liebster blog award

Blog Awards

Wie viele Blogger steh ich eigentlich nicht so auf Blogawards. Es sind sozusagen die Kettenbriefe der Blogosphäre. Versteh mich bitte nicht falsch, natürlich freue ich mich sehr über ein Kompliment wie „Liebster Blog“, aber wie mit den Kettenbriefe bzw. Ketten-Emails möchte ich mich nicht wirklich aktiv beteiligen. Ich habe hin und her überlegt, ob ich mitmache aber ich habe gute Laune und koch-/blogtechnisch grade eine Flaute.

Die Spielregeln: Bedanke dich, Beantworte 11 Fragen, Nenne 11 Fakten über dich, Stelle 11 Fragen und nominiere 11 andere Blogs. Es heißt doch „Regeln sind zum brechen da…“ also werde ich die letzte Aufforderung einfach mal ignorieren.

Also liebe Corinna von Brunettelifestyle ganz lieben Dank für die Auszeichnung 😀 und ich hoffe du bist mir nicht allzu böse 😉

liebster blog award

Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Bloggen tu ich schon eine ganze Weile, eigentlich schon seit dem Studium also viel länger als es Nachgekocht gibt. Aber mit dem Thema Kochen habe ich meine Nische und die Leidenschaft zum Bloggen wirklich erst entdeckt. Nachgekocht ist recht spontan vor über zwei Jahren entstanden, man könnte sagen aus eine Laune heraus, ausschlaggebend war aber Uwe´s Blogevent „Cookbook of Colors“ und auch der Film „Julie & Julia“ ;).

Wie viel Zeit investierst du pro Woche in deinen Blog?

Es kommt auf die Woche an. Ich arbeite Vollzeit und Studiere zu dem auch noch … ich finde es recht schwer abzuschätzen wie viel Zeit ich für den Blog genau aufbringe. Es ist ja nicht nur das Kochen, Fotografieren und Blogbeitrag schreiben. Dazu gehört auch das Planen, Social Media, Kommunikation und andere Sachen aus meinem Alltag die sich im Bloggen vermischen… Man kann aber schon sagen, dass ich recht viel Zeit in den Blog stecke (auch wenn nicht jeden Tag ein Post erscheint)

Könntest du dir vorstellen, über etwas anderes zu bloggen?

Been there, done that… Momentan kann ich mir das nicht wirklich vorstellen, höchstens auf ein Teilgebiet wie das Backen spezialisieren, aber wer soll denn die ganzen Backwerke essen 😉

Was machst du, wenn du gerade nicht am Bloggen bist?

Am Kochen 😉 Nee nicht nur. Ich lese unheimlich gerne und viel, verbringe viel Zeit mit Freunden und schau mir auch die eine oder andere Serie oder auch Filme gerne an.

Wie sieht für dich der perfekte Urlaub aus?

Sonne, Meer, Berge, Ruhe & Entspannung, Abenteuer, Spaß und gutes Essen.

Wenn du einen Wunsch frei hättest, was wäre er?

Die Fähigkeit Raum und Zeit zu falten. Dann könnte ich mich an jeden Ort der Welt oder in eine andere Epoche in einem Augenblick wünschen.

Was ist dein absoluter Lieblingsfilm?

Das Fünfte Element… nicht nur wegen Bruce Willis, sondern wegen der genialen Schnittführung

Was war das schönste Geschenk, das du je bekommen hast?

Ummm, mit Superlativen tue ich mich hier wirklich schwer… aber in den letzten Wochen war es ein Mixtape 🙂

Was wolltest du schon immer einmal machen, hast dich aber bisher nicht getraut/keine Zeit dafür gehabt?

Oh da gibt es auch Einiges… Spontan fällt mit Fallschirmspringen ein. Wollte ich schon seit Jahren machen, aber habe mich nie getraut und das wird wahrscheinlich auch so bleiben (ich bin ein kleiner Schisser 😉 )

Was würdest du tun, wenn morgen die Welt untergehen würde?

Eine riesen Party machen und mein ganzes Geld dafür auf den Kopf hauen.

Machst du gerne Sport?

Manchmal 😉 In meiner Jugend (also bis Anfang 20)  habe ich Leistungsrudern mit 6-7 Mal die Woche Training gemacht. Aus Zeitmangel und später aus Mangel an Fluss und Gewässer musste ich das Rudern aufgeben. Manchmal würde ich gerne wieder Rudern, aber ich würde wahrscheinlich nach den ersten Metern kentern 😉

11 Fakten über mich…

  1. Ich bin ein Online-Junkie.
  2. Ich lese Bücher hauptsächlich auf English.
  3. Ich werde schnell gelangweilt, wenn mir etwas nicht gefällt (besonders bei Musik und Filmen)
  4. Ich werde im Sommer nicht Braun, nur Rot.
  5. Ich kann richtig gut Böse gucken.
  6. Ich mag Wassereis lieber als Milch/Sahneeis.
  7. Ich singe beim Putzen, am liebsten zu Queen.
  8. Ich finde ein britischer Akzent ist sexy. Amerikanischer Akzent eher nicht.
  9. Ich habe gerade Spotify für mich entdeckt.
  10. Ich bin privat ein Chaot.
  11. Ich mag Worte/Sprüche/Sprichwörter/Sprichwendungen.

Kommen wir nun zu den letzten Aufgaben des Blogawards. 11 Fragen und die Nominees. Wie gesagt möchte ich keine bestimmten Blogger oder Bloggerinnen nominieren, sondern viel mehr euch allen das Staffelholz überreichen…

  1. Was ist das leckerste was Du jemals gegessen hast?
  2. Was war das schlimmste was Du jemals gegessen hast?
  3. Was ist Deine liebste Jahreszeit?
  4. Welches Buch hat Dich zuletzt wirklich beeindruckt?
  5. Eine Woche ganz ohne Computer und Smartphone. Traum oder Albtraum?
  6. Welches Lied bringt Dich lauthals zum Mitsingen?
  7. Welcher Superheld bzw. Superheldin wärst Du gerne?
  8. Vervollständige diesen Satz: “Es ist nie zu spät …”
  9. Mit welcher Berühmtheit (Tod oder lebendig) würdest du mal gerne Essen gehen?
  10. Hast du ein Küchen-Nemesis (Erzfeind)? Etwas was absolut nicht gelingen will oder Küchenmaschine die Dich in den Wahnsinn treibt?
  11. Was ist das schönste, was Dir heute passiert ist?

Zu guter Letzt…

No blog awards please
Nachtrag: die Vorlage für den Button habe ich von Pixeden

Kasten Weißbrot

Kasten Weißbrot

Ich bin bekennender Toastbrot-Fan. Besonders gern mag ich das englische Weißbrot. Ja genau, dieses weiche Weißbrot, dass man locker einen ganzen Laib zu einer faustgroßen Kugel zusammendrücken kann. Was für viele ein Graus ist, ist für mich ein besonderer Hochgenuss. Ungetoastet als Chip Butty (gebuttertes Weißbrot mit Pommes belegt) oder getoastet einfach mit etwas Butter bestrichen. „Deutsches“ Toastbrot fand und finde ich immer noch dagegen ziemlich unlecker. Es ist trocken und ungetoastet (für mich) ein Graus.

Frisch gebackenes Kastenweißbrot ist eine ganz andere Geschichte… LECKER! Mehr kann ich dazu nicht sagen, außer vielleicht, dass nachfolgendes Rezept super für Brotbackeinsteiger und nicht nur Weißbrotfans ist. Wenn du mehr Broteinsteiger-Rezepte oder eine Anleitung zum eigenen Sauerteig suchst, dann schau mal bei Yushka von Sugar Princess vorbei. Montag ist ihr Round-Up von dem Blogevent „Kruste und Krume für Einsteiger“ online gegangen. Viel Spaß beim Stöbern und Nachbacken 😀

Kasten Weißbrot

Kasten Weißbrot (Rezept Quelle: Brot Genießen)

  • 15g Frisch-Hefe
  • 50ml lauwarmes Wasser
  • 375g Mehl (Type 550)
  • 150ml Milch
  • 38g Butter (zimmerwarm)
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • Fett für die Kastenform (20x11cm) und etwas Milch zum bestreichen

Die Hefe in der Schüssel der Küchenmaschine zerbröseln und in das lauwarme Wasser auflösen.  Mehl, Milch, Butter, Zucker und Salz hinzugeben und ca. 2-3 Minuten auf niedrigste Stufe vermengen lassen. Wenn der Teig zusammen kommt, dann ca. 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten lassen.

Ein Stuck vom Teig abnehmen und den Fenstertest (siehe Foto) machen: den Teig leicht auseinander ziehen bis er so dünn ist, so dass man das Licht (oder die Sonne) durchscheinen sieht. Wenn der Teig vorher reißt, dann ein paar Minuten weiterkneten und den Fenstertest wiederholen.

Den Teig in eine leichtgefettete Schüssel geben, mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und ca. 2 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis das Volumen sich verdoppelt hat. Nach einer Stunde der Gehzeit den Teig einmal falten und ziehen (siehe Bilder unten)

Die Arbeitsfläche leicht bemehlen und darauf den Teig formen: leicht flachdrücken, alle Ecken in die Mitte zusammennehmen und auf der Naht (Schluss) drehen. Den Teig erneut abdecken und ca. 15 Minuten ruhen lassen.

Aus der Kugel  ohne viel Druck eine Rolle formen und diesen in den leicht gefettete Kastenform legen. Die Form diesmal mit etwas Frischhaltefolie abdecken und min. 30 Minuten gehen lassen. Mein Teig war recht aktiv und wuchs über die Form hinaus(siehe Bilder unten), also die Folie nicht fest um die Form wickeln, sondern nur ein großes Stück auflegen.

Ein ofenfestes Gefäß mit ½ Liter Wasser in den Ofen stellen und während der Teig aufgeht den Backofen auf 250°C (Ober-/Unterhitze) aufheizen. Kurz bevor man die Form in den Ofen gibt, den Teig in einem Abstand von ca. 2 cm mit einem Messer quer leicht einschneiden, mit etwas Milch bepinseln und sofort in den Ofen auf der mittleren Schiene geben. Insgesamt wird das Brot 50 Minuten gebacken. Nach 10 Minuten die Schale mit dem Wasser entfernen und die Temperatur auf 220°C zurückdrehen. Kurz vor dem Ablauf der Backzeit den Bräunungsgrad im Auge behalten, ggf. mit etwas Folie abdecken.

Das Brot aus der Form nehmen. Wenn das Brot zu hell ist, bis zu 10 Minuten ohne Form zum nachbräunen in den Ofen stellen. Wichtig! Das Brot min. 1 Stunde auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, bevor man das Laib anschneidet.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Schokoladen Mandel Gugelhupf

Glutenfreier Schokoladen-Mandel Gugelhupf

Bei uns in der Abteilung ist es üblich zu oder nach seinem Geburtstag einen Auszugeben. Meist erfolgt dies in der Form von Frühstück zu Mittag oder man tut sich mit mehreren Kollegen zusammen und „sponsert“ die jährliche Weihnachts-Raclette-Feier. Die dritte klassische Option ist Kuchen. Dieses Jahr habe ich mich für den dritten Klassier Kuchen entschieden. Es ist die perfekte Gelegenheit ein paar Rezepte zu testen und auch dabei genügend Abnehmer zu finden. Wenn man für mehr als 1-4 Personen backt, erhöht sich auch die Gefahr von gewissen Unverträglichkeiten. Bei uns in der Abteilung haben wir Kollegen mit Gluten Unverträglichkeit und Laktoseintolleranz, da ich die nicht ausschließen wollte hatte ich mir vorgenommen einen Gluten- und Laktose freien Kuchen zu backen. Zum Glück habe ich keiner der beiden Unverträglichkeiten, aber somit auch keine wirkliche Ahnung bzw. Erfahrung damit.

Bei Kuchen kann man das Mehl ganz gut mit gemahlenen Nüssen ersetzten, das mache ich auch wenn ich nicht genug Mehl im Haus habe. Für Milchprodukte gibt es div. Ersatzprodukte z.B. auf Sojabasis oder spezielle Milchzuckerfreie-Milchprodukte. Also bin ich los und habe Margarine und laktosefreie Milch besorgt. Am (Sonn)Backtag habe ich dann doch ein paar Zweifel gehabt und mir dann doch die Inhaltsangabe auf die Magarinepackung genauer angeschaut.  So ein Mist! Da war Molke drin und die enthält natürlich auch Milchzucker. Wenn mir sonntags Mehl, Zucker oder Eier fehlen hilft oft ein Besuch beim Büdchen (Kiosk) um die Ecke, aber laktosefreie Butter o.ä. hat er leider nicht im Programm. Hinterher ist man immer schlauer. Also liebe Laktoseintollerante-Kollegen sorry… nächstes Jahr 😉

Schokoladen Mandel Gugelhupf

Glutenfreier Schokoladen-Mandel Gugelhupf (inspiriert von BackBube)

  • 250g gem. Mandeln (ohne Haut)
  • 150g gem. Haselnüsse
  • 60g Mandelstifte
  • 150g Zartbitterschokolade (75%)
  • 180g Zucker (plus etwas für die Form)
  • 200g Butter (plus etwas für die Form)
  • 5 Eier (L)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Vanilleextrakt

Die gemahlenen Mandeln und Haselnüsse in eine Pfanne ohne Fett auf mittel-hohe Hitze anrösten bis es duftet. Am besten nicht alles auf einmal in die Pfanne geben, sondern in Portionen, da die Nüsse schnell von duftend zu verbrannt wechseln. Die Mandelstifte ebenfalls anrösten bis sie leicht goldbraun sind. Alles mischen und vollständig abkühlen lassen.

Die Schokolade über ein Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Währenddessen die Butter und Zucker mit einem Handmixer cremig rühren und die Eier nach einander hinzugeben. Dabei das Ei vollständig unterrühren, bevor man das Nächste hinzufügt.

Backpulver mit den Nüssen mischen und diese unter den Teig rühren. Zum Schluss das Vanilleextrakt und die Schokolade einrühren.

Die Gugelhupf-Form ausbuttern und mit Zucker bestreuen. Den Teig hineinfüllen und bei 180°C (Ober-/Unterhitze) im vorgeheizten Backofen ca. 1 Std. backen. Nach 35-45 Minuten nachschauen und ggf. den Kuchen mit etwas Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Den Gugelhupf ca. 10 Minuten in der Form lassen, dann auf einem Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Mit etwas Puderzucker bestäuben und mit einer guten Tasse Kaffee genießen.

Spinat Tomaten Lasagne

Fruchtige Spinat Lasagne

Yesterday have the highpoint of the fool time started. Whatever if they a carneval-fan or hater is, the in Rheinland come they only hard on the carnival past. Mornings in bus seated they already time next prominent like Kermit the Frog or Jack Sparrow, in the town will they run over from a heard not so small garden gnomes or they can on public places the strange courtship behavior from tiger and kitty watch. Time of from the optical stimulus, give it also neat something on the ears… I mean now not this distinctive carnevals music that easy to together bawl is, whatever how much atmospherical pressure they on the boiler has, but much more the language. From one day on the next will suddenly jeckisch talked. For a not Rheinlander like me sounds it itself on as would all suddenly denglish talk.

Die Auflösung (Übersetzung) findest du weiter unten 😉

Spinat Tomaten Lasagne

Gestern hat der Höhepunkt der Narrischen Zeit angefangen. Egal ob man ein Karnevalsfan oder -hasser ist, hier im Rheinland kommt man nur schwer an den Karneval vorbei. Morgens im Bus sitzt man schon mal neben Prominente wie Kermit der Frosch oder Jack Sparrow, in der Stadt wird man überrannt von ein Haufen nicht ganz so kleine Gartenzwerge oder man kann auf öffentlichen Plätzen das merkwürdig balzverhalten von Tiger und Kätzchen beobachten. Mal ab von den optischen Reizen, gibt es auch ordentlich was auf die Ohren… Ich meine jetzt nicht diese unverkennbare Karnevalsmusik die leicht zum mitgrölen ist, egal wie viel atü man auf dem Kessel hat, sondern viel mehr die Sprache. Von einem Tag auf den anderen wird plötzlich Jeckisch gesprochen. Für ein nicht Rheinländer wie mich hört es sich an als würden alle plötzlich Denglish reden.

Das Ende der Karnevalszeit läutet den Beginn der Fastenzeit ein. Wer in den nächsten 40 Tagen z.B. auf Fleisch verzichten möchte, oder sich einfach nach etwas Buntes und Fruchtiges sehnt, habe ich eine garantiert (pferde)fleischfreie Spinat-Tomaten-Lasagne für dich…

Ich wünsch dir ein schönes Wochenende und an alle Närren unter uns ein fröhliches Alaaf und Helau.

Spinat-Tomaten-Lasagne (für 3-4 Personen)

Schnelle Tomatensauce

Von der Tomatensauce wird etwas übrig bleiben, ca. soviel für eine Portion Nudeln.

  • 400g Tomaten, stückig (Dose)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 LT Olivenöl
  • 1 TL Balsamicoessig
  • Salz & Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Priese Zucker

Tomaten und Tomatenmark in einen kleinen Topf geben und auf mittlere Hitze aufkochen lassen. Öl und Balsamico dazugeben und etwas einkochen lassen ca. 5 Minuten. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Zucker abschmecken. Etwas abkühlen lassen.

  • 300g Babyspinat
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer & Muskat
  • 60g Pecorino
  • 125g Büffelmozzarella
  • 150g Ricotta
  • 1 Ei
  • Lasagneplatten
  • Tomatensauce

Babyspinat waschen und trocken schleudern/tupfen.

Schalotte und Knoblauchzehe fein würfeln und in eine Pfanne mit etwas Olivenöl auf mittel-hohe Hitze anbraten, bis die Zwiebeln leicht Farbe annehmen. Den Spinat dazugeben und unterheben bis er vollständig zusammen gefallen ist. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken. Etwas abkühlen lassen

Pecorio reiben, 25g davon abnehmen und  den Rest zur Seite stellen. Mozzarella klein schneiden und 50g davon zur Seite stellen.

25g Pecorino, 75g Mozzarella, Ricotta und das Ei in eine mittelgroße Schüssel gut vermischen. Den Spinat dann hinzugeben und alles gut untermischen.

Eine Auflaufform (ca. 24x18x8cm) mit etwas Olivenöl einfetten. Zu erst den Boden der Auflaufform mit Lasagneplatten bedecken, dann darauf etwas von der Tomatensauce darauf geben und mit dem Löffelrücken dünn verstreichen.  Nicht zu viel Sauce nehmen, sonst wird die Lasagne suppig. Auf der Sauce eine dünne Schicht Spinat verteilen und mit Lasagneplatten bedecken. Wiederholen bis der Spinat aufgebraucht ist. Zum Schluss noch eine Lage Lasagneplatten darauf legen, mit der Tomatensauce besteichen und den Mozzarella und etwas von Pecorino darauf verteilen.

Die Lasagne im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 35 Minuten backen. 10 Minuten vor Ablauf der Zeit den restlichen Pecorino drüberstreuen.

Nachtrag: Ich habe fertige Lasagneplatten von Barilla verwendet. Ob sich die Zubereitung oder Backverhalten sich bei frische Lasagneplatten ändert wird demnächst getestet.

Thai Beef Sir-Fry

Stir-Fry-Day: Thai Basilikum & Rind

Freitag ist schon ein toller Tag, für mich fast noch besser als Samstag. Die meisten Menschen sind Freitags besser gelaunt als z.B. Montag, ist ja auch nicht wirklich schwer zu glauben. Aber kann man es beweisen? Ja. Zumindest wenn man den „Hedonometer“ von den Datenexperten von Computational Story Lab Glauben schenkt. Seit Sept 2008, also über 5 Jahre haben sie Twitter „Launen“ vornehmlich aus Amerika ausgewertet und eindrucksvoll in einem Graphen visualisiert. Ein Blick lohnt sich.

Wieso ich den Freitag so mag? Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde es hätte absolut nichts mit dem anstehenden Wochenende zu tun, aber Freitag ist viel mehr einfach mein Tag. In dem Sinne, dass ich einfach Zeit für mich nehme. Was hat Freitag mit dem heutigen Gericht zu tun? Nicht viel, außer den Wortwitz „Stir-Fry-Day“ und dass man nach eine Schüssel davon der eigene Happiness-Index merklich steigt 😉

Thai Beef Sir-Fry

Thai Basilikum Rind Stir-Fry (für 2. Personen)

Zuerst das Rezept komplett lesen bevor du loslegst. Ich habe 2 kleine Thai-Chilis verwendet und es hatte ordentlich Wumms. Wer es nicht so scharf mag sollte nur eine oder eine nicht zu scharfe Sorte verwenden und/ oder auch die Kerne und weiße Samenwände entfernen.

  • 2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben
  • 2 kleine Chili, in feine Scheiben
  • 200g Roastbeef (oder anderes Rindfleisch), in Streifen
  • 1 Paprika, in dünne Streifen
  • 30g Thai Basilikumblätter (Ca. 200g mit Stiele)
  • 1 Frühlingszwiebel, in feine Scheiben
  • 4 TL Limettensaft (Saft von 1 Limette)
  • 2 TL Sojasauce
  • 1 TL Fischsauce
  • 1/2 TL Zucker
  • 2TL Öl
  • 30ml Brühe (Wasser mit eine Msp. Gemüsebrühe)
  • Gekochter Reis

Zuerst alle Zutaten vorbereiten bzw. griffbereit stellen!

Für das Dressing 3 TL Limettensaft mit Sojasauce, Fischsauce und Zucker in eine kleine Schüssel mischen. Zur Seite stellen.

Von den Basilikumblättern ca. 10g abnehmen und in Streifen schneiden. Diese mit 1 TL Limettensaft, 1 TL Öl und der Frühlingszwiebel in eine kleine Schüssel mischen. Zur Seite stellen.

Wok erhitzen und Knoblauch und Chili in 1 TL Öl anbraten bis es duftet. Rindfleischstreifen dazugeben und 2-3 Minuten anbraten. Paprikastreifen und 20g Basilikumblätter dazu geben, umrühren und mit der Brühe ablöschen. Kurz köcheln lassen, bis der Basilikum zusammenfällt. Sofort vom Herd nehmen.

Das schöne Anrichten: den Reis in einem Kreis auf einem Teller anrichten. Das Thai Rind in die Mitte geben. Mit den Frühlingszwiebel-Basilikum-Mischung toppen und mit dem Dressing beträufeln.

Das praktische Anrichten: Frühlingszwiebel-Basilikum-Mischung und Dressing einfach mit dem Thai-Rind im Wok mischen und sofort mit Reis servieren.

(Inspiriert von/Quelle: bon appétit)

Erdnussbutter

Erdnussbutter

Ein Löffel halb Erdnussbutter halb Nusspli ist mein „Notfall-Süß-Kick“, sozusagen „my last resort“ wenn keine Schoki mehr im Haus ist. Dass man Erdnussbutter selber herstellen kann ist eigentlich schon ein alter Hut,  oder manche würden es als Blog-Buster bezeichnen und gelangweilt weg clicken.  Aber ich möchte dir nicht das Rezept schmackhaft machen, sondern vielmehr von meinem Abenteuer Erdnussbutter berichten…

Selbst Erdnussbutter herzustellen ist eigentlich super einfach, man braucht nur Erdnüsse und etwas Öl. Noch einfacher kann man es sich machen, wenn die Erdnüsse bereits geschält und geröstet sind. Ach ja und gewisses Küchenequipment wäre auch nicht schlecht.

Nun ja, einen starken Mixer der locker mit Eiswürfel klar kommt habe ich, also durfte ein paar Erdnüsse ein Klacks sein. Die Erdnüsse in den Mixer reingeschüttet, die höchste Stufe eingestellt und erwartungsvoll den Powerknopf gedrückt. WOW! In meiner Küche wurde ich Zeuge des höchst selten Phänomen eines Erdnusstornados beobachten. Zum Glück hatte ich diesmal den Deckel gut drauf gelegt, sonst würde ich wahrscheinlich noch Wochen später Erdnusskrümel in den Regalen, Ecken oder Fliesenritzen entdecken. Okay, dachte ich mir, vielleicht klappt es besser wenn ich etwas Öl hinzugebe. Die Pferde kurz gezügelt und 1-2 EL Öl in den Schlund des Tornados geschüttet.

Es wurde tatsächlich besser… so gut, dass die groben und feinen Erdnussstückchen nicht mehr mit 100 Sachen in dem Mixbehälter rumflogen, sondern an den Wänden babten und das Messer wie ein Propeller mit fast ohrenbetäubenden Lärm durchdrehte. Auch mehr maliges runterdrücken mit einem Löffel (natürlich im ausgeschaltetem Zustand) und diverse Geschwindigkeiten hat nicht viel geholfen. Die Masse hatte anscheinend genau diese Zwischenkonsistenz (nicht trocken, nicht feucht, nicht fest, nicht flüssig) womit mein Mixer nicht zurechtkommt, oder es war einfach zu wenig Masse. Also alles mit einem Löffel rausgekratzt (mein Teigschaber hat sich irgendwie unauffindbar verkrümelt) und die Hardware gewechselt.

Nun sollte der Häcksler vom Zauberstab seine Magie unterbeweis stellen. Die Hälfte von der sehr kernigen Erdnusspampe in den kleinen Behälter gegeben, den Zauberstab montiert und losgelegt. Nach etwas liebevoller Zusprache verwandelte sich die Pampe in Richtung Erdnussmus. Wirklich glatt oder gar cremig war der Mus jedoch noch nicht. Allerdings lief der Zauberstab langsam heiß und hätte sich wahrscheinlich in eine nicht sehr magisch riechende Wolke aufgelöst. An diesem Punkt hatte ich zwei Optionen: warten bis der Pürierstab sich abgekühlt und ca. nach fünf Durchgänge endlich cremige Erdnussbutter löffeln oder den Mixer eine zweite Chance geben. Also alles zurück in den Mixer geschüttet und siehe da, nach ein paar Minuten auf langsamste Stufe (mit leichte Startschwierigkeiten) hatte ich Crunchy Erdnussbutter, noch ein paar Minuten mit etwas höhere Geschwindigkeit und das Ergebnis war genauso wie ich es haben wollte.

Fazit: Erdnussbutter kann man wirklich selber machen, allerdings ist die wichtigste Voraussetzung das richtige Werkzeug! Eine weitere Erkenntnis… ich muss mir endlich eine vernünftige Küchenmaschine besorgen.

Erdnussbutter

200g geröstete ungesalzene Erdnüsse

Eine Prise Salz

Ca. 2 EL Sonnenblumenöl

Optional 1 TL Puderzucker

Die Erdnüsse mit dem Salz in der Küchenmaschine klein häckseln, nach und nach etwas Sonnenblumen hinzugeben und so lange bis zur gewünschten Konsistenz pürieren. Ich hab noch ein TL Puderzucker untergerührt, aber es schmeckt auch ohne schon gut.

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Apfelkuchen mit Karamellsauce

Apfelkuchen mit Karamell

Ich backe viel und gerne und über die Jahre (man, ich höre mich an wie eine alte Frau 😉 ) habe ich mein eigenes Gefühl dafür entwickelt. Jeder Backofen verhält sich anders und auf Angaben wie Zeit oder Temperatur in Rezepten kann man sich nicht immer zu 100% verlassen. Nun gut, wie mein Backofen sich verhält, also ob die eingestellte Temperatur wirklich erreicht wird oder ob er es halten kann, weiß ich mittlerweile. Aber ich wende trotzdem noch ein paar weitere „Tricks“ an. Beispielsweise stelle ich mir immer einen zweiten Timer auf 5-10 Minuten weniger als die angegebene Backzeit ein und schaue nach wie weit der Kuchen ist. Somit muss ich nicht ständig in die Küche und den Backofen aufreißen (mein Backofen kein Sichtfenter in der Tür) und kann in Ruhe andere Sachen machen oder eine Tasse Tee trinken. Ob ein Kuchen fertig ist, verrät mir nicht nur die Optik oder Haptik (mit dem Finger leicht eindrücken), sondern ich verlasse mich schon während des Backens auf meine Nase. Oft kann ich schon riechen, ob ein Kuchen fertig ist. Spätestens wenn’s verbrannt riecht ist der Kuchen wirklich durch ;). Für endgültige Gewissheit besonders bei mir unbekannten Rezepten, verlasse ich mich dann doch auf die gute alte Stäbchenprobe.

Apfelkuchen mit Karamellsauce

Jetzt zum heutigen Kuchen… Was soll ich sagen? Apfelkuchen ist super! Und es gibt so viele Arten wie man Apfelkuchen zubereiten kann, mal einfach, mal aufwendig. Ganz klar ich bin ein großer Apfelkuchen-Fan. Noch besser wird es wenn noch eine weitere Lieblingszutat dazu kommt. KARAMELL! Dieser Apfelkuchen mit leicht karamellisierte Apfelstücken und eine Portion Karamellsauce ist so gut angekommen, dass ich ein kleines Stück fürs Fotografieren retten und kräftig verteidigen musste 😀 Ganz klare Nachbackemfehlung!

Apfelkuchen mit Karamellsauce

Apfelkuchen mit Karamell (Quelle: bon appétit)

Menge für 26er Springform

  • 3 große Boskop Äpfel (ca. 900g)
  • Zitronensaft
  • 170g Butter
  • 2 EL Zucker
  • 100g Mehl
  • 50g Speisestärke
  • 100g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL frischer Zitronenabrieb
  • 3 Eier

Die Äpfel schälen, entkernen und in ca. 0,5 cm dünne Scheiben schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln, damit die nicht braun werden.

Die Butter schmelzen und kurz zur Seite stellen.

Eine große Pfanne auf mittel-hohe Hitze erhitzen und 1 EL geschmolzene Butter und die Hälfe der Äpfelscheiben hineingeben. 1 EL Zucker drüber streuen. Die Äpfel ca. 5-10 Minuten karamellisieren  bis die Äpfel gold-braun sind. In eine Schüssel geben und mit der zweiten Hälfte der Äpfel wiederholen.

Mehl, Speisestärke, Zucker, Backpulver, Salz und Zitronenabrieb gut mischen. Die Eier nacheinander mit dem Schneebesen gut unterrühren. Zum Schluss noch langsam die restliche geschmolzene Butter einrühren, bis es ein geschmeidiger Teig wird.

Die Springform buttern und mit etwas Zucker austreuen. Die Hälfte der Apfelspalten fächerartig (überlappend) im Kreis in die Form schichten und mit der Hälfte des Teiges bedecken. Glattstreichen und mit den restlichen Äpfeln und Teig wiederholen.

Den Ofen  auf 180°C vorheizen und 30-40 Minuten oder bis zur positiven Stäbchenprobe backen. Den Kuchen ca. 5 Minuten in der Form lassen und dann auf einem Kuchengitter umdrehen und vollständig auskühlen lassen.

Notiz: Die Backzeit und Temperatur kann bei jedem Ofen variieren.

Salz Karamell Sauce

Vor dem Kochen mit Zucker muss man übrigens keine Angst haben, eigentlich nur den nötigen Respekt und gesundes Selbstvertrauen. Normalerweise verwende ich beim Zuckerkochen ein Zuckerthermometer, es macht das ganze etwas einfacher und nimmt ein bisserl die Unberechenbarkeit. Aber ohne geht’s auch ganz gut.

Die Karamellsauce kann man am Tag vorher, oder während der Kuchen in Ofen ist zubereiten. Von der Sauce blieb etwas über, aber nicht lange 😉

  • 120g Zucker
  • 60g Wasser
  • 120g Sahne
  • 2 EL Butter
  • 1/2 TL Salz

Zucker zusammen mit dem Wasser in einem Topf mit schwerem Boden geben und auf mittlere Hitze unter Rühren den Zucker auflösen. Wenn der Zucker sich aufgelöst hat, die Seiten mit einem Back/Küchenpinsel und etwas Wasser bestreichen und ggf. anhaftende Zuckerkörner zu entfernen. Nicht mehr rühren und den Zucker kochen lassen, bis er goldbraun ist.

Den Topf vom Herd nehmen und langsam die Sahne hinzufügen, dabei schnell rühren. Vorsicht! die Masse wird etwas aufkochen. Zurück auf dem Herd geben und unter gelegentliches Rühren die ggf. entstandenen Festen Karamell auflösen und die Sauce leicht eindickt. Denk Topf wieder vom Herd nehmen und die Butter und Salz einrühren. Falls die Sauce noch zu flüssig ist ggf. nochmal kurz auf den Herd stellen. Die Sauce wird beim Abkühlen noch etwas nachdicken, also nicht zu lange einkochen.

Die Karamellsauce in eine Schüssel geben, bis zum Servieren abkühlen lassen und mit dem Kuchen auf den gedeckten Kaffeetisch stellen.

Chicken Drumsticks

Drumroll please for Drumsticks

Heute geht es nicht um meine Ambition Schlagzeug zu spielen. Ehrlich gesagt bin ich so musikalisch wie ein Stück Toastbrot. In der 7. Klasse hat mein Musiklehrer verzweifelt versucht mir das Notenlesen beizubringen, leider ohne Erfolg. Am Ende des Schuljahres wurden mit einer 5 im Zeugnis meine Träume von einer Musikkarriere begraben.

Back to the Chicken… genauer gesagt zu den Chicken Drumsticks aka knusprig panierte Hähnchen-Unterkeulen.

Beim wöchentlichen Einkauf auf dem Markt haben mich die frischen Unterkeulen beim Gefügelstand angelacht. Richtig schöne, fleischige Exemplare aus regionaler Herkunft und mit 4€ das Kilo auch nicht viel teurer als aus der Kühltheke im Supermarkt. Perfekt um endlich das glutenfreie Paniermehl aus Mais zu testen. Mal davon abgesehen, dass dieses Paniermehl aus Mais hergestellt wir, es ist nicht wie das klassische Paniermehl das man kennt. Es ist nicht fein gemahlen, sondern eher grob wie zerbröselte Cornflakes oder Panko. Außerdem passt Mais und Hähnchen ja auch ganz gut zusammen.

Chicken Drumsticks

Chicken Drumsticks (Knusprig panierte Hähnchen-Unterkeulen) mit knuspriger Parmesan- und Gewürz-Panade

Für 2 Personen oder als Beilage/ kleiner Snack für 3-4 Personen

  • 1kg (ca. 9 Stück) Hähnchenunterkeulen
  • 2 Eier (M)
  • 100g glutenfreies Paniermehl (oder Panko)
  • ca. 25-30g frisch geriebenen Parmesan
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Zitronenpfeffer
  • 1/2 TL Thymian
  • Ca. 3 EL Butter

Die Unterkeulen waschen, trocken tupfen und von der Haut befreien.

Die Eier in eine flache Schüssel oder tiefem Teller verquirlen.

Das Paniermehl, Parmesan, Salz, Zitronenpfeffer und Thymian gut vermischen und ebenfalls in eine flache Schüssel oder tiefem Teller geben. Die Keulen zuerst in den Eiern dann in der Panade wenden und auf einem mit Packpapier ausgelegtes Backblech legen.

Den Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) Vorheizen.

Die Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen und ca. 1-2 TL auf jede Keule verteilen. Ggf. durch wenden die Butter auf allen Seiten verteilen.

Die Keulen ca. 45 Minuten in dem Ofen garen, nach der Hälfte der Zeit wenden. Die Gar-Zeit wird je nach Keulengroße und Ofen variieren.

 

milchreis gebacken

Milchreis nach Englischer Art

Milchreis ist mein Soulfood. Ist das Wetter bescheiden oder meine Laune im Keller, gibt es eigentlich nichts Schöneres als sich mit eine Schüssel warmen Milchreis in eine Decke eingehüllt die Welt sich selbst zu überlassen. Zum Glück sind aber solche Tage rar besäht und die Lust auf Milchreis ist nicht ausschließlich an solchen negativen Umständen gebunden.

Milchreis in sämtliche Formen, könnte ich fast zu jeder Tageszeit verspeisen. Zum Kaffee z.B. gibt’s hier in Aachen Reisfladen. Ein Kuchen bestehend aus Hefeteig gefüllt mit Milchreis. Der Schmeckt wärm oder auch kalt ganz vorzüglich. In England wird Milchreis auch gerne im Ofen zubereitet, allerdings nicht als Kuchen, sondern vielmehr als eine Art Auflauf.  Die Zubereitung im Ofen dauert etwas länger als die Zubereitung im Topf auf dem Herd, allerdings erst im Ofen bekommt der Milcheis diese Karamell-Note und diese leckere zuckrige, karamellige Haut. Achtung! Dies ist nichts für die Schlanke Line 😉

ofenmilchreis

Milchreis nach englischer Art (für 2 Personen)

1 Auflauf bzw. Ofenfeste Form von ca. 0,5 L Inhalt

  • 225ml Vollmilch
  • 225ml Sahne
  • 1/2 Vanilleshote
  • 30g Zucker
  • 75g Milchreis
  • Muskat, frisch gerieben
  • ca. 1 TL Butter
  • 1-2 EL Brauner Zucker

Milch, Sahne und ausgekratzte Mark der Vanilleshote in einem Topf geben und bei mittlere Hitze zum Kochen bringen. Den Topf vom Herd nehmen und den Zucker und Milchreis hineinrühren.

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Die Auflaufform einfetten und die Milchmischung hineingeben. Muskat darüber reiben und die Butter in Flocken darauf verteilen.

Auf mittlere Schiene in den Ofen geben. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 150°C reduzieren und eine Stunde backen. Den Braunen Zucker gleichmäßig auf den Milchreis verteilen und ca. 15 Minuten im Ofen (oder mit deinem Küchen-Flambierer) karamellisieren lassen.

Warm servieren. Ich mag den gerne pur, aber dazu passt auch Vanilleeis oder der Lieblings-Fruchtkompott sehr gut.