Trink-Joghurt der eigentlich ein Smoothie sein wollte

Kennst Ihr eigentlich noch diese Trinkjoghurts? Jogho Jogho oder so ähnlich hieß das Zeug, in so eine längliche Plastik-Flasche. Nein? Auch egal…

Heute wollte ich mal wieder einen anderen „Flüssig-Obst-Frühstück“ zubereiten und es ist eher ein Trinkjoghurt geworden. Hat aber trotzdem geschmeckt und nostalgische Erinnerungen geweckt 😉

Zutaten:

  • 1/2 Banane
  • 3 Pflaumen (entkernt)
  • 1/2 Birne
  • 3 EL Joghurt (gehäuft)

Und alles in den Mixer 🙂

Mit ein bisserl Wasser oder Saft und Eiswürfel gestreckt wird sicherlich auch ein Smoothie draus. Ich bin ja bei manchen Sachen etwas wählerisch. Ich mag auch nicht so gerne die Pelle der Pflaumen, also hab ich sie abgepult. Eine sehr unsaubere und klebrige Sache, aber na gut, wat mut dat mut… Morgens vor der Arbeit würde ich es nicht machen, habe dann für sowas keine Zeit oder Nerven 😉

Pearltrees

Soziale Lesezeichen, oder Social Bookmarking kennt der versierte Internet-Nutzer. Jeder Browser hat zwar eine Lesezeichen-Funktion, aber wenn man unterwegs ist und kann man nicht darauf zurückgreifen. Dafür gibt es Dienste wie Delicious, StumbleUpon oder Mister Wong. Wikipedia beschreibt die Funktionen ganz gut:

Nutzer können eigene Lesezeichen hinzufügen, löschen, bewerten, kommentieren beziehungsweise mit Kategorien oder Schlagwörtern (engl. Tags) versehen. Ebenso haben sie Einblick in die Lesezeichen anderer Nutzer, die in die eigene Sammlung übernommen werden können.

Ich habe Peartrees für mich entdeckt. Mittels sog. Perlen werden Bäume erstellt, die eigenen gesammelten Bookmarks werden optisch dargestellt. Das ganze sieht dann ausgeklappt aus wie eine Pusteblume. Besonders die Firefox Toolbar finde ich eine gute Sache. Man sollte jedoch nicht mit der Verschachtelung und auch Menge der Bookmarks übertreiben, sonst wirds sehr unübersichtlich.

Meine „Food-Pearls“:

Eier-Hase & Eier-Bär

Die Japaner sind schon verrückt, nicht nur hinsichtlich deren Tech-Gadgets, sondern auch in Sachen essen – nein, ich meine nicht Affenhirn auf Eis oder solche Grüseligkeiten, sondern der Bento-Kult. Bento heißt so was wie „unterwegs Mahlzeit“ und die Bento-Box ist die japanische Lunch-Box. Manche Bento Zusammenstellungen sehen so gut aus, dass es fast zu schade wäre diese zu Essen. Jedenfalls bin ich auf der Suche nach Bentos auf Justbento.com und Makiko Itohs dazugehörige Buch „The Just Bento Cookbook“ gestoßen. Genau das richtige für Bento-Einsteiger.

Ich steh ja auf Kitsch und Lustiges und bei den Eierformer konnte ich nicht wieder stehen:

Die Handhabung ist ganz einfach: Eier hart kochen, pellen und das noch heiße Ei in die Form geben. Form schließen und in kaltes Wasser legen. Nach 10 Min. hat man einen Eier-Hase oder Eier-Bär. Wichtig: am besten passen S oder M Eier 😉 L geht zur not auch, wird aber nur etwas unsauber und man bekommt die Eier vielleicht nicht wieder raus.

Komm mit mir nach Papaya…

Papaya, papaya, coconut, banana…

Naja mein heutiger Smoothie besteht zwar nicht aus den Zutaten besungen von Alexander Markus, aber Papaya ist drinne 🙂

Zutaten:

  • 1/2 Papaya (geschält, entkernt, gewürfelt)
  • 150 ml O-Saft
  • 1-2 Pflaumen
  • 50g Blaubeeren (TK)

Papaya mit O-Saft Pürieren. Pflaumen & Blaubeeren dazu geben & pürieren bis zur gewünschten Konsistenz. Servieren. Ergibt 1 gr. Becher-Glas bzw. 2 kl. Gläser

Eine andere etwas säurerliche Variante:

  • 1/2 Papaya (geschält, entkernt, gewürfelt)
  • 100 ml Apfelsaft (natur, 100%)
  • 100g Naturjogurt, mild
  • 100 50g Himbeeren (TK)
  • Minze

Alles in den Mixer und pürieren. Die Minze gibt das Ganze eine besondere frische Note. Die Himbeeren sind ziemlich dominant und der süße Geschmack der Papaya kann leicht unter gehen. Wem die Himbeerkörener stören, kann die Masse noch durch ein Sieb kippen, aber mir wäre das zu viel Arbeit. Leider war mir diese Variante zu säuerlich (vertrage es nicht so). Vielleicht wäre auch eine andere Saftvariante besser… vielleicht schmecks euch oder ich probiere eine andere variante wenn ich wieder Paypayas im Haus habe. Das Bild zieht zu mindest lecker aus 😉

Gibt Dir das Leben Äpfel…

Mach Apfelsauce!

Ich hab momentan eine Menge Äpfel zuhause, die mir zum Roh verzehr nicht wirklich schmecken. Aber was tun? Zum Weg schmeißen zu schade. Apfelkuchen oder doch lieber Applecrumble? Vielleicht am Wochenende, sonst esse ich 1-2 Stück und der Rest landet im Müll. Auf meiner Suche nach alternativen bin ich auch auf Applebutter oder Apfelkompot Rezepte gestoßen. Besonders gut gefallen hat mir das Russet Apple Compote Rezept von The Britisch Larder gefallen. Auch die anderen Rezepte sehen Super aus, werde sicherlich noch einige ausprobieren.

Der Anreiz dieses Rezept heute um halb 9 auszuprobieren, war meine spontanen gelüste nach Milchreis. Ich hatte kein Apfelmus oder eingelegten Kirschen, aber eine Menge Äpfel.

Zutaten:

  • 500g Äpfel (geschält, entkernt, gewürfelt)
  • Zitronensaft
  • 50g Butter
  • 75g Honig
  • 50 ml Apfelsaft (100%) oder Wasser
  • 1 Vanilleschote (ausgekratzt)

Äpfel schälen, entkernen und Würfeln. Den Zitronensaft zu den Äpfel-Stücken geben, damit diese nicht Braun werden. In einem Topf die hälfe der Butter schmelzen. Wenn sich leichte Blasen bilden die Äpfel, Honig und Vanille hinzufügen, umrühren und aufkochen. Nach ca. 2-3 Minuten den Apfelsaft hinzufügen und die Hitze runterdrehen, Deckel drauf und 10 Minuten köcheln lassen. Topf dann vom Herd nehmen und die Butter (gewürfelt) unterrühren bis die geschmolzen hist. Die Masse in den Mixer (oder Küchenmaschine) füllen. Vorsicht Heiß! Pürieren bis sich eine cremige Sauce ergibt. Ergibt ca. 500 ml. Die Sauce in sterilisierte Gläser füllen, verschließen und kalt aufbewahren.  Oder gleich heiß z.B. auf Milchreis genießen 😉

Die Sauce ist Göttlich! Cremige Äpfel mit Vanillenote. Wer eine dickere Konsistenz wünscht, einfach mehr Äpfel nehmen. Kann mir das auch gut mit „Stückchen“ vorstellen…ein oder zwei Äpfel mehr mit kochen und diese nicht mit Pürieren und unter der fertigen Masse unterrühren. Wer es weniger süß mag kann die Honigmenge reduzieren. Im Original Rezept wird 50g verwendet, aber da ich noch Zitronensaft unter den Äpfeln gemischt habe und es ein bisserl süßer mag, habe ich die Honigmenge etwas aufgestockt. In sterilisierten Gläsern hält das ganze ca. 2 Wochen im Kühlschrank.

Bezüglich Apfelsorte: ich habe Fuji verwendet. Es empfiehlt sich eine Süße-Sorte wie Fuji oder Gala zu verwenden. Wenn man eine Säuerliche-Sorte verwendet, vielleicht etwas mehr Honig verwenden. Ein sehr schöner Nebeneffekt: die Wohnung duftet herrlich nach warmen Äpfeln.

Bon Appetit.

Will haben!

Ich war heute noch in der örtlichen „Groß-Buchhandlung“ ein bisschen schmökern. Ja, ich habe mich zusammen gerissen und nur ein Buch gekauft, aber ich hätte gut ein Paar 100 Euros in der Kochbuchabteilung lassen können 😀

Um gehauen hat mich das Kochbuch von Sven Elverfeld. Mal von der Größe (400 S., 30 x 26 x 4,4 cm) abgesehen, habe ich noch nie so ein Kochbuch in den Händen gehabt! Die Bilder der Kreationen (hier kann man nicht einfach von Essen reden) sind grandios und man würde am liebsten gleich ins Buch beißen! Das Buch ist nicht wirklich Etwas für den einfachen Hobbykoch, es erfordert viel Handwerks Kunst um auf diesem Niveau zu kochen. Ausführliche Rezepte gibt es nur zu den Menüs, wer sich an die kreative Herausforderung ran machen will. Zu den restlichen Kreationen werden lediglich die Komponenten aufgezählt, aber bieten dennoch eine wunderbare Quelle der Inspiration und laden zum Träumen ein. Wer in den Genuss dieser Kreationen kommen will und in der Nähe von Wolfsburg ist, sollte dem „Aqua“ im „The Ritz-Carlton Hotel“ ein Besuch abstatten. Über die „Aqua-Boutique“ kann man auch eine signierte Ausgabe bestellen.

Beim weiteren Stöbern bin ich auf ein weiteres „Will-Haben“ Buch gestoßen. Das große Buch der Desserts ist mehr als ein Buch mit einer Sammlung von Backrezepten, sondern bietet ausführliche, bebilderte Information zu Warenkunde und Küchenpraxis in einem sehr ansprechenden Layout. Das Buch ist eine Sinnvolle Ergänzung für das Kochbuchregal jedes Hobbykoches. Alle 6 Bücher der „Das große Buch…“ Teubner-Reihe auf einmal zu kaufen würde definitiv meine Geldbörse sprengen, aber wozu gibt es Geburtstage und Weihnachten 😉

Schlaftrunk

Jetzt noch eine Tasse Zanjabel (heisse Milch mit Ingwer) gepimpt mit etwas Vanille und ab ins Bett. Dies wird im Arabischenraum auch gerne als Erkältungstrunk gereicht.

5cm Ingwer in ca. 1 cm dicke streifen geschnitten mit 1/2 Tasse Wasser aufkochen und köcheln bis Wasser sich gelblich färbt. Ingwer raus sieben, Flüssigkeit auffangen. Ca. 2 Tassen Milch aufkochen. Ingwersud zur heissen Milch geben, umrühren und nach bedarf mit Honig süßen & mit Gewürze nach Gusto pimpen.

Der etwas andere Smoothie

Ich bin auf ein Rezept gestoßen bei dem ich zuerst „Igitt Bäääh“ dachte: Grünkohl Smoothie. Da musste ich zwangsläufig an grünen Schleim denken. Grünkohl mag ich am liebsten mit Kartoffeln (extra, nicht gemischt wie die Reinländer hier), Bregenwurst und Kassler! Grünkohl als Smoothie? Kann ich mir nicht vorstellen. Aus Film und Fernsehen kennt man diese amerikanischen Filme in dem die schönen, schlanken Menschen sich morgens ein grünes Gesöff reinprügeln um Energie für den Tag aufzutanken. Allein die Vorstellung sich so was (vor allem grünes) morgens zu gemüte zu führen *würg*.

Grüne Smoothies sind aber nicht ganz so abwegig und können überraschend lecker schmecken (laut Kommentare). Da bin ich mal mutig und probiere was aus, dachte ich. Mein erster „grüner Smoothie“:

Zutaten:

  • 100g Blattspinat (TK, halb aufgetaut)
  • 100g Blaubeeren
  • 100g Erdbeeren (TK, gefroren)
  • 1/2 Banane
  • 100g Jogurt (mild, 0,1%)
  • 200 ml O-Saft

Den halbaufgetauten Spinat mit der Hälfte des O-Safts pürieren. Blaubeeren hinzufügen, pürieren. Gefrorene Erdbeeren und restlichen O-Saft hinzufügen, solange mixen/pürieren bis zum gewünschten „Zerkleinerungs-Grad“. Zum Schluss noch den Jogurt rein mixen. Ergibt ca. 500-600 ml (2 große Beckergläser)

Ich habe zuerst versucht den Spinat mit einem Pürierstab kleinzukriegen, aber es blieben für meinen Geschmack zu große Stücke übrig. Also alles am besten in einen Standmixer zubereiten. Der Smoothie wird dann richtig „smooth“ ;). Das Endergebnis war nicht grün sondern eher Braun (siehe Bild). Und wirklich lecker! Den Spinat hat man überhaupt nicht rausgeschmeckt. Es war so lecker das ich beide Becher gleich weg gesüppelt hab. Ob ich mich an einen Grünkohl Smoothie ran traue weiß ich noch nicht, aber vielleicht probiere ich mal andere Varianten wie z.B. von Grüne Smoothies.

Hähnchen mit Pak Choi

Bevor ich zu dem Gericht in der Überschrift komme, eine kurze Geschichte wie es dazu kam.

In meiner Nachbarschaft bzw. nähere Umgebung gibt es drei kleinere Supermärkte/Discounter. Bei einem habe ich meine Wochenend-Einkaufstüten u.a. mit Obst und Gemüse vollgepackt: Äpfel, Mandarinen, Bananen, Salat, Zucchini, Paprika usw. Also die üblichen Verdächtigen. Schon seit Freitag habe ich richtig Lust auf Mangold, aber leider hatte dieser Supermarkt leider keinen nicht im Angebot. Na gut, dann halt nicht. Da ich vollgepackt und zu Fuß Einkaufen war, hatte ich keine Lust in extra dafür noch in einem anderen Supermarkt zu gehen. Zuhause angekommen und alles verstaut, freute ich mich auf einen knackigen, süß-sauren Apfel (mein liebstes Obst). Tja, das war ein Satz mit X. Der Apfel war eigentlich nur Süß und überhaupt nicht nach meinem Geschmack. So saß ich da, mit blöde Äpfel und ohne Mangold. Nochmal extra losgehen? Ja! Ich hatte so einen Heißhunger auf süß-saurere Äpfel. Schuhe an, in den Mangel geschlüpft und ab zum Bio-Laden um die Ecke. Dieser hatte leider auch keinen Mangold und die Äpfel sahen auch nicht so toll aus, also weiter zum nächsten Supermarkt. Die hatten auch kein Mangold, aber dafür gut aussehenden Äpfel, außerdem hatte ich eh was beim ersten Einkauf vergessen. Wieder ab nach Hause, wieder hingesetzt, Apfel geschält und mit Freude reingebissen… und wieder ausgespuckt. Ich hatte mich vergriffen es waren auch süße, aber dafür mehlige Äpfel (noch schlimmer!). Ich kann mir einfach die Sorten nicht merken.

Was hat das Ganze mit Hähnchen und Pak Choi zu tun? Kommt noch… Gestern Abend habe ich bei einigen Food-Blogs gesurft und bin auf Justbento.com gestoßen. Makiko Itoh widmet ihre Seite den Bento-Boxen (Japanische Lunch-Box) mit viel Hintergrundwissen, Tipps und Trick, sowie natürlich viele Rezepte. Empfehlenswert! Heute Morgen fiel mir ein, in irgendeinem Rezept (weiß nicht mehr wo) kann man Pak Choi auch mit Mangold ersetzten. Da es hier anscheinend keine Nachfrage für Mangold gibt, also Pak Choi. Ich hatte sowieso kein Sesamöl mehr, also ab zum Asia-Laden. Ich glaube hätten die kein Pak Choi wäre ich durchgedreht 😉 Glücklich verließ ich den kleinen Asia-Laden. Gegenüber ist auch ein Türkischer Supermarkt, „vielleicht haben die leckere Äpfel“ dachte ich. Dies Mal hatte ich dann den Gemüsehändler nach Rat gefragt, damit ich mich nicht wieder vergreife. Und was habe ich dort auch gefunden? Ja richtig Mangold 🙂 Ende gut, alles gut.

Nach dem Hähnchen habe ich super leckere Apfelstücke zum Nachtisch genossen. Lange Rede kurzer Sinn hier das Rezept:

Hähnchen mit Pak Choi

  • Hähnchenbrust (ca. 150-200g)
  • 1 TL Fischsauce (optional)
  • 1 TL Austernsauce (optional)
  • 1 EL Sesam
  • Knoblauch (1 Zeh fein gehackt)
  • Ingwer, frisch (ca. 1 cm breit, fein gehackt oder gerieben)
  • 2-3 Frühlingszwiebel (je nach dicke, geschnitten)
  • 10 Pak Choi Blätter (ohne Stiel)
  • Sesamöl
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Balsamico Essig

Hähnchenfilet waschen, trocken tupfen, der Länge nach halbieren und in Streifen schneiden. In einer Schüssel Fischsauce, Austernsauce und Sesam mischen. Hähnchen darin kurz marinieren (optional). In einer Pfanne Sesamöl erhitzen und Hähnchen anbraten (3-4 Min.). Ingwer und Knoblauch kurz mit braten (Ca. 30 Sek.). Die Pak Choi Blätter und Frühlingszwiebel in die Pfanne geben, Deckel drauf und kurz dünsten (2-3 Min) bis die Blätter etwas einfallen (ähnlich wie Spinat) sind. Sojasauce und Balsamico und wahlweise Petersilie (ich hatte keinen) hinzufügen kurz um rühren. Servieren.

Wer es etwas scharf mag kann natürlich auch etwas Chili, frische oder Chiliflocken hinzufügen. Die schwarzen Punkte im Bild ist nicht verbrannter Koblauch, sondern schwarzer Sesam 🙂

Nachtrag für WW’ler: mit 150g Hähnchen & 5 EL Reis = 7PP