Frühling?!

Wie so viele lechze ich nach dem Frühling, nach warme Sonnenstrahlen, Blümchen und Knospen die ihre Köpfe langsam recken und natürlich auch frisches Frühlingsgemüse und Obst. In einer Zeitschrift habe ich den Spruch „Frühling ist, wenn man beschließt, dass es jetzt so weit ist!“. Alles klar, es ist soweit! Prompt wurde ich mit Sonnenstrahlen belohnt. Die gute Sonnenbrille wurde entstaubt und kam wieder zum Einsatz. Es ist zwar noch nicht frühlingshaft Warm, aber schon mal ein Anfang. Den Frühling habe ich auch bei dem Gemüsehändler meines Vertrauens gefunden: Bärlauch. Er ist zwar aus Frankreich importiert aber ich konnte nicht wiederstehen.

Zur Feier des Tages gab es dann eine Frühlings-Blätterteig-Tart mit Lauch, Bacon, Ziegenfrischkäse und natürlich auch Bärlauch.

fruehlingstart

Frühlings-Blätterteig-Tart für 4-6 Personen

  • 1 Pk Frischer Blätterteig (275g)
  • 2 Stangen Lauch (ca. 300-400g)
  • 1 T Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • 4 Streifen Bacon
  • 6 Blätter frischer Bärlauch
  • 2-3 Ziegenfrischkäse-Taler (ca. 50g)

Den Blätterteig längs halbieren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Seiten des Teiges in 1cm Abstand vom Rand einritzen und umklappen. Den Teig gleichmäßig mit einer Gabel einstechen.

Den Lauch putzen und die weißen/hellgrünen Enden in Ringe schneiden. Diese in einer Pfanne mit Olivenöl sautieren, bis der Lauch weich ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Lauch aus der Pfanne nehmen und auf einem Küchenkrepp abkühlen lassen.

Den Bacon ohne Zusatz von Öl anbraten, bis dieser leicht braun wird. Auf einem Küchenkrep das überschüssige Fett entfernen und in Streifen schneiden.

Den Bärlauch waschen und in grobe Streifen schneiden und auf den Blätterteig verteilen, den Rand dabei frei lassen. Darüber den Lauch und  Bacon verteilen. Zum Schluss den Ziegenfrischkäse zerbröckeln und oben auf die Tarts verteilen.

Die Tarts bei 180°C (oben/unter Hitze) ca. 20 Min backen bis der Blätterteig goldbraun ist. Am besten schmeckts frisch aus dem Ofen, aber lauwarm oder auch kalt schmeckts sehr gut.

Viel Spaß beim Nachkochen

Kotelett mit Apfelsauce

kotelett

Manchmal muss man mal was Neues ausprobierten.Wie zum Beispiel Äpfel zum Kotelett.

Apfelsauce zum Kotelette für 4 Personen

  • 4 EL Zucker
  • Abrieb 1 kleinen Bio-Zitrone
  • 1 EL Zitronen Saft
  • 2 EL Wasser
  • 450g Boskop-Äpfel (geschählt, entkernt & gewürfelt)
  • 1 Schuss brauner Rum (z.B. Pott)
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin
  • 1 klecks Butter
  1. Zucker, Abrieb, Zitronensaft und Wasser in einem Topf mit schwerem Boden mischen. Die gewürfelten Äpfel darin gut vermengen und zum Kochen bringen. Den Rum hinzufügen und kurz weiter köcheln lassen.
  2. Die Hitze reduzieren, Rosmarin in den Topf geben  und ca. 10-15 Min. bei geschlossenem Topf simmern lassen. Gelegentlich testen wie weich die Äpfelstückchen sind.
  3. Wenn die Äpfel nach Geschmack weich genug sind, den Rosmarin-Zweig entfernen, Butter hinzufügen und alles gut verrühren. Abschmecken und ggf. etwas mehr Zucker oder Zitronensaft hinzufügen.
  4. Warm zum Kotelette servieren.

Wer kein Alkohol in seinem Essen mag, kann den Rum auch weg lassen, aber gerade der hat die Sauce das gewisse Etwas verliehen. Dazu gab es Ofenkartoffel mit Kräuterquark (Mager-Quark, mit TK Kräutern, Salz & Pfeffer, etwas Zitronensaft gemischt) und ein frischer Salat.oder TK

Viel Spaß beim Nachkochen

Pasta e Salami con Rucola

Ich war letztens in Münster und dort das erste Mal bei Vapiano. Für alle die das nichts sagt, Vapiano ist eine Restaurant-Kette die man mittlerweile in fast jede Stadt findet. Man hat die Auswahl zwischen die Pasta, Pizza und Antipasti die jeweils eine eigene Station haben. Vom Prinzip her ist es eine gehobene Kantine, nur mit schönere Atmosphäre und Inneneinrichtung und dass der Koch die Pasta & Co. direkt vor deinen Augen frisch zubereitet. Was mir natürlich sehr gefallen hat, denn ich konnte genau sehen was alles in mein Pasta-Gericht gewandert ist. Zugeschaut und für später gespeichert 😉

So gab es dann gestern Vapiano inspirierte Pasta mit Salami und Rucola. Leider nicht bei mir Zuhause, also daher gibt es dies mal kein schönes Foto 😉

 

pastasalami

 

Pasta e Salami con Rucola für 3-4 Personen (je nach Hungeraufkommen)

  • Lieblingspasta
  • 1 Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe (oder 2 kleine)
  • 1 (80-100g) Packung Paprika Salami
  • 1 Paprika
  • Olivenöl
  • Weißwein oder Brühe
  • Zitronen-Pfeffer (oder schwarzer)
  • Rucola (ca. 300g +/-)
  • Basilikum
  • Parmesan

Die Lieblingspasta nach Packungsangabe al dente kochen.

Zwiebel würfeln, Knoblauch fein hacken, Salami in Streifen schneiden und die Paprika fein würfeln.

Olivenöl in eine Pfanne erhitzen und die Zwiebeln und Knoblauch darin anschwitzen. Nacheinander die Salami und Paprika hinzufügen und anbraten.

Mit einem Schuss Weißwein oder Brühe ablöschen. Mit etwas Zitronenpfeffer würzen. Ca. 2-3 Handvoll Rucola in die Pfanne geben, bis der leicht zusammenfällt.

Die Pasta mit in die Pfanne geben und alles gut vermengen.

Mit frischen Basilikum und frisch gehobelten Parmesan servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen

Lecker Salätchen

Nach dem ganzen süßen Kuchen und Gebäck war mir gestern nach einem meiner Leibspeisen: Steak mit Salat. Rezepte für Salate find ich ein bisserl albern, obwohl ich die gerne mal zur Inspiration anschaue. Rezepte für Dressings oder Vinaigrette dagegen find ich super! Da muss ich auch schon gleich mal was beichten… ich kann nur Olivenöl & Balsamico (gern auch BalsamicoCreme). Das liegt nicht nur an meine Faulheit mich mit Salatsoßen auseinander zu setzten, sondern weil es mir einfach besser schmeckt. Dicke Dressings (American, French usw.) mag ich einfach nicht so gerne. Da ist auch die Gefahr alles zu ertränken viel höher als mit Olivenöl & Balsamico und die getarnten Tomaten entdeckt man auch erst wenn es zu spät ist… Nicht desto trotz habe ich für mich beschlossen etwas experimentierfreudiger bei meiner Dressing-Wahl zu sein. Zumindest in kleinen Schritten. Man muss ja nicht gleich übertreiben 😉

steaksalat

Ich dachte mir einfach den Balsamico mit Limettensaft ersetzen, noch etwas Olivenöl und Honig dazu und mit Salz und Zitronenpfeffer abschmecken. Ich hätte mir mal ein Rezept vorheranschauen sollen. Im Grunde genommen war es ganz gut und schmeckte über die Steakstreifen geträufelt richtig gut. Aber für den Salat war der Limettensaft-Anteil zu hoch, außer man hat in jedem Bissen ein paar Granatapfelkerne erwischt, die balancierten die Säure ganz gut aus.

Auf bei der Salat Zusammenstellung war ich diesmal experimentierfreudig. Zu den zwei-drei Handvoll Rucola und 1/4 Granatapfel gesellte sich noch ein kleines Sträußchen (15g) Koriander und zwei kleine Zweige frische Minze (kleingezupft). Den Pecorino hatte ich vergessen. Es war interessant, aber für mich eindeutig zu viel Koriander. Wie gesagt hatte man alle Komponenten auf der Gabel schmeckte die Kombi sehr gut. Das nächste Mal werde ich vielleicht den Koriander mit Minze und etwas Chili in einem Dressing verarbeiten. Mal sehen.

Zwei Sachen an diesem Salat fand ich allerdings wirklich toll: das Steak und der Zitronenpfeffer 😀

 

Chili con Carne, aber ohne Hack

Es ist klirrend kalt, gefühlt -20°C und da kommt einem ein feuriges Gericht sehr entgegen. Meine Waffe gegen Gefrierbrand und evtl. anschleichende Grippeviren ist Chili. Mit einer scharfen Spagetti-Sauce habe ich schon manch einer Erkältung in die Flucht getrieben und auch bei manchen die Tränen in die Augen 😉 Heute bin ich scharfes Zeug nicht mehr so gewöhnt und nimm auch Sambal Olek nicht mehr als Brotaufstrich, aber in Chili con Carne gehört einfach eine gute schärfe rein, es sollte einem zwar nicht gleich die Mundhöhle verätzen aber auch nicht so lasch sein. Normalerweise nehme ich für Chili Hackfleisch,  mal Rind oder Schwein, mal halb/halb, aber ich bin einfach kein so großer Hackfleisch Fan. Hätte ich die Wahl zwischen Bolognese oder Tomatensauce, dann gewinnt immer die Tomatensauce obwohl ich Tomaten hasse. Wenn Ihr mir was gutes Tun wollt, dann serviert mir Hackfleisch gefüllte Tomaten *ihhbäh* 😉

Zurück zum Chili… mein Chili heute wird mit Rindfleisch-Würfel zubereitet. Da ich auch etwas Gemüse zu meinem Fleisch mag sind noch Paprika, Mais und Kidneybohnen in den Topf gelandet. Eigentlich mag ich Kidneybohnen nicht so sehr und die einen sagen, dass die nicht in einem echten Chili gehören, aber was solls ist ja mein Chili, oder? Das Rezept reicht für 4 sehr hungrige Männer, aber 6 Personen werden sicherlich auch satt. Das Rezept habe ich bei dem Gewinner vom 2011 ICS (International Chili Society) Chili Cookoff abgeschaut und etwas geändert. Das Chili köchelt insgesamt 3 Std. Die Gewürze werden in drei Etappen hinzugefügt.

Winter und kalte Temperaturen ist immer ein guter Grund für Chili, egal ob con oder sin Carne. Ein weiterer guter Grund ist eine Party wie z.B. heute an meinem Geburtstag 😉

chili

Chili con Carne

  • 8oog Jungbullen Gulasch
  • 600ml heißes Wasser
  • 2 TL Hühner Kraftbrühe Pulver
  • 1 Töpfchen Gemüseboullion Pur
  • 1 TL Schweineschmalz
  • 2 EL Harissa (ca. 8 g)
  • 1 Würfel Rinderkraftbrühe
  • 1 Dose (400g) Tomaten, gestückelt
  • 1 EL Paprika Pulver, Rosenscharf
  • 2 EL Paprika Pulver
  • 1 EL Paprika Pulver, geräuchert
  • 1 EL Knoblauchpulver
  • 1,5 EL Zwiebel Granulat
  • 1 TL Salz
  • 1 getrocknete Chili-Schote, gecrushed
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Harissa
  • 1 EL Paprika Pulver, geräuchert
  • 2 TL Speisestärke
  • 2-3 EL kaltes Wasser
  • 2 Paprika, in Streifen geschnitten
  • 1 Dose Mais
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 2 EL Kakao
  • 1 TL Waldhonig
  • Creme Fraiche
  • Koriander, gehackt
  1. Das Fleisch in 1-2 cm große Würfel schneiden. In das heiße Wasser die Hühner Kraftboullion und Gemüseboullion auflösen. In einen großen Topf das Schweineschmalz erhitzen und das Fleisch darin anbraten und mit den Harissa bestreuen. Gut umrühren. Die Brühe, Brühwürfel und Tomaten hinzufügen und auf kochen. Deckel drauf und 2 Std oder bis das Fleisch zart ist bei niedrige Hitze köcheln lassen.
  2. Paprikapulver (Rosenscharf, normal & geräuchert), Knoblauchpulver, Zwiebelgranulat, Salz und die getrocknete Chili-Schote mischen und zusammen mit dem Tomatenmark zur Fleischsuppe hinzufügen. Gut umrühren und 30 Minuten weiter auf niedrige Temperatur köcheln lassen.
  3. Harissa, Paprikapulver und Speisestärke mit 2-3 EL kaltes Wasser mischen. Die Paprika in Streifen schneiden. Mais und Kidneybohnen abspulen und abtropfen lassen. Alles zu der Fleischsuppe hinzufügen. Gut umrühren und wieder 30 Minuten auf niedrige Temperatur köcheln lassen.
  4. Zum Schluss den Kakao und Honig einrühren, ggf. mit etwas Salz abschmecken. Wenn es zu Flüssig ist etwas Speisestärke mit kaltes Wasser anrühren und hinzugeben.
  5. Mit einem Klacks Creme Fraiche und etwas Koriander bestreuen und servieren.

Dazu gab es natürlich Baguette. Eigentlich wollte ich mein Tres-Baguette machen, aber bei Nancy von Samt und Sahne gab es gestern zufällig auch Chili mit Baguette und habe mich kurzer Hand für Ihr Rezept um entschieden. Und es war wirklich super lecker!

Viel Spaß beim Nachkochen

Süßkartoffel mit Grünkohl

Grünkohl klassisch mit Kassler und Bregenwurst ist schon so eine feine Sache. Grünkohl mit Rotweinspagetti ist auch sehr lecker. Da ich aber kein Rotwein oder Kassler im Haus hatte, gab es Grünkohl mit Süß-Kartoffel.

suesskartoffelgruenkohl

Gebackene Süßkartoffel mit Grünkohl und Dicke Bohnen (2 Portionen  – inspiriert von http://gourmandeinthekitchen.com)

  • 1 Süßkartoffel, geputzt
  • 60g Dicke Bohnen TK
  • 1 rote Zwiebel
  • Butter
  • 50g frische Zwiebelmettwurst
  • Zitronenpfeffer
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 1/2 Zweig Rosmarin
  • 60g Grünkohl (Küchenfertig)
  • Parmesan
  1. Süßkartoffel putzen, mit einer Gabel rundherum einstechen und halbieren. Ca. 45-60 Minuten bei 200°C backen.
  2. Die gefrorenen Dicke Bohnen ca. 7 Minuten in kochendes Wasser garen. Abtropfen und aus der weißen Hülle befreien. Zur Seite stellen.
  3. Die Zwiebel würfeln und in einer Pfanne mit etwas Butter anbraten. Das Zeibelmet reinbröseln und krümelig-braun braten.
  4. Etwas (nicht zu viel) Zitronenpfeffer, Zitronensaft und den Rosmarinzweig hinzufügen. Alles gut vermischen und den Grünkohl hinzufügen. Ein Deckel auf die Pfanne legen und 1-2 Minuten dünsten bis der Grünkohl leicht zusammenfällt.
  5. Die Kartoffelhälfte etwas ausholen und mit dem Grünkohl füllen. Etwas Parmesan darüber reiben und servieren.

Mit dem Pfeffer sollte man nicht zu großzügig sein, denn der Grünkohl nimmt den Geschmack sehr an. Wie heißt es so schön…ein bisschen bringt einem schon weit, oder so ähnlich. Das Grünkohl-Zwiebelmett-Gemisch ist sehr würzig, aber die süße der Kartoffel balanciert das ganz schon aus. Man kann das Ganze auch mit Bacon (hatte ich leider nicht im Haus), mit Hack oder auch ohne als Vegetarische Variante zubereiten. Ich weiß Dicke Bohnen haben keine Saison mehr, aber ich hatte noch welche eingefroren. Man kann die sicherlich auch mit z.B. weiße Bohnen ersetzen.

Viel Spaß beim Nachkochen.

Lauwarmer Kartoffelsalat

Heiligabend gab es bei meiner Familie Kartoffelsalat und Würstchen. Eigentlich sollte ich Lamm Karee machen, aber irgendwie hatte keiner so richtig Lust auf die kocherei 😉 Ich liebe den Kartoffelsalat von meiner Mama, mit Fleischwurst, Gewürzgurken und einer Mischung aus Salatcreme und Schmand, mit einem Schluss des Gewürgurkensud. Da es ja Heiligabend war, gab es auch was Besonderes und zwar eine Celler Spezialität: rohe Roulade. Was ist das werdet Ihr euch vielleicht fragen, aber der Name sagt es eigentlich. Es ist eine rohe Rinderrloulade, dünn geschnitten mit Speck, Gewürzgurken und Zwiebeln belegt und Senf bestrichen. Die rohe Roulade wurde bereits in der Nachkriegszeit in dem als Schützentreff bekannt gewordenen Celler Gasthaus Krohne, gegessen und wird heute in mehreren Celler Gaststätten angeboten. Selbst der italienische Schauspieler Bud Spencer soll einst von der rohen Kost gekostet haben. (Quelle Wikipedia) Serviert wird die Roulade meist mit Weißbrot, oder Bratkartoffeln, aber immer mit frisch gemahlenen Pfeffer und etwas Salz. Ich habe die noch nie selbst gemacht, aber das werde ich vielleicht mal nachholen. Heute geht’s eigentlich um Kartoffeln, genauer um Kartoffelsalat. Ich hatte Lust auf Kartoffelsalat, aber auf eine warme und „leichtere“ Variante ohne Salatcreme.

kartoffelsalat

Lauwarmer Kartoffelsalat (4 Portionen)

  • 1 kg Kartoffel festkochend
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 TL Butter
  • 2-3 Blätter Salbei
  • 1 kleines Glas Gewürzgurken Auslese (Ca. 4-5 Gürkchen)
  • 1 Karotte
  • 1 Schuss Nolly Prat
  • 1 Schuss Gewürzgurkensud
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 2 TL Dijon Senf
  • 1 EL Jogurt
  • Salz & Pfeffer
  • Kräuter (z.B. Italienische Mischung TK)
  1. Kartoffeln gar, aber nicht zu weich kochen.
  2. Zwiebel schälen, in Würfel schneiden und in einer Pfanne mit der Butter und Salbei anschwitzen. Währenddessen die Gurken würfeln und die Karotte in Julienne Streifen schneiden.
  3. Die Zwiebeln mit dem Nolly Prat ablöschen. Gemüsebrühe, Gewürzgurkensud, Senf und Jogurt hinzugeben. Gut vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ggf. noch etwas Gewürzgurkensud oder Jogurt hinzugeben. Die Pfanne von Herd nehmen.
  4. Die Kartoffeln längs vierteln, halbieren und mit den restlichen Zutaten vermengen. Zum Schluss mit Kräutern bestreuen.
  5. Warm mit Würstchen, oder rohe Roulade servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen

Aus dem Single-Wok

Über Weihnachten war ich zu Besuch bei meiner Mutter und wie im letzten Jahr waren wir Weiber auf Shopping-Tour. Meine Mutter ist ein absoluter TK-Maxx Fan. Ich bin da noch unentschlossen. Es ist chaotisch sortiert und man muss echt graben bzw. alles durch gucken bis man was findet was einem gefällt oder passt. Aber wenn man genauer hinschaut findet man kleine oder auch große Schätze. Bei den paar Besuchen bin ich aber in der Küchenabteilung immer fündig geworden. Neben ein Fleischmesser von Zwilling fand diesmal auch ein kleiner keramikbeschichteter Wok von „Danny SEO“ den weg in meiner Einkaufstasche.

Ich wollte mir schon länger ein Wok kaufen, aber die meisten waren mir eigentlich immer zu groß und auch zum Teil einfach zu teuer. Wok oder China-Pfanne mag ich sehr gerne. Aus reiner Faulheit greife ich manchmal zu Fertig-Saucen aus dem Asia Regal. Hey, das ganze schnibbeln ist ja schon aufwändig genug. Besonders gut schmeckt mir Tai-Basilikum-Rind Sauce, aber ich habe irgendwie doch immer ein schlechtes Gewissen wenn ich diese Fertig-Saucen verwende. Vor allem wenn man das eigentlich auch gut selber zusammenmischen kann.

wok

Spicy Basilikum Spinat Rind Stir-Fry (1 Portion)

  • 1 (ca. 90g) Minuten-Rindersteak
  • 2 kleine Frühlingszwiebeln
  • 1 TL Woköl
  • 1 kleine Chilischote
  • 1/2 TL Ingwer gerieben
  • 1 TL Sesam
  • 70g (1/2) Paprika in Streifen
  • 1 Möhre (ca. 45g) geschält und in Streifen geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe (gepresst)
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 Spritzer Fischsauce
  • 2 Handvoll frischer junger Spinat (Küchen fertig)
  • 5g Basilikum
  1. Minutensteak und das weiße&hellgrüne der Frühlingszwiebel in feine Steifen schneiden. Das restliche Grün in 1-2cm dicke Röllchen schneiden und zur Seite stellen.
  2. Das Öl im Wok erhitzen und das Fleisch zusammen mit den Frühlingszwiebeln, Chilischote, Ingwer und Sesam anbraten. Aus der Pfanne nehmen.
  3. Die Paprika und Möhren streifen zusammen mit dem Knoblauch an braten und mit der Gemüsebrühe und Sojasauce ablöschen. Ein Spritzer Fischsauce hinzufügen.
  4. Das Fleisch mit der restlichen Frühlingszwiebel und Spinat hinzugeben. Kurz köcheln bis der Spinat zusammenfällt. Zum Schluss das Basilikum hinzufügen.
  5. Mit Reis und Stäbchen servieren.

Das Basilikum werde ich beim nächsten mal mit Thai-Basilikum austauschen. Wer es gerne scharf mag kann die kleine Chilischote auch mit eine große austauschen, allerdings würde ich diese dann in Scheiben schneiden.

Hirsch au Vin

Weihnachten, Weihnachten, Weihnachten… was koche ich zu Weihnachten? Die Familie liest fleißig hier mit und hat natürlich auch den Staatl. Fachingen Kochevent mitbekommen. Also nach Wunsch der kleinen Schwester steht Lammcarré auf dem Menü. Oder doch lieber etwas Einfaches wie der Klassiker Kartoffelsalat und Würstchen.

Leider kann ich Weihnachten nicht mit meiner Aachener-Familie verbringen, also gab es vergangenen Sonntag ein inoffizielles Weihnachtsmenü. Naja ein 2/3 Menü, für eine Vorspeise hat es dann nicht zeitlich gereicht. Als Hauptspeise gab es ein Braten aus der Hirschkeule mit Quitten, gebackene Kartoffeln, Kartoffel-Maronen-Kartoffel, Johannisbeergelee und ganz viel Sauce. Als Nachspeise habe ich mich von Jamie Oliver inspirieren lassen und mich an meinen Tod-Feind Gelatine ran getraut: Clementinen Jelly mit Martini-Doro Mascarponecreme.

Hört sich nach eine Menge an, oder? Ich neige manchmal zu Übertreibungen und bin auch etwas verpeilt (keine Übertreibung) dabei. Normalerweise wenn man solch ein Menü plant macht man sich auch ein Plan. Das einzige was ich geplant (das heißt in der Vorwoche geplant und eingekauft) hatte war der Hirsch-Braten, Kartoffel-Maronen-Kroketten und das Clementinen Jelly. Geplant waren auch Bohnen, aber ich hatte leider vergessen welche einzukaufen. Außerdem haben meine Freunde eigentlich immer Bohnen im Froster, also habe ich überlegt, sie sollten welche mitbringen 😉 Guter Plan, oder?

Dieser Tag in der Küche war auch wieder sehr Ereignisreich. Mal ab von der mangelnden Planung hat der Hirsch mir zunächst keine Probleme bereitet. Er wurde Übernacht mit Gewürzen, Kräuter und eine ganze Flasche Wein zugedeckt und duftete herrlich. Das Chaos begann nach dem Anbraten. Genauer gesagt beim Ablöschen. Zum Ablöschen sollte ein Glas Wildfond genommen werden. Vor dem öffnen sollte man das Glas gut schütteln. Ich betone vor dem Öffnen. In meiner Hektik habe ich vergessen, dass ich den Deckel schon aufgeschraubt hatte. Ihr könnt sicherlich schon ahnen was folgt… Glas genommen, Daumen auf den Deckel gelegt, gut geschüttelt und den Inhalt in der ganzen Küche verteilt. Oh man das fing ja gut an. Aber solch ein Missgeschick wirft mich nicht gleich aus der Bahn. Fix das Ersatzglas geöffnet. Braten abgelöscht, Gemüse dazu und ab in den Ofen damit. Herd, Arbeitsflächen, Wände und Boden schnell gewischt und ran an die nächste Katastrophe – die Kartoffel-Maronen-Kroketten.

Kartoffeln gebacken und gepresst, die Maronen fein gehackt und mit weitere Zutaten zu einem Teig verarbeitet. Dann begann die Suche nachdem geeigneten Werkzeug, also Spritzbeutel und Tülle. Meine Einmalbeute waren alle und der Verschluss für die Tülle von dem Stoffspritzbeutel war weg. Gefrierbeutel mit Standboden funktionieren zum Spritzen von Kroketten funktioniert auch nicht. Also den Teig in Bällchen geformt. Als diese im Ofen waren stellte ich fest, ich habe (malwieder) das Rezept nicht richtig gelesen und statt 350g Kartoffeln nur 150g Kartoffeln verwendet habe. Hatte mich auch schon über die Konsistenz gewundert. Also da ich nicht wusste ob das was wird, habe zusätzlich noch Kartoffel längs halbiert mit etwas Öl bestreichen und Salz bestreut auch mit gebacken.

Katastrophe die Dritte ließ auch nicht lange auf sich warten – die Bohnen. Weder meine Freunde noch das gut sortierte Büdchen (Kiosk) um die Ecke hatten keine. Da die verwendeten Möhren alle in der Sauce gelandet sind und es nirgends sonntags Bohnen zu kaufen gibt, musste ich improvisieren. Und siehe da, in meiner Küche lagen noch Quitten. Quitten passen doch gut zu Wild. Also Rezept gesucht und gefunden. Und schon wieder fiel mir ein ich habe kein Melonenbällchen-Ausstecher. Also Vorsichtig (Quitten sind sehr hat) die Quitten halbiert, geviertelt und das Kerngehäuse raus geschnitten. Dabei habe ich noch gedacht das unbedingt bei dem Rezept dazu zu schreiben, denn man kann sich ganz schnell dabei verletzen. Und prompt rutschte mein Messer ab und landetet in meinem Zeigefinger. Den Knochenkonnte man zwar nicht sehen und genäht musste es auch nicht, aber es hat geblutet wie Hulle. Zum Glück ist nichts davon auf den Quitten gelandet.

Nichts desto trotz habe ich auch noch ein Johannisbeergelee gekocht. Übertrieben? Wohl ehr ein bisserl besessen 😉 Dabei habe ich natürlich wieder die Küche eingesaut wie eine ganz Große.

Es heißt ja alle guten Dinge sind drei, dann heißt es wohl in meinem Fall alle schlechten Dinge sind vier. Die letzte Katastrophe kam dann zum Schluss. Der Hischbraten war trocken! Das hat mir und vor allem mein Koch Ego den letzten Rest gegeben. Meine Freunde sagten zwar dass es alles köstlich war und fanden die verunglückten Kroketten in Kombination mit dem Johannisbeergelee super. Aber meine Laune war etwas dahin.

Da kann eigentlich nur etwas Süßes oder ein leckeren Nachtisch helfen. Und yeay der Jelly wurde fest!!! Gelatine und ich waren nie Freunde, bis zu diesem Sonntag als es endlich mit uns geklappt hat. Das der Jelly mehr Zucker vertragen konnte war mir egal, denn die Mascarpone-Creme dazu hat die Säure der Clementinen wett gemacht 😀 (Rezept & Bilder folgen morgen)

So sieht’s manchmal (zum Glück nicht immer) hinter meinen Kulissen aus. Ich gehe in die Weihnachtsferien, also wünsch ich euch ein schönes Weihnachtsfest mit viel lecker Essen und eine schöne Zeit mit euren liebsten. Liebe Grüße und viel Spaß beim Nachkochen

Eure Emma

hirschmenu

Ach ja die Rezepte hätte ich fast vergessen…

Hirsch au Vin (adaptiert von Lecker.de)

  • 1500g Hirschkeule ohne Knochen
  • 1 Flasche Rotwein
  • 3-4 Schalotten
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • je 2 Zweige Rosmarin & Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Rosa Beeren
  • 1 TL Piment
  • Salz & Pfeffer
  • 2 Karotten
  • 3 Schalotten
  • 50 g Bacon (4 Scheiben)
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 Glas (400 ml) Wildfond
  • 2 gest. EL Speisestärke
  • 75 g kalte Sahne (Cremefine)
  1. Den Hirsch abbrausen, trockentupfen und in einem Bräter oder großem Topf gebe und mit dem Rotwein übergießen. Die Schalotten schälen und vierteln bzw. halbieren. Die Knoblauchzehen mit dem Messerrücken zerdrücken und die Schale entfernen. Schalotten, Knoblauch, Kräuter, Gewürze  und noch etwas Salz und frisch gemahlener Pfeffer mit in dem Bräter geben. Deckel drauf und an einem kühlen Ort min. 24 Std marinieren lassen. Den Hirschbraten zwischendurch wenden wenn er nicht komplett vom Wein bedeckt ist.
  2. Karotten und Schalotten schälen und würfeln. Die Baconscheiben übereinanderlegen und ebenfalls klein schneiden. Hirsch aus der Marinade nehmen und trockentupfen und mit Salz und frisch gemahlenen Pfeffer einreiben. Die Marinade durch ein Sieb geben um die Gewürze und Kräuter zu entfernen. Die Marinade zur Seite stellen.
  3. Den Bräter auf den Herd stellen und darin Butterschmalz erhitzen. Bacon und Hirsch von allen Seiten darin kräftig anbraten. Charlotten und Karotten dazu geben und andünsten lassen. Das Ganze mit dem Glas Wildfond und ein 1/2 L der Marinade ablöschen. Deckel drauf und bei 175°C (Umluft 150°C) ca. 1,5 Std. schmoren lassen. Ggf. noch 20 Minuten länger. Bei 2 Std ist mir der Hirsch trocken geworden.
  4. Den Hirsch aus dem Sud raus nehmen und den Sud in einem Topf gießen. Den Hirsch wieder in den Bräter legen und warm stellen. Die Sauce auf kochen und mit der in die kalten Sahne verrührten Stärke verdicken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Johannisbeergelee

  • 200ml Rotwein
  • 200g Johannisbeeren (TK)
  • 125g Gelierzucker (2:1)

Rotwein mit den Johannisbeeren aufkochen bis die Beeren leicht weich werden. Gelierzucker reinrühren und in einem sterilisiertes Glas füllen. Sofort verschließen und kaltstellen.

hirschmenu2

Maronen-Kartoffel-Kroketten (leider nicht im Bild, da alle aufgegessen wurden)

  • 350g (ca.) Kartoffeln
  • 150g Maronen (vorgekocht)
  • 20g Butter (geschmolzen)
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Msp. Muskat
  • Milch
  • 1 Ei-Gelb + 1 EL Milch
  1. Die Kartoffeln waschen und bei 180°C backen bis die Haut sich mit Blasen abhebt. Die fertig gebackenen Kartoffeln und dann samt Schale in die Presse geben und zudrücken. Die Schale bleibt in der Presse, einfach rausnehmen und die nächste Kartoffel pressen. 350g abwiegen.
  2. Die Maronen in der Küchenmaschine fein hacken/mahlen und mit den Kartoffeln mischen. Butter dazu und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Milch hinzugeben bis zur gewünschten Konsistenz.
  3. Den Brei in einem Spritzbeutel mit Sterntülle gaben und auf einem Backblech kleine Häufchen spritzen. Das Eigelb mit 1 EL Milch verquirlen und die Kroketten damit bestreichen.
  4. Bei 200°C Oberhitze goldbraun backen.

Gebackene Quitten (Adaptiert von Kleineisel Quelle)

  • 750ml Wasser
  • 150ml Zitronensaft
  • 300g Zucker
  • 1 Stange Zimt
  • 2 Nelken
  • 2 Quitten (große)
  1. Wasser zusammen mit dem Zitronensaft, Zucker, Zimt und Nelken zusammen in einem mittelgroßen Topf geben.
  2. Die Quitten VORSICHTIG! halbieren, vierteln und entkernen. Quitten sind sehr hart also wirklich Vorsicht beim Schneiden und entkernen. Die entkernten Viertel sofort in das Zitronenwasser geben. Die Quitten kochen bis diese weich sind.
  3. Die Quitten aus dem Sud nehmen und mit der Schnittfläche nach oben in eine gefettete Backofenform geben. Ich hab eine Pie/Tartform verwendet. Mit etwas Zuckerbestreuen und im 250°C heißen Ofen karamellisieren bis die Quitten goldgelb sind.

Entenbrust mit Kürbis und Mangold

Ich weiß nicht wie es euch so geht, aber ab und zu kaufe ich Zutaten wie ein schönes Stück Fleisch oder Fisch, ohne genau zu wissen was ich daraus mache, geschweige denn was ich dazu serviere. Wie auch dieses Wochenende. Es haben mich ein paar schöne Entenbrüste angelächelt. Also ab damit in den Einkaufswagen und angekündigt „Morgen gibt es Ente“. Kartoffeln passen immer, mal schauen was sonst noch an Gemüse zuhause ist. Hauptsache es gibt eine gute Sauce. Und wenn sich nichts findet, dann kann man die Entenbrüste ja zur Not einfrieren und wann anders zubereiten.

Gekocht wurde allerdings meiner Zweit-Küche (die Küche meiner besten Freunde), also noch ein paar Zutaten wie Kartoffeln und selbstgemachte Erdbeer-Balsamico-Creme eingepackt und mit einem Werbejingel auf den Lippen „Vollgepackt mit schönen Sachen…“ zu den Freunden aufgemacht. Nach einem leckeren Tee haben wir uns überlegt was kann man mit der Ente anstellen. In deren Kühlschrank gab’s noch allerlei an Gemüse wie Kürbis, Wirsing oder Mangold zu verarbeiten. Kürbis und Ente passt ja schon gut zusammen, vielleicht als Kartoffel-Kürbispüree oder einfach mit gebackene Kürbis Stückchen. In solchen Momenten liebe ich das Internet.

Das Problem allerdings ist, es gibt so viele leckere Rezepte und dann hat man doch nicht die richtigen Zutaten da heim. Doch diesmal hatte ich Glück. Eine Suche nach „Entenbrust Kürbis Mangold“ ergab ein Volltreffer! Kurzer check ob alle Zutaten da waren, den Freund noch zum Büdchen (Kiosk) Orangensaft holen geschickt und schon konnte es losgehen.

Das Essen war so lecker ich habe einfach vergessen ein Foto von mein Teller zu machen. Das Foto ist von den Resten, nicht hübsch angerichtet, aber dennoch sehr lecker. Das Rezept ist für 4 Personen ausgelegt aber wir hatten genug Ente eine fünfte oder sechste Person wäre auch noch satt geworden. Das Fleisch wird ca. 2 Std. mariniert. Also plant genüg Zeit ein. Die größte Herausforderung für mich allerdings ist, bei so vielen Töpfen alles punktgenau hinzubekommen 🙂 Übrigens das Rezept stammt von Essen & Trinken, allerdings fand ich manche Angaben fehlten und für mich war es etwas unübersichtlich, also habe ich die Anweisungen nach den Bestandteilen aufgeteilt.

Entenbrust

  • 60g Zucker
  • 200ml Wasser
  • 100ml Balsamico
    60 g Honig
  • 3 Entenbrüste je ca. 350g

Zucker in einem Topf hellbraun karamellisieren, mit Essig und Wasser ablöschen. Bei mittlerer Hitze so lange kochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Honig unterrühren und in ein flaches Gefäß geben, abkühlen lassen. Die Haut der Entenbrüste mit einem scharfen Messer kreuzweise einritzen, mit der Hautseite nach unten in die Marinade legen und abgedeckt mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Entenbrüste aus der Marinade nehmen, leicht abtupfen und mit der Hautseite nach unten bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten braten. Entenbrüste wenden und weitere 7-8 Minuten bei mittlerer Hitze braten, mit Salz und Pfeffer würzen. Entenbrüste herausnehmen und in Alufolie gewickelt 2-3 Minuten ruhen lassen

Orangensauce

  • 380ml Orangensaft
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Sojasauce

Orangensaft in einem Topf mit Lorbeer bei starker Hitze auf 100 ml sämig einkochen lassen. Zucker und Sojasauce zugeben und beiseite stellen. Die Sauce kann man vorbereiten während die Ente mariniert und zum Servieren wieder erwärmen. Die Sauce hat eine sehr flüssige Konsistenz

Kürbisgemüse

  • 1  Hokkaido ca. 700-800g (gesamt Gewicht)
  • 3-4 Schalotten
  • 2 kleine rote Chilischoten
  • 2 kleine Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 20g Zucker
  • 3 EL. Weißweinessig
  • 150ml Gemüsefond
    Salz & Pfeffer

Kürbis halbieren, entkernen und schälen. Die Hälften quer halbieren und in ca. 1cm dicke Schnitzen schneiden. Schalotten fein würfeln. Chili in feine Ringe schneiden. Knoblauch pellen und zerdrücken. Butter in einem weiten Topf schmelzen. Kürbis, Schalotten, Knoblauch und Chili zugeben und 2 Minuten glasig andünsten. Zucker zugeben und 1 Minute leicht karamellisieren, mit Essig ablöschen und kurz einkochen lassen. Fond zugeben und den Kürbis zugedeckt 8-10 Minuten garen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Mangoldgemüse

  • 500g grüner Mangold
  • 1 EL Butter
  • 150ml Gemüsefond
  • Salz & Pfeffer
  • Zucker
  • 1 EL Zitronensaft

Mangold putzen, waschen und abtropfen lassen. Mangoldstiele von den Blättern schneiden und schräg in 1/2 cm dünne Scheiben schneiden. Mangoldblätter in Streifen schneiden. Butter in einem Topf zerlassen, Mangoldstiele darin bei mittlerer Hitze 5-6 Minuten dünsten. Mit Fond auffüllen und mit Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker und Limettensaft würzen. Kurz vorm Servieren die Mangoldblätter zugeben und unter Rühren weitere 2-3 Minuten mitdünsten, eventuell leicht nachwürzen.

Servier- Empfehlung: Kürbis- und Mangoldgemüse auf vorgewärmte Teller geben und mit Orangensauce beträufeln. Die Entenbrüste in dünne Scheiben schneiden, auf das Gemüse legen. Oder die Töpfe auf den Tisch stellen und die Gäste sich selber die Teller belegen lassen. Aus Rotwein, Entenfond und etwas der Marinade habe ich noch zweite Sauce eingekocht und mit etwas Mehl abgebunden und diese auf der Ente geträufelt. Dazu gab es auch noch knusprige Thymian-Kartoffelwürfel.

Viel Spaß beim Nachkochen