Krustenbraten

Es ist zwar immer noch kalt draußen, aber ich halte an meine „Frühlingsgefühle“ fest und habe gute Laune. Meine gute Laune hat mich auch heute morgen aus dem Bett und auf den Markt getrieben um frisches Gemüse für den heutigen Festschmaus zu besorgen: Krustenbraten mit Dunkelbiersauce und selbstgemachte Semmelknödel. Normalerweise passt Krustenbraten eher in die Herbst/Wintermonate, aber durch die Beigabe von Bärlauch zu den Semmelknödel und die dazu gereichten glasierten Möhrchen, habe ich beschlossen, dass es ein Frühlingsmenü ist. Außerdem haben wir ja noch keine 15-20°C draußen 😉

Krustenbraten mit Biersauce ist zwar ein traditionelles Bayrisches Gericht, aber es hat bei uns in Aachen schon fast eine eigene Geschichte. Nun das ist vielleicht etwas Übertrieben, aber das Gericht hat seit meinem Studium hier einen festen Platz auf der Speisekarte und war auch immer ein besonderer Anlass die Freunde und Kommilitonen zusammen zu trommeln.

Seit je her ist mein BBF (Bayrischer-Bester-Freund) Michi für die Knödel zuständig, egal ob Kartoffel oder Semmelknödel. Ein genaues Rezept hat er eigentlich nie, aber ich habe ihn heute mal genauer über die Schulter geguckt und ihn Bärlauch statt Petersilie zum verarbeiten gegeben. Leider war nicht genug Milch zum einweichen da, aber ein Knödelmaster 😉 weiß sich zu helfen. Die fertigen Knödel waren wirklich Saulecker! Wer allerdings nicht so sehr auf den Geschmack von Knoblauch steht, sollte sich mit dem Bärlauch zurückhalten.

wpid-IMG_0171.jpg

Wer hier in NRW Krustenbraten oder Schweinebraten mit Schwarte kauft, sollte darauf achten, dass es nicht gepökelt ist. Diesen Fehler haben wir auch schon mal gemacht und waren etwas enttäuscht als der Braten dann wie Kassler und nicht wie Schweinebraten geschmeckt hat.

Beim Krustenbraten habe ich mir Hilfe von der LandfrauenKüche geholt. Aber die angegebenen 2,5-3 Std. sind definitiv zu lang. Meine Sauce würde auch ziemlich dickflüssig (siehe Bild), also etwas mehr Fleisch-/Gemüsebrühe zum nach gießen bereithalten. Ein weiter Tipp: zum einschneiden der Schwarte braucht man ein wirklich scharfes Messer! Dabei aber nicht in das Fleisch oder zu Tief in den Speck schneiden.

image

Krustenbraten mit Dunkelbiersauce (adaptiert: LandfrauenKüche)

  • 1,5kg Krustenbraten (Schweinebraten mit Schwarte)
  • 300g Möhren
  • 200g Sellerie
  • 3 Zwiebeln
  • 3EL Schweineschmalz
  • 1 TL Zucker
  • 2 Zweig Rosmarin
  • 2-3 Zweige glatte Petersilie (etwas weniger als ein 1/2 Bund)
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1/2L Fleisch oder Gemüsebrühe (ggf. etwas mehr zum nach gießen)
  • 1/8L Dunkelbier
  • 2 EL  Honig
  • Für die Sauce zusätzlich noch Fleisch-/Gemüsebrühe oder Wasser & Dunkelbier

Den Backofen auf 160°C vorheizen.

Selerie, Möhren, Zwiebeln putzen, schälen und grob würfeln. Die Schwarte mit einem scharfen Messer rautenförmig einschneiden. Dabei nicht in das Fleisch schneiden! Mit Salz und Pfeffer einreiben und in einem Bräter auf der Fleischseite im Schweineschmalz anbraten. Das Gemüse dazugeben und kurz mit rösten.

Die Kräuter waschen, trocken schütteln, ggf. grob zerteilen und mit in dem Bräter geben. Das Tomatenmark ebenfalls in den Bräter geben und kurz rösten. Mit der Fleischbrühe ablöschen. Den Braten auf mittlere Schiene ca. 2 Stunden in den Ofen geben.

Schwarzbier mit dem Honig mischen. Nach 1 Stunde die Schwarte mit dem Dunkelbier-Honig mehrmals übergießen. Nach einer weiteren 1/2 Std. wiederholen. Bei jedem Vorgang die Flüssigkeit im Gemüse überprüfen, ggf. etwas Brühe nach gießen.

Den Braten aus dem Bräter nehmen und auf einem Rost im Ofen warm halten. Die Kräuterzweige aus dem Gemüse entfernen und das Ganze pürieren und durch ein feines Sieb in einem Topf streichen. Wenn die Sauce zu dick ist, mit Wasser oder Fleischbrühe und Dunkelbier strecken und aufkochen, ggf. nochmal durch ein Sieb streichen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Semmelknödel mit Bärlauch

  • 6-7 Brötchen vom Vortag
  • 200ml warme Milch
  • 1 Zwiebel
  • Ein Klacks Butter
  • 50ml Dunkelbier
  • 3 Eier
  • Bärlauch ca. 1/2 Bund
  • Salz, Pfeffer, Muskat (frisch gerieben)

Die Brötchen würfeln und in eine große Schüssel geben. Die Milch erwärmen (nicht kochen) und darüber gießen. Das ganze dann 20 Minuten quellen lassen.

Die Zwiebel fein würfeln und in etwas Butter glasig andünsten und mit dem Dunkelbier ablöschen. Etwas abkühlen lassen und mit den Brötchen gut vermengen. Ca. 10 Minuten Stehen lassen.

Die Eiern und den Bärlauch zu der Brötchenmasse geben gut durchkneten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Masse dann weitere 10 Minuten ruhen lassen.

Mit angefeuchteten Händen 5-6 Knödel formen. In einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen und Salz hinzugeben. Die Knödel dann im siedenden Wasser 20 Min. ziehen (nicht kochen!) lassen.

Die Knodel abgießen und etwas ausdapfen lassen. Sofort servieren.

Glasierte Möhren (adaptiert von Lecker.de)

  • 1 Bund Möhren (möglichst kleine)
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Zucker

Die Möhren vom Grünzeug befreien, dabei etwas Grün stehen lassen. Gut waschen und schälen.

Salzwasser zum Kochen bringen und darin die Möhren darin ca. 8 Minuten kochen. Herausnehmen und abtropfen lassen.

Die Butter in einer Pfanne schmelzen und mit dem Zucker bestreuen und kurz karamelisieren lassen. Die Möhren in der Pfanne schwenken. Servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen

Kotelett mit Apfelsauce

kotelett

Manchmal muss man mal was Neues ausprobierten.Wie zum Beispiel Äpfel zum Kotelett.

Apfelsauce zum Kotelette für 4 Personen

  • 4 EL Zucker
  • Abrieb 1 kleinen Bio-Zitrone
  • 1 EL Zitronen Saft
  • 2 EL Wasser
  • 450g Boskop-Äpfel (geschählt, entkernt & gewürfelt)
  • 1 Schuss brauner Rum (z.B. Pott)
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin
  • 1 klecks Butter
  1. Zucker, Abrieb, Zitronensaft und Wasser in einem Topf mit schwerem Boden mischen. Die gewürfelten Äpfel darin gut vermengen und zum Kochen bringen. Den Rum hinzufügen und kurz weiter köcheln lassen.
  2. Die Hitze reduzieren, Rosmarin in den Topf geben  und ca. 10-15 Min. bei geschlossenem Topf simmern lassen. Gelegentlich testen wie weich die Äpfelstückchen sind.
  3. Wenn die Äpfel nach Geschmack weich genug sind, den Rosmarin-Zweig entfernen, Butter hinzufügen und alles gut verrühren. Abschmecken und ggf. etwas mehr Zucker oder Zitronensaft hinzufügen.
  4. Warm zum Kotelette servieren.

Wer kein Alkohol in seinem Essen mag, kann den Rum auch weg lassen, aber gerade der hat die Sauce das gewisse Etwas verliehen. Dazu gab es Ofenkartoffel mit Kräuterquark (Mager-Quark, mit TK Kräutern, Salz & Pfeffer, etwas Zitronensaft gemischt) und ein frischer Salat.oder TK

Viel Spaß beim Nachkochen

Lauwarmer Kartoffelsalat

Heiligabend gab es bei meiner Familie Kartoffelsalat und Würstchen. Eigentlich sollte ich Lamm Karee machen, aber irgendwie hatte keiner so richtig Lust auf die kocherei 😉 Ich liebe den Kartoffelsalat von meiner Mama, mit Fleischwurst, Gewürzgurken und einer Mischung aus Salatcreme und Schmand, mit einem Schluss des Gewürgurkensud. Da es ja Heiligabend war, gab es auch was Besonderes und zwar eine Celler Spezialität: rohe Roulade. Was ist das werdet Ihr euch vielleicht fragen, aber der Name sagt es eigentlich. Es ist eine rohe Rinderrloulade, dünn geschnitten mit Speck, Gewürzgurken und Zwiebeln belegt und Senf bestrichen. Die rohe Roulade wurde bereits in der Nachkriegszeit in dem als Schützentreff bekannt gewordenen Celler Gasthaus Krohne, gegessen und wird heute in mehreren Celler Gaststätten angeboten. Selbst der italienische Schauspieler Bud Spencer soll einst von der rohen Kost gekostet haben. (Quelle Wikipedia) Serviert wird die Roulade meist mit Weißbrot, oder Bratkartoffeln, aber immer mit frisch gemahlenen Pfeffer und etwas Salz. Ich habe die noch nie selbst gemacht, aber das werde ich vielleicht mal nachholen. Heute geht’s eigentlich um Kartoffeln, genauer um Kartoffelsalat. Ich hatte Lust auf Kartoffelsalat, aber auf eine warme und „leichtere“ Variante ohne Salatcreme.

kartoffelsalat

Lauwarmer Kartoffelsalat (4 Portionen)

  • 1 kg Kartoffel festkochend
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 TL Butter
  • 2-3 Blätter Salbei
  • 1 kleines Glas Gewürzgurken Auslese (Ca. 4-5 Gürkchen)
  • 1 Karotte
  • 1 Schuss Nolly Prat
  • 1 Schuss Gewürzgurkensud
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 2 TL Dijon Senf
  • 1 EL Jogurt
  • Salz & Pfeffer
  • Kräuter (z.B. Italienische Mischung TK)
  1. Kartoffeln gar, aber nicht zu weich kochen.
  2. Zwiebel schälen, in Würfel schneiden und in einer Pfanne mit der Butter und Salbei anschwitzen. Währenddessen die Gurken würfeln und die Karotte in Julienne Streifen schneiden.
  3. Die Zwiebeln mit dem Nolly Prat ablöschen. Gemüsebrühe, Gewürzgurkensud, Senf und Jogurt hinzugeben. Gut vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ggf. noch etwas Gewürzgurkensud oder Jogurt hinzugeben. Die Pfanne von Herd nehmen.
  4. Die Kartoffeln längs vierteln, halbieren und mit den restlichen Zutaten vermengen. Zum Schluss mit Kräutern bestreuen.
  5. Warm mit Würstchen, oder rohe Roulade servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen

Hirsch au Vin

Weihnachten, Weihnachten, Weihnachten… was koche ich zu Weihnachten? Die Familie liest fleißig hier mit und hat natürlich auch den Staatl. Fachingen Kochevent mitbekommen. Also nach Wunsch der kleinen Schwester steht Lammcarré auf dem Menü. Oder doch lieber etwas Einfaches wie der Klassiker Kartoffelsalat und Würstchen.

Leider kann ich Weihnachten nicht mit meiner Aachener-Familie verbringen, also gab es vergangenen Sonntag ein inoffizielles Weihnachtsmenü. Naja ein 2/3 Menü, für eine Vorspeise hat es dann nicht zeitlich gereicht. Als Hauptspeise gab es ein Braten aus der Hirschkeule mit Quitten, gebackene Kartoffeln, Kartoffel-Maronen-Kartoffel, Johannisbeergelee und ganz viel Sauce. Als Nachspeise habe ich mich von Jamie Oliver inspirieren lassen und mich an meinen Tod-Feind Gelatine ran getraut: Clementinen Jelly mit Martini-Doro Mascarponecreme.

Hört sich nach eine Menge an, oder? Ich neige manchmal zu Übertreibungen und bin auch etwas verpeilt (keine Übertreibung) dabei. Normalerweise wenn man solch ein Menü plant macht man sich auch ein Plan. Das einzige was ich geplant (das heißt in der Vorwoche geplant und eingekauft) hatte war der Hirsch-Braten, Kartoffel-Maronen-Kroketten und das Clementinen Jelly. Geplant waren auch Bohnen, aber ich hatte leider vergessen welche einzukaufen. Außerdem haben meine Freunde eigentlich immer Bohnen im Froster, also habe ich überlegt, sie sollten welche mitbringen 😉 Guter Plan, oder?

Dieser Tag in der Küche war auch wieder sehr Ereignisreich. Mal ab von der mangelnden Planung hat der Hirsch mir zunächst keine Probleme bereitet. Er wurde Übernacht mit Gewürzen, Kräuter und eine ganze Flasche Wein zugedeckt und duftete herrlich. Das Chaos begann nach dem Anbraten. Genauer gesagt beim Ablöschen. Zum Ablöschen sollte ein Glas Wildfond genommen werden. Vor dem öffnen sollte man das Glas gut schütteln. Ich betone vor dem Öffnen. In meiner Hektik habe ich vergessen, dass ich den Deckel schon aufgeschraubt hatte. Ihr könnt sicherlich schon ahnen was folgt… Glas genommen, Daumen auf den Deckel gelegt, gut geschüttelt und den Inhalt in der ganzen Küche verteilt. Oh man das fing ja gut an. Aber solch ein Missgeschick wirft mich nicht gleich aus der Bahn. Fix das Ersatzglas geöffnet. Braten abgelöscht, Gemüse dazu und ab in den Ofen damit. Herd, Arbeitsflächen, Wände und Boden schnell gewischt und ran an die nächste Katastrophe – die Kartoffel-Maronen-Kroketten.

Kartoffeln gebacken und gepresst, die Maronen fein gehackt und mit weitere Zutaten zu einem Teig verarbeitet. Dann begann die Suche nachdem geeigneten Werkzeug, also Spritzbeutel und Tülle. Meine Einmalbeute waren alle und der Verschluss für die Tülle von dem Stoffspritzbeutel war weg. Gefrierbeutel mit Standboden funktionieren zum Spritzen von Kroketten funktioniert auch nicht. Also den Teig in Bällchen geformt. Als diese im Ofen waren stellte ich fest, ich habe (malwieder) das Rezept nicht richtig gelesen und statt 350g Kartoffeln nur 150g Kartoffeln verwendet habe. Hatte mich auch schon über die Konsistenz gewundert. Also da ich nicht wusste ob das was wird, habe zusätzlich noch Kartoffel längs halbiert mit etwas Öl bestreichen und Salz bestreut auch mit gebacken.

Katastrophe die Dritte ließ auch nicht lange auf sich warten – die Bohnen. Weder meine Freunde noch das gut sortierte Büdchen (Kiosk) um die Ecke hatten keine. Da die verwendeten Möhren alle in der Sauce gelandet sind und es nirgends sonntags Bohnen zu kaufen gibt, musste ich improvisieren. Und siehe da, in meiner Küche lagen noch Quitten. Quitten passen doch gut zu Wild. Also Rezept gesucht und gefunden. Und schon wieder fiel mir ein ich habe kein Melonenbällchen-Ausstecher. Also Vorsichtig (Quitten sind sehr hat) die Quitten halbiert, geviertelt und das Kerngehäuse raus geschnitten. Dabei habe ich noch gedacht das unbedingt bei dem Rezept dazu zu schreiben, denn man kann sich ganz schnell dabei verletzen. Und prompt rutschte mein Messer ab und landetet in meinem Zeigefinger. Den Knochenkonnte man zwar nicht sehen und genäht musste es auch nicht, aber es hat geblutet wie Hulle. Zum Glück ist nichts davon auf den Quitten gelandet.

Nichts desto trotz habe ich auch noch ein Johannisbeergelee gekocht. Übertrieben? Wohl ehr ein bisserl besessen 😉 Dabei habe ich natürlich wieder die Küche eingesaut wie eine ganz Große.

Es heißt ja alle guten Dinge sind drei, dann heißt es wohl in meinem Fall alle schlechten Dinge sind vier. Die letzte Katastrophe kam dann zum Schluss. Der Hischbraten war trocken! Das hat mir und vor allem mein Koch Ego den letzten Rest gegeben. Meine Freunde sagten zwar dass es alles köstlich war und fanden die verunglückten Kroketten in Kombination mit dem Johannisbeergelee super. Aber meine Laune war etwas dahin.

Da kann eigentlich nur etwas Süßes oder ein leckeren Nachtisch helfen. Und yeay der Jelly wurde fest!!! Gelatine und ich waren nie Freunde, bis zu diesem Sonntag als es endlich mit uns geklappt hat. Das der Jelly mehr Zucker vertragen konnte war mir egal, denn die Mascarpone-Creme dazu hat die Säure der Clementinen wett gemacht 😀 (Rezept & Bilder folgen morgen)

So sieht’s manchmal (zum Glück nicht immer) hinter meinen Kulissen aus. Ich gehe in die Weihnachtsferien, also wünsch ich euch ein schönes Weihnachtsfest mit viel lecker Essen und eine schöne Zeit mit euren liebsten. Liebe Grüße und viel Spaß beim Nachkochen

Eure Emma

hirschmenu

Ach ja die Rezepte hätte ich fast vergessen…

Hirsch au Vin (adaptiert von Lecker.de)

  • 1500g Hirschkeule ohne Knochen
  • 1 Flasche Rotwein
  • 3-4 Schalotten
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • je 2 Zweige Rosmarin & Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Rosa Beeren
  • 1 TL Piment
  • Salz & Pfeffer
  • 2 Karotten
  • 3 Schalotten
  • 50 g Bacon (4 Scheiben)
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 Glas (400 ml) Wildfond
  • 2 gest. EL Speisestärke
  • 75 g kalte Sahne (Cremefine)
  1. Den Hirsch abbrausen, trockentupfen und in einem Bräter oder großem Topf gebe und mit dem Rotwein übergießen. Die Schalotten schälen und vierteln bzw. halbieren. Die Knoblauchzehen mit dem Messerrücken zerdrücken und die Schale entfernen. Schalotten, Knoblauch, Kräuter, Gewürze  und noch etwas Salz und frisch gemahlener Pfeffer mit in dem Bräter geben. Deckel drauf und an einem kühlen Ort min. 24 Std marinieren lassen. Den Hirschbraten zwischendurch wenden wenn er nicht komplett vom Wein bedeckt ist.
  2. Karotten und Schalotten schälen und würfeln. Die Baconscheiben übereinanderlegen und ebenfalls klein schneiden. Hirsch aus der Marinade nehmen und trockentupfen und mit Salz und frisch gemahlenen Pfeffer einreiben. Die Marinade durch ein Sieb geben um die Gewürze und Kräuter zu entfernen. Die Marinade zur Seite stellen.
  3. Den Bräter auf den Herd stellen und darin Butterschmalz erhitzen. Bacon und Hirsch von allen Seiten darin kräftig anbraten. Charlotten und Karotten dazu geben und andünsten lassen. Das Ganze mit dem Glas Wildfond und ein 1/2 L der Marinade ablöschen. Deckel drauf und bei 175°C (Umluft 150°C) ca. 1,5 Std. schmoren lassen. Ggf. noch 20 Minuten länger. Bei 2 Std ist mir der Hirsch trocken geworden.
  4. Den Hirsch aus dem Sud raus nehmen und den Sud in einem Topf gießen. Den Hirsch wieder in den Bräter legen und warm stellen. Die Sauce auf kochen und mit der in die kalten Sahne verrührten Stärke verdicken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Johannisbeergelee

  • 200ml Rotwein
  • 200g Johannisbeeren (TK)
  • 125g Gelierzucker (2:1)

Rotwein mit den Johannisbeeren aufkochen bis die Beeren leicht weich werden. Gelierzucker reinrühren und in einem sterilisiertes Glas füllen. Sofort verschließen und kaltstellen.

hirschmenu2

Maronen-Kartoffel-Kroketten (leider nicht im Bild, da alle aufgegessen wurden)

  • 350g (ca.) Kartoffeln
  • 150g Maronen (vorgekocht)
  • 20g Butter (geschmolzen)
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Msp. Muskat
  • Milch
  • 1 Ei-Gelb + 1 EL Milch
  1. Die Kartoffeln waschen und bei 180°C backen bis die Haut sich mit Blasen abhebt. Die fertig gebackenen Kartoffeln und dann samt Schale in die Presse geben und zudrücken. Die Schale bleibt in der Presse, einfach rausnehmen und die nächste Kartoffel pressen. 350g abwiegen.
  2. Die Maronen in der Küchenmaschine fein hacken/mahlen und mit den Kartoffeln mischen. Butter dazu und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Milch hinzugeben bis zur gewünschten Konsistenz.
  3. Den Brei in einem Spritzbeutel mit Sterntülle gaben und auf einem Backblech kleine Häufchen spritzen. Das Eigelb mit 1 EL Milch verquirlen und die Kroketten damit bestreichen.
  4. Bei 200°C Oberhitze goldbraun backen.

Gebackene Quitten (Adaptiert von Kleineisel Quelle)

  • 750ml Wasser
  • 150ml Zitronensaft
  • 300g Zucker
  • 1 Stange Zimt
  • 2 Nelken
  • 2 Quitten (große)
  1. Wasser zusammen mit dem Zitronensaft, Zucker, Zimt und Nelken zusammen in einem mittelgroßen Topf geben.
  2. Die Quitten VORSICHTIG! halbieren, vierteln und entkernen. Quitten sind sehr hart also wirklich Vorsicht beim Schneiden und entkernen. Die entkernten Viertel sofort in das Zitronenwasser geben. Die Quitten kochen bis diese weich sind.
  3. Die Quitten aus dem Sud nehmen und mit der Schnittfläche nach oben in eine gefettete Backofenform geben. Ich hab eine Pie/Tartform verwendet. Mit etwas Zuckerbestreuen und im 250°C heißen Ofen karamellisieren bis die Quitten goldgelb sind.

Entenbrust mit Kürbis und Mangold

Ich weiß nicht wie es euch so geht, aber ab und zu kaufe ich Zutaten wie ein schönes Stück Fleisch oder Fisch, ohne genau zu wissen was ich daraus mache, geschweige denn was ich dazu serviere. Wie auch dieses Wochenende. Es haben mich ein paar schöne Entenbrüste angelächelt. Also ab damit in den Einkaufswagen und angekündigt „Morgen gibt es Ente“. Kartoffeln passen immer, mal schauen was sonst noch an Gemüse zuhause ist. Hauptsache es gibt eine gute Sauce. Und wenn sich nichts findet, dann kann man die Entenbrüste ja zur Not einfrieren und wann anders zubereiten.

Gekocht wurde allerdings meiner Zweit-Küche (die Küche meiner besten Freunde), also noch ein paar Zutaten wie Kartoffeln und selbstgemachte Erdbeer-Balsamico-Creme eingepackt und mit einem Werbejingel auf den Lippen „Vollgepackt mit schönen Sachen…“ zu den Freunden aufgemacht. Nach einem leckeren Tee haben wir uns überlegt was kann man mit der Ente anstellen. In deren Kühlschrank gab’s noch allerlei an Gemüse wie Kürbis, Wirsing oder Mangold zu verarbeiten. Kürbis und Ente passt ja schon gut zusammen, vielleicht als Kartoffel-Kürbispüree oder einfach mit gebackene Kürbis Stückchen. In solchen Momenten liebe ich das Internet.

Das Problem allerdings ist, es gibt so viele leckere Rezepte und dann hat man doch nicht die richtigen Zutaten da heim. Doch diesmal hatte ich Glück. Eine Suche nach „Entenbrust Kürbis Mangold“ ergab ein Volltreffer! Kurzer check ob alle Zutaten da waren, den Freund noch zum Büdchen (Kiosk) Orangensaft holen geschickt und schon konnte es losgehen.

Das Essen war so lecker ich habe einfach vergessen ein Foto von mein Teller zu machen. Das Foto ist von den Resten, nicht hübsch angerichtet, aber dennoch sehr lecker. Das Rezept ist für 4 Personen ausgelegt aber wir hatten genug Ente eine fünfte oder sechste Person wäre auch noch satt geworden. Das Fleisch wird ca. 2 Std. mariniert. Also plant genüg Zeit ein. Die größte Herausforderung für mich allerdings ist, bei so vielen Töpfen alles punktgenau hinzubekommen 🙂 Übrigens das Rezept stammt von Essen & Trinken, allerdings fand ich manche Angaben fehlten und für mich war es etwas unübersichtlich, also habe ich die Anweisungen nach den Bestandteilen aufgeteilt.

Entenbrust

  • 60g Zucker
  • 200ml Wasser
  • 100ml Balsamico
    60 g Honig
  • 3 Entenbrüste je ca. 350g

Zucker in einem Topf hellbraun karamellisieren, mit Essig und Wasser ablöschen. Bei mittlerer Hitze so lange kochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Honig unterrühren und in ein flaches Gefäß geben, abkühlen lassen. Die Haut der Entenbrüste mit einem scharfen Messer kreuzweise einritzen, mit der Hautseite nach unten in die Marinade legen und abgedeckt mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Entenbrüste aus der Marinade nehmen, leicht abtupfen und mit der Hautseite nach unten bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten braten. Entenbrüste wenden und weitere 7-8 Minuten bei mittlerer Hitze braten, mit Salz und Pfeffer würzen. Entenbrüste herausnehmen und in Alufolie gewickelt 2-3 Minuten ruhen lassen

Orangensauce

  • 380ml Orangensaft
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Sojasauce

Orangensaft in einem Topf mit Lorbeer bei starker Hitze auf 100 ml sämig einkochen lassen. Zucker und Sojasauce zugeben und beiseite stellen. Die Sauce kann man vorbereiten während die Ente mariniert und zum Servieren wieder erwärmen. Die Sauce hat eine sehr flüssige Konsistenz

Kürbisgemüse

  • 1  Hokkaido ca. 700-800g (gesamt Gewicht)
  • 3-4 Schalotten
  • 2 kleine rote Chilischoten
  • 2 kleine Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 20g Zucker
  • 3 EL. Weißweinessig
  • 150ml Gemüsefond
    Salz & Pfeffer

Kürbis halbieren, entkernen und schälen. Die Hälften quer halbieren und in ca. 1cm dicke Schnitzen schneiden. Schalotten fein würfeln. Chili in feine Ringe schneiden. Knoblauch pellen und zerdrücken. Butter in einem weiten Topf schmelzen. Kürbis, Schalotten, Knoblauch und Chili zugeben und 2 Minuten glasig andünsten. Zucker zugeben und 1 Minute leicht karamellisieren, mit Essig ablöschen und kurz einkochen lassen. Fond zugeben und den Kürbis zugedeckt 8-10 Minuten garen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Mangoldgemüse

  • 500g grüner Mangold
  • 1 EL Butter
  • 150ml Gemüsefond
  • Salz & Pfeffer
  • Zucker
  • 1 EL Zitronensaft

Mangold putzen, waschen und abtropfen lassen. Mangoldstiele von den Blättern schneiden und schräg in 1/2 cm dünne Scheiben schneiden. Mangoldblätter in Streifen schneiden. Butter in einem Topf zerlassen, Mangoldstiele darin bei mittlerer Hitze 5-6 Minuten dünsten. Mit Fond auffüllen und mit Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker und Limettensaft würzen. Kurz vorm Servieren die Mangoldblätter zugeben und unter Rühren weitere 2-3 Minuten mitdünsten, eventuell leicht nachwürzen.

Servier- Empfehlung: Kürbis- und Mangoldgemüse auf vorgewärmte Teller geben und mit Orangensauce beträufeln. Die Entenbrüste in dünne Scheiben schneiden, auf das Gemüse legen. Oder die Töpfe auf den Tisch stellen und die Gäste sich selber die Teller belegen lassen. Aus Rotwein, Entenfond und etwas der Marinade habe ich noch zweite Sauce eingekocht und mit etwas Mehl abgebunden und diese auf der Ente geträufelt. Dazu gab es auch noch knusprige Thymian-Kartoffelwürfel.

Viel Spaß beim Nachkochen

 

Es gibt Reis, Baby…

Kennt Ihr das Lied von Helge Schneider? Ganz bestimmt… wildes Mädchen, schüttel dein Haaaaar für mich…


Ziemlich bescheuert, aber ich muss immer irgendwie daran denken wenn es Reis gibt 😉 Mit Freunden haben wir mal einen Helge Schneider Film-Abend gemacht, mit Chips und ein/zwei Konti Gilde. Ein Konti hieß damals der 10er-Träger 0,33L Gilde Bier in den Stubi-Flaschen. Irgendwann (keine Ahnung wann) verschwanden auch die Kontis und es gab nur noch 6er-Träger… ach ja die Nostalgie.

Zurück zum Thema, wie gesagt es gab Reis und zwar in Sesamöl gerösteter Basmati. Inspiriert wurde ich diesmal wieder von The Britisch Larder. Diese tolle Seite ist (wiedermal) ein Beweis wie lecker Englisches Essen ist.

Das Rezept habe ich auf der Suche nach einer Verwertungsmöglichkeit für Dicke Bohnen (Broad Beans) gefunden. Eigentlich kann man das Gemüse gegen andere Arten von Gemüse austauschen, das Ganze kalt oder warm, als Beilage oder Hauptspeise essen.

Sesam-Reis-Gemüse-Pfanne

  • 1 TL Sesamöl
  • 100g Basmati-Reis
  • 325ml Wasser
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Klecks Butter & Öl
  • 2 – 4 Scheiben Bacon (klein geschnitten)
  • 3 Frühlingszwiebeln (ca. 40g)
  • 1 Möhre (in Streifen klein geschnitten)
  • 200g Pfifferlinge
  • Etwas Seleriegrün (klein geschnitten)
  • 150g Dicke Bohnen (gewogen ohne Hülle)

In einem Topf auf Mittlere-Hitze das Sesamöl erhitzen und die Hälfte des Basmatis darin unter Rühren goldbraun rösten. Den restlichen Reis und Wasser hinzugeben und zum Kochen bringen. Nach ca. 5 Min. ein Deckel drauf geben und die Herdplatte ausschalten. Nach ca. 20 Min sollte der Reis das ganze Wasser aufgesaugt haben.

In eine Pfanne die Butter mit etwas Öl erhitzen. Den Bacon, die hellen Enden der Frühlingszwiebel und Möhre in die Pfanne geben und anbraten. Die Pfifferlinge hinzufügen und braten.

Die Dicke Bohnen ca. 20 Sekunden balancieren und von den Hüllen befreien. Zusammen mit den restlichen Frühlingszwiebel in die Pfanne geben und 1 Min. weiter braten.

Den fertigen Reis in die Pfanne geben und gut mit dem Gemüse vermischen.

Enjoy your meal! und viel Spaß beim Nachkochen!

Pasta mit Pfifferlinge und Bärlauch

Pilze sind was Feines. Sie sind zwar nicht was für jeden, besonders nicht für Allergiker oder für diejenigen die sie einfach nicht mögen. Manche gehen soweit und behaupten sie wären allergisch um sich nicht jedes Mal zu rechtfertigen und wahrscheinlich auch um das heimliche Pilze untergeschoben zubekommen zu umgehen 😉

Ich mag jedenfalls Pilze, außer rohe Pilze im Salat und Champions aus der Dose. Diese glitschigen kleinen Dinger sind einfach ekelhaft.

Pfifferlinge ist eigentlich meine Lieblingssorte, besonders mit Speck und Zwiebeln. So eine Pfifferling-Pfanne kann ich auch gut nur mit etwas frisches Baguette oder Brot verputzen. Pasta und Pfifferling ist auch eine sehr leckere Combo. Was auch zufällig die neue Lecker-Ausgabe (Schinkenbandnudeln mit Pfifferlingen) zeigt. Meine heutige Variante ist allerdings mit Bacon und Bärlauch.

Ich weiß die Bärlauch Saison ist ja eigentlich schon fast vorbei, aber ich hatte ein/zwei Bund geschnittenes eingefroren.

Die Mengen im folgenden Rezept reicht für 1-2 Personen, kann aber gerne nach Gusto erhöht bzw. verringert werden. Eigentlich sollte dies auch mehr eine Rezeptinspiration als ein genues Rezept sein.

  • Pasta nach Wahl (z.B. Barilla Nr. 1)
  • 60g Bacon-Würfel (z.B. von Tulip)
  • ½ TL Fenchelsamen (Optional)
  • 200g Pfifferlinge
  • 2 Frühlingszwiebeln (in Ringe geschnitten)
  • 4-6 Blätter Bärlauch
  • Salz, Pfeffer & Öl

Pfifferling putzen, evtl. kurz waschen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Die Nudeln nach Packungsangabe zubereiten. Salz erst zum Nudelwasser hinzugeben, wenn das Wasser kocht. Kein Öl ins Wasser geben! 5-6 EL Nudelwasser auffangen.

Den Bacon in eine Pfanne anbraten und die leicht zerdrückten (z.B. im Mörser) Fenchelsamen dazugeben. Wenn der Bacon anfängt schon kross zu werden, die Pfifferlinge hinzugeben und ca. 5 Minuten weiter braten. Die Frühlingszwiebeln dazugeben. Zum Schluss der in streifen geschnittener Bärlauch in die Pfanne geben.

Das aufgefangene Nudelwasser und die Pasta zu den Pfifferlingen geben, alles gut umrühren, abschmecken und servieren.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen.

Risotto mit Seeteufelfilet

Es gibt Reis (mit Fisch), Baby! Ehrlich gesagt gab es das nicht Heute, sondern letzte Woche, aber diese Woche war ich etwas schreib faul. Und bin es eigentlich immer noch, also fass ich mich kurz.

In der Fisch-Theke hat mich so ein leckeres Stück Seeteufel Filet angelacht. Ich habe es noch nie gegessen (zumindest kann ich mich nicht daran erinnern), geschweige denn selber zubereitet, also ab in den Einkaufswagen damit. Seeteufel Filet ist zwar nicht ganz günstig, aber mir war nach etwas Besonderes. Da die grüne Spargel auch super aussah wurde er mit eingepackt.

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich gehe meist etwas planlos einkaufen. Für Grundsachen wie Milch, Eier und co. schreib ich mir meist (ab und zu) einen Einkaufszettel, aber fürs Abendessen lass ich mich meist vom Angebot inspirieren. Ab und an passiert es auch, dass ich etwas Einkaufe aber erst wenn ich daheim bin überlege was ich damit anstellen kann. Oft hilft hierbei diverse Food-Blogs und/oder Communities. Bei dem Seeteufel war es auch der Fall. Bei Lecker.de bin ich auf ein Rezept für „Seeteufel-Medaillons mit Pestokruste„. Das hörte sich super lecker an, aber ich war dann doch zu faul, außerdem musste der Spargel ja auch verwertet werden.

Vor zwei Wochen hab ich euch das Staatl. Fachingen Kochbuchlein „Natürlich besser kochen“ vorgestellt, darin gibt es auch ein Rezept für „Risotto mit Scheiben vom marinierten Lachs“. Den Lachs habe ich weg gelassen und stattdessen den Teufel in die Pfanne gehauen.

Wie auch Seeteufel habe ich noch nie Risotto zubereitet und ich muss gestehen, es war zwar etwas schlonzig aber echt lecker. Der Seeteufel hat mir auch sehr gut geschmeckt. Das Fleisch war fest, aber nicht gummiartig, sehr saftig und erinnerte mich geschmacklich an Jakobsmuscheln (die ich auch sehr gerne mag). Obwohl es mir sehr gut gemundet hat, hat meine kleine Bude eine Woche danach noch nach Fisch gerochen. Gut eine Woche ist vielleicht etwas Übertrieben, aber im Gegensatz zu andere Fischarten entwickelt es beim Braten doch ein sehr starkes Aroma. Bei solchen Sachen wünsche ich mir ich hätte eine Außen Küche *träum*.

War wohl nix mit kurz fassen 😉

Risotto mit grünem Spargel (für 2 Personen)

  • 2 kleine Schalotten
  • 1 EL Olivenöl
  • 125g Risottoreis
  • 50ml Weißwein
  • 1 kl. Thymianstrauch
  • 1 Lorbeerblatt
  • 200ml Gemüsebrühe
  • Salz & Pfeffer
  • 100g grüner Spargel
  • 1 EL Parmesan

Schalotten würfeln und in Olivenöl anschwitzen. Reis hinzugeben und unter Rühren mit anschwitzen, bis er glasig ist. Mit dem Wein ablöschen, Thymian & Lorbeerblatt zufügen und für 2 Minuten köcheln lassen.

Gemüsebrühe angießen, mit Salz & Pfeffer würzen, gut umrühren und den in mundgerechte Stückchen geschnittenen Spargel unterheben. 15 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren.

Thymian und Lorbeer aus dem Risotto entnehmen, den Parmesan unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Seeteufel

  • 400g Seeteufelfilet
  • Butter
  • 4 Salbeiblätter

In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und den Seeteufel bei mittlerer Hitze auf jeder Seite 2–3 Minuten braten. Herausnehmen und in der Pfanne etwas Butter zerlassen und den Salbei darin „braten“ bis sie leicht knusprig sind.

Das Risotto auf einem Teller anrichten, den Seeteufel dazu geben und mit der Salbeibutter beträufeln.

Spargel klassisch auf zwei Arten

Ich bin definitiv ein Spargel Fan! Am liebsten esse ich ihn klassisch mit neue Kartoffeln und Butter, ja ab und zu auch mit einem Stück Fleisch, wahlweise Kotelett oder Schnitzel. Vor ein/zwei Jahren habe ich mir auch extra einen Spargel-Topf (mit Körbchen) angeschafft. Er wird zwar meist nur ein paar Monate im Jahr benutzt, also eigentlich nur zur Spargelzeit, aber der Kauf hat sich gelohnt. Spargel im Topf kochen (mit etwas Salz, Butter und Zucker) kennt jeder, aber man kann ihn auch im Backofen bzw. in einem Bratenschlauch zubereiten. Hierzu einfach ca. 1 Pfund geschälten Spargel in den Schlauch geben, Salz, Butter, Zucker und evtl. ein Spritzer Weißwein dazugeben, zubinden und Folie einstechen und bei 180°C für ca. 30 Minuten in den Backofen geben.

Am Wochenende habe ich bei Freunden für Freunde Spargel gekocht, nun ja mein Spargeltopf stand auch noch vom letzten Jahr dort ;). Als ich in der Sonne saß und die gut 2 Kilo Spargel schälte, erinnerte das mich an meiner Kindheit. Bei meiner Oma auf der Terrasse sitzen und Sie beim Spargel schälen helfen. Ich durfte immer die Spargelenden abrechen. Dieses schöne „knack“ Geräusch von dem frischen Spargel, die Hände in die glitschig, feuchte Schalen stecken…ach toll. Als Kind ist vieles schöner 😉

Nachdem ich gefühlte Stunden geschält hatte (es gab nur 1 Spargelschäler), hatte ich etwas bedenken, ob alles in den doch recht schmalen Topf passen würde, also habe ich ein Teil im Backofen wie oben beschrieben zu bereitet. Allgemein war der Spargel egal ob Topf oder Bratschlauch ungemein lecker, kein einziger Stängel war bitter, einfach nur köstlich. Einen Unterscheid schmeckte/fühlte man schon. Der Ofenspargel war etwas bissfester und der Wein hat auch eine deutliche Note hinterlassen, obwohl es nur ein Schuss war. Vielleicht war der Schuss auch zu großzugig, den der überdeckte zu stark das zarte Spargelaroma. Meine Freunde fanden beides lecker aber bevorzugten auch den Topf-Spargel.

Zu Spargel gehört auch eine Sauce. Wie gesagt bevorzuge ich einfach geschmolzene Butter, aber meine Freunde wollten eine Hollandaise. Ich habe bisher nur einmal eine Hollandaise selbergemacht und das ist voll in die Hose gegangen. Aber davon ließ ich mich nicht abschrecken, schließlich hatte ich auch einen Plan B: die gute alte Fertigsauce 😉 In der „Martha Stuart Living“ war ein Rezept für „die perfekte Hollandaise“. Das Rezept war für 4 Personen ausgelegt, wir waren zwar nur 5 aber darunter waren auch Soßenfans, also habe ich die Menge verdoppelt und es war nicht viel übrig. Und wie Hannibal zu sagen pflegt „Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert“ 😀

Wie siehts bei euch aus? Wie habt ihr am liebsten euer Spargel?

Hollandaise (6-8 Personen)

  • 6 Eigelb
  • 6 EL Wein
  • 250g Butter
  • 8 EL siedendes Wasser
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • Zitronensaft

Wasserbad vorbereiten (also Wasser in einem Topf erhitzen, nicht kochen, sonst gerinnt die Soße). In eine Schüssel die Eigelbe und Wein mit einem Schneebesen schaumig schlagen. Die Farbe sollte hellgelb sein. 6-8 EL von dem siedenden Wasser nach und nach kräftig unter den Eierschaum schlagen. Die Schüssel auf dem Wasser-Topf setzen. Sie sollte ca. 2/3 in dem Wasser eingetaucht sein. Die Eimasse kräftig weiter schlagen bis sie andickt und cremig wird.

Die Butter in einem Topf bei mittlere Hitze zerlassen, bis sich die weißen Flocken auf dem Boden absetzen. Die Butter dann durch ein feinmaschiges Sieb gießen, die abgesetzten Flocken im Topf lassen. Unter kräftiges schlagen die Butter einem feinen stätigen Strahl in die Eimasse geben bis die Masse cremig ist. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und einige Spritzer Zitronensaft abschmecken. Den Topf vom Herd nehmen, die Soße im Wasserbad bis zum Servieren lassen, ab und zu umrühren.

Falls die Soße sich trennt (also aussieht als ob sie flocken würde), nachdem man sie aus dem Wasserbad herausgenommen hat, mit dem Schneebesen kräftig schlagen bis sie wieder cremig ist.

Kochbuchsammlung: Natürlich besser kochen.

Über ein/zwei Kochbücher aus meiner stetig wachsenden Sammlung habe ich schon geschrieben. Nun habe ich vorgenommen euch alle zwei Wochen ein neues Koch- oder Backbuch vorstellen, natürlich mit ein/zwei Rezepte die ich nachgekocht habe. Vielleich habt ihr auch das eine oder andere Kochbuch, ich würde mich definitiv sehr über ein Kommentar und eure Meinung dazu freuen.

Heute gibt’s einer meiner neueren Zugänge „Natürlich besser kochen“ von Gabi Schierz und Gabi Vallenthin, herausgegeben von Staatl. Fachingen (Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH).

Die ersten zwei Seiten des Rezeptbüchleins (48 Seiten) geben eine kleine Einführung in Säure-Basen Haushalt und Ernährung, sowie hebt die Besonderheiten von Staatl. Fachingen Mineralwasser hervor, die sich bestens in eine Säure-Basen-bewusste Ernährung integriert. Auf der letzten Seite werden zusätzlich Lebensmittel nach ihrer basischen Wirkung von stark bis leicht aufgezählt. Die 22 Rezepte reichen von Salat, über Fisch und Fleisch, bis hin zu Kuchen und sollen dabei helfen den Säurehaushalt (entstanden durch den Verzehr von Kaffee, Zucker, Eier usw.) auszugleichen.

Jedes Rezept kann für sich eine Doppelseite beanspruchen. Links das Rezept und die Mengenangaben, rechts das ansprechend gestylte Food-Foto. Die Fotos sind hell gestaltet und das Essen macht Lust darauf es nachzukochen.  Alle Rezepte sind für 4 Personen ausgelegt, ob man die ohne Probleme halbieren oder vierteln kann, habe ich nicht getestet, aber ich denke es sollte nicht so ein Problem darstellen.

Apropos nachkochen, natürlich habe ich auch ein paar der Rezepte nachgekocht und auch gleich an Freunde getestet. Das Urteil der Test-Esser fließt natürlich auch in die Wertung mit ein 😉

Insgesamt habe ich 3 Rezepte ausprobiert… hier werde ich aber nur zwei vorstellen.

Als erstes wurde „Brathähnchen gefüllt mit Couscous und Sauerkirschen“ getestet.

Hier ist das Original Rezept

  • 50g getrocknete Sauerkirschen
  • etwas Staatl. Fachingen Medium
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Bund Lauchzwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 1 Stange Zimt
  • 600ml Gemüsebrühe
  • 200g Couscous
  • 1 Bund Petersilie, gehackt
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • Kräutersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Küchenfertiges Bio-Hähnchen, ca. 1,5 kg
  • 600g Möhren, geschält, längs halbiert

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Backzeit 1,5 Stunden

Zubereitung

  1. Die Sauerkirschen in etwas Staatl. Fachingen Medium einweichen. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  2. 2 Esslöffel Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Lauchzwiebelringe kurz anbraten. Knoblauch unterrühren und die Zimtstange dazugeben, ca. 2 Minuten unter Rühren weiterbraten.
  3. Die Hälfte der Brühe zugeben und aufkochen lassen. Couscous unter Rühren einstreuen, vom Herdnehmen und ca. 5 Minuten quellen lassen.
  4. Sauerkirschen mit dem Wasser, Petersilie und Zitronenschale in den Couscous rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Das Hähnchen innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen. Ungefähr 1/3 des Couscous füllen und die Öffnung mit zwei Zahnstochern verschließen.
  6. Die Möhren in einen Bräter legen, mit Salz und Pfeffer würzen. Die restliche Brühe angießen. Das Hähnchen auf die Möhren legen, mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und für 1 1/2 Stunden im Backofen braten, zwischen durch mehrmals mit etwas Bratensaft begießen.
  7. Das restliche Couscous im Topf erwärmen, die Möhren und das Hähnchen auf einer Platte anrichten und alles zusammen servieren.

Fazit

Bevor ich zum Geschmacksurteil komme, musste ich leider etwas von dem original Rezept abweichen. Ich habe keine getrocknete Sauerkirschen (der große Supermarkt hatte überhaupt keine getrocknete Kirschen im Sortiment) bekommen, also habe ich 50g Sauerkirschen aus dem Glas verwendet und auch das Wasser zum einweichen weg gelassen (Schritt 1). Auf Kräutersalz habe ich auch verzichtet und nur „normales“ Salz verwendet. Das Hähnchen war kein Bio-Huhn, bei fast 20 Euro das Kilo war das Budgettechnisch nicht drinne. Bei Schritt 5 habe ich das Hähnchen mit etwas Olivenöl eingerieben und dann das Salz und Pfeffer einmassiert und das Olivenöl nicht erst hinzugefügt als es im Bräter war. Zahnstocher habe ich auch nicht gehabt, aber kurzer Hand wurde das Hähnchen einfach mit Nadel und Faden zugenäht 😉

Meine Bilder sind leider nicht so schön geworden, da ich nicht in meiner Küche gekocht habe und nur mein Handy dabei hatte, aber es sah fast so gut aus wie das gepimmtes Kochbuchbild.

Nun zum Endresultat… das Hähnchen war perfekt gegart, saftig und fiel formlich von den Knochen. Der Couscous mit den Kirschen und Zimt passte wirklich sehr gut dazu und war auch eigentlich sehr lecker, aber … ich weiß nicht, für meinen (empfindlichen) Geschmack hatte es einen ganz leichten undefinierbaren Nachgeschmack. Entweder war es zu viel Zitronenabrieb (1 ganze Zitrone) oder die Zimtstange war zu lange im Couscous,  da nichts angegeben wurde habe ich die Stange erst zum Servieren herausgenommen. Urteil der Testesser: insgesamt sehr lecker! Couscous wird es wohl jetzt auch öfters geben.

Das zweite Rezept gefiel meine Testesser und mir zumindest vom Bild her sofort: Lasagne mit Bolognese von roten Linsen

Hier das original Rezept

  • 2 EL Olivenöl
  • 2 kleine Möhren, klein gewürfelt
  • 2 Stangen Staudenselerie, fein gewürfelt
  • 1 Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 125g rote Tellerlinsen
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 800g gestückelte Tomaten, aus der Dose
  • 1 EL Gemüsebrühe, Instant
  • 200ml Wasser
  • 500ml flüssige Sojacreme
  • Muskat, gemahlen
  • 12 Lasagneblätter
  • 200g frischer Spinat, kurz blanchiert
  • 150g Büffel-Mozzarella, in Scheiben geschnitten

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung

  1. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und Mähren, Staudensellerie, Zwiebel und Knoblauch unter Rühren ca. 4 Minuten andünsten. Linsen zugeben und weitere 4 Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Tomaten, Brühe und Wasser hinzufügen, gut verrühren und alles ca. 20 Minuten köcheln lassen.
  2. Inzwischen die Sojacreme in einem Topf erhitzen, mit einer Messerspitze Muskat sowie etwas Salz und Pfeffer würzen.
  3. Den Boden einer Auflaufform mit etwas Linsensauce und Sojacreme bedecken, 4 Lasagneblätter darauflegen, wieder mit Sauce, der Hälfte des Blattspinats und Sojacreme bedecken. Die nächsten 4 Lasagneblätter auflegen und ebenso schichten. Alles mit den letzten 4 Lasagneblättern bedecken, den Rest der Linsensauce und der Sojacreme darauf schichten und die Mozzarellascheiben obendrauf verteilen.
  4. Die Lasagne in vorgeheizten Backofen bei 180°C auf der mittleren Schiene für ca. 35 Minuten backen.

Fazit

Hier habe ich leider auch ein paar Änderungen vornehmen müssen. Frischer Spinat war im Supermarkt und auch bei dem Bio-Händler meines Vertrauens ausverkauft oder nicht zubekommen, also habe ich zu TK Blattspinat zurückgegriffen. Ein anderes Problem war die Sojacreme. Ich habe keine Ahnung was Sojacreme sein soll (habe ja zum Glück kein Problem mit Laktose o.ä.), also habe ich mir gedacht es ist so was wie Sahneersatz und habe zu Alpro Soja Cuisine gegriffen. Da diese selbst nach dem aufkochen ja noch ziemlich flüssig und überhaupt nicht Bechamelartig war, habe ich es mit Speisestärke eingedickt.

Das Foto habe ich mit meiner neuen Canon (*freu*) aufgenommen. Dazu gibt es auch eine kleine Geschichte. Die Kamera hatte ich mit einem Tele und ein 50mm Objektiv bestellt, leider wurde das kleine Objektiv nicht mit geliefert und sollte am nächsten Tag (Freitag) geliefert werden. Also war mein Plan die übrig gebliebene Portion am nächsten Tag zu fotografieren.  Aber das war auch ein Satz mit X.  Das Objektiv wurde erst am Samstag ausgeliefert, aber die bescheidene Packstation war mal wieder voll, also konnte ich das Paket erst Montag von der Hauptpost abholen. Aber das war auch wieder ein Satz mit X. Die gute Dame in der Hauptpost konnte es nicht finden und ich musste bei der DHL ein Nachforschungsantrag stellen. Mal sehen wann und ob es ankommt. Zurück zum Foto, da ich die Cam ja neu hatte musste ich natürlich gleich ausprobieren. Das Foto habe ich in 3 Meter Entfernung aufgenommen und wollte es eigentlich nicht hier verwenden, aber wie gesagt ich habe ja keine andere.

Naja… hier geht es ja um die Lasagne 😉 Auch wenn das Ergebnis nicht so ganz aussah wie das Bild und ich mit der Sauce trixen musste war es super lecker! Da haben mir meine Testesser auch zugestimmt. Der männliche Part konnte auch kaum glauben, dass es kein Fleisch enthielt und hat auch gleich einen Nachschlag genommen (immer ein gutes Zeichen). Ach so, übrig geblieben ist etwas, aber nur weil wir zu dritt waren. Das Rezept kann ich definitiv uneingeschränkt weiter empfehlen, auch mit der „Sojacreme“. Wenn es so was wie milchfreier Käse gibt, ist es bestimmt sogar für Veganer geeignet (glaube ich).

„Besser natürlich kochen“ Fazit

Wer sich nach dem Säure-Basen Prinzip ernährt, findet in dieses Kochbuch einige leckere Rezepte, aber wem so was völlig egal ist (so wie mir) wird auch nicht enttäuscht sein 🙂 Wer sich allerding das erste Mal mit dem Thema Säure-Basen Haushalt auseinander setzen will, sollte sich anderes (umfangreicheres) Buch zum Thema zulegen. Nun ja, dieses Kochbuch kann man ja eigentlich auch nicht kaufen, sondern bekommt (bzw. bekam) es als kostenlose Beigabe beim Kauf einer Kiste Staatl. Fachingen.

Insgesamt ist das Kochbüchlein sehr nett aufbereitet, mit interessanten Rezepten. Ein/zwei weitere Rezepte, in der einen oder anderen Abwandlung werde ich sicherlich noch aus probieren. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings schon. Einige Rezepte rufen nach Kräutersalz oder Dosentomaten, oder auch Birnenpüree als Fertigprodukt… nach meiner Definition passt das nicht ganz zum Titel, mit der Betonung auf „Natürlich“. Eine Bolognese oder Tomatensauce kann man auch mit frischen Tomaten zubereiten, aber bevor man die Holland Tomaten nimmt, sind Tomaten aus der Dose vielleicht doch keine so schlechte alternative. Aber Kräutersalz geht gar nicht.

Was meint Ihr?