Weiße Schokolade und Beeren Cookies

Egal welches ich Rezept ausprobiere, meine Cookies bekommen nie diese aufgeplatzte Oberfläche. Das Ärgert mich schon ein bisserl, denn im meinem Kopf habe ich das Bild von dem perfektem Cookie und der hat immer eine aufgeplatzte Oberfläche. Egal, eigentlich kommt es ja auf die innere Werte drauf an. Schmecken tun sie auf jeden Fall! Das Schöne an diesem Cookie-Rezept ist, dass man es nach Gusto immer wieder abwandeln kann. Einfach die weiße Schoki und getr. Beeren mit 100g der Lieblingszusätze (Früchte, Schokolade, Gummibeeren usw.) austauschen. So hat man immer wieder ein andere Sorte Cookie 😉

Wihte Chocolate Berry Cookies

White-Chocolate-Berry-Cookies (Adaptiert aus The Great Britisch Book of Baking)

Diese Cookies habe ich in einem mittel-großen Topf zusammen gerührt, da alle meine Schüsseln im Geschirrspüler waren. 😉 Ergibt ca. 16 Cookies.

  • 125g Butter
  • 50g Muscovado (heller)
  • 50g Zucker
  • 1 Ei (L)
  • 1/2 TL Vanille Extrakt
  • 175g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100g Lieblingszusätze z.B.
    • 40g getrocknete Beeren
    • 60g weiße Schokolade (grob gehackt)

Die Butter auf niedriger Hitze schmelzen und dann den Topf vom Herd nehmen. Beide Zuckersorten in die Butter einrühren. Hierzu habe ich einen flachen Schneebesen genommen. Das Ei verquirlen und zu der Butter geben. Alles gründlich verrühren. Den Schneebesen mit einem Holzlöffel austauschen. Mehl und Backpulver mischen und in drei Portionen in den Topf geben und zu einem Teig gut verrühren. Die Beeren und Schokolade gleichmäßig unterrühren.

Den Backofen auf 180°C (ober-unterhitze) aufheizen. Ein Backblech mit Backpapier aus legen und mit einem EL kleine Teigportionen mit genügend Abstand auf das Backblech geben. Am besten nicht zu viele Cookies auf ein Mal.

Die Cookies ca. 10 Minuten backen, bis die Oberfläche ganz leicht goldbraun sind backen. 5 Minuten auf dem Backblech lassen, bevor sie auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen.

Schoko-Ingwer-Cookies

In vielen Zeitschriften findet man momentan Cookie-Mixes, also Keks-Backmischungen zum Verschenken. An sich eine geniale Idee. Der Schenker muss keine Angst haben, dass die Kekse unterwegs auseinander fallen, oder falls das Versandunternehmen unerwartend über eine Woche braucht bis das Päckchen ankommt und der Inhalt fröhlich mit neuer Frisur dem Beschenkten entgegen winkt. Außerdem schmecken (die meisten) Kekse frisch gebacken doch am besten, oder?  Cookie-Mixes sind auch super als Wichtel Geschenk, also bekam mein liebes Wichtelopfer ein in Lagen gefülltes Weck-Glas mit Schoko-Ingwer-Kekse inkl. Backanleitung.

Bei Rezepte für Backmischung bin ich immer vorsichtig, besonders bei Zeitschriften. Ich bin mir nicht wirklich immer sicher, ob diese Rezepte einfach nur eingekauft (inkl. Stockfoto) und nicht wirklich in der „Redaktions-Küche“ getestet wurden. Deswegen backe ich die Rezepte immer min. einmal selbst, bevor ich die Backmischung verschenke. So haben sich schon einige Rezepte als totaler Flop herausgestellt, andere habe ich dann entweder in den Zutaten oder auch in der Backanleitung angepasst.

Diese Cookies sind nicht zu süß und auch chewy. Die Konsistenz erinnert leicht an Kuchen.

Schoko-Ingwer Cookies

Schoko Ingwer Cookies (Quelle Landidee)

Die Back-Mischung:

  • 200g Mehl
  • 50g brauner Zucker
  • 1 EL Kakao
  • 50g Zucker
  • 100g Cashewkerne, gehackt
  • 50g dunkle Schokolade (75%), gehackt
  • 50g kandierter Ingwer, fein gehackt

Alle Zutaten nacheinander in ein ca. 800ml- 1L umfassendes Glass schichten und hübsch verpacken.

  • 125g Butter
  • 2 Eier (L)
  • 3 EL Milch

Die Butter auf niedrige Hitze schmelzen. Die Eier in eine kleine Schüssel verquirlen. Die Butter in einem dünnen Strahl unter die Eier rühren.

Die Backmischung in eine große Schussel geben und gut durchmischen. Die Ei-Butter-Mischung dazugeben und zu einem klebrigen Teig verrühren.

Auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech EL große Teigportionen geben und diese etwas flach drücken.

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Cookies 15-20 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Lebkuchen Muffins

Foodblogger Adventswichteln Teil 2 – Lebkuchen Muffins

Vorab wünsche ich Dir einen schönen zweiten Advent! Heute möchte ich euch mein zweites Wichtelgeschenk aus meinem “Foodblogger Aventswichteln” Päckchen zeigen.

Wichtelgeschenk Nr. 2

Das kleine Cupcake Backbuch von Peggy Porschen ist wirklich zauberhaft. Schon beim ersten durchblättern haben mich von den 25 Cupcake-Rezepten einige sofort angelächelt wie „Erdbeere & Champagner“, „Schwarzwälder Kirsch“, „Salzkaramell“ oder „Cosmo“. Letztendlich habe ich mich für die Lebkuchen Cupcakes entschieden. So wegen Advent und Weihnachten und so 😉

Danke Carrie-Ann!

Lebkuchen Muffin

Das Rezept ist ausgelegt für 24 Cupcake, aber wer soll das bei mir alles essen? Die Freunde und Kollegen habe ich schon genug gemästet. Also habe ich das Rezept halbiert, es sind zwar immer noch 12 Stück, aber die bekomme ich schon noch los. Muffins sind wohl die buckelige Verwandtschaft der Cupcakes, aber ich fand die Muffins auch ohne Topping ganz köstlich.

Lebkuchen Muffin (aus Cupcake von Peggy Porschen)

  • 125ml Milch (3,8%)
  • Abrieb 1/2 Orange
  • 25ml Orangensaft
  • 75g brauner Zucker
  • Prise Salz
  • 150g heller Sirup (z.B. Grafschafter Karamell)
  • 75g Rübensirup
  • 2 TL Ingwer (gemahlen)
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL gem. Piment (gemahlen)
  • 90g kalte Butter (gewürfelt)
  • 175g Mehl
  • 1 TL (6g) Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 75g Eier (verquirlt)

In einem Topf Milch, Orangenabrieb, Orangensagt, Salz, Zucker, Sirup und die Gewürze gut mischen. Bei niedriger Hitze unter Rühren zum Köcheln bringen. Vom Herd nehmen und die kalte Butter einrühren.

In eine Schüssel Mehl, Backpulver und Natron vermengen und die etwas abgekühlte flüssige Masse gut unterrühren. Zum Schluss die Eier kräftig unterrühren. Den flüssigen Teig in die vorbereiteten Muffinförmchen zu ca. 3/4 füllen.

Im auf 175°C  (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Backofen ca. 25-30 Minuten backen, bzw. bis zur positiven Stäbchenprobe. Ca. 5 Minuten in der Form ruhen lassen und dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Mit Puderzucker bestäuben oder auch mit den Lieblings-Frischkäse-Topping auf dressieren.

Wildschweinfilet mit Quitte

Heute gibt es mal wieder was richtig herzhaftes!

Wild ist nicht jedermanns Sache, es ist herber und hat wie Lamm einen deutlichen Eigengeschmack. Ich find Wild ist wirklich was Feines und mag ich besonders gerne in der kalten Jahreszeit. Selbst zubereitet habe ich noch nicht viel Wild, aber schon öfters auswärts gegessen. Besonders gerne mag ich Wildschwein, als Medaillons oder als Gulasch. Diese Woche habe ich das beste Stück vom Wildschwein – das Filet erhalten.

Wildschweinfilet mit Quitte

Zum Filet gab es Quitten, geröstete karamellisierte Möhren und Thymian-Spätzle. Die Spätzle waren dies Mal nicht hübsch genug fürs Foto 😉 Das Rezept für die Quittensauce habe ich bei Kirchner Raddesdorf gefunden.

Wildschweinfilet mit Quitte (für 4 Personen)

  • Wildschweinfilet (150-200g pro Person)
  • 1 Quitte (ca. 300g)
  • 400ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Zucker
  • 4cl Weißwein (Grüner Veltiner)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 5 Pfefferkörner (Tellicherry)
  • 3 Wacholderbeeren

Den Flaum von der Quitte mit einem Küchenkrepp abrubbeln, schälen und in Streifen schneiden. Einen kleinen Topf mit 400ml Wasser bereitstellen.

Tipp: Quitte wird nach dem schneiden schnell braun. Damit es die gelbe Farbe behält, nach dem Schneiden die Streifen sofort ins Wasser geben. Quitten sind sehr hart, also am besten mit einem großen Messer die Quitte vorsichtig halbieren und in ca. 5mm dicke Scheiben und dann in Streifen schneiden. Die Streifen mit Kerngehäuseanteil entsorgen.

Die Quittenstreifen sollten mit dem Wasserbedeckt sein. Zucker, Wein und Gewürze hinzufügen und bei mittelhoher Hitze ca. 25 Minuten köcheln bis die Quitte weich (aber nicht matschig) ist. Die Quitte in ein Sieb gießen und dabei den Sud auffangen. Die Quitte in einer Schüssel warm stellen.

Kurz vor Ende der Garzeit mit der Filetzubereitung beginnen. Die Filets trocken tupfen und in Butter ca. 6 Minuten (3 je Seite) braten. Aus der Pfanne nehmen, in Alufolie wickeln und warm halten.

Mit dem Quittensud die Pfanne (in dem die Filets gebraten wurden) ablöschen. Etwas einreduzieren lassen. Ein guter Schuss Sahne hinzugeben, auf kochen lassen und ggf. mit etwas Speisestärke (in Wasser aufgelöst) eindicken. Die Filets aus der Alufolie nehmen und den Bratensaft zur Sauce geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Matcha Trueffel

Weiße Schokoladen Matcha Trüffel

Na, was hat der Nicolaus Dir heute Nacht in deinen Stiefel gesteckt? Vielleicht ein Döschen Matcha?

Matcha mag ich ganz gerne. Die Verwendung hat sich bei mir allerdings bisher eigentlich nur auf Tee, Matcha Latte oder in Smoothies beschränkt, aber Matcha kann mehr. Bei TeeGschwendner habe ich Matcha Fuku der speziell sich fürs Kochen und Backen eignet entdeckt. Eigentlich wollte ich Matcha-Eis machen, aber ich bin in Trüffellaune 😉

Matcha Trueffel

Matcha Trüffel (gefunden bei Delicooks)

  • 150g Weiße Kuvertüre
  • 15g Kakaobutter
  • 50ml Sahne
  • 1 gehäufter TL (5g) Matcha Kuku
  • 150g Weiße Kuvertüre
  • 10g Kakaobutter

In einem Wasserbad die Schokolade und Kakaobutter schmelzen. Die Sahne erwärmen (aber nicht kochen) und mit dem Matcha verrühren.

Die Matchasahne mit der Schokolade gut verrühren, mit etwas Frischhaltefolie (direkt auf der Masse) abdecken und über Nacht zeihen bzw. fest werden lassen.

Am nächsten Tag kleine Kugeln formen und ca. 1/2 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Währenddessen Weiße Kuvertüre mit Kakaobutter schmelzen. Die Kugeln mit Schokolade überziehen, auf einem Pralinengitter legen und in Kühlschrank fest werden lassen. Optional: die Kugeln mit etwas Matcha bestäuben/dekorieren.

Oh du fröhliche… Blogevent *click*

Simone von Ofenlieblinge sucht für ihr Blog-Event „Oh du fröhliche“ weihnachtliche Lieblinge. Dies Matcha Trüffel haben definitv das Zueg dazu 😉

Schokoladen Orangen Trueffel

Schoko-Orange Trüffel mit Biss

Trüffel, Praline oder Konfekt erleben wie Kekse, Plätzchen oder Cookies zu Weihnachten Hochkonjunktur.

Aber wann ist ein Trüffel ein Trüffel oder eine Praline eine Praline? Was ist dann eine Trüffel-Praline? Und was ist mit den eckigen? Ist das dann Konfekt oder auch eine nur eine Praline oder doch Trüffel? Eigentlich auch egal, wenn es schmeckt, oder?

Schoko Orange Trueffel

So jetzt genug der Fragen, kommen wir zum Star dieses Beitrages: die Schokoladen-Orangen-Trüffel mit einem Hauch Schärfe. Schokolade mit Orange ist einer meiner Lieblings Kombinationen, seit ich das erste Mal Sprengel Vollmilch-Orange gekostet habe. Leider gibt es diese Schokolade überhaupt nicht mehr 😦 Zartbitter ist zwar ein super Begleiter für Orange, aber ich bin ein Vollmilch-Girl 😉 Allerdings bei diesen Trüffel ist Zartbitter-Schokolade eine sehr gute Wahl!

Schoko Orange Trueffel

Schokoladen-Orangen-Trüffel mit Cheyenne-Pfeffer (adaptiert von About.com Candy)

Tipp: wer es gerne feurig mag kann auch etwas mehr Cheyenne-Pfeffer verwenden. Statt einer Zimtstange werde ich das nächste Mal Zimtblüten nehmen, oder etwas gem. Zimt.

  • 75ml Sahne
  • 1 Bio-Orange
  • 1 Stange Zimt
  • 150g Zartbitter (min. 70%)
  • 1/8 TL Cheyenne-Pfeffer
  • Kakaopulver

Sahne zusammen mit der dünn abgeschälten Orangenschale und Zimtstange in einem kleinen Topf geben und auf niedriger Hitze zum Köcheln bringen.

Gleichzeitig die Schokolade in einem Wasserbad schmelzen

Die aromatisierte Sahne durch ein Sieb zu der geschmolzenen Schokolade geben und gut umrühren. Mit Frischhaltefolie abdecken, die Folie direkt auf die Schokoladen-Masse legen und über Nacht (nicht im Kühlschrank) stehen lassen.

Am nächsten Tag ist die Schokoladen-Masse fest, sollte aber nicht zu hart sein. Die Masse mit einem Messer in Quadrate schneiden und mit Kakao bemehlte Hände zu Kugeln rollen. Am besten Handschuhe verwenden. Die noch „weichen“ Trüffel in Kakao wälzen.

Die Trüffel im Kühlschrank gut verschlossen sind min 1. Woche haltbar. Allerdings bei Zimmertemperatur entwickeln sie das beste Aroma. 1-2 Pralinen aufgelöst in eine heiße Tasse Milch mit etwas Honig ist auch eine feine Sache

Bacon Cookies

Bacon Cookies

Die Besten Kekse Ever!!!

Ich bin ein absoluter Bacon Fan, eigentlich könnte mein Lebensmotto „Mit Speck, schmeckt alles besser“ sein. Okay, das war vielleicht ein bisserl übertrieben, aber Bacon muss man nicht nur zum Frühstück straight aus der Pfanne (oder Ofen) zu Toast und Rührei essen. Bacon im Salat oder der Quiche, Schweinefilet umhüllt mit Bacon, Bacon mit Grünkohl, Bacon auf der Pizza um einige Beispiele zu nennen. Bacon passt aber auch wunderbar zu süßem! Ich steh auf diesen funky Süß-Salziger-Geschmack. Letztes Jahr habe ich Bacon-Fudge gemacht und fand ihn echt klasse. Die meisten Testesser haben auch nicht sofort erkannt, was diese Knusperstückchen im Fudge sein sollten ;). Keine Angst so was verfüttere ich nicht an ahnungslose Vegetarier, so gemein bin ich wirklich nicht.

Vor ein/zwei Wochen auf der Suche nach Plätzchen und Avents-Inspiration bin ich auf Tidy Mom’s „Candied Bacon & Bourbon Chocolate Chip Cookies“ gestoßen. Da wusste ich sofort, das muss ich ausprobieren! Die Schokoladen-Drops habe ich weg gelassen, ebenso wie das Baconfett, nicht weil es eine Nummer zu heftig wäre, sondern weil ich sie schlicht weg nicht im Haus hatte. Bacon fat/grease, also das ausgelassene Fett bekommt man wenn man Bacon anbrät, aber ich hatte auch nicht so viel Bacon um die Fettmenge im Rezept auszubraten 😉 Das nächste Mal werde ich mich aber vorbereiten und fett (im Glas und hoffentlich nicht auf den Hüften) sammeln. Angeblich soll es die Cookies noch einen extra Kick geben.

Bacon Cookies

Diese Karnivoren-Cookies schmecken natürlich auch ohne Bacon. Soft aber mit einer krümeligen Textur. I Like!

Bacon Cookies (adaptiert von Tidy Mom)

  • 4 Scheiben Bacon
  • Ahorn-Sirup
  • 250g Mehl (550er)
  • 1 geh. TL (7g) Weinsteinbackpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 150g Butter (Zimmertemperatur)
  • 70g brauner Zucker
  • 30g weißer Zucker
  • 1 Ei (L)
  • 1 TL Vanille Extrakt
  • 1 EL Bourbon (Jim oder Jack)

Backofen auf 200°C vorheizen. Den Bacon auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und von beiden Seiten ordentlich mit Ahornsirup bestreichen. 15-20 Minuten backen, bis der Bacon schon kross ist. Den Bacon dann auf Küchenkrepp vom überschüssigen fett befreien. Wenn der Bacon kalt ist, in eine Schüssel zerbröseln und zur Seite stellen.

Mehl, Weinsteinbackpulver und Salz gut mischen und zur Seite stellen.

Butter zusammen mit dem Zucker in der Schüssel vom Standmixer geben und mit dem Paddelaufsatz solange auf mittel-hohe Geschwindigkeit schlagen bis die Buttermasse cremig und sehr hell wird (min. 5 Minuten). Die Geschwindigkeit verringern, das Ei hinzufügen und gut verrühren lassen. Vanille Extrakt und Bourbon dazugeben. Bei laufender Maschine nach und nach das Mehlgemisch einrühren lassen. Zum Schluss den Bacon unterrühren.

Mit einem EL etwas Teig abstechen und zu Walnuss große Kugeln formen. Diese auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech geben und etwas flach drücken. Wer flache Cookies haben möchte, die Kugeln entsprechend etwas flacher drücken.

Backofen auf 180°C vorheizen. Die Cookies 10 Minuten backen. Die Cookies sollten obenauf noch ziemlich hell sein. Auf einem Kuchengitter vollständig aus kühlen lassen.

Marzipan Apfel Konfekt

Marzipan-Apfel-Konfekt

Meine Wichtelpartnerin Sandra von Topfschlacht hat letzten Sonntag ihr Erstes von vier kleinen Wichtel-Geschenke ausgepackt. Darin war Marzipan-Apfel-Konfekt und das Rezept möchte ich euch auch nicht vorenthalten.

Marzipan Apfel Konfekt

Marzipan-Apfel-Konfekt (adapiert von LandIdee)

  • 200g Marzipan
  • 40g Apfelchips
  • 150g Puderzucker
  • 50g getrocknete Beeren (oder Rosinen)
  • 50g Mandeln, gehackt
  • 2cl Amaretto
  • 200g Zartbitter Kuvertüre

Marzipan raspeln, Apfelchips zerbröseln und mit alle anderen Zutaten, bis auf die Schokolade zu einem Teig verkneten. Haselnuss bis Walnuss große Kugeln rollen. Vor dem Schokolieren habe ich die Kugeln noch ca. 1 Std. in den Kühlschrank gestellt.

Die Schokolade über ein Wasserbad schmelzen. Die Kugeln mit Schokolade überziehen und auf einem Pralinengitter oder einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech setzen. Wenn die Schokolade ausgehärtet ist, die Pralinen in kleine Pralinen-Manschetten setzen, oder einfach in Cellofantütchen füllen.

Foodblogger Aventswichteln 2013 – Teil 1

Diese Aventszeit wird Land auf und Land ab nicht nur jeden tag ein Türchen des Aventskalenders geöffnet, sondern auch liebevoll zusammgestellte Wichtelgeschenke ausgepackt. Sandra „From-Snuggs-Kitchen“ rief mitte September zum „Foodblogger Aventswichteln“ auf. Über 60 Foodblogger sind dem Ruf gefolgt, versendeten ein Päckchen mit 4 kleine Geschenke zwischen dem 21.-26.11. und werden an den nächsten Aventswochen der Welt ihre Wichtelgeschenke präsentieren. Wenn ihr schauen wollt, was sich die Schar an Foodblogger so alles einfallen lassen, klickt auf das Bild. Sandra hat sie dort alle aufgelistet. An dieser Stelle ein dickes Lob und liebes Dankeschön an Sandra!!!

Adventswichteln 2013

Gestern morgen klingelte der Postbote bei mir. JUHU! Zum Glück war ich schon wach oder diesen Morgen noch nicht auf dem Weg zum Markt! Kurz kämpfte ich mit der Verpackung (Wo ist die Schere wenn man eine braucht?) und darin langen vier liebevoll ausgesuchte und nummerierte Geschenke! Ich konnte mich grad noch zurück halten und las zuerst die Karte. Mein liebes Wichtel ist Carrie-Ann von „iheartemmi„. Nach kurzem innehalten, machte ich mich über die Geschenke her. Das erste Geschenk für den heutigen Advenssonntag hat voll ins Schwarze getroffen! Peanutbutter Cups! Wenn der Schokohunger mich packt und ich keine Schoki im Haus hab, dann bringt ein Löffel halb mit Schokoaufstrich und halb mit Erdnussbutter den schnellen Fix.

Die restlichen 3 tollen Wichtelgeschenke könnt ihr dann an den nächsten Aventssonntagen sehen. Bis dahin empfehle ich ein Besuch bei „iheartEmmi„. An dieser Stelle nochmal einen ganz lieben Dank an Carrie-Ann!!!

Ich durfte Sandra von Topfschlacht bewichteln. Das Schenken war eigentlich auch der schönste Teil dieser Aktion. Grübeln, testen, schauen was ihr wohl gefällt und auch das hibbeln, ob es ihr auch wirklich gefällt. Ich hibbel immer noch, da Sandra die kleinen Geschenke erst an den Adventssonntagen öffnen wird. Den Teil des „geheime zustecken“ habe ich übrigens überlesen 😉 Was Sandra heute ausgepackt hat, könnt ihr auf ihrem (mir sehr sympathischen) Blog „Topfschlacht“ sehen. Die Rezepte der Essbaren-Wichtelgeschenke werde ich euch auch in den nächsten Tagen hier zeigen.

Ich wünsche euch einen wunderschönen und fröhlichen ersten Advent!

Kokos-Makronen mit Kornblumen

Kekse und Plätzchen gehören zu Weihnachten, wie der Schnee zum Winter. Da morgen der erster Advent ist und die Vorweihnachtliche-Saison einleitet, wird es langsam mal Zeit sich in Backlaune zu bringen. In den nächsten Wochen werde ich einige Plätzchen, Cookies oder andere Knabbereien backen und die möchte ich Dir natürlich nicht vorenthalten.

Die ersten Plätzchen dieser Saison sind Kokos-Makronen. Kokos (ausgenommen Bounty) steht zwar nicht ganz oben auf meiner Favoriten-Liste, aber ab und an mag ich es doch sehr gerne. Kokos-Makronen zu backen habe ich bisher noch nie, vielleicht weil meine erste und letzte Erinnerung an diese nicht wirklich positiv war… süß, pampig, sehr Kokoslastig, mit scheußlichem Kuvertürenboden. Vieleicht fragst du dich jetzt, wieso ich die Plätzchensaison jetzt mit Kokos-Makronen eröffne? Schuld daran ist nicht nur das Rezept, sondern mein bester Freund. Er liebt Kokos-Makronen.

Kokos Makronen mit Kornblüten

Die selbstgemachten Plätzchen sind auch tolle Mitbringsel, entweder gebacken oder als Backmischung. Für die Kokos-Makronen-Backmischung einfach die Zutaten, natürlich ohne Eier in ein hübsches ca. 750ml großes Glas schichten, hübsch verpacken und das Rezept/Backanleitung nicht vergessen. Die Kornblumen sind eigentlich nur Deko. Falls du keine Kornblumen findest, man kann sie mit andere (getrocknete) essbare Blüten ersetzten, oder einfach Ersatzlos streichen.

Kokos-Makronen mit Kornblüten

  • 3 Eiweiß (L)
  • Zucker
  • 2 EL Kornblumen
  • Kokosflocken/raspeln
  • Kokoschips

Eiweiß steif schlagen. Alle anderen Zutaten gut vermischen und vorsichtig unter dem Eiweiß heben. Mit einem EL kleine „Scheiterhaufen“ (ca. 3 cm Durchmesser) auf das Backblech setzten und bei 150°C ca. 25-30 Minuten backen. Wer gerne sehr krosse Makronen mag, dann 3-4 Minuten länger backen.

Vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. In einer gut verschlossenen Dose, sollten die Makronen ein paar Tage (ohne Gewähr) halten. Die erste Ladung hielt keinen Tag 😉