Suppe…schon wieder Suppe

Anscheinend bin ich so richtig in Suppenlaune. Ist ja auch wieder etwas frischer draußen, da wärmt einem eine leckere Suppe auch von innen. Am Wochenende war ich einfach zu schlapp einzukaufen, also musste ich das heute erledigen. In unserem Bio-Supermarkt gab es Hokkaido Kürbisse, besonders schöne kleine Dinger. Da hab ich gleich zwei eingepackt, denn Kürbissaison ist ja fast schon vorbei. Meine Lieblingssorten sind Butternnut und Hokkaido. Von beiden kann man auch die Schalen mitverwenden und das lästige schälen und / oder aushöhlen bleibt einem erspart.

Kürbis war bis vor ein/zwei Jahren überhaupt nicht Bestandteil meines bescheidenen Koch-Repertoires. Eigentlich kannte ich nur eingelegten Kürbis und das ist (wie Schimmelkäse) auch nicht so mein Ding. Kürbis in Form von Suppe ist allerdings eine ganz feine Sache. Wie auch folgende Variante: sehr cremig, aromatisch und lecker.

Zutaten (1 Pers)

  • 1 Hokkaido-Kürbis ca. 500g
  • 100ml Sahne
  • 1 kl. Knoblauchzehe
  • 30g Käse (gerieben)
  • Salz & Pfeffer
  • Kräuter nach wahl
  • Brotcroutons

Wenn man keine Croutons zuhause hat: etwas Butter schmelzen, fein gehackte Kräuter wie z.B. Rosmarin, etwas Knoblauch Granulat und Salz hinzugeben und gut durchmischen. Eine Scheibe Brot in Würfel schneiden und in der Butterlösung ordentlich wälzen. Bei 200°C im Backofen ca. 15-20 min kross Backen. Ab und zu die Würfel wenden, damit sie gleichmäßig knusprig werden.

Vom Kürbis vorsichtig den Deckel abschneiden (nicht weg werfen) und die Samen auskratzen. Falls man beim ersten Schnitt den Kürbis nicht „geöffnet“ hat, nicht schlimm. Einfach ein Kreis in der Fläche bis zu den Samen einschneiden. Was man Rausgeschnitten hat, klein schneiden und wieder in den Kürbis geben. Die Sahne mit der Knoblauchzehe aufkochen, vom Herd nehmen und ca. 20 Minuten abgedeckt mit dem Knoblauch ziehen lassen.

Die Croutons und Käse in den Kürbis schichten, Kräuter, Salz und Pfeffer hinzugeben und mit der Sahne übergießen. Vorher den Knoblauch entfernen. Deckel drauf, in eine ofenfeste Form geben und für ca. 45 min im Ofen bei 200°C ausbacken.

Die Suppe im Kürbis servieren. Das Kürbisfleisch mit einem Löffel von der Schale lösen und mit der Käse-Sahne mischen. Genießen.

Man kann das Rezept auch in einem größen Kürbis zubereiten. Einfach die Menge der Zutaten an das Gewicht des Kürbis anpassen. Wer nicht so viel Sahne verwenden möchte, die Hälfte mit Milch oder vielleicht Brühe ersetzen.

nicht mein ding

Kennt Ihr die Sendung „Zu Tisch in…“ bei Arte. Die haben online auch die Rezepte zu den einzelnen Sendungen. Ich habe dort auch eine Verwertungsmöglichkeit für Staudensellerie und Schimmelkäse gefunden. Ich weiß nicht was mich geritten hat als ich den Roquefort gekauft habe. Wahrscheinlich für ein anderes Rezept. Aber wenn etwas schimmelt gehört es nicht auf den Teller, sondern in den Müll. Naja, man soll ja nicht sagen, dass ich nicht experimentierfreudig bin 😉 Das Rezept ist eine Selleriesuppe mit Stilton, da ich keinen Stilton hatte und habe ich den Roquefort genommen.

Zutaten für 4 Pers.

  • 1 Zwiebel (mittel-große)
  • 1 EL Butter
  • 1 Staude Sellerie (ca. 500g)
  • 1L Brühe
  • 200g Sahne
  • 100g Roquefort
  • Salz & Pfeffer

 

 

Zuerst die Selleriestangen waschen und abziehen. Wenn man das noch nie gemacht hat, abziehen heißt die Fäden aus den Stangen entfernen und ja es ist eine Fummel Arbeit. Wenn man fertig ist kann man den Sellerie auch dann gleich in kleine Stückchen bzw. in Würfel schneiden und zur Seite legen. Die Zwiebel schälen und fein hacken. In einem mittel-großen Topf die Butter schmelzen und die Zwiebeln darin anschwitzen. Wenn die Zwiebel glasig sind den Sellerie hinzugeben und 5 Min mit anschwitzen, bis sie anfangen weich zu werden. Hitze runter drehen. Mit der Brühe ablöschen und ca. 5-10 Minuten köcheln.. Ca. 1/3 des Selleries mit einem Schöpflöffel aus der Brühe nehmen und zur Seite stellen. Den Rest pürieren. Die Sahne, den Roquefort und den zur Seite gestellten Sellerie in den Topf geben und  mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Theoretisch ist die Suppe lecker und cremig. Theoretisch nur weil ich den Roquefort zu sehr geschmeckt habe und somit meine Meinung über Schimmelkäse mal wieder bestätigt hat. Also wer Roquefort oder anderen Blauschimmelkäse und Sellerie mag, nur zu 🙂 Da ich schon beim Zubereiten eine Vorahnung hatte, habe ich neben bei mir noch Zitronen-Rotbarsch mit Brokkoli und knusprige Kartoffel-Ecken gemacht und musste somit nicht hungrig ins Bett.

Suppe nach Mama’s Rezept

Diese Woche gibt es Suppe satt. Einer meiner Lieblingssuppen ist die Hochzeits-Suppe. Die gibt es bei uns zu jeder größeren Familien-Treffen oder -Feier. Wenn es die nicht gibt, fehlt richtig was und wehe es gibt kein Maggi dazu 😉 Ich glaub jede (niedersächsische) Region oder auch größere Familienbande hat ihr eigenes Rezept. Bei uns ist die Basis eine gute Brühe und die Einlage besteht mindestens aus Spargel, Eierstich, Suppengemüse, Suppennudeln und Mettbällchen.

Wie schon erwähnt kränkle ich ein bisserl und diese Suppen-Abwandlung (basierend auf unsere Hochzeitssuppe) geht schnell und gibt wieder Kraft. Es ist sozusagen eine „Hochzeitssuppe Light“, nicht wegen der Kalorienmenge, sondern wegen der schnellen Zubereitung, denn die Brühe kommt aus der Boullion-Kapsel, auf Eierstich und Spargel wurde verzichtet, sowie die Klößchen und Nudeln extra zu kochen.

Zutaten (4 Personen)

  • 1,5 L Brühe (Hühner- od. Rinderbrühe)
  • 1 Bund (500g) Suppengemüse (Knollensellerie, Karotte, Lauch & Petersilie)
  • 2 Topinambur insg. ca. 250g (optional)
  • 250g Hackfleisch, gemischt
  • 1 Ei
  • 1 EL Semmelbrösel
  • Petersilie
  • 100g Suppennudeln
  • Salz & Pfeffer

In einem großen Topf die Brühe zum Kochen bringen. Entweder Brühe aus dem Glas, als Brühwürfel oder Bouillon-Kapsel. Ich habe Hühner-Bouillon verwendet. Den Sellerie schälen, in kleine Würfel schneiden und in die Brühe geben. Die Karotten & Topinambur ebenfalls schälen und in Scheiben bzw. Würfel schneiden. 5 Minuten nach dem Sellerie zu Brühe hinzugeben und köcheln lassen. Das Hackfleisch mit dem Ei, Semmelbrösel etwas Salz & Pfeffer und gehackte Petersilie (gefriergetrockneter tut’s zur Not auch) gut mischen und in kleine Klößchen rollen. Jetzt sollte der Sellerie noch sehr bissfest, aber nicht weich sein. Die Klößchen hinzugeben. Wenn die Klößchen köcheln entsteht ein brauner Schaum, diesen abschöpfen (muss aber nicht). Nudeln hinzugeben. Ich habe Sternnudeln (Barilla) verwendet, die brauchen in etwa 7 Minuten. Zum Schluss den in Ringe geschnittenen Lauch hinzugeben. Petersilie hacken und in die Suppe streuen. Fertig.

Durch das „alles in einem Topf“ kochen wird die Suppe trüb. Damit sie klar (bzw. klarer) wird, sollten die Klößchen getrennt gekocht werden. Wenn Sie oben schwimmen sind Sie gar. Auf die Suppenteller verteilen und mit der Suppe übergießen. Wenn man die Suppe am nächsten Tag auch noch essen möchte, sollte man die Nudeln auch extra kochen, denn Übernacht quellen diese sehr stark auf, saugen förmlich die Flüssigkeit auf und man muss die Nudelsuppe mit Wasser wieder auffüllen. Außerdem sind die Nudeln dann auch sehr matschig. Ich hatte noch Topinambur über, also wurde sie auch mit verwertet. Denkbar wären Kartoffeln, Erbsen oder auch Bohnen als Einlagenerweiterung.

Tomatensuppe á la Jamie

Mich hat es wieder erwischt. Pünktlich zum Wetterumschwung mit wärmeren ja schon fast frühlingshaften Temperaturen, liege ich mit einer dicken Erkältung flach. Wenn alles schmerzt und man kaum noch Luft holen kann ist eine leckere heiße Suppe genau das richtige um wieder Kraft zu schöpfen. Auch besonders aromatische und würzige Speisen sind super. Naja, wenn man nicht richtig riechen kann leidet auch der Geschmackssinn. Zum glück habe ich genügend Koch inspiration und so fand Jamie Oliver`s frische Tomatensuppe den weg auf meinem Teller.

Zutaten:

  • 1 Karotte
  • 1kg Tomaten
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Basilikum
  • Salz & Pfeffer
  • 3 EL Sahne
  • Olivenöl

Karotte schälen und klein schneiden. Von den Tomaten den Strunk entfernen und vierteln. Etwa eine Handvoll Basilikum-Blätter von den Stängeln befreien und grob hacken. Das Ganze mit dem geschälten Knoblauch in einem Mixer oder Küchenmaschine pürieren. Die Masse in einem Topf geben und 20 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln bis es etwas eindickt. Aufkochen und Sahne hinzugeben und mit Salz & Pfeffer abschmecken. Wer mag kann noch ein Schuss Essig oder Balsamico Creme hinzugeben. Das ganze nochmal pürieren. In Schüsseln füllen, mit ein paar Basilikum Blätter und einige Tropfen gutes Olivenöl garnieren und mit frisches Baguette servieren.

Tipps:

Am besten möglichst reife und aromatische Tomaten nehmen. Mit Standard-Holland-Tomaten müsste man noch z.B. mit Tomatenmark nachwürzen. Wenn keine zur Hand sind kann man auch Dosen Tomaten verwenden

Beim zweiten Pürierdurchgang kann man auch einen Stabmixer verwenden. Wenn ihr aber wie ich das ganze wieder in den Mixer füllt, bitte seid vorsichtig, die Suppe ist heiß. Ihr könnt die Suppe auch abkühlen lassen und nach dem pürieren neu aufkochen. Nicht vergessen den Deckel gut verschließen, sonst seit ihr von Kopf bis Fuß eingesaut und die Küche könnt ihr auch neu streichen. Ich spreche aus Erfahrung 😉

Spinat Filou

Ich bin ein bekennender Jamie Oliver Fan. Ich finde den Kerl einfach super sympathisch und seine Rezepte und koch Tipps sind toll. Auf Sixx laufen seine Food-Shows rauf und runter: Jamie at Home, Jamie Unterwegs und Jamies 30 Minute Meals. Leider ist die Sendungen immer voll oder teil synchronisiert. Leider? Weil ich halb Engländerin bin und es mal wieder schön ist solch ein Akzent und Slang zu hören. Die Sendungen laufen zwar wenn ich nicht zu Hause bin, aber dank des „Pinken Riesen“, kann ich TV gucken zu einer Zeit die mir passt 😉

Ich habe 3 oder 4 von Jamie’s Kochbüchern und nach einigen Sendungen habe ich mir doch noch seine „30 Minute Meals“ gekauft. Nur ein Tipp am Rande: die englische Ausgabe kostet ca. ein 10er weniger als die Deutsche. Mein Spinat Filou ist das erste Rezept was ich daraus nachkoche. Ich habe die Mengen reduziert, entweder als Hauptgang für 2 Hungrige (ohne alles) oder als Beilage zu Salat für 4 Personen. (Bei 4 sind’s ca. 11pp/pp)

Zutaten:

  • Frischer Filo/Strudel-Teig (8 Blätter)
  • 200-300g frischer Spinat
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Eier
  • 150g Feta (aus Ziegenmilch)
  • 20 g Pinienkerne
  • Olivenöl
  • Kräuter, Salz & Peffer, Muskat
  • Paprika (rosenscharf)

Die Pinienkerne in eine Pfanne goldbraun anrösten. In einer Schale die Eier mit Feta, ein Schuss Olivenöl, Salz und Pfeffer, ordentlich Kräuter z.B. getrocknete italienischer Mix oder was euch gefällt und eine Prise Muskat vermengen. Wenn die Pinienkerne goldbraun sind auch untermengen. Spinat Waschen (oder küchenfertigen nehmen) und in einer Pfanne mit Olivenöl und dem Knoblauch „welken“ lassen. Vom Herdnehmen.

Ein Stück Backpapier (in Backblech Größe – ich hab immer die schon fertig geschnittene) mit etwas Olivenöl einfetten, zusammen knüllen und wieder einigermaßen glatt streichen. Darauf zunächst 4 Filo-Blätter legen, so dass die Blätter überlappen und das ganze Backpapier bedecken. Auf die Filo Blätter Olivenöl, Salz und etwas Pfeffer und Paprikapulver verteilen. Darauf 2 Filo Blätter legen, würzen und wieder 2 Blätter darauf legen.

Den Teig samt Backpapier in eine kleine ca. 20-23 cm gr0ße (runde) Backform legen, vorsichtig rein drücken. Den Spinat unter den EierKäse mischen und in die Mulde gießen. Den überlappenden Filo-Teig nach innen auf die Masse falten. Überstehendes Backpapier  stutzen. Den Spinat Filou für ca. 20 bei 200°C backen.

Dazu passt auch ein einfacher Gurkensalat: Gurke waschen & vierteln, in grobe Scheiben schneiden. Das Grün einer Frühlingszwiebel fein schneiden. Beides in eine Schüssel vermengen. Mit Salz, Pfeffer, Olivenöl, Balsamico und Schnittlauch abrunden.

Black & White Keks Praline

Bei einem bekannten Diskounter gibt es Back & White Kekse die sehr stark an Oreo Kekse erinnern. Glaubt es oder nicht, ich habe noch nie einen Oreo Keks gegessen. Da habe ich spontan die Packung Black & White in mein Einkaufskörbchen gelegt. Einige Tage später als ich Besuch hatte, fielen mir wieder die Kekse ein. Okay, ausgepackt und rum gereicht. In der Werbung zeigt ja ein Kind seinem Hund wie man diese Oreo Kekse isst. Ich mache das auch immer so, egal ob es Prinzenrolle oder Custard-Creams sind. Also habe ich zuerst den Keks Deckel abgeknabbert und verzog das Gesicht *bäh*. Kein Wunder, dass die Kekse schwarz sind. Er hat auch so geschmeckt und zwar verkohlt. So hatte ich eine große Packung Kekse, die mir nicht schmeckt im Schrank liegen. Liegen lassen für den nächsten Besuch? Nee… ich habe natürlich nach eine Verwertungsmöglichkeit gesucht und bin auf ein Rezept für Cookie Truffels von „Framed Cooks“ gestoßen.

NACHTRAG: Ich habe die original Oreos probiert. Die sind lecker und schmecken überhaupt nicht verbrannt 😀

Man braucht auch nur 3 Zutaten (die Mengen habe ich an meinem Vorrat angepasst):

  • 20 Kekse (Original oder Fake Oreo)
  • 100g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 200g Weiße Schokolade
  • Puderzucker

Kekse in der Küchenmaschine oder Mixer pulverisieren und mit dem Frischkäse gut vermengen, bis ein einheitlicher schwarzer Brei entsteht. Aus der Masse kleine Bällchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Wenn die Masse zu klebrig zum rollen ist. Kurz in Puderzucker wälzen und dann Bällchen formen. Das Backbleich ca. 10 Minuten in den Froster legen. Währenddessen die Weiße Schoki im Wasserbad schmelzen. Jetzt kommt das Pralinen Set zum Einsatz… wer keins hat, eine Gabel oder Essstäbchen tut’s auch. Die Bällchen aufspießen und in die abgekühlte Schoki tunken. Auf ein Pralinengitter oder Backblech (dann gibt’s Praline mit Fuß) legen. Damit die Schoki schneller härtet, ab mit dem Blech in den Kühlschrank.

Nur ein kleiner Warnhinweis: Diese Pralinen machen Süchtig! Besser man lädt gleich gute Freunden ein, denn bis zum nächsten spontan Besuch oder nächsten Tag werden sie nicht halten 😉

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Nachtrag 15.04.11

Maria von „Ich bin dann mal kurz in der Küche“ ruft in ihrem aktuellen Blogenvent „Maria sucht…Schokoladenrezepte zum Thema Black&White„. Diese leckeren Parlinen passen da doch wunderbar 🙂

Mini Hackbällchen

Ich hatte vor kurzem Geburtstag und bei uns in der Abteilung ist es üblich Kuchen oder ähnliches mit zubringen. Die letzten Jahre hatte ich eigentlich immer selbstgemachten Kuchen mitgebracht, aber dieses Jahr gibt es zusammen mit einem Kollegen morgen „Frühstück zum Mittag“. Normalerweise reicht es etwas Aufschnitt, Käse und Brötchen zu besorgen, aber was Selbstgemachtes find ich gehört doch dazu. Außerdem hat man auch ein größeres Publikum an dem man Rezepte testen kann 😉 .

Das einzige Problem mit dem selbstgemachten ist, dass man es am Tag zuvor zubereiten muss und es muss auch noch am nächsten Tag kalt ess- und genießbar sein. Da sind Hackbällchen eine gute Lösung. Ich bin nicht so der Hack-Fan, aber ab und zu kann man‘s schon mal essen. Lieder habe ich vergessen ein Foto der fertigen Hackbällchen zu machen und die Kollegen haben die ratzfatz alle verputzt 😀

Zutaten:

  • 1kg Hack, gemischt
  • 2 frische Eier
  • 120g Semmelbrösel
  • 10 Oliven, entsteint
  • 2-3 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Paprikapulver (Rosenscharf)
  • Rosmarin
  • Salz & Pfeffer

Die entsteinten Oliven klein hacken. Bei Oliven nehme ich lieber Oliven mit Stein. Ist zwar etwas Fummel-Kram die zu entsteinen, aber sie schmecken deutlich besser als die bereits entsteinten Oliven. Die Karotten waschen und raspeln. Ich hatte kleinere Karotten also habe ich 3 verwendet. Die Zwiebel fein hacken. Bei der Menge Hackfleisch kann man sicherlich auch 2 Zwiebeln verwenden. Knoblauchzehe pressen. Den Rosmarin fein hacken, es sollte etwa 2 EL sein. Alles in eine große Rührschüssel geben und gut vermengen. Das Hackfleisch, die Eier zugeben. Mit Paprika, Salz und Pfeffer nach Gusto würzen und kneten. Die Semmelbrösel hinzufügen, bis alles gleichmäßig Vermengt hat. Man kann das vermengen bzw. kneten mit den Händen machen, aber wozu hab ich denn eine Küchenmaschine mit Knethacken 😉 Zum spaßigen Teil: ganz viele kleine Bällchen mit der Hand rollen.

Die Bällchen habe ich auch noch in etwas Semmelbrösel gerollt um ihnen eine Knusperhaut zu geben.

Da es so viele waren habe ich ein Teil im Backofen zubereitet. Auf ein leichtgefettetes Backbleich bei 250°C für 20 Min. Den Rest in der Pfanne ausgebacken.

Die im Ofen gebackene Hackbällchen waren außen knusprig und innen saftig. Aber optisch? Naja, kennt ihr das wenn man ein Schnitzel nicht mit genügend Fett ausbackt? Hat Ähnlichkeit mit grobem Sandpapier. Das nächste Mal werde ich die Bällchen mit etwas Backspray einsprühen, oder die Semmelbrösel einfach weg lassen.

Ein paar von den Hackbällchen habe ich zur Seite gelegt und mir schnell noch Spagetti mit Meatballs zubereitet

Süß… lecker… süß…

Ich habe mich heute eine Herausforderung gestellt und zwar die Macaron Herausforderung. Diese kleinen französischen Köstlichkeiten beherrschen viele Süß-Blog-Posts und vor allem auch Pinterest. Ist ja auch kein Wunder, diese süßen, weich zarten, leicht knusprigen Kekse (?) kommen farbenfroh und in verschiedenen Geschmacksrichtungen daher. Auf Deutsch heißen Macarons ja eigentlich Makronen bzw. Mandelmakronen, aber wenn ich Makronen höre fallen mir eigentlich nur die Kokosmakronen ein die es meist zu Weihnachten gibt.

Persönlich bin ich ehr der salzig, deftiger Esser, aber ich liebe es zu Backen. Zum Glück habe ich eigentlich immer Abnehmer die sich mit Freunden als Versuchskaninchen herhalten.

Vor der Zubereitung von Macarons hatte ich eigentlich etwas muffe. Ich hasse es wenn ein Plan nicht funktioniert. Bei vielen Posts (z.B. hier) oder auch in den Kommentaren wurde oft berichtet, dass die Macarons sich ziemlich launisch verhalten. Mal bleiben sie matschig, mal zerbröseln komplett, der Fuß will sich einfach nicht bilden usw.

Bei meiner Rezept-Suche bin ich auf Aurélie’s Blog „Aux délices d’Aurélie“ und ihr wirklich toller und hilfreicher Post über „was der Macaron-Anfänger alles wissen muss“ gestoßen.

Ihr Rezept ist auch wirklich ausgezeichnet und die Mengen ergeben auch eine kleine feine Portion, denn was soll ich mit 30-50 Macaron-Schalen machen? Von diesen süßen Leckereien kann man sowieso nur ein zwei essen. Und wenn man es falsch macht, hat man nicht gleich eine Packung gem. Mandeln, Puderzucker und ein Paket Eier verschwendet. Aurélie’s Video ist auch zu empfehlen, ein  Video kann mehr sagen als 1000 Worte, außerdem ist ihr deutsch-französischer Akzent wirklich süß.

Gefüllt werden die Meringue-Schalen mit (Shoko)Ganach, Buttercreme oder einfach Marmelade. Meine habe ich mit einer zufälligen Eigenkreation gefüllt.

Vor ein/zwei Wochen hatte ich Himbeeren in Wodka eingelegt und gestern die Himbeeren abgeseiht. Der Wodka hatte sich rot gefärbt und roch lecker nach Himbeeren. Die Wodka-Himbeeren wollte ich aber auch nicht einfach weg werfen. So habe ich ca. 100g Himbeeren mit 40g Zucker und 50ml Sahne aufgekocht, püriert und gesiebt. In der noch warmen Masse hatte ich dann 100g weiße Schoki geschmolzen. Das Ganze dann noch kurz aufgekocht und in einem steriles Glas eingefüllt und in den Kühlschrank gestellt. Der Alkohol ist beim Kochen zum größten Teil verdampft und die Himbeeren haben etwas an Aroma durch das Einlegen verloren, aber das Himbeerschokigemisch war super lecker. Das nächste Mal gibt es Himbeeren oder vielleicht Brombeeren ohne Alkohol und dann zum Frühstück auf Toast oder einfach pur direkt aus dem Glass.

Zurück zu den Macaron-Schalen. ICH LIEBE ES WENN EIN PLAN FUNKTIONIERT!

Aurélies Rezept und Anleitungen sind perfekt! So kamen meine Hellblauen-Schalen inkl. Perfekt geformter Fuß aus dem Backofen. Nach dem Abkühlen ließen sich auch 90% ohne zu brechen, leicht von dem Backpapier lösen.

Ich weiß Eigenlob stinkt, aber meine Macarons mit der Füllung waren echt der Hammer! 😀 Genau richtig mit eine Tasse Espresso nach einem wunderbaren deftigen Mahl von Kaninchen mit Knödel und super leckerer Rotweinsauce.

Und da es ja noch Februar ist, wird dies auch fix als mein zweiter Beitrag  zum „Cookbook of Colours“ eingereicht, auch wenn das Hellblau wieder durch Lebensmittelfarber erreicht wurde.
HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Frühlingsrolle a la Judith

Diese Woche habe ich hier nicht viel geschrieben, aber es ist einiges Passiert. Natürlich habe ich gekocht und lecker gegessen wie Gestern Süßkartoffel-Mais-Suppe, aber ich hatte echt keine Lust Fotos zu machen zu schreiben, oder mir zu merken was alles in die Pfanne oder Topf kam, aber ich habe noch was in Petto. Dazu gleich mehr…

Das Highlight der vergangenen Woche war natürlich der Karneval. Als gebürtige Niedersächsin kommt es mir selbst nach Jahren immer noch etwas fremd vor, wenn man morgens zur Arbeit mit Supermario, Kermit der Frosch und die Panzerknacker in den Bus steigt. Die letzten Jahre war Fettdonnerstag eigentlich der einzige Tag an dem wir uns in Kostüm und Schminke geschmissen haben und uns dem Feuchtfröhlichen Treiben hingegeben haben. Aber dieses Jahr nicht. Ich hatte zwar um 11:11 Feierabend (Öffentlicher-Dienst hat so seine Vorteile 😉 ) aber die Anziehungskraft von meinem Bett bzw. Sofa war viel stärker, als jeder Jecke mit seinem Alaf.

Aber ganz davon entziehen ging nun auch nicht und so hieß es am Montag „de Zoch kütt“. Wir trafen uns bei einer guten Freundin in ihrem Laden, natürlich im Kostüm. Es gab Sekt, lecker Buffet und natürlich Karnevals-Musik. Bläck Fööss und Co. sind nicht wirklich mein Geschmack, aber es gehört einfach dazu wie Bützen, Strüßje und Kamelle. So stand ich mit jeder Menge anderen Jacken auf der Straße, tanzte und feierte während der fast endlos scheinende Zug an mir vorbei zog.

Die eigentliche Vorbereitung fing bereits schon am Sonntag an, mit der Zubereitung der Frühlingsrollen.

Ich liebe Chinesch, Japanisch, Asiatisch. Yummy! Die Gewürze und Aromen, das Süße und Scharfe, das knackige Gemüse und saftiges Fleisch… Jeden Tag vom Chinesen bestellen ist nicht wirklich gesund und oft auch ziemlich fettig, aber Chinesisch nach einer durchgefeierten Nacht ist grandios! Chinesisch zu einer Feier auch 🙂

In Frühlingsrollen kann man eigentlich alles rein packen. Wir oder besser gesagt Judith hat ein Haufen Paprika, Möhren, Frühlingszwiebeln, Wurzeln und Sojasprossen geputzt, geschält und geschnippelt. Ich hab das Rinderhack angebraten :D.

Das ganze Gemüse wurde im Wok angebraten und mit Sojasauce, Austernsauce, Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Das Hack hat eine Standard Behandlung bekommen: Zwiebeln und Knoblauch fein gehackt und glasig gebraten. Das Hack mit in die Pfanne gegeben und krümelig kross angebraten.

Das schwierigste ist das eigentliche Rollen und Verpacken. Wir hatten vorgefertigte Reisteigplatten gekauft. Man kann auch den Teig bestimmt selber machen, aber man muss es auch nicht übertreiben.

Eigentlich wollten wir mini Frühlingsrollen machen, aber mit runde Reisteigplatten geht das nicht so einfach, darum haben wir es nach dem ersten rollversuch auch sein lassen und „normal“ große Frühlingsrollen gerollt. Die Reisteigplatten werden kurz in Wasser eingeweicht. Optimal zum Rollen sind sie wenn man den Teig knickt und nichts knackt. Wenn man die Platten aber zu lange ziehen lässt, reißen sie beim Wickeln. Also nacheinander und nicht alle gleichzeitig einweichen.

Nach dem einweichen, zwei Platten übereinander auf ein Schneidebrett legen und etwas Füllung auf die untere Hälfte verteilen. Siehe Bild. Die Ränder mit Eiklar bestreichen. Die Teigplatten sind anfänglich sehr nass und durchsichtig, aber nach kurzer Zeit wird er trockener und fühlt sich gummiartig an.

Die Seiten einklappen, ggf. noch etwas Eiklar auf die Flügel streichen und wickeln.

Wiederholen bis alle Teigplatten und/oder Füllung aufgebraucht ist.

Nun zu dem unangenehmen Teil. Das Frittieren und zwar ohne Fritteuse. Ich hab einen Heidenrespekt vor einem Topf gefüllt mit heißem Öl. Vor meinem geistigen Auge sehe ich immer die Küche in Flammen stehen oder das heiße Öl in meinem Gesicht. Darum hab ich diese höchst gefährliche Aufgabe dankbar Judith gegeben. Wichtig ist mit einem gelangweilten Geschichtsausdruck das Öl in einem hohen und schweren Topf zu füllen und auf mittel-hohe Hitze erwärmen. Naja, der richtige Topf ist eigentlich das Wichtigste.

Die richtige Temperatur kann man mit einem Thermometer messen (wir hatten keins) oder mit dem (Holz)Essstäbchen testen. Wenn sich kleine Bläschen am Boden also an der Spitze des Essstäbchens bilden, könnte es Heiß genug sein. Am besten ist aber eine Frittier-Probe. Ein Stück vom dem Übriggebliebenes Gemüse ins Öl geben, wenn’s zischt und Bläschen schlägt ist es heiß genug. Wenn es sofort verbrennt oder der Topf in Flammen steht, war es wohl zu heiß.

Wenn man die richtige Temperatur hat die Frühlingsrolle auf einem Schaumlöffel und vom Körper / Gesicht weg ins Öl geben. Den Topf auf jeden Fall nicht überbelegen. Nach ca. 10 Minuten sind die Rollen knusprig und goldbraun. Auf Küchenkrepp etwas abkühlen lassen. Fertig. Die Rolle in Sojasauce tunken und verputzen. Auch am nächsten Tag schmecken sie kalt wunderbar und bilden eine gute Grundlage fürs Karneval-Feiern.

Frittierfazit: Im Topf geht’s auch ohne die Bude in Brand zu setzen. Auf jeden Fall für eine gute Lüftung/Belüftung sorgen, Türen geschlossen halten und Wechsel-Klamotten bereithalten. Am besten danach gleich duschen gehen. Alles, wirklich Alles riecht nach so einer Frittieraktion nach Frittenbude. Danke Judith, dass Du es auf Dich genommen hast. 😀

Battenberg goes Bavaria

Wenn der Kopf nicht zu Ruhe kommen will, backe ich gerne. Wiegen, messen, mischen und kneten hat für mich was meditatives, besonders Teig mit der Hand kneten. Die Küche sieht meist danach aus wie ein Schlachtfeld, aber während man wartet und bevor man ungeduldig vor der Ofentür lauert, kann man auch einfach alles in den Geschirrspüler schmeißen und ein Lappen (oder manchmal auch ein Putzeimer) zur Hand nehmen.

Das wichtigste und meist auch gute am Backen ist, man muss sich an die Zugaben bzw. Anweisungen des Rezeptes halten und schon Klappt es mit dem Brot oder Käsekuchen. Wenn man nichts vergisst oder überließt, was mir leider öfters passiert 😉 Wenn ich Glück habe ist es nicht so schlimm, oder ich hab die Zutaten doppelt und kann nochmal von vorne beginnen.

Dieses Wochenende bin ich wieder auf ein Rezept der Englischen Cuisine gestoßen. Und ja, die Englische Küche kann mehr als Minzsauce zur Lamm hervorbringen. Schon mal von Battenberg Cake gehört? Dieses Küchlein ist einer der Leckereien die oft zu nachmittags Tea serviert wird. In Kaffee und Kuchen stehen die Deutschen da auch nichts nach. Der Kuchen ist ein Biskuitkuchen mit Schachbrettmuster eingewickelt in Marzipan. Er wurde angeblich anlässlich der Hochzeit von Queen Victorias Enkelin mit Prince Louis of Battenberg kreiert.

Wenn man nicht glaubt, dass Engländer kochen kann, sollte einfach mal bei BBC-Food vorbei schauen. Dort habe ich auch ein bzw. mehrere Battenberg Cake varianten gefunden. Besonders angetan hat mich der Union Jack Battenberg angetan und hat mein Ehrgeiz geweckt. Nach stundenlanges muckeln (schneiden, streichen, kühlen und kleben) hatte ich ein Kuchen, der das Referenzmodel (fast) ähnlich aussah. Und der Geschmack? Keine Ahnung es war einfach nur pappsüß. Als Krönung hatte ich auch total klebrige Küche. Ich sagte ja beim Backen bin ich eine Sau in der Küche.  Tja, jetzt fristet mein hart erarbeitetes Kunstwerk sein Dasein im Mülleimer.

Naja gut, beim zusammenkleben der Einzelteile hatte ich schon eine Ahnung das das schief gehen wird, also habe ich das Union Jack Grundrezept doppelt angesetzt und habe einen (fast) klassischen Battenberg gebaut. Bei dem original Battenberg Cake wird die eine Hälfte des Teiges Pink eingefärbt, der fertige Kuchen dann mit Aprikosenmarmelade zusammen geklebt und mit weißem Marzipan umhüllt. Mein Battenberg habe ich anlässlich des Cookbook of Colours Event etwas abgewandelt und in den Bayrischen Farben hellblau eingefärbt. Den Marzipan habe ich auch kurzerhand mit weißer Schoko-Kuvertüre ersetzt, zum einen hatte ich kein weißes Marzipan und zum anderen mag ich Marzipan einfach nicht.

Das Rezept verlangt nach blaue Lebensmittelfarbe und bei Uwe’s Bloge-Event sollte man möglichst keine verwenden, aber in ein Battenberg gehört nu mal Lebensmittelfarbe, sonst wäre es ja kein Battenberg, sondern nur ein Sponge Cake mit Hülle 😀

Bavaria Battenberg Zutaten:

  • 175g weiche Butter
  • 175g Zucker
  • 3 Eier (L)
  • 175g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Vanille Extrakt (Oetker Backaroma)
  • Blaue Lebensmittelfarbe.
  • Lemoncurd (zum kleben)
  • 200g weiße Schokolade

Den Ofen auf 190°C vorheizen und eine rechteckige Backform (ca. 20cm) mit Back-Alufolie in zwei gleichgroße  Segmente teilen (siehe Bild) und ggf. mit etwas Butter ausfetten.

Die Butter zusammen mit dem Zucker weich schlagen, bis es fluffig ist. Die Eier nach einander hinzufügen, also jedes Ei einzeln und nacheinander gut einrühren. Das hinzugeben, am besten auch nicht alles auf einmal. Den Vanille-Extrakt nicht vergessen. Wenn der Teig schön cremig aussieht, abwiegen und die Hälfte in eine neue Schussel geben.

Jetzt zum schwierigen Teil: das Einfärben. Hier gilt weniger ist mehr, also Tröpfchenweise hinzugeben, bis zur gewünschten Farbe. Wenn man zu wenig oder zu viel hinzugibt, kann der Teig grün werden. Ich habe die Gel-Farben von Milton verwendet. Zu dem „Royal-Blau“ habe ich auch etwas Lila verwendet, damit der Teig nicht so einen Grünstich bekommt.

Den gefärbten und ungefärbten Teig in die vorbereitete Backform geben und für 35-40 Minuten backen, bzw. bis die Oberfläche golden-braun ist und die Zahnstockerprobe sauber aussieht. Den Kuchen aus dem Ofen raus nehmen und 5 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Jetzt zum Zusammenbau. Wenn nötig den Deckel abschneiden, damit man eine gerade Oberfläche bekommt. Beide Kuchen sollten gleich hoch sein. Da der blaue Teig nicht wirklich goldbraun wird, sondern eher grünbraun, empfiehlt es sich die äußere „Haut abzuziehen“. Die Kuchenteile mit der Innenseite aufeinander legen und die Seiten abschneiden. Die Breite sollte dann der Höhe entsprechen, damit das Schachbrettmuster passt. Nach dem trimmen den Kuchen der Länge nach halbieren und in das Muster sortieren.

In einem Topf ein paar EL Lemoncurd erwärmen. Soviel um den ganzen Kuchen zu bestreiben. Die Innenseiten (nicht Außenseiten) der Kuchen teile mit dem warmen Curd bestreichen und zusammen kleben. Ich habe das Ganze dann in etwas Alufolie gewickelt und in den Kühlschrank gestellt. In einem Wasserbad die Weiße-Schoki schmelzen.

Den gekühlten Kuchen auf ein mit Backpapier oder Alufolie aus gelegter Teller (Brett) legen und mit der abgekühlten Schokolade bestreichen. Festwerden lassen. Tea aufsetzen und die Gesichter der Gäste beobachten wenn man den Battenberg anschneidet. Ach ja, Kaffee passt dazu natürlich auch 😉 Der Kuchen ist (nicht nur durch die ganze Schoki) süßlich (typisch englisch), aber der Lemoncurd verleiht das ganze eine zitronige Note.

Bei diesen beiden Kuchen ist auch einiges an Kuchenresten angefallen. Was tun damit? Wech schmeißen? Nein, Rumkugeln machen!

So, lieber Uwe, das wäre meine Einreichung für Februar: Hellblau. Ich fühle mich richtig befreit und muss mich nicht mehr verrückt machen, ob ich was passendes finde. Aber warte… nächsten Monat ist Blau angesagt *neeeeiiiin*. Na, dann gibts halt die Fotos vom Rosenmontag 😉

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors