Rezension: Shortbread

Heute möchte ich euch ein kleines Backbuch vorstellen: Shortbread von Lucia und Theresa Baumgärtner. Auf 64 Seiten mit 28 Rezepten zeigt das Mutter-Tochter-Team wie vielseitig Shortbread sein kann. Krümelig, süß, dekadent oder herzhaft alles ist vertreten. Bekannte Klassiker wie Shortbread-Fingers findet man ebenso, wie unter dem Pinterest-Junkies bekannte Millionaire’s shortbread mit Karamell und Schokolade, genauso wie überraschend herzhafte Varianten wie „Salt-kissed Parmesan Bites“.

Das Shortbread Backbuch ist einer der kleinsten Bucher in meiner stetig wachsenden Sammlung. Mit einer große von 177x160x12 mm passt das Büchlein perfekt in die Hosen- bzw. Handtasche. Es hat die perfekte Größe als Geschenkmitbringsel oder als Teil eines Geschenkkorbes für Shortbread-Liebhaber. Jedes Rezept wird auf einer Seite dargestellt und trotz kleinem Format in ausreichend große gut zu lesende Schrift. Begleitet werden die Rezept von schöne und sehr ansprechende Bilder vom Backresultat begleitet, die Lust machen die Rezepte sofort auszuprobieren. Einige der Bilder könnt ihr auf Theresas Blog www.theresa.lu sehen.

Apfel Shortbread

Ich bin auch ein Fan von Shortbread, besonders der klassischen Finger-Form der „True Highland Shortbread“. Was ich daran so liebe? Dieses feinkrümelige, buttrige Gebäck überzogen mit Zucker der dem auf der Zunge schmelzendem Keks noch einen zuckerigen crunch verleiht. Himmlisch. Das Geheimnis des original Shortbread, wie diese wunderbar krümelige Textur haben Lucia und Theresa für uns entdeckt: Reismehl. Reismehl bekommt man z.B. im Bio-Laden oder man ersetzt es mit Kartoffelmehl

Das Zubereiten der „True Highland Shortbread“ geht schnell von der Hand. Wenn ihr wie ich immer sehr warme Hände habt, dann würde ich den Teig mit einer Küchenmaschine oder mit einem Edelstahl Teigmischer verarbeiten. Der Teig ist sehr krümelig und nicht zu einfach zu einem halbwegs festen Teig zu verarbeiten, da man die Kekse aber im einer Backform (ich 20x20cm) bäckt ist es nicht so schlimm. Nach dem backen ist die Keksmasse noch sehr weich, schnell noch mit Zucker bestreuen und in „Fingers“ schneiden. Das Shortbread war so schnell weg, da konnte ich noch nicht mal ein Foto davon machen 🙂

Eine Möglichkeit Shortbread abzuwandeln ist z.B. Rosen oder Lavendel mit zu verarbeiten. Das Rezept für Lavendel-Herzchen (Lavender Hearts) habe ich etwas abgewandelt und anstatt Lavendel getrockneten Apfelschalen verwendet. Die waren sehr lecker und bröselig, aber kamen an die Highlands nicht ran.

Mr Fox's Savory Shortbread

Das Shortbread nicht immer nur süß sein muss, zeigen Rezepte wie „Mr. Fox’s Savory Shortbread“ mit Thymian, Parmesan und Mandeln oder „Blue Stilton Shortbread“. Stiltonkäse ist mir persönlich eine Nummer zu heftig, also probierte ich Mr. Fox Rezept. Die gehackten Mandeln habe ich mit Cashewkerne mit ausgetauscht und nach dem backen die noch warmen Shortbread-Scheiben mit grobem Meersalz bestreut. Nach dem ersten Biss ist mein salziges Herz ist höher gehüpft… genau mein Ding! Feinkrümelig, mit einer angenehmen Parmesan und Kräuternote.

Fazit: Ein tolles kleines Backbuch für alle Shortbread-Liebhaber. Auch super für kleine Wichtelaktionen 😉 Übrigens Theresa hat auf ihrem Blog auch noch die ihre 10 besten Shortbread-Tricks zusammengefasst.

Autor: Lucia & Theresa Baumgärtner
Veröffentl: 18 Jun 2013
64 Seiten, gebunden
ISBN-10: 3799503781
ISBN-13: 978-3799503785
8,99 €

Das war mein zweiter Beitrag zur „2. Blogger-Themenwoche JEDEN TAG EIN BUCH„. Wenn Du Lust hast zu entdecken was andere Blogger diese Woche vorstellen, click auf das Bild.

JEDEN TAG EIN BUCH

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Hinweis: Dieses Buch habe ich selbst erworben. Texte und Bilder (bis auf das Logo) sind von mir erstellt und spiegeln meine persönliche Meinung wieder. Für diese Rezension oder die Verlinkung zu Händler erhalte ich weder vom Verlag, Unternehmen noch PR-Agentur eine entgeltliche oder materielle Gegenleistung.

Omas Schlupfapfelkuchen

Sind wir nicht alle ein bisserl werbegeschädigt? Wenn ich an Kuchen und Besuch denke singe ich immer in meinem Kopf „Hätte ich dich heute erwartet…“. Nun ja, der Besuch wurde erwartet und es wurde auch Kuchen gebacken. Diesmal habe nicht ich gebacken, sondern meine liebste Testesserin hat eingeladen und gebacken. Da sie gefühlt Kiloweise Äpfel vom letzten Heimatbesuch nach Aachen geschleppt hat, gab es natürlich Apfelkuchen, genauer „Omas Schlupfkuchen“. Als ich sie fragte woher das Rezept  stammt, gespannt auf die Geschichte hinterm Namen und Rezept, entgegnete sie nur „keine Ahnung, das hieß so“. Das habe ich einfach so hingenommen, denn muss wirklich jedes Rezept eine Geschichte haben, vor allem wenn es einfach schmeckt?

Omas Schlupfapfelkuchen

Omas Schlupfapfelkuchen (17-20cm Springform)

  • Ca. 400g Äpfel geschählt und entkernt (Ca. 2 Boskop oder andere säuerliche)
  • 2 TL Vanillezucker
  • 2 Eier (L)
  • 70g Zucker
  • 150g Mehl
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 4 EL Öl
  • Vanillezucker & Priese Zimt zum bestreuen
  1. Äpfel schälen und in grobe Stücke schneiden, ggf. mit etwas Zitronensaft beträufeln damit sie nicht braun werden und mit 2 TL Vanillezucker vermsichen.
  2. Eier zusammen mit dem Zucker schaumig rühren. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach zur Zuckerei-Masse hinzufügen. Zum Schluss das Öl kräftig unterschlagen.
  3. Backform mit Backpapier auslegen, etwas ausfetten und den Teig einfüllen. Die Äpfel auf dem Teig geben und leicht eindrücken. Etwas Vanillezucker und Zimt darüber streuen.
  4. Bei 200°C (Ober-/Unterhitze) im vorgeheizten Backofen ca. 60 Minuten backen. Fertig ist der Kuchen wenn der Teig zwischen die Äpfel hervor „geschlupft“ ist und goldbraun ist. Falls der Teig oder Apfelstücke vor Ende der Backzeit schon braun werden, mit etwas Backpapier abdecken.
  5. 15 min. in der Form abkühlen lassen, bevor man die Springform entfernt. Vor dem Servieren vollständig abkühlen lassen und mit etwas Puderzucker garnieren.

Seit einem Monat schmückt Persis Event-Banner „Veräppelt“ meine Sidebar. Ich habe lange hin und her überlegt womit ich Persis eine Freude machen kann, aber irgendwie ist mir die Zeitdavon gelaufen… Zum Glück ist auf gute Freunde verlass und mit freundlicher Unterstützung reiche ich „Omas Schlupfkuchen“ ein. Falls das Glück auf meine Seite ist, teile ich auch mit meiner liebsten Testesserin, versprochen!

Keks unterwegs
Orangen- und Zitronenbonbons

Süsses oder Saures? Beides!

Nächste Woche ist Halloween. Wie mit Valentinstag, können die meisten nichts damit anfangen und in alter Scrudge-Manier schimpfen „Baaah Humbug“. Nun gut, bei Valentinstag stimme ich mit in den Chor ein, Halloween allerdings ist eine ganz andere Geschichte. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, ich bin halb Engländerin und die feiern u.a. Halloween (dafür kein St. Martin) Als Kind haben wir uns immer auf Halloween gefreut, so mit allem Drum und Dran! Naja, ganz so extreme wie bei dem Klischee-Amerikaner nun auch nicht, aber der Zuch durch die Gemeinde verkleidet als Vampir, Hexe oder Geist o.ä. war Pflicht. Wie bei St. Martin, gibt es zum „Trick-Or-Treating“ auch verschiedene Songs, mal anständig, mal unanständig z.B.

Trick or treat, smell my feet, give me something good to eat! If you don’t, I don’t care. I’ll pull down your underwear!

Natürlich gab es auch Unmengen von Süßigkeiten! Meine Schwester und ich haben davon Wochen gezehrt, zumindest bis St. Martin. Es hat halt auch Vorteile wenn man zweisprachig aufwächst 😉 Somit komme ohne weitere Umschweife zu den eigentlichen Inhalt des Posts: Süßigkeiten! Genauer gesagt zum Süßigkeiten-Blog-Event von Annas „Himmlische Süßigkeiten„.

Blog-Event

Die XXL-Lollies wären dafür perfekt, aber die sind ja schon an Wolfgang gegangen. Zuerst wollte ich auch in die Richtung Lollies weiter experimentieren z.B. ein Zitronen-Lolly, aber ich hatte keine Lolly-Stengel mehr. Außerdem habe ich die letzten Lollies immer noch nicht vernascht. Dann viel mir das Rezept aus „Field Guide to Candy“ wieder ein: Lemon Drops.

Vor kochen mit Zucker braucht man keine Angst haben, wenn man ein bisserl vorsichtig ist und ein paar Dinge beachtet. Also nicht den Finger in den Topf stecken oder den Kochlöffel abschlecken bis der Zucker sich abgekühlt hat. Bevor es los geht räum ich alle Arbeitsflächen frei (ich hab eine ziemlich kleine Küche) und lege alle Gerätschaften bereit. Ich wiege alle Zutaten ab und stell sie mir bereit (Mise en place), bevor ich den Herd überhaupt an mache. Ganz wichtig ist ein Zuckerthermometer. Man kann zwar ähnlich wie bei der Gelierprobe mit einer Wasserprobe den Härtegrad vom Zucker testen, aber ein Thermometer ist genauer und zwischen lecker Bonbons und verbrannter Zucker braucht es nur Sekunden. Für Verarbeitung der Zuckermasse wird eine Marmorplatte empfohlen, aber es geht auch ohne, z.B. mit einem gefetteten Backblech.

drops

Bevor es los geht ein Warnhinweis vorweg: auf 149°C erhitzter Zucker ist verdammt heiß! Also erklärt die Küche als Gefahrenzone und verbannt alle Körperklause oder tobende Kinder (zumindest aus der Küche).

Die Gerätschaften:

  • Herd
  • Kleiner Topf mit schwerem Boden
  • Thermometer
  • Holzlöffel
  • Backpinsel & ein Becher mit Wasser
  • Mamorplatte oder Backblech
  • Schere
  • Teigspachtel oder Palette
  • Backtrennspray oder Öl
  • Waage und Esslöffel
  • Tiefer oder flacher Teller mit Puderzucker

Zitronen- und Orangen-Bonbons (Adaptiert von Field Guide to Candy by Anita Chu)

  • 200g Zucker
  • 1/2 TL Cream of tartar
  • 125ml Wasser
  • 1 PK. (5g) Zitronensäure
  • Ca. 5-10 Tropfen Zitronen- oder Orangenaroma
  • Gelbe Lebensmittelfarbpaste (z.b. Wilton)
  • Puderzucker

Schere, Marmorplatte oder Backblech mit Backpapier und Spachtel mit Backspray einfetten.

Zucker, Cream of Tartar und Wasser in einem Topf geben und auf niedrige Hitze unter Rühren den Zucker auflösen. Thermometer in den Topf klemmen, Hitze erhöhen und kochen lassen bis das Thermometer 149°C (Hard Crack) erreicht. Nicht rühren!

Topf sofort vom Herd nehmen, Thermometer entfernen und Zuckermasse auf das Backblech gießen. Vorsicht heiß!!! Zügig Lebensmittelfarbe, Zitronensäure und Zitronen- oder Orangenaroma darüber verteilen und mit einem Spachtel vermischen. Mit dem Spachtel die Zuckermasse weiter bearbeiten, bis der leicht abkühlt.

Mit Hilfe des Spachtels kleine Quadrate abstechen und mit Puderzucker bestäubte Händen zu Kugeln rollen. Alternativ: Zucker in Streifen schneiden zu einer Zigarre rolen und Stücken mit der Schere abschneiden. Zügig arbeiten. Wenn die warmen Zucker-Kugeln abflachen bzw. die Form nicht erhalten bevor sie komplett abkühlen, nochmal kräftig zwischen den Händen rollen. Die Bonbons in Puderzucker wälzen, damit sie nicht zusammen kleben.

Komplett aushärten lassen, bevor man sie in einem Bonbon-Glas oder sonstiges Gefäß gibt, da man sonst am nächsten Tag nur noch ein riesen Klumpen Zucker im Glas hat. Das da wieder raus zu bekommen ist nicht so einfach, sag ich euch. 😉

World Bread Day

Today is „World Bread Day“! Seven years ago Zorra started this blog event, in which 113 bloggers followed her call. Last year 343 Bloggers from across the globe participated. This year’s goal is 365. Let’s hope this works out!

So what is the idea behind „World Bread Day“ blog event? Besides bringing bloggers (food & non-food alike) and bread baking enthusiasts together, the real idea is to honor our „daily bread“. Not in the biblical sense, but to show that in every culture bread is essential and that it has a history of its own. Most of us take bread for granted, but not everyone in the world has our near unlimited possibilities. So bake bread and spear a minute or two to think about how lucky we are.

In matters of bread baking I´m a real novice. I´ve baked baguettes, yeast bread or quick breads like soda bread but that’s about it. Here in Germany we have such a rich variety of bread types, which not only comes from the different type of grains which are cultivated here or the long tradition of the bakers’ guild, but also lies in our history. Germany or Germania to that time existed of many small states and each state had their own tradition of baking bread. The most important person in every town or village was the miller (German Müller). This doesn’t just explain why Müller (Mueller) is the most common surname in Germany but also shows the significance of bread.

To honor this day, I broadened my bread experience and made my first sourdough bread.

Roggenmischbrot

My favorite bread is rye bread. I think there is nothing better than fresh rye bread spread with a little butter and salt. Nomnom. So that was my choice for my first sourdough (levain) bread. In my favorite bakers book „Bouchon Bakery“ I found what I was looking for. While reading the thorough information about making bread, I thought why not go the whole mile and start the levain from scratch. Well that was the initial plan. Because I am quite lazy and got a little intimidated, I ended up buying dried sourdough starter and followed the recipe on the back of the packet. Well nearly, by mistake I swapped the amounts of whole rye flour and wheat flour. It also turned out a bit dark, inside a bit dense, but was still edible and quite tasty. Using store-bought sourdough and making a rye bread in less than 3 hours seems to me just a step-up from using a ready bread-mix, but hey it’s a start. Isn’t that also what this „World Bread Day“ is about, to set one’s wits onto bread baking? So in order to learn more about this, I bought me a new cookbook dedicated to making bread 🙂 And now my first homemade real sourdough is bubblingaway in the kitchen.

If you’re interested in the recipe I used, here it is…

Rye Bread | Roggenmischbrot

  • 20g fresh yeast (frische Hefe)
  • 100ml hand warm water (handwarmes Wasser)
  • 500g whole rye flour (Roggenvollkornmehl)
  • 250g wheat flour (Weizenmehl 1050)
  • 100g dried whole rye sourdough (Vollkorn-Roggen-Sauerteig, getrocknet)
  • 2 tsp. Salt (2 TL Salz)
  • 500ml hand warm water (handwarmes Wasser)

Dissolve the yeast in 100ml hand warm water. Mix the flour, sourdough and salt in a large mixing bowl. Add the yeast and remaining water, mix until the dough starts to come together, then turnout on the floured workspace and with floured Hands need, approx. 10 minutes.

Cover the dough with a slight damp cloth and let it rest about 25 minutes. Give it a quick need and form it to a loaf, cover again and let it rest in a warm place (28°C) for about 35 minutes.

Fill a deep oven pan with water, put it in the oven and preheat the oven to 250°C. Transfer the loaf to a baking sheet and quickly close the oven door. After 15 minutes open the door to vent the steam and turn the heat down to 190°C. If required carefully fill the pan with additional water. Back for 55 Minutes. After 45 minutes open the oven door to vent again, and keep it ajar with a wooden spoon. Turn the heat down to 160°C.

Let the fresh loaf cool down at least 1 hour before cutting off your first slice.

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2. Blogger-Themenwoche: Jeden Tag ein Buch

Im Juli rief Astrid von „Arthurs Tochter Kocht“ die erste Blogger-Themenwoche „Jeden Tag ein Buch“ ins Leben. Egal ob Food-, DIY, Kunst-, oder Sonst-Was Blog, jeder konnte Mitmachen, solange es sich bei den Buchrezensionen um ein „Genussbuch“ handelte.

Die Blogger-Themenwoche geht vom 11.-17. November in die zweite Runde und ich werde diesmal auch dabei sein. Jeden Tag ein Buch ist eine echte Kampfansage, aber zum Glück keine Pflicht. Welche oder wie viele Genussbücher ich in dieser Woche euch vorstellen möchte, weiß ich noch nicht genau, aber 1 wird es mindestens geben 🙂

Wenn du auch mitmachen möchtes oder einfach neues Genuss(lese)futter brauchst, click auf das BILD.

Jeden Tag ein Buch

Ich bin schon sehr gespannt welche Schätzchen die versammelte Bloggerschaft vorstellen wird, sehr zum Leidweisen meines Bücherbillys.

 

I Want Candy

Ich weiß nicht wie es bei anderen Kochbegeisterten ist, aber in meiner Küche haben sich über die Jahre einiges an nützliches wie auch unnützliches Küchenzubehör angesammelt. Meine kleine Küche reicht kaum aus das alles zu beherbergen. Besonders die „Backabteilung“ freut sich stetigem Wachstum. Ich glaube ich habe fast mehr Backsachen, als ich Schuhe habe und davon habe ich auch eine Menge.

In einem Anflug von Wahn, habe ich von Lékué eine Silikon Backform für Cake Pops gekauft. Keine Ahnung wieso, da ich Cake Pops eigentlich total doof find und auch als Schnickschnack einstufen würde. Kuchenbällchen esse ich lieber ohne Stock, denn man kann sich danach genüsslich die Finger abschlecken. Außerdem hat man dann auch nicht das Problem sich „Stocknachschub“ zu besorgen. Wenn ich es mir recht überlege, habe ich die Form gekauft um bunte Kuchenbällchen für ein Polkadot Cake zu backen, welches ich natürlich bis heute nicht gemacht habe. Somit saß diese Backform original verpackt in meinem Regal. Bis jetzt…

Als mich diese Backform von seinem hohen Ross mich wieder höhnisch verspottete, hatte ich eine Idee. Wieso nicht das Ding als Lolli Pop Form verwenden. Klar hab ich irgendwo in meinem Fundus „spezielle“ Lolli-Formen, aber diese sind Flach. Ich wollte richtige kugelrunde Lollis. Also mit dem „I want candy“ Lied auf den Lippen tänzelte ich in meine Küche.

Lolli Pop

Das Passende Rezept habe ich in Gesine Bullock-Prado’s Kochbuch „Sugarbaby“ gefunden. Super Buch nicht nur für Zuckerkocheinstiger. Leider wird im dem Rezept (wie oft bei den Amerikanern) Corn Sirup verwendet. Dies soll sicherstellen, dass die Lollis nicht zerbröckeln, sondern schön glatt und einem Stück bleiben. Corn Sirup ist allerdings hier kaum bis überhaupt nicht aufzutreiben. Den bei Engländern beliebten „Golden Syrup“ kann man allerdings auch als Ersatz nehmen. Der ist zwar nicht in jedem Supermarkt erhältlich, aber man wird in Spezialitäten-Lädchen schon mal fündig.  Außerdem hatte ich den im Schrank, sowie ein Fläschen eingefärbtem Erdbeerextrakt aus dem Asia-Laden.

Die zweiteilige Cake Pop Form hat auf der einen Hälfte Löcher in dem die beigelegte Stöckchen passen. Also hab ich die Form auf einem Pralinengitter gestellt und diesen mittels Becher erhöht. Die Stöckchen habe ich in die Löcher gesteckt und etwas gekürzt. Beide Seiten der Form dann noch leicht ausgefettet. Mit der Form hat es alles erstaunlich gut geklappt, allerdings werden die Lollis ziemlich groß, so XXL groß.

Lolli Pop

XXL Lolli Pop (6 Stück)

Für das nachfolgende Experiment ist eine Sache unerlässlich: ein Zuckerthermometer.

  • 200g feinster Zucker
  • 140g Golden Syrup (90ml)
  • 60ml Wasser
  • 1 Spritzer Zitrone
  • 1/2 TL Erdbeerextrakt
  1. In einem kleinen bis mittleren Topf mit schwerem Boden Zucker, Golden Syrup, Wasser und Zitrone verrühren. Auf mittlere Hitze unter rühren erwärmen bis der Zucker sich aufgelöst hat. Die Seiten vom Topf mit einem feuchten Backpinsel bestreichen, um den evtl. anhaftenden Zucker zu entfernen. Macht man dies nicht, kann es passieren, dass die Zuckermasse kristallisiert.
  2. Aufhören zu rühren, Zuckerthermometer in den Topf klemmen und die Hitze hochdrehen. Den Sirup auf 149°C (300°F) auf kochen lassen.
  3. Sobald die Temperatur erreicht wird, den Topf vom Herdnehmen und den Erdbeerextrakt einrühren. Wenn Ihr einen anderen (farblosen) Extrakt verwendet, dann evtl. noch 1-2 Tropfen Lebensmittelfarbe hinzugeben.
  4. Vorsichtig den dickflüssigen Sirup in die vorbereitete Lolli-Form füllen. Der Sirup enthält noch einige Luftbläschen, also kurz warten und die Förmchen nachfüllen. Abkühlen lassen, bis die Zuckermasse nicht mehr fließt, dann die Cake Pop Form zusammen stecken und gut zusammendrücken. Die Form mit den Stöckchen nach oben auf einem Backblech geben und bei ca. 100°C im 10 Minuten Ofen erwärmen. Damit die Beiden Lolli-Hälften wieder zusammen „Schmelzen“.
  5. Vollständig auskühlen lassen und aus der Form lösen. Ein Lolli als Mikro in die Hand nehmen und “ Lolli pop, lolli pop, lolli pop, oh lolli lolli pop“ singen dabei durch die Wohnung tanzen 😉 Die anderen mit etwas Klarsichtfolie umwickeln.

Ich habe mich so über meinem Erfinderreichtum 😉 gefreut, da fand ich es weniger schlimm, dass der Golden Syrup in Geschmack der Lollis ziemlich dominant war. Golden Syrup schmeckt ein bisserl wie Zuckerwatte, es hat so eine leichte Karamell-Note. Leider kommt dies bei den Lollis ziemlich durch und der Erdbeergeschmack war ziemlich lasch. Beim nächsten Mal werde ich einen anderen Corn Sirup Ersatz versuchen und auch einen anderen Extrakt.

Weil diese Lollis so schon kugelrund sind, reiche ich die kurzerhand beim Blog-Event “Alles was rund ist” ein. Wolfgang von Kaquua Hausmanskost hat sich das tolle Thema ausgedacht, welches von der lieben Zorra auf Ihren Blog Kochtopf gehostet wird. Wenn ihr auch was einreichen wollt, oder neugierig was sich andere so kugelige haben einfallen lassen, dann klickt auf den Banner.

Blog-Event XCII - Alles was rund ist (Einsendeschluss 15. Oktober 2013)

Unblogbar?

Unblogbar? Gibt’s nicht! Zumindest wenn es nach Melanie von Pimpimella geht. Gemeinsam mit Zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf verlangt Melanie, dass wir unsere tiefsten Kochpeinlichkeiten, Esskapaden, Unglücke, Unfälle, hässlichsten Foodfotos oder Zu-simple-to-verbloggen-Gerichte ans Tageslicht zerren und ins Rampenlicht zustellen. Kurzum es geht um Outtakes.

Blog-Event XC - Outtakes (Einsendeschluss 15. August 2013)

Outtakes habe ich einige auf Lager! Wenn ich mal den ganzen Prozess also vom Kochen bis hin zum fertigen Blogpost mal so geistig durch gehe, gibt es drei Hauptgründe wieso ein Gericht oder Rezept hier nicht verewigt wird:

1. ich schreibe nicht auf oder wiege nicht ab was ich koche.

2. das Foto ist einfach naja sagen wir mal bescheiden.

3. das Essen/Rezept ist einfach zu einfach.

Eigentlich gibt es noch mehr Gründe wie z.B. schmeckt nicht oder Blogunlust. Als vierter Grund könnte ich auch noch die Zeit aufführen. Das essen war lecker, das Bild ist okay geworden, aber irgendwie finde ich dann keine Zeit es zu verbloggen. Dann passiert es ganz schnell, dass ich in meine Zettelwirtschaft und Chaos das Rezept verlege. Hier mal einige Beispiele 😉

Mein heutiger Outtake ist auch gleich ein kleines Geständnis. Ich stehe auf Haferschleim! So jetzt ist es raus. Schon seit meiner Kindheit liebe ich Porridge (hört sich auch besser an als Haferbrei/-schleim)… zum Frühstück eine Schüssel warmes Ready Brek (Instant Porridge) zusätzlich noch mit Zucker bestreut und dabei Cartoons gucken, ach nee war dat schee. Cartoons gucke ich heute weniger, aber ab und an gibt es am Wochenende, oder wenn ich einen kleinen Seelentröster brauche eine Schüssel Porridge.

porridge

Porridge mit Banane

  • 200ml Milch (ich nehme gerne 3,8% Bio-Milch)
  • 20-30g Kölln Schmelzflocken (oder andere Instant-Flocken)
  • 1 reife Banane
  • Etwas Mascobado Zucker (oder anderen Zucker)

Milch und Schmelzflocken in einem Topf verrühren und kurz aufkochen. In eine Schüssel die Banane mit einer Gabel zerdrücken. Den Porridge unterrühren und mit dem Zucker bestreuen.

Wenn’s schnell gehen muss, kommt alles in eine Schüssel und dann in die Mikrowelle 😉

Gewonnen hat…

In der Crumble Challenge habe ich euch nach euren Lieblingscrumble gefragt. Zu gewinnen gab es das schöne kleine Kochbuch „Natürlich Besser Kochen Band 2“ von Staatl. Fachingen, welches u.a. auch ein sehr leckeres Rezept für Apfel-Brombeer-Crumble enthält.

natuerlichbesserkochen2

Heute wurden unter den wachsamen Augen der anwesenden Zeugen die Lose gezogen. Vorab ein lieben Dank an alle die mitgemacht haben! So, jetzt ohne viel schnacken…die Gewinner sind:

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Glückwunsch an euch drei 🙂

Ich wünsche euch allen einen schönen, sonnigen Start in die Woche!

Herzhafte Cupcakes

Open Door Geburtstags-Event (Einsendeschluss 24. März 2013)
Ich bin ein Muffin und auch Cupcake Fan. Diese mini Küchlein finde ich nicht nur wegen der Sortenvielfalt toll, sondern weil die auch sehr Praktisch sind. Im Gegensatz zu Kuchen werden die nicht so schell trocken, weil man sie nicht anschneiden muss und man kann sie auch viel einfacher Transportieren – eine Tüte reicht völlig aus. Nun ja, um fertig verzierte Cupcakes zu transportieren braucht man schon eine praktische „Cupcake-Tavelbox„, aber unverziert kann man das Topping z.B. in einem Gefrierbeutel transportieren und diesen dann als Spritzbeutelersatz verwenden. Daher finde ich Muffins und Cupcakes auch perfekt als Picknick oder Party-Mitbringsel.

Apropos Party Dorothée von Bushcooks Kitchen feiert Ihr 2-Jahrigen Bloggeburtstag und im April Ihren eigenen. An diesem Tag plant sie eine „Open Door“ Feier und braucht Hilfe für das Geburtstagsbuffet. Gesucht wird partytaugliche Rezeptvorschläge die auch ein bisserl stehen können, also fällt Eis schon mal weg. An einem Geburtstag sollte das Geburtstagskind auch nicht Kuchen backen, dafür sind meiner Meinung nach die Freunde/Freund-in/Familie zuständig, also wieso nicht herzhafte Cupcakes. Herzhafte Muffins sind ja nichts Neues aber herzhafte Cupcakes sind für mich auch eine Premiere. Die Inspiration dazu hatte ich aus meinem neuen Cupcake-Backbuch (ja ich habe nicht wiederstehen können) „130 Gramm Liebe“ von Renate Gruber.

Wenn Ihr auch ein Rezeptvorschlag für Dorothée habt, oder neugierig sind was andere Blogger vorschlagen, klickt einfach oben rechts auf das „Open Door“ Bildchen.

maisavocadocupcake

Die Basis also der Muffin ist ein körniger, leicht scharfer Mais-Muffin und das Topping ist eine kühlende Avocado-Frischkäse-Mousse besprenkelt mit Kresse. Eigentlich wollte ich noch etwas Wasabi noch in der Mousse untermischen, aber das wäre dann doch zu viel. Diese Idee hebe ich mir für eine andere Variante auf. Gebacken wurden diese Cupcakes in einer „Jumbo-Muffin-Form“ aber für eine Party würde ich die dann doch ehr als „normale“ oder auch als Mini-Muffins backen, da die Zusammen mit der Mousse doch recht mächtig werden können.

Rezept:

Spicy Mais-Muffin (6-7 Jumbo-Muffins)

  • 150g Mehl
  • 100g Maisgries (Polenta)
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 Brief Safran
  • 1 lange gelbe Peperoni
  • 100g Peccorino (geraspelt)
  • 300g Buttermilch
  • 1 Ei
  • 60ml Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
  • 1 kl. 150g Dose Mais (140g abgetropft)
  1. Die trockenen Zutaten (Mehl bis Safran) gut vermischen.
  2. Die Peperoni entkernen und sehr fein würfeln und mit dem Mehlgemisch mischen.
  3. In einer zweiten Schüssel die Buttermilch, das Ei und das Öl gut mischen und das Mehlgemisch unterheben.
  4. Den Mais abspülen, abtropfen lassen und unter dem Teig heben.
  5. 10-15 Minuten stehen lassen.
  6. Den Ofen auf 180°C Vorheizen und die Muffinförmchen vorbereiten.
  7. Die Förmchen ca. zu 3/4 füllen und ca. 25-30 Minuten goldgelb backen.
  8. Wenn man kleinere Förmchen Verwendet die Backzeit dann entsprechend anpassen.

Avocado-Frischkäse-Topping (für 6 Jumbo Muffins)

  • 1 reife Avocado
  • 1 TL Zitronensaft (frischgepresst)
  • 200g Frischkäse
  • Kresse
  1. Die Avocado zusammen mit dem Zitronensaft fein pürieren, dann gut mit dem Frischkäse mischen.
  2. In einen Spritzbeutel füllen und die Muffins garnieren.
  3. Zum verzieren etwas Kresse über das Topping streuen.

Für Cupcake-Toppings nehme ich am liebsten Philadelphia weil der nicht so salzig ist wie andere, aber bei herzhaften Toppings funktioniert auch jede andere Sorte ganz gut.

Viel Spaß beim Nachbacken und auch feiern 😉

Maria sucht… last Minute Geschenke aus der Küche

OMG Weihnachten! Kurz vor dem Fest kann man viele Kopflos durch die Stadt eilen sehen, weil das Fest dann doch überraschend vor der Tür steht. Mir kann das (eigentlich) nicht passieren, zumindest nicht in Punkto Geschenke. Die laufen mir irgendwie vorher über den Weg, werden eingesackt, verpackt und Transport bereit in den Schrank gelegt. Bei Zutaten für das Weihnachtsessen sieht das allerdings anders aus. Letztes Jahr bin ich kurz vor Heiligabend in gefühlte 100 Supermärkte und Gemüseladen auf der suche nach frischen Feigen gewesen. Dieses Jahr wirds hoffentlich anders. Ich habe zwar noch keinen 100% Plan was ich kochen werden, aber Feigen brauch ich definitiv nicht  😉

Für spontane Einladungen nimm ich gerne „Geschenke aus der Küche“ mit, sei es ein Kuchen, einen leckeren Nachtisch oder andere Leckereien. Maria von „Ich bin dann mal kurz in der Küche“ sucht nach selbstgemachte Last Minute Geschenke aus der Küche und ich habe genau das richtige…

Maria sucht....

Bratapfel-Kit mit Gewürzhonig und Amaretto-Kirschen

Man Benötigt:

  • Körbchen oder ähnliches
  • 2 Gläser mit Schraubverschluss je ca. 200-250ml
  • Geschenkband, Etiketten und/oder Anhänger
  • Lieblings Bratapfel Rezept oder siehe unten.
  • und Säuerliche Äpfel wie z.B. Boskoop

Gewürz-Honig

  • 1 Vanilleschote
  • 2 TL gem. Zimt
  • 2 TL gem. Nelken
  • 200g Honig (flüssig)

Vanilleschote auskratzen. Das Mark mit Zimt und Nelken unter den Honig rühren. In ein sterilisiertes Glas mit „Löffelgroße-Öffnung“ füllen und verschließen.

Haltbarkeit: ca. 2-3 Monate (ohne Gewähr)

gewuerzhonig

Amaretto-Kirschen

  • 80g getrocknete Kirschen
  • 150-200ml Amaretto*

Kirschen in ein sterilisiertes (Marmeladen-)Glas geben, mit Amaretto bedecken und Gläser verschließen. Diese sollten am besten 2 Wochen ziehen.

Haltbarkeit: mit Amaretto bedeckt ca. 1 Jahr (ohne Gewähr)

amarettokirschen

*Amaretto kann man auch selber herstellen. Schnell gibt es hier, aufwändig hier

Die Gläser dann hübsch verpacken und mit einem Etikett (z.B. diese hier) versehen. Rezeptkarte für die Amaretto-Kirschen, den Gewürzhonig und das Bratapfel-Rezept erstellen (z.B. online hier) und ausdrucken. Die Gläser, Rezepte und Äpfel in einem Körbchen (mit Servietten oder Stoff ausgelegt) anrichten 😉

bratapfel

Bratapfel in Amaretto-Honig-Sauce

Bratapfel-Füllung:

  • 40g Mandelstifte
  • 40g Amaretto-Kirschen (abgetropft)
  • 150 g Marzipan-Rohmasse
  • 30 g Puderzucker
  • 1 Prise Zimt
  • 2 EL Amaretto
  • 4 säuerliche Äpfel (z.B. Boskoop)
  • Zitronensaft

Mandelstifte rösten. Marzipan, Puderzucker, Zimt, Mandelstifte, Amaretto-Kirschen und 2 Esslöffel Amaretto verkneten (das wird sehr klebrig). Deckel vom Apfel ca. 1/4 abschneiden, Kerngehäuse ausstechen (Apfel nicht durchstechen) und aushöhlen. Deckel und Apfel mit Zitronensaft beträufeln. Die Äpfel auf ein Backblech oder in eine „Riesen-Muffin-Form stellen und mit der Marzipanmasse füllen. Für ca. 20-25 Minuten bei 200°C (Umluft 175°C) im vorgeheizten Backofen geben. Die Deckel die letzten 5 Minuten mit zugeben.

Amaretto-Honig-Sauce

  • 250ml Apfelsaft
  • 1 EL Gewürzhonig
  • 2 EL Amaretto
  • 1 EL Speisestärke, gehäuft

200 ml Apfelsaft und Honig aufkochen. Restlichen Apfelsaft, 2 Esslöffel Amaretto und Stärke glatt rühren und in den kochenden Apfelsaft rühren.  Ca. 2 Minuten köcheln, dabei gelegentlich rühren.

Die Bratäpfel am besten mit 2 Löffel aus der Muffinform heben und auf einem Teller geben und mit der Amaretto-Honig-Sauce anrichten. Wer möchte kann das ganze noch mit etwas Puderzucker bestäuben.

Tipp: Wenn man keine eingelegten Kirschen hat, kann man auch Cranberries nehmen. 40g Cranberries mit 60ml Amaretto erwärmen. Die Cranberries abtropfen, dabei den Amarettosud auffangen und 2 EL davon zu der Marzipanmasse geben.

Viel Spaß beim Nachkochen

P.S.: Die Bratäpfel nicht zu lange backen oder im Backofen vergessen sonst hat man dies hier 😉

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