Chili con Carne, aber ohne Hack

Es ist klirrend kalt, gefühlt -20°C und da kommt einem ein feuriges Gericht sehr entgegen. Meine Waffe gegen Gefrierbrand und evtl. anschleichende Grippeviren ist Chili. Mit einer scharfen Spagetti-Sauce habe ich schon manch einer Erkältung in die Flucht getrieben und auch bei manchen die Tränen in die Augen 😉 Heute bin ich scharfes Zeug nicht mehr so gewöhnt und nimm auch Sambal Olek nicht mehr als Brotaufstrich, aber in Chili con Carne gehört einfach eine gute schärfe rein, es sollte einem zwar nicht gleich die Mundhöhle verätzen aber auch nicht so lasch sein. Normalerweise nehme ich für Chili Hackfleisch,  mal Rind oder Schwein, mal halb/halb, aber ich bin einfach kein so großer Hackfleisch Fan. Hätte ich die Wahl zwischen Bolognese oder Tomatensauce, dann gewinnt immer die Tomatensauce obwohl ich Tomaten hasse. Wenn Ihr mir was gutes Tun wollt, dann serviert mir Hackfleisch gefüllte Tomaten *ihhbäh* 😉

Zurück zum Chili… mein Chili heute wird mit Rindfleisch-Würfel zubereitet. Da ich auch etwas Gemüse zu meinem Fleisch mag sind noch Paprika, Mais und Kidneybohnen in den Topf gelandet. Eigentlich mag ich Kidneybohnen nicht so sehr und die einen sagen, dass die nicht in einem echten Chili gehören, aber was solls ist ja mein Chili, oder? Das Rezept reicht für 4 sehr hungrige Männer, aber 6 Personen werden sicherlich auch satt. Das Rezept habe ich bei dem Gewinner vom 2011 ICS (International Chili Society) Chili Cookoff abgeschaut und etwas geändert. Das Chili köchelt insgesamt 3 Std. Die Gewürze werden in drei Etappen hinzugefügt.

Winter und kalte Temperaturen ist immer ein guter Grund für Chili, egal ob con oder sin Carne. Ein weiterer guter Grund ist eine Party wie z.B. heute an meinem Geburtstag 😉

chili

Chili con Carne

  • 8oog Jungbullen Gulasch
  • 600ml heißes Wasser
  • 2 TL Hühner Kraftbrühe Pulver
  • 1 Töpfchen Gemüseboullion Pur
  • 1 TL Schweineschmalz
  • 2 EL Harissa (ca. 8 g)
  • 1 Würfel Rinderkraftbrühe
  • 1 Dose (400g) Tomaten, gestückelt
  • 1 EL Paprika Pulver, Rosenscharf
  • 2 EL Paprika Pulver
  • 1 EL Paprika Pulver, geräuchert
  • 1 EL Knoblauchpulver
  • 1,5 EL Zwiebel Granulat
  • 1 TL Salz
  • 1 getrocknete Chili-Schote, gecrushed
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Harissa
  • 1 EL Paprika Pulver, geräuchert
  • 2 TL Speisestärke
  • 2-3 EL kaltes Wasser
  • 2 Paprika, in Streifen geschnitten
  • 1 Dose Mais
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 2 EL Kakao
  • 1 TL Waldhonig
  • Creme Fraiche
  • Koriander, gehackt
  1. Das Fleisch in 1-2 cm große Würfel schneiden. In das heiße Wasser die Hühner Kraftboullion und Gemüseboullion auflösen. In einen großen Topf das Schweineschmalz erhitzen und das Fleisch darin anbraten und mit den Harissa bestreuen. Gut umrühren. Die Brühe, Brühwürfel und Tomaten hinzufügen und auf kochen. Deckel drauf und 2 Std oder bis das Fleisch zart ist bei niedrige Hitze köcheln lassen.
  2. Paprikapulver (Rosenscharf, normal & geräuchert), Knoblauchpulver, Zwiebelgranulat, Salz und die getrocknete Chili-Schote mischen und zusammen mit dem Tomatenmark zur Fleischsuppe hinzufügen. Gut umrühren und 30 Minuten weiter auf niedrige Temperatur köcheln lassen.
  3. Harissa, Paprikapulver und Speisestärke mit 2-3 EL kaltes Wasser mischen. Die Paprika in Streifen schneiden. Mais und Kidneybohnen abspulen und abtropfen lassen. Alles zu der Fleischsuppe hinzufügen. Gut umrühren und wieder 30 Minuten auf niedrige Temperatur köcheln lassen.
  4. Zum Schluss den Kakao und Honig einrühren, ggf. mit etwas Salz abschmecken. Wenn es zu Flüssig ist etwas Speisestärke mit kaltes Wasser anrühren und hinzugeben.
  5. Mit einem Klacks Creme Fraiche und etwas Koriander bestreuen und servieren.

Dazu gab es natürlich Baguette. Eigentlich wollte ich mein Tres-Baguette machen, aber bei Nancy von Samt und Sahne gab es gestern zufällig auch Chili mit Baguette und habe mich kurzer Hand für Ihr Rezept um entschieden. Und es war wirklich super lecker!

Viel Spaß beim Nachkochen

Süßkartoffel mit Grünkohl

Grünkohl klassisch mit Kassler und Bregenwurst ist schon so eine feine Sache. Grünkohl mit Rotweinspagetti ist auch sehr lecker. Da ich aber kein Rotwein oder Kassler im Haus hatte, gab es Grünkohl mit Süß-Kartoffel.

suesskartoffelgruenkohl

Gebackene Süßkartoffel mit Grünkohl und Dicke Bohnen (2 Portionen  – inspiriert von http://gourmandeinthekitchen.com)

  • 1 Süßkartoffel, geputzt
  • 60g Dicke Bohnen TK
  • 1 rote Zwiebel
  • Butter
  • 50g frische Zwiebelmettwurst
  • Zitronenpfeffer
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 1/2 Zweig Rosmarin
  • 60g Grünkohl (Küchenfertig)
  • Parmesan
  1. Süßkartoffel putzen, mit einer Gabel rundherum einstechen und halbieren. Ca. 45-60 Minuten bei 200°C backen.
  2. Die gefrorenen Dicke Bohnen ca. 7 Minuten in kochendes Wasser garen. Abtropfen und aus der weißen Hülle befreien. Zur Seite stellen.
  3. Die Zwiebel würfeln und in einer Pfanne mit etwas Butter anbraten. Das Zeibelmet reinbröseln und krümelig-braun braten.
  4. Etwas (nicht zu viel) Zitronenpfeffer, Zitronensaft und den Rosmarinzweig hinzufügen. Alles gut vermischen und den Grünkohl hinzufügen. Ein Deckel auf die Pfanne legen und 1-2 Minuten dünsten bis der Grünkohl leicht zusammenfällt.
  5. Die Kartoffelhälfte etwas ausholen und mit dem Grünkohl füllen. Etwas Parmesan darüber reiben und servieren.

Mit dem Pfeffer sollte man nicht zu großzügig sein, denn der Grünkohl nimmt den Geschmack sehr an. Wie heißt es so schön…ein bisschen bringt einem schon weit, oder so ähnlich. Das Grünkohl-Zwiebelmett-Gemisch ist sehr würzig, aber die süße der Kartoffel balanciert das ganz schon aus. Man kann das Ganze auch mit Bacon (hatte ich leider nicht im Haus), mit Hack oder auch ohne als Vegetarische Variante zubereiten. Ich weiß Dicke Bohnen haben keine Saison mehr, aber ich hatte noch welche eingefroren. Man kann die sicherlich auch mit z.B. weiße Bohnen ersetzen.

Viel Spaß beim Nachkochen.

Mein erster Gugl

Da Jahr hat zumindest für mein Bücherregal gut begonnen. Es hat 14 neue Kochbuch Schätzchen zum festhalten bekommen 😉 Einer von diesen Schätzchen war ein kleinesBackbuch, welches sammt Backform geliefert wurde. Die Deutsche Antwort auf Muffins und Co.: der Mini-Gugl. Die Gugl sind wirklich mini und eigenen sich perfekt als Keks-Ersatz für Kaffee oder Tee und sind mit einem Haps vernscht. Momentan ist mir auch mehr nach Backen als nach kochen 🙂

Das erste Rezept welches ich aus dem kleinen Backbuch „Feine Gugl“ getestet habe war der „Gugl Brombeere-Frischkäse“. Naja sagen wir mal ich hatte es vor, ich habe vergessen die im Rezept genannten Zutaten zu kaufen. Außerdem haben Brombeeren ja auch nicht Saison und die Frischen aus Chile importiert kaufe ich aus Prinzip nicht. Sauerrahm hatte ich auch nicht, also habe ich improvisiert. Vielleicht sind die durch meine Improvisation etwas klietschig geworden, oder die sollen so sein? Ich hab die ja noch nie gemacht. Vielleicht sollte ich eine Gegenprobe z.B. mit dem Möhre-Nuss Gugl machen.

gugl

Meine Improvisierte Variante ist ein Schattenmorellen-Marsala Gugl mit Schokolade überzogen. Das Ursprungsrezept soll 18 Gugl ergeben, bei mir hat der Teig nur für 15 Mini-Gugl gereicht, weil ich nicht wusste wie voll ich die Förmchen machen soll. Wie sich nach dem backen rausstellte müssen die noch so voll sein, nur knapp über den ersten Rand reicht aus.

Rezept für Schattenmorellen-Marsala Gugl

  • 200g Schattenmorellen TK
  • 1 EL (15ml) Marsala
  • Butter & Mehl für die Form (wichtig!!!)
  • 55g Doppelrahmfrischkäse
  • 20g Jogurt (Sahnejogurt oder Stichfest)
  • 1 Ei
  • 20g Puderzucker
  • 1g (Priese) Backpulver
  • 5g Speisestärke
  • 35g Mehl
  • 125g Vollmichschokolade (oder Lieblingsschoki)
  1. Die Schattenmorellen mit dem Marsala in ein Topf geben und erwärmen bis die Kirschen schön weich sind. Abkühlen lassen, oder besser noch über Nacht ziehen lassen. Die Kirschen sieben und grob pürieren.
  2. In einer Schüssel Frischkäse, Jogurt, Ei, Puderzucker gesiebt, Backpulver und Stärke cremig schlagen. Nach und nach das Mehl auf die Masse sieben und verrühren. Die Schattenmorellen unterziehen.
  3. Mit Hilfe von einem Spritzbeutel(Gefrierbeutel) in die Förmchen füllen und im 210°C vorgeheizten Backofen 15 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und die noch warmen Gugl auslösen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
  4. Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und die Gugl damit überziehen. Schokolade festwerden lassen. Nom nom

Lauwarmer Kartoffelsalat

Heiligabend gab es bei meiner Familie Kartoffelsalat und Würstchen. Eigentlich sollte ich Lamm Karee machen, aber irgendwie hatte keiner so richtig Lust auf die kocherei 😉 Ich liebe den Kartoffelsalat von meiner Mama, mit Fleischwurst, Gewürzgurken und einer Mischung aus Salatcreme und Schmand, mit einem Schluss des Gewürgurkensud. Da es ja Heiligabend war, gab es auch was Besonderes und zwar eine Celler Spezialität: rohe Roulade. Was ist das werdet Ihr euch vielleicht fragen, aber der Name sagt es eigentlich. Es ist eine rohe Rinderrloulade, dünn geschnitten mit Speck, Gewürzgurken und Zwiebeln belegt und Senf bestrichen. Die rohe Roulade wurde bereits in der Nachkriegszeit in dem als Schützentreff bekannt gewordenen Celler Gasthaus Krohne, gegessen und wird heute in mehreren Celler Gaststätten angeboten. Selbst der italienische Schauspieler Bud Spencer soll einst von der rohen Kost gekostet haben. (Quelle Wikipedia) Serviert wird die Roulade meist mit Weißbrot, oder Bratkartoffeln, aber immer mit frisch gemahlenen Pfeffer und etwas Salz. Ich habe die noch nie selbst gemacht, aber das werde ich vielleicht mal nachholen. Heute geht’s eigentlich um Kartoffeln, genauer um Kartoffelsalat. Ich hatte Lust auf Kartoffelsalat, aber auf eine warme und „leichtere“ Variante ohne Salatcreme.

kartoffelsalat

Lauwarmer Kartoffelsalat (4 Portionen)

  • 1 kg Kartoffel festkochend
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 TL Butter
  • 2-3 Blätter Salbei
  • 1 kleines Glas Gewürzgurken Auslese (Ca. 4-5 Gürkchen)
  • 1 Karotte
  • 1 Schuss Nolly Prat
  • 1 Schuss Gewürzgurkensud
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 2 TL Dijon Senf
  • 1 EL Jogurt
  • Salz & Pfeffer
  • Kräuter (z.B. Italienische Mischung TK)
  1. Kartoffeln gar, aber nicht zu weich kochen.
  2. Zwiebel schälen, in Würfel schneiden und in einer Pfanne mit der Butter und Salbei anschwitzen. Währenddessen die Gurken würfeln und die Karotte in Julienne Streifen schneiden.
  3. Die Zwiebeln mit dem Nolly Prat ablöschen. Gemüsebrühe, Gewürzgurkensud, Senf und Jogurt hinzugeben. Gut vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ggf. noch etwas Gewürzgurkensud oder Jogurt hinzugeben. Die Pfanne von Herd nehmen.
  4. Die Kartoffeln längs vierteln, halbieren und mit den restlichen Zutaten vermengen. Zum Schluss mit Kräutern bestreuen.
  5. Warm mit Würstchen, oder rohe Roulade servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen

Petit Fours

Bei meinem Weihnachtsshopping-Streifzug durch Hannover wurde ein kleiner Zwischenstopp in Friedrich Bartels Holländische Kakao-Stube eingelegt. Diese gemütliche Stube gibt es in Hannover schon über 90 Jahre und man hat das Gefühl, dass die Zeit ist stehen geblieben. Leider war das Stübchen sehr voll also haben wir nicht Platz genommen, aber die haben auch ein außer Haus-Verkauf, also wurde ein paar Petit Fours für den Späteren Verzehr eingepackt und mitgenommen. Ich sage nur köstlich.

Dies war auch meine Inspiration für meinen Beitrag zur „Küchenplausch Cocktailparty“. Küchenplausch ist eine neue Community mit dem Motto „Bei uns werden Köche Freunde“ und zum Auftakt ist doch eine Party ein muss, oder? Bei der Küchenplausch Cocktailparty werden Fingerfood und Cocktailrezepte gesucht. Petit Fours werden eigentlich zum Kaffeeplausch gereicht, aber wieso nicht auch zu einer Cocktailparty 😉


Diese Petit Fours sind süß und lecker, aber sind nicht so toll wie die von Bartels. Aber für meinen ersten Versuch ganz gut 😀

petitfour

Orangen Petit Fours (ca. 21 Stk.) Adaptiert von Küchengötter

Biskuitteig

  • 60g Mehl
  • 30g Speisestärke
  • 1 Prise Salz
  • 80g Zucker
  • 1½ TL Vanillezucker
  • 3 Eier (M)

Füllung

  • Orangen-Maracuja-Gelee* oder Orangenmarmelade
  • ca. 100g Rollmarizpan oder Marzipanrohmasse mit 20g Puderzucker verknetet

Deko

  • 200g Puderzucker
  • 3 EL Orangenlikör
  • 2 EL Wasser
  • Gelbe Lebensmittelfarbe
  • Zuckersterne
  1. Mehl und Speisestärke mischen. Zucker, Vanillezucker und Salz in einer zweiten Schüssel ebenfalls mischen. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einem Handmixer schlagen, wenn die Masse beginnt steif zu werden, langsam das gemischte Zucker reinrieseln lassen. Die Eigelbe verrühren und langsam mit dem Eiweiß-Zucker verrühren. Das Mehlgemisch auf die Ei-Masse sieben und vorsichtig unterheben.
  2. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech geleichmäßig verteilen und glatt streichen. Bei 180°C vorgeheizten Backofen ca. 10-15 Min. goldgelb backen.
  3. Ein weiteres Stück Backpapier auf den Teig legen, auf ein Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen. Den Teig in 3 gleichgroße Streifen teilen.
  4. Gelee und auf 2 Streifen streichen, diese aufeinanderlegen, sodass die bestrichenen Seiten nach oben zeigen. Den dritten Streifen darauflegen. Mit einem Brett beschweren und 2 Std. kalt stellen.
  5. Das Marzipan dünn ausrollen. Noch etwas Gelee auf der Obersten Biskuitplatte dünn streichen und darauf das Marzipan legen. Überlappendes Marzipan abschneiden und die äußeren Kanten säubern. In 21 kleine Törtchen schneiden.
  6. Puderzucker in eine Schüssel sieben und mit dem Orangenlikör und Wasser zu einer dickflüssigen Masse verrühren. Ggf. etwas extra  Puderzucker oder Wasser hinzugeben wenn es zu flüssig bzw. fest ist. Den Zuckerguss mit der Lebensmittelfarbe einfärben und die Petit Fours damit rundherum bestreichen bzw. glasieren. Trocknen lassen.
  7. Noch bevor die Glasur trocken ist, die Petit Fours mit Zuckersterne verzieren und komplett trocknen lassen. Wenn vorhanden, in eckige Papiermaschetten stellen und auf einer Etagere arrangieren.

Viel Spaß beim Nachkochen

*Ach so ja, das Rezept für den Orangen-Maracuja-Gelee

  • 400ml Orangensaft
  • 4 Maracujas
  • 200g Gelierzucker (2:1)

Orangensaft mit dem Fruchtfleisch der Maracujas aufkochen. Gelierzucker hinzufügen und 1 Minute sprudelnd kochen lassen. Sofort durch ein Sieb in sterilisierte Gläser füllen und fest verschließen.

Aus dem Single-Wok

Über Weihnachten war ich zu Besuch bei meiner Mutter und wie im letzten Jahr waren wir Weiber auf Shopping-Tour. Meine Mutter ist ein absoluter TK-Maxx Fan. Ich bin da noch unentschlossen. Es ist chaotisch sortiert und man muss echt graben bzw. alles durch gucken bis man was findet was einem gefällt oder passt. Aber wenn man genauer hinschaut findet man kleine oder auch große Schätze. Bei den paar Besuchen bin ich aber in der Küchenabteilung immer fündig geworden. Neben ein Fleischmesser von Zwilling fand diesmal auch ein kleiner keramikbeschichteter Wok von „Danny SEO“ den weg in meiner Einkaufstasche.

Ich wollte mir schon länger ein Wok kaufen, aber die meisten waren mir eigentlich immer zu groß und auch zum Teil einfach zu teuer. Wok oder China-Pfanne mag ich sehr gerne. Aus reiner Faulheit greife ich manchmal zu Fertig-Saucen aus dem Asia Regal. Hey, das ganze schnibbeln ist ja schon aufwändig genug. Besonders gut schmeckt mir Tai-Basilikum-Rind Sauce, aber ich habe irgendwie doch immer ein schlechtes Gewissen wenn ich diese Fertig-Saucen verwende. Vor allem wenn man das eigentlich auch gut selber zusammenmischen kann.

wok

Spicy Basilikum Spinat Rind Stir-Fry (1 Portion)

  • 1 (ca. 90g) Minuten-Rindersteak
  • 2 kleine Frühlingszwiebeln
  • 1 TL Woköl
  • 1 kleine Chilischote
  • 1/2 TL Ingwer gerieben
  • 1 TL Sesam
  • 70g (1/2) Paprika in Streifen
  • 1 Möhre (ca. 45g) geschält und in Streifen geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe (gepresst)
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 Spritzer Fischsauce
  • 2 Handvoll frischer junger Spinat (Küchen fertig)
  • 5g Basilikum
  1. Minutensteak und das weiße&hellgrüne der Frühlingszwiebel in feine Steifen schneiden. Das restliche Grün in 1-2cm dicke Röllchen schneiden und zur Seite stellen.
  2. Das Öl im Wok erhitzen und das Fleisch zusammen mit den Frühlingszwiebeln, Chilischote, Ingwer und Sesam anbraten. Aus der Pfanne nehmen.
  3. Die Paprika und Möhren streifen zusammen mit dem Knoblauch an braten und mit der Gemüsebrühe und Sojasauce ablöschen. Ein Spritzer Fischsauce hinzufügen.
  4. Das Fleisch mit der restlichen Frühlingszwiebel und Spinat hinzugeben. Kurz köcheln bis der Spinat zusammenfällt. Zum Schluss das Basilikum hinzufügen.
  5. Mit Reis und Stäbchen servieren.

Das Basilikum werde ich beim nächsten mal mit Thai-Basilikum austauschen. Wer es gerne scharf mag kann die kleine Chilischote auch mit eine große austauschen, allerdings würde ich diese dann in Scheiben schneiden.

Nachgekocht 2012

Ich wünsche euch allen ein frohes, glückliches und gesundes neues Jahr! Die Feiertage und auch freie Tage vergingen wie im Flug, wie auch das vergangene Jahr. Dieses Wochenende hat Nachgekocht Blog-Geburtstag. Am 07.01.2012 aus einer Laune heraus begann meine kulinarische Blog-Reise mit den Worten „Wo soll ich anfangen?“. Das Jahr kochen und darüber bloggen hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe auch eine menge gelernt. Über mich, das Kochen und auch über das Fotografieren habe ich sehr viel gelernt aber es gibt noch eine menge die ich noch lernen muss bzw. will. Meine Nachkochen-Liste ist bei weitem nicht abgekocht, im gegen teil sie ist sogar noch länger geworden. Also gibt es noch eine Menge worauf ihr euch freuen könnt:)

Im Fernsehen, Radio oder Netz ist die Jahresrückblick-Welle noch nicht abgeschlossen und ich reihe mich da auch mal ein.

In den letzten 12 Monaten gab es hier 137 Posts, über 100 Rezepte mit Insgesamt 23.000 Views, ein Live Kochevent und ein Besuch bei einem Foodfotograph. Für das erste Jahr nicht schlecht, oder? Ich möchte mich hiermit auch ganz ganz herzlich bei euch bedanken!!! Für die zahlreichen Besuche, die tolle Unterstützung und für die lieben Kommentare hier und auch auf Facebook.

WordPress hat für mich mal die Zahlen für 2012 zusammengefasst. Die komplette Zusammenfassung (auf Englisch) gibt es hier *click*.

Zu guter Letzt hätte ich eine kleine Bitte an euch… Die Sesam-Lachs-Bällchen habe ich bei Highfoodality’s „Cookbook of Colours“ schwarzer Dezember eingereicht. Mit eurer Hilfe schaffe ich es nach einem Jahr dann doch mal aufgenommen zu werden 🙂 .

Zur Abstimmung geht es hier entlang *click*

Clementinen Wackelpudding

Was wäre ein Menü ohne einen Nachtisch? Kein Menü, oder? In meinem letzten Post habe ich euch von mein Chaotisches Hirsch-Menü erzählt, aber der Nachtisch bin euch noch schuldig.

Wenn man Wackelpudding hört, denken viele an Krankenhaus, Kindergeburtstag oder Wackelwodka. In England hat man zu Wackelpudding (Jelly) einen ganz anderen Bezug. Es ist nicht ungewöhnlich dies als Nachtisch zu servieren. Trifle z.B. ist ein geschichteter Wackelpudding mit viele Früchte und Creme. Kann man mögen, muss man aber nicht.

In eine Folge von Jamie Olivers Weihnachtssendung hat er ein Clementinen Jelly mit Vanillejogurt zu bereitet. Clementinen passen ja auch wunderbar zu Weihnachten und auch zu dem üppigen Hirschmenü.

clemtinenjelly

Das Originalrezept findet ihr hier. Da ich Jogurt nicht mag und den auch eigentlich nie im Haus habe, habe ich eine erwachsene Mascarponecreme zu dem Jelly gemacht. Das folgende Rezept ist für 3 Personen, wer das verdoppeln mochte, sollte sich an das Original halten und 5 Blätter Gelatine verwenden. Wer mag kann auch einige Mandarinenfilets in die Gläser geben bevor man den Wackelpudding darein gießt. Garnieren kann man das auch mit Schokoladenraspeln…ich habs vergessen.

Clementinen-Wackelpudding mit Doró Mascarpone (für 3 Personen)

  • 3 Blatt Gelatine
  • 300ml Clementinensaft frisch gepresst (ca. 6-7 Clementinen)
  • Zucker
  • 1 cm Ingwer
  • Zucker
  • 100g Mascarpone
  • 1/2 Vanilleshote
  • 2cl Martini Doró
  • Zucker

Die Gelatine 5 Minuten in kaltes Wasser einweichen. Den Saft der Clementinen durch ein Sieb in einem Topf gießen und auf niedrige Hitze erwärmen. Die Gelatine unter gelegentliches rühren darin auflösen. Achtung der Saft darf nicht kochen, sonst geliert die Gelatine nicht.  Zucker nach Geschmack und den Saft von dem abgeriebenen Ingwer hinzufügen und umrühren. Die Masse auf 3 Gläser verteilen und min 2 Std, besser mehr in den Kühlschrank stellen.

Die Mascarpone mit dem Mark einer 1/2 Vanilleshote und dem Doró verrühren. Mit Zucker abschmecken alles gut verrühren und kalt stellen bis der Jelly fest ist. Ein ordentlichen Klacks dann auf den Jelly geben und ggf. mit etwas Schokoladenraspeln verzieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und frohe Weihnachten

 

Hirsch au Vin

Weihnachten, Weihnachten, Weihnachten… was koche ich zu Weihnachten? Die Familie liest fleißig hier mit und hat natürlich auch den Staatl. Fachingen Kochevent mitbekommen. Also nach Wunsch der kleinen Schwester steht Lammcarré auf dem Menü. Oder doch lieber etwas Einfaches wie der Klassiker Kartoffelsalat und Würstchen.

Leider kann ich Weihnachten nicht mit meiner Aachener-Familie verbringen, also gab es vergangenen Sonntag ein inoffizielles Weihnachtsmenü. Naja ein 2/3 Menü, für eine Vorspeise hat es dann nicht zeitlich gereicht. Als Hauptspeise gab es ein Braten aus der Hirschkeule mit Quitten, gebackene Kartoffeln, Kartoffel-Maronen-Kartoffel, Johannisbeergelee und ganz viel Sauce. Als Nachspeise habe ich mich von Jamie Oliver inspirieren lassen und mich an meinen Tod-Feind Gelatine ran getraut: Clementinen Jelly mit Martini-Doro Mascarponecreme.

Hört sich nach eine Menge an, oder? Ich neige manchmal zu Übertreibungen und bin auch etwas verpeilt (keine Übertreibung) dabei. Normalerweise wenn man solch ein Menü plant macht man sich auch ein Plan. Das einzige was ich geplant (das heißt in der Vorwoche geplant und eingekauft) hatte war der Hirsch-Braten, Kartoffel-Maronen-Kroketten und das Clementinen Jelly. Geplant waren auch Bohnen, aber ich hatte leider vergessen welche einzukaufen. Außerdem haben meine Freunde eigentlich immer Bohnen im Froster, also habe ich überlegt, sie sollten welche mitbringen 😉 Guter Plan, oder?

Dieser Tag in der Küche war auch wieder sehr Ereignisreich. Mal ab von der mangelnden Planung hat der Hirsch mir zunächst keine Probleme bereitet. Er wurde Übernacht mit Gewürzen, Kräuter und eine ganze Flasche Wein zugedeckt und duftete herrlich. Das Chaos begann nach dem Anbraten. Genauer gesagt beim Ablöschen. Zum Ablöschen sollte ein Glas Wildfond genommen werden. Vor dem öffnen sollte man das Glas gut schütteln. Ich betone vor dem Öffnen. In meiner Hektik habe ich vergessen, dass ich den Deckel schon aufgeschraubt hatte. Ihr könnt sicherlich schon ahnen was folgt… Glas genommen, Daumen auf den Deckel gelegt, gut geschüttelt und den Inhalt in der ganzen Küche verteilt. Oh man das fing ja gut an. Aber solch ein Missgeschick wirft mich nicht gleich aus der Bahn. Fix das Ersatzglas geöffnet. Braten abgelöscht, Gemüse dazu und ab in den Ofen damit. Herd, Arbeitsflächen, Wände und Boden schnell gewischt und ran an die nächste Katastrophe – die Kartoffel-Maronen-Kroketten.

Kartoffeln gebacken und gepresst, die Maronen fein gehackt und mit weitere Zutaten zu einem Teig verarbeitet. Dann begann die Suche nachdem geeigneten Werkzeug, also Spritzbeutel und Tülle. Meine Einmalbeute waren alle und der Verschluss für die Tülle von dem Stoffspritzbeutel war weg. Gefrierbeutel mit Standboden funktionieren zum Spritzen von Kroketten funktioniert auch nicht. Also den Teig in Bällchen geformt. Als diese im Ofen waren stellte ich fest, ich habe (malwieder) das Rezept nicht richtig gelesen und statt 350g Kartoffeln nur 150g Kartoffeln verwendet habe. Hatte mich auch schon über die Konsistenz gewundert. Also da ich nicht wusste ob das was wird, habe zusätzlich noch Kartoffel längs halbiert mit etwas Öl bestreichen und Salz bestreut auch mit gebacken.

Katastrophe die Dritte ließ auch nicht lange auf sich warten – die Bohnen. Weder meine Freunde noch das gut sortierte Büdchen (Kiosk) um die Ecke hatten keine. Da die verwendeten Möhren alle in der Sauce gelandet sind und es nirgends sonntags Bohnen zu kaufen gibt, musste ich improvisieren. Und siehe da, in meiner Küche lagen noch Quitten. Quitten passen doch gut zu Wild. Also Rezept gesucht und gefunden. Und schon wieder fiel mir ein ich habe kein Melonenbällchen-Ausstecher. Also Vorsichtig (Quitten sind sehr hat) die Quitten halbiert, geviertelt und das Kerngehäuse raus geschnitten. Dabei habe ich noch gedacht das unbedingt bei dem Rezept dazu zu schreiben, denn man kann sich ganz schnell dabei verletzen. Und prompt rutschte mein Messer ab und landetet in meinem Zeigefinger. Den Knochenkonnte man zwar nicht sehen und genäht musste es auch nicht, aber es hat geblutet wie Hulle. Zum Glück ist nichts davon auf den Quitten gelandet.

Nichts desto trotz habe ich auch noch ein Johannisbeergelee gekocht. Übertrieben? Wohl ehr ein bisserl besessen 😉 Dabei habe ich natürlich wieder die Küche eingesaut wie eine ganz Große.

Es heißt ja alle guten Dinge sind drei, dann heißt es wohl in meinem Fall alle schlechten Dinge sind vier. Die letzte Katastrophe kam dann zum Schluss. Der Hischbraten war trocken! Das hat mir und vor allem mein Koch Ego den letzten Rest gegeben. Meine Freunde sagten zwar dass es alles köstlich war und fanden die verunglückten Kroketten in Kombination mit dem Johannisbeergelee super. Aber meine Laune war etwas dahin.

Da kann eigentlich nur etwas Süßes oder ein leckeren Nachtisch helfen. Und yeay der Jelly wurde fest!!! Gelatine und ich waren nie Freunde, bis zu diesem Sonntag als es endlich mit uns geklappt hat. Das der Jelly mehr Zucker vertragen konnte war mir egal, denn die Mascarpone-Creme dazu hat die Säure der Clementinen wett gemacht 😀 (Rezept & Bilder folgen morgen)

So sieht’s manchmal (zum Glück nicht immer) hinter meinen Kulissen aus. Ich gehe in die Weihnachtsferien, also wünsch ich euch ein schönes Weihnachtsfest mit viel lecker Essen und eine schöne Zeit mit euren liebsten. Liebe Grüße und viel Spaß beim Nachkochen

Eure Emma

hirschmenu

Ach ja die Rezepte hätte ich fast vergessen…

Hirsch au Vin (adaptiert von Lecker.de)

  • 1500g Hirschkeule ohne Knochen
  • 1 Flasche Rotwein
  • 3-4 Schalotten
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • je 2 Zweige Rosmarin & Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Rosa Beeren
  • 1 TL Piment
  • Salz & Pfeffer
  • 2 Karotten
  • 3 Schalotten
  • 50 g Bacon (4 Scheiben)
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 Glas (400 ml) Wildfond
  • 2 gest. EL Speisestärke
  • 75 g kalte Sahne (Cremefine)
  1. Den Hirsch abbrausen, trockentupfen und in einem Bräter oder großem Topf gebe und mit dem Rotwein übergießen. Die Schalotten schälen und vierteln bzw. halbieren. Die Knoblauchzehen mit dem Messerrücken zerdrücken und die Schale entfernen. Schalotten, Knoblauch, Kräuter, Gewürze  und noch etwas Salz und frisch gemahlener Pfeffer mit in dem Bräter geben. Deckel drauf und an einem kühlen Ort min. 24 Std marinieren lassen. Den Hirschbraten zwischendurch wenden wenn er nicht komplett vom Wein bedeckt ist.
  2. Karotten und Schalotten schälen und würfeln. Die Baconscheiben übereinanderlegen und ebenfalls klein schneiden. Hirsch aus der Marinade nehmen und trockentupfen und mit Salz und frisch gemahlenen Pfeffer einreiben. Die Marinade durch ein Sieb geben um die Gewürze und Kräuter zu entfernen. Die Marinade zur Seite stellen.
  3. Den Bräter auf den Herd stellen und darin Butterschmalz erhitzen. Bacon und Hirsch von allen Seiten darin kräftig anbraten. Charlotten und Karotten dazu geben und andünsten lassen. Das Ganze mit dem Glas Wildfond und ein 1/2 L der Marinade ablöschen. Deckel drauf und bei 175°C (Umluft 150°C) ca. 1,5 Std. schmoren lassen. Ggf. noch 20 Minuten länger. Bei 2 Std ist mir der Hirsch trocken geworden.
  4. Den Hirsch aus dem Sud raus nehmen und den Sud in einem Topf gießen. Den Hirsch wieder in den Bräter legen und warm stellen. Die Sauce auf kochen und mit der in die kalten Sahne verrührten Stärke verdicken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Johannisbeergelee

  • 200ml Rotwein
  • 200g Johannisbeeren (TK)
  • 125g Gelierzucker (2:1)

Rotwein mit den Johannisbeeren aufkochen bis die Beeren leicht weich werden. Gelierzucker reinrühren und in einem sterilisiertes Glas füllen. Sofort verschließen und kaltstellen.

hirschmenu2

Maronen-Kartoffel-Kroketten (leider nicht im Bild, da alle aufgegessen wurden)

  • 350g (ca.) Kartoffeln
  • 150g Maronen (vorgekocht)
  • 20g Butter (geschmolzen)
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Msp. Muskat
  • Milch
  • 1 Ei-Gelb + 1 EL Milch
  1. Die Kartoffeln waschen und bei 180°C backen bis die Haut sich mit Blasen abhebt. Die fertig gebackenen Kartoffeln und dann samt Schale in die Presse geben und zudrücken. Die Schale bleibt in der Presse, einfach rausnehmen und die nächste Kartoffel pressen. 350g abwiegen.
  2. Die Maronen in der Küchenmaschine fein hacken/mahlen und mit den Kartoffeln mischen. Butter dazu und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Milch hinzugeben bis zur gewünschten Konsistenz.
  3. Den Brei in einem Spritzbeutel mit Sterntülle gaben und auf einem Backblech kleine Häufchen spritzen. Das Eigelb mit 1 EL Milch verquirlen und die Kroketten damit bestreichen.
  4. Bei 200°C Oberhitze goldbraun backen.

Gebackene Quitten (Adaptiert von Kleineisel Quelle)

  • 750ml Wasser
  • 150ml Zitronensaft
  • 300g Zucker
  • 1 Stange Zimt
  • 2 Nelken
  • 2 Quitten (große)
  1. Wasser zusammen mit dem Zitronensaft, Zucker, Zimt und Nelken zusammen in einem mittelgroßen Topf geben.
  2. Die Quitten VORSICHTIG! halbieren, vierteln und entkernen. Quitten sind sehr hart also wirklich Vorsicht beim Schneiden und entkernen. Die entkernten Viertel sofort in das Zitronenwasser geben. Die Quitten kochen bis diese weich sind.
  3. Die Quitten aus dem Sud nehmen und mit der Schnittfläche nach oben in eine gefettete Backofenform geben. Ich hab eine Pie/Tartform verwendet. Mit etwas Zuckerbestreuen und im 250°C heißen Ofen karamellisieren bis die Quitten goldgelb sind.