Involtini mit experimentelle Gnocchi

Manchmal überkommt es mich und meine Küche verwandelt sich nicht nur in ein Schlachtfeld, sondern in ein Experimental-Labor. An solchen Tagen werden eigentlich keine Kochbücher oder Blogs durchgeforstet, sondern die Schränke und der Kühlschrank. Was ich dort finde, landet erst einmal auf meinem Küchentisch. Meine Testesser kenn mich schon so gut, wenn sie verschiedene (zusammenhangslose) Zutaten den Küchentisch belagern sehen, fragen sie gleich was es heute zu „testen“ gibt 😉

Ein Plan gibt es eigentlich nicht, nur eine vage Vorstellung. Manchmal kommt was Tolles dabei raus, manchmal ist das Ergebnis… nun ja, sagen wir mal am Ende vom Rezept würde „Unter Rühren in den Ausguss gießen“ stehen 😉 Solche Tage stehen unter dem Motto „Der Weg ist das Ziel“.

Diesmal landeten auf meinem Küchentisch ein Hokkaido, Gemüsezwiebeln, Basilikum, Äpfel, getrocknete Tomaten, Walnüsse, Cashewkerne, Quitten, Parmesan, Suppengemüse und eine Flasche Rotwein. Beim Blick auf das Suppengemüse und den Rotwein fiel mir Susannes Jus-Paste ein, also fielen die erst einmal weg. Der zweite Blick blieb beim Hokkaido hängen. Die erste Überlegung ging in Richtung Pie oder Muffins, aber auf was Süßes hatte ich dann doch keine Lust. Im Froster hatte ich noch Schellfisch da würde Kürbispüree doch super passen.

Während ich den Kürbis klein schnitt, fiel mein Blick auf die getrockneten Tomaten. Tomaten und Kürbis passen in Suppe gut zusammen, wieso nicht auch im Püree. Mit den fein gehackten getrockneten Tomaten gesellte sich das Basilikum zu dem pürierten Kürbis und etwas Olivenöl und Milch. Tja… das Resultat war toll schmeckender Kleister. Für ein fluffiges Püree fehlte wohl Kartoffel oder ich hätte den Kürbis durch die Kartoffelpresse und nicht mit dem Pürierstab bearbeiten sollen.

Kurz überlegte ich aus dem Kleister ein Pesto zu machen, aber die Milch im Püree passte da nicht ganz. Aus der Basis könnte man aber bestimmt noch ein Teig, Kuchen oder Brot zubereiten. Meine Wahl fiel schließlich auf Gnocchi. Wenn Gnocchi-Experten das Rezept sehen werden die bestimmt die Hände über den Kopf zusammenschlagen, aber das ist mir egal. Sie waren lecker und mutierten nach dem Kochen nicht zu Patexbällchen.

Zu den Gnocchi gesellten sich dann noch Puten Involtini gefüllt mit Mozzarella. Auf Fisch hatten meine Testesser und ich doch keine Lust. Als Deko und zusätzlicher Farbtupfer habe ich noch die Teller mit kleinen Feldsalatblättchen drapiert. Gekocht und gegessen wurde nicht bei mir dabeim, also konnte ich auch nicht wirklich ausgedehnt knipsen 😉

Experimentelle Kürbis-Tomaten-Basilikum-Gnocchi

  • 350g Hokkaido, entkernt
  • 50g getrocknete Tomaten
  • 25g Basilikum
  • 2 EL Olivenöl
  • 50ml Milch
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Eigelb
  • 100g Spätzle-Pasta Mehl (+ Extra für die Arbeitsfläche)
  • 50g Mehl

Kürbis in gleich große Würfel schneiden und in einem kleinen Topf mit ca. 100ml Wasser weich dünsten. Wenn der Kürbis weich ist pürieren (besser durch eine Kartoffelpresse drücken). Getrocknete Tomaten und Basilikum fein hacken und zusammen mit dem Olivenöl und der Milch mit den Kürbis gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas abkühlen lassen.

Das Eigelb hinzugeben und verrühren. Dann mit dem Spätzlemehl und Weizenmehl zu einem Teig verkneten.

Die Arbeitsplatte gut mit Spätzlemehl bestreuen. Etwas vom Teig abnehmen und auf der Arbeitsplatte zu einer Zigarre rollen. Die Zigarre in gleichgroße Stückchen schneiden und daraus die Gnocchi formen. Wiederholen bis der Teig aufgebraucht ist.

Die Gnocchi in einem Topf mit kochendem Salzwasser geben und abschöpfen sobald sie an der Oberfläche schwimmen.

In einer Pfanne etwas Butter schmelzen  und die Gnocchi darin schwenken.

Puten Involtini

  • 4 Putenschnitzel
  • 1 Pk. Büffelmozzarella (Ca. 125g)
  • 4 Blatt Salbei
  • 12 Scheiben Pancetta (z.B. 1 PK. Recla Südtiroler Pancetta)

Die Putenschnitzel zwischen Folie platt klopfen. 1 Scheibe Mozzarella und ein Blatt Salbei auf je ein Schnitzel legen und zu einer Roulade zusammen rollen. Dabei vor dem Einrollen die Seiten einschlagen, damit der Mozzarella beim Braten nicht herausläuft. Die Pancetta-Scheiben übereinanderlappen und die Rouladen damit einwickeln.

Rundherum kross anbraten und bei 200°C ca. 10 Minuten im Ofen zu Ende garen.

Belper Knolle

Was ist eine Belper Knolle? Das fragte ich mich auch, als ich von dieser Käse Spezialität aus der Schweiz auf diverse Blogs las. Bei meinen Beutestreifzüge durch diverse Lebensmittel-, Feinschmecker- oder Käsegeschäfte fand ich diesen ominösen Käse einfach nicht und habe die Knolle ziemlich schnell vergessen. In Vorbereitung auf eine Geschäftsreise nach München, erinnerte ich mich wieder an diesen Hartkäse mit Pfeffer- & Salzmantel.

Leider war die Zeit viel zu kurz und von der bayrischen Landeshauptstadt habe ich nicht viel gesehen. Allerdings hatte ich es tatsächlich kurz vor Ladenschluss auf dem Viktualienmarkt geschafft, um einer dieser Schweizer Käse-Trüffel zu ergattern. Bei dem Preis von fast 10€ schluckte ich ganz kurz, aber im Vergleich zu einem echten Trüffel ein ziemliches Schnäppchen. Der Käsehändler war super nett und erzählte meinem Kollegen von der vermeintlichen Erfindung dieser Knolle. Ich bekomme es nicht mehr ganz zusammen nur so viel, bei der Herstellung von Frischkäsebällchen soll wohl eine hinter dem Regal gerutscht sein und erst Wochen später wurde dieser wiedergefunden. Der Finder stellte (todesmutig) fest, dass es ganz köstlich war.

Egal ob die Geschichte stimmt oder nicht, die Belper Knolle ist wirklich ganz köstlich. Am besten auf Pasta mit Olivenöl.

Mit den richtigen Zutaten schmecken die einfachsten Gerichte doch am besten. Das heutige Gericht ist so einfach, dass es ohne Rezept aus kommt… gekochte Spagetti in etwas erwärmtes Olivenöl mit frischen Knoblauch und Basilikum schwenken und eine 1/4 Knolle pro Portion/Person darüber raspeln. Leckerschmecker!

Nach München werde ich bestimmt bald wieder reisen, aber nicht um mich mit Belper Knolle einzudecken. Ich habe vor ein paar Tagen diesen an der heimischen Käsetheke gesichtet 😀

Herbstliche Käse-Spätzle

Wenn ich an Käsespätzle denke, denke ich automatisch an Almhütten, Schnee, Jagertee und Skifahren. Nun ja ich weiß ein bisserl stereotypisch, aber in jedem Ski-Urlaub wurde mindestens einmal Käse-Spätzle gefuttert. Wir haben zwar (zum Glück) noch keinen Schnee und die Sonne scheint fleißig (zumindest die letzten Tagen), aber die Temperaturen sinken schon zum Teil unter dem zweistelligen Bereich. Also erwachte meine Lust nach Käse-Spätzle. Habt ihr auch solche Gerichte, auf die ihr nur Saisonal Lust habt?

Jahrelang gab es bei mir immer nur Spätzle aus der Tüte. Hauptsächlich aus Faulheit. Die wenigen Male die ich versucht habe Spätzle von einem Brett zu schaben, habe ich immer die Küche und mich dermaßen eingesaut und aus dem Topf war nur noch ein Klumpen gekochten Teig herauszufischen. Also wieder zurück zu den Fertig-Spätzle. Irgendwann hatte ich mir eine Kartoffelpresse zugelegt und dachte man könnte damit doch bestimmt auch Spätzle „pressen“. Klappt auch, aber wieder waren ich und die Küche eingesaut. Die Kartoffelpresse hatte nicht nur unten, sondern auch seitlich Löcher. Anfang des Jahres habe ich auf Empfehlung eines Kollegen mir einen Spätzle-Shaker zugelegt. SUPER Ding! und das schöne ist die Küche bleibt auch sauber, sofern man vorm Schütteln nicht den Deckel vergisst 😉

Kuerbis-Kaese-Spaetzle

Für Käse-Spätzle nehme ich gerne einen Bergkäse, aber der war leider aus, also musste ich auf Parmesan und Old Amsterdam ausweichen. Mir persönlich hat es geschmeckt, besonders mit dem frischen Basilikum, anderen wird die Käsesorte bzw. Käseanteil evtl. zu dominant sein.

Kürbis-Käsespätzle

  • 50ml Wasser
  • 3 Eier (L)
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Rapsöl
  • 200g Mehl
  • 3-4 Frühlingszwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250g Hokkaido (entkernt)
  • Salz & Pfeffer
  • 60g Parmesan
  • 40g Old Amsterdam
  • Semmelbrösel
  • Basilikum

Aus Wasser, Eier, Salz, Öl und Mehl den Spätzle-Teig zubereiten. In kochendes Wasser schaben/pressen/streichen.

Sobald die Spätzle oben schwimmen, mit einer Schaumkelle abschöpfen, gut abtropfen lassen und zur Seite stellen. Wiederholen bis der Teig aufgebraucht ist.

Die Frühlingszwiebel und Knoblauch in Scheiben schneiden. Den Hokkaido mit einer Küchenmaschine grob raspeln.

Zwiebeln und Knoblauch in einer Pfanne mit etwas Butterschmalz anbraten. Die Hokkaido-Raspeln dazu geben, alles gut verrühren und kurz mit anbraten.

Den Käse fein raspeln und zusammen mit den Spätzle in die Pfanne geben. Alles gut vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Käsespätzle in eine Auflaufform geben, mit etwas Semmelbrösel bestreuen und ca. 10 Minuten im Ofen bei 200°C gratinieren, bis der Käse geschmolzen ist.

Mit frischem Basilikum bestreuen und servieren.

Gulasch mit Kürbis

Das Laub beginnt sich langsam zu verfärben und wehmütig muss man sich eingestehen, dass der Sommer nun wirklich, schlussendlich vorbei ist. Im Herbst geht’s auf meinem Speiseplan oft deftig zu… Eintopf, Suppen, Braten und andere Schmorgerichte wie z.B. Gulasch. Gulasch gibt es auch in unzählichen Varianten und ich mag sie eigentlich fast alle, egal ob mit ohne Gemüse, Hauptsache würzig, deftig und lecker. Wenn ich Gemüse ins Gulasch tu, dann sind es meist Möhren oder Paprika. Diesmal war mir nach was anderes. Zudem ist auch gerade Kürbissaison.

Das Gulasch habe ich sehr spät abends (oder früh am Morgen) angefangen zuzubereiten und dann über Nacht ziehen lassen. Nun ja, die Nacht war sehr kurz, also hat es eigentlich nur 6 Std gezogen. Wer es „eilig“ hat, könnte aber auch sicherlich sich das ziehen sparen und nach dem anbraten gleich los schmoren. Ich habe das Gulasch ein bisserl zu lange geschmort, so das ein paar Fleischstücke fast wie „pulled pork“ auseinander gefallen sind, dies habe ich in dem Rezept bereits angepasst. Geschmacklich fand ich, hat die süße des Kürbis das würzige super komplementiert.

Gulasch mit Kürbis

  • 1-2 Zwiebeln (je nach Größe)
  • 1 große Knoblauchzehe
  • Butterschmalz
  • 500g Rinder Gulasch
  • Nolly Prat
  • 200ml Brühe
  • 200ml Rotwein (Zweigelt)
  • 1 Bouquet Garni (2 Lorbeerblatt, 3 Salbei-Blätter & ein Zweig Rosmarin)
  • 250g Hokkaido (gewürfelt)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Harissa (Gewürzzubereitung)
  • Salz & Pfeffer
  • Ca. 50ml Rotwein

Die Zwiebeln in grobe Scheiben schneiden, den Knoblauch mit dem Messerrücken zerdrücken und in einem Topf mit etwas Butterschmalz glasig anbraten. Das Fleisch hinzugeben und unter Rühren anbraten.

Mit einem Schuss Nolly Prat ablöschen und den Bratensatz vom Boden lösen. Brühe, Wein und Kräuter hinzugeben und kurz ca. 5. auf köcheln lassen.

Den Herd ausschalten und über Nacht (bzw. 6 Std.) zeihen lassen

Das Gulasch zugedeckt auf niedrige Hitze ca. 1,5 Std köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist und fast auseinander fällt. Das Ganze in einem Sieb geben, dabei den Sud auffangen und die Kräuter entfernen.

Den Topf zurück auf den Herd stellen und darin mit etwas Butterschmalz die Kürbiswürfen rösten. Das Fleisch dazu geben und ein/zwei Minuten mit rösten.

Tomatenmark und Harissa hinzufügen und alles gut verrühren, dabei den Bratensatz von Topfboden lösen. Ca. die Hälfte vom Sud und ein frischer Schuss (ca. 50ml) Rotwein hinzugeben. Aufkochen lassen und auf niedrige Hitze mit geschlossenem Topf köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.

Mit Salz und Pfeffer würzen und z.B. mit Spätzle servieren.

Gemüse Schnitzel

Das Schöne an Gemüse ist, es gibt immer wieder neue Arten oder Sorten, oder auch Zubereitungsmethoden zu entdecken. Mein Wochenende beginnt mittlerweile nicht erst völlig verschlafen Samstagsmittags, sondern zwischen 9 und 10 Uhr mit einem Besuch auf dem Wochenmarkt. Ich liebe es über dem Markt zu schlendern und dabei zu schauen, schnuppern und kosten. Manchmal entdecke ich auch den einen oder anderen Exoten. Mit Exoten meine ich keine Südländischen-Früchte, sondern alte oder unbekannte Sorten die man in einem Supermarkt fast nie in den Regalen finden wird. Aber mein „Exoten-Geheimtipp“ ist der türkische Supermarkt. Dort entdecke ich fast jedes Mal etwas mir unbekanntes, wie z.B. Grüne Mandeln oder getrocknete Aubergine. So wie auch bei diesem Besuch: Okra. Von Okra hab ich in diversen Blogs schon öfters gelesen, aber mir sind die Schoten irgendwie vorher nie über den Weg gelaufen.

Nun hatte ich Okra gekauft und kein Plan was ich damit machen sollte oder wie man es zubereitet. Also kurz im Netz gesucht. Man kann das Gemüse grillen, frittieren oder braten. Auf einer Seite hab ich gelesen, dass Okra schleimig werden kann, aber irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen wie das aussehen sollte. Keiner der gefunden Rezepte hatte mich gepackt, also hab ich den Okra wieder in den Kühlschrank getan und mich dem Kohlrabi gewidmet.

Kohlrabi-Schnitzel

Von panierte Kohlrabi-Scheiben hab ich mal von einem Kollegen gehört, oder evtl. auch irgendwo gesehen/gelesen. Heute hatte ich genau darauf Lust. Im Schrank hatte ich noch Vollkorn-Semmelbrösel gefunden, also ran ans Werk. Während ich die Kohlrabi Scheiben vorkochte überlegte ich mir was ich dazu machen sollte. Ich hatte noch einige Tomaten zum verwerten… also wieso nicht auch gleich den Okra mit verarbeiten z.B. zu einer Salsa? Beim Rühren habe ich dann gemerkt was es mit dem „schleimig“ auf sich hat. Es zogen sich von Löffel Schleimfäden. Nach der Beigabe von etwas Essig hatte sich dann auch etwas verbessert. Im Nachhinein ist man schlauer, oder man liest sich die Tipps von erfahrene Okrasten durch. Um den Schleim vorzubeugen, die Schoten kurz in etwas Essigwasser blanchieren. Geschmacklich würde ich Okra zwischen Erbsen und Bohnen eintüten. Erinnern tun sie mich auch etwas an die grünen Mandeln.

Kohlrabi-Schnitzel mit Okra-Salsa

Paniert Kohlrabi-Scheiben mit Okra-Salsa (für 2 Personen)

  • 1 Kohlrabi
  • Mehl
  • 1 Ei (verquirlt)
  • Vollkorn Semmelbrösel
  • Parmesan
  • Salz & Pfeffer
  1. Kohlrabi schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. In einem Topf mit kochendem Salzwasser ca. 10 Minuten vorkochen. Die Scheiben sollten nicht völlig durchgegart oder zu weich sein.
  2. Die Scheiben abschrecken und auf einem Küchenkrepp trocken tupfen.
  3. In drei flache Schüssel Mehl, Ei und Semmelbrösel verteilen. Den Parmesan, Salz und Pfeffer mit den Semmelbröseln vermischen.
  4. Die Kohlrabi Scheiben nacheinander in Mehl, Ei und Semmelbrösel wälzen. Dabei gut andrücken.
  5. In eine Pfanne Öl erhitzen und die Kohlrabi-Scheiben goldgelb ausbacken. Auf einem Küchenkrepp überschüssiges Fett aufsaugen lassen.

Okra-Salsa*

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 rote Chilischote
  • 2 kleine Tomaten
  • 6 Okra Schoten
  • Nolly Prat
  • 1 TL Himbeer-Essig
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz & Pfeffer
  • Basilikumblätter
  1. Zwiebel schälen und fein würfeln. Chili und Tomaten entkernen und fein würfeln. Stilenden vom Okra entfernen und in Scheiben schneiden*.
  2. Zwiebeln und Chili in einem Topf mit etwas Olivenöl anschwitzen. Tomaten und Okra hinzufügen, umrühren und mit einem Schuss Nolly Prat und Himbeeressig ablöschen.
  3. Tomatenmark unterrühren und kurz einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Basilikumblätter in Streifen schneiden unter der Salsa rühren.

*Um den Schleimfaktor zu verhindern: die Okra-Schoten in Essigwasser blanchieren, oder 30 Minuten in Essig legen. Beides habe ich aber hier nicht gemacht, also „ohne Gewähr“.

Mangold Bacon Quiche

Quiche Lorrain habe ich das erste Mal vor zig Jahren auf einer Party gegessen und seitdem bin ich ein Quiche-Fan. Besonders im Spätsommer-/Herbst gehört Quiche auf meinem Speiseplan. Quiche Lorrain würde ich als entfernter französischer Verwandter vom Flammkuchen bezeichnet. Der Teig wird zwar nicht mit Hefe zubereitet und in der Füllung kommen Eier zum Einsatz, aber auch (Schinken)Speck und Zwiebeln. Genauso wie Flammkuchen kann man eine Quiche nach Gusto füllen, solange die Füllmenge also Eier/Sahne/Sonstwas-Ratio stimmt. Also gibt es heue eine Mangold-Bacon-Variation.

Mangold Bacon Quiche (24er Springform)

Teig (Quelle: Eric Lanard – „Tart It Up“)

  • 250g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 150g kalte Butter, gewürfelt
  • 1 Ei, verquirlt
  • 1 EL Milch

Mehl und Salz in eine Schüssel vermengen. Die kalte Butter mit den Fingerspitzen mit dem Mehl verreiben, bis man Streuseln hat.

In der Mitte eine Vertiefung drücken und darin die restlichen Zutaten geben. Wieder mit den Fingerspitzen alles zu einem glatten Teig formen.

Auf einer bemehlten Oberfläche den Teig 2-3 leicht kneten. Mit Frischhaltefolie umwickeln und min. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Arbeitsfläche bemehlen und die Teig ca. 6 cm größer als die Springform ausrollen. Damit man der Teig einfacher in die Springform bekommt, vorsichtig auf dem bemehlten Nudelhold aufwickeln und vorsichtig auf der gefetteten Springform ausrollen. Die Seiten vorsichtig andrücken, bzw. in Form drücken damit die Ränder gleichmäßig sind.

Den Boden vom Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen. Den Teig für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Seiten beim Backen nicht zusammenschrumpfen.

In die Form auf den Teig ein Stück Backpapier geben (auch die Seiten sollten geschützt sein) und das Ganze mit Blindbackkugeln füllen. Wer keine Blindbackkugeln hat, weiße (trockene) Bohnen funktionieren auch.

Den Ofen auf 180°C vorheizen und den Boden 10-15 Minuten backen. Backpapier und Blindbackkugeln/Bohnen entfernen und die Backform wieder für ca. 10 Minuten in den Ofen geben, bis der Teig trocken ist und die Ränder leicht golden sind.

Den Quiche-Boden in der Backform lassen und die Füllung zubereiten.

Füllung:

  • 200g Mangold
  • 200g Bacon-Würfel
  • Hickory Rauch Salz & Pfeffer
  • 3 Eier
  • 200g Schmand
  • 80g Sahne
  • 90g Parmesan
  • 1 TL Rosmarin (frisch gehackt)
  • Prise Muskat

Mangold putzen und vom Stil befreien. Die Stiele in dünne Streifen schneiden, die Blätter in etwas gröbere Streifen schneiden.

Eine Pfanne erhitzen und die Mangoldstiele zusammen mit dem Bacon anbraten. Wenn der Bacon anfängt knusprig zu werden und bevor die Stiele anbrennen, die restliche Mangold hinzugeben. Alles kurz verrühren, mit Salz & Pfeffer würzen und vom Herd nehmen.

Eier, Schmand, Sahne, Parmesan und Rosmarin verrühren und mit etwas Muskat würzen.

Den Mangold & Bacon auf den Quiche-Boden Verteilen. Die Eier-Masse darüber gießen.

Bei 200° im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen, bis die Füllung sich gesetzt hat und die Oberfläche goldbraun ist.

Flammkuchen mit Kürbis

Es ist Spätsommer und das bedeutet Land auf Land ab finden Vielerorts die Weinfeste statt. Ich mag diese Zeit, mit etwas Wehmut wird der Sommer verabschiedet, aber dafür wird man mit Neuen Wein und neues saisonales Gemüse belohnt. Ich habe zwar keine Ahnung von Wein, aber freue mich immer jedes Jahr auf Federweißen oder Federroten. Und was schmeckt besser dazu als Flammkuchen? Flammkuchen mit dem eigenen Gemüse 🙂

Der klassische Flammkuchen ist ein dünner Hefe-Teig belegt mit Zwiebeln und Speck auf einer Sauerrahmcreme. Ich mag den Klassiker auch, aber mir war einfach nicht nach Zwiebeln. Diese Woche habe ich meine ersten (und einzigen 😦 ) Hokkaido Kürbisse geerntet und fand Kürbis passt doch auch ganz gut auf Flammkuchen. Das Rezept ist ausgelegt für ein Backblech und man bekommt damit auch drei Kerle und zwei Mädels satt. Ich fands wirklich sehr lecker und die Meute war auch ganz happy 😉

flammkuchen

Kürbis-Lauch-Flammkuchen für 4-6 Personen

  • 400g Mehl
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 225ml lauwarmes Wasser

Die trockenen Zutaten gut mischen. Das Wasser hinzugeben und zu einem Teig verkneten. In eine leicht gefettete Schüssel geben und abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig nochmal kurz durchkneten und auf Backblechgröße ausrollen. Den Teig auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech legen. Oder gleich auf dem Backblech aus rollen 😉

  • 100g Schmand
  • 150g Frischkäse
  • Ca. 200g Hokkaido entkernt
  • 4-5 Radieschen
  • 80g Lauch, geputzt
  • 50g gewürfelten (Roh)Schinken
  • Ca. 75-100g in Kräuteröl eingelegten Feta*

Schmand und Frischkäse gut vermischen und den Teig damit bestreichen. Es kann sein dass etwas vom Schmand-Frischkäse übrig bleibt, einfach auf dem Tisch mit zum fertigen Flammkuchen stellen.

Den entkernten Hokkaido in ca. ½ cm (gleichmäßig) dünne Streifen schneiden. Die Radieschen putzen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Den geputzten Lauch in Ringe schneiden.  Den Teig mit dem Hokkaido, Radieschen, Lauch und Schinken belegen, den Feta darüber zerkrümeln und mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Im vorgeheizten Ofen bei 220°C (Ober-/Unterhitze) ca. 20 Minuten backen.

Zusammen mit Federweißen an die hungrige Meute verfüttern 😉

*Feta kann man auch super selbst einlegen. 20g Kräuter (z.B. Rosmarin, Thymian, Schnittlauch, Basilikum) feinhacken und 3-4 grob gewürfelter Knoblauchzehen zusammen mit 400ml Olivenöl in einem Topf geben und auf niedrige Hitze auf 80°C (Thermometer verwenden) erhitzen und vollständig abkühlen lassen. 1 Pck. Feta grob würfeln und abwechseln mit dem Kräuteröl in einem (sterilisiertes) Schraubglas füllen. 1-2 Tage ziehen lassen.

Hähnchen mit Heidelbeeren zugedeckt

Es ist Heidelbeersaison. Bis September kann man diese leckeren blauen Beeren frisch auf den Tisch genießen. Egal ob pur zwischendurch genascht oder als Eis oder als kleine Törtchen oder in Smoothies ich mag diese Beeren in fast jede Form. Auf die Idee Blaubeeren auch in einem Herzhaften Gericht zu verarbeiten bin ich noch nicht gekommen, bis mir das heutige Rezept in dem Buch „Essbar – Rest(e)loses Kochvergnügen“ von Usch von der Winden über den Weg gelaufen ist. Das Kochbuch kann ich jedem empfehlen der eine Resteverwertung sucht oder wissen will was man z.B. mit dem Drumherum vom Gemüse anstellen kann. Beispielsweise Pesto aus Radieschenblättern.

blueberry chicken

Hähnchenbrustfilet mit würziger Heidelbeerdecke (für 4 Personen)

  • 4 Hähnchenbrustfilets
  • 1 TL Lang-Pfeffer
  • 5 Wacholderbeeren
  • 1 Zweig Rosmarin (+ extra zum dekorieren)
  • 5 EL Rapsöl
  • Salz
  • 200g Crème fraiche
  • 2 cl Wodka
  • 1 Bio-Zitrone
  • 150g Heidelbeeren

Backofen auf 175°C vorheizen.

Hähnchenbrüste vorbereiten. Langpfeffer und Wacholder im Mörser fein zerstoßen. Die Rosmarinnadeln abzupfen, fein hacken und zusammen mit den gemörserten Gewürzen mit dem Öl vermischen.

Eine feuerfeste Form mit etwas von dem Gewürz-Öl einstreichen. Die Hähnchenfilets in die Form legen, mit dem restlichen Öl bepinseln und mit Salz bestreuen. Die Form für 15 Minuten in den Backofen geben. Die Oberseite sollte nicht roh sein.

Crème fraiche und Wodka vermischen, Abrieb und Saft der Zitrone dazugeben und gut vermengen. Die Crème auf die Hähnchenfilets geben und darauf die Heidelbeeren verteilen. Wieder für 10 Minuten in den Ofen geben.

Fazit: Geschmacklich interessant. Die Gewürze und Crème fraiche Kombi hat mir sehr gut gefallen. Das Ganze dann zusammen mit den Heidelbeeren? Ich kann mich noch nicht entscheiden ob sehr lecker oder nur okay. Kennt Ihr das? Probiert es mal aus. Würde mich über eure Meinung freuen.

English Version

It’s blueberry season. Until September you can enjoy these delicious fresh berries. Weather as a snack between meals or as ice-cream or as small tarts or in smoothies I like these berries in almost any form. The idea of using ​​blueberries in a hearty dish was new to me until I found today’s recipe in the cookbook „Essbar – Rest(e)loses Kochvergnügen“ of Usch von der Winden. The cookbook I would recommend to anyone who’s looking for creative ways to use leftovers or who want to know want to do with the trimmings of vegetables. For example, pesto made from radish leaves.

Chicken breast with spicy blueberry ceiling (for 4 people)

  • 4 chicken breast fillets
  • 1 teaspoon of long pepper
  • 5 juniper berries
  • 1 sprig rosemary (+ extra for decoration)
  • 5 tablespoons canola oil
  • Salt
  • 200g crème fraiche
  • 2 cl vodka
  • 1 organic lemon
  • 150g blueberries

Preheat oven to 175 ° C.

Prepare chicken breasts. Finely crush the long pepper and juniper in a mortar. Pluck off the rosemary and chop finely. In a small bowl mix the rosemary, spices and oil.

Brush an ovenproof dish with a little of the spice-rich oil. Place the chicken fillets in the dish, brush with the remaining oil and sprinkle with salt. Put the dish for 15 minutes in the oven. The top should not be raw.

Mix the crème fraiche and vodka, add the zest and juice of the lemon and blend it well. Cover the chicken fillets with the cream and then add the blueberries. Put the dish back into the oven for approx. 10 minutes.

Conclusion: The taste was interesting. The spices and crème fraiche combination I really liked. The whole thing together with the blueberries? I still cannot decide if it’s delicious or just okay. Do you have that sometimes, too? Please give it a try. I’d love to hear your opinion.

Spanisches Schwein und Nudeln die aussehen wie Reis

Habt Ihr schon mal Jamon Ibérico bzw. Ibérico-Schinken gegessen? Ich sag’s euch ein genuss!!! Spanischer Serrano-Schinken gehört schon seit ich denken kann als Mitbringsel in den Urlaubskoffer. Aber für eine Scheibe Jamon Ibérico de Bellota würde ich den sofort eintauschen! Der Geschmack ist unglaublich lecker und das Fett schmilzt förmlich auf der Zunge!

Bei meinen Großeltern gibt es momentan auch ein richtiger Hype um das Iberico-Schwein. Serrano ist fast out. In jedem Supermarkt oder Markthalle wird er angepriesen. Umso erfreuter war ich beim Einkaufen nicht nur den Schinken entdeckte, sondern auch Presa de Iberico. Das Fleisch aus dem Nacken ist dunkelrot und hat ähnlich wie Wagyurind eine tolle Marmorierung. Es hat ein tollen Eigengeschmack und schmeckt herrlich nussig. Nicht zu vergleichen mit dem „normalen“ Schweinefleisch den man bei uns kennt. Die dünnen Scheiben habe ich einfach in etwas Olivenöl angebraten und mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt.

iberico schwein

Zum Schwein gab es dann noch Tomatennudeln. Die Nudeln die wie Reis aussehen kennt man in Griechenland unter den Namen Kritharaki, in Italien unter Pagani und in Spanien zu finden unter dem Namen Pasta Piñones. Ich hab diese Nudeln auf der Suche nach Reis in dem Vorratsschrank meiner Großeltern gefunden 😉 Leider hatte ich keine frischen Kräuter aber denke Basilikum oder auch Salbei würde sich ganz gut dazu machen.

Nudeln die aussehen wie Reis

Pasta piñones con tomate y pimiento (Nudeln die aussehen wie Reis mit Tomate und Paprika)

  • 1 Tasse Pasta Piñones
  • 2 Flaschen-Tomaten
  • ½ rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ große Paprika
  • Salz & Pfeffer
  • Spritzer Zitronensaft

Die Pasta Piñones nach Packungsangabe bissfest kochen und gut abtropfen.

Die Tomaten häuten (10 Sek ein Topf mit kochendes Wasser geben und dann in kalten Wasser abschrecken), entkernen und in feine Würfel schneiden. Zur Seite legen.

Die Zwiebel fein würfeln. Den Knoblauch mit dem Messerrücken zerdrücken und zusammen mit den Zwiebeln in etwas Olivenöl anbraten. Die Tomaten dazugeben und etwas mit brutzeln lassen. Die Paprika putzen, entkernen und ebenfalls würfeln. Zu den Tomaten in die Pfanne geben. Wenn die Paprika weich (aber nicht zu weich) sind, die Nudeln dazugeben und alles gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

 

Lachs mit Kurkuma-Reis und Sommergemüse

Eigentlich hatte ich nie einen grünen Daumen, selbst Kakteen habe ich geschafft umzubringen. Aber seitdem ich das Glück habe eine Dachterrasse zu haben, hat sich das geändert. Sofern ich nicht vergesse die Pflanzen zu gießen 😉 Außer auf Rosen, Lavendel und Jasmin bevölkern hauptsächlich Kräuter und Gemüsepflanzen mein Freiluftwohnzimmer, achja Unkraut manchmal auch. Dieses Jahr gibt es Zucchini, Kürbisse, Wilderdbeeren, Gurken, Tomaten, Paprika, Karotten, Mini-Melonen und Himbeeren (die will aber nicht so recht).

Die gelben Ball-Zucchini wachsen so schnell, dass ich mit dem Essen kaum hinterher komme. Aber das ist nicht schlimm es gibt zahlreiche Varianten wie man diese zubereiten kann. Beispielsweise auf den Grill, in Brot oder in der Pfanne. Wie auch heute. Heute gibt es ein extra sonnengelbes Gericht: Lachs mit Kurkuma-Reis und Sommergemüse.

Der Neuling in diesem Gericht ist allerding der Kurkuma. In Pulverform ist es mir schon öfters Begegnet, aber in einem Bio-Laden in Tübingen fand ich frischer Kurkuma. Die kleinen fingerdicken Wurzeln (Rhizome) erinnern optisch an Ingwer, schmecken frischer und intensiver als Kurkumapulver. Wichtig bei der Verarbeitung sind Handschuhe! Die Wurzeln färben wie sau! Nach dem schälen, kann man die Wurzeln wie Ingwer verarbeiten z.B. mit einer Reibe.

Wie so oft wenn ich spontan koche schreibe ich nicht alles Grammgenau auf, eigentlich schreibe ich überhaupt nichts auf. Sieht dies einfach mal als einen „Serviervorschlag“ 😉

lachskurkumareis

Den Kurkuma-Reis habe ich mit 5g frischen Kurkuma und 100g Jasmin-Reis zubereitet. Die Wurzel habe ich geschält (Handschuhe verwenden!!!), fein gerieben und mit dem trockenen Reis vermischt. Den Reis in einem Topf kaltes Wasser gegeben und nach der Packungsangabe gekocht.

Das Sommergemüse besteht aus gelbe Zucchini und eine Karotte. Die Zucchini habe ich in Streifen geschnitten und die Karotte mit dem Sparschäler in Streifen gehobelt. Die Karottenstreifen habe ich dann in etwas Sesamöl angebraten und die Zucchini dazugegeben. Abgelöscht mit einem Spritzer Sojasauce und ein Schuss Weißwein. Gewürzt dann noch mit etwas Zitronenpfeffer.

Das Lachsfilet habe ich angebraten und mit etwas von dem Gemüsesud dazu gegossen und in der Pfanne eingekocht.

Reis und Gemüse reicht für 2 Personen. So oder so ähnlich habe ich es zubereitet 😉

English Version

I’ve never really had a green thumb, even I have managed to kill cacti. But since I’m lucky enough to have a roof terrace, this has changed. If I do not forget to water the plants 😉 Except for roses, lavender and jasmine mainly herbs and vegetables inhabit my outdoor living room, oh yeah weeds sometimes too. This year I’m growing zucchini, pumpkins, wild strawberries, cucumbers, tomatoes, peppers, carrots, mini melons and raspberries (but they don’t really want to).

The yellow ball courgettes are growing so fast that I hardly can keep up with eating them. But that’s not such a bad thing, there are so many ways how to cook them – for example on the grill or in bread or in the pan. Like today. I’ve got an extra sun yellow dish for you: salmon with turmeric rice and summer vegetables.

The newcomer for me in this dish is the turmeric. In powder form I’ve encountered it quite often, but in an organic shop in Tuebingen I found fresh turmeric. The little finger thick roots (rhizomes) look a bit like ginger and taste fresher and more intense than turmeric powder. The important thing working with fresh turmeric is gloves! The roots color like hell! After peeling the roots, you can process them like ginger – for example with a grater.

As so often when I cook spontaneously I don’t note the exact amounts, actually I don’t write anything down. See this simply as a „serving option“ and I’ll try to recall what I did and which ingredients I used 😉

The turmeric rice I prepared with 5g fresh turmeric and 100g jasmine rice. I peeled the root (use gloves!), finely grated it and mixed it with the dry rice. Put the rice in a pot of cold water and cooked according to the package specification.

The summer vegetables consist of yellow squash and a carrot. I cut the zucchini into strips and sliced ​​carrot with a vegetable peeler also into strips. The carrot strips, I then sauteed in a little sesame oil and added the zucchini. I deglazed the pan with a splash of soy sauce and a dash of white wine and then seasoned it with a little lemon pepper.

The salmon fillet I prepared in a frying pan and I poured a little of the vegetable stock to the pan. The rice and vegetables are enough for 2 people. That’s about sums it up.