Puderzucker bestäuben oder auch mit den Lieblings-Frischkäse-Topping auf dressieren.

Bacon Cookies

Bacon Cookies

Die Besten Kekse Ever!!!

Ich bin ein absoluter Bacon Fan, eigentlich könnte mein Lebensmotto „Mit Speck, schmeckt alles besser“ sein. Okay, das war vielleicht ein bisserl übertrieben, aber Bacon muss man nicht nur zum Frühstück straight aus der Pfanne (oder Ofen) zu Toast und Rührei essen. Bacon im Salat oder der Quiche, Schweinefilet umhüllt mit Bacon, Bacon mit Grünkohl, Bacon auf der Pizza um einige Beispiele zu nennen. Bacon passt aber auch wunderbar zu süßem! Ich steh auf diesen funky Süß-Salziger-Geschmack. Letztes Jahr habe ich Bacon-Fudge gemacht und fand ihn echt klasse. Die meisten Testesser haben auch nicht sofort erkannt, was diese Knusperstückchen im Fudge sein sollten ;). Keine Angst so was verfüttere ich nicht an ahnungslose Vegetarier, so gemein bin ich wirklich nicht.

Vor ein/zwei Wochen auf der Suche nach Plätzchen und Avents-Inspiration bin ich auf Tidy Mom’s „Candied Bacon & Bourbon Chocolate Chip Cookies“ gestoßen. Da wusste ich sofort, das muss ich ausprobieren! Die Schokoladen-Drops habe ich weg gelassen, ebenso wie das Baconfett, nicht weil es eine Nummer zu heftig wäre, sondern weil ich sie schlicht weg nicht im Haus hatte. Bacon fat/grease, also das ausgelassene Fett bekommt man wenn man Bacon anbrät, aber ich hatte auch nicht so viel Bacon um die Fettmenge im Rezept auszubraten 😉 Das nächste Mal werde ich mich aber vorbereiten und fett (im Glas und hoffentlich nicht auf den Hüften) sammeln. Angeblich soll es die Cookies noch einen extra Kick geben.

Bacon Cookies

Diese Karnivoren-Cookies schmecken natürlich auch ohne Bacon. Soft aber mit einer krümeligen Textur. I Like!

Bacon Cookies (adaptiert von Tidy Mom)

  • 4 Scheiben Bacon
  • Ahorn-Sirup
  • 250g Mehl (550er)
  • 1 geh. TL (7g) Weinsteinbackpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 150g Butter (Zimmertemperatur)
  • 70g brauner Zucker
  • 30g weißer Zucker
  • 1 Ei (L)
  • 1 TL Vanille Extrakt
  • 1 EL Bourbon (Jim oder Jack)

Backofen auf 200°C vorheizen. Den Bacon auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und von beiden Seiten ordentlich mit Ahornsirup bestreichen. 15-20 Minuten backen, bis der Bacon schon kross ist. Den Bacon dann auf Küchenkrepp vom überschüssigen fett befreien. Wenn der Bacon kalt ist, in eine Schüssel zerbröseln und zur Seite stellen.

Mehl, Weinsteinbackpulver und Salz gut mischen und zur Seite stellen.

Butter zusammen mit dem Zucker in der Schüssel vom Standmixer geben und mit dem Paddelaufsatz solange auf mittel-hohe Geschwindigkeit schlagen bis die Buttermasse cremig und sehr hell wird (min. 5 Minuten). Die Geschwindigkeit verringern, das Ei hinzufügen und gut verrühren lassen. Vanille Extrakt und Bourbon dazugeben. Bei laufender Maschine nach und nach das Mehlgemisch einrühren lassen. Zum Schluss den Bacon unterrühren.

Mit einem EL etwas Teig abstechen und zu Walnuss große Kugeln formen. Diese auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech geben und etwas flach drücken. Wer flache Cookies haben möchte, die Kugeln entsprechend etwas flacher drücken.

Backofen auf 180°C vorheizen. Die Cookies 10 Minuten backen. Die Cookies sollten obenauf noch ziemlich hell sein. Auf einem Kuchengitter vollständig aus kühlen lassen.

Kokos-Makronen mit Kornblumen

Kekse und Plätzchen gehören zu Weihnachten, wie der Schnee zum Winter. Da morgen der erster Advent ist und die Vorweihnachtliche-Saison einleitet, wird es langsam mal Zeit sich in Backlaune zu bringen. In den nächsten Wochen werde ich einige Plätzchen, Cookies oder andere Knabbereien backen und die möchte ich Dir natürlich nicht vorenthalten.

Die ersten Plätzchen dieser Saison sind Kokos-Makronen. Kokos (ausgenommen Bounty) steht zwar nicht ganz oben auf meiner Favoriten-Liste, aber ab und an mag ich es doch sehr gerne. Kokos-Makronen zu backen habe ich bisher noch nie, vielleicht weil meine erste und letzte Erinnerung an diese nicht wirklich positiv war… süß, pampig, sehr Kokoslastig, mit scheußlichem Kuvertürenboden. Vieleicht fragst du dich jetzt, wieso ich die Plätzchensaison jetzt mit Kokos-Makronen eröffne? Schuld daran ist nicht nur das Rezept, sondern mein bester Freund. Er liebt Kokos-Makronen.

Kokos Makronen mit Kornblüten

Die selbstgemachten Plätzchen sind auch tolle Mitbringsel, entweder gebacken oder als Backmischung. Für die Kokos-Makronen-Backmischung einfach die Zutaten, natürlich ohne Eier in ein hübsches ca. 750ml großes Glas schichten, hübsch verpacken und das Rezept/Backanleitung nicht vergessen. Die Kornblumen sind eigentlich nur Deko. Falls du keine Kornblumen findest, man kann sie mit andere (getrocknete) essbare Blüten ersetzten, oder einfach Ersatzlos streichen.

Kokos-Makronen mit Kornblüten

  • 3 Eiweiß (L)
  • Zucker
  • 2 EL Kornblumen
  • Kokosflocken/raspeln
  • Kokoschips

Eiweiß steif schlagen. Alle anderen Zutaten gut vermischen und vorsichtig unter dem Eiweiß heben. Mit einem EL kleine „Scheiterhaufen“ (ca. 3 cm Durchmesser) auf das Backblech setzten und bei 150°C ca. 25-30 Minuten backen. Wer gerne sehr krosse Makronen mag, dann 3-4 Minuten länger backen.

Vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. In einer gut verschlossenen Dose, sollten die Makronen ein paar Tage (ohne Gewähr) halten. Die erste Ladung hielt keinen Tag 😉

Stollenmuffins

Heute eröffne ich für mich die Weihnachtsbäckerei und zwar mit Stollenmuffins. Stollen, also die richtigen, die man eigentlich schon ab Ende August bei dem anderen Weihnachtszeug in den Supermarktregalen findet, mag ich überhaupt nicht. Die meisten sind furztrocken und haben dann auch noch Rosinen oder komisch industriell gefertigtes Orangeat oder Zitronat drinne. Okay, es gibt sicherlich einige gute Stollen die man käuflich erwerben kann, mir schmeckt Stollen einfach nur nicht so. Selbstgemacht sieht das wieder ganz anders aus. Da kann ich auch nach Herzenslust die Rosinen oder andere Zutaten austauschen oder wech lassen und zudem weiß ich auch genau was da rein kommt.

Diese Muffins sind auch eher „Stollenangehaucht“. Sie wurden zwar mit Stollengewürz zubereitet, aber sie hat nicht die typische Stollenkonsistenz. Die sind luftig und saftig, das Marzipan drängt sich auch nicht allzu sehr in den Vordergrund und die Rosinen habe ich mit getrockneten Beeren ausgetauscht. Auf Orangeat und Zitronat kann man bei diesen Muffins nicht verzichten, aber man muss nicht auf das (ekelige) Zeug aus dem Supermarkt zurückgreifen. Wer kein Feinkosthändler in der Nähe hat, kann Orangeat und Zitronat ja auch einfach selbst herstellen. Mit der Anleitung von „Backen mit Spaß“ geht es auch ganz einfach!

Stollenmuffins (adaptiert aus „mein schönes Land“)

  • 100g Marzipan
  • 180g Butter (Zimmertemperatur)
  • 50g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker (selbstgemacht oder 1 Pck.)
  • 2 TL Stollengewürz
  • 300g Mehl
  • 1 Pck. Weinsteinbackpulver
  • 4 Eier
  • 150ml Milch (3,8%)
  • 30g getrocknete Beeren
  • 30g Orangeat
  • 30g Zitronat
  • 50g gehackte Mandeln
  • 1 EL Butter
  • Puderzucker zum bestäuben

Das Marzipan in eine Schüssel (Standmixers) grob raspeln. Die Butter würfeln und zusammen mit dem Zucker und Stollengewürz hinzufügen und cremig rühren.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen und abwechselnd mit den Eiern und Milch zur Marzipan-Butter-Masse hinzufügen.

Die getrockneten Beeren, Orangeat und Zitronat mit 1 TL Mehl bestäuben und zusammen mit den Mandeln unter dem Teig rühren.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Muffinförmchen in das Blech setzten, mit 2 EL Teig befüllen und 25-30 Minuten oder bis zur positiven Stäbchenprobe backen

Kurz vor Ende der Backzeit 1 EL Butter schmelzen. Mit einem Zahnstocher 3-4 Löcher in die warmen Muffins stechen und mit der geschmolzenen Butter beträufeln. Mit Puderzucker bestäuben, ggf. nach dem auskühlen wiederholen.